Qudditch:
Kurz. Ich war für das Match bereit.
Harry schien es ganz anders zu gehen. Jeden Tag wurde er etwas nervöser. Hermine gab ihm den Tipp ein Buch zu lesen, da es ihr gegen Nervosität half. Wir gingen zusammen in die Bibliothek, Harry, Ron, Hermine, Pavo und ich um für Harry ein geeignetes Buch zu finden. Er entschied sich für "Qudditch im Wandel der Zeit" da er der Meinung war, dass er daraus auch etwas für morgen lernen könnte und nicht nur bloße Ablenkung.
Als wir im Hof Professor Snape begegneten, nahm er Harry das Buch weg, da er es angeblich nicht von der Bücherei mitnehmen hätte dürfen. Was totaler Schwachsinn war. Doch Snape reagierte auf keine Einwende, nicht einmal die von mir und machte sich mit Harrys Buch davon. Nun konnte ich verstehen warum sie meinen "Vater" nicht mochten.
Harry wurde ohne Buch zunehmend nervös, zitterte am ganzen Leib, sprang wie ein verrückter durch die Gegend, fragte Ron andauernd welche Verletzungen man sich beim Quidditch alles holen konnte und der zählte sie wirklich auf. Seit dem Tag mit dem Troll sind wir alle gut miteinander befreundet, auch mit Ron, doch manchmal musste ich leider feststellen, dass er nicht immer wirklich mitdachte, denn er war nicht auf die Idee gekommen, dass all die Verletzungen die man sich zu ziehen konnte und manche von ihnen sogar bis zum Tode führen konnten, Harry nur noch unruhiger werden ließen.
„Weißt du was? Harry, ich glaube wir sollten Snape mal einen Besuch im Lehrerzimmer machen", schlug ich vor.
Er erklärte sich sofort einverstanden. Die anderen schickte ich in den Gemeinschaftsraum.
„Glaubst du, dass wir beim Spiel morgen sterben werden?", fragte Harry ernst.
Ich hatte gleich gewusst, das Ron zu weit gegangen war.
„Keiner wird streben. Ich habe schon viele Spiele gesehen und bei denen ist noch nie jemand gestorben", versuchte ich ihn zu beruhigen, obwohl ich noch nie in meinem Leben ein Spiel gesehen hatte.
„Sicher?"
„Ja, ganz sicher."
„Aber was wenn sich jemand verletzt?"
„Wir haben doch Madam Pomfrey, sie kann uns alle wieder zusammen flicken, das wird sie aber gar nicht machen müssen, wir werden uns nicht verletzten!"
„Wie du meinst…"
Eine Zeitlang gingen wir still neben einander.
„Weißt du warum mich dein Vater so sehr hasst?"
Mein Vater? Ich kannte ihn doch gar nicht. Wusste Harry etwa etwas von ihm? Aber nein, er redet ja von Snape, kam es mir wieder in den Gedanken bevor ich noch irgendeine dumme Antwort geben konnte die mich verraten würde.
Seine Frage ist berechtigt. Snape mochte die meisten Kinder nicht, aber Harry hasste er regelrecht. Das konnte man schon am ersten Tag in der Schule sehen.
„Nein, keine Ahnung. Ich werde ihn das nächste Mal fragen."
„Wie willst du ihn fragen? "Hey dad, warum hasst du Harry sosehr?" ich glaube kaum, dass das funktionieren wird."
„So meine ich das doch gar nicht, ich werde mir schon etwas besseres einfallen lassen!"
„Das will ich auch hoffen", wir beide lachten.
Wir kamen zum Lehrerzimmer. Die Tür stand einen Spalt offen, sodass man die Lehrer dahinter hören konnte. Harry setzte zum Klopfen an.
„Nein, Harry nicht", zischte ich, augenblicklich zog er die Hand ein, „wir können sie ja kurz belauschen, vielleicht sagen sie etwas über das Halloweenfest, was wir noch nicht wissen oder irgendetwas anderes wichtiges."
Er nickte stumm. Wir kauerten uns zum Türspalt und lugten durch den Schlitz.
Im Zimmer waren nur Snape und Filch. Mein Vater hatte sein rechtes Hosenbein zum Knie hinaufgeschoben und gab somit den Blick auf eine hässlich blutende Wunde frei.
„Dieses Biest von Hund hat mich zu Halloween gebissen", fing er an.
Ich sprang entsetzt einen Stück weg von der Tür.
Als ich mit den Fuß auf dem Boden aufkam, machte es nur ein ganz leises Geräusch, doch einer von denen darinnen hat es gehört, denn das Gespräch verstummte Augenblicklich. Noch bevor ich Harry warnen konnt, stand Snape schon vor ihn und schnautzte ihn an.
Theoretisch hätte ich hören müssen was sie sagten, doch das einzige was ich mitbekam, war das mein Herz eindeutig zu laut und zu schnell schlug.
Snape meinte den Hund im dritten Stock im verbotenen Korridor. Der eine, der die Falltür bewachte wie Hermine bemerkte. Um in die Falltür zu kommen, hat er den Troll als Ablenkung ins Schloss gelassen. Hinter dieser Falltür lag das unscheinbare Päckchen das Hagrid mit Harry aus Gringotts geholt hatte. In dem Verlies das sie gelehrt hatte, wurde noch am selben Tag eingebrochen. Deshalb musste er ihn in der Schule stehlen, was unter Dumbledores Augen nicht einfach sein konnte. Das alles würde Sinn ergeben, doch ich es passt nicht zu meinem Adaptivvater. Aus meiner Sicht zumindest. Durch die Erfahrungen die Harry, Ron, Hermine und Pavo mit ihm gemacht haben, könnten diese Taten allerdings auf Snape zurückvollziehbar sein.
„Hallo? Erde an Amy!"
Harry kniete vor mir und rüttelte mich am Körper. Langsam kam ich wieder aus meiner Schockstarre.
„Ja…ja? Hast du dein Buch zurück?"
„Nein… du hast doch gesehen, dass ich… ich meine du bist doch da gesessen und ich war dort… du hättest uns doch hören müssen", er wirkte ganz zerstreut, „Nein habe ich nicht, aber ich weiß jetzt wer den Troll hinein gelassen hat und noch viel mehr. Komm wir gehen zu den anderen und dann erzähle ich alles!"
Ich richtete meine Beine auf, doch sie wollten mich nicht tragen. Ich konnte es nicht fassen. Snape ein hinterhältiger böser Dieb? Nein, das konnte nicht wahr sein. Das konnte ich einfach nicht glauben. Als der schwarzhaarige merkte, dass ich nicht aufstand nahm er meine Hand, zog mich auf die Füße und zog mich hinter ihm her, bis wir im Turm angekommen sind und ich mich erschöpft auf eines der Sofas fallen lassen konnte.
Er erzählte den anderen aufgeregt von unserer Begegnung und seiner Vermutung. Alle hörten Harry bei seiner Theorie aufmerksam zu. Nur ab und zu schenkten sie mir einen Mitleidigen Blick. Doch den hätten sie sich auch sparen können. Sie hatten kein Recht meinen Vater, auch wenn er nicht der wirkliche war, zu verurteilen. Sie hatten keine Beweise. Als Harry geendet hatte fragte Ron: „Amy, wie kommst du damit zurecht, wenn du nun weißt, das dein Vater böse ist? Wer weiß, vielleicht ist es erblich und du bist es auch", er lachte, da er den zweiten Teil nicht ernst gemeint hatte.
„Professor Snape kann Sa nicht getan haben! Er ist doch Lehrer da ist er für unsere Sicherheit zuständig. Auch wenn du ihn nicht magst, musst du ihn nicht sowas unterstellen."
„Das ist ja wieder typisch Hermine, immer wenn es um einen Lehrer geht muss sie ihn in Schutz nehmen", flüsterte er zu Harry, laut genug, dass ich ihn ohne Probleme verstehen konnte, aber auch leise genug damit Hermine es nicht hören konnte. Mir wäre sofort ein gemeines Kommentar eingefallen, doch da wir uns erst seit kurzen verstanden und nicht unbedingt einen Streit provozieren wollte, tat ich so als ob nichts gewesen wäre.
Sie diskutierten eine Weile weiter, wobei sich herausstellte, dass Ron und Pavo Harrys These glauben schenkte und Hermine alleine gegen ihnen stand, da ich noch immer zu geschockt von den Neuigkeiten war. Auch bei ihren weiteren Diskussionen beteiligte ich mich nicht. Ich nickte immer wieder ein. Mein Kopf brummte. Ich wollte mich nur mehr in mein warmes Bett kuscheln und schlafen.
Als ich mich entschieden hatte es meinen Freunden mitzuteilen, war es überfällig da sie sich in diesem Moment geeinigt hatte schlafen zu gehen, was mir nur Recht war.
Im Zimmer angekommen machte ich mir nicht einmal die Mühe mich umzuziehen sondern ließ mich in ganzer Schuluniform ins Bett plumpsen und war augenblicklich eingeschlafen.
„Amy! Amy, steh endlich auf!"
„Heute ist Samstag, wir können ausschlafen", murmelte ich verschlafen.
Hermine riss die Bettvorhänge auf, sodass das Tageslicht blendete. Ich drehte mich in die andere Richtung und versuchte weiter zu Schlafen.
„Steh jetzt endlich auf!"
Ich nahm meinen Polster und hielt mir damit die Ohren zu, doch Hermine entriss ihn meinen Händen: „Heute ist das Qudditchmatch, jetz…", bevor sie ihren Satz vollendet hatte war ich aus meinem Bett gesprungen, hatte mir irgendein beliebiges T-Shirt und eine Hose gekrallt und war im Bad verschwunden. Nach sagenhaften 10 Minuten war ich geduscht, angezogen, frisiert (was mit meiner Tollen Fähigkeit kein Problem war) und hatte meine Zähne geputzt.
„Von mir aus können wir Frühstücken gehen", trällerte ich fröhlich.
„So schnell habe ich dich ja noch nie greifen sehen und schon gar nicht am Morgen nach dem Aufstehen."
„Heute ist eben ein besonderer Tag! Lass uns gehen."
„Ja ja, ich komme ja schon! Und du bist wirklich gar nicht nervös?"
„Nö, kein bisschen nur aufgeregt und überglücklich."
„Und was ist, wenn du ich verletzt? Oder wenn sie wegen dir verlieren? Wenn du ins falsche Tor schießt? Wenn du…"
„Hör auf, willst du mir etwa Angst machen?", lachte ich.
„Nein, ich wollte dir nur vor möglichen Gefahren warnen. Da du ja nie mitdenkst sondern einfach alles machst was die gerade so in den Sinn kommt."
„Willst du mich damit beleidigen?", fragte ich dieses Mal ernster.
„Nein das will ich nicht, ich habe nur gemein, dass du von deinen Gefühlen aus handelst und nicht wirklich nachdenkst was du machst."
„Das war bist jetzt kein Problem und deshalb sehe ich auch keinen Grund es zu ändern."
Hermine gab sich geschlagen. In der großen Halle, als mir ein Teil der Schüler Glück wünschten und der andere Teil mich versuchte zu beleidigen wurde ich doch etwas nervös. Was ich allerdings nie zugegeben hätte. Ich mochte nichts essen, ich hatte keinen Hunger. Als einer der ersten verließ ich mit Harry den Saal und wir machten uns auf dem Weg zur Umkleidekabine. Noch bevor die andern eintrafen hatten wir uns schon umgezogen. Als erstes kam Wood, dann Angelina und Katie und kurz nach ihnen Fred und George. Mit ihnen hatte ich in letzter Zeit wenig Kontakt.
Als wir alle fertig angezogen und startbereit warn, erläuterte uns Wood uns noch ein letztes Mal die Spielstrategie. Das mit den zwei neuen Spielern die niemand kennt konnten wir vergessen, da die Information irgendwo durchsickert war, doch wir bräuchten diesen Trick sowieso nicht, wir würden so auch gewinnen.
„Na nervös?", fragte Fred während Wood seine Ansprache hielt.
„Naja nicht wirklich."
„Was? Keine Angst vor Verletzungen, das du einen Klatscher abbekommst und vom Besen fliegst, das dein Besen verrückt spielt…"
„Naja, vielleicht doch ein bisschen", gab ich Zähne knirschend zu.
„Brauchst du aber nicht haben. Das schlimmste was dir passieren kann ist sterben", ich sah ihn erst skeptisch an.
„Wenn es weiter nichts ist?", gab ich trocken zurück. Innerlich zitterte ich. Ich wollte nicht unbedingt sterben.
„…Viel Glück euch allen, heute werden wir gewinnen", beendete Wood seine Rede.
„Das Gryffindore Team!", erschallte es von draußen. Lee Jorden war der Moderator. Wir stellten uns in einer Reihe auf, wünschten uns noch einmal Glück und marschierten aus den Umkleideraum.
„Hier kommt der Hüter Oliver Wood, gefolgt von den sagenumwobenen Weasley Zwillingen Fred und George! Hinter ihnen unsere besten Jägerinnen Angelina Johnson, Kathie Bell und die kleine neue Amy Snape, wobei ich sagen muss, sie ist wirklich klein nicht nur die jüngste von ihnen! Zu guter Letzt kommt unser neuer Sucher und der ist niemand anderes als Harry Potter!"
Ein flüstern ging durch die Mengen das bis zu uns hörbar war. Von der anderen Seite kamen nun die Spieler von Slytherin. Sie waren alle groß und stark. Bei der ansage ihrer Mannschaft beschränkte Lee sich auf die Namen ohne anderwärtige Kommentare.
Ich hatte das Gefühl, das das ganze Publikum, das immerhin aus der ganzen Schule bestand, nur Dumbledore konnte ich nirgends erkennen, nur mich beobachtete. Ich musste mir eingestehen, dass ich doch nervös war.
Wood und Flint, der Kapitän vom Slytherin Team gaben sich die Hand. Madam Hoochs Startpfiff ertönte, wir stießen uns in die Luft und hoben ab. Ich beschleunigte am schnellsten, da ich mit abstand die leichteste war und wir nahmen die Startpositionen ein. Hooch ließ den Goldenen Schnatz los, warf den Klatscher hoch, den ich sofort schnappte und damit davon flog und zu guter Letzt die Klatscher.
Harry flog ein Stück in die höhe, wie es ausgemacht war, damit er nicht das Opfer eines Klatschers würde bevor es nötig wäre. Er beobachtete uns. Ganz ruhig und langsam kreiste er über das Feld und hielt nach dem Schnatz Ausschau. Wie mir das auffallen konnte war mir selbst nicht klar, denn ich raste in diesem Moment mit dem Quaffel unter meinem Arm zu den Toren der Slytherins.
Wie aus dem kam ein Klatscher auf mich zu, doch noch bevor ich ausweichen konnte kam einer der Weasley Zwillingen inzwischen und schlug ihn in die Richtung eines Gegnerischen Jäger.
Die anderen zwei Jäger kamen auf mich zugeflogen und versuchten mir den Quaffel wegzunehmen, die ersten beide Male konnte ich ohne Probleme entkommen, doch beim dritten Mal musste ich den Ball Angelina abgeben. Ganz knapp konnten die 3 Gegnerischen Jäger den Quaffel nicht abfangen. Ich holte Angelina nach kurzen wieder ein. Jedes Mal wenn die Gegner näher kamen gaben wir den Quaffel an einen anderen ab. Kurz vor dem Tor hatte ich den Quaffel. Ich suchte mir das linke Tor aus. Flog aber auf die Mitte zu. Der Torwart sah so aus also ob er wirklich finden würde, dass ich glaubte, dass ich den mittleren Ring treffen würde, wenn er davor flog. Ich schoss den Quaffel auf das linke Tor. Der Tormann riss seinen Besen herum und flog auf den Ball zu. Doch er hatte keine Chance und der Ball traf durch den Ring.
Die restlichen Slytherins auf der Tribüne buhten, doch das wurde durch das Gekreische und den Applaus der anderen drei Häuser übertönt. Angelina und Katie zeigten mir einen Daumen hoch und grinsten mich an. Harry über uns alle applaudierte und schrie mit den Zuschauern mit, bis ihm bewusst wurde, das er mitten in einem Spiel war und sich wieder auf die Suche nach dem Schnatz machte.
„Ist es nicht blanke Ironie, wenn die Tochter des Hauslehrer von Slytherin das erste Tor für die Gegnermannschaft schießt?"
Ich musste lachen. Dabei verpasste ich, dass das Spiel bereits weiterging. Bletchley, so heißt der Hüter von den Slytherins hatte den Quaffel zu Flint dem Mannschaftskapitän geworfen und der war bereits auf den Weg zu unserem Tor. Doch gerade in dem Moment als ich ihn nachfliegen wollte, erwischte ihn ein Klatscher von Fred geschossen an der Seite und er ließ den Quaffel fallen. Kathie fing ihn geschickt auf und war wieder zum Tor unterwegs. Sie spielte den Ball den Ball zu Angelina die ihn mir zuwarf. Ich flog dieses Mal zum rechten Ring. Der Hüter umkreiste alle der Tore. Statt in den Ring zu schießen, schoss ich ihn Angelina zu die ihn fing und im mittleren Ring einlochte. Die Menge kreischte.
„20 zu null für Gryffindore!"
Dieses mal vergaß ich nicht, dass das Spiel weiter ging. Flint hatte den Quaffel wieder. Ich flog über ein Stück nach oben, ohne Probleme holte ich ihn ein, sank auf die gleiche höhe wie er und blieb kurz vor ihm stehen. Erschrocken bremste er und ließ den Quaffel fallen. Kathie fing ihn auf und flog damit zum Tor. Sie wurde von einem Klatscher erwischt und ließ den Quaffel fallen. Ein Jäger der Gegner erwischte ihn und war schon auf halbem Wege zu unserem Tor, ich und Angelina verfolgte ihn, konnte ihn jedoch nicht einholen. Er schoss. Doch Wood konnte ihn abfangen.
Er passte den Ball zu mir, da ich am nahsten beim Tor war. Als ich mich in die gegnerische Hälfte aufmachte, näherten sich Flint und ein anderer Jäger von denen, jeder auf einer Seite. Weit und breit war keine Angelina oder Kathie zu sehen. Ich konnte den Ball nicht abgeben. Von den beiden anderen versuchte ich davon zu fliegen, dass ging auch eine Weile gut, bis sie auch die Treiber es auf mich abgesehen hatten.
Wo waren bloß die anderen? Ich konnte sie nicht sehen. Lange würde ich nicht mehr durchhalten, dass war mir bewusst.
Während ich so dahin flog und Ausschau nach den beiden anderen hielt, erwischte mich unvorbereitet ein Klatscher, die Luft wich mir aus meinen Lungen und ich schnappte verzweifelt danach, doch etwas stach nahe dem Herz. Ich hatte Angst, dass ich ersticken würde. Da ich so klein und leicht war, riss er mich noch dazu voll aus der Bahn. Ich hatte bedenken vom Besen zu fallen oder den Quaffel zu verlieren. Ich klammerte mich an den Besen fest und da ich den Quaffel unter meinem linken Arm hatte und er durch die Drehungen die ich dank des Klatschers gemacht habe, war er vollkommen in meinem Umhang eingewickelt und konnte so nicht hinunterfallen. Meine Rippen taten weh. Mein Kopf brummte. Ich sah schwarze Funken durch die Gegend schwirren. Ich merkte gar nicht richtig, dass ich mich in einem Senkrechten Sturzflug befand. Als ich es endlich mitbekam und verarbeitet hatte, was das bedeutete, riss ich meinen Besen mit letzter Kraft hoch.
Ich hatte damit gerechnet, dass ich jetzt nicht mehr konnte, doch mein Körper war so voller Adrenalin das ich ohne Probleme weiter fliegen konnte. Ich schoss sogar noch ein Tor. Sowie die Slytherins.
Plötzlich ging Harry in den Sturzflug. Er wurde von keinem Klatscher getroffen und er sah auch nicht so aus, als ob er ohnmächtig wäre, deshalb stellte ich fest, dass er den Schnatz gesehen haben musste. Als er seine Hand ausstreckte um ihn zu fassen, fing sein Besen an zu zucken.
Er wurde in die höhe gerissen und es sah fast so aus, als ob der Besen versuchen würde ihn abzuschütteln. Doch das war doch unmöglich, versuchte ich mir einzureden. Harry stieg immer Höher hinauf, wenn er jetzt fallen würde, würde er mit Sicherheit sterben.
Man sah ihm Angst und Verzweiflung ins Gesicht geschrieben, zumindest sah ich das, da ich ihm nah genug war. Fred und George hatten vor ihn auf ihre Besen zu helfen, doch immer wenn sie ihn näher kamen, wurde der Besen noch unruhiger und stieg noch ein Stück hinauf. Sie beschränktem sich darauf unter ihm herum zu kreisen, damit sie ihn fangen könnten, wenn er hinunter fällt. Ich schloss mich ihnen an.
Der Besen fuchtelte unkontrolliert herum und Harry hatte sich einige male nur ganz knapp nur ganz knapp noch am Besen festhalten können. Der Besen fuchtelte eine Weile herum und Harry hang nur mehr mit seinen Händen am Besen, da stoppte er plötzlich. Der Besen war ruhig, Harry konnte ohne Probleme wieder auf seinem Besen fliegen und das Spiel ging weiter. Irgendwo in einer Reihe sah ich ein Feuer, doch als ich genauer hinsah war nichts zu sehen, so glaubte ich es mir nur eingebildet zu haben.
Die Menge atmete auf nur vereinzelt sehen ein paar der Sytherins verärgert aus, da Harry nicht hinunter geflogen war.
Im weiteren Spiel schossen Gryffindore noch vier weitere Tore, zwei davon ich, und Slytherin drei. Es stand 70 zu 40 als Harry einen spektakulären Sturzflug leistete bei dem er erst kurz vor dem Boden seine Besen gerade riss, sich auf seinem Besen stellte, mit seinen Händen versuchte den Schnatz zu fangen, noch einen Schritt vorwärts auf seinem Besen machte, nach vorne vom Besen fiel, drei Purzelbäume schlug und wieder aufstand.
Er würgte, dann spuckte er den Schnatz aus und hielt ihn hoch in die Luft. Ich machte auch einen Sturzflug, wenn auch nicht so spektakulär und umarmte ihn stürmisch.
„190 zu 40 für Gryffindore!", schrie Jordan ins Mikrofon.
Wir haben gewonnen!
Alle aus unserem Team und unsere Freunde umarmten uns und gratulierten uns zu unserem Spiel. Auch einige Schüler aus der Schule, die ich noch nie gesehen hatte.
„Wir sind bei Hagrid zum Tee eingeladen", verkündete uns Hermine.
Es tut mir Leid, ich komme im Moment in einer Woche nicht mehr zu einem Kapitel, durch die Weihnachtsferien, den Schularbeiten und Tests…
Ich habe beschlossen, dass ich für einen gewisse Zeit nur mehr alle 2 Wochen update, so lange bis sich alles wieder beruhigt hat.
Sonnenscheinnici: kein Problem, wenn du bei einem Kapi nicht Reviewst, das du es liest freut mich schon riesig. JA, das das für Amy irgendwie die falsche reaktion war, fiel mir später auch auf. Vielleicht war sie so verwirt, dass das die erste Frage war, die ihr einfiel xD.
Schön, das dir meine Kapis gefallen :D
Lg DasProblem
PS: es dürfen ruhig auch andere Reviewn :-)
