A/N: Und es ist schon wieder Sonntag. Erste Woche an der Uni ist um, ich bin in alle (okay, fast alle – das eine Dänischseminar kollidiert mit meinem Praktikum an der Schule, deshalb muss ich das erst in einem anderen Semester belegen) Veranstaltungen reingekommen, die ich belegen wollte und soweit hört sich das alles sogar ziemlich interessant an. Ach ja, und wir konnten uns unsere eine Hausarbeit in Englisch abholen, wo bei mir dann drunter stand „Your English in excellent." Sowas hört man doch gerne, oder?
Wie auch immer, will euch jetzt nicht weiter voll labern, denn glaubt es oder nicht, es wird langsam spannend werden (selbst wenn euch wieder sehr vieles bekannt vorkommen wird, aber es werden mal wieder wichtige Grundsteine für das weitere Geschehen gelegt!)!
Teil II
Kapitel 20: Es beginnt...
Jenny konnte ihren Augen nicht trauen. Was trieb ihr Bruder da unten? Warum hatte er sich in einen Super Saiyajin verwandelt, zweiter Level, wohlbemerkt, wenn er ihnen es so strikt verboten hatte? Nachdem er sein Bandanna verloren und seine Sonnenbrille abgenommen hatte, als er von seinen Klassenkameraden erkannt worden war, stand er nun diesem merkwürdigen Typen, Jenny glaubte sein Name war Kibito, gegenüber. Das Erwachsenenturnier hatte ganz harmlos angefangen, doch war mit jedem Kampf merkwürdiger und verwirrender geworden.
Zuerst war, als der Ringrichter den Zuschauern die Gegenüberstellungen bekannt gegeben hatte, ein allgemeines Raunen durch die Reihen gegangen, wo die Familien und Freunde der Z-Kämpfer saßen. Goku und Vegeta würden sich schon gleich gegenüberstehen, im sechsten Kampf. Obwohl Jenny von der gespannten Vergangenheit zwischen den beiden Saiyajin wusste, dachte sie nicht weiter darüber nach. Sie wollte sie nur kämpfen sehen.
Der erste Kampf jedoch fand zwischen Krillin und einem riesigen fettleibigen Mann mit dem Namen Punta, dessen Ähnlichkeit zu einem Flaschengeist größer war als zu einem Kampfsportler, statt. Der Kampf hatte so schnell geendet, wie er angefangen war. Punta hatte ein wenig geprahlt und dann, von seinem Gegner enttäuscht, hatte Krillin ihn einfach in den Bauch geboxt, ihm ein paar Ohrfeigen verpasst und am Ende aus dem Ring gekickt. Er hatte die ganze Zeit seine andere Hand in seiner Hosentasche gelassen.
Das mag den meisten merkwürdig vorgekommen sein, zumindest neunundneunzig Prozent der Zuschauer, während das letzte Prozent es schon erwartet hatte. Der zweite Kampf hatte die Z-Kämpfer jedoch überrascht, sei es die Teilnehmer oder Familie und Freunde, die dem Turnier nur zuschauten. Piccolo war dran gewesen, der in diesem Turnier als Ma Junior unterwegs war, und sein Gegner war ein Kämpfer mit dem Namen Shin gewesen. Jenny hätte gedacht, dass dieser Kampf zumindest ein wenig interessant geworden wäre. Bei dem Shin gab es etwas, das sie nicht zuordnen konnte und sie konnte seine Macht spüren, obwohl Piccolo noch immer viel stärker war. Sie hatte nicht einen Moment daran gezweifelt, dass Piccolo gewinnen würde, genauso wie die anderen, deshalb waren sie umso überraschter, als Piccolo aus dem Ring getreten war und aufgegeben hatte, bevor der Kampf überhaupt angefangen hatte.
Jenny glaubte nicht, dass die anderen in den Zuschauerrängen den Blick auf Piccolos Gesicht gesehen hatte, bevor er aufgegeben hatte, da sie viel zu weit vom Ring entfernt saßen, um als normaler Mensch jedes kleinste Detail zu erkennen, doch sie war sich sicher, dass sie diesen Blick noch nie zuvor gesehen hatte. Er hatte mit sich gerungen. Es hatte so ausgesehen, als ob sein Kopf kämpfen aber sein Körper nicht gehorchen wollte. Dann der plötzliche Ausdruck des Verstehens und der Resignation, als ob er plötzlich wusste, warum er nicht kämpfen konnte und auch, dass er niemals gegen diesen Shin gesiegt hätte.
Als die nächsten Kämpfer angekündigt worden waren, hatten die Zuschauer in den Rängen getobt. Die Gegner waren Videl und ein gewisser Supopo Bitchi gewesen. Ein Schauer war über Jennys Rücken gejagt, als Supopo Bitchi in den Ring getreten war. Dieser Typ war merkwürdig. Er fühlte sich anders an, aber es war anders als bei Shin. Bei Shin hatte sich dieses Anderssein irgendwie richtig angefühlt, aber dieser Kämpfer fühlte sich einfach falsch an. Sie konnte die Macht spüren, die von ihm abstrahlte, doch zur gleichen Zeit war diese Macht nicht seine. Jeder Kämpfer besaß sein eigenes Ki, seine eigene Lebensenergie, die mit seinem Körper und seiner Seele verbunden war. Auch Supopo Bitchi besaß einen kleinen Teil dieser Macht, doch sie war von der unglaublich starken und dunklen Macht, die ihn scheinbar besaß, unterdrückt.
Jenny hatte nicht gewusst wie oder warum, doch sie war sich ganz und gar sicher gewesen, dass Videl nicht in der Lage sein würde, diesen Kampf zu gewinnen. Und sie hatte Recht behalten.
Wenn Jennys Kampf gegen Ethus grausam gewesen war, dann war der Kampf von Videl gegen Supopo Bitchi einfach ungeheuerlich und schrecklich. Er hatte unbarmherzig auf Videl eingeschlagen, sich wundersamerweise von allen ihren Angriff erholt, sogar dem Genickbruch, der ihn eigentlich hätte töten sollen, und zeigte keine Gnade, nicht einmal, als Videl schon auf dem Boden lag und sich nicht mehr bewegen konnte. Wie Videl, die ihre Fähigkeiten während des Kampfes gezeigt hatte um sich davor zu retten aus dem Ring zu fallen und um sich ein wenig zu erholen, was die gesamte Menge in den Rängen und ihr Vater überrascht hatte, konnte Supopo Bitchi fliegen.
Jenny hatte die Verzweiflung im Ki ihres Bruders gespürt. Je mehr Videl verletzt worden war, umso mehr war sein Ki gestiegen. Es war direkt vor dem Ende des Kampfes gewesen, kurz bevor Supopo Bitchis Angriffe Videl getötet hätten, dass Gohan sich in einem Super Saiyajin verwandelt und dieser andere Typ, der sich genauso falsch anfühlte wie Supopo Bitchi, seinem Freund befohlen hatte, aufzuhören. Um den Kampf zu beenden, hatte Supopo Bitchi die inzwischen bewusstlose Videl einfach an ihrem Fußgelenk ergriffen und sie aus dem Ring gezerrt. Gohan, jetzt wieder normal, war sofort an ihrer Seite aufgetaucht und hatte sie zu den Sanitätern gebracht. Jenny hatte ihren Bruder noch nie so wütend erlebt und es hatte sogar so ausgesehen, als hätte er Supopo Bitchi bedroht.
Nach diesem Kampf waren die anderen Kämpfe verschoben worden, da Gohan jetzt dran gewesen wäre und er mit Videl gegangen war. Jenny hatte gespürt, wie das Ki ihres Vaters plötzlich aus dem Aufenthaltsraum vor dem Ring verschwunden und wieder auf der anderen Seite erschienen war. Sie hatte es sofort verstanden. Er war zu Meister Quitte gegangen, um ein paar Senzus zu holen. Nur ein paar Minuten später war er wieder aufgetaucht und nachdem Gohan Videl die Senzu vorbeigebracht hatte, konnten die Kämpfe fortgesetzt werden.
Jenny war bereit auf ihren Fingernägeln zu kauen. Wenn die vorherigen Kämpfe auch nur irgendein Anzeichen dafür waren, was in den folgenden geschehen würde, konnte sie nur hoffen, dass die Erde nach dem Budokai noch in einem Stück war. Der Kämpfer, mit dem Gohan nun in den Ring getreten war, hatte eine ähnliche Aura wie Shin, aber bei weitem nicht so mächtig. Er fühlte sich nicht so an, als wollte er nichts Böses, doch Jenny konnte trotzdem dieses Gefühl nicht loswerden, dass etwas Schlimmes passieren würde.
Und wieder hatte ihr Gefühl sie nicht getäuscht. Sie hatte sich gefragt, das tat sie eigentlich immer noch, worüber die beiden so lange gesprochen hatten, als sich ihr Bruder plötzlich in einen Super Saiyajin verwandelt hatte. Und da stand er nun, in der Mitte des Ringes; sein goldenes Haar stand wild ab und blaue Blitze umgaben seinen Körper zusätzlich zu der goldenen Aura. Sie könnte zu ihrer Linken und Rechen Geflüster über den Goldenen Krieger und die Cell Spiele hören.
Gohan hätte sich nicht ohne einen guten Grund verwandelt, das wusste Jenny, deshalb konnte es nur eines bedeuten. Etwas Böses war im Anzug, wenn nicht sogar schon da.
Überall um sie herum war aufgewirbelter Staub. Dieses Bild erschien plötzlich vor ihrem inneren Auge. Was, wenn der Traum etwas bedeutete? Sie ließ sich wegziehen, mit dem Bild von der Person, die von einem hellen goldenen Glühen umgeben war und ein siegessicheres Grinsen auf ihrem Gesicht hatte, vor ihrem inneren Auge verewigt.
Sie beobachtete den Ring, und sagte sich, dass es nur ein Albtraum gewesen war. Doch das ungute Gefühl wollte nicht verschwinden.
Son Goku konnte nicht leugnen, dass er glücklich gewesen war, als Vegeta die Nummer gezogen hatte, die ihn als seinen nächsten Gegner festgesetzt hatte. Nach alledem, was er an diesem Tag gesehen und herausgefunden hatte, konnte er nicht erwarten, Vegeta zu beweisen, dass es immer noch etwas gab, bei dem er besser war. Nur einmal hatte Goku den Saiyajin in sich so stark gefühlt und das war direkt nach seiner ersten Verwandlung in einen Super Saiyajin gewesen. Man hatte ihn immer nur als gutherzige Person kennen gelernt – niemand hätte je vermutet, dass noch eine andere Seite von Goku existierte, nicht einmal er selbst. Zum ersten Mal wollte er nicht einen Kampf gegen Vegeta gewinnen, nur weil er nicht verlieren wollten, sondern um dieses Grinsen von Vegetas Gesicht zu entfernen und um ihm zu zeigen, wer die Nummer eins von ihnen war. Alle Gedanken an Buu waren in den Hintergrund gerückt; seine Eifersucht auf Vegetas Verbindung zu seinen eigenen Kindern hatte ihn überwältigt.
Als er und seine Freunde durch das Tor zum Ring getreten waren, hatte er Vegeta einen flüchtigen Blick zugeworfen und er dachte daran, dass, fünf Kämpfe später, ein drittklassiger Krieger wieder einmal über den Prinzen der Saiyajins triumphieren würde.
Aber dann fing alles an, schief zu gehen und die lauernde Bedrohung von Buu kam wieder in seinen Gedanken auf. Dass der göttliche Teil von Piccolo den Kaioushin erkannt hatte, was den Namekianer dazu gezwungen hatte, aufzugeben und Videls dramatische Niederlage gegen Supopo Bitchi und Gohans Reaktion darauf war nur der Anfang gewesen. Dieser Supopo Bitchi sollte nicht so stark sein, oder? Kaiousama hatte ihm einst erzählt, wie Babidi Leute mit Boshaftigkeit in ihrem Charakter unter seine Kontrolle bringen konnte. Diese Besessenheit verlieh ihnen eine Energie, die nicht ihre eigene war und durch ihre Boshaftigkeit wurden sie kontrolliert. Konnten Supopo Bitchi und sein Gefährte Yam von Babidi besessen sein?
Unglücklicherweise hatte er keine Zeit mehr gehabt, über diese Frage nachzudenken, da Videls Zustand ihm keine andere Wahl ließ, als zum Quittenturm aufzubrechen um ein paar Senzus zu holen. Vielleicht brauchten sie später mehr davon...
Nachdem er zurückgekommen war und Gohan Videl eine der drei Senzus gegeben hatte, die Meister Quitte noch übrig hatte, sollte Gohan gegen Kibito antreten. Goku wusste nicht warum, doch er hatte bei diesem Kampf ein merkwürdiges Gefühl und verspannte sich. Die Tatsache, dass seine Klassenkameraden Gohan erkannt hatten, würde ihr kleinstes Problem darstellen.
Er hatte beobachtet, wie sein Sohn in eine fehlerlose Kampfhaltung ging und auf den ersten Angriff warte – doch er kam nie. Stattdessen sprach Kibito mit Gohan und forderte ihn auf, sich zu verwandeln. Goku hatte auch bemerkt, wie das merkwürdige Pärchen Yam und Supopo Bitchi in einer Ecke standen und miteinander flüsterten.
„Was immer jetzt auch passiert, greift bitte nicht ein", sagte der Kaioushin plötzlich.
Die Reaktion der anderen Z-Kämpfer kam sofort, als sie wissen wollten, wovon er sprach und wer er überhaupt war. Bevor Piccolo antworten konnte, hatte Goku ihnen erzählt, dass er der Kaioushin war, der Götter der Kaious, dem Dai Kaiou eingeschlossen.
„Ich glaube, dass Yam und Supopo Bitchi ihn angreifen werden", war der Kaioushin fortgefahren, wobei er die bohrenden Blicke der anderen ignorierte. „Keine Angst, sie werden ihn nicht umbringen. Sie sind nur hinter seiner Energie hier."
Wir glauben, dass er vorhat die Energie der Kämpfer hier zu benutzen, um Buu wieder ins Leben zurückzuholen. Sie wollten Gohans Energie benutzen, um Buu wiederzubeleben. Goku ballte seine Fäuste, in dem Wissen, dass er die zwei jetzt nicht angreifen konnte. Wenn er es tat, dann würden sie nie herausfinden, wo Babidi sich versteckte.
Genau in diesem Moment hatte Gohan sich in den zweiten Level des Super Saiyajins verwandelt. Danach geschah alles in Zeitlupe. Ein Geraune ging durch die Zuschauer, Goku erkannte den Blick der Erkenntnis auf Yams Gesicht, Vegeta verkündete, dass Gohan noch nicht einmal nahe an dem Level von seinem Kampf gegen Cell war und dann griffen die beiden Handlanger von Babidi an, wobei sie ein merkwürdig aussehendes Gerät in Gohans Seite stießen und seine Energie absorbierten. Son Goku blickte zu dem Kaioushin und bemerkte, dass er Gohan mit seiner eigenen Energie festhielt, damit der Saiyajin sich nicht bewegen und wehren konnte. Krillin trat einen Schritt näher an den Ring heran, doch der Kaioushin befahl ihm, zurückzubleiben. Nicht einmal Kibito tat etwas.
Endlich, nach scheinbar endlos langen Minuten, verblasste das Glühen um Gohan und sein Haar flackerte zurück zu schwarz. Supopo Bitchi ließ ihn los und er fiel zu Boden, beinahe bewusstlos. Dann schossen sie in den Himmel hinauf und flüchteten.
„Tut noch nichts", befahl der Kaioushin noch einmal. „Kibito wird seine Energie wiederherstellen. Ich werde ihnen jetzt folgen. Goku, wie ich dir bereits gesagt habe, würde ich eure Hilfe sehr schätzen, aber ihr braucht nicht mitzukommen." Ohne noch etwas zu sagen, flog er auch los.
Goku wandte sich um und schaute in die verwirrten und erwartungsvollen Gesichter seiner Freunde. Er seufzte. Egal wie er die Sache betrachtete, er hatte keine andere Wahl. „Ich werde auch gehen. Diese Sache ist wirklich ernst."
„Was ist mit unserem Kampf?"
„Es tut mir wirklich Leid, Vegeta", sagte Goku zu ihm, während er versuchte den genervten Ton aus seiner Stimme zu halten, der verraten würde, dass er die Situation so sehr hasste wie der Prinz. „Nicht jetzt, aber wir werden später gegeneinander antreten, wenn wir uns um das hier gekümmert haben."
„Ich werde gehen", verkündete Piccolo plötzlich und folgte dem Kaioushin.
Goku schaute zurück zum Ring, wo Videl in der Zwischenzeit aufgetaucht war und jetzt neben Gohan kniete. „Ich werde ihnen folgen, aber ich muss noch mit ChiChi sprechen, bevor ich aufbreche."
Jenny schaute den Energieschweifen, die Piccolo und Shin hinterließen, nach, ihre Augen durch Schock geweitet, bevor sie sich wieder den Geschehnissen im Ring widmete. Gohan lag noch immer am Boden des Rings, unbeweglich, doch nun war nicht nur Videl an seiner Seite sondern auch dieser Kibito. Als sie gesehen hatte, was dort unten geschehen war, hatte sie so verzweifelt eingreifen und diese beiden Typen von ihrem Bruder reißen wollen. Doch ihr Körper war wie gelähmt gewesen, durch den Schock, dass niemand, nicht einmal ihr eigener Vater oder die anderen etwas getan hatten. Sie hatte sich noch nie zuvor so hilflos gefühlt.
Plötzlich schossen auch Goku und Vegeta in die Luft und beide flogen auf sie zu. Ihr Vater hielt vor ihrer Mutter an, die bereits mit ihren Händen in ihre Hüften gestemmt dort stand, obwohl ihr Gesicht von dem, was sie gerade im Ring gesehen hatte, noch immer leichenblass war.
„Son Goku! Was geht hier vor?"
„ChiChi", sagte er in einem beruhigenden Ton. „Bitte, hör mir zu. Mach dir um Gohan keine Sorgen, Kibito wird seine Energie wiederherstellen, aber diese Situation ist todernst." ChiChi wollte etwas sagen, doch Goku fuhr fort, bevor sie ihren Mund öffnen konnte. „Ich bin mir sicher, du erinnerst dich an das, was ich dir über Buu und den Magier Babidi erzählt habe." Sie nickte und erinnerte sich endlich daran, wo sie die beiden Kämpfer, gegen die Piccolo und ihr Sohn kämpfen sollten, schon einmal gesehen hatte. „Gut... Baba!", rief er.
Nur ein paar Sekunden später erschien Uranai Baba, die kleine Hexe und Schwester von Muten Roshi, auf ihrer schwebenden Kristallkugel. „Was ist los, Goku? Eure Zeit ist noch nicht um."
„Ich will, dass ChiChi ins Jenseits zurückkehrt." Ein kollektives ‚Was?' konnte er von seinen Freunden hören, doch alles was er sagen musste, damit die Hexe ihn verstand, war: „Es ist hier nicht sicher. Babidi ist auf der Erde." Goku wandte sich wieder seiner Frau zu. „Es tut mir ehrlich Leid, Chi, aber wenn dir hier auf der Erde etwas zustößt und du wieder stirbst..."
„Dann höre ich auf zu existieren. Ich weiß..." ChiChi atmete einmal tief durch. „Okay, ich werde zurückgehen. Und du sei vorsichtig und pass auf Gohan auf. Ich bin mir sicher, er wird dir folgen, sobald er wieder auf den Beinen ist."
Goku lächelte sie an und gab ihr einen kleinen Kuss. „Natürlich. Bis später." Er wollte sich jetzt nur noch von seiner Tochter verabschieden, da er Goten und Trunks nicht bloßstellen wollte, die noch immer in ihrem Kostüm von Mighty Mask darauf warteten, dass die Kämpfe fortgesetzt wurden. Doch seine Laune trübte sich, als er den Austausch zwischen Jenny und Vegeta sah.
„Aber ich will mit euch kommen!", schrie sie.
„Nein, das wirst du nicht. Dem nach zu urteilen, was ich gehört habe, wird es für euch Kinder zu gefährlich da draußen sein. Du bist nicht stark genug", widersprach Vegeta.
„Was ist mit Krillin?" Jenny zeigte zum Himmel, wo Krillin gerade in Verfolgung von Piccolo und dem Kaioushin an ihnen vorbeischoss.
Er grummelte. „Glatzi ist zu blöd um zu bemerken, dass er gegen unsere neuen Gegner keine Chance haben wird."
„Diese zwei Typen waren nicht so stark. Er hätte sie beide mit Leichtigkeit besiegen können."
„Hör zu", stöhnte Vegeta. „Ich hab keine Zeit, mich mit dir zu streiten. Du bleibst hier und tust das, was die anderen dir sagen. Du wirst nichts Voreiliges oder Dummes tun. Ich zähle auf dich, sie zu beschützen, wenn etwas passiert. Hast du verstanden?"
Jenny verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust und ließ sich in ihrem Stuhl zurückfallen. Sie mochte das nicht. Sie wollte kämpfen. Wenn nur Trunks und Goten ihr helfen würden, gegen diese Unfairness zu protestieren, aber nein, sie waren zu sehr damit beschäftigt, sich unter diesem blöden Kostüm zu verstecken, damit sie gegen die Erwachsenen kämpfen konnten. Sie waren viel stärker als Krillin und könnten von großer Hilfe sein, dessen war sie sich sicher.
„Vegeta? Wir sollten los", sagte Goku plötzlich.
„In Ordnung."
Bevor Goku Vegeta folgte, schaute er zu Jenny zurück, als er sich verabschieden und sie einmal ordentlich umarmen wollte, weil er nicht wusste, wann er sie wiedersehen würde. Er seufzte fast unhörbar, als er sah, wie Jenny ihn gekonnt ignorierte und murmelte nur ein leises „Auf Wiedersehen" zu ihr und den anderen, bevor auch er verschwand.
Jenny hatte irgendwie ein schlechtes Gewissen, dass sie Goku, den Vater, den sie nie wirklich hatte kennen lernen können, einfach so ignorierte, doch etwas in ihrem Dickkopf sagte ihr, dass es seine Schuld war, dass sie ihnen nicht folgen durfte. Vegeta hatte sie und die anderen nie zurückgehalten, weder im Training noch bei Kämpfen, sondern ermutigte sie immer auf seine eigene Art weiterzumachen und ihr bestes zu tun. Das war eines, was sie so sehr an ihm mochte, deshalb musste es Gokus Gegenwart gewesen sein, die ihn dazu veranlasst hatte, sich so anders zu verhalten. Vielleicht um ihm zu zeigen, dass er Gokus Kinder nicht in Gefahr bringen würde.
Ja, das muss es sein, dachte Jenny. Doch das würde sie nicht zurückhalten. Sobald sie eine günstige Gelegenheit sah, würde sie weg sein.
