21
Sie standen in einer der Kammer der Mägde. Aufkeuchend schöpften diese nach Atem, als sie so unvermittelt aus dem Schlaf gerissen wurden, doch ein finsterer Blick von Guy genügte, um sie zum Schweigen zu bringen, bevor sie den Mund erst aufmachen konnten. Er blieb dicht an der Tür und lauschte. Marian klebte förmlich an seiner Seite, auch sie wollte sich nichts von dem was vor der Tür vor sich ging, entgehen lassen. Innerlich zählte Guy bis zehn, dann öffnete er die Tür einen kleinen Spalt und schielte hinaus. Der Flur lag still und verlassen da. Nichts regte sich, nicht einmal die Fackeln in ihren Halterungen bewegten sich über Gebühr und doch wusste Guy intuitiv, dass erst vor wenigen Augenblicken jemand hier vorbei geschlichen war. Er deutete Marian ihm zu folgen.
Langsam schlichen sie wieder nach draußen und sahen sich genau um, doch sie waren allein. Sie folgten dem Gang Richtung Ostturm. Umso näher sie diesem kamen, umso beunruhigendere Geräusche drangen zu ihnen. Irgendetwas ging in der Kammer von Prinz John vor sich. Erstickte Laute, begleitet von dumpfem Klirren, ließen Guy seine Schritte beschleunigen. Die Tür zu Prinz Johns Gemach stand offen und sofort ahnten beide schreckliches. Guy deutete Marian hinter ihm zu bleiben. Vorsichtig näherte er sich der Tür und blickte hinein. Prinz John lag in seinem Blut auf dem Bett.
Um dieses herum stand ein Sarazene, bewaffnet mit einem blutigen Krummschwert. Guy registrierte sofort, was hier geschehen war und ahnte bereits schlimmes. Seine Befürchtungen sollten sich auf der Stelle bewahrheiten. Der Sheriff trat durch eine andere Tür in den Raum. In seinen Händen blitzte ein blutiger Dolch. „Keine Zeugen, sagte ich!", zischte er zornig. Er musste selbst Hand anlegen. Einer der persönlichen Wachen des Prinzen wäre beinahe die Flucht gelungen. Gut, dass dieser ihm in die Arme gelaufen war. „Ist er tot?" Verächtlich blickte er auf den Prinzen. Der Sarazene nickte.
„Hier habt Ihr Euren Lohn und nun verschwindet! Ich werde die Wachen rufen, damit sie Guy und sein Liebchen wegen Mordes an den Prinzen festnehmen können!" Eigentlich wollte er diesem den Mord an den König in die Schuhe schieben, aber für diesen hatte sich eine viel bessere Lösung gefunden. Gefangen im Ausland, ohne die Möglichkeit zu entkommen und niemand würde, so wahr er hier stand, das Lösegeld für ihn bezahlen! Fast hätte er laut aufgelacht, aber zu dieser Pietätlosigkeit wollte er sich dann doch nicht hinreißen lassen.
Guy drängte Marian zurück. So rasch sie konnten liefen sie zurück in ihre Kammer. Wenn sie nicht am Galgen landen wollten, mussten sie so schnell wie möglich fort von hier.
„Nehmt nur mit woran Euer Herz hängt – alles andere lasst hier!", hielt er sie zur Eile an und riss zugleich eines seiner Hemden aus der Kommode, um das einzige zu retten, woran sein Herz hing. Der Ring sollte nicht im Schloss bleiben. In seiner Hast purzelte er ihm aus dem Hemd zu Boden und rollte vor Marians Füße. Für einen Moment hielten beide die Luft an, dann beugte sich Marian langsam herab und hob ihn andächtig vom Boden auf. Sie hielt ihn zwischen ihren Fingern und betrachtete ihn, dabei gingen ihr die unterschiedlichsten Gedanken und Gefühle durch den Kopf.
Er hatte ihn behalten, die ganze Zeit über. Das war der Ring, den er ihr bei ihrer ersten Hochzeit gegeben hatte. Warum hatte er sich nie davon getrennt? Als Mahnung was beim ersten Mal passiert war? Oder aus sentimentalen Gründen? Obwohl Guy und sentimental? Nein das mochte sie nicht glauben. Wortlos reichte sie ihm den Ring, drehte sich um und begann hastig zusammenzusuchen was sie brauchen würde.
Guy wusste nicht, welche Reaktion er erwartet hatte, aber damit hatte er nicht gerechnet. War ihr der Ring gleichgültig oder hatte sie bereits vergessen, dass es der Ring war den er ihr geschenkt und den sie ihm nachdem sie ihn damit verletzt hatte, vor die Füße geworfen hatte? Fest schloss sich seine Faust um diesen. Dann ließ er ihn unter seinem Wams verschwinden. Eine gewisse Traurigkeit ergriff ihn, die er schleunigst verdrängte, dafür war jetzt keine Zeit. Sie mussten zusehen, dass sie von hier fort kamen.
„Eilt Euch! Wir müssen gehen!" Guy fasste nach ihrem Arm und drängte sie, ohne darauf zu achten ob sie noch etwas mitnehmen wollte, zur Tür hinaus. Vielleicht hatten sie schon zuviel Zeit verloren? Nur weil er so albern war und den Ring nicht zurücklassen wollte, konnte es passieren, dass sie doch noch am Galgen landeten. Wegen ihm könnte sie sterben, dann wäre alles umsonst gewesen. Schnell eilten sie den Gang hinab. Die ersten lauten Geräusche, die auf einen Tumult schließen ließen, waren bereits zu hören. Es war nur mehr eine Frage der Zeit, bis das ganze Schloss erwachen und nach ihnen suchen würde. Prinz John war tot. Ermordet von den gedungenen Mördern des Sheriffs.
Dieser selbst würde sich niemals die Hände schmutzig machen. Unbeschadet erreichten sie das Portal. Hastig drängte Guy Marian hindurch und folgte ihr. Ganz von selbst, als wäre es das Natürlichste auf der Welt fasste er nach ihrer Hand und rannte mit ihr sprichwörtlich um ihr Leben über den Hof. Noch folgte ihnen niemand. Doch merkte er wie immer mehr Lichter durch das Schloss eilten. Scheinbar suchte man bereits nach ihnen. Eigentlich wollte er sich noch sein Pferd holen, aber dafür war es zu spät. Er drängte Marian zu dem schmalen Durchgang in der Mauer und zum ersten Mal war er froh darüber, dass seine Männer so nachlässig ihren Dienst verrichteten.
Beide dort abgestellten Soldaten schliefen tief und fest. So wusste niemand wo sie das Schloss auf ihrer Flucht verlassen hatten, was ihnen etwas mehr Zeit verschaffen würde. Zu Fuß zu fliehen war so schon schwer genug. Er würde mit Marian im Sherwood Forest untertauchen müssen. Was ihm einen bitteren Beigeschmack verschaffte. Dort lebte auch Robin Hood. Hinter ihm lauerte sein Tod und vor ihm auch.
Er drängte Marian zwischen die Bäume, als die ersten lauten Stimmen zu ihnen drangen. Scheinbar hatte der Sheriff ihr Verschwinden bemerkt. Nun hieß es soviel Abstand wie möglich zwischen sich und dem Schloss zu bringen. Umso tiefer sie in den Wald vordrangen umso weniger würde es den Soldaten des Sheriffs gelingen sie zu finden. Sie stolperten über Wurzeln, zerkratzten sich an scharfen Ästen die Arme und Gesichter, aber keiner von ihnen hielt auch nur für eine Sekunde inne. Erst als Marian kaum noch Luft bekam, zwang sie Guy stehenzubleiben. „Ich … ich kann nicht mehr!", stieß sie zwischen zwei Atemzügen hervor und hielt sich keuchend den Bauch. Sie hatte schlimmes Seitenstechen und ihre Lunge schmerzte bei jedem Atemzug.
Robin betrachte die Sarazenin misstrauisch. Sie verschwieg ihm etwas, dass spürte er deutlich. Weder verriet sie ihm den Aufenthaltsort ihres Vater, noch was dieser so fern seiner Heimat hier wollte. Einen Krieg, der so viele hunderte Meilen von hier geführt wurde, wie will er diesen in einem anderen Land beenden können? Wie? „Ich kann Euch wohl nicht dazu bewegen hier auf mich zu warten? Leider zwingt mich eine wichtige Angelegenheit, die keinen Aufschub duldet, Euch zu verlassen!"
Leicht spöttisch zog Nasrin eine Augenbraue in die Höhe. „Wie kann es sein, dass Ihr, wie Ihr sagt, so dringend erwartet werdet und dennoch Zeit habt durch ein beinahe undurchdringliches Dickicht zu kriechen, um mich bei meinem Bade zu stören?" Robin besaß den Anstand zu erröten. „Ich hatte nicht Euch erwartet!", stieß er trocken hervor. „Sondern?" „Madam, gesteht mir meine Geheimnisse zu – ich lasse Euch auch die Euren!" Er verneigte sich leicht vor ihr und machte sich auf den Weg.
Sein Pferd erwartete ihn dort, wo er es verlassen hatte, aber irgendetwas hatte sich verändert. Er spürte, dass er nicht alleine war. In der Dunkelheit lauerte jemand. Robin leckte sich über die trockenen Lippen und zog dabei möglichst lautlos sein Schwert. Das Mädchen, das er gerade verlassen hatte, konnte es nicht sein. Sie befand sich hinter ihm. Das Gefühl beobachtet zu werden, kam von vorne. Er schlich geduckt um sein Pferd herum und lauschte in die Nacht.
„Wer ist das?", wisperte Marian. Es konnte Robin oder einer seiner Männer sein, aber es war auch möglich, dass es jemand ganz anderes war. Jemand, dem sie auf keinen Fall begegnen wollten. Guy schüttelte den Kopf. Er hatte keine Ahnung, wer sich noch außer ihnen in der Dunkelheit im Wald herumtrieb. „Bleibt hier und rührt Euch nicht!", befahl er ihr leise. Kurz wartete er ob sie gehorchte, erst dann drang er gebückt durch das Gebüsch und bewegte sich auf die einsame Gestalt zu. Mit einer geschmeidigen Bewegung zog er sein Schwert. „Wer seid Ihr? Gebt Euch zu erkennen, wenn Euch Euer Leben lieb ist!", befahl er bellend der Gestalt. Robin schwang zu ihm herum und sah Guy erfreut an.
„Welch Überraschung! Hat Euch Euer Herr von der Leine gelassen? Dürft Ihr überhaupt zu dieser späten Stunde alleine hier herumlaufen?" Spott und Verachtung sprachen aus Robins Stimme. Er hasste sein Gegenüber über alles und nur zu gern hätte er ihm sein Schwert mitten ins Herz gebohrt. Guys Augen verengten sich. So trafen sie einander wieder. „Wir haben noch eine Rechnung offen. Diesmal dürft Ihr nicht darauf hoffen mich überraschen zu können. Mal sehen wie Ihr Euch in einem fairen Kampf haltet!" Er machte sich kampfbereit. Wenn Gott ihm gnädig war, würde er Hood noch heute ins Jenseits befördern.
„Wollt Ihr mich mit Eurem Gerede zu Tode langweilen oder findet Ihr noch genug Mut, um vielleicht doch die Klinge mit mir zu kreuzen?", spottete Robin. Er wusste um Guys Temperament. Wenn er ihn lange genug reizte, würde er ihn blind vor Zorn angreifen und so leichter zu besiegen sein. Ein Knurren entrang Guys Kehle, dann krachten ihre Klingen hart aufeinander.
Marian wartete in geduckter Haltung, aber schon bald wurde ihr klar, wer der Fremde war. Robin! Schnell erhob sie sich und lief auf die beiden Männer zu. „Halt!", schrie sie laut. Sie könnte es nicht ertragen auch nur einen von ihnen zu verlieren und schon gar nicht, wenn sie sich gegenseitig erschlugen. Ohne Zögern warf sie sich zwischen die Beiden und stellte sich schützend vor Guy. Heftig atmend trat Robin einen Schritt zurück, dabei ruhten seine Augen tief verletzt auf Marian. Sie hatte sich nicht vor ihn gestellt, sondern vor Gisborne. Unmissverständlich zeigte sie damit zu wem sie gehörte. Nicht mehr zu ihm. Nasrin hatte sich, vom Lärm angelockt, an die Drei angeschlichen. Gespannt folgte sie ihrer Unterhaltung.
„Welch unterwartetes Glück! Seine Majestät lebt!", rief der herbeigerufene Medikus erfreut aus. „Seine Lebenszeichen mögen nur schwach sein, aber so Gott uns gnädig ist, wird er überleben!" Am liebsten hätte der Sheriff ihn niedergestochen, aber in der Gegenwart der Soldaten des Prinzen wagte er es nicht. Wie konnte es sein, dass der Sarazene so versagt hatte? Waren nicht gerade sie für ihre große Kampfkunst bekannt? Wie kam es dann, dass er es nicht schaffte einen unbewaffneten Mann im Schlaf zu töten?
Ärgerlich wollte der Sheriff um sich schlagen und seine Laune verschlechterte sich noch zusätzlich, als er erfuhr, dass sowohl Gisborne wie auch seine Gemahlin Marian das Schloss verlassen hatten. Durch Gisbornes Abwesenheit war es ihm unmöglich Prinz John zu töten. Niemand würde ihm glauben, dass es Gisborne war und es einfach zu behaupten wagte er nicht. Die Soldaten waren ihrem Heerführer treu ergeben. Ein Teil von ihnen war durchaus bestechlich, aber alle das wagte er zu bezweifeln.
„Er braucht viel Ruhe und man sollte ihn unter keinen Umständen zu viel bewegen. Und dann, wenn keine Infektion dazu kommt, stehen seine Chancen vollkommen zu genesen durchaus günstig, würde ich sagen!" Der Medikus klang für den Sheriff viel zu optimistisch. „Fein!", zischte er zornig und verließ das Gemach des Prinzen. Sein Weg führte ihn in den Westturm, doch die Sarazenen waren fort. Sie erachteten ihren Auftrag als erfüllt und befanden sich bestimmt schon auf dem Weg nach Ostarrichi, um sich den anderen anzuschließen.
Nun war er ganz alleine. Robin Hood trieb dort draußen im Wald sein Unwesen. Wohin es Gisborne verschlagen hatte, darüber konnte er nur raten, aber er würde ihn auf keinen Fall unterschätzen. Scheinbar hatte er irgendwie herausgefunden, was er vorhatte. Nur galt er jetzt als Thronfolgermörder, immerhin hatte er versucht Prinz John zu ermorden! Wenigstens musste er sich nicht um den König sorgen, denn dieser war sicher verwahrt in Ostarrichi.
Schweratmend stand Robin da und sah erbittert auf Marian. „So ist das also!", stellte er betroffen fest. Erst da wurde Marian bewusst, dass sie sich ganz von selbst schützend vor Guy gestellt hatte. „Robin …", stieß sie atemlos aus. Schwer enttäuscht trat er einen Schritt zurück, behielt aber sein Schwert griffbereit in der Hand. „Du musst mir nichts erklären, wie es aussieht hast du dich entschieden!", kam es verletzt von ihm. Marian begann sich ganz scheußlich zu fühlen. Vor ihr stand ihre Vergangenheit und hinter ihr … da war sie sich noch nicht sicher. Sie wusste nur eins, die beiden Männer zerrissen sie innerlich. Sie fühlte sich beiden verpflichtete. Beide hatten sie schon so viel für sie getan und riskiert. „Wenn du lieber dein Leben an der Seite eines Verbrechers und Mörders verbringst, dann sollten sich unsere Wege hier besser für immer trennen!"
Diese Worte entflammten in Marian die Wut. Immer ging es nur um ihn. Er fühlte sich gekränkt. Er war beleidigt. Aber was war mit ihr? Was mit Guy? Wo blieben sie? „Du wirst mir jetzt zuhören! Ich habe Guy auf deinen Wunsch geehelicht. Ich habe mich in mein Schicksal gefügt, weil du mir keine andere Wahl gelassen hast …" Sie spürte wie sich Guy hinter ihr versteifte. Es war nicht unbedingt das was er hören wollte. Vor ihr runzelte Robin bei ihren Worten die Stirn.
Plötzlich brach unmittelbar in ihrer Nähe ein Ast. Sie waren nicht länger allein. Alle drei Köpfe drehten sich in die Richtung, aus der das Geräusch kam. Innerlich verfluchte sich Nasrin. Um besser hören zu können war sie näher gekommen und dabei unvorsichtig gewesen. Ein unbedachter Schritt hatte genügt und die Aufmerksamkeit auf sie gelenkt.
Unweit ihrer Stelle bewegten sich noch drei andere Gestalten durch den Wald. „Wir sollten in unsere Heimat zurückkehren, jetzt wo es in diesem Land keinen Herrscher mehr gibt, wird der Krieg bald zu Ende sein!", meinte Azad. Er vermisste seine Heimat, seine Familie. Das war auch der Grund, warum er hier war. Sein Volk litt und das Land lag in Blut und Asche. Für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind, das er sterben sah, wuchs sein Hass auf dieses England und vor allem auf ihren König. Mit welchem Recht waren sie in ihr Land eingedrungen und hatten die Waffen gegen sie erhoben? Mit welchem Recht?
„Ich denke, wir sollten noch bleiben. Der, den sie den Löwen nennen, ist noch nicht tot!", sagte Shahmain. Er war der eigentliche Anführer und mochten seine Worte noch so beiläufig geklungen haben, so zweifelte weder Azad noch Farhat, dass es sich um einen Befehl handelte. Sie würden bleiben, solange es Shahmain für richtig hielt. Innerlich spürte Azad wie sich sein Herz verkrampfte. Er vermisste Elinja, seine Frau, und Nasrin, seine geliebte Tochter, aber er hatte sich für diesen Auftrag freiwillig gemeldet.
Es erschien ihnen wie ein Zeichen Allahs, als eine dunkel vermummte Gestalt mit einem Beutel voll Gold auf der Suche nach gedungenen Mördern an sie herantrat. Eigentlich ein leichtes Unterfangen, sie sollten bloß den König dieses Landes töten. Aber es sollte sich als schwierig gestalten, denn bevor sie ihren Auftrag erledigen konnten, hatte dieser bereits ihr Land verlassen und segelte über die Ägäis Richtung Griechenland.
„Wer seid Ihr?" Marians Frage richtete sich direkt an Nasrin. Ihr Blick ging über die zierliche, zarte Gestalt die keinen Zweifel daran ließ, dass es sich um eine Frau handelte und sie kam genau aus derselben Richtung wie Robin. Das konnte kein Zufall sein. „Nasrin", erwiderte die Frau knapp. Angespannt sog sie die Luft über ihre Nase ein. Tod lag in der würzigen Luft des Waldes. Heute Nacht würde noch jemand sterben, das fühlte sie in jeder Faser ihres Körpers. „Nasrin, was habt Ihr mit Robin zu schaffen?"
