Gefragt, Geplagt, Geblackt
Kapitel 21: Aussprache?
Noch zwei Stunden später saß Hermione auf der Schaukel und sah abwechselnd in den Nachthimmel und beobachtete die sich im sanftem Sommerwind bewegenden Blätter einer alten Linde. Schon lange hatte sie die Zeit zum stillen Nachdenken vermisst und auch gebraucht. Es hatte für sie schon immer etwas unwahrscheinlich beruhigendes sich die bei Nacht die samtgrünen, rauschenden Blätter anzusehen und sich völlig in dieser naturellen Ruhe zu verlieren. Das Sternenzelt mit seinen vereinzelten Schleierwolken setzte die Welt um sie herum in ein solch göttliches Licht das Hermione schon als kleines Kind bewundert hatte. In diesen Moment hätte sie glücklich sein können, sich fallen lassen können und einfach mal nur Hermione sein – aber irgendetwas hatte sie schon viel zu lange davon abgehalten mal wieder genau das zu sein: Nur Hermione. Keine Freundin, Studentin, Schülerin oder Partnerin. Es mag egoistisch wirken aber von Zeit zu Zeit brauchte sie Stille und einen Rückzugsort.
Am nächsten Morgen fühlte sie sich erleichtert alle Gedanke haben ordnen zu können und auch einmal über die unangenehmen Dinge grübeln zu können. Ihre Entscheidungen würden zwar nicht Jedem gefallen, aber sie war schließlich diejenige welche damit leben wollte. Und dieses Leben schloss Sirius Black eindeutig mit ein. Natürlich war sie immer noch sauer wegen dem abgesagten Urlaub, aber sie wäre eine Heuchlerin wenn sie nicht auch so als Schulleiterin von Hogwarts gehandelt hätte und irgendwie war sie froh, dass Sirius diese Reise unternehmen musste und nicht sie.
„Guten Morgen Hermione. Na, hast du über das nachgedacht was ich dir gestern gesagt habe?" Fröhlich kam der platinblonde Erbe des riesigen Malfoyanswesens in die Küche.
„Ich denke immer über fast alles nach Draco. Und du hast viel gesagt gestern Abend." Die ehemalige Gryffindor wusste, dass er sie auf dieses Thema ansprechen würde und sie wusste auch, dass sie ihm nicht antworten wollte.
„Ich meine das Thema mit Sirius und seinem Egoismus und …." Hermione warf ihre Hände in die Luft und herrschte Draco an:
„Meine Güte, denkst du ich bin blöd? Natürlich weis ich von was du redest, aber ich glaube nicht das es dich etwas angeht. Nimm es mir nicht übel Draco, aber ich glaube immer noch das meine Beziehung zu Sirius gut ist und das wir zusammen passen. Die rosarote Brille mag vielleicht weg sein, aber trotzdem liebt er mich! Und das wir im Moment beide viel zu tun haben ist nun mal Tatsache, aber auch das wird vorbei gehen und wir werden mehr Zeit füreinander haben. Es kann nicht Jeder so ein Glück haben, dass sein Partner für einen alles über den Haufen werfen würde um ihm nahe zu sein wie bei dir und Harry. Man könnte euch zwei als das Musterpärchen schlechthin bezeichnen – aber ich wette selbst ihr habt eure Streitereien und Probleme." Es war eine regelrechte Tirade die Hermione da vom Stapel lies und Malfoy Jr. konnte nicht um hin auch hier wieder zwischen den Zeilen zu lesen und noch mehr Anzeichen für eine bevorstehende Katastrophe zu sehen.
„Du hast gesagt er liebt dich, das mag ja sein. Aber liebst Du ihn?" Völlig geschockt von dieser Frage verlies Hermione aller Ärger und Zorn. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie ihr Slytherin-Gegenüber an und versuchte aus ihm schlau zu werden und hoffte er würde diese Frage einfach übergehen und wieder normal sein. Aber das geschah auch nach fünf Minuten nicht und so apparierte sie ohne ein weiteres Wort einfach zurück nach Edinburgh und setzte sich an den Schreibtisch um einen Brief aufzusetzen.
Lieber Draco,
ich wollte nicht ohne Worte gehen, aber du hast mir keine Wahl gelassen.
Ich freue mich für dich, dass du dir in Liebesdingen immer so sicher bist – oder vielleicht auch nur so scheinst, aber ich werde dir nicht Rede und Antwort stehen zu einer Beziehung die dich nun mal nicht persönlich betrifft.
Ich danke dir und deiner Familie für die wunderbar ruhigen zwei Wochen auf eurem Anwesen und hoffe auch zu späterem Zeitpunkt wieder willkommen zu sein, aber für den Moment möchte ich dir nicht in die Augen sehen und feststellen müssen, dass du auf deine Art und Weise gegen die Beziehung von mir und Sirius bist.
Vielleicht hat dein Patenonkel ja Recht, aber im Moment sehe ich keinen Grund darin weiter zu suchen. Meine Beziehung mag nicht perfekt sein, wessen ist das schon, aber ich werde nicht aufhören darum zu kämpfen eine Familie zu haben in welcher Sirius ein wichtiger Bestandteil ist.
In tiefer Dankbarkeit
Hermione
Die Braunhaarige faltete das Pergament vorsichtig zusammen und heftete es ihrer Eule an das zierliche Beinchen und schickte sie davon.
Es war wieder ein Freitag Abend und sie entzündete sich ein Feuer im Kamin um sich gemütlich mit einem außerschulischen Buch davor zu setzen und noch etwas zu entspannen. Als das Feuer jedoch anfing grün zu schimmern und eine regelrechte Stichflamme zu entstehen schien trat ein großgewachsener Mann aus dem Feuer und streckte die Arme nach der jungen Frau aus
„Sirius, du bist wieder da!" Überschwänglich fiel die junge Hexe ihrem Partner um den Hals und erdrückte ihn beinahe unter einer Flut von Küssen.
„Hätte ich gewusst, dass du dich so freuen würdest wäre ich schon gestern gekommen." Ein verspielter Schlaf traf Sirius' Bauch und Hermione blickte ihn gespielt düster an.
„Willst du damit sagen, dass du gestern schon hättest wiederkommen können und mich hast noch extra lange schmoren lassen!"
„Dein Flohnetzwerk war down und da dachte ich du bist vielleicht bei Harry und seist gut aufgehoben. Kein Grund mich gleich zu Schlagen du kleines Biest!" Zu gerne spielte Sirius mit Hermione Katz und Maus und fing an sie ein wenig durchs Wohnzimmer zu scheuchen.
„Wenn es dich beruhigt, ich war tatsächlich nicht da."
„Siehst du, und DU machst mir hier eine Szene das ich nicht schon gestern wieder da war! Wie war es bei Harry, alles gut bei den zwei Turteltäubchen oder gibt es mal Ärger im Paradies?"
„Ich war nicht bei Harry, ich habe ihn zwar zwischendurch auch mal getroffen aber ich habe mich nicht bei ihm eingenistet."
Sirius wurde etwas blass um die Nase „Sag mir aber bitte nicht, dass du mal wieder zu viel Langeweile hattest und dir etwas Ablenkung suchen musstest!" Es lag ein solches Flehen in seiner Stimme, dass Hermione nicht umhin kam sein Gesicht mit ihren Händen zum umrahmen und ihm einen zuckersüßen Kuss aufzudrücken.
„Ablenkung hatte ich reichlich, aber nicht wie früher." Black atmete sichtlich erleichtert aus und drückte nun Hermione einen begierigen Kuss auf. „Und wo hat sich dann meine kleine Studentin rumgetrieben?"
„Auf Malfoy Manor. Und wehe du kriegst jetzt einen Wutanfall!" Während des letzen Satzes hatte sie schon warnend den Zeigefinger erhoben um ihn notfalls auf den Mund von ihrem Gegenüber zu legen.
„Du warst bei den Malfoys? Auf ihrem Anwesen? Alleine ohne Harry? Mein Gott Hermione, was ist nur in dich gefahren!" Bevor er noch weiter reden konnte hatte Hermione ihren Finger benutzt und mit etwas mehr Druck als geplant seinen Mund verschlossen.
„Du warst in Chile, ich war sauer auf dich. Draco hat mir angeboten mit ihm auf Malfoy Manor meinen Urlaub zu verbringen und ihn bei der anstehenden Familienfeier moralisch zu unterstützen. Ein ziemlich irrer Haufen wenn du mich fragst…"
„Aber warum bist du nicht zu Harry oder sonst wem – warum zu DEN Malfoys?"
„Halloooo, hast du mir zugehört?! Ich war stinkwütend das du mir den Urlaub vermasselt hast und bin eben zu Draco um mal richtig Dampf abzulassen. Und da ich keine Lust hatte hier alleine zu vergammeln hab ich seine Einladung eben angenommen. Außerdem sind die Malfoys wahnsinnig nett wenn man sie einmal etwas privat kennt." Sirius wollte schon etwas erwidern kam aber nicht mehr dazu
„Kannst du nicht mal deine alten Schulstreitereien und Vorurteile außenvor lassen? Sonst bist du vielleicht doch der dusselige Köter für den dich alle halten! Ich habe es satt mich immer mit dir über solche Nichtigkeiten zu streiten während du das Wichtige aus den Augen verlierst! Es geht hier nicht darum wie die Malfoys sind, verdammt noch mal! Es geht hier viel mehr um unsere Beziehung und die mit unseren Berufen verbundenen Probleme die sich momentan aufstauen wie ein Lavapfropf – und ich sag dir eins Sirius Orion Black, der Vulkan ist gewaltig nahe dran auszubrechen."
Wieder dieser ruhige aber doch bestimmende und einschüchternde Tonfall. Seit Hermione wusste, dass sie bald die Schulleiterin von Hogwarts sein würde, perfektionierte sie ihre Schimpftiraden und wirkte dabei immer gefasster sowie neutraler.
„Hermione, Liebes, ich weiß, dass es momentan alles sehr schwierig ist und das mit dem Urlaub tut mir auch wahnsinnig leid, aber ich kann es doch nicht mehr ändern. Und ich kann auch nicht ändern wer ich bin. Ich bin nun mal aufbrausend und kann mit solchen Menschen wie Snape und den Malfoys nicht so gut umgehen wie du und irgendwie will ich es auch gar nicht. Es ist, um genau zu sein, auch eben solch ein Charakterzug von mir warum ich nicht richtiger Schulleiter bin sondern Du Hermione. Ich hätte den Posten nie gewollt, auch wenn man ihn mir bettelnd zu Füßen gelegt hätte. Ich bin nicht der Mensch zu so was. Ich bin nicht so durchdacht und solch ein Stratege wie du es ist und Merlin weis ich bin auch kein Menschenkenner. Ich hoffe ehrlich gesagt so wahnsinnig das du gleich nach deinem Studium die Leitung übernimmst das ich den Tag herbei sehne an dem ich einfach nur noch Lehrer sein brauch."
„Und was ist mit mir, Sirius? Was ist mit dem was ich will?"
„Was meinst du damit?"
„Du hast mich in deiner ganzen schönen Rede nicht wirklich einbezogen. Schon klar – du willst kein Großinquisitor sein und ich soll mich gefälligst mit meinem Studium beeilen damit du diese Bürde wieder los bist – aber du hast mit nicht einem einzigen Wort MICH oder unsere Zukunft erwähnt. Wo siehst du uns in der Zukunft Sirius? Wo?" Es waren eben diese Dinge die der Braunhaarigen schon so lange auf der Seele brannten und die sie endlich los werden konnte. Sirius indes war einfach nur sprachlos und blickte Hermione aus nun ängstlich feuchten Augen an.
„Hermione…ich…ich hab das doch nicht so gemeint! Natürlich sehe ich UNS in der Zukunft. Bitte, …. gib uns nicht auf." Es war ein tiefstes Flehen aus dem innersten seiner Seele und augenblicklich tat Sirius der Braunhaarigen leid und sie schenkte ihm einen lieben Blick voller Zuversicht und Hoffnung welcher sich aber auch wieder in tiefster Trauer wandelte vor der Antwort auf die folgende Bedingung.
„Wenn du mir einfach öfters mal zuhören würdest, mich ab und an mal überraschen würdest – mit was auch immer – wenn du dich mal für mein Studium und MEINE Gefühle interessieren würdest dann haben wir noch eine Zukunft. Wenn du aber nur noch dich siehst und die auferlegte Last meinen Posten warm zu halten, dann sehe ich in unserer Beziehung keinen Sinn mehr."
Es dauert nur ein paar wenige Sekunden bis Sirius Black der einfach-nur-Hermione die Arme um die Taille schwang und sie hoch in die Luft hob und sich mit ihr im Arm ein paar mal im Kreis drehte.
„Das schaffe ich Liebes. Ganz bestimmt! Nur lass mich nur nie allein oder habe zuviel Langeweile wenn ich auf Dienstreise bin." Wie hatte sie dieses unbeschreibliche Lächeln von Sirius vermisst. Es strahlte solch ein Glück aus, dass es jeden umstehenden Menschen mit einschließen konnte sodass auch Hermione anfing zu lachen und sich zu freuen endlich diese Dinge geklärt zu haben. Sollte Draco doch mit seiner Meinung hinterm Berg halten – sie hatte vor endlich hundertprozentig glücklich zu werden.
„Weist du was Liebes, da du ja gerade nicht lernst, ich eigentlich Urlaub habe und du sowieso schon an mir hängst wie eine Klette, können wir auch ein bisschen Versöhnung feiern." Frech grinsend sah Hermione ihrem von Ohr zu Ohr lüstern lächelnden Geliebten in die Augen und schlang ihre Beine noch fester um dessen Hüfte und konnte schon durch seinen Umhang die prall ausgefüllte Hose spüren.
„Mmmmhh, klingt verdammt verlockend." Mit einer kurzen Kopfbewegung schwang sie ihre Lockenpracht komplett auf die linke Seite ihres Kopfes und beugte sich zu einem fordernden Kuss hinunter.
Erschrocken quietschte Sirius beinahe als seine ach so überhaupt nicht brave Hermione ohne ein Wort zu benötigen alle Kleidung hatte verschwinden lassen und anfing ein klein wenig tiefer zu rutschen um das erregte Glied von Sirius in sich aufzunehmen. Ihre Ausgangsposition war ein wenig ungünstig für solche kleinen Spielereien und so ergriff sie Sirius Unterarm und flüsterte ihm in einem wahnsinnig heißen Ton zu, dass er ebenfalls ihren Unterarm packen sollte. Der Schwarzhaarige wusste zwar nicht wozu dies gut war, aber er lies es geschehen und machte alles was Hermione wollte. Der Lockenschopf schlang ihre Beine direkt um Sirius knackigen Hintern und mit dem Halt welcher die Verbindung zu seinem Unterarm ihr gab lies sie sich etwas nach hinten fallen und mit aller Beherrschung streckte sie ihre Oberschenkel, so dass nun eine Handbreit Platz zwischen ihrem bereits feuchten Intimbereich und dem Ansatz des Objektes ihrer Begierde lag.
Unfähig viel zu tun, stand Sirius einfach nur da, hielt nun die Braunhaarige an beiden Armen fest und wartete auf ihren nächsten Schritt. Der Anblick von Hermione war wahnsinnig erregend für ihn – ihre Beine um seinen Po geschlungen und die Schenkel bereits einladend geöffnet, den Bauch flach und unheimlich erotisch angespannt bis hin zu ihren perfekten Brüsten und den vor Erregung aufgerichteten Brustwarzen „Du bist atemberaubend! Gott Hermione wenn du dich nicht gleich nach vorn bewegst komm ich auch ohne das Zutun von irgendwem hier!"
„Na na, wer wird denn hier so ungeduldig sein?"
„Du bist ein richtiges…" noch bevor er „Biest" sagen konnte zog Hermione sich an ihren ungeduldigen Geliebten heran und versenkte sein pralles Glied mit einem mal in ihren Schoß. Sie richtete ihren Oberkörper wieder auf und krallte sich innerlich regelrecht an Sirius' Penis fest, damit er auch ja dort blieb wo er hingehörte. Seine Hände unter ihren Po legend begann sie einen ruhigen Rhythmus und entlies sein Glied immer wieder etwas nur um es gleich darauf mit einem wohligen Stöhnen wieder in sich auf zu nehmen. Streng darauf bedacht, keinen weiteren Körperkontakt mit Sirius einzugehen folgte sie diesem Rhythmus eine kleine Weile, bis sie in Sirius' Augen sehen konnte, dass er gleich kommen würde. Kurz bevor er sein Ziel erreichen würde, stoppte Hermione in ihren Bewegungen und kniff ihr Gegenüber frech in die Seite um ihn ein wenig abzulenken.
„Schlampe!"
„Ich weiß!" Für Hermione war es nichts neues, von Black als Schlampe bezeichnet zu werden wenn sie ihm einen anstehenden Orgasmus verwehrte – es gefiel ihr sogar so sehr, dass es sie weiter erregte und sogar herausforderte. Ein einziges mal lies sie sich wieder auf Sirius sinken bevor sie sich wieder etwas erhob und in ihren Bewegungen stoppte.
„Jetzt bring es endlich zu Ende, sonst werf ich dich auf den Boden und nehm dich so hart, dass du morgen nicht mehr laufen kannst!"
„Geduld ist eine Tugend mein Lieber. Vielleicht solltest du dich mal darin üben!" Dieser tiefe, lustvolle Ton den Hermione anschlug lies dem Gryffindor eine Gänsehaut über den gesamten Körper laufen und er biss ihr leidenschaftlich in die Halsbeuge und kurz darauf begann er ihre Brustwarzen mit seiner Zunge zu verwöhnen und somit Hermione so wahnsinnig vor Lust zu machen, dass sie von alleine den Rhythmus wieder aufnehmen wollen wird.
Hermione begann schon nach dem ersten Kontakt von Sirius Zunge mit ihrer Brustwarze heftig zu stöhnen – er wusste genau wie sie das anmachte und das sie ab diesem Moment fast alles tun würde um zu ihrem Höhepunkt zu gelangen. Es war nicht nur ein mal vorgekommen, dass sie selbst vor lauter Ungeduld und Erregtheit durch Sirius' Spielchen Hand an sich legte und während Sirius sein Glied in ihr hatte und sie verwöhnte sich selbst zum Höhepunkt trieb und Sirius auf Grund ihrer Bewegungen, ihrem Stöhnen und ihrer Handlung mit sich riss. Doch heute wollte sie sich beherrschen um Sirius ebenfalls einwenig zu quälen.
Als sie es jedoch schon fast schmerzhaft nicht mehr aushielt, begann sie sich schnell und heftig wieder auf Sirius' Penis auf und ab zu bewegen. Dabei presste sie ihr Becken so nah an Sirius heran, dass ihr äußerer sensibler Punkt ebenfalls an ihm rieb und ihr einen zusätzlichen Kick gab. Sirius hatte indes auch angefangen hemmungslos zu stöhnen und saugte, biss und schupste Hermiones Nippel immer weiter um ihr einen noch nie da gewesenen Orgasmus zu verschaffen. Unter lautem schreien kam Hermione kurze Zeit später und ihr Höhepunkt war so wahnsinnig geil, dass sie sich durch das Gefühl selbst und Sirius' begabter Zunger mehr als eine Minute in völliger Extase befand bevor sie eine weitere nie gekannte Schwelle überschritt und einen Schrei der Lust von sich gab bevor sie einfach nur noch an Sirius Brust fiel und er sich mit ihr zusammen auf den Boden sinken lies.
„Darf ich das jetzt also als Versöhnung verstehen?"
„Hm, Sirius. Ich glaube das kannst du." Hermione drückte ihrem Köter einen kleinen Kuss auf und kuschelte sich an seine Seite, lies ihren Kopf auf seine Brust sinken und lauschte dem erst ruhigen und nun schneller werdenden Pulsschlag.
„Warum bist du so aufgeregt mein Schatz?" Braune Augen suchten graue auf um darin Antworten zu finden.
„Ich freue mich einfach nur, dass du immer noch nicht genug von mir hast." Ein spitzbübiges Grinsen lag auf seinem Gesicht.
„Na dann ist ja gut." Und damit schliefen sie ein und schliefen den nächsten Tag extrem lang.
In den nächsten Wochen gab sich Sirius wirklich mühe, mehr mit Hermione über ihr Studium zu reden und verbrachte auch mehr Zeit mit ihr. Man konnte meinen, er hat die Standpauke gebraucht um zu merken was er hat bevor er es nicht mehr hat – oder sie. Die Zeit verging so im Flug, dass Hermione schon mitten im neuen Semester stand und in ihre Studien vertieft war als Sirius beschloss, dass sie doch einfach mal für ein Wochenende verreisen würden. Natürlich hatte Hermione halbe Luftsprünge gemacht und packte sofort ihre Koffer. Wohin es ging wollte Sirius aber nicht verraten. Also packte sie von allem etwas ein und nach keiner halben Stunde war sie abreisefertig.
„Ich habe uns einen Portschlüssel besorgt."
„Dann geht es also weiter weg?!"
„10 Punkte für Gryffindor für diese clevere Feststellung Miss Granger."
„Danke Großinquisitor Black. Ich freue mich, wenn ich ihren Erwartungen entsprechen kann."
Und mit einem kleinen ziehen am Bauchnabel waren sie aus Hermiones Villa-Wohnung verschwunden und standen an einem wunderbaren Strand. Der Sand war so weiß, als hätten man ihn ausgeblichen, das Wasser war ein solches wunderschönes Türkis, wie es die Braunhaarige noch nie in ihrem Leben gesehen hatte. Neugierig wand sie den Kopf und erblickte eine große, hohe Bergkette in unmittelbarer Nähe – es konnten maximal 15 km sein bis sich die Berge aufschoben und ihre Gipfel in den Himmel ragen ließen. Der Sommer war in Schottland schon vorbei, aber hier war es immer noch angenehme 25°C. Es schien der perfekte Ort zu sein, um sich ein ruhiges Wochenende zu verschaffen. Als der Lockenkopf den Strand entlang sah, erkannte sie nur vereinzelt ein paar Ferienhäuser, keine Hotels und auch keine mit Stühlen und Schirmchen zugebauten Strandabschnitte.
„Es ist wunderschön hier und vor allem so ru-"
Nichts war mit dem letzten Wort, denn die vermeintliche ‚Ruhe' wurde durch ein aufgeregtes rufen durchbrochen. Hermione drehte sich in die Richtung um aus der die Stimme kam und verdrehte genervt die Augen.
„Da seit ihr zwei ja endlich. Ich dachte schon Hermione kommt nicht mit und hat dich ans Bett gefesselt, damit du nicht herkommst. Wer hätte gedacht, dass sie dich auf dieser Die-"
„HALT SOFORT DIE KLAPPE HARRY JAMES POTTER!"
Erschrocken fuhr Hermione ob des Wutausbruchs ihres Begleiters zusammen und starrte zwischen Harry und Sirius hin und her.
„Oh, ooooh. Du hast es ihr nicht gesagt?!"
„Er hat mir ‚was' nicht gesagt Harry?" da war er wieder – dieser Tonfall wie ihn nur eine Schulleiterin übertrumpfen konnte.
„Nichts, gar nichts. Muss mich geirrt haben. Schön, dass du auch mit uns in Chile bist!"
„Sirius Orion Black, was um Merlins Henker machen wir in Chile?"
„Na uns ein schönes Wochenende zusammen mit Harry und Draco."
„Und! Weiter!" Man sah Sirius sein Unbehagen an und Harry trat von einem Fuß auf den anderen, die Lippen aufeinanderpressend damit er nichts sagte.
„Es findet ein Ball statt, auf den Sirius und Harry samt Begleitung eingeladen sind. Wir sozusagen nur der unwillige Anhang. Und weil die beiden ja soooo schlau sind, dachten sie sie verknüpfen es mit einem Wochenendausflug."
Draco Malfoy – wenigstens einer der hier die Wahrheit sprach. Sein Gesichtsausdruck lies auch eindeutig darauf schließen, dass ihm diese Behandlung auch nicht schmeckte – und da er anscheinend immer noch der Meinung war, Sirius würde nicht zu Hermione passen, nutzte er diese Gelegenheit wie es nur ein wahrer Slytherin konnte um ihm eins reinzuwürgen.
„Vielen Dank Maöloy. Du bist wie immer eine große Hilfe." Wäre Sirius in diesem Moment ein Hund gewesen, wäre er vermutlich Draco an die Gurgel gesprungen.
„Hey, ich kann zwar verstehen dass du nicht gerade glücklich über seine Einmischung bist, aber reis dich zusammen oder du legst dich verdammt noch mal mit mir an! Und du weißt, dass ich stärker bin als du Sirius, also komm mal wieder auf den Teppich. Wir sind ja wohl kaum schuld daran, dass du Hermione nichts von dem Ball erzählt hast."
„Ihr Kerle habt doch alle einen an der Klatsche. Echt, manchmal frage ich mich warum ich nicht lesbisch geworden bin und euch einfach mal ignoriere! Bei euch scheint es ja herrlich zu funktionieren!"
‚Ahnt sie etwas. Nein. Unmöglich!' Es sprach schon viel für sich, dass Sirius mal wieder nur an sich dachte und seine Probleme und nicht daran, dass er Hermione auf eine gewisse Art und Weise hintergangen hatte – schon wieder.
„Der Ball ist erst am Sonntag, und heute ist Freitag. Wir haben also den ganzen Samstag für uns und auch, abgesehen vom Abend, auch den ganzen Sonntag. Bitte Hermione, ich dachte du würdest nichts gegen einen schönen Ball haben und der Ausflug tut dir sicher gut. Du lernst in letzter Zeit wieder viel zu viel."
„Ich habe keine Lust mich mit dir zu streiten Sirius. Draco, was hälst du von einer Shopping-Tour? Ich brauche schließlich ein Kleid."
Sie hakte sich bei ihm unter und zog ihn einfach mit sich. Ohne ein weiteres Wort an die anderen zu richten gingen die beiden ihres Weges. Draco wandte sich nur einmal kurz zu Harry um und zuckte mit den Schultern.
„Woher weis er das immer im Voraus?"
„Was meinst du Harry?"
„Dray meinte vorhin, dass du es Hermione nicht erzählen würdest und sie stinksauer auf dich wird und dann mit ihm abhaut um uns beiden eins reinzuwürgen."
„Hm."
Noch ein paar Minuten sahen die beiden Schwarzhaarigen ihren Partnern nach wie sie immer kleiner wurden und dann nach einer Weile ganz verschwunden waren.
„Taverne?" fragte Harry sacht seinen Patenonkel.
„Ja klar, und wenn wir dann angetrunken sind verlassen uns die Beiden sofort und wir müssen morgen Abend miteinander tanzen. Nein danke. Kennst du ein gutes Restaurant?"
„Hej, du warst doch schon mal hier – müsste ich nicht diese Frage an dich stellen?"
„Stimmt. Na dann."
So geknickt hatte Harry Tatze noch nie gesehen. Es war ihm fremd ihn nicht lächeln zu sehen und so in Gedanken versunken.
Schluss für heute.
Bis zum nächsten mal eure Sessely
PS: im nächsten Kapitel wird es romantisch! Also fühlt euch schon jetzt vor Kitsch gewarnt.
