Le Oda, le Meister, le One Piece!
Bin heute unzufrieden...vielleicht bin ich ungerecht zu Chap 20, aber irgendie...ach weiß auch nicht...
Chapter 20
Er hielt den Koch von morgens bis abends warm in seinen Armen. Am Morgen im Duschraum halfen ihm Tata und Rome, den Koch aufrecht zu halten, sodass Zoro ihn einseifen und abduschen konnte. Als ob Sanji eine Puppe wäre, so trocknete er ihn ab, zog ihn an und aus, kämmte sein Haar und legte sich schließlich wieder mit ihm in die Hängematte. Zweimal am Tag brachten Gefangene vom Küchendienst etwas zu Essen und zu Trinken. Es waren bereits drei Tage vergangen und der Smutje hatte sich weder von selbst bewegt, noch die Augen geöffnet. Dadurch, dass er dem Koch keine Nahrung zuführen konnte, wurde dieser mager und geschwächter. Nur ein paar Tröpfchen Wasser ließ er alle Stunde in den Mundraum laufen.
Zoro lag in der Nacht des dritten Tages mit Sanji im Arm da und verzweifelte. Jede Nacht hatte er Angst einzuschlafen, in der Befürchtung der Koch würde morgens tot in seinem Arm liegen. Er drückte den Kopf von Sanji an seine Schulter, sodass die Ohren an seinem Mund waren.
„Oi, Sanji...bitte...bitte wach auf Sanji!"
„Kannst du mich hören..?"
Er sprach mit ruhiger Stimme zu ihm.
„Lass´mich nicht alleine..."
„Es tut mir Leid, dass wir meinetwegen hier gefangen sind...aber bitte..."
„Komm´zurück...ich vermisse dich sehr..."
„..bitte"
„Ich liebe deine Onigiri´s...und auch sonst alles was du kochst...bitte koch nochmal für mich..."
„I...I..Ich hab dich so gern, Sanji..."
„Lass uns zusammen den All Blue sehen..."
Zoro wollte stark sein und die Tränen nicht zulassen, die ihn überkamen. Er dürfe nicht schwach werden und vielleicht riskieren ebenfalls krank zu werden. Niemand würde sich um den Koch kümmern.
„Bitte sterbe nicht...oh bitte nicht"
Mit den Körper des Smutje´s ganz fest an sich gedrückt, schlief er irgendwann in dieser Nacht ein und hoffte auf einen Morgen mit einen Sanji, der lebte.
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Der Kuss war so intensiv. Es waren nur die Lippen, die sich berührten, keine Zungen die eilig, erregt tanzten. Nein, es waren zarte Lippen, die ihn küssten. So ein schöner Traum, dachte Zoro. Es fühlte sich nach seinem Koch an. Die Lippen waren lebendig und so liebevoll. Er erwiderte den Kuss erst kurze Zeit später. Irgendwie überkam ihn das Gefühl, welches er spürte, wenn er und der Koch eine Prüfung bei Master Plan zu absolvieren hatten. Man schwebte irgendwie zwischen zwei Welten oder vergas einfach die Dinge um sich herum. Sanji lag auf ihm und der Kopf beugte sich zu ihm herunter. Er legte seine Arme um den Rücken von dem Smutje. Das fühlte sich so echt an, überlegte Zoro, er wollte jetzt keinesfalls aufwachen. Zu schön war der Moment Sanji auf ihm zu haben, die Arme fest umschlungen und so sanft in den Tag geküsst zu werden.
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Unsanft wurde er aus seinem Traum geweckt als er das Gefühl, hatte irgendetwas hätte seine linke Schulter getroffen. Als sein Blick links fiel, sah er Sanji´s Hinterkopf. Das war nicht die Stelle an dem sie gestern eingeschlafen waren. Seine Arme lagen um den Koch. Hatte er im Traum etwa den Koch als Marionette benutzt, fragte sich der Schwertkämpfer. Oder war das gar kein Traum? Seine Augen weiteten sich bei diesem Gedanken. Er setzte sich schnell auf und schaltete die kleine Lampe ein, die über der Hängematte pendelte.
„OI...SANJI?!"
„Ma...mam...mami...mo..." (Marimo)
„Oi..oi...wach´auf!"
„Weg mi nich...!"(Wecke mich nicht!)
Zoro riss seine Augen auf. Es war unglaublich. Hatte er das also nicht geträumt...
„Du musst aufw..."
„Ma...mimo...weisu wasisch getäum ….gesäumt hab?" ( Weißt du was ich geträumt habe?)
„Hm?"
„Du un ich wurdn enfühat...un du has misch geredded...un..." (Du und ich wurden entführt und du hast mich gerettet und...)
„Sanji!...Das hast du nicht geträumt..."
„Oh ja?...stimm...!" (stimmt)
„Aba da war eine simme...mamimo...di hat so nette sachn gesagt..." (Aber da war eine Stimme, Marimo, die hat so nette Sachen gesagt)
„...?"
„Die sagte ich solle nochmal kochen und man vermisst mich...und wir würden uns den All Blue ansehen..."
„WAS?!..."
„Jaa...isch binna Stimm gevolt un se gegüsst...!" (Ja... bin der Stimme gefolgt und habe sie geküsst...)
Es war unfassbar, der Koch brabbelte vor sich hin. Er hatte gehört was er ihm gestern ins Ohr geflüstert hatte und den Kuss hatte er sich auch nicht erträumt, Sanji hatte ihn wirklich in seinem Fieber geküsst. Zoro zwickte sich überall, doch es war wirklich wahr, der Koch redete mit ihm.
„Uhm...also konntest du mich hören?"
„EEEEHHH?"
Auf einmal riss der Smutje die Augen auf und merkte sichtlich, wie unangenehm das war.
„D...D..DU?...das heißt ich habe das auch nicht geträumt...OH NEIN...ich..ich..ich habe dich..gek.."
„Wen interessiert das? Du lebst!..."
Sanji bemerkte einen Kopf auf seiner Schulter. Kurz danach vernahm er das erste Schluchzen. Was soll das heißen er lebt? Er verstand nicht. Was war nur passiert, dachte Sanji. Sein Körper fühlte sich so schwach an. Ihm kamen die Worte in den Sinn die er gehört hatte.
„...ich vermisse dich sehr..."
„...koch nochmal für mich..."
„Ich hab dich so gern, Sanji..."
„...zusammen den All Blue sehen.."
Er legte die Hand auf das Haupt des Schwertkämpfers. Es schmerzte tief in seiner Brust, wenn er Zoro so bitter weinen sah.
Zoro konnte nun nicht mehr stark sein. Seine Verlustangst, den Schmerz, er ließ es alles raus. Eine Hand streichelte ihn durch das Haar.
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„Sorry...Koch..."
Er hob seinen Kopf von der Schulter und versuchte sich zu fangen.
„Es muss dir nicht Leid tun...weißt du nicht mehr? Es gibt hier rein gar nichts wofür man stark sein müsste..."
Der Koch lächelte ihn sanft an und wischte ihm die Tränen aus dem Gesicht, was ihn das Lächeln erwidern ließ.
„Doch...uns..."
„Na...dann...können wir beieinander anscheinend auch mal schwach sein, nicht?"
Zoro sah ihn ganz erstaunt an.
„Huh?..uhm...Ja...Du hast recht..."
„Jetzt musst du mir aber noch sagen, was passiert ist..."
„Oh...uhm du hattest einen tödlichen Virus..."
„Heh?...Wann?"
„Mhm...was ist das letzte woran du dich erinnerst?"
„Ehmm...ja die Prüfung...und ehm..."
„Das ist vier Tage her..."
„Wie?"
„Du hattest irgend so einen Virus, der deine Wärmeregulation stört und deshalb lagst du in einem Koma...und naja..."
„Was naja?"
„Der beschissene Schiffsarzt meinte du stirbst...nach drei bis vier Tagen...und sie können nichts für dich tun"
„Verstehe..."
Dieser Idiot musste sicherlich gelitten haben die letzten vier Tage, dachte Sanji. Womöglich wäre er nicht aus diesem Koma aufgewacht, wenn der Marimo nicht mit ihm gesprochen hätte.
„Als ob ich so einen orientierungslosen Bastard, wie dich hier alleine lassen würde..."
Der Schwertkämpfer lachte vergnügt. Das war er, sein Sanji und es war Morgen und er lebte.
