Disclaimer: Alle Rechte liegen bei J.K. Rowling, wir haben ihre Helden nur zum Spielen ausgeborgt.

Originalgeschichte: Hinge of fate von Ramos (auch hier im Archiv)

Übersetzt von: Shella LaRoche

Beta-gelesen von: Mike (HERZLICHEN DANK!)

Falls sich ein Grammatik-Spezialist unter den Lesern befindet, wäre ich für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung flüchtiger Kommata dankbar :O)

Jetzt kommt nur noch der Epilog!

Kapitel 21

Trotz Ginnys optimistischer Vorhersage, dass über kurz oder lang jemand kommen würde, dauerte es fast vier Stunden bevor ein vom Kampf in Mitleidenschaft genommener Severus Snape zu der Wiese zurück apparierte, auf der sein ältester Feind sein längst überfälliges Ende gefunden hatte.

Als der Mann erschien sah, er anders aus, als er sie verlassen hatte. Seine maßgeschneiderte Weste hing offen, ihre Knöpfe waren nach dem ungeschickten Versuch von Sirius Black ihm Erste Hilfe zu leisten, schon lange verschwunden. Das einstmals makellose Hemd war nun grau, mit Flecken von Schmutz, Blut und anderen Substanzen überzogen, die er lieber nicht identifizieren wollte, da Fang sich beflissen um seinen bewusstlosen Köper gekümmert hatte. Das grün-schwarze Halstuch war spurlos verschwunden und eine improvisierte Bandage war unter dem aufgerollten linken Ärmel um seinen Unterarm gewunden.

Als er wieder an der Hütte stand, wo er seine Frau zurückgelassen hatte, schaute er sich ängstlich um, da er wusste, dass Ginny nicht mit einer weiteren Person apparieren konnte. Die von Gras überzogene Mulde war verlassen. Nur der Körper von Lucius Malfoy lag noch da und Severus Herz zog sich plötzlich furchtsam zusammen.

Severus rief Hermiones Namen, drehte sich um und suchte auf der Wiese nach irgendeinem Anzeichen. Ein kurzer Schrei in der Nähe durchfuhr ihn wie ein Blitzschlag. „Hermione!" rief er, als Angst wieder sein Herz ergriff.

„Professor Snape!" rief eine mit Panik erfüllte Stimme. „Hermione hat Wehen!"

Für einen Moment stand Severus Snape total still und versuchte die Worte, die er gerade gehört hatte, zu verarbeiten. Dann begriff er die Botschaft und sie veranlasste ihn dazu, sofort zu handeln. Er rannte durch eine kleine Senke, um die Gesuchte unter einer kleinen Eiche zu finden.

Hermione kniete mit gesenktem Kopf im Gras und Ginny kauerte neben ihr. Eine ringförmige Spur zertrampelter Vegetation zeigte, dass sie zwischen den Wehen ruhelos umher gegangen war. Ihr Kleid war zerknittert und dunkel vor Schweiß, der Saum zeigte Grasflecken und Spuren verschiedener Flüssigkeiten.

„Severus Snape, du Bastard! Komm in meine Nähe und ich breche dir deine verdammten Kniescheiben!" Sie stöhnte lang und dumpf, als die Wehe ihren Körper eine ganze Minute zusammenzog, bevor sie nach Luft schnappen konnte. Sie kam langsam auf die Füße. Ihre Hände auf ihren Oberschenkeln und Ginnys Unterstützung an ihrer Seite hielten sie aufrecht.

Traditionsgemäß wurde die Geburt als das Schlachtfeld der Frauen angesehen und Severus konnte das jetzt glauben. Ihre Wehen waren schon zu intensiv, als dass man sie irgendwo hin apparieren könnte und die Chancen medizinisches Personal von dem Schlachtfeld, das er gerade verlassen hatte herrufen zu können, waren minimal. Ohne zu zögern zauberte er einige Decken, eine Schüssel mit Wasser und einen Waschlappen herbei.

Nachdem er kurzerhand seinen noch vorhandenen intakten Ärmel hinaufgeschoben hatte, wrang er das kleine Tuch in dem mit Lavendel parfümierten Wasser aus. Als es Hermiones Gesicht berührte, brach ein Wimmern der Erleichterung aus ihr hervor und ihre Augen öffneten sich, als er ihr sanft die auf ihrem Gesicht klebenden Strähnen ihrer Haare aus dem Gesicht strich.

„Severus", flüsterte sie mit trockenen Lippen. „Du bist am Leben?" Braune Augen, in denen die Erleichterung glasklar zu erkennen war, hingen an seinem Gesicht.

„Ich bin wirklich, am Leben und sehr froh dich zu sehen", sagte er zu ihr, als er eine Tasse Wasser herbeirief und sie ihr an die Lippen hielt. Sie trank ein paar Schlucke, bevor sie sie weg schob.

„Kurz nachdem Sie gegangen sind", meinte Ginny und kaute an den Überresten eines Fingernagels herum. Alle zehn waren bis aufs Nagelbett heruntergebissen und zeugten von ihrer Angst um ihre Freunde und den Jungen, den sie liebte. „Wie ist es gelaufen?"

„Wir haben gewonnen", antwortete er kurz angebunden. „Harry geht es gut und Pomfrey denkt, dass Dumbledore sich erholen wird, wenn er die nächsten paar Tage überlebt. Wie weit sind die Wehen auseinander?" wollte er wissen, während er seine Frau dazu brachte sich auf die weichen Decken, die er herbeigezaubert hatte, zu legen. Sirius Blacks Umhang und eine grüne Robe lagen in der Nähe, aber Ginny war wohl nicht in der Lage gewesen Hermione zu überreden auf dem improvisierten Bett liegen zu bleiben, als sie mit den Schmerzen kämpfte.

„Es ist fast keine Pause mehr zwischen ihnen", sagte Ginny zu ihm. Das war eine Tatsache, die er mit eigenen Augen sehen konnte, als Hermione sich wieder anspannte. Ein dumpfes Grollen stieg aus der Tiefe ihres Körpers auf, als sie von den unerbittlichen Kräften ergriffen wurde, sie ihren Körper kontrollierten. „Wir wussten, dass sie nicht pressen darf, bevor der Muttermund nicht voll gedehnt war, aber keiner von uns beiden wusste, woran wir das sehen. Ich vermute es war vor - was meinst du - einer halben Stunde soweit? Hermione sagte, sie könne es nicht mehr aushalten und fing an zu pressen."

„Es kommt", verkündete Hermione mit zusammengebissenen Zähnen. Mit einem Fluch begab sich Severus hinter sie, versuchte sie gegen seine Brust zu lehnen und ermöglichte es ihr so, mit all ihrer Kraft zu pressen. Sie stieß einen kurzen Schrei aus, als die Wehe abebbte und hob ihren Kopf um ihm in die Augen zu sehen.

„Ich habe versucht zu warten, Severus. Ich habe versucht nicht zu pressen, aber es tut so weh!" Sie schnappte erschöpft nach Luft und die vor Schmerzen fassungslose Stimme rührte an sein Herz.

„Ich weiß, dass du es versucht hast, Liebling", murmelte er ihr zu. „Aber es ist jetzt in Ordnung. Du hast es fast geschafft." Er küsste ihre Stirn und strich beruhigend über ihren geschwollenen Bauch. Er versuchte es nicht persönlich zu nehmen, als sie sie beiseite schlug. „Nur noch eine kleine Weile. Ist der Kopf schon zu sehen?" fragte er Ginny eilig.

„Was? Das schwarze Ding da?" fragte Ginny und zeigte mit einem abgekauten Finger zwischen Hermiones gespreizte Knie. Sie war schon lange über die weniger schönen Vorgänge, die die Geburt betrafen, hinweg.

„Ich nehme mal an, das ist ein ‚Ja'. Haben Sie ihren Zauberstab?" fragte er. Ginny nickte und Severus zauberte einige kleinere Decken herbei. „Sprechen Sie einen Wärmezauber auf sie und halten sie die Decken bereit. Wenn der Kopf draußen ist, wird der Rest schnell folgen."

„Sie wollen, dass ich es auffange?" fragte Ginny entsetzt.

„Es sei denn Sie glauben, dass ich fähig bin gleichzeitig meine Frau zu halten und auf das Baby acht zu geben", gab er mit einer Spur seines ätzenden Tones zurück. Da sie seit sechs Jahren durch seinen harschen Sarkasmus konditioniert war, tat Ginny, was man ihr sagte. Zwischenzeitlich hatte Severus eine Position gefunden, die es ihm erlaubte Hermione mit seinem unverletzten Arm zu unterstützen und die andere Hand frei zu behalten, um sie zu versorgen.

Die nächsten Wehen kamen ununterbrochen und Severus stützte Hermione, als sie beinahe zur Hälfte zusammenklappte, wobei ihre Hände, die ihre Knie ergriffen hatten, von den Handgelenken abwärts weiß waren. Ob sie die Zärtlichkeiten und den Zuspruch hörte, den er ihr zuflüsterte, konnte er nicht beurteilen, aber jedes Mal nach einer Wehe brach sie gegen ihn zusammen und barg ihr Gesicht an seiner Brust. Sogar mit den wie Blutergüssen aussehenden Augenringen der Erschöpfung unter ihren geschlossenen Augen und dem von Schweiß verklebten lockigen Haar war sie unglaublicher Weise immer noch die schönste Kreatur, die er je gesehen hatte. Dass sie sich zwischen den Strapazen immer wieder vertrauensvoll an ihn lehnte, ließ seine Brust mit Emotionen schmerzen, von denen er nie geglaubt hatte sie empfinden zu können.

Trotz Ginnys Ungeduld erzählte Severus die Neuigkeiten nur so. wie Hermione sie aufnehmen konnte: dass Dumbledore gefallen war, bevor Harry mit Severus, Sirius und Ron hinter ihm zurückgekehrt war. Die fünf hatten sich ihren Weg zu Voldemort freigekämpft.

Er erzählte, wie die Zauberstäbe von Harry und Voldemort sich vereinigt hatten, in ihren Händen in Flammen aufgegangen waren und in Sekunden zu Asche zerfielen.

Die Federn werden brennen", murmelte Ginny. „Oh, ich weiß alles über diese dämliche Prophezeiung", fuhr sie fort, als Severus sie überrascht ansah. „Du hast Recht, Hermione. Wahrsagen ist so ein Schwachsinn!"

Zur Antwort lachte Hermione atemlos und genoss mit geschlossenen Augen die kurze Pause zwischen den Wehen. Einige kleine Blutgefäße in ihrem Gesicht waren während der Wehen geplatzt und ließen ihre Wangen sommersprossig aussehen.

„Also fiel Dumbledore, der Phoenix, aber er ist nicht tot. Die Federn brannten – in den Zauberstäben, richtig? Beide hatten doch Phoenixfedern als Kern. Das Schwert bricht?"

„Harry machte genau das, was er gesagt hatte: er stieß das Schwert in Voldemort hinein. Welchen Spruch auch immer er und Dumbledore zusammen ausbaldowert hatten, um Voldemort in dem Schwert zu fangen, er hat es geschafft. Jeder Teil Voldemorts, der nicht mit seinem Körper starb, wurde in das Schwert hineingeschmiedet und Harry hat schon nach Gringotts schicken lassen, um einen Spezialisten für die Aufbewahrung verfluchter Gegenstände zu holen."

„Das ist meine Idee gewesen", sagte Hermione mit einem atemlosen Flüstern. „Parselzunge als Bindezauber zu benutzen. Harry konnte also kämpfen?"

„Daran gibt es keinen Zweifel", antwortete Severus und ziemlich von der Idee beeindruckt Parselzunge zu benutzen, um den Spruch zu sprechen. Der einzige Weg, den Zauber zu brechen und Voldemorts Essenz zu befreien, war eine andere Person, die Parselzunge sprach zu finden. Da Harry die einzige lebende Person mit dieser Fähigkeit war, war es, soweit Severus sich es vorstellen konnte, eine nahezu perfekte Lösung.

„Remus denkt, dass die elementare Magie, die Harry berührte, als er dich erweckte, den Schutz, den Lilly Potter auf ihn gelegt hatte, reaktivierte", fuhr er fort. „Harrys Blut, das vergossen wurde, war das Blut, das Voldemort ihm vor drei Jahren gestohlen hatte."

„Und die Dunkelheit die auf die Erde herabfiel?", drängte Ginny.

Snape hielt seinen linken Arm nach vorne. Das unbedeckte Handgelenk war rot, mit Blasen überzogen und wies darauf hin, dass eine schlimme Verbrennung unter dem Verband verborgen war.

„Nach Voldemorts Niederlage gab es eine Überladung durch das dunkle Mal und jeder Todesser, der eines hatte, wurde ohnmächtig. Pomfrey brauchte zwanzig Minuten, um mich wieder auf die Beine zu bringen. Einige andere, die ihr Bewusstsein wiedererlangt hatten, schienen ihren Verstand verloren zu haben - so, als wären sie dem Cruziatus-Fluch zu lange ausgesetzt gewesen. Dumbledores Schutzzauber scheint mich vor dem unmittelbaren Effekt geschützt zu haben."

Jede weitere Diskussion musste vertagt werden, als Hermione sich wieder unter einer Wehe aufbäumte und ihr Kopf knallrot vor Anstrengung wurde, das Kind aus ihrem Körper zu pressen. Severus hätte alles getan, um ihr diese Schmerzen zu ersparen, konnte aber nichts anderen machen, als sie zu stützen, während sie drückte und litt. Schließlich ebbte die Wehe ab und ließ sie sich im Arm ihres Mannes für eine kleine Weile erholen.

„Ich liebe dich, Hermione", sagte er zärtlich und kümmerte sich nicht darum, ob Ginny Weasley ihn hören konnte oder nicht.

„Ich liebe dich auch, Severus." Ihr Atem wurde regelmäßig und sie holte tief Luft. „Haben wir es bald geschafft?" fragte sie, ohne die Augen zu öffnen.

Ohne eine Spur von Verlegenheit griff er mit seinem langen Arm zwischen ihre Schenkel und fühlte nach dem Kopf seines Kindes. Ein breites Lächeln erschien auf seinem Gesicht, als er eine Masse feiner Locken der Freiheit nahe ertastete.

„Sehr bald, denke ich", sagte er zu ihr und führte ihre Hand an dieselbe Stelle. Sogar mit einer Zuschauerin war das ein erstaunlich intimer Moment für einen Mann, der ein Leben in Einsamkeit schon für sich akzeptiert gehabt hatte.

„Gut." Keuchte Hermione, als die noch einmal in der Schraubzwinge ihres Körpers gefangen wurde. Sie schaffte noch einen richtig tiefen Atemzug zu nehmen, bevor sie, von den Armen ihres Ehemannes sicher gehalten, mit aller Macht presste. Ihre Schenkel zitterten vor Anstrengung und ein klagendes Stöhnen entrang sich ihrer Kehle, als ihr Körper sich brutal bei der schweißtreibenden Aufgabe anstrengte, bis schließlich der Kopf des Babys erschien und, ach so langsam, aus dem Körper der Mutter glitt.

Eine weitere, schwächere Wehe folgte nahezu ohne Pause und Ginny schoss verspätet mit dem Stoff in Händen nach vorne, als erst der eine Arm des Kindes und dann der andere frei kam. Dann glitt der Rest des weiß verschmierten, verfärbten Körpers schnell aus Hermiones Körper, gefolgt von einem Schwall aus Blut und anderen Flüssigkeiten.

Kleine Fäuste zuckten und winkten in der Luft im zeitlichen Abstand zwischen den maunzenden Geräuschen, die sich schnell zu wütendem Geschrei steigerten. Die kleine Brust hob sich mit den ersten Atemzügen und die Farbe des Babys änderte sich rasch von lila zu hellem rosa.

Ginny schlug den angewärmten Stoff um den schleimigen, nassen Körper und die Nabelschnur, die das neue Leben immer noch mit Hermione verband. „Äh, soll ich damit irgendetwas machen?" fragte sie unsicher.

Severus legte Hermione nach einer kurzen Rückversicherung auf den Boden und zog ein schwarzes Band aus seiner Tasche. Es war dieselbe Kordel, die den Drohbrief von Malfoy verschlossen hatte. Er bemerkte am Rande seines Bewusstseins, dass seine Hände zitterten, als er das Band nahm, am Bauch des Babys um die Nabelschnur legte und die glitschige, nasse Schnur mit einer kurzen Bewegung seines Zauberstabes durchtrennte. „Es ist ein Mädchen", bemerkte er, als er vorsichtig seine neugeborene Tochter in die Decke wickelte. „Hermione, Liebes, wir haben eine Tochter!"

Trotz ihrer Erschöpfung lächelte Hermione über das Staunen in seiner Stimme und öffnete ihre Augen um Severus anzusehen, der das rote Baby hielt, dessen stürmisches Geschrei in ein unzufriedenes Gejammer überging. Sie hob ihre Hände und Severus legte ihr das kleine Bündel in ihre Armbeuge.

„Hallo du da", begrüßte sie leise das Baby und ein freudiges Aufseufzen ließ sie hicksen. „Ich bin deine Mama."

Trotz des Schweißes und der Tränen auf ihrem Gesicht, konnte es ihr Lächeln mit dem jeder Madonna aufnehmen. Ginny tupfte sich eine unerwartete Träne weg, als ihr ehemals gehasster Tränkelehrer seine Frau in sie Arme schloss. Hermione lehnte knochentief erschöpft und zufrieden mit ihrem Kopf unter seinem Kinn und sie schauten hinab auf ihre Tochter. Ginny bemerkte, dass auch Severus Snape leise seiner Tochter etwas zuflüsterte und beide ihr Publikum nicht bemerkten.

Irgendwann jedoch erinnerten sich die frischgebackenen Eltern an Ginnys Gegenwart und ihr wurde erlaubt das Kind zu halten, während der notwendige, aber ihrer Meinung nach abstoßende letzte Teil der Geburt erledigt werden musste. „Ich denke nicht, dass Sirius seinen Umhang zurück haben möchte", schaffte sie noch zu scherzen, als Severus die Nachgeburt in einem Fetzen dieses Kleidungsstückes einwickelte.

„Wahrscheinlich nicht", sagte Severus gleichmütig, als er tat was er konnte, um es Hermione etwas bequemer zu machen. Er hatte Ginny gebeten einen Trockenzauber auf das zerknitterte, durchgeschwitzte Kleid zu sprechen, da er eifersüchtig seine schwindende Kraft hortete, um nach Hogwarts zurückapparieren zu können. Er hatte nicht die Absicht seine Familie einem Portschlüssel anzuvertrauen, einer holprigen Methode des Transports, die dafür bekannt war den Reisenden am Ende des Weges von den Füßen zu reißen.

Als Ginny widerstrebend das Baby seiner Mutter zurück gab, hüllte Severus Hermione in den Rest des ruinierten Umhangs, bevor er ein kleines Stück Metall aus seiner Tasche zog. Er berührte es mit seinem Zauberstab und gab es sofort Ginny, deren vor Aufregung überfordertes Gehirn einen Moment brauchte, um es als Deckel eines Tintenfasses zu identifizieren.

„Das ist ein Portschlüssel, Miss Weasley. Er wird sie direkt vor die Tore von Hogwarts bringen. Die Auroren und die versammelten Idioten des Ministeriums, ihr Vater ausgenommen, sollten das Gelände inzwischen überschwemmt haben. Erwarten sie also keinen freundlichen Empfang, bis sie bewiesen haben, dass sie eine Schülerin sind. Wenn sie angekommen sind, informieren sie Madame Pomfrey, dass ich mit Hermione und dem Baby direkt vor die Tore von Hogwarts appariere und für ihre sofortige Aufmerksamkeit dankbar wäre. Und irgendjemand sollte Draco Malfoy an seine Pflicht gegenüber den Überresten seines Vaters erinnern, " fügte er noch hinzu und nickte zu dem Loch, in dem der Körper von Lucius Malfoy immer noch lag.

„Ja, Sir", stimmte Ginny zu und freute sich darauf Harry wieder zu sehen. Sie grinste Hermione breit an und rief: „Herzlichen Glückwunsch!" als der Portschlüssel sich aktivierte.

„Endlich allein!", witzelte Hermione leise und Severus sank neben ihr auf die Knie. Ein kleines Lächeln umspielte seinen Mundwinkel. Sie wischte eine Haarsträhne von seinem hohen Wangenknochen und war beunruhigt von den Sorgenfalten auf seinem Gesicht. „Meinst du, dass du das schaffen kannst? Apparieren, meine ich?"

Severus nahm ihre Hand und küsste ihre Handfläche. „Ich kann schaffen, was ich muss, jedenfalls noch für eine kleine Weile. Wenn aber eine Abordnung der Giganten über diesen Hügel kommen sollte und ihre Stellung in der Zauberergesellschaft verhandeln will, dann werde ich ihnen sagen, dass sie sich verziehen und nächsten Dienstag wieder kommen sollen. Ich bin fix und fertig und mir nicht so ganz sicher, was ich heute noch ertragen kann."

Er zuckte innerlich bei dem Thema „Giganten" zusammen. Er hatte ihr bisher noch nicht von Rubeus Hagrids heldenhaften Tod erzählt, denn diese Nachricht würde sie sehr bekümmern. Hagrid war das Mitglied der Lehrerschaft, das ihn nie respektlos behandelt hatte, weder als Student noch als Lehrer. Auch er würde die sanfte Seele dieses Halbgiganten vermissen.

Severus hatte viele Dinge aus seiner Erzählung ausgelassen und er freute sich darauf ihr all das mitzuteilen, was ihn an diesem Tag beeindruckt hatte. Neville Longbottom hatte zum Beispiel nicht einmal gestottert, als er den soeben erschienen Auroren seine Rolle in der Schlacht erklärt hatte. Einige der Hexen und Zauberer aus dem Ministerium hatten sich an Nevilles Eltern erinnert und sogar Severus musste zugeben, dass er in dem Verhalten des Jungen nach der Schlacht etwas von seinem Vater anklang.

Die Art wie Cornelius Fudge erschienen war, aufgeblasen mit selbstgerechter Geschäftigkeit und offensichtlich um Haaresbreite von schierer Panik entfernt, als er befahl Sirius Black festzunehmen. Als er die Verbrennungen auf Severus Arm sah befahl er auch seine Festnahme. Harry hatte Einspruch erhoben, ihn angebrüllt und sich stur geweigert bei dem Thema auch nur eine Spur zurückzuweichen. Zum Schluss war Mad-eye Moody gemeinsam mit dem Chef-Auroren eingeschritten. Sie waren sich einig gewesen, dass man Harrys Patenonkel und dem ehemaligen Zaubertränkelehrer wohl zutrauen könnte in den nächsten Stunden niemanden zu ermorden, während das Durcheinander beseitigt werden würde.

Mit dieser Entscheidung hatte das Blatt sich gewendet. Egal wie viele Befehle Fudge erteilte, er wurde von den Auroren und dem Personal von St. Mungos mehr oder weniger ignoriert. Ihr Respekt vor Fudge verflüssigte sich wie Wasser aus einem defekten Eimer, als sie daran gingen sich um die Hinterlassenschaften der Schlacht zu kümmern. Stattdessen wandten sie sich an Harry Potter. Die Mitglieder des Ordens waren sowieso an Harrys Führungsrolle unter Dumbledore gewöhnt. Der Junge der lebte hatte das Sagen und keiner auf dem Schlachtfeld bezweifelte das.

Aber all diese Dinge konnten warten bis Hermione und das Baby sicher zurück in Hogwarts waren und sie Zeit zum Feiern und zum Trauern hatten. Er stöhnte vor Anstrengung als er seine Frau mit Kind und allem hochhob, einen Moment später disapparierte und den Hügel wieder den Wind und den Schafen überließ.

ABSATZ

Hermione bewegte sich nicht, als das Geräusch laufenden Wassers, das aus dem Badezimmer kam plötzlich versiegte. Sie lag warm, sauber und gemütlich eingekuschelt in dem neuen größeren Bett im Schulsprecherinnenzimmer. Sie döste zwar nicht, war aber nicht weit davon entfernt. In ihrer Armbeuge lag ihre Tochter, die an einer Brustwarze saugte und einen neuen Anlauf zu einer Mahlzeit nahm. Die primitive Art ihre Tochter zu füttern war nicht geschmacklos, wie sie befürchtet hatte, sondern fühlte sich richtig an. Es erfüllte ein elementares Verlangen, das starke Saugen des kleinen warmen Mundes zu spüren, trotz der Krämpfe in ihrem Bauch und ihrer sehr realen Vorstellung, dass sie nie wieder richtig sitzen können würde.

Die dichten schwarzen Locken des Babys lugten unter der lindgrünen Mütze hervor. Sie hatte ihre Versuche aufgegeben sie herunterzuziehen, als sie trank. Für jemanden, der nur wenige Stunden alt war, hatte sie schon ein beachtliches Temperament an den Tag gelegt und ihr Missfallen an der gestrickten Mütze bekundet, die ihre Mutter ihr aufgesetzt hatte. Ihre Ungnade hatte nachgelassen als der Appetit stärker wurde und sie bewies, dass sie ein gesundes Paar Lungen hatte.

Die Badezimmertür öffnete sich und entließ eine Wolke feuchter Luft zusammen mit einem leicht bekleideten Severus Snape. Müde und voller Eifer seiner Frau Gesellschaft zu leisten, waren seine Anstrengungen sich für das Bett fertig zu machen auf eine Dusche und ein rasches Bürsten seiner Haare mit den Fingen geschränkt gewesen. Sein Gepäck hatte seinen Weg noch nicht in das Zimmer der Schulsprecherin gefunden und so trug er statt des schwarzen Morgenrocks, den Hermione so verabscheute, den geschlechtsneutralen Frotteebademantel seiner Frau. Unglücklicherweise hatte er eine fröhliche buttergelbe Farbe und unterstrich weder seine Hautfarbe noch seine sonstigen Vorzüge. Der Stoff spannte sich leicht über seinen Schultern und hing offen über seiner blassen Brust und den unvermeidlichen schwarzen Boxershorts.

Severus fand seinen Zauberstab, der neben Hermiones auf dem Schreibtisch lag, zusammen mit ihrem längst vergessenen Festumhang und dem emaillierten Halsband, das seine Mutter ihr geschickt hatte. Hermione hatte sich sehr gefreut es wieder zu sehen. Mit der Leichtigkeit langjähriger Übung machte er kurzen Prozess damit den Raum und die Tür zu sichern. Von den zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen zufrieden gestellt entflammte er das Feuer mit einem „Incendio", legte sich zu Hermione ins Bett, seufzte tief und knüllte das Kissen so zusammen, dass er sich gegen das Kopfteil lehnen konnte.

Von seinem Platz neben Hermiones Ellenbogen beäugte Crookshanks den Eindringling. Der Kater hatte bereits den neuen kleinen Bewohner seines Bettes gründlich inspiziert und seine Genehmigung geschnurrt. Nun wurde Severus ebenso inspiziert. Dieser starrte die gelben Augen an und wartete auf ein Grollen oder ein Fauchen. Die beiden hatten sich an dem Tag, den Severus in Hermiones Zimmer verbracht hatte, nicht getroffen, da der Kater, wie Katzen es nun mal gerne tun, verschwunden gewesen war. Der damalige Herr des Hauses war erst zurückgekehrt, als Severus schon gegangen war.

Crookshanks stand auf und streckte sich, dann stolzierte er zu dem Mann hinüber, der in sein Bett eingedrungen war. Nachdem er ihn absichtlich angerempelt hatte sackte er auf Severus Brust zusammen und schnurrte. Severus amüsierte sich gegen seinen Willen darüber, kratze eines der ingwerfarbenen gestreiften Ohren und wurde für seine Bemühungen mit noch lauterem Schnurren belohnt.

Nachdem die Krise umgangen war, wälzte Severus sich so weit herum, bis er seine kleine Tochter besser sehen konnte. Ihre schwarze Wimpern wölbten sich über den kleinen, runden Wangen, als sie langsam nuckelte. „Bist du sicher, dass es ihr hier im Bett mit uns gut gehen wird?" fragte er leise.

Hermione schaute auf, schien aber genauso wie er von der kleinen Person in ihren Armen verzaubert zu sein. „Mach dir keine Gedanken. Du hast einen sehr leichten Schlaf und ich glaube nicht, dass sie uns heute Nacht mehr als eine Stunde Schlaf am Stück gönnen wird."

Severus knurrte seine Zustimmung. Obwohl viele der kritisch Verwundeten nach St. Mungos verlegt worden waren, mussten sich Pomfrey und einige Angestellte des Krankenhauses um eine Station voll mit leicht verwundeten Auroren und Schülern kümmern. Die Krankenschwester und ihre Mitstreiter hatten sofort angeboten sich um den Säugling zu kümmern, damit die erschöpften Eltern die dringend notwendige Ruhe bekommen konnten. Weder er noch Hermione hatten darüber nachgedacht, sich auch nur einen Moment von ihrer Tochter zu trennen.

„Wir müssen morgen einen Stubenwagen oder so etwas besorgen", kommentierte er und beobachtete die kleinen rosenfarbenen Lippen an Hermiones Brust. „Ich würde ja etwas herzaubern, aber ich habe nicht einmal genug Energie ein Taschentuch herzurufen."

„Wir müssen uns morgen auch für einen Namen entscheiden", korrigierte ihn Hermione. „Wir haben nicht darüber nachgedacht, wie wir sie nennen wollen oder wer ihre Paten sein sollen oder…" sie wurde von einem massiven Gähnen unterbrochen und gab es auf weitere Dinge zu nennen, die sie noch nicht getan hatten.

Severus kuschelte sich sehr zu Crookshanks Missvergnügen näher an sie. „Meine Familie hat da eine Tradition", begann er.

„Oh nein. Wir werden sie nicht nach Octavia oder Agrippina oder irgendeiner anderen römischen Kaiserin nennen."

„Nun gut", stimmte er, nicht im Geringsten überrascht, zu. „Wie wäre denn Athena oder Diana? Ich mochte Göttinnen schon immer," murmelte er und schaute sie bedeutungsvoll an.

„Hmm. Ich mochte immer englische Königinnen, " antwortete Hermione, der von der offenen Bewunderung in seinen Augen ganz warm wurde. Leider würde sie noch für einige Zeit darauf nicht eingehen können. „Viele von ihnen, wie Elizabeth oder Eleanor oder Victoria. Das ist ein guter Name, auch wenn sie eine spießige alte Schachtel war." Sie schaute den Säugling in ihren Armen an. Sie hatte im Schlaf die Brustwarze losgelassen, aber ihr kleiner Mund nuckelte noch immer. „Wie gefällt dir Victoria, hmm?"

„Victoria Snape ist akzeptabel", antwortete ihr Vater für sie. „Wir können uns morgen über den zweiten Namen Gedanken machen." Er beugte sich nach vorne, küsste Victoria zärtlich und gab ihr seinen Segen. „Geboren an dem Tag, an dem Voldemort endgültig besiegt wurde. Ich würde sagen, das hört sich perfekt an."

Victoria bewegte sich nicht und Severus starrte sie an. Er erinnerte sich an die Ereignisse des vergangenen Tages, bevor er den Kopf schüttelte. „Ich wünschte, du hättest es sehen können, Hermione", sagte er leise zu ihr. „Du wärst heute sehr stolz auf Harry gewesen."

„Ich bin stolz auf ihn. Du nicht?"

„Ich bin…beeindruckt. Er hat die Gabe des Anführers."

„Ist das ursprüngliche Magie?" fragte sie.

„Nein. Nur die Magie seines Herzens. Er fragte und ich folgte einem siebzehnjährigen Jungen in eine Schlacht, die wir eigentlich nicht hätten gewinnen können. Aber wir taten es."
Er schnaubte leise voll Selbstironie. „Ich hatte Unrecht, die ganze Zeit. Ich dachte, Dumbledore wurde Harry zum nächsten Merlin heranziehen."

„Das ist er natürlich nicht", murmelte Hermione schläfrig.

„Er ist der nächste König Arthur", stellte Severus fest.

„König Arthur?" Hermione hob leicht den Kopf um ihn anzusehen. „Bist du wahnsinnig?"

„Unglücklicher Weise nicht", sagte er ernsthaft. „Bevor der morgige Tag vorüber ist, werden Rufe nach einem Misstrauensvotum gegen Fudge im Ministerium laut werden. Ein Wort von Potter und Arthur Weasley wird Minister für Magie, ehe der Stuhl von Fudge kalt ist. Dann, in zwanzig oder dreißig Jahren, wenn Arthur soweit ist zurückzutreten, wird Harry Minister werden. Nicht ein Zauberer oder eine Hexe in England wird sich jemand anderen vorstellen können.

Hermione zwinkerte amüsiert und dachte offensichtlich darüber nach, ob er verrückt geworden war. Severus lehnte sich noch einmal nach vorne und küsste sie auf die Stirn. „Mach dir darüber jetzt keine Gedanken, Liebling. Ich traue deinem Urteilsvermögen und ich vertraue Harry. Der Junge der lebte wird Harry der Eroberer werden."

Sie schnaubte leicht. „Das hört sich verrückt an."

Severus lächelte auch und streichelte sanft mit einem Finger die Wange seiner neugeborenen Tochter. „Unsere Tochter wird sich nie über die gleichen Dinge Sorgen machen müssen wie du, Hermione. Nicht mit Harry als Taufpaten."

„Jetzt weiß ich, dass du übergeschnappt bist. Du willst Harry als Victorias Paten haben?"

„Nein", antwortete er scheinbar ernsthaft. „Ich will Ginny Weasley als Patin haben. Sie ist deine Freundin und war während der ganzen Zeit für dich da. Harry ist ihr Anhängsel, da sie momentan wie Siamesische Zwillinge an der Hüfte verbunden sind."

Hermione kicherte. „Und noch an ein paar anderen Stellen. Danke, " fügte sie noch ernsthaft hinzu, bevor sie seinen Mund sanft küsste. Mit einem sanften Lächeln reichte sie dem Vater den schlafenden Säugling, schloss ihr Nachthemd und kuschelte sich in ihr Bett. Sauer darüber, dass seine Menschen sich ständig bewegten, zog sich Crookshanks ans Fußende zurück und rollte sich abweisend zusammen.

Als Hermione es sich bequem gemacht hatte, legte Severus ihr Victoria wieder in die Armbeuge und löschte alle Kerzen bis auf eine, indem er „Nox" murmelte. Er legte sich bequem mit einem Arm unter dem Kopf auf die Seite und nahm den Anblick seiner Frau und seines Kindes in sich auf. In dem sanften Licht der einzigen Kerze schaute Hermione ihn an und ihre Augen spiegelten ihre Liebe für ihn und für Victoria. Die Umstände ihrer Empfängnis waren nicht einmal mehr Ansatzweise ein Grund zur Besorgnis.

Hermione fühlte den Hauch einer Sorge in sich aufsteigen, als Severus fortfuhr sie anzustarren. Seine Augen waren in dem gedämpften Licht tiefschwarz, die Linien seines Gesichtes von Müdigkeit vertieft und sein schwarzes Haar warf sanfte Wellen, als es trocknete.

„Ist etwas nicht in Ordnung?" flüsterte sie.

„Nein, nichts", antwortete er und schüttelte seinen Kopf. „Ich schaue mir nur an, was das Schicksal mir gegeben hat."

Zu seiner Überraschung biss Hermione sich auf die Lippe, was er als nervöse Angewohnheit erkannte. „Severus, wenn du irgendwelche Zweifel hast, dann sag es bitte. Vielleicht sind es nur meine Hormone oder die Pheromone oder was auch immer…"

Severus lehnte sich über seine Tochter und brachte Hermione mit einem Kuss zum Schweigen, der gleich von einem Weiteren gefolgt wurde.

„Hermione", sagte er geduldig. „Ich liebe dich. Du hast mir ein Kind geboren und wir sind für immer auf die elementarste Art und Weise verbunden."

Sie öffnete ihren Mund und er bedeutete ihr zu Schweigen. „Verwechsele nicht elementar mit irreal", sagte er sanft zu ihr und seine Nase strich an ihrer entlang, als er in sanften Tönen versuchte sie zu überzeugen. „Das hier ist real."

Er küsste sie sanft voll auf den Mund. Gerade als sich ihr Mund unter dem Seinen öffnete, musste er aus vollem Halse gähnen. Sie konnte nicht anders als über ihn und ihre Ängste zu lachen. Sie beide waren trunken vor Müdigkeit und jenseits aller vernünftigen Gedanken.

„Ich verspreche dir dies", sagte er, als er wieder sprechen konnte. Er tastete in den Bettdecken nach ihrer Hand und hielt sie dann fest in der seinen. „Ich liebe dich, und unsere Tochter, und ich habe nicht die Absicht dich oder sie in der nächsten Dekade oder länger aus den Augen zu lassen. Ich werde mir morgen früh etwas Angemessenes einfallen lassen, aber ich bin zu kaputt um jetzt poetisch zu sein. In Ordnung?"

„In Ordnung", murmelte Hermione und gähnte selbst noch ein bisschen, als sie ihre Augen schloss. „Wir haben ja noch morgen."

„Und alle Tage danach", grummelte er und fühlte sich trotz allem ein klein wenig poetisch, als er endlich den Kampf aufgab und in den Schlaf glitt.