So das hier ist das vorletzte Kapitel, nurnoch eins und diese FF ist zuende. Ich hoffe sie hat euch bis jetzt allen gut gefallen.
So und hier nochmal danke für eure lieben Kommis und zu den Fragen:
Wie Tom mit der Sache umgeht ist eurer Fantasie überlassen aber ich Schätze mal es ist ihm einfach egal. Schließlich bedeutet ihm Hermine nur soweit was, wie sie Harrys Gemütszustand beeinflusst.
Und was sie mit Hermine machen werden sehr ihr im letzten Kapitel es wird nurnoch eins geben, also geduldet auch noch ein bisschen
Warum der Horkrux in der Halskette nicht zu sehen war, wenn Harry (am Anfang der FF) erschienen ist habe ich freundlicherweise mit dem Argument wegnegiert, das eine Halskette keine Seelenform hat und das das Bruchstück selbst durchsichtig ist und die Frage wann Tom bewusst geworden ist was es mit der Halskette auf sich hat, ob vor oder nach dem Ritual das dürft ihr euch selbst überlegen, ich werde darauf keine Antwort geben. Ich weiß noch nicht mal ob der Harry meiner FF Tom fragen würde.
Es wurde die Frage gestellt warum Harry so grausam zu Hermine ist, vielleicht Selbstschutz? Er sieht nun, wie Hermine seine Entscheidung ablehnt und indem er sich einredet das er sie jetzt nicht mehr mögen darf oder ihr keine Schwäche zeigen darf, ganz einfach Distanz herstellt, ist es auch leichter für ihn diese Ablehnung zu ertragen. (Sagt es mir wenn ich unlogisch werde gg)
20. Verräter
„Moody", keuchte Harry, als er in der Eingangshalle von Hogwarts stehen blieb.
„Wir haben deinen Patronus bekommen, Junge. Was ist los?", fragte der alte Auror mürrisch. Harry musste ihn mitten aus dem Schlaf gerissen haben, denn er trug einen ziemlich ausgewaschenen Schlafanzug unter seinem Umhang.
„Ein Angriff", keuchte Harry noch immer.
„Hogwarts soll angegriffen werden. Ich bin gleich los, als ich es erfahren habe.
„Was! Wann?"
„Heute Nacht. Kurz vor zwölf Uhr."
„Woher weißt du das?", fragte Moody misstrauisch.
„Ist das denn nicht egal?", rief Harry aus, doch Moody schien das anders zu sehen.
„Ich war mit Seth bei Freunden von ihm. Die sind Todesser und ich habe mitbekommen, dass sie zu dem Angriff beordert wurden. Sie erinnern sich doch an das Geschenk von Sirius, von dem ich Ihnen erzählt habe. Mit dem ich viel mithören kann."
Moody wurde blass.
„Und du bist sicher, das der Angriff heute stattfindet?", fragte der Ex-Auror, während er schon los lief.
„Ganz sicher. In nicht mal mehr einer Stunde."
„Gut, dann bleib du hier. Ich verständige die anderen. Heute Nacht gibt es eine Schlacht."
„Stimmt es wirklich, dass es einen Angriff gibt?", fragte Tonks.
„Ja." Harry fühlte sich ermattet. Seit er die Benachrichtigung von dem Angriff weitergeleitet hatte, trafen haufenweise Menschen ein. Es war jetzt fast zwölf, und es befanden sich über zwanzig Mitglieder des Ordens hier. Es wurden noch mehr erwartet. An die fünfzig sollten sie sein, doch von den anderen, die benachrichtigt wurden, war seit dem Moment, da sie nach Hogsmeade appariert waren, nichts mehr gehört worden.
„Die sind bescheuert. Sie kommen sowieso nicht durch unseren Schutzschild."
„Ich werde mich dafür rächen, was sie Hermine angetan haben. Wenn sie erst vernichtet sind, werden wir Hermine finden."
„Dafür das sie uns alles genommen haben."
Stimmengewirr wehte von überall her. Aufgeregtes Murmeln und Flüstern. Aufgebrachte Rufe. Das Signal kam. Die Todesser standen am Rande des Schutzschildes. Doch sie kamen nicht weiter.
Alle gingen raus, auf die Ländereien. Und dort standen sie. Hinter einer unsichtbaren Linie. Todesser, Dementoren, Riesen, Vampire, Wehrwölfe und noch viele andere grauenvolle Kreaturen. Ganz vorne stand eine Person. Wie die Todesser in einen schwarzen Umhang gehüllt. Doch obwohl sein Gesicht nicht zu erkennen war, wusste jeder, wer er war. Voldemort.
Sie standen sich gegenüber. Zwei Parteien, nur von einem unsichtbaren Schild getrennt.
Wie dumm der Orden doch ist. Stellen sich freiwillig in Reih und Glied auf.
Da hast du Recht. Selbst ich weiß, dass es besser gewesen wäre, sich im Schloss zu verschanzen.
Sie bilden sich zu viel auf ihren Schild ein. Glauben, er sei unzerstörbar.
Der Schild ist auch eine magische Meisterleistung. Dumbledores letztes Geschenk an den Orden.
Doch der Schild hat auch Dumbledores Schwäche.
Vertrauen.
o o Flashback o o
Es war Mittag. Harry saß im dritten Stock. Snape und Rookwood spielten eine Partie Zaubererschach. Rodolphus und Rabastan stritten sich lauthals, bis Harry sie mit einem Silenco-Zauber belegte. Nun saßen sie nur noch schweigend in zwei Sesseln nebeneinander und funkelten sich böse an. Bella und Lucius unterhielten sich flüsternd mit Draco. Harry spöttelte mit Zissy über den neusten Artikel im Tagespropheten.
Tom kam die Treppe hoch, er war bester Laune.
Zufrieden ließ er sich auf den Stuhl neben Zissy fallen.
„Dürfen wir auch erfahren, was dich so freut, Liebling", flötete Harry zuckersüß. Worauf Tom nur eine Grimasse zog.
„Yaxley hat endlich seine Beförderung bekommen, und kann uns nun die Türen zum Ministerium öffnen. Carrows hat mich informiert, das nächsten Montagmorgen sehr früh eine Versammlung des ganzen Zaubergamot stattfindet, um neue Gesetze zu verabschieden."
„Das heißt, die nächste Phase deines Plans kann anlaufen", seufzte Harry. Er wusste, wie diese aussah.
„Der Angriff auf Hogwarts", bestätigte Voldemort.
„Wie lange werden wir brauchen, um die Riesen zu eskortieren?", fragte Tom an Rabastan gewandt.
Dieser gestikulierte nur hilflos mit den Händen.
„Was soll das heißen?", knurrte der Dunkle Lord angriffslustig.
„Ach, ja!", erinnerte sich Harry. Lässig wandte er sich um und deutete mit dem Zauberstab auf die beiden Brüder.
„Finite Incantatem."
Rabastan räusperte sich einmal und begann zu sprechen:
„Wenn wir sofort den Aufruf weiterleiten, sollte es zu schaffen sein, sie alle bis Sonnenuntergang in den Verbotenen Wald zu bringen."
Tom nickte. „Und die Dementoren?"
„Sie sind sehr schnell abrufbereit, genauso wie die Vampire. Allerdings ist kein Vollmond, und wir können nicht auf die Unterstützung der Werwölfe hoffen, vielleicht kommen ein paar", erläuterte Rodolphus.
„Aber wie sollen wir durch den starken Schild kommen, der Hogwarts umgibt? Er kann nur von innen deaktiviert werden. Wenn wir ihn nicht brechen können, haben wir keine Chance. Nur Ordensmitglieder, welche registriert sind, können ihn durchdringen. Ich wurde für tot erklärt und zähle nicht mehr dazu", sagte Snape.
„Da greife ich ein. Ich werde den Orden warnen und auf ihrer Seite stehen. Wenn der Angriff beginnt, werde ich den Schild deaktivieren. Ihr müsst verhindern, das irgend jemand entkommt, sonst bin ich in der Zauberergemeinschaft unten durch, und wir brauchen meinen Ruhm noch", erklärte Harry.
„Ich werde den Orden alarmieren, und sie werden alle Mitglieder zusammenrufen. Ihr solltet schon außerhalb von Hogwarts so viele abfangen wie möglich, da ihr Schild mit dem Anti-Apparierfeld verbunden ist, müssen sie außerhalb des Schutzes apparieren, was euch die Chance gibt, ihre Anzahl zu verringern, bevor die Schlacht beginnt. Sicher werden auch viele mit dem Portschlüssel kommen, doch die werden leicht zu besiegen sein, wenn die Schlacht erst angefangen hat", fügte er hinzu.
„Es wird kein fairer Kampf. Aber das hat auch niemand behauptet. Heute um Mitternacht zerschlagen wir den Orden des Phönix und drei Tage später übernehmen wir das Ministerium", sagte Lord Voldemort selbstgefällig. Harry lächelte seinem Liebsten zu.
o o Flashback Ende o o
„Und was nun?", höhnte Moody. „Jetzt hast du deine Armee aufgestellt und kannst uns doch nicht vernichten."
Voldemort lachte kalt auf. „Glaubst du wirklich, ich wäre hier, wenn euer lächerlicher Schild mir Probleme machen würde?"
Moody stockte, die Stimme kam ihm bekannt vor.
„Wer bist du?", rief er misstrauisch.
„Ich bin Lord Voldemort." Die Kapuze wurde zurück geschoben und entblößte das Gesicht eines circa fünfundzwanzigjährigen Mannes. Mit langem schwarzen Haar, feinen Gesichtszügen und blasser Haut. Seine Augen glühten rot.
„Seth!", hörte man Tonks entsetzt rufen. Alle drehten sich zu Harry um. Sie sahen nur noch sein trauriges Lächeln, dann überzog ein goldenes Leuchten Hogwarts Ländereien. Der Schild löste sich auf und die Schlacht begann.
Ein eisiges Band umschloss die Kämpfenden, die Dementoren rückten an.
Tobendes Gebrüll durchhallte die Nacht, die Riesen stürmten auf die Ordensmitglieder zu. Flüche flogen über das Schlachtfeld. Doch der meiste Schaden kam aus dem Inneren der Ordensgruppe.
Harry wusste nicht, wie lange sie kämpften. Er schoss Flüche ab, wich aus und erschuf Schilde. Schon lange hatten sich beide Kontrahenten untereinander vermischt. Harry sah Remus, er stand nicht weit von ihm entfernt. Ein grüner Blitz jagte auf ihn zu. Ohne darüber nachzudenken stieß er den Werwolf zur Seite. Und der Blitz traf ihn selbst. Einen Moment hatte er das Gefühl zu schweben, alles schien unwirklich, doch schon einen Herzschlag später nahm er alles wieder wahr.
Harry sah sich um. Er stand noch immer, auf dem Boden lag Remus und sah ihn entsetzt an. Harry lächelte nur. „Stupor."Der rote Blitz traf den Werwolf mitten in die Brust und ließ ihn besinnungslos zusammensacken.
Harry kämpfte sich zu Tom durch, erschuf einen Schild, um Bella vor einem Zauber zu beschützen, und schaffte es, Fred von hinten ohnmächtig zu hexen.
Plötzlich hörte er jemand in seiner Nähe Crucio schreien. Er blickte sich um, und sah den Zauber auf Tom zurasen.
„Avada Kedavra", stieß Harry aus, und die Person, die Tom hatte verfluchen wollen, brach tot zusammen.
Doch der Zauberer dachte nicht an die erste Person, die er umgebracht hatte. Schnell lief er weiter. Er sah Moody zu Boden gehen, blutüberströmt. Viele folgten ihm.
Die Schlacht war gewonnen.
Es war leise, beängstigend leise.
Die Dementoren und Riesen, die Vampire und anderen Kreaturen waren gleich nach der Schlacht gegangen. Die Todesser sammelten die Verwundeten ein und machten Gefangene.
Harry suchte nach seinen Freunden. Remus und Tonks waren schon weggebracht worden, in ein Versteck, das sie für Gefangene vorbereitet hatten. Remus war genauso wie Fred unverletzt, an Tonks hatte er schwere Verletzungen gesehen, aber nichts lebensgefährliches. Mrs. Weasley war tot, genauso wie ihr Mann. Kingsley wurde gerade abgeführt, zusammen mit Bill.
Rodolphus hatte er unter den Toten entdeckt, doch Bella ging es gut. Draco war schwer verletzt, nicht zu sagen, ob er es überleben würde. Doch Zissy war die Leiterin der Medi-Hexen, die die Verwundeten verarzteten, sie würde ihren Sohn nicht sterben lassen. Severus ging es gut, er ging neben ihm, um nach Überlebenden zu suchen. Charlie lebte, wenn er auch verletzt war und Neville, Neville war leicht verletzt, und wahrscheinlich schon in Gefangenschaft. Tom hatte nicht einen Kratzer davon getragen, aber Harry vermutete, er hatte sich sofort geheilt, so wie er selbst. Denn er hatte nur ein paar tiefe Schnittwunden ertragen müssen, die er selbst heilen konnte.
Harry sucht weiter, er suchte nach Ron. Er hatte seinen Freund bis jetzt nicht finden können.
Tom koordinierte alles, schickte Leute hin und her, überprüfte ob jemand von der Liste, die sie gemacht hatten, fehlte.
Alle gingen mit Listen über das Schlachtfeld, um zu überprüfen, ob jemand entkommen war. Hinter Rons Name war noch kein Haken.
Vorsichtig beugte sich Harry runter zu einer Gestalt, sie hatte rötliche Haare. Aber es war nicht Ron.
Mundungus Fletcher, den Namen strich er von der Liste und suchte weiter. Dann sah er ihn, es war Ron. Seine Augen waren blicklos geöffnet, und sein Gesicht war zu einer hassverzerrten Maske erstarrt. Vorsichtig strich Harry etwas Schmutz von der Wange seines besten Freundes. Er war von einem Todesfluch getroffen worden. Der Zauberer blickte sich um. Vielleicht hätte er es verhindern können, wenn er in der Nähe gewesen wäre, hätte er ihn vielleicht retten können. Doch dann wurde ihm gewahr, wo er lag.
Fassungslos sackte er zusammen. Der Stift, den er bis eben noch in der Hand gehalten hatte, glitt zu Boden.
„Was ist?", fragte Severus, und kniete sich neben Harry. Als er einen Blick auf den toten Körper erhaschte, legte er dem jüngeren Magier eine Hand auf die Schulter.
„Du hättest nichts machen können."
„Ich habe ihn getötet."
„Es war Krieg. Er wäre vielleicht auch gestorben, wenn du auf der anderen Seite gekämpft hättest."
„Nein, du verstehst nicht. Ich habe ihn umgebracht." Harry sah seinem ehemaligen Lehrer in die Augen.
„Die erste Person, die ich getötet habe, war mein bester Freund." Lange sahen sie sich an. Bis Harry irgendwann aufstand, und mit ruhiger Hand einen Haken hinter den Namen Ronald Weasley machte. Als er weiter ging spürte er nichts. Nicht mal Leere.
