Mia: ja, ich habe das 15 kapitel in 4 kapitel unterteilt, weil ich es manchmal angenehmer so finde, aber ab jetzt wird es wieder normal weiterlaufen, weil sonst eine zu große ‚kapiteldifferenz' da ist, und ich es selbst nicht mehr verstehe

Mia: danke für kapitelkommentar

Eule: ja, sorry, bin aber mom einfach zu faul für einen beta, oder selbst zu beta(n) – ich weiß, dass das leicht mies ist, aber ich möchte jetzt einfach schnell viel online stellen

Chapter 17

Hermine Snape rannte die Korridore entlang, um ihren Ehemann zu treffen. Die Gemälde und die Portraits lächelten und winkten ihr zu. ‚Bis jetzt verlief mein Tag ganz gut.'

Sie erblickte eine schwarze Figur am Haupteingang. „Severus!" Die Gryffindor umarmte ihn und küsste ihn auf die Lippen.

Einen Kuss den Severus nicht stoppte sondern erwiderte. Seine Arme waren um ihre Hüfte. Als sie stoppten um Luft zu holen, bemerkte Hermine, dass ihre Füße dank ihres Größenunterschiedes nicht den Boden berührten. Severus hielt sie.

„Ich nehme an, du hast gefunden, was du gesucht hast."

„Ja. Lässt du mich runterß Ich denke, wir haben schon genug Studenten schockiert." Sie ruckte ihr Kinn in Richtung einer kleinen Gruppe Drittklässler, die sie anstarrten. Severus runzetle die Stirn und wollte schon Punkte abziehen, als Hermine ihn am Ärmel zupfte.

„Lass sie Severus. Sie haben nichts falsch gemacht. Es war meine Schuld." Sie lächelte die Kinder an, diese lächelten schüchtern zurück. Der Slytherin war darüber nicht glücklich, lies es aber dabei.

Das Pärchen lief zu den Toren und weiter am Rande des Verbotenen Waldes. Als sie ihren Zielort erreicht hatten, packte sie Severus um die Hüfte.

„Du möchtest wahrscheinlich deine Augen schliessen. Dir wird ein schwindlig sein, bereit?" Hermine griff nach seinem Umhang und schloss ihre Augen. Ihr Gesicht gegen seine Brust gedrückt nickte sie. Sie verschwanden mit einem Pop.

Hermine war schwindlig, doch fühlte sie sich in Severus Umarmung sicher. In ihrem Kopf drehte sich alles. ‚Ich haße Apparieren.'

„Setz dich Hermine. Ich hole dir etwas zu trinken."

Hermine schaute sich um; sie waren in der Ecke des Leaky Cauldron. Sie saß an einem Tisch.

„Ok, ich warte auf dich hier…glaube ich." Er grinste. Sie zog eine Augenbraue hoch. Severus verlies sie. ‚Verdammte eingebildeter Slytherin. es ist nicht meine Schuld, dass sich alles dreht!' She was sitting by a table.

Hermine sah in ihrem dunkelblauen, feingeschnittenen Umhang elegant aus und ihr gezähmtes Haar fiel frei den Rücken herunter. Sie trug kein Make-Up, und endlich war ihr auch nicht mehr schwindlig.

„Guten Tag Schönheit!"

Bevor sie nur reagieren konnte, saß ein hübscher Zauberer mit schulterlangem aschblondem Haar und grünen Augen neben ihr. Hermine unterdrückte einen Seufzer. ‚Ist er lebensmüde? Severus wird jede Sekunde mit den Getränken zurück sein.'

„Kann ich dich auf etwas einladen?"

„Nein, danke."

„Irgendetwas anderes? Wie wäre es, wenn wir heute abend essen gehen würden?"

‚Du schaufelst dir nur ein tieferes Grab!' „Ich glaube kaum. Ich bin nicht allein hier. Also…" ‚Verschwinde schnell!'

„Ein Mann sollte eine so schöne Frau nicht alleine lassen."

Hermine starrte den Zauberer zornig an. „Er holt die Getränke und es wäre besser, wenn Sie gehen, bevor er zurück kommt."

„Wie wäre es, wenn du mit mir gehen würdest Süße?"

Hermine hatte genug. Sie hoffte schon beinahe, er würde bleiben, einfach damit sie sah, wie Severus ihn in Stücke riss. Der Optimist neben ihr, jedoch dachte, dass er unwiderstehlich war. „Dieser Mann ist zufälligerweise mein Ehemann, und ich würde ihn noch ein dutzend weitere Male wählen, bevor ich Sie auch nur anschauen würde. Also, wieso lassen Sie mich nicht einfach in Ruhe?"

„Du lebst mit dem alten Mann zusammen? Was für eine Schande. Du kannst immer noch mit mir verschwinden, ich bin mir sicher, dass es ihn nicht stört." Er zwinkterte verschwörerisch und legte seine Hand auf ihre. Sie versuchte aufzustehen.

„Wieso tun Sie mir nicht den Gefallen und verschwinden? Und bitte lassen Sie meinen Arm los."

Der Mann wollte protestieren, doch bevor er die Möglichkeit dazu hatte, befand er sich schon mit dem Gesicht zum Boden.

„Ist alles in Ordnung, Hermine?"

Hermine setzte sich und lächelte. „Alles bestens, Severus." Sie nippte an ihrem Butterbier.

Der schwarzhaarige Slytherin lenkte seine Aufmerksamkeit zurück zu dem Deppen auf dem Boden. Zu sagen, dass er keinen Gefallen an dem Esel fand, der versuchte bei seiner Frau anzukommen war die Untertreibung des Jahrhunderts. Er knurrte.

Mittlerweile schauten einige Besucher des Pubs interessiert rüber. Der jüngere Zauberer schaffte es aufzustehen und schaute törichterweise seinen Angreifer zornig an.

„Was glaubst du, wer du bist?"

Severus schaute zu Hermine, die zur Antwort mit den Augen rollte. Der Slytherin grinste süffisant. ‚Das wird ein Spaß.'

„Ich bin der Ehemann der Frau, die du erfolglos versucht hast mit deinem gebleichten Haar und deinem honig-süßen Geplapper zu verzaubern. Ich rate dir, ihren Rat anzunehmen und zu verschwinden."

„Ich bin Ignatius Lark und es geht dich nichts an, was ich mache Opa und die kleine Lady ist wahrscheinlich schon längst gelangweilt von dir. Bist du das nicht, Püppchen? Möchtest du nicht ein bisschen Spaß mit mir haben?"

Hermine verschluckte sich an ihrem Bier. ‚Opa? Ach du lieber,…ein berühmter Nachname wird dir jetzt auch nicht weiterhelfen Schwachkopf.'

Es gab einige Keucher aus dem Publikum. Ignatius verstand es fälschlicherweise als Reaktion auf seinen Familiennamen. Die Hexen und Zauberer jedoch sahen nicht ihn, sondern den schwarzhaarigen Mann an. Jemand hatte Severus Snape beleidigt. Er war bekannt als ein Mann mit mörderischem Temperament. Dann wandte sich die Aufmerksamkeit Hermine zu. Sie waren geschockt. Die junge Lady Snape sah umwerfend aus; bis jetzt hatten sie nur von den Gerüchten gehört, dass der Slytherin eine junge wunderschöne Frau hatte, und schon dies war eine große Überraschung. Der Besitzer Tom schaute besorgt; kein Zauberer nahm es leicht von seiner Frau beleidigt zu werden.

„Severus…" Hermine bekam Panik. Sie war sich sicher, dass nicht-atmen ein schlechtes Zeichen bei ihrem Ehemann war. „Severus…atme."

Severus' Augen fixierten den bald eines qualvollen Todes sterbenden Mann. „Lark? Ich glaube, ich kannte deinen Vater." Ignatius grinste arrogant. „Dein Papa hatte Mut, aber unglücklicherweise keinen Kopf." Lark schien beleidigt ohne Ende. Hermine nahm ihre Augen jedoch nicht von Severus. Schweißperlen begannen sich an ihrer Stirn zu formen. „Ich glaube nicht, dass du weißt, wie er starb. Lass mich dich aufklären. Er fragte den schwarzen Lord, ob die Gerüchte, dass er ein Halbblut war, wahr waren. Er lebte noch ungefähr eine Stunde."

„Woher solltest du das wissen?"

„Oh, du möchtest mir sagen, dass meine Ehefrau sich nicht vorgestellt hat? Ihr Name ist Hermine Snape." Der Junge wurde bleich. „Mein Name ist Severus Snape."

Nach einigen Minuten wiedergewann Ignatius seine Stimme. „Das dachte ich mir. Der einzige Grund, dass so ein Mädchen bei dir bleibt, ist weil sie Angst hat, du alter Perv…"

Und wieder lag er mit einem einzigen Schlag auf dem Boden. „Du kleiner..:" Severus zog seinen Zauberstab. Niemand wagte es ihn zu behindern.

„Severus! Nein!" Hermine fasste nach der Zauberhand ihres Ehemannes. Sie hing praktisch daran. „Beruhig dich! Bitte!" ‚Was machen! Was soll ich machen! Merlin! Ach scheiße!' Hermine reckte sich und küsste ihn. Ihre Hände schlängelten sich um seinen Hals. Sie leckte an seiner Lippe. Er öffnete seinen Mund und lies sie ein. Severus' Hände wanderten um ihre Hüfte und hielten sie. Sie unterbrach den Kuss nach einer Minute und räusperte sich. „Jetzt besser?"

Severus schaute sie zornig an und drehte sich dann zu dem wie Espenlaub zitternden Mann. „Glück gehabt, für heute." Mit einem arroganten Lächeln und seiner Frau an seinem Arm machten sie sich auf den Weg in die Winkelgasse.

Als sie weit genug entfernt waren brach Hermine das Schweigen. „Also…wohin als erstes?"

„Ich muss etwas bei Flourish und Bots nachschauen. Möchtest du noch irgendwo anders hin?"

„Die Bank reicht mir."

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Hermine fühlte sich auf dem Weg zur Bank wie ein Preis, jeder wollte sehen, wen ihr Ehemann letztendlich geheiratet hatte. Der Halt im Buchladen war für Hermine ein wahrer Albtraum. Der Ladenangestellte verbrachte den Hauptteil der Zeit damit ihrem Ehemann und dadurch auch ihr in dne Hintern zu kriechen. Sie war angeekelt. Als sie endlich bei Gringotts waren, war Hermine bereit die nächste person, die auch nur in ihre Richtung schauten zu verfluchen.

„Hermine, vergess nicht, dass man Kobolde leicht beleidigen kann…"

„Severus, ich war schon früher hier, lass uns rein gehen." Sie wollte wirklich keine Vorhaltungen hören; die Kobolde sollten besser mit ihr keine Probleme bekommen, für ihr eigenes Wohl. Sie betraten die Bank.

Die Zauberbank war geräumig. Hermine ging zum ersten freien Schalter mit Severus an ihrer Seite.

„Ja, Miss?" Der Kobold schaute sie uninteressiert an.

Sie lächelte ihn an und holte den silbernen Schlüssel aus ihrer Umhangtasche. „Ich würde gern das Verlies…" Hermine schaute auf den Griff des Schlüssels, der eine Nummer eingraviert hatte. „…009 besuchen."

Die Augen des Koboldes wurden so groß wie Untertassen. „Was? Aber das… wir mögen diese Art von Witzen nicht Miss…"

„Lady Snape, und ich möchte das Verlies jetzt sehen."

„Wenn sie keinen Schlüssel haben…"

Hermine zeigte ihm den Schlüssel. Der kleine Kobold wurde noch blasser. „Mein Verhalten tut mir leid, Herrin. Dieser Kobold bittet um ihr Erbarmen…" In weniger als einer Sekunde war der Kobold aufgestanden, stand neben ihr und verbeugte sich.

„Wie ist ihr Name?" Hermine's Stimme war streng.

„Das-ss .. Sauryhook…Herrin…Es tut mir… „

„Mr Saurhook, Sie entschuldigen sich zu viel und bitte nennen sich mich Hermine. Zeigen Sie mir das Verlies." Der Kobold schaute schockiert und strahlte dann.

„Bitte folgen Sie mir. Es ist mir eine große Ehre." Sie liefen so lange, dass Hermine schon dachte, dass der Tunnel gar nicht mehr aufhören würde. Auf der anderen Seite musste sie jedoch auch nicht mit den Wägelchen fahren. Während des Weges sagte Severus nichts und beobachtete seine Frau im Stillen. Sie schien incht sehr erfreut das Verlies zu öffnen.

Nach etwas, dass Hermine iwe eine Ewigkeit vorkam, standen sie vor einer hölzernen Tür. „Hier sind wir. Wenn Sie fertig sind, rufen Sie mich einfach." Und der Kobold verschwand.

Hermine holte tief Luft und lächelte ihren Ehemann schwach an. „In Ordnung. Hier passiert nichts." Sie drehte den kleine Schlüssel in dem rostikalen Schloss. Die Gryffindor schien sichtlich verwundert über das Fehlen von Sicherheit. Sie betrat das dunkle Verlies.

„Lumos!" Rief Hermine und schaute sich um. Es gab eine weitere Überraschung. Das Verlies war so geräumig wie die Große Halle und … leer. „Ihr müsst scherzen! Ich habe diesen ganzen Mist heute gemacht nur um mir ein leeres Verlies anzuschauen? Die Gründer können froh sein, dass sie Tod sind! Jetzt würde ich sie selbst töten!" Hermine's zornige Stimme warf Echos.

Severus unterdrückte ein Grinsen. „Nun…zumindest hatten die Gründer einen Sinn für Humor."

Hermine schaute ihren Ehemann zornig an. „Einen Sinn für Humor? Du denkst, dass das alles ein Witz war? …Dann…Ja! Dann bin ich nicht Hogwarts Besitzerin! Merlin sei Dank! Ich wusste, dass es eine Erklärung geben musste!" Hermine war bereit vor Glück einen Siegestanz aufzuführen.

„Ich muss sie enttäuschen, Herrin. Sie sind die neue Gebieterin." Die beiden drehten sich um und sagen einen kleinen alten Mann, dessen grauer Bart den Boden erreichte. Severus hatte seinen Zauberstab gezückt und war vor Hermine getreten.

„Wer sind Sie?" Severus' Stimme war blanker Stahl.

Der kleinen Mann grinste. „Du bist ein Narr, wenn du denkst, dass du mich stoppen könntest."

„Expelliarmus!" Der kleine Mann blockte Severus Attacke mit einem Wink seiner Hand ab.

„Stuferio" Severus erstarrte. Hermine zückte ihren Zauberstab. „Accio Gebieterin's Zauberstab." Die Gryffindor war zauberstablos. Sie stand neben ihrem Ehemann.

„Wer sind Sie?"

„Mein Name ist Mellor, meine Liebe. Es gibt keinen Grund Angst vor mir zu haben."

„Dann entstarren Sie meinen Ehemann."

„Ich fürchte, das kann ich nicht. Das müssen Sie übernehmen."

„Was? Sie haben meinen Zauberstab."

„Meine Liebe, stuferio ist kein Erstarrungszauber… es ist ein langsam tötender." Hermine wurde todesblaß.

„Nein…"

„Wollen Sie ihn retten? Er ist viel älter als Sie…"

„Das geht Sie nichts an! Sagen Sie den Konterzauber!"

„Wie ich schon sagte, dass müssen sie tun, Herrin. Sie wissen, wie sie ihn retten können."

„Ich kenne keine Zauber, die ohne Zauberstab erfolgreich gesprochen werden können…"

„Außer?" Mellor tätschelte seinen Bart.

„…Protecto…"

„Ich würde mich beeilen. Die Zeit läuft…"

Hermines Knie wackelten bei der Erinnerung an den Zauber aber… sie konnte Severus nocht sterben lassen. Er hatte sie gerettet, als er sie geheiratet hat. Nun war sie dran. Sie schaute Mellor zornig an und drehte sich zu seiner Überraschung zu Severus und begann:

Ich stehe vor euch Geister der Vergangenheit,

und der Zukunft.

Erhöret mein Flehen, ihr Götter!

Ich bin das Herz des Eis und das Herz der Gerechtigkeit,

Ein Herz, dass schlägt um zu leben und zu lernen zu lieben,

so erhöret mich!

Ich stehe und blute,

Aber ich werde nicht an meiner Aufgabe scheitern!

Ich bin das Herz, dass die Gnade der Hölle

und den Zorn des Himmels erbittet!

Lasst mir den Schutz vor meinen Feinden zu teil werden,

Lasst mir die Gnade vor den Flügeln der Gefallenen Engel zu teil werden!

Ich bin das Herz der Hoffnung!

PROTECTO!

Hermine schloss ihre Augen und erwartete die Welle des Schmerzes, doch sie kam nie. Sie fühlte auch nicht den Sog der Magie. Sie hörte klatschen.

„Gut gemacht, meine Liebe." Mellor stand neben ihr und hielt ihr ihren Zauberstab hin. Hermine umfasste ihn und zeigte auf ihn.

„Es hat nicht funktioniert! Wieso?"

„Weil es das nicht sollte, Herrin."

„Aber Severus…"

„wird es gut gehen. Der Erstarrungszauber wird in einigen Minuten vorbei sein."

„Wer sind Sie Mr Mellor?"

Mellor zeigte ein zähnezeigendes Lächeln. „Ich wurde von den vier Gründern gebittet auf den einen zu warten und ihm oder ihr das zu geben." Mellor griff in seine Hose und überreichte Hermine etwas. Es war eine Medaillon mit dem Kreuz Hogwarts. Die 4 Tierte, die die Gründer präsentierten bewegten sich. Als Hermine von dem Kreuz aufsah, war Mellor verschwunden. Die Gryffindor schaute sich um. Sie war alleine in dem Verlies.

„Severus? Wo bist du?" Sie wurde panisch, als plötzlich die Tür aufflog und ein besorgter Severus hereinstürmte.

„Hermine! Ist alles in Ordnung?"

„Er ist weg Severus, ich schaute mich um und er war weg."

Der Slytherin schaute sie fragend an. „Über was sprichst du? War jemand in dem Verlies? Als du das Verlies betreten hast, haben sich die Türen geschlossen und ich konnte sie ein gute Stunde lang nicht öffnen. Bist du dir sicher, dass alles in Ordnung ist?" Er schaute sie an, als ob er sie auf Kratzer und Schäden untersuchte.