Und es geht weiter

hihi Danke an Vicky, und nun wart ich auf eure Reviews ;) Ihr wisst wie es geht Gebt es endlich zu ;)


20. Kapitel - Eine dumme Idee?

Hermine stand in ihrem Schlafzimmer und sah auf das Bett. Diese Rosen...all die Rosenblätter. Es sah so wunderbar aus. Doch das war es nicht. Es war wirklich nicht wunderbar, es war nur mies von ihm. Hatte er wirklich geglaubt, dass sie auf diesen dämlichen Trick reinfallen würde?

Wie hatte er das nur denken können! Das konnte einfach nicht sein Ernst sein! Hermine verstand es einfach nicht. Sie wollte es auch nicht verstehen. Sie liebte ihn doch so sehr und er hatte gesagt, dass er sie auch liebt, aber was war geschehen? Nur Schlechtes war passiert!

Sie konnte diese Anzeige einfach nicht vergessen. Er hatte sie angelogen! Das war doch einfach unglaublich! Wieso war sie nur immer wieder so dumm und ließ sich auf ihn ein? Eigentlich hätte sie doch inzwischen aus ihren Fehlern lernen müssen, oder etwa nicht? Nur sie tat es einfach nicht...sie lernte bei ihm nicht aus ihren Fehlern!

Vielleicht hatte sie es wegen Klara getan. Immerhin war sie auch seine Tochter, nicht nur ihre. Das kleine Mädchen hatte doch einfach ein Recht zu erfahren wer ihr Vater war. Und nun hatte es kurz auch noch so ausgesehen als würden sie wieder zusammen sein, nun eher zum ersten Mal richtig zusammen sein, denn zuvor waren sie es nicht gewesen.

Wenn sie nur daran dachte wie das alles angefangen hatte...lächerlich! Es war doch einfach lächerlich! Wie hatte sie sich in so einen Idioten verlieben können? Sein Ziel damals war doch nur gewesen Harry zu ärgern und doch hatte dieser nie erfahren was zwischen ihnen gewesen war. Bisher noch nicht, aber wenn sie ein Paar geworden wären, hätte er es früher oder später erfahren?

Doch inzwischen waren Harry und sie ja nur noch Freunde, er würde es verstehen. Nein, vermutlich würde er es nicht verstehen...ihm würde klar werden das sie ihn damals mit seinem größten Feind betrogen hatte. Und das würde ihm gar nicht gefallen. Auch wenn das schon so lange her war, er würde es heute erst Recht nicht verstehen.

Niemals. Harry würde sie hassen. Doch wenn sie Draco nun mal liebte! Sie konnte ja nichts dagegen machen! Sie liebte diesen verdammten Idioten, auch wenn sie daran dachte was er ihr nun schon alles angetan hatte. Sie liebte ihn mehr als alles andere. Immer wenn sie Klara ansah, sah sie Draco in ihr und das machte nichts besser.

Sie dachte dadurch nur noch mehr an ihn. Und das tat weh. Es tat so sehr weh. Erneut sah sie sich im Zimmer um und ging dann langsam, ganz langsam, fast in Zeitlupe auf ihr Bett zu. Ja, es sah wunderbar aus. Doch es war einfach nicht Richtig. Draco hätte sich das eher überlegen sollen.

Wieder spürte sie Tränen in ihren Augen, ging dann auf die Knie und nahm eines der Blätter in ihre Hand. Wieso hatte er ihr das angetan? Wieso nur...sie liebte ihn doch. Und vor wenigen Stunden hatten sie noch zusammen in diesem Bett gelegen und sich geküsst. Doch es sollte scheinbar nicht sein. Immerhin lagen sie nicht mehr in diesem Bett.

Es war unheimlich. Sie liebte ihn so sehr und eigentlich sollte sie ihn nun hassen, oder? Doch wie konnte sie den Mann hassen, den sie liebte, von dem sie ein Kind hatte, welches das beste und tollste Geschenk war das ihr jemals gemacht wurde.

Um nichts in der Welt würde sie die Zeit zurück drehen wollen. Nicht mehr. Heute würde sie das nicht mehr machen. Sie konnte ohne ihre kleine Tochter nicht mehr leben, sie konnte es nicht. Auch wenn das mit Draco falsch gewesen war, sie würde es heute vermutlich genauso machen. Und wenn zwischen Draco und ihr nie etwas gewesen wäre, dann würde sie nicht die wunderbarste der Welt haben.

Hermine drehte das Rosenblatt zwischen ihren Finger und sah es an. Sie roch daran, aber es waren normale Rosen. Wäre all das nicht zwischen ihnen passiert hätte sie diese Idee hier mehr als wunderbar gefunden. Sie hätte Draco dann nur noch mehr geliebt. Doch es war nicht so...natürlich liebte sie ihn immer noch, aber ihr Herz tat einfach weh.

Und im Moment konnte nichts, gar nichts das ändern! Sie stand auf, nahm ihren Zauberstab und richtete ihn auf das Bett. Hermine murmelte einen Spruch, und die Blätter waren verschwunden. So war es besser. Und so sollte es auch sein. In ihrem Bett würde sie seit letzter Nacht sowieso nur an ihn denken müssen. Es ließ sich nicht verhindern.

Die ehemalige Gryffindor zog sich bequemere Sachen an und ging noch einmal in das Zimmer von ihrer Tochter. Diese schlief inzwischen wie ein Engel. Ein Engel...das hatte sie von ihrem Vater. Nicht dass er ein Engel war, aber er sah eindeutig wie einer aus wenn er schlief. Dann sah er so zufrieden, und so großartig aus. Wenn er schlief konnte sie fast vergessen wie er war, aber nun war das auch egal.

Einige Sekunden blieb sie noch in ihrem Zimmer, dann verlies sie es wieder leise. Klara sollte schlafen. Es war gut, dass sie schlief. Schrecklich wäre wenn sie schon mitbekommen und verstehen würde, was zwischen ihrem Vater und ihr passiert war. Doch sie tat es nicht...

Hermine ging in ihr Wohnzimmer und ließ sich dann auf der Couch nieder. Sie war total kaputt...sie konnte gar nicht ausdrücken wie fertig sie eigentlich war. Sie wollte nun nur noch schlafen...einfach schlafen, dabei am besten alles vergessen was schon passiert war. Wenn es doch nur so leicht wäre. Irgendwann, vielleicht Stunden später schlief sie auf der Couch ein.

Zur selben Zeit kam Draco Malfoy an einem anderen Ort an. Und eigentlich wollte er nun gar nicht hier sein. Nein, kein bisschen. Dieser Ort hatte ihm nie viel Glück gebracht, und hier war er auch nie glücklich gewesen. Doch er hatte so eine entsetzliche Wut im Bauch, er musste nun einfach hierher kommen.

Draco blieb stehen und sah sich dabei sehr genau um. "Malfoy Manor...", hörte man ihn flüstern und er erschauerte kurz als er ein Geräusch hörte. Dieser Ort hier war nichts Gutes, ganz im Gegenteil. Hier als Kind aufzuwachsen war nicht gerade toll, es war alles andere als toll. Dieser Ort barg nur Kälte und Zurückweisung! Hier konnte man gar nicht glücklich sein.

Hier wurden schon mehr Flüche ausgesprochen als man sich vorstellen konnte. Ja, der ganze Ort war von Zaubern geschützt, aber nicht von harmlosen. Er drehte sich zu einem Tor, sah auf den Boden. An diese Falle erinnerte er sich nur zu gut. Als kleines Kind hatte er keinen Überblick gehabt, nein, er hatte einfach nur im Garten spielen wollen.

Damals war er nach draußen gelaufen, auf den Weg hatte er nicht geachtet. Plötzlich wurde er von einem schrecklichen Schrei überrascht und auf einmal wurde er von seinem Vater weggezogen. Kaum war er in Sicherheit, da flogen Hunderte von Pfeilen aus dem Nichts herbei. Ihm war sofort klar, wäre er dort stehen geblieben wo er eben noch war, könnte er nun tot sein.

Er schüttelte sich als er daran denken musste und sah auf einen kleinen Stein am Boden. Wenn man nicht sehr genau hinsah, bemerkte man keinen Unterschied. Doch es war ein deutlicher Unterschied zu den anderen da. Dieser etwas hellere Stein löste die tödliche Falle aus, das wusste er heute zu gut. Doch diesen Gefallen würde er seinem Vater nicht tun...

Gott er war ja so verdammt sauer! Lucius würde schon noch sehen was er davon haben würde das er ihm alles kaputt gemacht hatte! Er würde dafür bezahlen müssen. Und ob er nun sein Vater war oder nicht, es war ihm egal. Sein Vater...pf, bei dem Gedanken konnte er doch eigentlich nur Lachen! Dieser Mann wusste doch gar nicht was es hieß Vater zu sein. Und ein guter Vater war er nie gewesen...und hatte Draco es mit Klara bisher nicht auch falsch gemacht?

Zwar hatte er nicht gewusst das er eine Tochter hat, aber das machte es nicht besser. Viel zu spät hatte er es erfahren, aber Draco würde sich bessern. Er musste es einfach. Ein Malfoy war er, ja, das war er, aber wie sein Vater würde er es nicht machen. Wenn er wollte konnte er doch so anders sein, nun musste er also nur noch alles mit Hermine in Ordnung bekommen, oder würde sie ihm auch so erlauben seine Tochter zu sehen?

Selbst wenn sie es erlauben würde, es würde nicht dasselbe sein, wenn Hermine und er ein Paar wären oder wenn sie vielleicht sogar zusammen wohnen würden. Es würde niemals dasselbe sein...Doch nun hatte er den Vorsatz ein guter Vater zu werden.

Ein paar Hundert Meter später öffnete er die Tür und sah sich dann in der Eingangshalle um. Wo konnte sein Vater sein? Malfoy Manor war riesig, aber er würde ihn schon noch finden! "Vater?", schrie er, und sah sich dabei um. Wo war dieser verdammte alte Mann nur?

Vermutlich saß er nun im Salon und feierte, dass sein Plan gelungen war. Oh wenn er nur daran dachte, dass er nun dort sein könnte, und feiern würde. Vermutlich noch mit Pansy. Dieser kleinen miesen...was ihm nun noch für Worte einfallen würde schluckte er lieber hinunter. Ja, aber am Schluss war es auch ihre Schuld!

Und es war auch seine Schuld. Er hatte Pansy schlecht behandelt, mit ihr gespielt, sie benutzt und das hatte sie nicht so hinnehmen wollen. Das hatte er nun davon! Jetzt bekam er die Rechnung präsentiert. Die Frau die er so sehr liebte, eigentlich auch die einzige Frau die er jemals geliebt hatte, wollte nichts mehr von ihm wissen. Und es war Pansys Schuld. Ihre und die seines Vaters! Oh er war ja so wütend!

Lucius Malfoy saß grinsend im Salon und erhob sich langsam. Scheinbar war sein Plan ein voller Erfolg gewesen, weswegen würde sein Sohn sonst hierher kommen und dann auch noch dieser Ton. Malfoy Senior konnte ein fieses Lachen nicht unterdrücken und ging dann zu seinem Sohn in die Eingangshalle. "Draco...Draco! Schön dich zu sehen!", sagte er und ging langsam die Treppe hinunter.

"Vater...ich finde es nicht sehr schön dich zu sehen. Du hast gute Laune wie ich sehe", er spuckte die Worte aus, als würde er innerlich verbrennen wenn er sie nicht sagte, und sah seinen Vater an. "Hat es dir Spaß gemacht mein Leben so zu zerstören ja? War's lustig, oder etwa noch sehr viel besser? Na komm schon! Lass dich über mich aus! Los!", schrie er und sah seinen Vater sauer an.

Lucius lachte und sah ihn amüsiert an. "Ja, ja es war wirklich ziemlich lustig. Aber eigentlich habe ich ja nicht sehr viel davon mitbekommen. Was ich schon ziemlich schade finde. War doch sicher spaßig oder nicht?", fragte er und verschränkte die Arme.

"Oh ja! Sehr lustig! Ich fand es wirklich super super lustig! Wirklich schade das du nicht dabei warst. Diese Anzeige war wirklich das Letzte. Aber Pansy hat scheinbar keinen anderen Weg gesehen um das zu bekommen, was sie wollte. Aber auch so bekommt sie das nicht...ich werde diese dämliche Kuh niemals heiraten!", sagte er.

"Oh Draco. Diese Diskussion hatten wir doch schon! Willst du das alles nun noch einmal durchkauen? Gut, wenn du das willst! Bitte! Kannst du haben. Mir ist es egal, was du über Pansy denkst. Sie ist eine wundervolle Frau, und sie ist reinblütig, aber das du das nicht siehst, wundert mich ja nicht...", sagte er.

"Oh toll! Dann heirate du sie doch, wenn du sie so wunderbar findest! Nur ich werde sie nicht heiraten. Niemals. Und von diesem Quatsch von wegen ein magischer Bund würde zwischen uns bestehen, ich fürchte dir, ja dir Vater, war nicht klar das es dort durchaus eine Lücke gibt.", sagte er.

Lucius sah ihn überrascht an, fing sich aber sofort wieder. Draco wusste doch gar nicht wovon er da redete! Eine Lücke? Nein, es gab einfach keine Lücke. Das konnte nicht sein. Also war das irgendein Trick von ihm? Vermutlich..."Draco, ich denke du weißt ja gar nicht wovon du redest...es gibt keine Lücke Draco. Das kannst du mir glauben. Die gibt es nicht.",

"Oh doch! Glaub mir, Vater. Diese Lücke gibt es. Und ich kann dir auch versichern, dass dieser magische Bund zwischen Pansy und mir gar nicht mehr bestehen kann! Was würdest du sagen, wenn ich dir nun erzählen würde, dass ich ein Kind habe? Nehmen wir an, ich habe eine Tochter. Dann würde dieser Bund nicht mehr bestehen, richtig Vater?",

Lucius schluckte. Eine Tochter. Er meinte das alles nicht ernst...er hatte gesagt nehmen wir doch mal an, aber wie er es gesagt hatte. "Ja...ja vermutlich, wenn du eine Tochter haben würdest, würde dieser Bund nicht mehr existieren. Aber du hast keine Tochter, Draco!", schrie er ihn an.

Draco lachte und sah seinen Vater dann grinsend an. "Oh doch Vater...doch Vater. Ich habe eine kleine Tochter...sie ist ziemlich süß, und von dir hat sie eindeutig gar nichts. Tja, ich würde sagen dieser Bund ist nun nicht mehr am Leben.", sagte er und sah seinen Vater an, dem es immer mehr dämmerte.

"Du...du hast eine Tochter, aber...das kann nicht sein Draco! DAS kann einfach nicht sein! Eine Tochter...und von wem. Sag schon...oh Gott, sag mir bitte nicht, dass es dieses kleine Schlammblut ist?", seine Stimme überschlug sich förmlich als er diese Worte sagte.

"Ja, Vater...ich habe wirklich eine Tochter. Willst du es wirklich wissen?", kurz überlegte er, aber eigentlich tat er das gar nicht. Er war viel zu aufgewühlt um wirklich nachdenken zu können. "Ja, ja, ich habe eine gemeinsame Tochter mit diesem Schlammblut wie du sie nennst!. Und das Schlammblut kannst du dir sonst wo hinstecken...Vater.", sagte er, und betonte das Vater schon grausam genau.