Leise betrat Hermine ihr Zimmer, und sofort erhellte sich das Zimmer mit einem Lumoszauber. Blaise sah überhaupt nicht verschlafen aus. „Du bist zurück!", rief er und Hermine sah, wie sehr viel Anspannung von ihm abfiel. „Es ist halb fünf morgens!", beschwerte sich Blaise. „Wo warst du so lange?" Hermine zuckte mit den Schultern. „Unterwegs… der Dunkle Lord hat noch ein Treffen einberufen und…" Hermine krempelte ihren Ärmel hoch und hielt Blaise ihren Arm hin. Sie schaffte es nicht, noch einmal darauf zu sehen. Sie wusste, dass es da war und das war erdrückend genug. „Bei Merlin!", murmelte Blaise, als sei es das erste Dunkle Mal, das er je gesehen hätte. Er schwang sich aus dem Bett, ging ins Bad zu Hermines Schrank und holte Murtlapessenz heraus und bestrich Hermines Arm vorsichtig.

Nach einer Weile ertrug Hermine seine Berührung nicht mehr und zog ihren Arm zurück. Blaise sah sie fragend an, aber Hermine blickte ihn nur verbissen an und ballte ihre Hände zu Fäusten. „Du bist, wer du bist. Ein Tattoo ändert nichts daran. Glaub nicht, dass du für mich deswegen weniger wert bist. Und wenn du an dir zweifelst, dann wirf einen Blick auf deinen anderen Arm. Dein Otter steht dafür, was du bist und was du Gutes tust.", sagte Blaise sanft. Hermine sah, dass er sie beruhigend ansah und spürte, wie er seinen Arm um sie legte und sie in Richtung ihres Bettes schob. „Schlaf erst einmal, alles andere kriegen wir schon hin!", versprach Blaise und Hermine sank auf ihr Bett.

In den nächsten Wochen merkte Hermine, dass ihre Vorstellung von den Todessern bisher auf die Greifer, maximal die Läufer, beschränkt gewesen war. Das waren diejenigen, deren Arbeit draußen auffiel. Die die Beutezüge durchführten, Muggel quälten, Muggelgeborene ausfindig machten und folterten.

Aber es gab auch noch Führer und das waren die, die im Hintergrund die Fäden zogen. Die Todesser waren kein planloser Haufen. Die Denker wie die Malfoys, Greengrasses oder Snape – sofern er fit war – waren es, die wirklichen Einfluss und Macht hatten. Wäre Bellatrix Lestrange nicht dermaßen verrückt, verblendet und gleichzeitig eine so mächtige Hexe, so hätte sie in dem ganzen Kreis keine Chance gehabt. Was die anderen an Intelligenz besaßen, machte sie mit Verrücktheit wett. Doch der Dunkle Lord schätzte es nicht, wenn sie auf ihren Seiten große Verluste hinnehmen mussten – daher wurde ihr, bevor Bellatrix eine Aktion fahren konnte, einer der intelligenteren Leute zur Seite gestellt.

Draco und Hermine hatten nun meist gemeinsamen Unterricht bei Lucius Malfoy oder Edwin Greengrass. Gelegentlich, wenn es um allgemeinere Themen ging, waren die anderen Führeranwärter auch mit dabei. Hermine sah sich regelmäßig mit zornigen Blicken konfrontiert. Amell, Meier und Krastev neideten ihr ihre Position und ließen sie das deutlich spüren. Blaise sagte ihr immer, sie solle sich nicht um die anderen zu scheren. Aber Hermine hatte Respekt vor diesen Fanatikern.

In den Stunden, in denen sie zu zweit Unterricht hatten, lernten Hermine und Draco mehr zu strategischer Verteidigung oder Angriff. Daher hatte Malfoy auch die alten Aufzeichnungen gehabt, die sie zur Planung ihres Angriffs zurate gezogen hatte.

„Mr Mortém, Sie erfahren, dass sich der Orden in der Winkelgasse aufhält. Was tun Sie? Wie organisieren das?", fragte Malfoy Senior gerade. Hermine seufzte innerlich. Draco, an einem Tisch schräg gegenüber von ihr, spielte mit seiner Feder und beobachtete sie aufmerksam.

„Ich bringe in Erfahrung, um wie viele Mitglieder es sich handelt. Mindestens ebenso viele Todesser plus fünf weitere benötige ich als Kapazität.", antwortete Hermine, ihr starres Schema, das sie sich zurecht gelegt hatte, herunterbetend. „Die zusätzlichen Todesser sollten aus drei Läufern und zwei Führern bestehen. Sie sollen versuchen, Gefangene zu machen, während die übrigen – Greifer - versuchen, so viele wie möglich in Schach zu halten oder umzubringen. Die zusätzlichen fünf würde ich persönlich anführen und aus dem Hinterhalt heraus, sofern das örtlich möglich ist, agieren lassen."

Lucius Malfoy nickte. „Draco, Ergänzungen?" Draco überlegte kurz und warf ein: „Vielleicht könnte man noch Greyback mit seiner Truppe anheuern, falls es viele vom Orden sind." Sein Vater nickte dazu und knallte vor Hermine seinen Gehstock auf den Tisch. „Na los, an die Planung!"

Hermine und Draco sahen sich an. Dann begann jeder, möglichst schnell auf sein Pergament zu kritzeln und eine Situation zu konstruieren. Malfoy Sen. überwachte sie dabei.

Nachmittags mussten sie – oft mit den anderen Führeranwärtern zusammen – bei der Ausbildung der Neulinge dabei sein. Von Snape oder Narcissa Malfoy beaufsichtigt, mussten sie die Ausbildung der Neuen stundenweise übernehmen.

Abends gab es selten Zeit für gesellige Runden. Meist waren die Todessertreffen in den Abendstunden anberaumt und von allem mochte Hermine diese am wenigsten. Sie waren in den allgemeinen Kreisen anwesend, wo alle Todesser zusammen saßen und wo allzu oft mit grausamen Morden geprahlt wurde. Oder, wenn Voldemort anwesend war, diejenigen bestraft, die sich seiner Meinung nach einen Fehltritt erlaubt hatten. Die Schreie der Menschen, die mit einem Cruciatusfluch belegt wurden waren es, die Hermine nachts des Schlafes raubten und ihr Alpträume bescherten. Sie hoffte immer, dass Blaise nicht mitbekam, welch unruhigen Schlaf sie hatte.

Mit Draco Malfoy kam sie inzwischen besser klar. Nachdem sie jeden Tag mit ihm konfrontiert war und sie zusammenarbeiten mussten, funktionierte das allgemeine höfliche Zusammenleben mittlerweile ganz gut. Er starrte sie jetzt auch nicht mehr andauernd an, wofür Hermine sehr dankbar war. Nur manchmal ertappte sie ihn, wie er sie musterte.

Dafür war das jetzt ein ständiges Streitthema mit Blaise.

Hermine war klar, dass er auf Malfoy eifersüchtig war – sie verbrachte immerhin einen Großteil des Tages mit ihm. Was Blaise zusätzlich zu schaffen machte war, dass er mit Malfoy gut befreundet war und das musste in ihm einen innerlichen Zwist hervorrufen.

„Blaise! Ich habe dir schon hundert Mal erklärt, dass ich nicht andauernd durch das Tattoo antworten kann, wenn du etwas sendest.", fauchte Hermine ihren Zimmergenossen an. „Ist es denn zu viel verlangt, dass du dir zwei Minuten Zeit nimmst? Oder bist du so mit Draco beschäftigt?", warf Blaise zurück. Aus seinem Mund klang es… unanständig und vorwurfsvoll. Hermine holte tief Luft. „Was implizierst du da, Zabini?!" Blaise verengte die Augen. „Was glaubst du denn?" „Wenn du glaubst, zwischen Malfoy und mir ist etwas, dann…" Hermine redete sich in Rage, daher brach sie ab und ballte nur die Hände zu Fäusten. Betont ruhig erklärte sie mit leiserer Stimme: „Wir arbeiten zusammen, Blaise, und das war es. Hör auf, mich dauernd kontrollieren zu wollen. Zwischen uns ist nichts! Und wir sind auch nicht…!"

Seit Blaise sie am Tag ihrer Aufnahmezeremonie geküsst hatte, fühlte Hermine sich widerwillig zu ihm hingezogen, mehr als zuvor jedenfalls. Sie war ihm wichtig. Und er war ihr wichtig. Er war trotz diverser kleiner Meinungsverschiedenheiten ein Ruhepol für sie. Aber Hermine konnte einfach nicht. Nicht hier, nicht jetzt. Und dennoch wollte sie es irgendwie. Und dann war noch dieses seltsame Gefühl mit Draco Malfoy, das unterdrückte sie aber jedes Mal.

Blaise kam nun entschlossen auf sie zu und nahm sie in den Arm. Er roch so gut, das machte Hermine nervös. Mit seiner Hand hob er Hermines Kopf und senkte seine Lippen auf ihre. Hermines Sinne konzentrierten sich augenblicklich auf den Kuss. Blaise' Finger streichelten an ihrer Seite auf und ab und sein Kuss wurde fordernder.

Mittlerweile war es wie ein Spiel zwischen beiden. Blaise küsste Hermine und sie diktierte, wie weit es ging. Genau so weit, bis sie mehr Nachdruck auf seiner Seite spürte. Mehr als ein bisschen herumknutschen konnte Hermine nicht. Sie mochte Blaise ja. Aber… da war so viel in ihrem Kopf. Er schien das zu wissen und versuchte auch gar nicht mehr. Dennoch war es für sie beide ein kleiner Trost, jemanden zu haben, während rund herum die Welt unterging. Hermine fühlte sich momentan obendrein unglaublich schuldig wegen Arthur Weasleys Tod. Irgendjemand musste nach ihrem Stupor-Zauber noch etwas Tödliches abgeschossen haben oder es war mit dem Schlangengift doch zu viel auf einmal gewesen. Dumbledore hatte sie darüber informiert, dass für Arthur jede Hilfe zu spät gekommen war.

Langsam löste sich Hermine von Blaise. „Es ist wieder Zeit. Ich muss zu der Versammlung.", murmelte Hermine. „Klar, Mercure.", sagte Blaise leise und warf ihr einen ermutigenden Blick zu. „Bis später.", verabschiedete Hermine sich. „Velandum rubrum!", dachte sie und eine rötliche Maske erschien. Todesser in Führungspositionen durften sich ihre Maske selbst aussuchen und gestalten – Anwärter, Greifer und Läufer dagegen hatten dieses Recht nicht und besaßen alle eine gräuliche, dunkle Maske.

Hermine ging in einen anderen Flügel des Manors. In einem Saal warteten schon viele der Todesser. Heute war es wieder so weit: Lord Voldemort residierte im Manor und erwartete Statusberichte verschiedener Leute. Hermine suchte mit ihren Augen nach Draco Malfoy und fand ihn bei seinem Vater stehend. Na gut, auf diese Gesellschaft konnte sie dankend verzichten.

Sie blieb, wo sie war und blickte sich weiter um. Anhand der Masken konnte sie niemanden erkennen, außer Bellatrix und den Malfoys. Pansy, Astoria und Millicent wuselten zwischen den Todessern herum und verteilten Häppchen, Champagner und Wein. Es gab hier wohl unter den Greifern mehrfach den Ron-Weasley-Typ: Essen anhäufen und dann ordentlich (und peinlich) reinschaufeln. Angewidert drehte sich Hermine um. Ihr war bei den Treffen nie zum Essen zumute. Etwas berührte sie leicht am Arm. Hermine zuckte und dreht sich, nur um in Draco Malfoys Körper zu stoßen. „Tss, tss. Ruhig, Mercure.", sagte Draco leise.

Er blickte sie durch seine Maske hindurch an. Seine steinernen grauen Augen bohrten sich unnachgiebig in Hermines weiche, braune. Wärme kroch in ihr hoch und sie war um ihre Maske froh, die die Röte in ihrem Gesicht verbarg. Ihr Magen zog sich schmerzlich zusammen. Malfoys Augen hatten etwas Unergründliches an sich, gaben keine Gefühlsregung preis. Hermine fragte sich, was sie bei einem Legilimens-Zauber sehen würde. Eine Steinwüste?

In dem Moment öffnete sich die Tür erneut und der Dunkle Lord trat ein. Er war weder besonders gut, noch besonders schlecht gelaunt. Keine Bestrafungen heute. Hermine atmete leise auf. Malfoy gab ihr sogleich einen Tritt in die Wade von hinten. „Hmpf.", machte sie dumpf und warf ihm einen vorwurfsvollen Blick zu.

Lord Voldemort begab sich zu seinem Thron neben dem Kamin in dem Saal. Hermine erkannte Pansy, die dienstbeflissen hin lief und ihm eine Erfrischung anbot. Er nahm sie an und stellte das Glas neben sich. Hermine hatte noch nie gesehen, dass er jemals gegessen oder getrunken hätte. Entweder tat er das ohne Zuschauer oder er war nicht mehr Mensch genug, dass seinen Organismus nicht mehr solch profane Dinge wie Nahrung am Leben erhielten, sondern einzig und allein die Macht, die er besaß.

Noch bevor Voldemort etwas sagen konnte, stürzte Bellatrix Lestrange vor.

„Mein Lord!", kreischte sie wie von Sinnen und warf sich vor ihm zu Boden. Voldemorts Schlangenaugen glitten über die Menge, dann fixierten sie Bellatrix. „Bellatrix!", zischte er. Sie blickte auf. Er machte abgehakte Bewegungen mit seinen Fingern, eine Geste, näher zu treten. Bellatrix rappelte sich auf und stolperte zu ihm hin, ein Pergament in der Hand. Wortlos überreicht sie es ihm und machte ein paar Schritte rückwärts.

Voldemort zischte leise und Nagini glitt herein. Sofort wich die erste Reihe der Todesser zurück. Mit diesem Vieh wollte sich keiner anlegen. Voldemort zeigte der Schlange das Pergament und sie schienen sich miteinander zu unterhalten.

Hermine sah die Schlange zum ersten Mal. Zwar wusste sie von Harry, dass es Nagini gab und Arthur war vor Monaten von dem garstigen Miststück angegriffen worden. Aber sie zu sehen war doch etwas anderes. Grässlich. Und Hermine fiel es plötzlich wie Schuppen von den Augen. Die Schlange! Sie war immer da, wo Lord Voldemort war und folgte aufs Wort. Sie war zu intelligent für eine Schlange.

Sie zupfte aufgeregt an Malfoys Ärmel. Er wusste nichts von den Horkruxen. Aber die Schlange musste zerstört werden, auf jeden Fall. Malfoy war regungslos, er beobachtete die Schlange. Dafür, dass es das Wappentier der Slytherins war, hatten alle Anwesenden gehörig Respekt oder Ekel davor. Nur zögerlich wandte er sich Hermine zu, ein Auge immer wachsam auf Nagini.

Hermine versuchte, so viel Bedeutung wie möglich in ihren Blick zu projizieren und nach einem Blickduell mit Malfoy drehte sie die Augen langsam und bewusst zur Schlange. Malfoy sah sie entgeistert an. Na gut, er war nicht begeistert. Also, ganz und gar nicht. Noch bevor Hermine etwas anderes machen konnte, erhob sich Voldemort.

„Harry Potter ist in Gringotts eingebrochen und hat etwas sehr wertvolles gestohlen, das mir gehört.", zischelte er, für jedermann gut zu hören. Hermine lief es kalt den Rücken hinunter. „Bringt es mir zurück, sofort! Bringt mir diese Verräter!"

Sofort flüchtete das Gros der Menge und Hermine wollte auch lieber gehen, aber Malfoy packte sie eisern am Arm und hielt sie fest. „Bleib.", sagte er leise, aber eindringlich. Der Saal wurde bedeutend leerer und zurück blieben die Führer und Malfoy und Hermine. Hermine hatte genauso viel Angst wie diejenigen, die gerade geflüchtet waren, dass der Dunkle Lord seinen Unmut an ihnen auslassen würde.

Doch Bellatrix war der Überbringer der schlechten Nachricht. Sie blickte ihrem Herrn furchtlos in die Augen, obwohl sie wusste, was kommen musste. „Crucio!" Und Bellatrix wand sich am Boden, schreiend. Ihr Schreien hallte in dem Saal wider, und Hermine wand sich. Irgendwann hatte der Dunkle Lord genug und ließ Lestrange liegen.

Du!", fauchte er und deutete in Hermines Richtung. Sie begann zu zittern. „Malfoy!", fuhr der Dunkle Lord fort und Lucius rannte nach vorn. „Nein, Lucius, nicht du. Dein Sohn.", sagte Voldemort mit einem mörderischen Grinsen. „Er wird die Suche leiten und erfolgreich heimkehren, nicht wahr, Draco." Hermine sah das Weiße in Dracos Augen.

„Mein Lord, lasst mich ihm helfen!", platzte Hermine heraus. Voldemorts Augen richteten sich auf sie. „Deine Zeit wird kommen, Mortém. Einstweilen…Crucio!"…und Hermines Welt verschwand in Agonie. Sie sah, doch sah sie nichts, nur grelles Rot, grelles Rot mit hellen Blitzen, sie fühlte nichts, doch spürte sie eintausend Nadelstiche, zerfleischt werden, gehäutet werden, sie hörte nichts, nur ihre eigenen Schreie…und irgendwann, nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten, war es vorbei.

Hermine öffnete ihre Augen und sah blendendes Licht, bis sich ihre Augen an die Umgebung gewöhnten. „Mercure?" Etwas schnipste vor ihr. „Hörst du mich?" Eine verschwommene Gestalt beugte sich zu ihr hinab. „B…Bl…Blaise?", fragte Hermine. „Merlin sei Dank.", murmelte die Gestalt und Hermine spürte, wie sie hoch gehoben und getragen wurde. Danach wurde alles schwarz.

Hermine erwachte in ihrem Bett. Sie war demaskiert, aber ansonsten voll bekleidet. „Mercure! Du bist wach!", rief Blaise. Hermine stöhnte und ließ sich wieder zurück fallen. „Malfoy hat mir gesagt, ich soll dich da unten abholen.", er berührte abwesend sein Helles Mal am Arm. „Was ist passiert?"

„Murtlap Essenz!", sagte Hermine und Blaise brachte sie ihr. Nachdem sie ihre blutig gebissenen Lippen versorgt hatte und diese zu ihrer normalen Größe abgeschwollen waren, sagte sie nüchtern: „Der Dunkle Lord ist passiert." Blaise warf die Hände in die Luft. „Und!?", fragte er nach. „Er hat den Cruciatus-Fluch an mir ausgeübt.", gestand Hermine. Ihr ganzer Körper fühlte sich immer noch so an, als würde sie die schlimmste Akupunktur ihres Lebens bekommen – und das waren nur die abklingenden Nebeneffekte.

„Mortém, was bei Salazar!", fluchte Blaise. „Er hat Malfoy eine Aufgabe gegeben, der er nicht gewachsen sein könnte – und ich hab meine Hilfe angeboten.", sagte Hermine mit zittriger Stimme. Blaise sah sie ungläubig an. Leise motzte er irgendwas von Gryffindor und typisch hirnlos vor sich hin. Laut sagte er stattdessen: „Du sagst nichts, und ich meine nichts, niemals, zum Dunklen Lord. Du hilfst Malfoy später, aber du bietest bei Merlin und Morgana niemals deine Hilfe an!"