Disclaimer:

Sirius? Hey, du bist tot!

Ich bin ein Geist, und ich komme, um dich heimzusuchen.

Was? Warum? Was hab ich getan?

Du schreibst lauter furchtbare Dinge über meinen Harry.

Nein, nein, das verwechselst du. Harry gehört doch gar nicht mir. Das ist JKR. Wirklich!


Schatten der Wahl

21. Fehler

Als Hermione es schließlich geschafft hatte, in den Jungenschlafraum zu kommen, fand sie Ron auf seinem Bett. Er lag mit dem Gesicht von ihr abgewandt, so dass sie nicht sagen konnte, ob er geweint hatte, auch wenn sie vermutete, dass es so war. Ron weinte niemals vor anderen, nicht einmal vor ihr. Sie hielt es für eine falsch verstandene Vorstellung von Stärke, aber sie hatte nie wirklich mit ihm darüber geredet. Es gab so viele Dinge, in denen sie unterschiedlicher Meinung waren. Manchmal wunderte sie sich, dass ihre Beziehung überhaupt funktionierte. Sie setzte sich neben ihn auf das Bett und strich mit der Hand über seinen Rücken.

„Ist alles in Ordnung?"

„Ja."

Hermione glaubte ihm keinen Augenblick.

„Es tut mir leid, ich hätte ihn nicht erwähnen sollen."

Ron verbarg sein Gesicht in den Kissen und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare. Dann starrte er auf die Stelle, an der Harrys Bett früher gestanden hatte.

„Er ist tot, Hermione." Ron schluckte hörbar. „Es ist so unfair, dass alles einfach so weitergeht, als hätte es ihn nie gegeben. Selbst Dumbledore... Er hat so viel für sie getan und alles was noch von ihm übrig ist, ist ein dummes steinernes Denkmal, das kaum jemand besucht."

Er drehte sich zu Hermione um. Seine Augen waren rot und verquollen. „Damals kam uns alles wie ein Spiel vor. Weißt du noch, in der Mysteriumsabteilung? Wir folgten ihm ohne uns über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Jetzt kommt mir das so weit weg vor, dabei ist es kaum vier Monate her. Wir haben nie wirklich geglaubt, dass jemand von uns sterben könnte. Schließlich war er Harry, Der- Junge- der – lebt. Er kam aus allen Schwierigkeiten irgendwie heraus und wir mit ihm." Ron verzog bitter den Mund. „Wie kindisch wir waren. Kinder, die Helden spielten. Du hast es damals gesagt, aber keiner hat auf dich gehört. Es hätte eine Warnung für uns sein sollen, als Sirius starb. Aber selbst dann glaubten wir noch immer, es gäbe eine Art Zauber, der uns vor allem Übel beschützte. Oder vielleicht war es unser Vertrauen in Dumbledore. Nun hat sich erwiesen, dass Dumbledore auch nur ein Mensch ist." Er verkrampfte die Hand um die Bettdecke. „Warum? Warum haben wir uns so sehr auf Dumbledore verlassen? Wir hätten ihn niemals zu den Dursleys zurückgehen lassen dürfen! Sie haben ihn immer wie Dreck behandelt, vielleicht war das der Grund, dass die Zauber nicht funktioniert haben. Welcher Mensch hätte dieses Haus als sein Heim betrachten können? Aber Dumbledore versicherte uns, dass es sicher sei und wir glaubten ihm. Wir hätten ihm niemals so blind vertrauen dürfen."

„Dumbledore hat geglaubt, dass die alte Magie ihn beschützt.", sagte Hermione leise.

„Ich weiß!", rief Ron. „Aber er hat sich geirrt! Wer weiß, in welchen Dingen er sich noch irrt? Er hat immer gesagt, das Hogwarts sicher ist, aber welchen Beweis haben wir dafür, außer seinem Wort?" Er griff nach ihrer Hand. „Wir können uns nicht darauf verlassen, Hermione. Ich verlasse mich nur noch auf das, was ich mit meinen eigenen Augen sehe."

„Das ist paranoid!", entgegnete Hermione. „Ich bin nicht bereit, mein Leben von Furcht beherrschen zu lassen!"

„Ich kann dich nicht auch noch verlieren! Bitte, versteh mich doch, Herm! Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass dir etwas passieren könnte."

„Ich bin eine ausgebildete Hexe, Ron! Ich kenne mehr Zauber als jeder andere in unserem Jahr und ich habe mit dir und Harry zusammen gegen Todesser gekämpft. Ich kann auf mich aufpassen."

„Aber was, wenn sie dich zu mehreren oder aus dem Hinterhalt angreifen? Man kann nie vorhersehen, was ihnen einfällt!"

„Glaubst du wirklich, sie würden hier in Hogwarts etwas so Törichtes tun? Nein, Ron. Todesser sind feige. Sie würden nie riskieren, so leicht entdeckt zu werden. Sie greifen zu vielen an und verschwinden dann in der Dunkelheit, an Orten, an denen es niemand nachweisen kann. Die Slytherins sind nicht mehr als dumme Kinder, die ihre Eltern nachmachen. Sie werden nie mehr Schaden anrichten als ein paar gemeine Streiche bewirken können."

Ron presste die Lippen zusammen. „Vielleicht hast du Recht. Aber ich habe trotzdem Angst um dich, Herm." Er sah erneut zu der leeren Stelle im Raum. „Ich bin nicht wie Harry, das weiß ich. Harry war einzigartig und niemand kann ihn jemals ersetzen. Aber ich habe mir geschworen, dass ich alles tun werde, was in meiner Macht steht, um diesen Mördern ein Ende zu setzen. Es war sein Wunsch, dass wir seinen Kampf weiter führen, und das werde ich. Ich will, dass Voldemort eines Tages nur noch ein Spuk der Vergangenheit ist und niemand mehr Angst davor hat, seinen Namen auszusprechen. Wenn ich dafür jeden Todesser persönlich finden und nach Askaban bringen muss, werde ich es tun."

Hermione rieb ihm über den Rücken. „Man kann Gewalt nicht mit Gewalt beantworten, Ron. Das ist ein niemals endender Teufelskreis!"

„Die verstehen doch nichts anderes.", sagte Ron bitter. „Wie lange haben wir versucht, sie zu bekehren? Glaubst du, wir werden Todesser wie Lucius Malfoy jemals von unserer Meinung überzeugen? Sie sind einfach böse, Hermione. Es ist ihre Natur. Wir müssen den Rest der Zaubererwelt vor ihnen beschützen. Das ist die Realität."

Sie seufzte und lehnte sich gegen ihn. „Ich verstehe, dass du so denkst, auch wenn ich noch immer glaube, dass es einen anderen Weg geben muss. Aber du musst mir mein eigenes Leben lassen. Mir wird nichts passieren, glaub mir."

Ron lächelte bemüht. „Ich versuche, daran zu glauben." Er strich ihr durch die Haare. „Ich weiß, es gibt keine klügere Hexe als dich in Hogwarts. Aber manchmal ist Klugheit nicht genug."

„Du kannst mich nicht in eine Vitrine sperren, Ron. Ich bin ein Mensch. Ich muss mein Leben leben."

„Ich weiß. Ich versuche, dir deinen Raum zu lassen. Aber ich habe Angst um dich."

„Das musst du nicht. Ich verspreche es dir."

„Ich versuche, dir zu glauben. Ich versuche es wirklich."

Hermione küsste ihn. „Du machst dir zu viele Gedanken, Ron. Es ist nicht deine Aufgabe, mich zu beschützen. Es gibt Erwachsene in diesem Schloss, die dafür ausgebildet sind. Sie haben Hogwarts bisher nie im Stich gelassen."

Ron erwiderte den Kuss. „Ich hasse es, mit dir zu streiten, Herm. Ich liebe dich."

„Ich hasse es auch.", sagte sie. „Ich verspreche dir, vorsichtig zu sein."

Ron zog sie an sich. „Ich hoffe, dass das reicht."

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Obwohl Hermione Ron versprochen hatte, vorsichtig zu sein, ließ ihr der Gedanke an Tigris Malfoy keine Ruhe. Sie wollte mehr über ihn herausfinden und sie hatte auch bereits eine Idee, wie. Ron hatte noch immer die Karte der Marauder und sie wusste, wo er sie versteckte. Sie und ihr Unsichtbarkeitsmantel würden ihr bei ihrem Plan helfen. Erst hatte sie vorgehabt, Ron in ihren Plan einzuweihen, aber er hätte ihr bestimmt nicht zugestimmt. Hermione nahm die Karte bei der nächsten Gelegenheit an sich, aber sie fand erst am Donnerstag Gelegenheit, sie zu öffnen. Sie suchte sie nach den Malfoy- Cousins ab. Was sie sah überraschte sie.

„Was in aller Welt...", murmelte sie. Dann sprang sie auf und hastete aus dem Gemeinschaftsraum. Sie hatte Lucius Malfoy in Dumbledores Büro gesehen. Dies war eine einmalige Gelegenheit, ihm auf die Schliche zu kommen. Sie musste ihm nur folgen, wenn er es verließ. Sicher würde er sich mit den Cousins treffen und vielleicht würde sie dann erfahren, auf welcher Seite Tigris stand. Hermione drückte sich in eine Nische und zog den Unsichtbarkeitsmantel aus der Tasche. Als sie, nun vor allen Blicken verborgen, einen erneuten Blick auf die Karte warf, sah sie Malfoy in der großen Halle auf Snape treffen. Sie eilte nach unten und rannte beinahe in Snape, als sie die Eingangshalle erreichte. Er ging mit wehender Robe an ihr vorbei. Sein Gesichtsausdruck war vollkommen nichts sagend, aber Hermione hatte ihn oft genug erlebt um den unterdrückten Zorn in seinen Augen zu sehen. Was hatte ihn so aufgebracht? Auf der anderen Seite der Halle sah sie die drei Malfoys, die die Halle in Richtung der Kerker verließen. Hermione lief ihnen nach und folgte ihnen mit einigen Schritten Abstand.

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Tigris sah sich um und runzelte die Stirn. Er hatte gedacht, er hätte etwas gehört, aber nichts war zu sehen.

„Hast du dich gut eingelebt, Tigris?", riss sein Vater seine Aufmerksamkeit an sich. Das unwohle Gefühl in Tigris' Magengegend verstärkte sich.

„Ja, Sir. Das einzige Fach, in dem ich noch ein paar Schwierigkeiten habe, ist Zaubertränke." Tigris hielt es für sinnlos, das zu verschweigen, wenn sein Vater bereits mit Snape gesprochen hatte.

„Ich habe bereits davon gehört. Severus sagte mir, er ist zuversichtlich, dass du dich verbessern wirst."

„Das hat er gesagt?", entfuhr es Tigris verblüfft.

Sein Vater sah sich um. „Bist du anderer Meinung?"

„Nein! Ich meine, ich freue mich, dass Professor Snape eine so gute Meinung von mir hat."

Sie blieben vor dem Porträt eines dunkelhaarigen Zauberers stehen, der sie kühl musterte.

„Lachesis.", sagte sein Vater.

Der Zauberer runzelte die Stirn, aber das Porträt schwang zur Seite.

Ihr Vater schob sie in den Raum und schloss die Tür hinter ihnen. Es war ein unbenutzter Lagerraum. Leere Regale und ein paar unbenutzte Stühle und Tische standen an der Seite. Als sie eintraten war das magische Licht zum Leben erwacht. Es lag nirgendwo Staub, aber es war schwer zu sagen, ob der Grund dafür ein Zauber oder die Hauselfen waren.

Ihr Vater tippte nachdenklich mit seinem Spazierstock auf einen der Tische, als überlege er noch, was er sagen wollte. „Ich bin enttäuscht."

Tigris erstarrte und alle Ereignisse der letzten Zeit kamen ihm wieder zu Bewusstsein. Er hätte auf Draco hören sollen. Warum war er so stur?

„Ich hatte nie die Absicht...", begann Draco.

„Ruhe!", unterbrach sein Vater ihn. Draco schloss den Mund und sah ihn besorgt an.

„Ihr seid nicht einmal zwei Wochen hier und habt bereits vergessen, was ich euch gesagt habe."

Er deutete auf Tigris. „Habe ich dir nicht gesagt, du sollst deinen Umgang sorgfältig auswählen? Du kannst nicht so dumm sein zu glauben, dass ich das Gryffindor Schlammblut damit gemeint habe."

Tigris presste die Lippen zusammen. Furcht und Wut rangen in ihm.

„Wir haben uns nur zufällig..."

„Hältst du mich für dumm, Tigris? Ich weiß, was du von ihr denkst. Hermione Granger, eine Hexe zu intelligent als gut für sie ist, ehemals beste Freundin von Harry Potter. Ich glaube nicht an solche Zufälle. Du wirst dich von ihr fernhalten, verstehst du, was ich sage?"

Tigris senkte den Blick. „Ja, Vater."

„Und du!"

Draco machte eine Bewegung, als wolle er zurückweichen, blieb aber stehen wo er war.

„Habe ich dir nicht gesagt, du sollst ihn im Auge behalten? Ich habe damit nicht gemeint, dass du zusiehst, während er unsere Familie in Verruf bringt."

„Es tut mir leid, Vater."

„Fünf für jeden von euch. Ich hoffe, das hilft euch, euch an eure Pflichten zu erinnern."

Das war so ungerecht, dass Tigris wieder aufsah. „Er hat getan, was er konnte! Ich habe nicht auf ihn gehört, aber daran hat er keine Schuld. Er kann schließlich nicht immer in meiner Nähe sein!"

„Fünf dafür, dass du mein Urteil in Frage stellst."

Tigris biss die Zähne zusammen und öffnete die Verschlüsse seiner Robe. „Ja, Vater."

Er und Draco gingen in die Knie. Plötzlich glaubte Tigris, ein Geräusch hinter sich zu hören, aber er wurde abgelenkt, als der erste Schlag ihn traf. Er schloss die Augen und ertrug den Schmerz regungslos. Er war stolz darauf, dass seine Stimme ruhig blieb, während er zählte. Innerlich hatte er sich nicht daran gewöhnt, ganz im Gegenteil. Es war immer schmerzhaft und es wurde nicht einfacher, weil er wusste was ihn erwartete. Jeder Schlag erinnerte ihn an die Kerker und allein der Gedanke rief Übelkeit hervor. Trotzdem berührte es ihn mehr, als sein Vater nach fünf Schlägen aufhörte und zu Draco wechselte. Erst danach erhielt Tigris die zweiten fünf Schläge. Die Striemen heilten wie immer. Der zurückbleibende Schmerz war dumpf und nebensächlich.

„Ich muss gehen.", sagte ihr Vater, auf die Uhr sehend. „Nebenbei:" Er hatte bereits die Hand an der Tür. „Ich habe gehört, wir haben ein interessantes Quidditch- Team dieses Jahr. Ich bin gespannt, wie das nächste Spiel ausgeht. Vielleicht komme ich, um zuzusehen. Schließlich haben die Schulräte das Recht dazu."

Die Tür schlug hinter ihm ins Schloss. Draco umklammerte seine Robe mit der Hand. „Er..."

Tigris stand auf und zog sich an. „Es tut mir leid. Ich hätte von Anfang an auf dich hören sollen."

Draco stieß die Luft aus und erhob sich ruckartig. „Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich könnte dich nicht verstehen. Sie ist die klügste Hexe in Hogwarts, intelligent und attraktiv... aber leider ist sie ein Schlammblut."

„Macht dir das wirklich so viel aus?", fragte Tigris bitter.

Draco zögerte einen Moment. „Ich muss es abstoßend finden.", sagte er dann. Tigris wusste sofort, das war das Höchstmaß an Kritik, dass sein Bruder jemals gegenüber den Ansichten ihres Vaters zugeben würde. Er war überrascht, dass Draco es überhaupt gesagt hatte. Tigris begriff in diesem Moment, dass er so gut wie nichts über die wirklichen Überzeugungen seines Bruders wusste. Vielleicht würde er sie nie erfahren.

„Ich muss einen Weg finden, sie auf Distanz zu halten.", sagte er, ohne Draco anzusehen. „Ein Teil von mir lebt noch immer in der Vergangenheit. Ich weiß nicht, wie ich mich davon trennen soll, ohne ein vollkommen anderer Mensch zu werden."

„Ich kann dir dabei helfen." Draco legte Tigris die Hand auf die Schulter. „Vielleicht ist es Zeit, mit Dumbledore zu reden."

Tigris drehte sich verblüfft zu Draco um. „Denkst du das wirklich?"

Draco zuckte mit den Schultern. „Du kannst kein Versprechen unter Zauberern brechen. Nun, du könntest, aber ich würde danach nicht mit dir tauschen wollen. Vielleicht wird etwas Gutes dabei herauskommen, auch wenn ich es bezweifle."

„Ich denke darüber nach." Tigris hatte nicht wirklich vor, mit dem alten Mann zu reden, aber Draco hatte einen Punkt. Er hatte es versprochen. Nun, er hatte nie gesagt, worüber er mit ihm reden würde.

„Einen Knut für deine Gedanken.", meinte Draco.

„Sie sind keinen Knut wert." Tigris grinste flüchtig. „Ich sehe sie erst am Montag wieder, ich habe keine Lust, jetzt darüber nachzudenken. Wollen wir versuchen, Theodore zu finden, um ihn wegen unserer Quidditchtaktik zu fragen?"

„Er ist sicher im Gemeinschaftsraum, wie immer."

„Dann komm." Tigris zögerte einen Moment. „Denkst du, Vater ist gegangen?"

Draco zuckte mit den Schultern. „Er ist ein beschäftigter Mann. Er war sicher nicht nur wegen uns hier."

„Das war nur eine willkommene Zugabe.", sagte Tigris ironisch. „Ich denke, er war hier, um Dumbledore zu verspotten. Schließlich war er der Grund dafür, dass er damals aus dem Schulrat ausgeschlossen wurde."

„Vielleicht. Ich will mich später noch mit Severus unterhalten. Kommst du mit?"

Tigris verzog das Gesicht. „Sicher nicht."

„Fein, dann lass uns Theodore finden."

Tigris öffnete die Tür, dann verharrte er. „Hast du das gehört?"

„Nein, was?"

„Nichts. Einen Moment lang dachte ich..." Tigris schüttelte den Kopf. „Ich werde paranoid. Lass uns gehen."

o

Die Tür schloss sich und Hermione atmete aus. Das war knapp gewesen. Ein paar Mal war sie sicher gewesen, Tigris hatte sie entdeckt, aber jedes Mal war es noch glimpflich ausgegangen. Sie war noch immer geschockt. Wie konnte es sein, dass so etwas in Hogwarts geschehen konnte? Wusste Snape, dass Malfoy seine Schutzbefohlenen misshandelte? Wenn, warum tat er nichts dagegen? War er so gewissenlos? In diesem Moment war es ihr egal, dass Draco Malfoy sie jahrelang gehänselt und verspottet hatte. Wie konnte sie überhaupt wissen, ob er es aus eigener Überzeugung getan hatte, oder nur weil sein Vater ihn dazu zwang? Der Mann war ein Monster und jemand musste ihn aufhalten. Hermione wusste, was sie zu tun hatte. Sie beobachtete den Gang vor der Tür auf der Karte. Sobald er leer war, schlüpfte sie hinaus und lief auf schnellstem Weg zum Büro des Schulleiters.


Vielen Dank für eure Reviews an: Novemberkind, Takuto-kun, Yanis Tamiem, blablabla, Stupor, skateZ, Detlef, Angie, Lara-Lynx, Kissymouse, Kylyen, auxia

Novemberkind: Das Interview war im August anlässlich des Edinburg Book Festival mit Lindsey Fraser, über Google müsste es sich einfach finden lassen. Ich glaube, ich habe es auf Mugglenet gefunden. Der genaue Wortlaut ist, Zitat:

"Fraser: It has recently been confirmed that Blaise Zabini is in fact a male character. Will we see more of him in the next few books?

Rowling: That's correct. You do."

Stupor: Es gibt diese Szene, ich weiß nicht genau in welchem Buch, in der die Zwillinge Pullover mit aufgestickten Buchstaben (F und G) zu Weihnachten bekommen. Natürlich zieht Fred den mit G an und George den mit F und sie sagen, dass sie Gred und Forge heißen. Dumbledore... nächstes Kapitel...

Kissymouse: Es dauert noch eine Weile, bis die Prophezeiung klar wird. Dumbledore... nächstes Kapitel... ;)

Lara-Lynx: Die Begabung für Okklumentik und Legilimentik geht tatsächlich hauptsächlich an den Erstgeborenen, zwei Jahre oder zwei Minuten, ganz egal. Aber Harry hatte auch Hilfe durch den Schlüsselstein. Alle Begabungen? Woher willst du das wissen? Kleiner Tipp, sieh dir noch mal das fünfte Kapitel an (damit verrate ich eigentlich schon eine Menge, dass das nur nicht zur Gewohnheit wird ...;)).