Originaltitel: Southern Migration

Pairing: Tony/Gibbs

Prompt: Tony/Gibbs, zehn Jahre um etwas aufzubauen und zehn Minuten um es zu zerstören

Wortanzahl: 516 Wörter

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Südliche Migration

Tony ist sich nicht sicher, wann er sich in seinen Boss verliebte, aber er wachte eines Morgens auf und wusste, dass er es war. Sie arbeiteten seit drei Jahren zusammen und er sagt zu Niemanden ein Wort darüber.

McGee gesellt sich zu ihnen, Kate stirbt, Ziva kommt, Vance übernimmt die Kontrolle- Tony sagt niemals ein Wort zu Gibbs und plötzlich waren es zehn Jahre seitdem er ein Polizist in Baltimore war und er ist der Einzige, der mit dem größten Bastard im NCIS mithalten kann. Der Einzige, der durch Gibbs Version von liebevoller Strenge wächst.

Zehn Jahre beobachten und wollen, phantasieren und träumen, wünschen... zehn Jahre in denen Abby sagt, er soll es tun, und Ducky sich über sich als jungen Burschen und einheimische Stämme in Afrika und Paarungsverhalten von ungebundenen Schwalben auslässt.

Und es ist etwas Dummes als es endlich passiert. Eine weitere Flucht in letzter Minute, ein weiteres beinahe-nicht-überleben, und Gibbs stürmt herein und Tony ist bedeckt mit Blut (nicht seinem) und Ziva ruft, dass alles sicher ist, und McGee stimmt alles mit den lokalen Polizisten ab und es ist nichts Neues.

Aber dieses Mal, als Gibbs Tony auf die Füße hilft, lehnt sich Tony vor und küsst ihn. Genau auf die Lippen.

Und Gibbs steht einfach nur da und stützt sein Gewicht. Gibbs erwidert den Kuss nicht.

Tony hatte immer gewusst, dass er es nicht tun würde.

Gibbs sagt ihm leise: „Nein, Tony. Es tut mir leid."

Sobald er wieder gesund ist, bittet Tony um eine Versetzung. Vance schickt ihn nach Miami, gibt ihm ein eigenes Team und Tony sagt seinen Agenten, sie sollen ihn DiNozzo oder Tony nennen, aber niemals Boss.

Abby weint, Ducky sagt er soll auf sich aufpassen, McGee sieht ihn mit großen Augen an und Ziva küsst ihn zum Abschied. Gibbs schüttelt seine Hand und sagt: „Du schaffst das."

Ein Monat später taucht Gibbs in seinem Apartment auf. Entschuldigt sich und bittet ihn nach Hause zu kommen. Und Tony hat zehn Jahre damit zugebracht diesen Mann zu lieben. Etwas so inniges verschwindet nicht einfach so.

Tony küsst ihn und Gibbs erwidert den Kuss, aber es ist nicht genug, nicht mehr. Es gibt nun Baby-Agenten, die von ihm abhängig sind, drei OPs, die in Vorbereitung sind, und eine Stadt in der es niemals schneit. Er hat jetzt ein Leben, ein Leben, das sich nicht um Jethro Gibbs dreht. Es tut nicht mehr weh, wenn er aufsteht.

Gibbs sagt ihm sanft: „Okay, Tony."

Einen Monat später kommt Gibbs zurück, trägt ein schreckliches Hawaii-Hemd und sagt: „Ich bin im Ruhestand und ziehe nach Florida."

Tony sieht ihn an und sagt: „Nein, tust du nicht."

Und Gibbs lächelt und sagt: „Ich war stolz und hatte Angst. Es tut mir leid." Er streckt seine Hand aus. „Jethro Gibbs, Special Agent im Ruhestand. Ich würde mich freuen über die Chance Sie kennen zu lernen."

Zehn Jahre verliebt in diesen Mann, immer sicher gewesen, dass nie etwas passieren würde. „Tony DiNozzo", erwidert er, ergreift Gibbs Hand und hält sie fest.

Jethro schmeckt wie eine erfüllte Hoffnung und Tony zieht ihn in seine Wohnung.

Ende