"Eins, Eins Eins, Eins, Eins, Eins. Peace Leute. Es geht mir gut. Oh, ich hab was zwischen den Zähnen." sagte Dima, als er ein Video aufnahm. Dann fummelte er etwas zwischen seinen Zähnen herum, bis er eine ein Euro Münze fand. "Oh, ein Euro. Nicht schlecht für den Anfang." er lachte daraufhin "böse"
"Es ist Sonntagmorgen. Wisst ihr, was das heißt?," fragte er in die Kamera, bis er seinen Kopf schief legte und sich selbst fragte: "Was heißt es denn? Das heißt draußen geht bestimmt voll die Post ab! Mal abchecken." Er lief zum nächsten Fenster, wackelte etwas mit der Kamera herum und machte eine Fliege nach: "Bsshshshsh *hust* *hust* Ich will sterben."
Danach saß er schon in Saschas "Zimmer" - nämlich der andere Raum ihrer 2 Raumwohnung. "Ich bin als erster Aufgewacht. Das heißt ich kann etwas böööses machen." er schnitt noch Grimassen vor der Kamera, bevor er sich selbst eine leichte Ohrfeige gab.
Er zeigte den noch schlafenden Sascha, stellte die Kamera ab, sodass man ihn noch sehen konnte, und lachte böse. Er zeigte ein Glas das er mit Wasser gefüllt hatte und deutete an, sich dieses auf den Kopf zu schütten. Er schüttelte grinsend den Kopf, als er dann einen Eimer hervor holte, und nickte dann begeistert den Kopf und gab ein Daumen hoch Zeichen. Er trat auf Sascha's Bett, und dann, nach ein paar Sekunden schüttelte er schließlich das Wasser auf diesen. Er sprang schnell runter, während Sascha sich umdrehte, wieder zudeckte und "OH YEAH!" rief.
Dima lachte und stellte die Kamera ab. Sascha war währendessen auch aufgestanden und sah ihn an. "Was sollte das den?!" fragte er leicht angepisst. Dima grinste wieder und reichte ihm ein Handtuch. "Na, ich war früher als du wach. Deswegen durfte ich dir einen Streich spielen." Sascha verdrehte die Augen.
Dabei hatte er so schön geschlafen. Endlich mal ziemlich lang und friedlich, und der Traum, den er hatte, war auch so schön gewesen. Er hatte von Dima geträumt, und der hatte ihn so süß angelächelt, mit seinen süßen Grübchen. Und er hatte ihn geküsst, so süß und lieblich, und er war im siebten Himmel gewesen. Und als Dima's Zunge dann noch um seine Lippen gezogen hatte, und er dann mit ihm so einen herrlichen Zungenkuss gehabt hatte - ausgerechnet dann musste ihn der Dima aus der realen Welt wecken.
Und dann auch noch dieser total unnötiger Grund. Naja, Dima liebte es schon immer, ihm streiche zu spielen oder zu ärgern. Er selbst machte das nicht so gerne, auch wenn er Dima auch schon mal hin und wieder streiche spielte. Und die waren noch nicht mal halb so schlimm wie die, die Dima ihn gespielt hatte. Aber das war ihn egal. Er war nicht so der Streiche Spieler. Und die Streiche die Dima ihn spielte, machten ihn nichts aus. Er mochte Dima, und er würde auch nie wirklich sauer auf ihn sein.
Dima grinste nun nicht mehr, zuckte mit den Schultern. "Also ich fands witzig. Und wenn du mal früher aufstehen würdest, könntest du mir auch mal einen Streich spielen." grinste Dima dann, während er anstallten machte, aus den Zimmer zu gehen. "Ich geh mir mal die Zähne putzen, du kannst dich in der Zeit ja noch abtrocknen." Sascha starrte ihn hinterher. Er verzog sein Gesicht zu einer Grimasse. 'So ein Idiot', dachte er sich. Er schüttelte seinen Kopf, griff wieder nach den Handtuch und trocknete sich ab. Das Dima auch immer solche Streiche spielen musste. Jemand sollte ihn mal eine Lektion erteilen, oder er sollte sich an ihn Rächen. Wobei das gar nicht so schlecht klang. Jetzt grinste er. Er hatte auch schon eine Idee. Er dachte an ein Video, was sie mal gedreht hatten wo er schon mal so was bei ihn getan hatte. Sein grinsen wurde breiter.
Daraufhin warf er das Handtuch bei Seite, ging in den Flur und schließlich in ihr kleines Badezimmer, und sah Dima, wie dieser seine Zahnbürste befeuchtete. Er lächelte. Und ging dann, so wie immer ins Bad und gestellte sich zu ihm. Dima warf ihn nur einen flüchtigen Blick zu. "Schon trocken?" wollte er wissen, aber Sascha ignorierte seine Frage. Er griff nach seiner Zahnbürste und sah in seinen Augenwinkel, wie Dima sich Zahncreme auf seine Zahnbürste strich. Dann führte er diese zum Mund, und fing an zu putzen.
Sascha grinste, das war der perfekte Moment. Er grinste. Streckte sich kurz und legte dann einen Arm um Dima. Der sah ihn leicht fragend an und Sascha lächelte ihn an. Er sah ihn tief in die Augen, und Dima sah ihn genauso tief in die Augen. Dima war inzwischen so abgelenkt, dass er mit der anderen Hand langsam zu Dimas Gesicht wanderte. Und dann, in Sekunden schnelle, hatte er nach Dima's Zahnbürste gegriffen. Der hatte ihn nur für ein paar Sekunden groß angesehen, denn dann hatte Sascha ihn schon böse angelächelt und hatte mit dessen Zahnbürste auf Dima's Wange gebürstet. Das tat er für ein paar Sekunden, dann ließ er diesen wieder los. Er lachte, trat einen Schritt zur Seite, warf die Zahnbürste ins Waschbecken und lachte ihn aus. Dima stand für ein paar Sekunden noch perplex so da, dann starrte er Sascha leicht wütend an.
"Was soll das?" fragte er ihn nach ein paar Minuten. Sascha grinste immer noch, zuckte mit den Schultern "Tja, das war eine kleine Racheaktion für vorhin. Jetzt bin ich ausgeschlafen, und in dem Fall konnte ich dir einen Streich spielen." Dima sah ihn groß an, und Sascha hatte schon den Eindruck, dass er jetzt sauer auf ihn wäre. Doch dann änderte sich Dima's Gesicht. Ein lächeln erschien darauf, bis es dann zu einen breiten grinsen wurde. Er trat zu ihm, und klopfte ihn auf die Schulter. "Nicht schlecht, Sascha. Nicht schlecht. Wobei mein Streich der eindeutig bessere gewesen war. "
Sascha verdrehte wieder die Augen. Ja, das war Dima, auch wenn er es nicht so meinte, musste er trotzdem immer noch solche Sprüche klopfen. Aber trotzdem liebte er ihn. Ob dieser ihn nun Streiche spielte oder nicht.
