Disclaimer: Die Urheberrechte an Harry Potter gehören JK Rowling, alles was zu Bleach gehört ist geistiges Eigentum von Tite Kubo. Mit Sicherheit sind da noch ein paar Verlage im Spiel, vor allem Bloomsbury Publishing (Harry Potter) und Shueisha (Bleach).
Die Idee zu dieser Geschichte stammt nicht von mir, sondern von Eradona. Das hier ist eine Übersetzung, für die ich ihre Erlaubnis habe. Ihr findet das Original unter "www. fanfiction (.net)/ s/ 7197392/ 1/ Harry-Potter-and-the-Order-of-the-Bleached-Phoenix" (ohne Klammern, Leer- und Anführungszeichen).
Die Übersetzung des Anordnung habe ich direkt aus dem Buch übernommen.
Anmerkungen zum Textformat:
||Die Charaktere sprechen Japanisch||
Kapitel 21
Natürlich war es Professor Umbridge, die Harry aus seinem Hochgefühl riss; Cho hatte ihn gelobt, sie hatte nach dem Treffen versucht zu bleiben um mit ihm zu reden... Das Quidditch-Training war tatsächlich gut gelaufen, sogar für Ron... Er war dank Ichigo und Hermine mit seinen Hausaufgaben auf dem Laufenden... Hermine hatte Ichigo dabei geholfen, für den Rest des Schuljahres ein Budget aufzustellen, und er hatte wirklich Schwierigkeiten, das Verhältnis von Yen zu Knuts, Sickeln und Galleonen zu begreifen. Ron hatte Bill geschrieben und ihn gefragt, ob er die Möglichkeit hatte, für Ichigo an dessen Gewölbe zu kommen und das Geld möglicherweise an Professor Snape oder Professor McGonagall zu schicken; dann hatten sie die Eule losgeschickt, die ganz aus dem Häuschen gewesen war, dass sie etwas zu tun bekam. Ichigo hatte Recht gehabt - ihr wurde langsam langweilig.
Also war da natürlich am Montag Morgen ein riesiges Schild auf dem Schwarzen Brett der Gryffindors, das alles andere verdeckte.
AUF ANORDNUNG
DER GROßINQUISITORIN VON HOGWARTS
Alle Schülerorganisationen, Gesellschaften, Mannschaften, Gruppen und Klubs sind mit sofortiger Wirkung aufgelöst.
Eine Organisation, Gesellschaft, Mannschaft, Gruppe oder ein Klub wird hiermit definiert als ein regelmäßige Zusammenkunft von drei oder mehr Schülern oder Schülerinnen.
Die Genehmigung für eine Neugründung kann bei der Großinquisitorin eingeholt werden (Professor Umbridge).
Allen Schülerorganisationen, Gesellschaften, Mannschaften, Gruppen oder Klubs ist es verboten, ohne Wissen und Zustimmung der Großinquisitorin tätig zu sein.
Sämtliche Schüler und Schülerinnen, von denen festgestellt wird, dass sie von der Großinquisitorin nicht genehmigte eine Organisation, Gesellschaft, Mannschaft, Gruppe oder einen Klub gründet haben oder einer solchen Vereinigung angehören, werden der Schule verwiesen.
Obige Anordnung entspricht dem Ausbildungserlass
Nummer Vierundzwanzig
Unterzeichnet:
Dolores Jane Umbridge, Großinquisitorin
"Das ist kein Zufall", sagte Harry zu Ron, als er die Ankündigung mehrmals durchgelesen hatte. Er drehte sich herum, schaute suchend durch den Raum und fand Ichigo vornüber gebeugt, wie er mit Rukia und Tatsuki flüsterte. Er eilte zu dem Trio hinüber.
"Das muss es sein", sagte Rukia leise. "Sie kann es nicht wissen, noch nicht."
"Da waren noch andere Leute in der Kneipe", bemerkte Tatsuki, die eine Hand zur Faust geballt hatte. "Jeder von ihnen hätte es ihr sagen können."
Ichigo schüttelte den Kopf und machte ein finsteres Gesicht. "Weiß Hermine schon Bescheid?"
"Sie ist noch nicht runter gekommen", seufzte Tatsuki und stützte das Kinn auf eine Hand.
"Lasst es uns ihr sagen", sagte Ron und lief auf die Tür zum Mädchenschlafsaal zu.
"Nein, Ron, warte!" rief Rukia aus.
"Oh, lass es ihn auf die harte Tour rausfinden", seufzte Tatsuki. Ichigo warf ihnen einen neugierigen Blick zu.
Ron hatte es bis zur sechsten Treppenstufe geschafft, als es passierte: Ein Alarm ging los und die Treppe verschmolz zu einer langen, glatten Rutsche aus Stein. Er versuchte mit wild rudernden Armen das Gleichgewicht zu halten, ehe er rückwärts umfiel und rückwärts nach unten rutschte, wo er in einem Haufen zu Harrys Füßen landete.
"Geht es dir gut?" Ichigo eilte hinüber um ihm zu helfen.
"Ehm... ich glaube nicht, dass wir da oben hin dürfen..." sagte Ron mit rotem Gesicht, als Ichigo und Harry ihm aufhalfen, während sie versuchten nicht zu lachen. Mehrere Mädchen kamen die Rutsche heruntergeschliddert.
"Oh oh, wer hat versucht nach oben zu kommen?" kicherten sie und drohten den drei Jungen mit dem Finger.
Ichigo hielt die Hände hoch. "Eh, ich bin hier raus", sagte er und wich zurück.
"Nur ich", gab Ron zu. "Ich wusste nicht, dass das passieren würde. Das ist nicht fair!" Er sah die beiden anderen an. "Hermine darf in unseren Schlafsaal, aber wir dürfen nicht in ihren?"
"Es ist eine ziemlich alte Regel", sagte Hermine, während sie die Rutsche hinunter glitt und auf die Füße kam. "Wenn du jemals Eine Geschichte von Hogwarts gelesen hättest, wüsstest du das. Die Gründer hatten das Gefühl, dass Mädchen vertrauenswürdiger wären als Jungs... Warum habt ihr eigentlich versucht, reinzukommen?"
"Um dich zu holen - schau!" Ron ergriff sie am Arm und zog sie zum Schwarzen Brett und der übergroßen Nachricht hinüber, wo die anderen ihr Gesellschaft leisteten.
"Es war da, als wir aufgestanden sind", gab Tatsuki zu. "Ich weiß nicht, wer es da aufgehängt hat."
"Jemand muss getratscht haben!" sagte Ron hitzig.
"Unmöglich", erwiderte sie mit leiser Stimme.
"Warum? Nur weil du..."
"Ich habe das Pergament verhext", gab sie errötend zu. Die anderen starrten sie an.
"Du hast... das Pergament verhext?" sagte Ichigo mit erstickter Stimme. Das musste er Toshiro sagen, bevor er es in seinen Bericht an den Generalkommandanten aufnahm...
"Wenn irgendwer losläuft und Umbridge oder irgend jemandem sonst Bescheid sagt, werden wir es umgehend wissen und derjenige wird es sofort bereuen."
"Warum?" "Was wird passieren?" "Was für eine Art Hexerei?" fragten Harry, Ron und Rukia gleichzeitig.
"Nun..." Hermine wand sich ein wenig. "Dagegen wird ein schlimmer Fall von Akne aussehen wie ein paar niedliche Sommersprossen. Kommt schon, lasst uns hinunter gehen und nachschauen, was alle anderen denken."
Sie eilten in die Große Halle hinunter, beobachteten dabei, wie die Leute wie Mäuse hin und her huschten und miteinander über den neuesten Ausbildungserlass flüsterten. Sie hatten gerade eben Platz genommen, als Neville, Dean, Fred, George und Ginny sich auf sie stürzten.
"Habt ihr es gesehen?"
"Denkt ihr, sie weiß schon Bescheid?"
Sie alle sahen direkt Harry an. Er beugte sich vor, nachdem er sichergestellt hatte, dass es keine Lauscher gab.
"Wir machen es natürlich trotzdem!"
"So ist es richtig!" nickte George billigend.
"Oh, bei... da kommen Ernie und Hannah..." sagte Ron, der zum Hufflepuff-Tisch hinüber sah. "Und die Ravenclaws und Smith..."
"Sie können nicht alle hierher kommen!" sagte Hermine alarmiert. "Es wird verdächtig aussehen!"
Ichigo gab Uryu und Momo ein Zeichen, die ihre Hausgenossen unterwegs abfingen, während Hermine mit eine kleinen Handbewegung andeutete, dass sie später mit ihnen reden würde.
"Ich sage Michael Bescheid", sagte Ginny, die die Augen verdrehte und fort eilte.
"Ah... warum sollte das nicht seltsam wirken?" fragte Ron.
"Sei nicht dumm, sie gehen miteinander", sagte Hermine ungeduldig. "Es wird nicht seltsam aussehen, wenn sie hinüber geht, um mit ihm zu reden, oder wenn sie mit Luna redet, sie sind gut befreundet."
"Sie... was?" sagten drei Weasley-Brüder gleichzeitig. Hermine seufzte und sah zu Tatsuki hinüber, die Fred auf den Rücken klopfte, da er sich an einem Stück Toast verschluckt hatte. Harry schnaubte.
"Kann sie deswegen jetzt mit mir reden?" fragte er mit leiser Stimme. Hermine nickte mit einem kleinen wissenden Grinsen.
Rukia stand mit einem Lächeln da. "Was das angeht... Ich glaube, ich gehe mal und sage Momo und Yuzu hallo."
Hermine sah zu Karin hinüber. "Kannst du für mich eine Botschaft zum Ravenclaw-Tisch mitnehmen?"
"Klar", Ichigos Schwester sah zu ihr auf und nickte. "Wie lautet sie?"
"Lass Toshiro den Ravenclaws, die beim Treffen dabei waren, ausrichten, das wir später mit ihnen reden..."
Karin warf ihrem Bruder einen Blick zu, der einmal nickte und sich dann zu ihr hinüber beugte, um ihr etwas zuzuflüstern. Sie zuckte die Achseln, da sie es nicht verstand, aber sie schätzte, dass etwas Großes vor sich ging, also griff sie ein Buch aus ihrer Tasche wo sie gerade dabei war. Besser es sah gut aus, dachte sie, als sie zu Toshiro hinüber ging, der die Vorgänge mit gerunzelter Stirn beobachtet hatte. Uryu hatte die meisten Ravenclaws abgefangen, die nervös waren; Momo und Mizuiro hatten die Hufflepuffs in eine Ecke gedrängt. Nun schien es, dass Rukia, Karin und Ginny losgeschickt wurden, um den Rest zu beruhigen. Idioten, dachte er, verfallen beim ersten Gedanken daran erwischt zu werden in Panik. Wenigstens waren die Gryffindors relativ ruhig geblieben - bis sie gesehen hatten, wie die anderen in Panik gerieten. Karin lächelte die Person an, die neben Toshiro saß, die zurück lächelte und zur Seite rutschte um für sie Platz zu machen. Normalerweise waren die Häuser sehr eifersüchtig und territorial und ließen es gewöhnlich nicht zu, dass Mitglieder anderer Häuser an ihren Tischen saßen. Aber die japanischen Schüler schienen gegen diese Regel immun zu sein. Sie schätzten, dass sich diese Kinder schon seit einer ganzen Weile kannten, und da sie neu im Land waren, würden sie irgendwie das Bedürfnis haben zusammenzuhalten - also wurden die Gryffindors bei Ravenclaw geduldet (vor allem als sie sahen, wie süß dieses Pärchen zusammen war; der 'Oooh'-Faktor wirkte und niemand wollte etwas äußern, außer vielleicht über sie zu Kichern); Hufflepuffs bei Gryffindor und so weiter. Ausnahme waren die Slytherins, die an keinem anderen Tisch außer ihrem eigenen geduldet wurden.
Karin öffnete ihr Buch und Toshiro warf einen Blick auf die Seite, auf der sie es aufgeschlagen hatte.
"Ich habe ein paar Probleme mit diesem Abschnitt", sagte sie zu ihm. Dann schwenkten sie auf Japanisch um. ||Hermine hat gesagt, dass sie später mit allen reden wird... und Ichigo hat gesagt, dass du dem Generalkommandanten nichts über das Treffen sagen sollst, und dass er es auch später erklären wird.||
||Verstanden,|| sagte er genauso leise. Er erklärte ihr in normalem Tonfall was der Abschnitt bedeutete, was der Autor damit ausdrücken wollte - obwohl er wusste, dass Karin es sehr gut verstand und nur eine Ausrede gebraucht hatte, um herüberzukommen. Sie spähte auf das schwerste Wort, dass sie auf der Seite finden konnte herunter - "Oh also das bedeutet dieses Wort? Kein Wunder, dass ich Schwierigkeiten hatte! Jetzt ergibt es mehr Sinn. Danke, Toshiro."
"Kein Problem. Ich sehe dich gleich im Unterricht."
Sie eilte zum Tisch der Gryffindors zurück, nickte in Richtung ihres Bruders und zwinkerte Hermine zu als sie dort ankam. Mission erfüllt. Hermine atmete erleichtert auf, vor allem als sie sah, dass sich am Tisch der Ravenclaws wieder Ruhe ausbreitete. Rukia, Momo und Yuzu kicherten über etwas am Hufflepuff-Tisch und sie beruhigten sich jetzt gerade ebenfalls, da Ernie mit ihnen lachte.
Harry, Hermine und Ron ließen sich auf dem Weg zu Binns' Unterricht hinter die anderen zurückfallen.
"Konntest du Ichigo nach Toshiro fragen?" fragte Hermine Ron.
"Yeah, er sagte, dass er nicht wüsste, worum es ging, weil er selbst noch keine Gelegenheit gehabt hat, mit ihm zu reden. Er glaubt allerdings, dass er einen Zauberspruch ausprobiert hat", sagte Ron achselzuckend. "Wenn er raten müsste, meine ich. Ich habe allerdings herausgefunden, wer der Rotschopf mit der Ananasfrisur ist, den wir vorher gesehen haben."
"Was?" sie sahen ihn einen Moment lang verblüfft an.
"Der rothaarige Typ mit dem Schwert, dem eine Ananas auf dem Kopf wächst."
"Oh... Ichigo wusste wer das war?"
"Uh, nun, nicht gleich. Nicht bis ich gesagt habe 'rote Ananas auf dem Kopf', da hat er angefangen zu lachen", Ron grinste. "Hat sich rausgestellt, dass er ihn tatsächlich ziemlich gut kennt. Sein Name ist Renji, er arbeitet für Rukias Bruder. Ichigo hat vermutet, dass er möglicherweise nach ihr gesehen hat, wegen des Artikels im Propheten. Offenbar ist 'Nii-sama' ein bisschen zu sehr auf ihre Sicherheit bedacht, und er hasst Ichigo."
"Was?" Harry starrte Ron überrascht an. "Warum sollte irgendjemand Ichigo hassen?"
"Keinen blassen Schimmer. Aber..." Ron lachte. "Renji ist Ichigos Freund... und obwohl der Große Bruder weiß, dass sie miteinander auskommen, hatte er keine Ahnung wie gut genau..."
Hermine lachte als sie sah, dass ihre neuen Freunde Hand in Hand vor ihnen her gingen. "Also hat er diesen Renji hergeschickt um nach seiner Schwester zu sehen, weil er Ichigo weder vertraut noch mag, aber er hat keine Ahnung, dass Renji das tut?"
"So ungefähr - Ichigo hat gesagt, dass Renji so was wie ein älterer Bruder für sie alle gewesen ist..."
Die drei lachten als sie sich fragten, wann Großer Bruder das herausfinden würde.
"Harry! Ron!"
Das war Angelina und sie eilte ihnen mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck hinterher. Die anderen, die vor ihnen gingen, hatten sie gehört und blieben stehen, um auf sie zu warten.
"Ist euch klar, dass das auch Quidditch einschließt?" sagte sie, als sie sie erreichte. Die beiden Jungen starrten sie mit offenem Mund an. Alle hatten sich so viele Gedanken wegen Verteidigung gegen die Dunklen Künste gemacht, dass sie noch nicht einmal daran gedacht hatten, dass Umbridge Quidditch verbieten könnte... der Hauspokal... sie konnte nicht...
"Wir müssen sie um Erlaubnis bitten, die Mannschaft von Gryffindor neu zu gründen!" rief sie aus.
"Was war das?" fragte Ichigo, während er zurück ging. Er versuchte sich daran zu erinnern, was in der Ankündigung gestanden hatte und ächzte, als es ihm einfiel: 'Organisation, Gesellschaft, Mannschaft, Gruppe oder Klub' hatte der Text gelautet. Mannschaft, also auch Quidditch. Verdammt, die alte Vettel würde doch nicht... aber sie hatte es getan.
"Sie hat recht, es stand 'Mannschaft' darin", sagte Uryu ernst mit einem Stirnrunzeln. "Ich habe noch nicht einmal darüber nachgedacht, weil Quidditch so sehr Teil der Schultradition ist..."
"Harry - bitte, bitte, bitte, ich flehe dich an, bitte dreh nicht noch einmal bei ihr durch, oder sie lässt uns möglicherweise gar nicht mehr spielen!"
"Okay, okay!" sagte Harry, weil Angelina beinahe in Tränen ausbrach. "Ich werde mich benehmen, versprochen."
"Er ist schon seit drei Wochen brav..." sagte Momo hilfreich.
"Yeah, ich musste ihn nicht einmal im Unterricht 'anfallen' oder mit ihm 'ringen'", sagte Ichigo trocken, was Angelina, der die Zwillinge die ganze Geschichte erzählt hatten, wenigstens halbherzig kichern ließ.
Sie hatten Umbridge in Binns' Unterricht erwartet, aber sie war nicht da. Also mussten sie einen weiteren langweiligen, langweiligen Vortrag über sich ergehen lassen... und dann, oh Freude, hatten sie eine Doppelstunde Zaubertränke bei Snape in seinem Verlies. Nur den Slytherins machte dieser Unterricht nichts aus - und Ichigo. Natürlich war es ziemlich amüsant zu sehen, dass Draco Malfoy nicht mehr der Lieblingsschüler von Professor Snape war... und dass ein Gryffindor ihn ersetzt hatte. Aus diesem Grund hatte der japanische Jugendliche die Feindschaft der Slytherins auf sich gezogen. Natürlich, grübelte Harry, hätte Draco gewusst, dass Ichigo ein Nachfahre des alten Salazar Slytherin selbst war, hätte der Blonde wahrscheinlich vor diesem auf den Knien gelegen. Ichigo hatte gesagt, dass er es sich tatsächlich hatte aussuchen können, in welches Haus er gehen wollte, da der Sprechende Hut das erste Mal seit Menschengedenken ratlos gewesen war... Also hätte er sich genauso gut für Slytherin entscheiden können, wenn er es gewollt hätte. Aber er war der letzte gewesen, der Eingeordnet wurde und Rukia war bereits nach Gryffindor gekommen. Seine älteste Freundin war in Gryffindor... und so sehr sein Bauchgefühl ihn dazu überreden wollte Hufflepuff zu wählen, weil er sich sicher gewesen war, dass Yuzu dorthin kommen würde und das die Schwester war, auf die am meisten aufgepasst werden sollte, gab Ichigo zu, dass er Gryffindor gewählt hatte, um Rukia zu folgen (das hatte er jedenfalls den anderen erzählt).
Ichigo hatte Ron, Harry, Neville und Dean (und Seamus, der schamlos gelauscht hatte) erzählt, dass er sich mit der Entscheidung sehr schwer getan hatte. "Auf Yuzu muss man wirklich aufpassen", hatte er ihnen gesagt. "Karin kommt gut allein zurecht, wie ihr gesehen habt", er verdrehte die Augen wie gut sich eine Zwillingsschwester eingefügt hatte, was die anderen vier Jungen kichern ließ. "Aber Yuzu hat ein sehr zartfühlendes Herz; deswegen ist sie eine Hufflepuff. Und ich verstehe mich gut mit Professor Snape: Ich mag Zaubertränke, also konnte ich nicht verstehen was so falsch daran wäre, ihn als meinen Hauslehrer zu haben", seufzte er. Jetzt wo er ein paar von den Slytherins kennengelernt hatte, hätte er wahrscheinlich nach nicht allzu langer Zeit ein paar Leichen hinter sich gelassen. Tatsächlich hätte es wahrscheinlich noch nicht einmal einen Tag gedauert, denn er hatte noch keinen Slytherin getroffen, den er wirklich mochte. "Aber ich mochte Professor McGonagall auch ganz gern, und ich mag Verwandlung..." er zuckte mit den Schultern. "Also habe ich ganz unbewusst Gryffindor gesagt." Er sah mit finsterer Miene zur Seite. "Ich bin froh, dass ich nicht Slytherin gewählt habe. Ich hätte die ganze Bande in Kaninchen verwandelt sobald ich herausgefunden hatte, dass ich das kann", murmelte er.
Die anderen hatten bei dem Gedanken daran, dass Malfoy, Crabbe und Goyle als schlecht gelaunte Kaninchen umher hüpfen würden, lachen müssen. Harry und Dean hatten Bilder von dem Killerkaninchen aus Monty Python's Ritter der Kokosnuss im Kopf... Das wäre ein neuer Look für Malfoy, obwohl er im vorherigen Jahr auch ein ziemlich gutes hüpfendes Frettchen abgegeben hatte. (1)
Als sie im Verlies zu Zaubertränke ankamen, konnten sie hören, wie Draco Malfoy laut verkündete, dass das Quidditch-Team der Slytherins bereits die Erlaubnis erhalten hatte, sich neu zu bilden, und er sich fragte, ob das Team der Gryffindors jemals die Erlaubnis erhalten würde, überhaupt wieder zu spielen. Ichigo ging vorbei, sah die Gruppe an und sagte spöttisch "Dasai!" (2) Seine Freunde lachten.
Malfoy zog ein finsteres Gesicht. Er hasste es, wenn jemand ihm japanische Worte an den Kopf warf, und dieses Mal wusste er, dass der Sprecher keinen Punktabzug für 'schlechte Aussprache' erhalten würde, da Ichigo Japaner war. Tatsächlich war es sehr zweifelhaft, dass Snape Ichigo jemals Punkte für irgend etwas abziehen würde. Die plötzliche Bevorzugung des Außenseiters durch den Zaubertrankmeister verblüffte die Mitglieder seines Hauses völlig. Sie dachten nicht, dass es wegen seiner Genialität im Unterricht war (weil Hermine genauso brilliant war und dennoch auf sie herab geblickt wurde), aber sicher konnten sie nicht sein. Er hatte seinem Vater geschrieben und versucht, so mehr über die japanischen Jugendlichen heraus zu bekommen; aber bis jetzt waren sie offenbar das, was sie zu sein schienen. Dieses eine Mal war Lucius Malfoy nicht dazu in der Lage, etwas über jemanden in Erfahrung zu bringen. Er erinnerte sich an Ichigos Mutter, aber das war auch alles. Offenbar war Masaki eine große Schönheit gewesen... Eine, in die beinahe jeder Junge in der Schule ordentlich verknallt gewesen war - selbst die in Slytherin. Aus dem Tonfall im Brief seines Vaters hatte er schließen können, dass er einer davon gewesen war. Sie war in seinem Jahrgang Schulsprecherin gewesen, und ziemlich genial in Zaubertränke und Verwandlung, genau wie ihr Sohn. Masaki war eine Reinblüterin gewesen, aus einer sehr alten Familie, und sie waren recht wohlhabend gewesen, sogar reicher als die Malfoys. Er erinnerte sich auch, dass sie einer gewissen Lily Evans sehr nahe gestanden hatte, die Lily Potter geworden war... Sie waren alle von Todessern getötet worden, außer Masaki, weil niemand wusste, wohin sie gegangen war. Offensichtlich war dieses Rätsel gelöst. Lucius gab zu, dass er sehr neugierig auf den Jungen und seine Schwestern war.
"Sprich Englisch!" befahl Crabbe, der die Fäuste ballte und versuchte Ichigo zu bedrängen, der davon nicht im mindesten beeindruckt war.
"Urusai!" (3)
"Du bist nicht witzig!"
Ichigo lächelte nur. "Kitanai!" (4)
Malfoys Gesicht wurde roter; dann sah er zu Potter hinüber und grinste anzüglich.
"Nun, es geht darum wen man kennt, nicht wahr?" sagte er. "Wenn du nur ein paar Ausländer hast, die nicht richtig Englisch sprechen können, weißt du, wenn es eine Frage des Einflusses beim Ministerium ist, hast du keine großen Chancen", sein Lächeln wurde beinahe unheimlich. "Nun, sie haben schon seit Jahren nach einer Gelegenheit gesucht, Weasleys Vater rauszuschmeißen; und was Potter angeht... nun, es wird wohl nicht lange dauern, bis sie dich nach St. Mungo verfrachten. Soweit ich weiß gibt es da einen besondere Abteilung, nur für Verrückte wie dich..."
Es ist zu bezweifeln, dass irgendjemand hätte voraussehen können, was als nächstes passierte. Es war weder Harry noch Ron, der sich auf Malfoy stürzte, was er versucht hatte zu provozieren. Stattdessen war es Neville, der mit hochrotem Gesicht vorgestürzt war.
"Neville, nein!" Harry versuchte ihn festzuhalten, als er versuchte, den verdutzten Malfoy zu erreichen. Ron griff sich einen Arm und sie zogen ihn mit einiger Mühe zurück.
Crabbe und Goyle stellten sich nach der ersten Überraschung zwischen die Gryffindors und Malfoy - nur um festzustellen, dass Ichigo und Tatsuki dasselbe getan hatten.
"Und was soll ein Mädchen schon gegen uns ausrichten?" Crabbe sah auf Tatsuki hinunter ohne eine Ahnung zu haben, dass sie ihn wahrscheinlich mit auf den Rücken gebundenen Armen schlagen könnte.
Ichigo verdrehte die Augen. "Seid ihr wirklich so dämlich wie ihr ausseht?" sagte er und sah sie finster an. "Was, denkt ihr, dass die Chinesen die einzigen sind, die in Asien Kampfkunst betreiben?"
Crabbe trat einen Schritt zurück, in seinen Augen spiegelte sich Unsicherheit. Hinter Ichigo mussten Uryu und Momo Ron und Harry dabei helfen, Neville unter Kontrolle zu halten, während Hermine schnell auf ihn einredete und versuchte ihn zu beruhigen.
Dieses angespannte Bild bot sich Professor Snape, als er die Tür zum Verließ öffnete. Er starrte alle an und sagte dann "Kämpfe auf den Gängen? Das sind zehn Punkte Abzug für Gryffindor - Ravenclaw - und wie ich sehe ist Hufflepuff ebenfalls darin verwickelt, wie seltsam. Jetzt lassen Sie Longbottom los, oder Sie alle erhalten Strafarbeiten. Hinein, jetzt."
Neville stolzierte an allen vorbei und ignorierte sie, was Professor Snape einschloss, der ihm einen unergründlichen Blick zuwarf und dann Ichigo lange und kalt anblickte; er würde später aus ihm herausbringen was passiert war, denn Professor Dumbledore würde Bescheid wissen wollen. Zu diesem Zeitpunkt war jedes kleines Bisschen Information wichtig, selbst was Logbottom hatte ausrasten lassen. Ichigo seufzte innerlich; er hätte nie gedacht, dass er den Tag erleben würde, an dem er über seine Freunde tratschen würde.
"Worum zum Teufel ging es hier überhaupt?" fragte sich Ron, als sie hinein und zu ihren Plätzen gingen. Ichigo warf seinen Freunden einen Blick zu und verzog das Gesicht. Ein Teil der Unterlagen, die sie von Professor Dumbledore erhalten hatten, waren kurze Vorgeschichten von allen Freunden Potters, Neville eingeschlossen. Sie wussten, warum Neville so heftig reagiert hatte; und sie wussten, dass auch Harry sich dessen bewusst war. Seine Eltern waren Dauerpatienten in genau jener Station von St. Mungo's den Malfoy erwähnt hatte, weil sie von Todessern gefoltert worden waren, und ihr Geist dadurch unwiderruflich zerstört worden war. Verständlicherweise war Neville bei solchen Themen sehr empfindlich.
"Wie einige von Ihnen vielleicht bemerkt haben", sagte Professor Snape kalt, "haben wir eine Besucherin."
Ichigo und Harry sahen sich mit einem ähnlich bestürzten Gesichtsausdruck an.
"Folgt sie uns?" sagte Ichigo so leise, dass Harry ihn beinahe nicht hören konnte. Er schüttelte einfach den Kopf und warf einen schnellen Blick in die dunkelste Ecke des Kerkers... Guter Gott, wurden tatsächlich Umhänge in diesem ekelhaften Pink hergestellt? Er sah zu den anderen Gryffindors hinüber: Rukia und Tatsuki sahen sie beide mit Widerwillen an; Hermine und Rukia mit Bestürzung. Er warf einen Blick zurück zu Uryu und Momo. Uryu gab sich nicht die Mühe seine Abneigung zu verbergen; Momo hatte den Kopf gesenkt, so dass ihr Haar ihr Gesicht verdeckte. Mizuiro... nun, es war immer schwer daraus schlau zu werden, was er dachte. Die beiden Professoren, die Harry am meisten hasste... es war für ihn schwer sich zu entscheiden, wen von beiden er triumpfieren sehen wollte. Er war tatsächlich versucht, eine Münze zu werfen... er fragte sich, ob Ichigo wohl eine hatte...
"Heute werden wir weiter an unserem Stärketrank arbeiten. Ihre Mixturen sind so, wie Sie sie hinterlassen haben; wenn Sie korrekt hergestellt wurden, werden sie über das Wochenende zu einem hellen Türkis gereift sein. Anweisungen an der Tafel", ein Schwung des Zauberstabs enthüllte die Anleitung für den Zaubertrank. "Wie immer. Sie dürfen fortfahren."
Ichigo musste Harry mehrmals davon abhalten, die falsche Zutat hinzuzufügen; er war so an Professor Umbridges Fragen interessiert, dass er nicht auf seinen Zaubertrank Acht gab.
"Nun, diese Klasse scheint für ihr Niveau recht fortgeschritten zu sein..." sagte sie und beobachtete Hermine, Uryu und Ichigo. "Allerdings frage ich mich ob es klug ist, ihnen einen Zaubertrank wie den Stärketrank beizubringen. Ich denke, dass das Ministerium es vorziehen würde, wenn er vom Lehrplan entfernt würde."
Snape richtete sich langsam von einer Inspektion des Tranks von Dean auf und er drehte sich zu ihr um.
"Der Stärketrank war im Durchschnitt in vier von fünf Jahren in den Z.A.G.s enthalten", sagte er steif. "Können Sie garantieren, dass er nicht Bestandteil sein wird, wenn wir ihn entfernen?"
Salve eins erfolgreich abgewehrt, dachte Ichigo selbstgefällig. Die gesamte Klasse achtete nun größtenteils auf die beiden Professoren und sahen ihre eigenen Zaubertränke kaum an. Er war fertig, also brauchte er sich nicht mehr darum zu kümmern.
"Wie lange unterrichten Sie hier schon?" sagte sie in diesem gezierten Tonfall. Selbst Rukia sah krank aus.
"Vierzehn Jahre."
"Sie haben sich für den Posten für Verteidigung gegen die Dunklen Künste beworben, glaube ich?"
"Das ist korrekt."
"Aber Sie waren nicht erfolgreich."
"Offensichtlich, da wir uns im Zaubertranklabor befinden und ich Meister für Zaubertränke bin."
Salve zwei mit einer heftigen Dosis Sarkasmus abgewehrt.
"Und Sie haben sich regelmäßig beworben, seit Sie Teil des Lehrkörpers von Hogwarts sind, glaube ich."
"Ja."
"Wissen Sie warum Professor Dumbledore Ihnen den Posten fortwährend verwehrt hat?"
"Das müssen Sie ihn fragen", erwiderte Snape kalt. Tatsächlich wusste es Ichigo - aber er vermutete, dass Snape es ebenfalls wusste. Er konnte sich nicht vorstellen, dass Dumbledore nicht offen ihm gegenüber war, warum er ihn dauernd ablehnte.
Der Grund war, dass Dumbledore nicht riskieren wollte, ihn zu verlieren.
Er - und viele anderen Professoren - glaubte, dass Voldemort die Stelle des Lehrers für Verteidigung gegen die Dunklen Künste verflucht hatte, als er sie selber nicht erhalten hatte. Snapes Argument war, dass er als ehemaliger Todesser und Anhänger von Voldemort am besten wusste, wie er die Schüler von Hogwarts darauf vorbereiten konnte, sich ihm entgegen zu stellen. Allerdings hatte kein Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste länger als ein Jahr auf dieser Position durchgehalten, seit Voldemort selbst für diese Stelle abgelehnt worden war. Dumbledore hielt Snape für viel zu wertvoll, um zu riskieren den Zauber/Fluch/Verwünschung oder was auch immer es war, auf ihn zu lenken. Er war außerdem der bei weitem beste Meister für Zaubertränke den Dumbledore jemals finden würde, jedenfalls mindestens wie er angedeutet hatte, bis Ichigo die Schule abschloss...
"Oh, das werde ich", erwiderte Professor Umbridge mit ihrem zuckersüßen Lächeln.
"Ich vermute, dass all dies - relevant ist?"
"Oh meine Güte, ja", antwortete sie affektiert lächelnd. "Das Ministerium möchte ein gründliches Verständnis für die - Werdegänge - aller Professoren haben."
Sobald sie ihn verlassen hatte und Snape sich umsah, traf sein Blick auf den Ichigos. Harry schaute zwischen den beiden hin und her, und weil er das tat und nicht darauf achtete, welche Menge Drachenblut er in seine Mixtur tropfen ließ, gerann diese zu einer stinkenden orangenen Sauerei. Ichigo zuckte plötzlich zusammen, sah zu Harrys Kessel hinüber und hinderte ihn gerade rechtzeitig noch daran noch mehr hinzuzufügen, was dazu geführt hätte, dass der Boden herausfallen und das Ganze sie beide bespritzen würde.
"Schon wieder keine Punkte, Potter", sagte Snape mit einer Art bösartigem Vergnügen. "Ein Aufsatz darüber, wie und was Sie falsch gemacht haben, sowie die korrekte Zusammensetzung des Stärketranks bis zur nächsten Stunde. Evanesco."
"Ja, Sir."
"Tut mir leid, Harry", sagte Ichigo, der sich schuldig fühlte, leise.
"Nicht dein Fehler. Du bist für meinen Zaubertrank nicht verantwortlich. Das bin ich."
"Aber..."
Am Ende der Stunde hatten fünf weitere Schüler zusätzliche Hausaufgaben: Rukia, Mizuiro, Ron, einer der anderen Hufflepuffs und, seltsam genug, Goyle - aber wahrscheinlich nur deswegen, weil sein Kessel wegen seiner armseligen Mixtur gerade dann zersprungen war, als Professor Umbridge vorbei ging, womit er geschafft hatte, sie zu verbrühen. Es war auch ein seltener Fall, dass in Zaubertränke ein Slytherin Punkte abgezogen bekam. Allerdings... Ichigo warf Uryu einen stirnrunzelnden Blick zu, der heimlich seinen Zauberstab zurück in seinen Umhang gleiten ließ. Seine Augen weiteten sich leicht.
Er hatte nicht gerade... er würde nicht... aber als der Quincy ihm einen selbstgefälligen Blick zuwarf, musste Ichigo sich abwenden, um nicht in Gelächter auszubrechen.
"Was?" fragte ihn Harry.
"Später", sagte Ichigo, dessen Lippen leicht zuckten. Er sagte ihnen beim Mittagessen, was Uryu angestellt hatte.
Ron und Harry dachten, dass es brilliant war.
"Keine Ahnung, wer sonst damit durchgekommen wäre", grinste Ron.
"Ich schon", sagte Harry und sah zu Ichigo hinüber. Snape hätte wahrscheinlich einfach in die andere Richtung geschaut. Tatsächlich hätte er Ichigo möglicherweise Punkte dafür gegeben. Nicht dafür, dass er einem Slytherin einen Streich gespielt hatte - sondern dafür, dass er Dumbridge damit erwischt hatte.
"Ich hasse Montage", murmelte Harry als sie aus der Halle und in den Hof gingen. "Vielleicht sollte ich Wahrsagen schwänzen..."
"Das kannst du nicht", sagte Hermine fest.
"Unser Gewissen", sagte Ron missmutig.
"Oh, aber ihr müsst gehen!" Momo zog den beiden einen Flunsch. "Sich was auszudenken macht nur halbsoviel Spaß, wenn ihr nicht dabei seid!" Mizuiro nickte zustimmend.
Hermine starrte die vier wütend an, die alle anscheinend keinerlei Reue zeigten.
"Hermine! Komm schon, wir kommen zu spät!" rief Tatsuki ihr von da aus zu, wo sie und Rukia auf sie warteten. Sie warf den reulosen vier einen abschließenden wütenden Blick zu, ehe sie den beiden hinterher und zu ihrem mit Abstand liebsten Unterricht eilte - Arithmantik.
"Also wann schreibst du deinen Aufsatz für Zaubertränke?" fragte Mizuiro. "Ich denke ich schreibe meinen während Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Das Kapitel habe ich schon gelesen."
"Ich weiß was ich falsch gemacht habe - ich habe zu sehr auf Snape und Dumbridge geachtet und nicht genug auf meinen Zaubertrank", gab Harry mit einer Grimasse zu. "Ich glaube aber nicht, dass ich das zugeben kann."
"Oh, warum nicht?" sagte Momo lächelnd. "Vielleicht weiß er die Ehrlichkeit tatsächlich zu schätzen."
"Weil ich dann zugeben müsste, dass ich ihm die Daumen gedrückt habe, dass er sie demütigen kann", gab Harry zu.
"Nun, das wäre mal was anderes, das ist sicher", stimmte Ichigo mit einem Grinsen zu.
Anmerkungen des Autors
(1) Schaut euch den Film "Harry Potter und der Feuerkelch" an... Da Harry und Dean beide als Muggel erzogen wurden, haben sie den Film wahrscheinlich gesehen - oder zumindest davon gehört.
(2) 'Stubenhocker' oder 'uncool'. Das ist eine Abkürzung von Datte, Saitama no... (aber, das ist aus Saitama...) eine Redewendung, die zuerst von Leuten aus der Innenstadt von Tokio verwendet wurde. Sie bedeutet, dass etwas aus dem nicht sehr angesagten, außerhalb gelegenen Vorort Saitama stammt.
(3) Wörtlich übersetzt: "Du bist laut!"
(4) Wörtlich übersetzt: "Du bist ein Drecksack!"
