Wie die bisherigen Kapitel auch, gehört alles Stephenie Meyer und nicht mir.
Dieses Kapitel enthält eigentlich vier Mini-Kapitel, jeder der Wölfe erzählt ein Spielviertel des Footballspieles, es ist auch nicht notwendig dieses Kapitel zulesen, wer also lieber von den Wölfen fernbleiben möchte kann dies ohne Probleme tun.
Jacob POV – 1. Spielviertel
Ah denen werden wir es beweisen, die denken wohl, dass sie mit ihren Supergaben wie Gedankenlesen und Emotionsbeeinflussung, ist das eigentlich ein Wort, einen Vorteil haben werden. Denen zeigen wir es.
Die Bleichgesichter stehen uns gegenüber. Warum hat der große Typ eigentlich immer so ein Grinsen im Gesicht?
Abspiel, oh verflucht.
„Passt auf." Schreie ich ihnen noch zu, doch Emmett rennt einfach durch und schiebt zunächst Seth und dann mich zur Seite. Gönnen wir ihnen halt diesen Punkt.
Jetzt, jetzt sind wir dran. Ich stelle mich genau gegenüber Edward.
Kannst du mich hören? Frage ich ihn. Ich weiß was dass du es kannst. Willst du wissen was ich letzte Nacht geträumt habe? Ich hab von Bella geträumt, von deiner hübschen Freundin, nur war sie nicht deine Freundin, sondern meine …
Ich höre wir Edward knurrt? War das ein Knurren? Da kann ja jeder Chihuahua bedrohlicher Knurren als du.
Ich kann die Eifersucht in Edwards Augen sehen. Er kocht vor Wut. Ich muss aufpassen, aber es ist so einfach ihn abzulenken.
„Irgendwas stinkt hier gewaltig nach Fisch." Sagt Quil. „Sam warst du wieder Angeln?"
Gutes Timing Quil.
Wie kannst du eigentlich nur diesen Gestank aushalten, da schüttelt es ja mich sogar, nicht dass es mich bei euren süßlichen Geruch nicht sowieso schon schütteln würde.
„Können wir jetzt spielen?" Ich blicke dieser Blonden, Rosalie oder so ähnlich. Ihre Augen, sie funkeln, ich denke sie ist immer noch wütend auf mich.
Wir hatten ein schönes kleines Haus, mit einem weißen Gartenzaun herum. Darin spielte unsere, Mist ich kann mich nicht erinnern ob es ein Mädchen oder ein Junge war. Aber wir spielten zusammen, Bella, das Kleine und ich. Aber das war nicht das Beste von dem Traum, als wir das kleine, es muss ein Mädchen gewesen sein, weil das Zimmer war rosa eingerichtet. Auf jeden Fall nachdem die Kleine schlief, sind auch wir in unser Schlafzimmer gegangen…
Ich bin so in Gedanken versunken, dass ich nicht merke dass der Ball abgespielt wird. Quil rennt los, doch Rosalie wirft sich ihm in den Weg. Er geht zu Boden, oh Mist, wir haben keinen einzigen Yard Raumgewinn gemacht.
„Es ist Emmett der nach Fisch stinkt." Stellt Quil fest. „Riecht ihr eigentlich immer so."
„Sehr lustig." Sagt Emmett.
Hab ich dir eigentlich schon von dem restlichen Traum erzählt? Ich meine ich bin mit Bella in unser Schlafzimmer gegangen, sie legte Musik auf und fing an dazu zu tanzen. Sie bewegte sich im Rhythmus der Musik, geschmeidig wie eine Gazelle, dabei ließ sie ein Kleidungsstück nach dem anderen zu Boden fallen, zunächst …
„Seth." Rufe ich schnell und werfe ihn den Ball zu, ich weiß nicht wie er es schafft, doch er kann sich zwischen Jasper und Edward durchmogeln und rutscht zwischen den Beinen von Emmett durch und rennt. Er rennt die gesamte Strecke bis zur Endzone – Touchdown.
„Klasse gemacht, Seth." Rufe ich ihm zu. Aus diesem Jungen kann noch mal etwas werden.
Nach dem Touchdown wirft Seth Jasper den Ball zu und zwinkert ihm dabei zu. Doch dieser bemerkt es nicht einmal, seine Aufmerksamkeit ist auf Edward gerichtet.
Wir stellen uns wieder in der Mitte auf. Eigentlich ist es Quil's Aufgabe abzulenken, doch was er auch immer macht es funktioniert nicht. Die Bleichgesichter schaffen einen weiteren Touchdown. Quil zuckt nur mit den Schultern. Aber wir haben wieder den Ball.
War ich eigentlich schon fertig mit meinen Traum zu Ende? Ich denke nicht oder, Edward? Ich denke ich kann es dir auch zweimal erzählen, Bella tanzte zur Musik, sie zog als erstes ihr blaues Seitennachthemd aus, hast du Bella schon mal in einen blauen Seidennachthemd gesehen? Oh Edward du hast du was verpasst, Bella steht diese Farbe so perfekt. Es bringt ihre Haut und ihre Augen richtig zum leuchten.
Ich kann richtig spüren wie Edward mir zuhört, er verpasst einen weiteren Spielzug und dieses Mal schaffen wir einen Raumgewinn von 40 Yard.
Leuchten, blau ist die perfekte Farbe für Bella. Und unter ihrem Nachthemd trug sie ein perfekt sitzendes Wäscheset. Der BH betonte ihre Brüste perfekt. Sowohl der Slip wie auch der BH waren auch blau, ein dunkleres blau. Doch es passte perfekt zu ihr…
Touchdown. Wenn ich so weiter mache werde ich noch das gesamte Spiel verpassen. Ich bin zwar mit gerannt, doch ich habe keine Erinnerung mehr daran, dass ich meine Füße bewegt habe. Auf jeden Fall haben wir den Ausgleich erzielt. Wir gehen zurück zur Mittellinie.
Ich ging auf sie zu, ich kann noch immer das Kribbeln in meinen Fingern spüren als ich hinter ihr griff und den BH-Verschluss zu öffnen, ich spürte ihre zarte Haut unter meinen Fingern, ihre kühle Haut.
Ich schaue auf meine Uhr noch eine Minute Spielzeit im ersten Quartal.
Wir schaffen es dieses Mal nicht einen Raumgewinn zu erlangen und deswegen müssen wir den Ball erneut abgeben.
Bella sie zitterte voller Vorfreude, ich tastete mich entlang des Stoffes um den BH aufzuhaken, doch anstelle der kleinen Häkchen war da ein Vorhängeschloss, ein Vorhängeschloss, wer baut in einen Traum ein Vorhängeschloss ein.
Ich kann Edward lachen spüren, als ich die Bilder von meinen Traum in meinen Gedanken wieder abspiele.
Ich kann den Schlusspfiff hören, das erste Quartal ist vorbei und es steht unentschieden. Nicht schlecht, jedenfalls für unsere Verhältnisse.
Seth POV – 2. Spielviertel
Es ist Zeit weiterzuspielen, bisher habe ich mich herausgehalten aus den kleinen Spielchen der großen. Ich denke es war für die Cold Ones Überraschung genug, dass ich mit auf dem Spielfeld stehe. Ich war auch an jeden unsere Punkte die wir bisher erzielt haben beteiligt. Ich hoffe, wir werden so etwas in Zukunft öfters mal machen. Es macht einfach nur Spaß mit vollen Einsatz spielen zu können, die Kratzer und Blaue Flecke werden bis morgen wieder weg sein außerdem sind sie es wert bei diesem Spiel.
Ich stelle mich gegenüber Jasper. Ich bin zwar der jüngste hier, doch durch die Verwandlung bin ich mental und körperlich genauso alt wie der Rest. Sie haben mich von Anfang an nicht mit ihren Gedanken verschont. Jedes Detail über ihr Sexleben mussten sie mitteilen. Es gibt also nichts was ich noch nicht kenne, doch dies ist trotzdem Neuland. Ich rufe mir Jaspers Bild vor die Augen und fange an ihn Stück für Stück zu entkleiden, ich muss zugeben Leahs Fantasien sind da ziemlich hilfreich. Ich versuche mir vorzustellen wie es ist ihn zu berühren, oh Gott, stelle ich mir das im Moment wirklich vor? Wozu habe ich mich hier eingelassen, ich werde bis zum Rest meines Lebens nicht mehr froh werden. Aber ich stelle mir vor wie es ist ihn zu berühren. Seine Haare sehen so weich und seidig aus, ich überlege es wie es wäre mit meinen Hände dadurch zufahren. Ich könnte es mir irgendwie vorstellen. Ich verspüre ein Kribbeln, ich lasse in Gedanken meine Hände über seine Brust kleiden…
„Jasper?" Fragt Edward unglaubwürdig. Ich höre wie Jasper antwortet.
Jacob spielt ab. Doch weder Jasper noch Edward reagieren auf unseren Spielzug, und Paul schafft es einen weiteren Touchdown zu erzielen.
„Eddie, was sollte das?" Fragt Emmett.
Eddie? Ist das sein Spitzname?
Jasper kommt auf mich zugelaufen ich zwinkere ihm zu doch so sehr ich mich anstrenge ich schaffe es nicht noch einmal ihn vor meinen geistigen Auge auszuziehen. Aber ich kann anhand seiner Reaktion erkennen. Dass er den Zusammenhang verstanden hat. Warum mache ich das hier noch einmal?
Wir stellen uns erneut gegenüber auf. Jasper steht mir gegen über. Plötzlich spüre ich Welle der Erregung. Jasper grinst nur, doch ich habe Probleme, gewisse Körperteile unter Kontrolle zu halten. Mathe, Physik… es hilft nicht, ich werde nervös und verpasse den Spielzug.
Doch auch mit meiner vollen Aufmerksamkeit hätte nicht geholfen, Jacob ist direkt in Carlisle gerannt. Beide sitzen auf den Boden. Doch sie stehen einen Moment später lachend wieder auf.
Die Bleichgesichter konnten einen geringen Raumgewinn erzielen. Wir stellen uns erneut auf, Jasper lacht und zwinkert mir zu. Ich dachte immer er hätte eine Freundin, doch wie soll ich das ansonsten verstehen. Er fährt mit seiner Zunge über seine Lippen und deutet danach einen Kuss an. Ich spüre wie die Wärme in meinen Wangen steigt. Mein Herz rast, ich bin kurz dafür die Panik zu bekommen. Die Bleichgesichter schaffen es einen weiteren Punkt zu erzielen.
„Seth was sollte das?" Fragt mich Sam. Ich schüttele nur mit dem Kopf.
„Ich denke meine Idee ist nach hinten losgegangen."
„Keine Sorge. Wir ändern die Spielaufstellung." Ich stehe jetzt Rosalie gegenüber, nicht das dies wirklich helfen würde. Ihr Shirt ist sehr tief ausgeschnitten, und ich kann ihren BH sehen. Das ist nicht gut. Mathe, Physik, nichts es hilft nicht. Ich bin froh dass meine Jeans-Shorts ziemlich großzügig geschnitten sind.
Sam wirft mir den Ball zu und ich renne los. Doch nach wenigen Schritten ist Schluss, nach einem heftigen Aufprall finde ich mich auf den Boden sitzend wieder.
„Seth konzentriere dich." Ruft mir Sam zu. Ich versuche es ja.
Ich stehe wieder gegenüber Rosalie, ich hab das Gefühl, der Ausschnitt ist noch ein weiterer Stück nach unten gerutscht inklusive des BHs, ich würde im Moment vieles geben sie nur einmal berühren zu dürfen. Oh Gott, an was denke ich denn nur.
Großtante Louisa, ich versuche mir ein Bild von Großtante Louisa ins Gedächtnis zu rufen und zwar ein bestimmtes Bild. Ich war damals 5 oder 6 und sie 82 Jahre. Sie verließ gerade die Dusche als ich in das Badezimmer trat weil ich aufs Klo musste. Ich kann den Anblick nicht vergessen, wie alles schlaff an ihren Körper herunterhing. Dieses Bild hilft. Mein Körper normalisiert sich wieder. Ich behalte das Bild von Großtante Louisa griffbereit. Es hilft mir mich wieder auf das Spiel zu konzentrieren. Doch es irgendwie zu spät, nach dem zweiten Quartal liegen wir zurück.
Quil POV – 3. Spielviertel
Laut Taktikbesprechung ist es nun meine Aufgaben Edward mental zu beschäftigen. Doch mit was? Bella ist ein liebes Mädchen, ich will nicht ihre Würde verletzen indem ich mir irgendwelche Gedanken über sie mache, wie sie nackt aussehen könnte oder wie sich ihre weiche Haut unter meinen Fingern anfühlen würde.
Nach der Pause stehen wir alle wieder auf dem Spielfeld.
Ich sehe Claire vor meinen Augen, mit einem kleinen Eimerchen und wie sie am Stand Muscheln sammelt. Nur ich denke nicht, dass sich Edward davon ablenken lassen wird. Von meiner kleinen Claire, meinen Baby.
Doch Edward verpasst den Pass. Der Ball fällt zu Boden und Paul stürzt sich direkt da drauf.
Ich blicke Edward direkt in die Augen, eine gewisse Traurigkeit liegt darin.
Kinder, ihr werdet nie eigene Kinder haben können? Sage ich zu ihm. Er nickt.
Wenn ich so darüber nachdenke, das Los was wir gezogen haben ist nicht so schlecht im Vergleich zu den Bleichgesichtern. Ich meine wir können eine normale Familie gründen, irgendwann wird meine Claire zu einer jungen Frau herangewachsen sein, wir werden heiraten und Kinder haben und wenn ich mich nicht mehr verwandele, können wir gemeinsam alt werden und sterben, doch die Bleichgesichter haben diese Wahl nicht, sie werden ewig Leben, nie das Vergnügen haben eigene biologische Kinder zu haben. Obwohl ich könnte mir Bella gut als Mutter vorstellen. Claire hat sie sofort in ihr Herz geschlossen, damals am Strand.
Während ich in meinen Gedanken schwelge verpasse ich beinahe den nächsten Spielzug. Doch wir schaffen es den Ball an Edward vorbeizuspielen und einen Touchdown zu erzielen.
Ich höre auf meine Gedanken zu verfolgen, doch ich kann eine gewisse Melancholie nicht abwerfen und immer wieder driften meine Gedanken zu Claire und unserer Zukunft.
Ich spüre dass auch Edward mit seinen Gedanken beschäftigt ist, er spielt unkonzentrierter und es braucht einige laute Worte von Emmett um ihn aus diesen Loch wieder herauszuholen, doch dann ist es zu spät und wir haben diese Spielviertel für uns entscheiden können.
Paul POV – 4. Spielviertel
Denen werden wir es beweisen, sollen sie doch ruhig meine Gedanken lesen, Eddie? Wie geht es dir.
Jacobs Plan war ziemlich durchwachsen, Seths Plan hat nicht funktioniert und wir mussten während des zweiten Quartals die Taktik etwas ändern. Ich hoffe das ganze war von ihm wirklich nur gespielt. Ich meine Jasper hat ziemlich darauf reagiert. Ist er etwa vom anderen Ufer? Aber warum knutscht er dann ständig mit dem Pixie herum. Mir auch egal. Ich bin hier um zu spielen und zu gewinnen. Quil war noch am besten von uns. An was wird der Hund nur gedacht haben
Ich soll Edward während dieses Spielviertels mit meinen Gedanken ablenken. Ich versuche die gleiche Taktik wie Jacob, doch ich sehe in Bella nur ein hübsches Mädchen, mehr irgendwie nicht. Sie ist nicht mein Typ und Edward weiß das genau. Ich versuche es, auf eine andere Art. Rachel, das ist eine Traumfrau und Mensch bin ich froh dass er keine Gedanken lesen kann, weil was ich mir in Gedanken. Ich rufe mir Bilder von Rachel in meine Gedanken, Bilder mit denen ich meine einsame Abende versüße. Nicht das irgendetwas davon auch nur jugendfrei wäre. Siehst du Edward, dass ist eine hübsche Frau. Dunkelhaarig, lange Beine, volle Brüste, einfach traumhaft, nicht wie deine Bella. Du brauchst dir aber keine Hoffnungen auf sie zu machen, sie ist meine, meine ganz alleine.
„Keine Sorge Paul, du kannst sie gern behalten, sie interessiert mich nicht, Bella ist hübscher." Antwortet mir Edward. Dass kann nicht sein, Rachel ist die hübschere, die klügere. Meine Gedanken drehen sich um sie, ihre warmen weichen Lippen auf den meinigen. Ihr zarter Duft, ihr kühler, weicher Körper.
Ich blicke zu Edward, doch er schüttelt nur lachend mit dem Kopf, macht er sich da etwa lustig über mich. Er hat die Position links außen, die gleiche wie ich. Doch nachdem Jacob den Ball geworfen hat, renne ich und zwar zu Edward, ich will es ihm zeigen, er kann meine Gedanken nicht einfach zu ignorieren. Doch ich pralle nur gegen eine eiserne Wand. Während Jasper einen Touchdown erzielt.
„Paul, zurück auf deinen Platz." Ruft Sam mir zu. Widerwillig gehe ich zurück. Ich blicke nach vorn, die Blonde Schönheit. Ich kann tief in ihren Ausblick schauen, sehr tief. Ob Rachel auch so wohlgeformte Brüste hat? In meiner Fantasie hat sie die, nur bisher habe ich noch nicht mehr getan als sie geküsst. Bei allen anderen hätte ich wahrscheinlich meinen Kopf verloren, wenn sie es Jacob hätte erzählt.
„Gefällt dir was du siehst?" Fragt Rosalie und schaut sich dabei selber auf die Brüste.
Ich kann doch jetzt nicht mit Ja antworten, was sollte nur Edward und Jacob dann denken, doch ihr Körper ist perfekt geformt.
„Könnte besser sein." Sage ich.
„Er lügt." Antwortet Edward. Dieser Spielverderber, wenn der noch einmal in meine Linie kommt, dann… wieso fühle ich mich auf einmal so ausgeglichen und friedlich… och dieses Bleichgesicht. Du bist jetzt dran. Quil wirft den Ball zu mir, doch ich beachte ihn nicht sondern stürze mich auf Jasper, der allerdings geschickt ausweicht. Ich sitze auf dem Boden. Alle lachen.
„Paul reiß' dich zusammen." Ermahnt mich Sam erneut, durch meinen Fehler haben die Bleichgesichter wieder den Ball und gewinnen auch das Spiel. Ich fühle mich als Verlierer.
