Kapitel 21

„Ich hätte nichts dagegen, auch von diesem Traum zu hören, Hermine", sagte ein Mann hinter ihr. Sie wusste sofort, wer es war und zuckte zusammen.

Sie drehte sich um und sagte: „Ich wusste nicht, dass du von deiner Hochzeitsreise zurück bist, Ron."

„Wir sind heute erst zurück gekommen. Pansy wollte ihre Eltern besuchen und die haben ihr von dieser Party erzählt. Auch wenn wir nicht eingeladen sind, hat sie darauf bestanden, hier her zu kommen. Wie geht es dir, Hermine? Immer noch glücklich?", fragte er.

„Wenn man bedenkt, dass ich heute seit zwei Wochen verheiratet bin, ja. Ich finde die Ehe immer noch angenehm", sagte sie.

„Ich kann nicht glauben, dass du die Ehe noch nicht annulliert hast. Ich kann nicht glauben, dass du hier in Malfoy Manor bist. Du weißt, was hier während des Krieges passiert ist! Du kannst nicht vergessen haben, was dir hier passiert ist. Was uns allen hier passiert ist! Wie konntest du hier her kommen, Hermine? Bist du von Malfoys Geld geblendet oder was?"

„Hör zu, Ron. Ich weiß, dass du Draco nie gemocht hast und dass es immer böses Blut zwischen euren Familien gegeben hat, aber ich werde mir von dir nicht vorschreiben lassen, wie du denkst, dass ich mich fühlen und wie ich mich benehmen soll", sagte sie und zeigte dabei mit dem Finge auf ihn. Adrian war auf der anderen Seite des Raumes und wusste, dass ihr jemand zu Hilf kommen musste und das könnte genauso gut er sein.

„Also, erzähl mir von dem Traum mit Malfoy, während du immer noch mit mir zusammen warst", sagte er mit einem sarkastischen Lächeln.

„Das denke ich nicht, Ron", spie sie.

Drüben an der Bar bestellte Draco zwei Gläser Wein. Er hörte, wie eine Stimme neben ihm sagte: „Deine Frau sieht so aus, aus fühle sie sich mit ihrer gegenwärtigen Begleitung unwohl." Draco drehte sich um und schaute Adrian Pucey an. Dann schaute er zur anderen Seite des Raumes und sah, wie Ron Weasley mit Hermine sprach.

„Was zur Hölle macht Wiesel auf meiner Party?", fragte Draco.

„Die größere Frage ist, Draco, wie gehst du mit der Tatsache um, dass Pansy auf dem Weg zu ihnen ist, während wir uns hier unterhalten?", fragte Adrian.

Draco sah, wie Pansy den großen Ballsaal durchquerte und genau auf Ron und Hermine zusteuerte. „Scheiße!", sagte er. „Hör mal, Adrian, geh und rette meine Frau. Frag sie, ob sie mit dir tanzt oder sowas. Ich muss Pansy ablenken. Ich möchte hier keine Szene und ich kann bei dem Gesichtsausdruck, den sie hat, sagen, dass das genau das ist, was sie geplant hat."

„Dafür schuldest du mir was, alter Junge", sagte Adrian.

„Tu ich das nicht immer?", fragte Draco und rollte mit den Augen. „Sei einfach ein Kumpel und geh jetzt da rüber."

Adrian ging auf Ron und Hermine zu, während Draco zu Pansy ging. Adrian schnappte sich Lucius' Arm und sagte: „Ich denke, es könnte sich Ärger zusammenbrauen, Malfoy. Hermines Ex und Dracos Ex, auch bekannt als Mister und Misses Weasley, sind hier."

Lucius schaute zu dem blonden Schopf seines Sohnes und sah, wie er zu Pansy ging. Er nickte Adrian dankbar zu und ging zu dem anderen Paar.

„Mister Weasley, ich war mir nicht bewusst, dass ich Sie zu unserer kleinen Soiree heute Nacht eingeladen habe", sagte Lucius ohne Umschweife. „Ich habe Ihre Schwiegereltern eingeladen, aus offensichtlichen Gründen jedoch nicht Sie und Ihre Frau." Er schaute zu Hermine hinunter und sagte: „Du schuldest mir immer noch einen Tanz, meine Liebe."

„Danke, Lucius", sagte sie und nahm seine Hand. Sie schaute zu Ron und sagte: „Es wäre das Beste, wenn du gehst. Ich sehe dich bald." Sie begann mit Lucius zu tanzen und fragte: „Haben Sie Draco gesehen?"

„Er bringt den Müll raus, denke ich", antwortete Lucius. „Im Übrigen liebe ich es, wie du meine Aufforderung zum Tanz nur annimmst, wenn es zu deinem Vorteil ist. Ich hätte von einer Malfoy nichts anderes erwartet. Wir sind im Grunde eigennützige Kreaturen und von Natur aus selbstsüchtig."

„Ah, nun, ich bin froh, dass meine Selbstsucht und mein Egoismus Ihre Zustimmung finden", erwiderte sie sarkastisch. Er schaute hinunter zu ihr und sie hatte ein Grinsen auf ihrem Gesicht. Ein Grinsen! Ja, sie könnte doch gut zu ihnen passen.

„Um was ging es bei der kleinen Unterhaltung zwischen dir und Draco vorhin unten an der Treppe, bevor die Gäste angekommen sind?", fragte er.

„Entgeht Ihnen denn nichts?", fragte sie.

„Sehr wenig", gab er zu.

Sie hatte das Gefühl, dass es keinen Grund gäbe, ihn anzulügen, denn Draco würde es ihm sagen, wenn er fragen würde und so sagte sie: „Draco und ich haben uns gefragt, ob mein Schwindelgefühl von meiner entzündeten Hand kommt, oder ob es einen anderen unbewussten Grund geben könnten."

„Wie zum Beispiel?"

„Nun, wir haben uns gefragt, ob ich, auch wenn wir erst seit zwei Wochen verheiratet sind, schwanger sein könnte", gab sie zu.

Hermine schaute zu ihm auf, konnte aber seinen Gesichtsausdruck nicht lesen, da er sich nicht im Geringsten geändert hatte. Schließlich sagte er: „Und war das Ergebnis so, wie ihr es euch gewünscht habt?"

„Kaum. Ich meine, die Sorgen waren unbegründet, da ich nicht schwanger bin, aber ich bin mir nicht sicher, ob die andere Alternative vollkommen unwillkommen gewesen wäre. Was denken Sie?", fragte sie.

Er lächelte schließlich. „Ich habe meiner Frau dabei geholfen, die Möbel für das Kinderzimmer neben eurem Schlafzimmer auszuwählen. Was denkst du?"

Sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie drehte sich um, um nach Draco zusehen. Ihr Schwiegervater drehte sie so, dass sie ihn nicht sehen konnte. „Mach dir keine Sorgen um Draco. Es wird ihm schon gut gehen. Es wird ihm mehr als gut gehen." Lucius sprach nicht nur darüber, dass sein Sohn sich um Pansy kümmerte. Er sprach über seine neue Frau. Draco hatte gute Arbeit geleistet, eine akzeptable Frau zu finden. Hermine Granger war gut. Je mehr er darüber nachdachte, desto besser war das sogar. Er hatte eine Menge Respekt wegen diesem ganzen Todesser-Debakel verloren und eine Kriegsheldin als Schwiegertochter zu haben konnte seinem sozialen Status nur helfen. Die meisten der Gäste heute Abend schienen deswegen beinahe neidisch zu sein. Die junge Frau beeindruckte die meisten von ihnen. Abgesehen davon, schien sein Sohn glücklich und verliebt zu sein. Das war auch ein Plus.

Das Lied endete und Hermine versuchte wegzugehen, um Draco zu finden. Lucius winkte Adrian zu. Adrian kam herüber, nahm Hermines Hand und sagte: „Darf ich den nächsten Tanz haben?"

„Meine Hand tut wieder weh und ich mache mir Sorgen um Draco. Ich sehe ihn nicht und auch nicht Ron und Pansy", sagte sie. Sie drehte sich zu Lucius zurück, um ihn zu fragen, ob er ihr helfen könnte, sie zu finden, aber er war bereits weg. Sie schaute zu Adrian hinauf und sagte: „Mir ist wirklich nicht mehr nach Tanzen zumute. Bitte glaub nicht, dass ich unhöflich bin, aber könntest du mir helfen, Draco zu finden?"

„Draco ist draußen im Garten und versucht erfolglos Pansy und Weasley hier weg zu bekommen", erklärte Adrian.

„Lass uns gehen", sagte sie. Sie nahm seine Hand und schlängelte sich durch die Menge. Er lächelte. Es könnte Spaß machen, das große Finale zu sehen. Er wettete auf Granger, oder Misses Malfoy, wie sie nun genannt wurde."

Draco war vorhin zu Pansy geeilt, gleich nachdem Adrian sie ihm gezeigt hatte. Ohne ein Wort hatte er ihre Hand geschnappt und sie nach draußen gezogen. „Was machst du hier, Pansy? Du warst nicht eingeladen. Und dein Ungeziefer von Ehemann war ganz sicher nicht eingeladen. Geh Heim, bevor du hier eine Szene machst und wir alle etwas tun oder sagen, was wir bereuen."

„Nein, ich denke nicht, dass ich jetzt schon gehen werde", erwiderte sie. „Ich wollte herkommen und sehen, ob diese Farce einer Ehe immer noch läuft und ich sehe, dass sie das tut! Ich kann nicht glauben, dass Lucius und Narzissa das akzeptieren. Hast du sie unter einem Imperius oder sowas?"

„Nein, Pansy, meine Eltern lieben mich und möchten, dass ich glücklich bin, so schwer das für dich auch zu verstehen ist. Ernsthaft, du musst jetzt gehen, oder ich werde dich und Wiesel rauswerfen lassen!" Er nahm ihren Arm, doch sie zog ihn wieder weg. „Pansy, was ist dein Problem?", fragte er. „Wenn ich mich recht entsinne, warst du die andere Frau, die Geliebte. Wenn jemand auf dieser Party die Verletzte spielen sollte, dann sollte das meine Frau sein! Darüber hinaus ist es nicht so, als würden wir immer noch miteinander ausgehen, und sie mich dir weggenommen haben. Wir waren schon lange nicht mehr zusammen!"

„Vielleicht sind wir schon lange nicht mehr zusammen, aber wir hatten mit Sicherheit noch fünf Tage vor meiner Ehe Sex miteinander gehabt! Ich dachte, wir könnten diesen Teil unserer Beziehung beibehalten! Bedeute ich dir gar nichts?", schrie Pansy.

Ron und Hermine standen geschockt stocksteif da, als sie diese Aussage hörten. Und gehört hatten sie sie, da sie gerade aus dem Haus auf die Veranda gekommen waren. Adrian hatte es auch gehört, doch statt sich an Dracos misslicher Lage zu erfreuen, hatte er mit dem Mann, mit Hermine und sogar Weasley Mitleid.

„Pansy, was hast du gesagt?", fragte Ron. Hermine eilte an Dracos Seite. Er drehte sich zu ihr, da er dachte, sie würde sich verletzt fühlen, aber sie legte ihre Hand in seine.

„Ron, ich wollte nicht, dass du das hörst", sagte Pansy.

„Dann ist es wahr?", fragte er.

„Ja, das ist es. Aber das war bevor wir geheiratet haben!", sagte sie.

Adrian lehnte sich vor und sagte: „Darf ich darauf hinweisen, dass du gesagt hast, dass es fünf Tage vor deiner Heirat war?"

„HALT DEN MUND!", schrien Draco und Hermine gemeinsam.

Rons Gesicht war rot vor Scham und er sagte: „Du hast gesagt, dass du erwartet hast, auch nach unserer Heirat eine sexuelle Beziehung mit Malfoy zu haben. Hast du das so gemeint?"

„Ehrlich mal, Ron, jeder hat Affären. Du stehst da auch nicht drüber. Du hast mit mir eine Affäre gehabt, während du noch mit Granger zusammen warst!", sagte Pansy und deutet auf Hermine.

„Und auch hier", sagte Adrian und lehnte sich vor, „muss ich darauf hinweisen, dass Ron und Hermine nicht verheiratet waren."

„HALT DEN MUND!", schrien Draco und Hermine wieder.

„Pansy, was bedeutet das alles? Liebst du mich überhaupt?", fragte Ron.

Pansy hatte schmerzhaften Gesichtsausdruck und sie sagte: „Ron, ich mag dich und ich möchte dich nicht verletzen, das möchte ich wirklich nicht. Anfangs habe ich mich mit dir getroffen, um Draco eifersüchtig zu machen. Er hat es klar gemacht, dass er keine Beziehung mit mir haben wollte, die über Sex hinausgeht. Und er hatte bereits Gefühle für Granger. Manchmal hat er ihren Namen nachts im Schlaf gesagt. Einmal hat er ihn gesagt, während wir Liebe gemacht haben. Ich wollte ihr wehtun und deshalb habe ich angefangen, dich ihr wegzunehmen. Ich habe gehofft, ich könne sie brechen, wie ich gebrochen wurde und es wäre ein Bonus gewesen, wenn Draco aufgewacht wäre und mich bemerkt hätte."

„Aber das hat offensichtlich nicht funktioniert", sagte Adrian. Hermine und Draco funkelten ihn an und er sagte: „NUN, DAS HAT ES NICHT!"

„Warum hast du mich geheiratet? Ich liebe dich, Pansy. Das tue ich wirklich. Als du gesehen hast, dass es Malfoy nichts ausmacht und nachdem du deine Rache an Hermine für etwas bekommen hast, für was sie nicht einmal etwas konnte, möchte ich hinzufügen, warum hast du diesen Extraschritt gemacht? Warum hast du mich geheiratet?" Ron sah so verletzt aus, dass Hermines Herz für ihn brach. Auch nachdem er ihr so sehr wehgetan hatte, sorgte sie sich noch um ihn und sie dachte nicht, dass er verdiente, was er bekam, auch wenn das so ziemlich der gleiche Schmerz war, den er ihr zugefügt hatte.

Hermine ging hinüber zu Ron und legte eine Hand auf seinen Arm. „Ron, komm mit mir. Lass uns hier weggehen."

Ron begann wegzugehen und Hermine hielt seine Hand, als Pansy ihren Zauberstab zog. Bevor sie einen von beiden verhexen konnte, erschien Lucius Malfoy aus dem Nichts und ließ die schreckliche Frau erstarren. Hermine und Ron drehten sich schnell um und Ron rannte an Pansys Seite.

Lucius schaute hinunter auf die erstarrte, mopsgesichtige Pansy und sagte: „Ganz schlecht, Frau, zu versuchen, eine andere Frau zu verhexen, wenn die den Rücken zu dir gedreht hat, und das auch noch in ihrem eigenen Haus. Nicht einmal ich würde das tun."

„Wie lange wird sie so sein?", fragte Ron Hermine.

Sie beugte sich hinunter, um die Frau zu untersuchen, die noch immer ihren Zauberstab in der Hand hielt, und sagte: „Das könnte einige Stunden dauern. Du solltest sie nach Hause bringen."

„Lass ihre Eltern sie nach Hause bringen. Ich gehe zum Fuchsbau und Montag früh werde ich zu Percy gehen und sehen, ob er mir bei einer Annullierung helfen kann. Wenn ich dich wegen ihres Betrugs als Zeugin brauche, würdest du das tun?" Er schaute zu Hermine und packte sie dabei an der Schulter.

Draco kam zu Ron und sagte: „Das werden wir alle."

Ron sagte: „Es tut mir leid, das alles hier. Hermine, wirst du jemals in deinem Herz die Möglichkeit finden, mir zu verzeihen?"

„Ron, ich habe dir in dem Moment vergeben, als ich mich in Draco verliebt habe", sagte sie. Er lächelte sie schwach an und disapparierte dann davon.

Adrian war hinein gegangen, um Pansys Mutter und Vater zu holen. Pansys Mutter nahm ihr mopsiges Gesicht in ihre Hände und weinte. Pansys Vater nahm den erstarrten Arm seiner Tochter und disapparierte davon. Seine Frau folgte ihm nur kurz darauf.

„Also, das war lustig, Kinder", sagte Adrian. Er klopfte Draco auf den Rücken und sagte: „Deine Partys sind immer unterhaltsam." Er ging wieder hinein. Lucius folgte ihm.

Draco nahm Hermines Hand und führte sie zu einer Bank, die an einer langen Hecke stand. Er setzte sich und zog sie neben sich.

„Ich stimme Adrian zu, dass das leicht unterhaltsam war", sagte er.

„Und erleuchtend", fügte sie hinzu. „Du hast mich schon für eine Weile gemocht, schätze ich mal."

„Das vermute ich, aber ich denke, das habe ich dir schon erzählt", erwiderte er.

„Seit wann magst du mich?", fragte sie.

„Ich weiß nicht. Schon lange, aber ernsthaft habe ich vor acht Monaten angefangen über ‚dich und mich' nachzudenken." Er nahm ihre gute Hand und fuhr ihre Handlinien mit seinem Zeigefinger nach, während er weiter sprach. „Ron hat dich bereits betrogen, aber du wusstest das noch nicht. Du warst immer noch vernarrt in diesen großen Dummkopf. An einem Nachmittag bist du ins Büro gekommen und du hast an Harrys Schreibtisch gesessen und gesagt, dass du nicht glauben würdest, dass Ron dich jemals heiraten würde und das er jedes Mal das Thema wechseln würde, wenn du ihn darauf ansprichst. Du hast gesagt, dass du nicht einmal wüsstest, ob du ihn immer noch liebst, dass du aber so viel in die Beziehung gesteckt hättest, dass es sich wie der einfachste Weg anfühlen würde, wenn du einfach aufgibst." Er hörte für einen Moment auf zu reden und schaute ihr in die Augen. Er behielt ihre rechte Hand in seiner Linken und hob seine rechte Hand, um ihr damit durchs Haar zu streichen.

„Potter hat dir gesagt, dass du deine Zeit nicht verschwenden sollst, wenn du ihn nicht mehr liebst. Wie habe ich mir gewünscht, dass du auf ihn gehört hättest. Er wusste natürlich, dass Ron dich betrügt. Alle im Büro wussten das."

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dich an diesem Tag gesehen zu haben. Das letzte Mal, wo ich mich erinnern kann, dich vor Rons und Pansys Hochzeit gesehen zu haben, war bei Harrys und Ginnys Hochzeit und das war beinahe drei Jahre her", gab sie zu. „Du hast die Unterhaltung zwischen Harry und mir beinahe wortwörtlich gehört und trotzdem kann ich mich nicht daran erinnern, dass du an dem Tag da gewesen warst."

„Nun, das hast du nicht, oder? Du warst zu aufgeregt. Du warst hinter dieser dummen Trennwand, die er aufgestellt hat, damit sein Schreibtisch von uns anderen abgegrenzt ist, und ich habe gelauscht, wie es nun mal meine Art ist. Ich habe daraufhin nichts getan", erklärte er.

„Ich wünschte beinahe, du hättest es", sagte sie traurig. „Vielleicht hätte mir das ein wenig Herzschmerz erspart und wir hätten unser gemeinsames Leben früher beginnen können."

„Nein", sagte er verschlagen. „Alles passiert aus einem Grund und alles passiert, wenn es passieren soll. Es sollte keine Zweifel geben. Jetzt kennst du mit großes, dunkles Geheimnis. Ich war schon eine Weile in dich verschossen und ich habe offensichtlich von dir geträumt, an was ich mich, nur nebenbei bemerkt, nicht erinnern kann und ich erinnere mich auch nicht daran, deinen Namen gesagt zu haben, währen ich Sex mit dem Mops gehabt hatte. Ich weiß, dass das für dich beleidigend ist." Er lachte und sie tat es ihm nach.

Sie sagte: „Ich denke, da du mir ein weiteres dunkles Geheimnis verraten hast, von dem ich hoffe, dass es anders als die Dreier-Geschichte wahr war, ist es nur fair, dass ich dir ein weiteres Geheimnis verrate."

„Der Sextraum, bitte. Ich möchte von dem Sextraum über mich wissen und lass nicht die pornographischen Details aus", sagte er.

Sie hörten, wie Narzissa ihre Namen rief und Hermine sagte: „Oh, Draco, entschuldige, aber deine Mutter ruft uns. Wir sind hier, Narzissa!" Draco legte eine Hand über Hermines Mund. Sie versuchte sich hochzukämpfen, fiel aber von der kleinen Bank in den Dreck, wobei sie ihn mit sich zog. Er entfernte seine Hand für eine Sekunde und sie versuchte sich aufzusetzen und schaffte es „Hier drüben, Narzissa!" zu rufen.

Draco legte seine Hand wieder über ihren Mund und rollte sich auf sie, damit man sie nicht sehen konnte. „Bleib ruhig und keiner wird verletzt!", flüsterte Draco.

„Draco Malfoy, geh sofort von ihr runter!", sagte Narzissa, die über ihnen stand. Draco rollte von seiner Frau und entfernte seine Hand von ihrem Mund.

Hermine sagte: „Oh, du steckst jetzt sowas von in Schwierigkeiten, Mister."