Erst als er die Augen öffnete, sah er ihn lächelnd neben sich. Nachdem er tief Luft geholt hatte meinte er leise, „Baby, wow…das war der Wahnsinn…was machst du nur mit mir?"
Sam strich ihm durch die Haare und küsste ihn wieder liebevoll. Dabei fiel Dean ein, dass bis jetzt nur er gekommen war. Seit dem Nachmittag am See, hatte er ihm keinen mehr geblasen, dass wollte er jetzt ganz schnell ändern.
Als Sam merkte was er vor hatte keuchte er kurz auf. „Du musst nicht…" „Ssscht, ich will", wurde er unterbrochen. Damit zufrieden legte sich Sam zurück und genoss die Lippen, die sich über seinen Oberkörper nach unten küssten.
Auch Dean ließ sich jetzt viel Zeit seinen Sammy zu verwöhnen. Er neckt die Brustwarzen ein wenig, spielte mit dem Bauchnabel, bis der Größere frustriert aufstöhnte und etwas nach oben rutschte und Dean weiter runter zu bekommen.
Dean kam der Aufforderung grinsend nach und wanderte weiter. Zu Sams Entsetzen küsste er sich an seinem Steifen vorbei, nahm dann aber einen Hoden in den Mund und strich mit seiner Zunge darüber.
„Fuck…woher…hmpf…", weiter kam Sam nicht, sein Gehirn war wie leer gefegt, das Einzige was er noch wahrnahm war Deans Zunge an seinen Eiern und seine Hände, die ihn streichelten. Dean fuhr von unten nach oben und leckte über die feuchte Spitze. Dann nahm er ihn ganz langsam in den Mund und fuhr immer wieder auf und ab.
Sam krallte sich in den Bettbezug und stöhnte immer lauter. Er versuchte sein Becken ruhig zu halten um Dean nicht zu verschrecken. Als der aber merkte wie er sich zurückhielt, nahm er beide Hände zu Hilfe.
Mit der einen spielte er wieder an den Hoden herum und mit der zweiten massierte er das Stück, dass er nicht in den Mund bekam. Das war zu viel, Sams Hüften zuckten nach oben und er kam mit einen tiefen Stöhnen, dass schon fast ein Knurren war.
Dean kam wieder nach oben und wurde sofort in Sams Arme gezogen. „Verdammt, du lernst schnell", lächelte der Größere. „Hmmm, so könnte jeder Tag anfangen", meinte Dean nur dazu.
Sie sahen sich in die Augen und küssten sich wieder. Diesmal ruhig, liebevoll und lang. „Denkst du Mum und Dad haben uns gehört?" fragte Dean dann leise. „Keine Ahnung, wir waren nicht gerade leise. Ich will das jetzt aber noch nicht rausfinden, lass uns noch ein bisschen hier bleiben, okay?"
Dean nickte und kuschelte sich wieder an ihn ran. „Wenn du mich jetzt schon dazu bringst alles zu vergessen, sollte wir wirklich warten, bis wir alleine sind", grinste Dean. Sam küsste ihn auf die Stirn, „Oh ja, da sollten wir wirklich alleine sein."
Als sie es endlich schafften aufzustehen war es schon später Vormittag, sie hatten aber auch bis zum Abend nichts vor und genossen einfach den freien Tag.
Als sie sich endlich dazu durchgedrungen hatten nach unten zu gehen, fanden sie von ihren Eltern nur einen Zettel, auf dem stand, dass sie einkaufen gefahren sind. „Denkst du sie sind gefahren weil sie uns gehört haben oder bevor sie uns gehört haben?" fragte Dean den Jüngeren.
Der zuckte mit den Schultern, „Keine Ahnung und ich frag sie auch ganz sicher nicht. Frühstück?" „Oh ja, mein Magen hängt mir schon in den Kniekehlen" grinste Dean. Sie nahmen sich alles, worauf sie Lust hatten und setzten sich an den Tisch.
Nach dem ausgiebigen Frühstück, räumten sie wieder alles weg und planten den Tag. „Was willst du heute machen?" fragte Sam. Dean sah ihn an, gab ihn einen schnellen Kuss und meinte dann, „Ich sollte eine Runde laufen gehen, kommst du mit? Meine Kondition hat in den 2 Wochen ganz schön gelitten, sag das nur niemanden."
„Was bekomm ich für mein Schweigen?" wollte Sam grinsend wissen. Dean stellte sich vor ihm, zog ihn zu sich runter und küsste ihn innig. „Reicht das?" wollte er dann wissen. Sam aber schüttelte den Kopf, „Ein paar mehr davon müssen es schon sein."
Dean nickte lächelnd, „Alles was du willst." „Gut zu wissen", lächelte Sam zurück, nahm den Kleineren in den Arm und zog ihn zu sich. Sofort lagen ihre Lippen wieder aneinander.
„Na los, ab zum Training", meinte Sam, als sie sich wieder gelöst hatten und schlug Dean spielerisch auf den Hintern. Schnell zogen sie sich um und waren auch schon unterwegs. Dean lief auf direktem Weg in den nahe gelegenen Park und Sam folgte ihm.
Nach etwas mehr als einer Stunde hatte Dean endlich Erbarmen mit dem Jüngeren und lief nach Hause. „Du…du…verdammter Sklaventreiber", fluchte Sam, während er sich eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank holte und gierig trank.
Dean trat hinter ihm und schlang seine Arme um Sams Taille. „Ach komm schon Baby, so schlimm war's doch gar nicht. Krieg ich auch einen Schluck?" „Ja klar, für eine Sportskanone wie dich. Hier hast du ein eigenes Wasser, ich brauch meins selbst", meinte Sam und drehte sich in Deans Armen um.
Er nahm das Wasser, dass Sam ihn hinhielt und trank. Fasziniert beobachtete Sam ihn beim Trinken und schlucken und seine Gedanken schweiften schon wieder ab. Dean, der Sams Blick bemerkte fragte: „Hey Baby, alles klar?"
Sam schüttelte den Kopf und murmelte „Verdammte Hormone." Dann zog er Dean ruckartig zu sich, drehte sich mit ihm um und hob ihn auf die Anrichte. Beide ließen die leeren Wasserflaschen einfach fallen und sie küssten sich stürmisch.
Dean machte Sam zwischen seinen Beinen Platz, der sich auch sofort dazwischen drängte. Beide stöhnten rau auf, als sich ihre Mitten heute schon zum zweiten Mal trafen. „Ich krieg einfach nicht genug von dir", hauchte Sam an Deans Lippen.
„Gut, mir geht's nämlich genauso", nuschelte Dean zurück und küsste Sam wieder. Als sie ein Auto in die Einfahrt fahren hörten, lösten sie sich schweren Herzens von einander. Sam half dem Kleineren runter und sie liefen schnell nach oben.
Bei aller Offenheit in ihrer Familie, wollten sie so doch nicht von ihren Eltern erwischt werden. „Jungs, seid ihr da?" hörten sie von unten rufen. „Ja Mum, wir waren laufen und springen schnell unter die Dusche."
„Ist gut!" kam es wieder von unten, was die Beiden aber schon fast nicht mehr mitbekamen, weil sie schon küssend in die Dusche stolperten. Schnell rissen sie sich die Kleider vom Leib und stellten sich unter das Wasser.
Das es etwas kühl war, störte ihre überhitzten Körper nicht im geringsten. Sie pressten sich eng aneinander und rieben ihre schon wieder aufgerichteten Glieder aneinander. Immer unkontrollierte rieben sie sich, bis beide kurz nacheinander kamen.
Ihr Stöhnen dämpften sie mit langen Küssen. Völlig erschöpft wuschen sie sich noch schnell, stiegen aus der Dusche und trockneten sich ab. Nackt wie sie waren schlüpften sie in Sams Zimmer und fielen ins Bett.
„Lass uns noch etwas schlafen", nuschelte Dean ins Kissen. „Gute Idee", stimmte Sam ihm noch zu, bevor er auch schon einschlief.
John und Mary fiel nach etwa einer halben Stunde auf wie ungewöhnlich ruhig es ihm Haus war. Da sie wussten, dass die Jungs da waren, kam ihnen das etwas komisch vor. „Wollen wir wissen was die beiden tun?" meinte Mary.
John zuckte mit den Schultern, „Ich schau nicht nach!" „Ich auch nicht, sollten sie wieder auftauchen, fragen wir sie einfach und bis dahin nutzen wir die Wartezeit, was meinst du?" lächelte sie ihn an und setzte sich auf seinen Schoß. „Mary Winchester, schon so lange verheiratet und du bekommst noch immer nicht genug", grinste John und schlang seine Arme um sie.
„Von dir nie", schnurrte sie. John stand mit ihr im Arm auf und trug sie in ihr Schlafzimmer. Bald war im ganzen Haus von beiden Paaren nichts mehr zu hören.
Am frühen Nachmittag trafen sich alle Vier, mehr oder weniger zufällig, in der Küche, sie alle hatten Hunger und beschlossen gemeinsam etwas zu kochen. Sie unterhielten sich über alles Mögliche, nur nicht über diesen Morgen und Vormittag.
Nach dem Essen setzten sich Sam und Dean vor den Fernseher, während es sich ihre Eltern auf der Terrasse gemütlich machten.
„Hast du Cas oder Jo schon angerufen?" fiel Sam auf einmal ein. „Ähm nö, hab heut noch gar nicht auf mein Handy geschaut. Es liegt oben, ich hol´s schnell", meinte Dean und er sprang auch schon auf.
„Und?" wolle Sam wissen als er wieder kam. „Drei Anrufe, zwei von Cas und einer von Jo. Du auch", antwortete er und drückte Sam sein Handy in die Hand. „Oh, ruf du zurück", meinte der nur. Dean nickte während er schon wählte.
„Hey Cas, ähm ja wir haben beide noch nicht auf die Handys geschaut…Ja wir kommen, wo...Ist gut, wir treffen uns bei Ellen und fahren dann gemeinsam, wie ist der Club...Also putzen wir uns etwas mehr raus…Ist gut, bis dann", verstand Sam nur.
Fragend sah er seinen Freund an. Der küsste ihn schnell auf die Wange bevor er sagte: „Wir treffen uns um Acht bei Ellen und fahren dann gemeinsam weiter. Ach ja, mach dich schick, die haben dort nen Türsteher, der irgendwie auf feinere Klamotten steht, meinte Cas."
„Wo bitte gehen wir denn da hin?" wollte Sam wissen. „Keine Ahnung, aber ich find dich in nem Hemd echt zum anbeißen, also hab ich auch was davon", grinste Dean.
Sam griff über die Lehne zu Dean und zog ihn zu sich. Sie alberten noch ein bisschen herum, bevor sie sich wieder in die Kissen kuschelten und versuchten, dem was im Fernsehen lief zu folgen.
Als es Zeit wurde gingen sie nach oben um sich fertig zu machen. Diesmal standen sie gemeinsam vor dem Kleiderschrank und suchten für den jeweils anderen das Outfit für den Abend aus.
Sam steckte Dean in eine schwarze enge Jean, weißes Hemd, breiter Gürtel, schwarzes offenes Ledergilet und eine schwarze schmale Lederkrawatte.
Dean suchte für Sam eine helle Jean, schwarzes Hemd, das er nicht einstrickte und eine glatte beige Krawatte.
„Oh ja, das gefällt mir", schnurrte Sam, als er Dean von hinten umarmte und etwas mit der Krawatte spielte. „Damit fallen mir gleich ein paar Spielchen für uns ein."
Dean grinste und drehte sich um. „Leder oder Krawatte?" wollte er wissen. „Das zeig ich dir wenn es soweit ist", versprach Sam und küsste ihn innig.

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