„oh ein Gewitter." Ron ging zum Fenster und betrachte, das Spektakel draußen. „Hey Hermine, komm mal her und sieh dir das mal an." Als er sich umdrehte, sah er, dass sie auf der Couch saß und zitterte. „was ist los?", er machte sich sorgen, so hatte er sie noch nie gesehen. „Ach es ist nichts, ich mag Gewitter und Unwetter halt nur nicht so sehr." „Hast du Angst." Er sah sie durchdringt an, doch sie wich seinem Blick aus. „Nein, also nicht wirklich." „was heißt nicht wirklich?" wieder sah sie ihn nicht an und blickte auf den Boden. Als es wieder blitze und der Wind immer stärker wurde, sah sie auf und blickte ihm in die Augen, dort sah er Angst. Er kam auf sie zu und merkte, dass sie immer mehr zitterte. „Keine Angst, es passiert schon nichts, ich bin ja da." Er legte seine Arm um sie und sie schmieg sich an ihn. Bei jedem weitern Blitz und Donner, kam sie ihm näher und er legte seine Arme noch stärker um sie. „alles wird gut glaub mir." Das dach knackte und der Wind wurde immer stärker. „Ron, ich…" wieder donnerte es. Sie schloss die Augen und wurde immer kleiner in seinen Armen. Er sah auf die Uhr sie hatten schon kurz vor Elf. „Sollen wir vielleicht lieber ins Bett gehen? Morgen, ist alles wieder vorbei." Hermine hatte unglaubliche Angst, aber sie wollte es ihm nicht zeigen, wollte er etwa nicht bei ihr bleiben, dass er sie ins Bett schickte. Gefiel es ihm nicht sie so im Arm zu halten? „wenn du meinst:" Ron wurde klar, das er wohl grade nicht das richtige gesagt hatte, aber um ehrlich zu sein wusste er nicht so wirklich wie er ihr helfen konnte, daher dachte er sich, wenn sie schlafen würde, wäre es schneller vorbei. Wobei sie so im arm zu halten doch schon sehr schön war. Es gefiel ihm das sie ihm so sehr vertraute. „nein so war das nicht gemeint. Wirklich, verdammt du musst mir glauben, dich so im Arm zu halten finde ich unglaublich schön, am liebsten würde ich dich nie wieder los lassen." Er beugte sich runter und gab ihr einen Kuss auf die Nase. Alles begann in ihr zu kribbeln, okay, er wollte sie doch nicht los werden, es gefiel ihm sogar sie so zu halten, sie lächelte, doch im selben Moment donnerte es wieder. Ron hatte eine Idee, er stand auf reichte ihr die Hand. „Was?" doch er schüttelte nur den Kopf und wollte das sie sein Hand nahm. Etwas unentschlossennahm sie die Hand und er führte sie nach oben in sein Zimmer.

Der Regen prasselte, auf das Dachfenster, ab und zu wurde das Zimmer durch einen Blitz erhellt. Hier oben, waren der Wind und der Donner noch stärker zu hören, daher fragte sich Hermine, was sie hier oben machen würde. „Warum sind wir hier oben." Doch Ron sagte weiter nichts, stattdessen zündete er ein paar Kerzen an und zeigte auf das Bett, Hermine setze sich. Dann setze er sich neben sie und grinste. „es heißt ja immer, dass man sich seiner Angst stellen soll. Auf jeden fall hab ich mir gedacht, hier oben bist du, deiner Angst näher als da unten." „ach ja und das soll was bringen?" „Das du dich deiner Angst stellst." Hermine sah ihn etwas skeptisch an. „Wie soll das den nun genau gehen?" „Küss mich." Hermines Augen weiteten sich, sie sah jetzt genau in die Augen von Ron, die so unglaublich blau waren. „wie küss mich?" „du warst doch grade so spontan, dann tut es doch jetzt auch:" sie war etwas verwirrt, klar konnte sie sich grade im Moment nichts Schöneres vorstellen als ihn zu küssen, aber warum grade jetzt und warum war es so einfach? So lange hatte sie sich nicht getraut und mehrmals ist soviel dazwischen gekommen und jetzt? Weiter konnte sie nicht mehr denken, weil Ron wurde das alles zu viel und so nahm er das in die Hand mit seinem Zeigefinger hob er ihr Kinn hoch und küsste sie. Ihre Lippen trafen sich, ab dem Moment war alles vergessen, die Zeit die sie darauf gewartet hatten, was passiert war, das es Gewitterte und draußen ein Unwetter tobte. In diesem Moment zählten nur noch die beiden, ihre Gefühle die sie schon seid Jahren hatten, auf einmal war auch die Angst weg. Am Anfang war der Kuss nur zaghaft und vorsichtig, doch als die beiden merkten was für Gefühle er auslöste, wurde er intensiver. Ron legte seinen Arm um sie und zog sie so nach näher an sich heran. Nachdem eine kleine Ewigkeit vergangen war, beendeten sie den Kuss und sahen sich an. Ron wusste nicht so wirklich was er sagen sollte, noch zu sehr war er davon überrascht, dass er sie einfach geküsst hatte. „Siehst du." Hermine die immer noch mit den Nachwirkungen des Kusses kämpfte fragte nur „ was sehe ich?" „jetzt wirst du keine angst mehr haben." „wovor werde ich keine Angst mehr haben?" „Vor Gewittern" Sie war sich da nicht so wirklich sicher. Als er ihre Unsicherheit sah fuhr er fort „du wirst jetzt bei jedem Gewitter daran denken wie, wir uns geküsst haben, das führt dazu das du lächelst und somit Gewitter nicht nur im schlechten in Erinnerung hast." So unglaubwürdig es auch klang, irgendwo hatte er Recht, grade war es ihr egal, das es draußen stürmte und blitzte, weil grade nur sie beiden zählten. „Ron, du bist echt." „ein Genie, das musst du mir nicht sagen." Hermine lachte, „ das war zwar nicht das, was ich sagen wollte, aber es kam schon annährt hin" „Ich kann es eben." Damit lies er sich aufs Bett fallen, „Wer von uns beiden ist jetzt arrogant." Hermine zwinkerte ihm zu. „Willst du sagen ich bin arrogant?" er zog sie zu sich hinunter und küsste sie wieder. Sie konnte sich gar nicht wehren, aber um ehrlich zu sein wollte sie das auch gar nicht. Ihn zu küssen war unglaublich, ihr ganzer Körper kribbelte und in diesem Moment war nichts wichtiger, als seine Lippen zu spüren, nichts von dem zu verpassen, wie es sich anfühlte. Am liebsten würde sie nie wieder aufhören und Ron hatte recht das Gewitter war auf einmal nur noch Nebensache. Beide hatten jegliches Zeitgefühl verloren und waren in ihrer eignen Welt. zu lange hatte sie schon darauf gewartet. „Ron, sag mal was hast du gemacht?" Ron lag immer noch auf dem Bett und Hermine saß, er musst ein gähnen unterdrücken „was soll ich den gemacht habe?" „Seid wann bist du so, ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll." „Oh Hermine, ich war schon immer so, ich hatte bloß Angst meine Gefühle zu zeigen." Sie lächelt, für heute hatten sie sich schon genug gestanden. Ron hatte wieder seinen Augen geschlossen und Atmete ruhig. Sie konnte ihre Augen nicht von ihm wenden „ich liebe ihn", schoss es ihr durch den Kopf und wieder wurde sie rot. Das Gewitter hatte aufgehört und man hörte nur noch den Regen, der gegen das Dachfenster prasselte. „sie ist so unglaublich.", Ron der immer noch nicht so wirklich glauben konnte, das er sie geküsst hatte, war das erste mal seid langen wieder richtig glücklich, den er wusste das sie ihn auch mochte. Das sie ihn wollte und das er sich das nicht nur eingebildet hatte das es mehr als Freundschaft war.

„Bist du müde?" Hermine hatte ihn seid länger beobachtet und war sich nicht wirklich sicher ob er schlief. „Oh ein bisschen, immerhin war es heute ein sehr anstrengender Tag." Er lächelte sie an und setzte sich auf, um ihr einen Kuss auf die Stirn zu geben. „Soll wir schlafen gehen?", sie sah ihn herausfordernd an. Zwar wollte er sich nicht von ihr trennen aber auf der anderen Seite war er sehr müde und immer schon kurz vorm einschlafen, sein blick fiel auf seinen Wecker es war schon nach halb eins. Hermine traute sich nicht ihn anzusehen. „Ja lass uns schlafen gehen." Er stand auf um sich seine Schlafsachen zu holen, Hermine hingegen blieb weiter sitzen und sah Ron zu, wie er sein T-Shirt hoch zog. Er stand nun in Boxershorts vor ihr und sah sie fragend an. Sie lies ihren Blick über seinen Körper wandern, man sah immer noch die blauen flecken auf seiner Brust. Irgendwie tat ihr das immer noch leid, wäre sie nicht zur Seite gegangen, hätte ihn das nicht so erwischt. Langsam stand sie auf und ging auf ihn zu. Etwas ihn ihrem Blick lies Ron hart schlucken. Mit ihrer Hand streichelte sie über seine Brust, dann hoch zu seinem Gesicht, dann küsste sie ihn voller Leidenschaft. Nach dem Kuss musste Ron erst mal sehr lange nach Luft schnappe, so was hatte er noch nie erlebt. Sie lehnte sich gegen ihn und er schloss zärtlich seine Arme um sie, dann flüsterte sie in sein Ohr. „Kann ich bleiben." Ron schob sie etwas zur Seite und sah sie an. Hermine war selber von sich überrascht, aber in diesem Moment konnte sie sich nicht vorstellen nicht bei ihm zu sein, am liebsten würde sie nie wieder gehen. Irgendwie war ihr das schon unangenehm ihn so etwas zu fragen, aber ihr Herz sagte ihr das es das richtig sein würde. Ron versuchte in ihren Augen zu erkenne ob sie es ernst meinte oder ob sie sich grade über ihn lustig machen wollte. Was sie nicht wusste war das er sich grade in diesem Moment nichts sehnlicher wünschte als das sie bei ihm bleiben würde. Seine Gedanken überschlugen sich und in seinem Kopf versuchte er die Wörter zu finden die, das beschreiten was er grade fühlt. Ihm stockte der Atmen ihre Gesicht ruhte nun auf seiner nackten Brust. „Solang du willst", dachte er sich, doch traute er sich nicht das auszusprechen und flüsterte daher nur ein „Ja." Sie strahlte und ging Richtung Bett, mit der einen Hand zog sie ihn mit. Er zögerte einen Moment und doch folgte er ihr. „du musst dich umdrehen, ich muss mich noch umziehen." Ron wurde rot, tat aber was von ihm verlange wurde und legte sich auf das Bett mit dem Gesicht zur Wand. Nach einer Zeit merkte er, dass die Bettdecke hochgezogen wurde und sich Hermine neben ihn legte. Er spürte ihre Haut an seiner Haut und wieder wurde er rot. Langsam drehte er sich um und legte seinen arm um sie, im ersten Moment verkrampfte sie sich, doch nach einer Weile entspannte sie das und sie schlief ein. Doch Ron konnte nicht schlafen, immer wieder waren seine Gedanken bei dem Tag, so was hatte er noch nie erlebt. Aber eins war er sich sicher so glücklich wie heute würde er auch nie wieder sein und besonders wie froh er war das nicht die Sonne schien.