Tlana: Der Muskelkater ist weg, erstaunlicherweise… Mittwoch ein bißchen, Donnerstag schon fast nix mehr, heute prima :o) Aber vielleicht hat geholfen, daß ich Mittwochs bei einer Krankengymnastin war, die auch reitet und entsprechend… behandelt hat. Praktisch so was!
„Einmal hilflos ist doppelt, das müssen wir abziehen…" Warum muß ich jetzt an „Dalli Dalli" denken? Hrm. Muß ich ändern und neu hochladen, ja… danke für den Hinweis, ist mir echt entgangen!
Sol: Schön, daß du noch bei uns bist, ich hatte dich schon vermißt :o) Kriegst dann auf jeden Fall die komplette Story für deine Seite, klar!
Als das Gespräch beendet war, saß Vader da und starrte ins Nichts. Er hatte deutlich Lukes Angst gespürt, die Hoffnungslosigkeit, die ihn überfallen hatte. Welche Chance hatten sie schon gegen den Imperator? Die gesamte Armee stand theoretisch hinter ihm, da er die Massen manipulierte, ohne daß sie es merkten – der Rektor war das beste Beispiel, jetzt, mit der letzten Aufgabe. Zwar vertraute er seinem Vater, er wollte so gerne glauben, daß sie es würden überleben können – aber WIE, hatte selbst Vader noch keine Idee. Schlimmer noch: auch er hatte Angst, obwohl er es niemals zugeben würde.
Jahrelang, seit Padmés Tod und seiner Metamorphose in Vader, hatte er keine Angst gehabt, war ihm der Tod egal. Er suchte ihn nicht, aber er hätte ihn willkommen geheißen – wenn nicht Zorn und Können größer gewesen wären und ihn stets davor bewahrt hatten. Er brachte den Tod, er empfing ihn nicht. Aber nun, seit er wußte, daß er einen Sohn hatte, dachte er anders darüber. Er wollte leben! Er wollte leben, für seinen Sohn und mit ihm, wollte an seinem Leben teilhaben und ihn an seinem teilhaben lassen, Vater sein, fünfzehn verlorene, bittere Jahre nachholen. Aber solange Palpatine lebte, hatte er keine Chance dazu.
Er hatte auch einen Gedanken aufgefangen, den Luke nicht ausgesprochen hatte: Wenn ohnehin alles vorbei ist, warum zeigst du dich mir nicht endlich? Warum darf ich dich nicht endlich sehen, noch ein paar Tage mit dir verbringen, dich kennenlernen?
Ja, warum nicht? Weil Luke dann anders reagieren würde im Kampf. Er würde sich zu sehr darauf verlassen, daß Darth Vader ihn rettet., sagte seine innere Stimme, doch eine zweite schoß sofort dagegen: Gesetzt den Fall, daß er Darth Vader überhaupt als Vater akzeptiert und nicht verdammt, als das Monster, das – laut seinen eigenen Worten – alle in ihm sehen. War Luke wirklich schon bereit, ihn kennenzulernen? War er, Vader, schon bereit, sich ihm zu offenbaren?
Verdammt.
Verdammt!
Er hieb mit der Faust auf seine Sessellehne, dann aktivierte er das Bordcom. Erstaunlicherweise war seine Stimme vollkommen ruhig. „Captain Piett, setzen Sie Kurs auf Anaxes, Maximalgeschwindigkeit."
Captain Firmus Piett war ein kluger und besonnener Mann, der zwischen den Zeilen lesen konnte und seinen Kopf benutzte – obwohl und gerade, weil er unter Vader diente. Er kannte den Mann mittlerweile recht gut und konnte ihn gut einschätzen. Sicher, Vader war höchst impulsiv, aber er tat nie etwas ohne Grund. Warum also plötzlich diese Anweisung – mit Maximalgeschwindigkeit nach Anaxes?
Die Flottenakademie. Sie waren nun schon öfter dort gewesen – gut, es fand ja der Wettbewerb statt. Piett runzelte die Stirn, als er sich an die Aktion vor einigen Monaten erinnerte, die Inspektion der Schlafräume, bei der er, Firmus, angewiesen worden war, die erste Aufgabe zu verkünden. Das war ihm damals schon eigenartig vorgekommen. Vader und Schlafsäle inspizieren? Das paßte zusammen wie ein Hutt und ein Raumjäger. Er grübelte, ahnend, daß hier ein Teil der Lösung stecken mußte. Mal überlegen… natürlich waren alle Kadetten überrascht und erschrocken gewesen, als Vader hereinkam, und erleichtert, als er wieder ging. Aber nur einer von ihnen allen war sofort an seinen Spind gestürmt, noch bevor Piett ganz aus dem Raum gewesen war. Warum? Und bei näherer Betrachtung… dieser Kadett war auch derjenige, der diesen ersten Tag gewonnen hatte, beide Aufgaben. Und der jetzt im Finale stand.
Skywalker. Der Name war ihm sofort ins Auge gesprungen, weil er ihn an den Helden seiner Kindheit erinnerte, Anakin Skywalker, auch wenn dieser Name mittlerweile nicht mehr ausgesprochen werden durfte. Hm…
Piett übergab die Brücke kurzerhand an seinen Stellvertreter und zog sich in sein Quartier zurück. Er rief zunächst die aktuellen Ergebnisse des Wettbewerbs auf, zu denen er aufgrund seines Ranges Zugriff hatte, dann ließ er sich – um keinen Verdacht zu erregen – zunächst die persönlichen Daten des Siebtjährlings zeigen, bevor er sich denen seines Konkurrenten zuwandte. Die Ergebnisse waren recht mager. Luke Skywalker, ein Geburtsdatum (Am Imperiumstag? DEM Imperiumstag?), Namen der Eltern (beide verstorben), Namen der Hüter (Feuchtfarmer auf Tatooine). Darunter Schulnoten (hervorragend - durch die Bank, sowohl die alten von Tatooine als auch von der Akademie) und einige Notizen über Verhalten, Führung etc. Ein ruhiger, disziplinierter, vielversprechender Kadett mit hervorragenden Chancen auf eine große Karriere als Offizier.
Piett schnaubte ärgerlich, dann nutzte er einige weniger gewöhnliche Kenn- und Paßwörter, die seine Identität verbargen, und rief Informationen über Anakin Skywalker auf den Schirm.
Jedi. Held ohne Furcht. Retter des Kanzlers. Ums Leben gekommen – wie viele seiner Kameraden – am Imperiumstag, bei Order 66.
Schon wieder der Imperiumstag…
Pietts Finger trommelten unbewußt einen heftigen Rhythmus auf den Tisch. Imperiumstag. Es gab NOCH ein Ereignis, das auf diesen Tag fiel. Und das mußte er nicht einmal nachschlagen, das wußte er auswendig, weil er sich ausführlich damit beschäftigt hatte – und besonders intensiv, nachdem er das Kommando über dieses Schiff übernommen hatte. Es war auch das Datum, an dem Darth Vader das erste Mal ins Licht der Öffentlichkeit trat.
Die trommelnden Finger beschleunigten ihr Tempo, als er sich an etwas anderes erinnerte, an etwas, das er vor langer Zeit, als junger Kadett, einmal aufgeschnappt hatte… damals hatte er zufällig ein Gespräch zwischen zwei Klonen in der Messe belauscht. Mittlerweile gab es kaum noch welche, damals waren sie noch relativ häufig gewesen. Und diese beiden waren außerdem Mitglieder der 501ten gewesen, Vaders eigener Legion. Sie hatten über Order 66 gesprochen, den Tag der Säuberung des Jeditempels unter der Führung von Lord Vader… der dabei KEINEN HELM GETRAGEN HATTE. Und keinen Anzug. Der noch ein normaler, gesunder Mensch gewesen war… eine Tatsache, die nur sehr, sehr wenigen bekannt war. Daß Vader nicht immer in Anzug und Maske gesteckt hatte, sondern seine ersten Einsätze ohne durchgeführt hatte.
Die Klone hatten damals darüber gesprochen, daß er eben als einziger NICHT gerüstet gewesen war, und das, obwohl es gegen Jedi ging… und an ihrer Spitze gekämpft hatte, genau wie er es seither immer getan hatte. Nur eines hatte ihn von normalen Menschen unterschieden: seine gelben, rot umrandeten Augen.
Piett hatte damals hinter einer Säule der sonst leeren Messe gesessen und atemlos gelauscht – es war ihm nichts anderes übriggeblieben; er war unbemerkt geblieben und dachte, es sei am Besten, es dabei zu belassen… und so hatten die Klone weitergesprochen. Darüber, wie bedauerlich es sei, daß ein so hoffnungsvoller junger Mann, ein wahrer Held, so hatte leiden müssen, vom ehemals besten Freund und Lehrer verraten und verstümmelt worden, zum Sterben liegengelassen, bis zur Unkenntlichkeit verbrannt – und es überhaupt an ein Wunder grenze, daß er Mustafar überlebt habe. Drei Gliedmaßen verloren, die Lungen beinahe komplett zerstört, die Haut nahezu komplett verkohlt… und es nur dem Kaiser zu verdanken sei, daß er überhaupt noch lebe.
Piett hatte sich beherrschen müssen, den akuten Würgereiz zu unterdrücken, der ihn beim bloßen Gedanken überkam. Bei den Mächten! Der arme Mann! Kein Wunder, daß Vader so verbittert war…!
Er hatte dieses Wissen all die Jahre für sich behalten, tief in sich begraben, hatte es nie mit jemandem geteilt – aber es war der Grund für seine Treue und Ergebenheit Vader gegenüber, den er achtete und respektierte. Piett war einer der wenigen, die ihn wirklich MOCHTEN – und dieser dankte es ihm auf seine Weise, wortlos, aber mit Taten und Reaktionen.
Nun, Jahre später, fügte sich das Puzzle langsam zusammen. Eigentlich hatte er das Bild jahrelang erahnt, aber nicht gewagt, es wirklich anzusehen. Nun tat er es.
Nach einigem Überlegen hackte er sich mit höchster Vorsicht und vielen Sicherheitsschleifen in eine Datei ein, die er vor einiger Zeit gefunden, aber nie anzusehen gewagt hatte: ein Sicherheitsvideo des Jeditempels, das den Angriff zeigte. Und da war er… Darth Vader, ohne Maske, an der Spitze der 501sten Legion. Er schritt ruhig vor den Klonen in den Tempel, der Mantel bauschte sich hinter ihm, so vertraut, so ähnlich dem jetzigen Mann… doch er war jünger, viel jünger, ein wenig schmaler und nicht ganz so hochgewachsen - aber unverkennbar Vader. Die Kapuze des Mantels war tief ins Gesicht gezogen und verbarg es, doch als er die Kamera passierte, sah er auf, als würde er sich einem potentiellen Beobachter zeigen wollen… und Firmus Piett sah in das Gesicht Anakin Skywalkers.
Ohne nachzudenken, hieb seine Hand auf eine Taste und fror das Bild ein, und er starrte für eine kleine Ewigkeit den Mann an, dem er seit Jahren treu diente, für den er Freundschaft empfand, den er schon als Jugendlicher zutiefst verehrt hatte. Und er traf eine Entscheidung.
Piett löschte das Bild und verwischte sorgfältig seine Spuren, dann erhob er sich und verließ den Raum – auf einem gefährlichen, riskanten, aber ihm notwendig erscheinenden Weg.
Luke wurde vom Unterricht befreit, um sich in Ruhe vorbereiten zu können, und erhielt uneingeschränkten Zutritt zu den Simulatoren – ebenso wie sein Gegner, aber beide weit entfernt voneinander, worüber er glücklich war. Nach einem erneuten Gespräch mit Sienar hatte er nun Zugriff auf Simulationen und Filme, die normalerweise nicht frei zugänglich waren, die eigentlich als verboten klassifiziert worden waren. Aber he, er würde ohnehin sterben, warum sich also sorgen? Und so stieg er morgens verbissen und entschlossen in sein Cockpit, lernte, trainierte und versuchte, sich darüber zu freuen, daß er auf diese Weise doch ein wenig von seinem Vater sah und hörte – wenn auch nicht viel, da es sich sämtlich um Raumkämpfe handelte. Zudem mußte er berücksichtigen, daß sein Vater damals einen Astromech zur Verfügung gehabt hatte, den sein Bordcomputer nicht würde kompensieren können. Aber es war besser als nichts… und er nutzte auch noch andere, moderne Programme der höchsten Stufe.
Alles in allem fühlte er sich so gut vorbereitet, wie es irgend möglich war. Auf den Kampf, auf eine Herausforderung.
Aber nicht auf den Tod.
Luke…
Hallo, Vater., erwiderte Luke ebenso müde wie sein Vater klang.
Wie kommst du voran?
Den Umständen entsprechend gut. Sienar hat mir sehr geholfen – ich habe Zugriff auf deine kompletten Dateien.
Du hast was? Luke, die sind verboten, auf ihr Ansehen oder benutzen stehen Höchststrafen!, sagte Vader entsetzt.
Hm, Höchststrafen… laß mal sehen., erwiderte Luke scheinbar nachdenklich. Du meinst, so wie in ‚Todesstrafe'?
Vader seufzte. Der Punkt geht an dich.
Eben. Wie auch immer es ausgeht, ich vermute mal, nach dieser ganzen Scheiße interessiert sich niemand mehr dafür. So oder so.
Ich fürchte, auch damit hast du Recht.
Einen Moment herrschte Stille.
Warum meldest du dich?, wollte Luke dann wissen. Was gibt es Neues?
Ich habe… Befehle für den Tag deines Wettkampfs bekommen, die ich leider nicht ignorieren kann. Täte ich es, würde ich dir nicht mehr helfen können… nie mehr. Aber so habe ich noch eine Chance dazu…
Du wirst nicht da sein?, sagte Luke mutlos.
Nicht am Anfang. Aber keine Sorge… ich lasse dich nicht allein. Ich werde da sein, das schwöre ich dir.
Luke ließ diese Nachricht einen Moment einsinken. Und Lord Vader?, fragte er dann.
Hat den Befehl erhalten, beim Kaiser zu sein – und zwar durchgängig, von Anfang bis Ende des… Wettbewerbs. Die mentale Stimme klang wütend und erregt, was Luke wunderte.
Warum macht dich das so sauer?, erkundigte Luke sich verblüfft.
Ein kurzes Zögern. Ich hatte gehofft, daß er vielleicht deinen Gegner…
Nein, Vater., unterbrach Luke sofort. Das will ich nicht. Das ist meine Aufgabe… und ich werde sie lösen.
Luke, ich…, begann Vader hilflos.
Das hast du selbst gesagt: ausschalten ist nicht töten. Und ich BIN besser.
Luke, ich will nicht, daß dir etwas zustößt. Aber ich habe keine Möglichkeit, dir während des eigentlichen Wettkampfs beizustehen...
DARUM mache ich mir keine Gedanken, Vater. Mehr um das danach.
Vader schloß die Augen. Ja. Aber dann wirst du nicht mehr alleine sein.
Du meinst Lord Vader.
Vader kämpfte mit sich. Wie viel sollte er preisgeben? Ich werde dort sein, Luke. Ah. Verschweigen war keine Lüge, oder?
Vater, nein – er wird uns beide töten!
Ganz auszuschließen ist das leider nicht… Aber ich werde tun, was in meiner Macht steht, um es zu verhindern.
Wird Lord Vader helfen? Hast du ihn gefragt?
Vader öffnete den Mund, schloß ihn wieder. Oh, Luke…! Er zog eine Grimasse, ignorierte die dadurch entstehenden Schmerzen. Ja, Luke. Er wird helfen, wenn er kann.
Dann sind wir zu dritt…, freute sich Luke. Er ist sehr mächtig… und du bist ein ausgebildeter Jedi-Ritter. Und mit mir rechnet Palpatine nicht. Das schaffen wir!
Vader stöhnte lautlos. Oh, ihr Mächte…! Wie sollte er Luke klarmachen, daß er auf ein Phantom vertraute?
Luke… so einfach ist es leider nicht. Es wird verdammt schwierig werden – und selbst, wenn ich es überlebe, werde ich vermutlich sehr schwer verletzt sein.
Gibt es eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken?
Nur, wenn du einen 2-1B klein zusammenfalten und in deinem TIE unterbringen kannst., erwiderte Vader trocken.
Luke seufzte. Fragen darf man ja…
Natürlich, Luke. Das Problem ist nur: ich weiß leider selbst noch nicht, wo das Ganze endet. Palpatine hält sich extrem bedeckt. Das bedeutet, ich kann keinerlei Vorbereitungen treffen. Er schwieg einen Moment, als ihm etwas einfiel. Nicht für mich, jedenfalls. Vielleicht kann ich mich um deinen Jäger kümmern.
Und wie willst du herausfinden, welcher mir zugeteilt wird? Und auch noch an ihn herankommen?
Vader grinste leicht. Es wird offensichtlich Zeit, daß du lernst, was die Macht alles vermag, Luke. Das wird ein verdammt enges Zeitfenster, aber ich denke, ich schaffe es.
Bitte riskiere nichts, was nicht nötig ist, Vater…
Es IST nötig, Luke. Keine Sorge, ich werde keinen Schildgenerator einbauen oder sonstige verbotene Dinge… aber ich werde dafür sorgen, daß der Jäger im Besten Zustand ist.
Luke wußte nicht, was er sagen sollte. Er freute sich zwar, daß sein Vater für ihn da war und ihm half, aber das Risiko…
Es ist kein Risiko, Luke. Vertrau mir.
Kannst du auch Gedanken lesen, Vater?, fragte Luke verdutzt. Sich zu unterhalten, war eine Sache, aber da ließ er seinen Vater bewußt in seinen Kopf. Aber das eben hatte er nur gedacht – auf einer anderen, privaten Ebene.
Wieso auch?
Lord Vader. In der Zelle, als er mir das Lichtschwert abnahm.
Oh. Nun – ja.
Kann das jeder Jedi? Kann ich es auch lernen? Er vergaß für einen Moment völlig, daß sie sich in einer eigentlich aussichtslosen Situation befanden.
Wenn du meine Begabung geerbt hast? Möglich, ja. Nicht jeder kann es, nein. Vaders Gedanken waren plötzlich woanders. Guter Hinweis… danke, mein Sohn. Das hätte ich beinahe vergessen.
Wieder entstand eine kleine Pause. Sonst noch irgendwelche Tips, Vater?
Vader duckte sich mental, um einer dicken schwarzen Wolke der Furcht auszuweichen, die ihn abrupt zu überrollen drohte. Vertrau auf dich selbst, Luke. Du bist um Längen besser als dein Gegner. Laß dir das von niemandem ausreden!
Werd ich nicht, Vater. Ich weiß, was ich kann., sagte Luke fest.
Du bist mein Sohn., antwortete Vader sanft und beinahe zärtlich. Ich glaube an dich, Luke. Und das danach schaffen wir… gemeinsam.
Luke atmete tief durch. Danke, Vater. Ich liebe dich.
Und ich dich, Luke. Bis übermorgen.
Bis übermorgen. Woran werde ich dich erkennen?
Vader schloß die Augen. Such nicht nach mir, Luke. Ich werde da sein – aber verlaß dich nicht auf ein Phantom im Hintergrund. Du wirst früh genug wissen, wo ich bin.
Wie du meinst, Vater., sagte Luke wenig überzeugt.
Vertrau mir., kam die sehr sanfte, aber drängende Antwort.
Das tue ich, Vater.
Bis übermorgen, dann.
Bis übermorgen.
