Disclaimer: All places and characters belong to JK Rowling and the WB and various publishers. No money is being made off this piece of fiction.

Warnings: This story is Slash of the HP/SS variety (there will also be some SB/RL and HG/RW as a side plot). My rating, however, is more due to violence than any explicit sexual content. I tend to focus more on 'romance' rather than anything graphically sexual. If you do not like Slash, don't read this.

Author's Note: Cannon through Book 4 only. There is a longer note at the end of this chapter with more details about this subject.

Ich weiß der Disclaimer ist Englisch, aber ich glaub jeder Leser hier weiß wozu der ist. Kurz gesagt JKR gehört alles außer der fabelhaften Idee zu dieser Geschichte und die gehört Josephine Darcy, ich bin nur der demütige Übersetzer ;-)

Allerdings verdankt ihr dieses Kapitel meiner lieben, begeisterten Coübersetzerin Leni4888!

Kapitel 15 Benehmen Teil 2

Severus verbrachte den Großteil des Tages in seinem Tränkeklassenraum, wo er Hausaufgaben korrigierte und seinen Unterricht für die nächste Woche vorbereitete.

Am frühen Nachmittag kehrte er in seine eigenen Räume zurück um sich umzuziehen, da seine Familie sie gegen vier Uhr erwartete. Harry war nirgendwo zu sehen.

Während Harry beim Quidditchtraining war, hatte Severus ihm dem Anlass entsprechende Kleidung rausgesucht und diese mit einem Zettel auf das Bett gelegt, auf dem stand wann sie gehen mussten.

Als er nun das Schlafzimmer betrat, fiel ihm auf dass die Sachen verschwunden waren und der Zettel auf der Bettdecke lag. Ein schneller Blick verriet ihm, dass Harry ihm eine Antwort unten drunter geschrieben hatte, die besagte, dass er noch etwas zu tun hatte und sich im Gryffindor Turm umziehen würde. Aber er versprach pünktlich da zu sein.

Auch gut, dachte Severus. So würden sie einander nicht in die Quere kommen.

Er sammelte seine eigenen Sachen aus seinem Schrank, dann zog er sich ins Bad zurück um zu duschen. Er stellte ein wenig fassungslos fest, dass seine Gedanken sich immer mehr um Harry drehten, und nachdem er bemerkte, dass er die letzten zehn Minuten damit verbracht hatte sich vorzustellen wie Harry in der formellen Kleidung aussehen würde, die er für ihn ausgesucht hatte, schüttelte er angewidert den Kopf, vollkommen wütend auf sich selbst.

Er schlang sich ein Handtuch um die Hüften und trocknete seine frischgewaschenen Haare mit einem schnellen Spruch als er aus der Dusche stieg. Dann drehte er sich zum Spiegel.

Er nahm sich die Zeit sich selbst kritisch zu betrachten und fragte sich, was seine Geschwister wohl denken würden, wenn sie ihn nachher neben Harry Potter stehen sahen.

Höchstwahrscheinlich, dass er irgendeine Art dunkler Magie genutzt hatte um den Jungen zur Hochzeit zu zwingen.

Er würde niemals einen Schönheitswettbewerb gewinnen, das war sicher. Er starrte auf seine Nase – es war niemals eine attraktive Nase gewesen und der Bruch, als er noch jünger war, hatte da nicht geholfen. Er war stark und fit genug, dachte er, aber viel mehr konnte man ihm im Bereich Aussehen wohl nicht anrechnen. Und sogar sein Körper war verunziert von dem immer sichtbaren Dunklen Mal auf seinem Arm. Es fiel sogar noch mehr auf wegen der silbernen Bänder, die schützend darum gewickelt waren.

Dann waren da noch die Narben. Er hatte genug Schwertduelle gefochten um einige abzukriegen. Er hätte die Verletzungen natürlich heilen können, bevor sie vernarbten, aber das war nicht die Slytherin Art. Die Narben waren ein Zeichen der Ehre in Schwertkämpfer Kreisen. Und seit er klein war, war ihm beigebracht worden die Dinge auf ordentliche Slytherin Art zu tun. Das war wenigstens eine alte Gewohnheit, die er aufgegeben hatte – er heilte jegliche neue Wunden, die ihm zugefügt wurden jetzt schnell, so dass sie keine Chance hatten zu vernarben.

Harry hatte die Narben bemerkt. Das hatte ihn überrascht. Das bedeutete, dass der Junge ihn, irgendwann seit sie verheiratet waren, angesehen hatte, während er zumindest teilweise entkleidet gewesen war. Bis jetzt war Harry vorsichtig gewesen ihm nicht die gleiche Möglichkeit zu geben und er hatte dem Jungen soviel Privatsphäre gegeben wie möglich. Trotz allem war er zumindest mit Teilen von Harrys Körper vertraut. In den letzten Jahren hatte er Madam Pomfrey einige Male geholfen ihn wieder zusammen zu flicken.

Er kam nicht umhin sich zu fragen, was der Junge von ihm dachte. Dem einen Ausrutscher als Lupin und Black über Blutsport erzählt hatten, konnte er nichts entnehmen. Er wusste, dass es keinen Sinn machte sich der Illusion hinzugeben der Junge könnte ihn auch nur im entferntesten attraktiv finden.

Goldene Gryffindor Jungs fanden schleimige Slytherins nicht attraktiv. Er war eine einfache, allbekannte Tatsache.

Natürlich hatte er auch nie wirklich versucht irgendwas zu tun um sein Aussehen zu verbessern. Es war ihm einfach nie wichtig gewesen.

Er sah sich im Spiegel stirnrunzelnd an und hob dann seinen Zauberstab um einen schnellen Rasierzauber zu sprechen. Normalerweise bevorzugte er eine normale Rasur, aber der Spruch sorgte für ein saubereres Ergebnis. Ein einfacher Zauber säuberte seine Zähne, und einer Eingebung folgend, fügte er noch einen Spruch hinzu, um sie zu weißen. Geringfügig besser, dachte er und gab es dann als hoffnungslos auf, denn wer würde jemals über die Nase hinwegkommen um sich über seine restlichen Züge Gedanken zu machen.

Mit einem Seufzen legte er seinen Zauberstab ab und griff stattdessen nach dem Haargel. Er zögerte, bevor er die Flasche öffnete, und starrte gedankenverloren auf sie herunter. Das war eine weitere Gewohnheit, die er von seinen Slytherin Freunden gelernt hatte. All die gut gekleideten Todesser trugen ihr Haar in ordentliche, unbewegte Wellen zurück gegelt. Ironischerweise machte dies das Tragen der Todesser Masken einfacher. Es war in seiner Generation der Slytherins üblich gewesen und da Draco Malfoy die Mode für seine Altersgruppe setzte, war es auch unter den jetzigen Schüler beliebt.

Schleimige Slytherins, aalglatt und glitschig wie Schlangen. Im Gegensatz zu den goldenen Gryffindors, die ihrem zottigen Gryffindor Löwen ähnlicher waren. Sie trugen ihre Haare typischerweise offen und wild, ohne groß auf Ordnung und Stil zu achten. So wie Lupin und Black. Wie Harry, dessen Haar ständig unordentlich war und geradezu danach schrie, dass jemand mit den Fingern hindurchfuhr um die Locken zu zähmen.

Severus ließ die Geltube ohne sie zu öffnen wieder sinken und starrte sich wieder im Spiegel an. Ohne das Gel sahen seine Haare seidig und wild aus, ziemlich so, wie die von Sirius Black um ehrlich zu sein. Aber, vielleicht war das genau die Art wie es Gryffindors gefiel? Mit einem Stirnrunzeln stellte er das Gel zurück in den Schrank, sich im stillen dafür verspottend, dass er hoffte es würde einen Unterschied für Harry machen, so oder so. Ein weiterer Blick in den Spiegel und er seufzte verärgert – er konnte dieses Durcheinander einfach nicht ausstehen – dafür gab es keine Entschuldigung. Aber es gab einen Kompromiss. Er kämmte sein Haar so ordentlich wie er konnte und band es dann mit einem schwarzen Band zurück.

Er entschied, dass dies genug Eitelkeit für ein Leben war und wandte seine Aufmerksamkeit seiner Kleidung zu. Er zog sich schnell Hosen, Wams und Stiefel an, die er für sich gewählt hatte und ging dann zurück ins Schlafzimmer. Ein schneller Blick zur Uhr zeigt ihm, dass es bald Zeit war zu gehen. Er fragte sich ob Harry wohl fertig war.

Er ging rüber in den Wohnraum und fand Harry auf der Couch, wo er gedankenverloren ins Feuer starrte. Er bemerkte Severus nicht sofort, was diesem einen Moment Zeit gab die Erscheinung des Jungen - jungen Mannes korrigierte es sich selbst, es war nicht viel Jungenhaftes an Harry im Moment – in sich aufzunehmen.

Harry trug das grüne Wams, das Severus für ihn ausgesucht hatte, zusammen mit den dunklen, feingenähten Drachenleder Hosen und Stiefeln. Das gesamte Outfit war mit Silber abgesetzt. Glitzernde Silberfäden waren ins Wams gestickt, und die Hosen hatten dekorative, silberne Knöpfe. Und da das Ganze maßgeschneidert war, passte es Harry perfekt. Die Hosen lagen sündhaft an Harrys Beinen an und das Wams betonte seinen schlanken Sucherkörper. Sein Haar war noch immer ziemlich chaotisch, seine Brille sah etwas unbeholfen aus, aber trotzdem sah er ebenso wie ein junger Prinz aus, wie jeder andere reinblütige Slytherin, den Severus je gesehen hatte.

Er bemerkte Severus nun und stand schnell auf. Severus musste sich zwingen seinen Blick auf dem Gesicht des jungen Mannes zu halten statt an ihm hinunter zu blicken, so wie er es eigentlich wollte. Diese Hosen waren wirklich ein einmaliger Anblick. Er fragte sich, ob Harry wusste wie anziehend er aussah.

Einen Moment später war er dankbar, dass er seine niederen Instinkte unter Kontrolle hatte, denn so hatte er klare Sicht auf den Ausdruck in Harrys Gesicht, als dieser ihn betrachtete. Die Augen des Jungen weiteten sich hinter den Brillengläsern und seine Kinnlade fiel vor Überraschung herunter.

„Sie sehen...", fing er an. Severus versteifte sich als er auf die Beleidigung wartete. „Nett aus."

Severus runzelte die Stirn. Nett. Das war auf jeden Fall mehr als er erwartet hatte. Geradezu ein Kompliment, obwohl er sich für verdammt halten sollte, bei so mickrigem Lob.

Und dann, gab es noch Wunder? „Ich mag ihr Haar", fügte der Junge hinzu. Severus konnte nicht verhindern, dass sich nun seine Augen weiteten, auch wenn er hier und jetzt beschloss alle verbleibenden Tuben Gel verschwinden zu lassen.

Harry wurde plötzlich rot, so als ob er erst jetzt bemerkt hätte das er ihm nicht nur ein Kompliment gemacht hatte, sonder sogar zwei. Der Junge kreuzte die Arme vor der Brust in einer Geste, die man nur verteidigend nennen konnte, während sein Gesicht plötzlich ausdruckslos wurde, ohne Zweifel, so nahm Severus an, eine Reaktion auf die Krämpfe die er erlitt, weil er es gewagt hatte ihm Komplimente zu machen.

Severus entschied sich Gnade walten zu lassen. „Sie sehen auch sehr nett aus, Mr. Potter", er legte grade genug Belustigung und Spott in seine Stimme, dass der Junge genervt die Augen verdrehte. „Genug Freundlichkeiten ausgetauscht?", fragte Severus trocken.

„Bitte", stimmt Harry eben so trocken zu. Dann runzelte er die Stirn. „Also, wegen diesem Essen..."

Severus wartete. Er vermutete das war die Stelle, an der Harry sich davor drückte zu gehen. Er konnte ihm nicht wirklich einen Vorwurf machen. Der Abend würde vermutlich furchtbar werden.

„Ich denke ich sollte sie warnen. Ich werde sie wahrscheinlich blamieren", beendete Harry seinen Satz, nicht im geringsten dem entsprechend, was Severus erwartet hatte.

„Entschuldigung?"

Er bemerkte wie Harry nervös an seiner Hand rieb, eine seltsame, unbewusste Geste, die er noch nie vorher gesehen hatte. Er sah außerdem unerklärlicherweise vorsichtig aus.

„Sie blamieren," erklärte Harry. „Vor ihrer Familie. Neville und Hermine haben versucht mir ein paar von den Bräuchen beizubringen, aber ich war noch nie bei irgendetwas Formellem. Ich meine, nie näher dran, als ein kurzer Blick auf den gedeckten Tisch meiner Tante, und dafür wurde ich bestraft..." Er brach ab, einen dunklen Ausdruck in den Augen, den er schnell abschüttelte. „Wie auch immer, Nev und Mine haben den ganzen Nachmittag damit verbracht mir was über Dolche und Salz und Tischzeug zu erzählen aber das meiste konnte ich mir nicht merken. Ich dachte das sollten Sie wissen."

Severus starrte ihn einen Moment sprachlos an und versuchte zu verstehen was er grade gehört hatte. Das der Junge solch einen Aufwand betrieben hatte um Zaubereretikette für Abendessen zu lernen, nur um ihn nicht zu blamieren war außergewöhnlich. Er kam nicht umhin sich zu fragen, was er getan hatte um das zu verdienen. Aber da war noch etwas anderes, etwas das ihn weitaus mehr nervös machte als es sollte. Harry hatte noch immer nicht aufgehört seine linke Hand zu reiben, als ob sie schmerzen würde.

„Wie hat dich deine Tante bestraft?", fragte er leise. Wie er es vermutet hatte, lenkte diese Frage die Aufmerksamkeit des Jungen auf dessen Hände, so dass er sich selbst dabei erwischte wie er seine linke Handfläche rieb. Er ließ es sofort sein und seine Arme fielen an seine Seiten, während sein Gesicht sich vor den Emotionen verschloss, die kurz aufgeflackert waren. Aber dies sagte Severus alles, was er wissen musste. Die Tante hatte ihn verletzt, körperlich diesmal, denn der Körper erinnerte sich, auch wenn der Geist das nicht anerkennen wollte.

„Das ist nicht wichtig", sagte er schnell. „ Der Punkt ist, ich werde es vermutlich meisterhaft vermasseln indem ich das Salz mit der falschen Hand weitergebe oder mein Brot auf der falschen Seite buttere. Ich dachte nur das sollten Sie wissen."

Severus Augen wurden schmal. „Bist du besorgt das mich das ärgern würde?" Er vermutete, dass er nun auch die Nervosität verstand. Harry verstand zwar auf rationaler Ebene, dass niemand ihn für einen gesellschaftlichen Verstoß bestrafen würde, aber die Nervosität kam von einem absolut unbewussten Teil seines Geistes, einem Teil der sich an lebenslange Misshandlung erinnerte.

„Hm, ja", gab Harry etwas überrascht von der Frage zu. „Ich bin gut darin Sie zu ärgern. Ich hab jede Menge Übung. Ich dachte nur, Sie sollten sich vorbereiten. Wenn Sie denken Zaubertränke, wo ich nicht weiß ob ich Scheiben oder Würfel schneiden soll, wäre schlimm, also... das wird wahrscheinlich viel schlimmer."

Severus merkte wie seine Lippen vor Belustigung zuckten, und kämpfte gegen das Grinsen an. Gryffindors waren wirklich verdammt noch mal zu nobel für diese Welt. Ein Slytherin würde dies als perfekte Gelegenheit der Rache an ihm ansehen. Wenn es ihn kümmern würde was seine Familie von ihm dachte. Was es nicht tat.

„Du scheinst zu denken, es interessiere mich was meine Familie von mir denkt, oder von dir. Tut es nicht. Um ehrlich zu sein denke ich, dass es amüsant wäre zu sehen wie meine Brüder und deren Frauen sich unter gesellschaftlichen Zwängen winden, während sie versuchen sich mit dem Jungen der lebt gut zustellen", informierte Severus ihn.

„Häh?" Harry sah verwirrt aus.

Severus erlaubte sich diesmal ein schwaches Lächeln. „Du scheinst zu vergessen dass ihr Stand in der Gesellschaft ohne dich im besten Fall fragwürdig ist. Du könntest eine Essensschlacht am Tisch veranstalten und sie würden alle lächeln und höflich vorgeben das alles in Ordnung ist."

„Wirklich?", grinste Harry. „Oh, okay. Dann mach ich mir keine Sorgen."

„Gut", stimmt Severus zu. Er ging hinüber zum Kaminsims, um den Portschlüssel, den er vorher initialisiert hatte, zu holen. Eine kleine, silberne Münze, die er einfach in seine Tasche packen konnte.

„Also, was können Sie mir über ihre Familie erzählen?", fragte Harry. „Wie viele Leute werden da sein?"

„Ich kenne die Zahl der Leute nicht", gab Severus zu. „Ich habe drei Brüder und meine Schwester, Diana. Die zwei älteren Brüder, Claudius und Marcellus sind sich sehr ähnlich. Ziemlich rau aber höflich genug, obwohl sie immer eine Neigung zum Groben hatten, die ich nie nachvollziehen konnte. Ihre Frauen wurden leider wegen ihrem Aussehen und nicht wegen ihrer Intelligenz gewählt. Eine Tatsache, die sehr schnell offensichtlich wird, wenn sie den Mund öffnen. Diana ist ruhig und lieb und eine wahrhaft sanfte Seele, ihr Mann ist genau das Gegenteil."

Severus schüttelte den Kopf bei dem Gedanken. Er hatte immer gedacht, dass Diana eine schlechte Wahl getroffen hatte, und doch schienen die zwei sich immer sehr gern zu haben.

„Und der andere Bruder?", fragte Harry neugierig.

„Julius", erzählte Severus ihm. „Er ist der jüngste in der Familie. Ich kenne ihn nicht wirklich gut. Er war immer noch sehr jung als wir uns entzweit haben. Aber von dem woran ich mich erinnere, dachte ich immer er wäre am meisten wie unser Vater... vom Verhalten zumindest. Er ist tatsächlich nicht viel älter als du."

„Was ist mit Kindern?"

Severus zuckte die Schulter. „Meine Schwester hat zwei Kinder, drei und vier Jahre alt. Claudius hat eins, sechs Jahre. Ich habe sie nie getroffen."

Er sah wie Harry daraufhin die Stirn runzelte und schob seine eigenen Gefühle des Bedauerns zur Seite. Es war kein sehr starkes Bedauern, wenn er es genau bedachte, genoss er die Gesellschaft von Kinder nicht wirklich. Aber er vermutete eines Tages sollte er sich bemühen sie kennen zulernen. Wenn er seine Ehe betrachtete, würde er wohl keine eigenen Kinder haben und somit vielleicht einen seiner Neffen oder Nichten als Erben wählen müssen.

„Bist du bereit zu gehen?", fragte Severus und hielt ihm den Portschlüssel hin. Harry nickte und trat ihm entgegen um die Münze zu berühren. Severus tippte diese mit seinem Zauberstab an und einen Moment später wurden sie davon gezogen.

Author's Note: Ich hatte jede Menge Spaß daran mit der Tischetikette rumzuspielen, obwohl ich zugeben muss, dass ich einiges aus diesem Kapitel rausgeschnitten habe, weil es einfach zu viel wurde. Die Dolche sind nicht meine Erfindung, sonder die Wirklichkeit des mittelalterlichen Englands. Gabeln wurden nicht vor 1600 eingeführt und wurden auch dann noch von der Gesellschaft als lächerlich abgetan. Sie wurden bis 1800 weder in England noch in Amerika wirklich akzeptiert.

Da das Zaubernde England in der kulturellen Vergangenheit gefangen ist, dachte ich, ich bausche ein paar der damals vorhandenen Regeln auf, um ein bisschen Spaß zu haben. Wenn die Dursleys Harry wirklich von dem gesellschaftlichen Leben ferngehalten haben, würde ihm natürlich einiges fehlen was die meisten Teenager als ganz natürlich annehmen würden. Er ist höflich genug – vermutlich, weil diese Manieren ihm eingeprügelt wurden – aber er würde sicherlich nicht die Etiketteregeln der Oberen Schichten kennen. Ich denke auch nicht, dass ihm solche Sachen wie Tischmanieren bei anderen Schülern auffallen würden. Die meisten Teenager Jungs bemerken so was nicht.

Das „Scramasax" war eine kleine Waffe, die von vielen Engländern im Mittelalter getragen wurde. Abgesehen davon das es eine Waffe zur Verteidigung darstellte, wurde es auch als ein Gebrauchswerkzeug angesehen und wurde hauptsächlich zum Essen genutzt. Wenn ich hier ein bisschen traditioneller vorgehen wollte, müsste Harry seinen eigenen Dolch zum Essen mitbringen statt einen von den Gastgebern zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Was Snapes Aussehen angeht - ja, es ist ein weiteres Klischee. Müssen sich nicht alle Fanfiktion Autoren irgendwann mit seinem fettigen Haar auseinander setzten? Ich hoffe euch gefällt meine Lösung.

A/Ü: Tut mir leid mit der langen Wartezeit, aber das RL geht definitiv vor und ist stressig bis zum Umfallen. Ab April hab ich wieder mehr Zeit für alles. Versprochen! Aber vielleicht findet sich ja vorher noch ein angefangenes Kapitelchen irgendwo auf der Festplatte. ;-)

Übrigens Danke an alle die ihre Bemerkung hinterlassen haben. Das baut ungemein auf. Auch wenn man selber gerade nichts dafür tut. *kicher* ;-)

LG Schwertlilie

PS: Wenn noch wer mit machen will beim Übersetzen, immer nur melden. Dann kommen die Pitelchen auch schneller. ;-)