Der Stoff ihrer Uniform war steif unter seinen Fingern, ein willkommener Kontrast zu der Sanftheit der Haut, die er mit jedem Knopf, den er öffnete, mehr enthüllte.
„Kate", murmelte er, überwältigt, sich vorbeugend, um seine Lippen auf ihr Schlüsselbein zu pressen, sein Daumen strich über den Baumwollstoff ihres BHs.
„Ärgere mich nicht", stöhnte sie, sich seiner Berührung entgegenwölbend, ihre Rippen deutlich fühlbar an seiner Handfläche.
Sie lag auf seinem Bett, ihr Hintern direkt an der Kante. Von dort, wo er war, kniend zwischen ihren Beinen, konnte er nur den weißen Bogen ihres Kinns sehen, die Steigung ihrer Wangen und ihre dunklen, geschwungenen Wimpern.
Er öffnete einen weiteren Knopf, und noch einen, mit seinem Mund der offenbarten Haut folgend und den Geheimnissen lauschend, die ihr Körper erzählte, ihm durch ein Schaudern zuflüsterte, eine subtile Wellenbewegung ihrer Hüften.
Sie war so schön, so schön.
Er erreichte den letzten Knopf und schob ihr Hemd auseinander, steckte seine Zunge in ihren Bauchnabel. Sie schrie auf, ihre Stimme rau in der Dunkelheit, ihre Knie spannten sich um seinen Oberkörper. Er lachte zischend, ihr fester Halt nahm ihm den Atem und er streichelte sanft mit seinen Händen über ihre Schenkel, um sie zu überreden, ihn freizulassen.
„Locker bleiben, Kate", grinste er, mit leiser Stimme. „Ich muss bei Besinnung sein, für das, was ich mit dir machen will."
Sie stieß einen schrillen Laut aus, Verlangen und Ermutigung ineinander verflochten, ihr Körper hob sich ihm entgegen. Er beruhigte sie, indem er mit seinen Daumen über ihre Hüftknochen streichelte, seine Finger glitten in ihre Hose, öffneten ihren Reißverschluss.
Sie trug einen bezaubernden Slip, der lila aussah im schwachen Mondlicht, in das der Raum getaucht war, mit kleinen weißen Punkten. Der Slip passte nicht zu ihrem BH und er liebte das, liebte, dass alles, was sie trug, ihm sagte, dass sie nicht geplant hatte, heute Abend zu ihm zu kommen.
„Niedliches Höschen", kommentierte er und konnte die Belustigung nicht ganz aus seiner Stimme heraushalten. Er zog ihr die Hose nach unten und sie half ihm, ihren Hintern hebend, damit er sie von ihren Beinen schieben konnte. Aber sie stützte sich auch auf ihre Ellbogen und warf ihm einen drohenden Blick zu.
„Richard Castle, ich schwöre, wenn du dich über mich lustig machst-"
„Niemals", antwortete er ehrlich, den Stoff über ihre Füße ziehend und ihn auf den Boden fallen lassend, einen sanften Kuss auf ihre Knöchel drückend. „Niemals", wiederholte er, ein Murmeln, während sein Mund sich über ihr durchtrainiertes Bein bewegte.
Er hörte, wie sie den Atem einsog, sah, wie sie aufs Bett zurück plumpste, und lächelte auf ihre Haut. Er konnte das Summen ihres Blutes fühlen, das stetige Pochen des Verlangens gegen seine Lippen, und er war erfreut, sie schon so bereit vorzufinden.
Sie hatte ihn vermisst, oder?
„Castle", hauchte sie, als seine linke Hand unter den Saum ihres Slips glitt, das so empfindliche Fleisch streichelte. Sie hob das Bein, mit dem er nicht gerade beschäftigt war, hakte es um seine Schulter, um ihn näher zu ziehen. Zur Vergeltung biss er in die Innenseite ihres Oberschenkels, ihr gedämpfter Schrei verbreitete Feuer in seinen Adern.
Er beruhigte die Stelle mit seiner Zunge, bewegte sich höher, sie mit seinen Lippen kaum berührend. Er atmete heiß und schwer auf ihre Haut, beobachtend, wie sie sich gegen ihn drehte und wand, so verzweifelt seinen Mund auf ihr wollend. Und gerade, als sie an der Grenze war, das leise Jammern in ihrer Kehle, das scheinbar nicht enden wollte, schob er ihren Slip zur Seite und drückte seine Zunge flach gegen sie.
Sie zuckte zusammen, als ob sie sich verbrannt hätte, ihre Ferse grub sich in seinen Rücken, ein Fluch kam aus ihrem offenen, keuchenden Mund. Sie hatte eine Hand in sein Laken gekrallt, aber er griff nach der anderen und verband ihre Finger miteinander, ihr scharfer Griff erschütterte sein Inneres.
„Kate", flüsterte er, nicht anders könnend, ihr Name war das einzige, was seinem Erstaunen Ausdruck verleihen konnte, seiner Dankbarkeit, sie zurück zu haben.
Er streifte sie mit seinen Zähnen, gefolgt von einem langen, langsamem Lecken, was sie dazu brachte, gegen ihn zu schlagen, ihre Finger glitschig, aber so stark, eine Reihe von zusammenhanglosen Tönen lagen auf ihren Lippen.
„Castle", brachte sie keuchend hervor, mit dünner Stimme, ihre Hüften zuckten unter seinem Griff. „Castle, oh Castle-"
„Ich liebe es, wie du meinen Namen sagst", bekannte er an ihrer Haut, wissend, dass sie die Schwingungen der Worte bis in ihre Knochen fühlen musste. „Habe ich dir das erzählt? Castle. Es ist sehr-", er strich seine Zunge gegen sie, hart und bedächtig, „-sehr-", er öffnete seinen Mund, versuchend, alles von ihr zu umschließen, all das bedürftige Fleisch, „-heiß."
Und damit saugte er gnadenlos, schröpfte sie, auch während sie kam, sich krümmend gegen ihn, ihr Körper erhob sich mit einer wilden Energie, die ihn atemlos machte, verzweifelt, sein eigenes Fleisch verkrampft vor Erregung, während ihres vor Erlösung erzitterte.
Er gab ihr ganze 10 Sekunden, um sich zu beruhigen, um zu Atem zu kommen, dann schob er sie weiter aufs Bett. Aber Kate war bereit, hatte alles unter Kontrolle, auch wenn ihre Glieder noch zitterten mit den Nachwirkungen der Lust.
Sie zog ihre Beine unter sich, verlagerte sich, bis ihre Knie ihr Gewicht trugen und streifte sich währenddessen ihr offenes Hemd ab. Dann stand sie auf, den verschleierten Blick auf Castles Gesicht genießend, lediglich in ihrer Unterwäsche. Der Slip, von dem er sich nicht einmal die Mühe gemacht hatte, ihn ihr auszuziehen, klebte an ihrer Haut, feucht und unangenehm. Ohne den Blickkontakt zu brechen, griff sie langsam nach unten und schob ihn über ihre Beine.
Ihr BH kam als nächstes dran. Das weiche Rascheln, als die Baumwolle das Parkett traf, schien Castle aus seiner Besinnlichkeit aufzuwecken. Mit einem Stöhnen fing er an, sich zu bewegen, seine Hände fummelten fieberhaft mit den Knöpfen seines Hemdes. Sie hatte große Lust, ihn kämpfen zu lassen und einfach nur zuzuschauen, ihn angrinsend, aber das wäre kontraproduktiv gewesen.
Sie musste ihn berühren.
Kate rückte näher, bis ihre Hände sich über seine legen konnten. Sie führte seine Hände an seine Seiten, während ihr Mund seinen fand, eine überraschend sanfte Liebkosung, ihre Lippen strichen leicht über seine, bevor sie ihren Mund öffnete und ihm Zugang zu ihrer Zunge gewährte.
Es war ein tiefer, träger Kuss, die Hitze wuchs langsam zwischen ihnen. Sie stöhnte ihre Zustimmung, ihre Hände bewegten sich zu seinen Knöpfen, daran arbeitend, ihn nackt zu bekommen, während er ihren Mund erforschte, seine Finger schmiegten sich an ihre nackte Hüfte.
Der letzte Knopf öffnete sich und sie grinste gegen seine Lippen, voll und ganz zufrieden mit sich, mit der warmen Haut, über die sie nun ihre Handflächen laufen lassen konnte. Das Hemd landete auf dem Boden mit einem Flüstern, ein anzüglicher Laut, den sie wiederholen wollte. Sie fand seinen Reißverschluss und zog ihn auf, eine Hand gegen seine harte Länge schiebend.
Castle wimmerte, er wimmerte tatsächlich, seine Hüften drückten sich in ihre neckende Berührung und er kletterte aufs Bett, ihre Bemühungen abwürgend, seine Hose loszuwerden, einen Arm eifrig um ihre Taille geschlungen. Sein Mund war jetzt auf ihrer Schulter, die vorzüglichste aller Torturen, und ihre Augen flogen zu, ihre Finger bewegten sich weiterhin zwischen ihnen.
Sie umging den seidigen Stoff seiner Boxershorts, streichelte gegen die weiche Haut, die dichte Hitze trübte ihren Geist. Sie fühlte, wie er zuckte, das Schürfen von Zähnen an ihrer Schulter, und sie verstärkte ihren Griff, passte ihn ein in ihre Handfläche, Fingerspitzen tanzten über das empfindliche Fleisch.
Castle stöhnte, rückte näher, sein Mund berührte flüchtig ihr Ohr. Sein Brustkorb streifte gegen ihre Brüste, ließ sie sich krümmen vor Verlangen, noch mehr von der köstlichen Berührung begehrend.
Mmm. So sehr sie es auch genoss, sein Spiel zu spielen, das ganze kaum vorhandene Vorspiel - da war immer ein Moment, an dem Kate mehr wollte.
Mehr brauchte.
Sie drückte ihn ein letztes Mal und entließ ihn aus ihrer Umklammerung, stolz auf das lautlose Keuchen, das von seinen Lippen fiel, und dann hakte sie einen Arm um seinen Hals, verwendete ihn als Hebel, um ihn herumzuwirbeln. Ihr Knie rutschte zwischen seine und sie stieß ihn zurück. Das Manöver verlief etwas chaotisch, Knochen trafen ein paar Mal auf Knochen, aber letztlich bekam sie, was sie wollte.
Castle lag auf seinem Rücken, hilflos, ihr ausgeliefert.
Er schaute sie mit dunklen Augen an, die geöffneten Lippen zeigten so etwas wie ein Grinsen. Sie würde es ihm aus seinem Gesicht wischen.
Sie setzte sich mit einer geschmeidigen Bewegung rittlings auf seine Hüften, sich vorbeugend, um einen tiefen Kuss auf seinen Mund zu drücken. Ihre Zähne schmetterten aufgrund ihrer Eile aufeinander, aber seine Zunge stieß heiß und ungeduldig gegen ihre, sein Geschmack lag berauschend auf ihren Lippen und ihre Körper trafen sich, endlich, dieses Mal kein bloßes Touchieren, sondern ein festes Zusammendrücken ihrer Oberkörper, das sie beide keuchen ließ.
Kate wiegte ihren Unterkörper gegen seinen, wieder und wieder, rieb sich an seiner Erektion, das Spiel der Muskeln unter ihren Fingern spürend, die sie über seine Brust gleiten ließ. Sie wollte ihn so unbedingt, sie konnte nur davon kommen, er noch halb angezogen in seinem Bett, obwohl es so einfach war, sich ihrer Kleidung zu entledigen und es richtig zu machen.
Sie wollte sich nur einfach nicht von ihm wegbewegen - sie wollte - sie-
„Kate", knurrte er an ihrer Schläfe und dann rollte er sie herum, all der Druck verschob sich, ließ sie aufstöhnen und sich winden, ihren Kopf zurückgeworfen, ihre Augen fest geschlossen.
Sie fühlte seinen offenen Mund an ihrer Brust, das neckische Herausstrecken seiner Zunge. Aber genauso schnell wie das geschehen war, stoppte der heiße, erregende Kontakt und Castle entfernte sich komplett. Sie öffnete ihre Augen, eine Hand griff nach ihm, ein verzweifelter Laut kam aus ihrer Kehle.
Oh. Er zog sich seine Hosen aus, so schnell wie er konnte, und grinste sie dabei an, als ob er nichts von ihrer Reaktion verpasst hatte. Sie kniff die Augen zusammen, hob dann sie eine Augenbraue und legte die Finger, die ihn gesucht hatten, auf sich selbst.
Es war nicht ganz das, was sie wollte, aber an diesem Punkt, würde alles gehen, und zumindest wusste sie jetzt, wie-
Castle, endlich nackt, ließ sich mit einem Knurren auf sie zurückfallen, seine Hand schlug ihre weg, seine Zähne fingen ihrer Unterlippe ein.
„Wag es ja nicht", drohte er mit rauer Stimme, ihr ganzer Körper reagierte auf seine Stimme, auf seine Präsenz über ihr.
„Nicht meine Schuld, dass du so verdammt lange brauchst", zischte sie zurück, aber ihr letztes Wort endete in einem Wimmern, weil er begonnen hatte, in sie zu gleiten, sehr, sehr langsam.
Sie wölbte sich ihm entgegen, wortlos, sehnsüchtig nach mehr, damit alles von ihm sie ausfüllte, jetzt, jetzt.
„Castle", bettelte sie, ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern.
Aber es war genug. Er stieß komplett in sie, brachte sie damit zum Schreien, und als das Brennen der überwältigenden Empfindungen etwas abgeebbt war, konnte sie seine Finger federleicht an ihrer Schläfe spüren, ihr schweißnasses Haar zurückschiebend.
„Ist es das, was du willst, Kate?", murmelte er, seine Lippen bewegten sich gegen ihren Kiefer. „Willst du mich in dir spüren? Willst du fühlen-", er bewegte seine Hüften hin und her, ein gleichmäßiges Raus- und wieder Reingleiten, „-wie ich mich in dir bewege?"
Sie würde nicht schluchzen. Sie würde nicht schluchzen.
„Ja", war sie in der Lage zu schnaufen, ließ es so zivilisiert wie möglich klingen. „Ja. Beweg dich."
Und bevor er sie zum Betteln bringen konnte, bevor er sie weiter neckte, grub sie ihre Nägel in seine Seiten, spornte ihn mit ihrer Berührung eher an, als mit ihren Worten. Es funktionierte. Er keuchte überrascht, während sein Körper nachgab, sein Penis tiefer in sie eindrang, und sie drängte sich ihm entgegen, schlang ihre Beine um seine Hüften, auf der Suche nach einem Rhythmus, von dem sie hoffte, dass er ihm nicht widerstehen konnte.
Und endlich, endlich-
Stoppte er den Stillstand.
