Hallo Liebe Leserinnen und Leser,
heute darf ich es euch endlich präsentieren. Das neue und damit 20ste Chap von Rettung aus der Zukunft. Ich bitte vielmals um Entschuldigung das ich euch so lang habe waren lassen.
Meine Betaleserin hatte einige Prüfungen zu schreiben und für so was muss man nun mal leider lernen und das erfordert wiederum Zeit von der man sowieso viel zu wenig hat. Und meine "Eiserne Resevere", wie die Betriebswirtschaft es nennen, war erschöpft. Gut das wir nicht in der Betriebswirtschaft sind. Grins
O.K. Genug getratscht, Kaffee und Huchen serviert und... STOP!
Ich muss euch doch noch etwas mitteilen vorher.
Zum einen gehört das meiste dieser Story JKR. Nur ein paar Charaktere und die Idee sind mein geistiges Eigentum. Aber Geld verdien ich hiermit keines. Wäre auch zu schön um wahr zu sein
Dann habe ich noch eine WARNUNG! zu verkünden. LEMON! Oder hat einer etwa geglaubt Remus und Harry lassen jetzt die Finger von einander?
Und zu guter letzt noch ein LESEHINWEIS!
Ich habe mich einer Gemeinschaftsarbeit angeschlossen.
THE ILLUSION OF TRUH ist der erste Titel eines Dreiteilers der von Reditus Mortis ins Leben gerufen wurde. Ihr findet auf dieser Seite. Aber achtetet auf die Warnungen.
So aber nun endlich. Ich wünsche euch viel Sapß und hoffe auf viele Reviews.
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 20
„Meinst du er sagt ihm dass er ein Spion ist und nicht wirklich für Voldemort arbeitet?" Fragte Harry als Remus sich hingelegt hatte. „Weiß nicht. Severus kennt den Jungen besser als wir beide und es ist ein Risiko für ihn. Aber Draco ist klug. Er wird früher oder später von selbst darauf kommen. Und ich wage zu Behaupten das Voldemort selbst den Grundstein gelegt hat um viele potentielle Anhänger zu verlieren. Draco hat Einfluss in Slytherin und wenn er es schafft, das man ihm glaubt, könnte das sehr interessant werden", meinte er und seufzte dann wohlig auf als Harrys Hände sich fest ins seine verspannten Muskeln gruben.
„Ehe ich es vergesse. Ich war gestern Abend beeindruckt von dir. Du machst das wirklich gut. Wie du sie überzeugt hast, dass ich ungefährlich bin und deine Unterrichtsführung ist richtig gut. Man sieht das alle Spaß daran haben." „Danke. Aber ich fürchte wenn es zu einem richtigen Kampf kommt, werden alle trotzdem überrascht sein. Das was wir machen ist Spielerei. Gegen Todesser haben wir kaum eine Chance. Nur die, die bei mir waren im Ministerium haben wirklich eine Ahnung was da auf uns zukommt", murmelte Harry. „Vielleicht fällt mir da ja mal was ein. Ich denk mal darüber nach wie wir euch testen können um die Schwachstellen zu finden", erklärte Remus. „Das wäre klasse. Aber nun entspann dich. Lass uns für eine Weile dieses Thema vergessen." Remus nickte nur und schloss die Augen. Keine zehn Minuten später merkte Harry dass sein Freund eingeschlafen war.
Vorsichtig legte er ihm die Decke über und gab ihm einen Kuss. „Ich komm heute Abend wieder. Ruh dich schön aus", flüsterte er und machte sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum. Er wollte jetzt unbedingt herausfinden was Ron für Probleme hatte. Es ließ ihn einfach nicht los. Die ganze Woche hatte er ihn so seltsam beobachtet und es ging ihm langsam auf die Nerven.
Wie vermutet saßen seine Freunde in ihrer Stammecke. Hermine war in einem Buch vergraben und Ron saß daneben und grübelte scheinbar über seine Hausaufgaben. „Mine, guck mal", meinte Ron als er Harry entdeckte. „Morgen", grüßte Harry und ließ sich in den dritten Sessel fallen. „Du hast vielleicht was verpasst. Snape hat einen kleinen Aufstand veranstaltet, warum wissen wir aber nicht. Und Malfoy war auch nicht da", plapperte Ron drauf los. Hermine schüttelte nur den Kopf und Harry konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. „Du weißt etwas, oder?" fragte seine Freundin. „Ich?" meinte Harry und versuchte einen auf Unschuldsengel zu machen, das klappte aber wohl nur bei seiner Hauslehrerin.
„Raus damit!" forderte Ron wissbegierig. „Na ja… Draco hat mich letzte Woche zusammengeschlagen weil ihm jemand erzählt hat dass ich seinen Vater umgebracht habe. Der Todesser, der in Pembroke von Voldemort getötet wurde", erklärte Harry. „Was? Und das sagst du erst jetzt?" meinte sein Freund entgeistert. „Halb so wild. Beruhig dich. Er ist mir und Remus gestern Abend nach D.A. gefolgt. Er hat sich wohl Mut angetrunken dafür und wollte wissen was passiert ist. Ich habe es ihm erzählt. Wir haben uns eine Weile angeschwiegen und ich hab mich um Remus gekümmert dem dieser Trottel den Schwanz eingeklemmt hat", Hermine verzog hierbei schmerzhaft das Gesicht und auch Ron schien zu wissen das dies einem Werwolf weht tat, „und als ich wieder zu ihm kam schlief er." „Er ist bei euch eingepennt?" gluckste Ron. „Kann man so sagen", bestätigte Harry. „Wach zu bekommen war er nicht, und ich konnte ihn ja schlecht in die Kerker tragen. Also haben wir ihn schlafen lassen.
Snape tauchte dann heute Morgen auf und hat ihn mit in den Kerker genommen", berichtete Harry stark verkürzt und leicht abgeändert eine unverfängliche Variante. „Draco Malfoy unterhält sich mit Harry Potter. Sein Ruf ist im Eimer, würde ich sagen", grinste Ron und Hermine seufzte. „Harry Potter lässt sich dazu herab mit Draco Malfoy, einem Todesserkind zu reden. Wessen Ruf ist dann im Eimer?" fragte das Mädchen, in einem Denk mal nach Tonfall. „Oh. Sicher", gestand der Rotschopf und zog den Kopf etwas ein. Harry konnte sich nur ein schmunzeln verkneifen. Hermine hatte scheinbar die Hosen an.
„Wie geht es Professor Lupin?" hackte das Mädchen besorgt nach. „Er meinte es würde nur als Wolf wehtun. Er schläft grade", antwortete Harry und wandte sich dann an Ron. „Und wir zwei machen mal einen Spaziergang." Ron sah verwundert auf nickte dann aber und sah zu Hermine. „Nein. Ein Männerspaziergang. Hermine wird das schon verstehen", erklärte er und nickte ihr nur zu. „Geht ruhig. Ich muss das hier eh noch zu Ende lesen", stimmte das Mädchen zu, Ron schien das nicht zu gefallen. „Ich muss eigentlich auch noch Hausaufgaben machen", erklärte er leise. „Du hast schon vor einer halben Stunde gejammert das du keine Lust hast. Also, nun jammere nicht rum und geh", sagte Hermine und Harry ließ ihm keine Gelegenheit für Widerworte und zog ihn mit sich mit.
So stapften die beiden Gryffindors zehn Minuten später in ihre Wintermäntel gehüllt durch den Schnee. „Was ist denn los?" fragte Ron leise und unsicher als sie ein Stück gegangen waren. „Genau das will ich von dir wissen", erklärte Harry und sah seinen Freund an der ihn unverständlich ansah. „Seit ein paar Tagen beobachtest du mich von der Seite, siehst weg wenn ich es bemerke. Du hast doch etwas", meinte der Schwarzhaarige und nahm verblüfft zur Kenntnis das Rons Gesichtsfarbe sich der seiner Haare stark annäherte.
„Es ist etwas Peinliches", stellte er fest. Ron schien einige Male tief durchatmen zu müssen. „Komm. Raus damit. So schlimm kann es doch gar nicht sein", meinte Harry und klopfte ihm auf die Schulter. „Na ja", begann er zögernd. „Ich… wie… mich interessiert… du und Remus ihr…", stammelte der Rothaarige vor sich hin und Harry hatte keine Ahnung was sein Freund da von ihm wollte. „Was ist mit Remus und mir?" „Ich frag mich wie… wie es ist einen… Mann zu küssen?" brachte Ron schließlich hervor und Harry blieb wie angewurzelt stehen. Damit hatte er nun nicht gerechnet. „Du… Ron… also… ich…", stotterte Harry und wünschte sich grade das Thema nie angesprochen zu haben. Er sah dass Ron verdammt nervös wirkte. „Du… Mit vielem hab ich gerechnet, nur nicht damit", gestand Harry schließlich.
„Bekomm ich trotzdem eine Antwort?" fragte der Rothaarige schüchtern. „Das… Ron du weißt genau dass ich erst einmal ein Mädchen geküsst habe. Ich… ich kann das nicht vergleichen. Oder… kannst du mir beschreiben, wie es ist ein Mädchen zu küssen?" konterte er. „Sicher. Hermine schmeckt süß,… nach…Erdbeeren. Ihre Lippen sind so samtweich. Wenn wir uns küssen hab ich das Gefühl zu schweben. Ihre Finger in meinen Haaren…", begann Ron aber Harry hielt ihn dann doch auf. „Stopp. Bitte. Ich denke das reicht." Er überlegte Fieberhaft wie er Ron das jetzt beschreiben sollte. „Weißt du… es… es ist das gleiche. Nur eben das du einen Mann dir gegenüber hast." „Also schmeckt Professor Lupin nach Erdbeeren?" fragte Ron und Harry verschluckte sich beinahe. „Nein. Nicht nach Erdbeeren", hustete er. „Wonach dann?" „Man ist der neugierig", seufzte Harry stumm. „Nach Schokolade", gestand er schließlich.
„Scho… Schokolade?", fragte Ron verwundert und schmunzelte leicht. „Ja." Ron schien zu überlegen und seufzte dann. „Scheint nicht das zu sein was du dir gedacht hast, oder?" „Na ja… nein. Irgendwie… ich kann es mir trotzdem nicht vorstellen", gestand Ron leise. „Man kann so was nicht beschreiben. Aber… weiß Hermine über was du dir Gedanken machst?" fragte Harry um abzulenken, da er wirklich nicht wusste wie er das jetzt erklären sollte. „Ja… ich meine nein. Sie hat keine Ahnung", sagte Ron aber eine Spur zu hastig. „Sie hat dir also gesagt du sollst einfach fragen", stellte Harry fest und schüttelte leicht den Kopf. Es passte aber auch irgendwie zu Hermine. Ron schaute etwas betreten zu Boden, ehe er leicht nickte. „Bist du jetzt sauer?"
Harry lachte leise auf ehe er sich vor lachen kaum halten konnte. „Sauer? Warum denn das?" „Na ja,… dir ist… das ganze doch… peinlich." Augenblicklich hörte Harry auf zu lachen und sah seinen Freund verwundert an. „Mir ist es nicht peinlich", erklärte er schließlich. „Ich will Remus schützen, was sich aber wohl erledigt hat, weil ich die Nerven verloren habe in Pembroke", seufzte Harry und sah Ron an. „Weil du den Todesfluch benutzt hast?" meinte Ron verwundert und Harry fiel beinahe die Kinnlade runter. Woher wussten sie denn das? Sprach er neuerdings etwa im Schlaf? Geträumt hatte er doch von dieser Nacht gar nicht.
Ron schien sich auch grade im Klaren darüber geworden zu sein, das er etwas gesagt hatte, was er nicht hätte sagen dürfen. „Woher wisst ihr es?" fragte Harry vorsichtig. „McGonagall hatte uns mit in den Grimmauldplatz genommen, wegen Dad und dir. Wir haben gelauscht, als sie es Mum erzählt hat", gestand Ron leise und Harry nickte. „Deswegen behandelt deine Mum mich wie ein Rohes Ei. Wer weiß es sonst noch?" „Keiner, denke ich. Aber… ich… ich versteh es nicht. Ich mein... du… ja du bist der einzige der Voldemort besiegen kann, aber… der Todesfluch? Harry das ist ein Unverzeihlicher Fluch. Es ist dunkle Magie, nein schwarze Magie. Schwärzer geht es gar nicht", meinte Ron und klang dabei recht verzweifelt.
Harry war schon versucht abzublocken. Er wollte nicht darüber reden. Aber Ron hatte Recht. Der Fluch war schwarze Magie und wenn er seine Freunde nicht verlieren wollte, müsste er es ihnen erklären. „Ich nehme an Hermine fragt sich das gleiche, oder?" spekulierte Harry deshalb. „Ja. Sie sagt aber auch wir sollen dich nicht drängen, du würdest es irgendwann von allein erzählen und du wärest der letzte der die Seiten wechselt." „Und was ist mir dir? Was denkst du darüber?" erkundigte sich Harry. Ron seufzte und Harry nervös an. „Ich… ich denk das gleiche. Du würdest niemals die Seiten wechseln. Aber ich versteh es trotzdem nicht. es muss irgendwas passiert sein, was wir nicht wissen." Harry nickte nur leicht. Er war erstaunt darüber wie klug sein Freund doch manchmal sein konnte. Aber er hatte sicherlich auch eine Weile mit Hermine darüber gesprochen und er fühlte sich schuldig. Er schuldete ihnen eine Erklärung. Verstehen würden sie es sicher.
„Komm mit. Wir holen Hermine und suchen uns ein ruhiges Plätzchen", meinte Harry deshalb auch und machte sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum. Ron folgte ihm mit etwas Abstand. Mitten auf der Treppe blieb er stehen und sah sich um. Auch Ron war stehen geblieben und lugte kurz über die Schulter um zu sehen ob ihnen vielleicht jemand folgte und dann Harry verständnislos anzusehen. „Tust du mir ein Gefallen?" fragte der leise. „Sicher", kam sofort eine Antwort. „Lauf nicht drei Schritte hinter mir, als sei ich Voldemort persönlich. Das macht mich irgendwie nervös. Oder… hast du angst vor mir?" Ron riss entsetzt die Augen auf und nahm zwei Stufen auf einmal. „Spinnst du? Wir sind deine Freunde. Du würdest uns nie etwas tun. Warum sollte ich Angst vor dir haben?" fragte er empört. „Weiß nicht. Kann ja sein. Komm. holen wir Hermine", meinte Harry und lief weiter.
Hermine war zwar nicht begeistert ihre Sachen liegen zu lassen, aber als die beiden Jungen sie dann packten und einfach mitzogen, gab sie sich geschlagen. Wenn Harry so hartnäckig war, musste es etwas Ernstes sein.
Zehn Minuten später saßen die drei dann im Raum der Wünsche und Harry hatte das Gefühl vor einer unlösbaren Aufgabe zu stehen. Allein bei dem Gedanken daran was da passiert war, zog sich sein Herz schmerzhaft zusammen. Aber wenn er das erstmal hinter sich würde er sich besser fühlen, hoffentlich.
„Ron hat grade erwähnt… ihr wisst was ich gemacht habe", begann er zögerlich und sah kurz zu Hermine auf die ihn zuerst fragend ansah, Dann schien sie aber der Geistesblitz getroffen zu haben und ein vorwurfsvoller Blick richtete sich gegen Ron. Der versuchte sich stumm zu verteidigen und dann traf er wieder auf die braunen Augen seiner Freundin die ihn traurig aber auch mitfühlend ansahen. „Du musst darüber nicht reden. Ich bin mir sicher du hattest einen guten Grund dafür", sagte sie.
Harry atmete einmal tief durch. „Den hatte ich. Ihr wisst das Voldemort Remus mit einem der Flüche getroffen hat", sagte er und bekam ein Nicken zur Antwort. „Ich… er wurde… der Fluch hat ihn… ein ganzes Ende durch die Luft… geschleudert. Ich... dachte er wäre tot", gestand Harry schließlich und hatte Mühe die Tränen zurück zu halten. „Ich hab geglaubt Remus sei Tod und hab einfach die Nerven verloren. Meine Eltern, Sirius und Remus. Ich konnte einfach nicht mehr. Ich wollte nur noch Rache. Ich hab einfach rot gesehen und völlig die Kontrolle verloren", gestand er und sah dann zu Boden. Er wollte seinen Freunden nicht in die Augen sehen. Er wusste einfach nicht was sie davon hielten. Erst als Hermine ihm die Hand auf die Schulter legte sah er auf und traf auf einen besorgen aber verstehenden Blick.
„Du hast so viel erlebt und so viel ertragen, Harry… ich verstehe es. Er hat dir so viel angetan und… man muss euch beide, also dich und Remus nur zusammen sehen um zu wissen wie sehr ihr euch liebt. Ich verstehe deine Reaktion", meinte sie mitfühlend und nahm ihn kurz in den Arm. „Danke", murmelte Harry und sah zu Ron rüber. Der versuchte auch ein aufmunterndes Lächeln und meinte: „Jetzt versteh ich es auch. Wenn ich daran denke das Hermine… Ich wäre wahrscheinlich auch ausgerastet", meinte er. Harry murmelte noch mal ein Dankeschön und atmete dann tief durch. Er wollte das Thema so schnell wie möglich beenden.
„Wegen deinem anderen Problem, frag doch einfach deinen Bruder", schlug Harry deshalb vor und Rons Miene wurde totenblass. „Himmel nein. Bill hält mich nachher noch für Schwul." Hermine neben ihm gluckste leise. „Tja dann wirst du wohl mit der Ungewissheit leben müssen", meinte sie kichernd.
Harry ließ Remus bis nach dem Abendessen Zeit um sich zu erholen. Sie konnten ja den ganzen Sonntag zusammen verbringen, ohne das er sich Sorgen machen musste vermisst zu werden und er wollte Remus Ruhe gönnen denn sein Freund wirkte am Morgen noch sehr angeschlagen. Den Rest des Tages verbrachte er mit seinen Freunden über den Hausaufgaben. Genau genommen half er Ron der ihn immer wieder erstaunt musterte. „Remus Lieblingsfach war Verwandlung. Ich hab sie gestern mit seiner Hilfe erledigt", gestand er und überging Hermines entsetztes husten.
Als Harry dann am Abend in den Südturm kam, war niemand im Wohnraum. Allerdings stand das Abendbrot noch auf dem Tisch und ein Buch lag aufgeschlagen und mit einem Lesezeichen versehen neben dem Sessel. Leise schlich er die Stufen nach oben, um Remus zu erschrecken da er ihn im Schlafzimmer vermutete, aber das Bett war leer. Doch es roch hier seltsamerweise nach einer Mischung aus Kirschen und Mandeln. Sein Blick ging zur Badezimmertür und ließ ihn schmunzeln.
Remus dagegen musste sich ein Lachen verkneifen. Er war sehr wohl im Schlafzimmer gewesen als Harry hereinkam. Er hielt grade James Tarnumhang in den Händen den sein junger Freund hier hatte liegen lassen und in dem Moment war wohl der Rumtreiber ihn ihm durchgekommen. Mit einem schnellen Schwung hatte er sich das unsichtbar machende Stück Stoff übergeworfen und sich in eine Ecke verdrückt. Und nun konnte er beobachten wie Harry mit einem Grinsen im Gesicht, dass Sirius Black bei der Beobachtung seines Streichs gegen die Slytherins glich, die Tür zum Badezimmer aufdrückte.
Harry Brille beschlug quasi sofort unter der Hitze die ihm entgegen kam. „Remus", fragte er halblaut und versuchte etwas zu erkennen. „Hinter dir", meinte seine sanfte Stimme und raue Hände schoben ihn behutsam ein Stück vorwärts. „Wo kommst du denn her?" fragte er. „Ich hab die ganze Zeit hier gestanden unter deinem Tarnumhang", war die Erklärung und dann wurde ihm die Brille abgenommen und die Welt verschwamm vor seinen Augen. Die Gelegenheit etwas zu sagen bekam er nicht, da Remus ihn zu sich umdrehte und in einen sehnsüchtigen Kuss zog. „Gefällt dir der Duft?" wurde er dann flüsternd gefragt. Harry schlich ein Grinsen übers Gesicht. „Mhm", säuselte er. „Noch mehr gefällt mir aber was ich schmecke." „Was du schmeckst?" fragte Remus verwundert. „Schokolade", meinte Harry und verschloss die Lippen seines Freundes erneut mit einem Kuss der scheinbar grade etwas hatte sagen wollen.
„Erzählst du mir wie du darauf kommst?" erkundigte sich Remus nachdem sich der Jüngere von ihm gelöst hatte. Harry schmunzelte kurz. „Ron hat sich seit du hier bist komisch verhalten und ich wollte wissen was er hat. Also hab ich ihn rausgeschleppt und nach ein wenig Rumdruckserei hat er mich dann gefragt wie es ist einen Mann zu küssen." Zu Harrys Verwunderung fing Remus haltlos an zu kichern. „Irgendwie… hihihi… irgendwie kenn ich das. Was hast du Ron geantwortet?"
„Na ja", meinte Harry schulterzuckend. „Ich hab ihn gefragt wie es ist ein Mädchen zu küssen, ob er mir das beschreiben könnte und er hat es versucht. Dabei meine er Hermine würde nach Erdbeeren schmecken." „So, so. Und ich schmeck nach Schokolade", stellte Remus fest, bemüht sein Lachen zu unterdrücken. „Ich hab ihm gesagt seine Beschreibung wäre auch die Antwort auf seine Frage und er dachte damit du… würdest nach Erdbeeren schmecken. Das hab ich nur richtig gestellt", rechtfertigte er sich und Remus konnte sich kaum halten vor Lachen. „Du bist echt gut Harry. Du bist echt gut."
„Und wer hat dich gefragt?" erkundigte sich der junge Gryffindor dann neugierig, aber es dauerte etwas bis Remus sich wieder beruhigt hatte. „Dein Dad, eine Weile nachdem er es erfahren hatte", war dann die Antwort und Harry riss erstaunt die Augen auf. „Dad wollte wissen…? Und was hast du ihm geantwortet?"
„Ich sagte das könnte man nicht beschreiben, man müsste es erleben", erklärte er. Harry kicherte leise bei der Vorstellung er hätte Ron diese Antwort gegeben. Entweder hätte er sofort gefragt ob er es ihm zeigen würde, oder er hätte verschreckt geschaut und gar nichts mehr raus gebracht. Letzteres war die wahrscheinlichste Reaktion. „Er …", kicherte Remus dann verhalten. „Er hat dann fast zwei Wochen gebraucht um es fertig zu bringen, mich zu fragen ob ich es ihm zeigen würde. So feige hab ich James noch nie erlebt."
„Moment. Du hast Dad geküsst?" hackte Harry dann doch perplex nach. Remus kicherte leise. „Ja. Er hat darauf beharrt das er es wissen wollte und mir versichert es würde sich nie etwas an unserem Verhältnis ändern. Ich hab das nämlich zuerst für einen Scherz gehalten. Einen Scherz der Rumtreiber auf meine Kosten.
Aber er hat mich dann rum bekommen. Es war nur ganz harmlos, zwar auf den Mund aber ohne Zunge und anschließend war James sich sicher nicht schwul zu sein." „Und… du?" fragte Harry vorsichtig. Ihn überkam jäh das Gefühl in Remus Augen nur ein Ersatz zu sein für seinen toten Vater. Das Remus in James verliebt gewesen war und ihn einfach nur als Ersatz nahm. Allein schon der Gedanke zerriss ihm das Herz. Was wenn da wirklich so war?
„Ich? Hmm. Mein erster Gedanke war,… scheiße kann der Junge gut küssen. Daran erinnere ich mich noch genau. Mir war das ganze etwas… sagen wir mir war seltsam zu mute. James war mein bester Freund und ich hab noch nie jemanden geküsst weil er mich drum gebeten hatte. Aber wenn du wissen willst ob ich ihn geliebt habe… ja. Ja. Ich habe ihn geliebt. Geliebt wie meinen Bruder." Harry war im ersten Moment das Herz stehen geblieben. Erst als Remus den Zusatz ausgesprochen hatte schlug es weiter. Gott musste dieser Mann ihn denn so erschrecken? „James hat mir gezeigt was es heißt Freunde zu haben. Jemanden zu haben auf den Man sich verlassen könnte, der immer da ist. Da war für Liebe die über die von Geschwistern hinausgeht keinen Platz. Außerdem… es war in der sechsten. Sirius und ich wussten damals ganz genau das Lily bis über beide Ohren in James verknallt war und das James Lily vergötterte, war nicht zu übersehen. Da hätten wir schon blind und taub sein müssen. Ich hätte es gar nicht fertig gebracht mich in James zu verlieben.
Ich hab das deiner Mum auch irgendwann mal erzählt. Ich glaub das war sogar auf ihrer Hochzeit. James hatte grade seine Cousine zum Tanz aufgefordert und ich Lily. Ich war nicht mehr so ganz nüchtern und kann mich nicht mal erinnern wie wir darauf gekommen sind. Aber Lily hat sich gekringelt vor lachen mitten auf der Tanzfläche. Wir mussten kurz rausgehen damit sie sich wieder beruhigen konnte. Und James war gar nicht begeistert, weil es eigentlich unser Geheimnis bleiben sollte." Harry konnte nicht anders und musste leise kichern. Allein diese Szene sich vorzustellen. „Was Mum und Dad wohl zu uns sagen würde?" sprach er dann die Frage aus die er sich grade stellte.
Remus zog Harry eng zu sich ran und strich ihm durchs Haar. „Hab ich mich auch schon oft gefragt und ich muss gestehen ich weiß es nicht, zumindest bei deiner Mutter. Dein Vater wäre wahrscheinlich erst mal geschockt und würde dir dann erzählen das du keinen Besseren Freund finden könntest, während er mir gleichzeitig das Ende unserer Freundschaft ankündigt sollte ich es je wagen dir weh zu tun." „Wieso denn das?" erkundigte sich Harry verwundert.
„Die Familie war für James das wichtigste. Sie ging ihm über alles. Jeden Todesser der es auch nur gewagt hat Lily zu bedrohen hat James von einer Seite kennen gelernt die ich ihm in dieser Form niemals zugetraut hätte. Er wurde zum Löwen", erklärte Remus und lächelte dann. „Genau wie du. Wenn es um mich geht wirst du auch zum Löwen." „Ein Löwe der lernen muss sich zu beherrschen, wenn er nicht sterben will", murmelte Harry nachdenklich. „Das bekommst du… nein das bekommen wir hin. Da bin ich mir ganz sicher", meinte Remus und zog ihn wieder in einen sanften aber auch leidenschaftlichen Kuss. Harry spürte wie sie die Hände des älteren in seinen Haaren vergruben und er gegen die Wand gedrückt wurde.
Ein wohliges Gefühl durchströmte ihn und er seufzte genüsslich in diesen Kuss hinein. Kaum hatte Remus sich gelöst zog Harry ihn erneut zu sich ran. Er wollte nicht das Remus aufhörte. Er wollte mehr. Er wollte Remus spüren.
Sich immer ungestümer küssend ließ Harry seine Hände über den Rücken seines Freundes gleiten um einen Weg zu finden unter dessen Kleidung zu kommen. Zu Harrys erstaunen trug Remus scheinbar seinen Morgenmantel. „Sag mal", flüstere er leise, „hast du da was drunter an?" Remus, der seine Lippen grade über Harrys Hals wandern ließ und mit den Händen sich seinerseits einen Weg unter den Pulli bahnte meinte nur verführerisch: „Du kannst ja mal nachsehen." Harry lief ein wohliger Schauer über den Rücken, allein bei der Vorstellung das Remus Körper von nichts weiter als diesem Stück Stoff verhüllt wurde.
Nur ganz vorsichtig ließ er seine Hände zum Gürtel wandern, aber bevor er den Knoten öffnen konnte wurden seien Arme hochgezogen und sein Pulli landete irgendwo in einer Ecke, dann wurde ihm, wahrscheinlich um jeglichen Prostest zu verhindern, sein Mund mit einem fordernden Kuss bedeckt und er zu einem wilden Zungenduell herausgefordert. Die Hände in Remus Haaren vergaben ging er nur zu gern darauf ein, während die Hände seines Freundes sich einen Weg in die Jeans hinein bahnten, um dann am Bund entlang zum Bauch zu wandern und den Knopf zu öffnen. Harry keuchte auf, als die warmen Schauer, die zu seiner Körpermitte liefen, richtig heiß wurden, weil Remus Hände sich langsam aber sicher seiner Erregung näherten. Zitternd suchte er sich erneut den Weg zu dem schmalen Band das den Morgenmantel seines Freundes übereinander geschlagen hielt und zog den lockeren Knoten auf. Wie von selbst fanden die Finger des Jüngeren den Weg zum nackten Rücken, der sich aber langsam seinen Berührungen entzog. Ein kehliger Laut, zwischen Zustimmung und Überraschung, entfuhr Harry als sein Freund langsam auf die Knie ging, ihm dabei über die Bauchdecke küsste und gleichzeitig Hose und Shorts runter zog. „Remus", entfuhr es Harry dann aber entsetzt als die Zunge des Älteren seine Männlichkeit auf eine Weise berührte die ihn fast um den Verstand brachte. Er gab Remus einen leichten Stoß, so dass er auf dem Hintern landete.
Eine Gelegenheit zum Protest gab er ihm nicht, da er sich sofort über ihn stürzte und seinen Mund mit einem wilden Kuss verschloss. Remus aber schien diese Position nicht zu gefallen und mit rollte sich schnell und überraschend für Harry auf den Rücken und zog ihn mit.
Harry interessierte sich im nicht dafür dass er nun auf kalten Fliesen lag. Er versuchte Remus den Morgenmantel abzustreifen während der sich küssend über den Hals des jüngeren zu dessen Brustwarzen vorarbeitete und diese dann mit der Zunge umspielte ehe er sanft hinein biss. Harry keuchte verhalten auf und schubste Remus grob hoch um ihm dieses nervige Stück Stoff endlich auszuziehen. Als er das endlich, mit Remus zutun geschafft hatte, nutzte er die Gelegenheit um wieder die die bessere Position zu kommen.
Er gab Remus keine Gelegenheit sich dagegen zur Wehr zu setzen da er ihm sofort begierig küsste und sich mit den Händen dem letzen Kleidungsstück widmete was ihm den Zugriff auf Remus hervorgehobene Männlichkeit verweigern wollte. Seine Shorts. „Hast du die absichtlich anbehalten?" keuchte Harry verhalten. „Sicher. Du musst doch auch was zu auspacken haben", kicherte Remus und zog ihn in ein verführerisches Zungenspiel, was aber von einem heftigen Aufstöhnen seitens des Werwolfs unterbrochen wurde, als Harry mit einer Hand das Glied der Älteren berührte. Das schien nun jegliche Zurückhaltung von dem Mann abfallen zu lassen. Er half Harry schnell das Stück Stoff los zu werden und zog ihn dann sich über ihn rollend mit.
Leider hatte sich Remus wohl etwas verschätzt bei dem Abstand zwischen Badewanne und ihrer Position, denn es kam von beiden ein kurzes: „Huch!" auf dem ein lauter Platscher und das Geräusch von überschwappendem Wasser folgte.
Prustend tauchte Harry aus dem Schaumbad wieder auf und sah sich nach Remus um, entdeckte ihn aber nicht. „Remus?" fragte er wurde dann aber plötzlich unter Wasser gezogen und bekam in einem Kuss etwas Luft ab um nicht zu ertrinken. Gemeinsam mit seinem Freund tauchte er dann wieder auf und fast gleichzeitig kicherten sie los bis Remus ihn eng zu sich ran zog, sodass Harry die Erregung seines Freundes deutlich an seiner spürte. Alles um ihn herum war sofort vergessen, selbst ihr unfreiwilliges Bad.
Ein kurzer Blick in die Augen, auch wenn Harry nicht viel erkennen konnte, genügte um sie erneut in einen tiefen Kuss versinken zu lassen. Sanft ließ er seine Hände über Remus nackten Rücken wandern und dann über die Hüfte in ebenfalls tiefe aber sehr viel empfindlichere Regionen, was ihm das Aufstöhnen in den Kuss seitens des Älteren verdeutlichte. Sanft ließ Harry seine Fingerspitzen über die steile Erregung wandern und Remus Atmung beschleunigte sich zusehens währen Harry die Männlichkeit weiter umspielte.
Ohne Vorwarnung ergriff Remus seine Hände und zog ihn rum, sodass er mit dem Rücken zu ihm stand. Zunächst wollte Harry protestieren aber als er Remus Hände geschickt und sanft seine Männlichkeit umspielten und er anfing an seinem Hals zu knabbern, verflüchtigte sich die Idee ins Nichts und ein heißeres Stöhnen entwich ihm, was zu einem heftigen Aufkeuchen wurde, da Remus grade mit einem Finger in ihn eindrang. Harry schlang, schwer atmend, seine Arme um Remus Nacken und zog ihn näher zu sich um ihn zu küssen, während Remus ihn behutsam weitete und die zweite Hand sich Harrys Männlichkeit widmete. Harrys Selbstbeherrschung drohte langsam aber sich er ins sich zusammenzufallen. „Remus, Bitte", keuchte Harry und legte den Kopf auf Remus Schulter und versuchte nicht jetzt schon seinen Gefühlen zu erliegen.
Remus ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Auch um seine Beherrschung musste er schon kämpfen, was zum Teil Harrys Schuld, oder wohl eher verdienst war, zum Teil aber auch jetzt sein eigenes tun. Behutsam zog er seine Finger zurück und umfasste sanft Harrys Hüfte mit beiden Händen. Der drängte sich schon verlangend an Remus heran und zuckte heftig zusammen als er in ihn eindrang. Auch Remus hatte aufgestöhnt und hielt Harry fest das der sich jetzt nicht bewegte.
Für Harry waren diese Sekunden unendlich lang, er hatte das Gefühl zu verbrennen, allerdings war es keineswegs erleichternd als Remus endlich begann sich zu bewegen es machte ihn nur noch wahnsinniger. Hilflos klammerte er sich um den Nacken seines Freundes und versuchte nicht all zu laut zu werden, was ihm dann allerdings endgültig misslang als Remus mit einer Hand auch noch sein Glied umschloss und Harry zum Höhepunkt rieb. „Oh Gott!" entfuhr es ihm heftig.
Remus war vollends im Rausch der Gefühle. Er hörte Harrys verhaltenes Keuchen, spürte wie er sich an ihm festhielt und sich ihm entgegendrängte. Die Enge die seine Erregung umschloss war Wahnsinn. Er ließ seine Hand mit der er Harry bisher fest gehalten hatte runter wandern zu dessen Erregung wandern und umfasste sie sanft aber bestimmt. Er ließ die Bewegungen seiner Hüfte auch in seine Hand übergehen und Harrys Ausruf der Verzückung war wie Musik ins seinen Ohren. Er erhört etwas das Tempo und spürte das Zittern, welches Harrys Köper durchlief als er diesen gewissen Punkt traf.
„Schneller bitte. Ich halt das nicht aus", wimmerte Harry und griff mit einer Hand nach dem Beckenrand um sich dort festzuhalten. Ein Hitzegefühl staute sich in seinem Bauch auf und bahnte sich langsam den Weg in Richtung Körpermitte wo Remus die Bewegung seiner Hand noch verstärkte. Ihm wurde immer heißer und seine Sinne vernebelten sich immer mehr. Mit einem heiseren ja explodierten seine Gefühle und nur Sekunden später spürte er wie sich sein Freund in ihm ergoss.
Erleichtert aber auch erschöpft lehnte er sich gegen Remus, der sanft beide Arme um seine Brust legte und ihn auf die Wange küsste. „Das war unglaublich", bekam der Jüngere ins Ohr geflüstert, brachte aber nur ein Nicken zu Stande. Er hatte das Gefühl im Siebten Himmel zu schweben. Erst nach einigen Minuten drehte er sich langsam zu Remus um und küsste ihn sanft auf den Mund.
„Komm. Wir machen es uns gemütlich", schlug Remus vor und keine Minute später saß Harry auf dem Beckenrand und Remus legte ihm ein Handtuch über die Schultern. Lächelnd stand er auf und zog Remus eng zu sich ran um ihn zu küssen. „Ich liebe dich", raunte er ihm zu und wickelte Remus dann mit in sein Handtuch ein und führte ihn Rückwärts zum Bett, wo die beiden sich in die weiche Matratze fallen ließen.
Der Jüngere ließ seine Lippen sanft über den Hals seines Freundes wandern bis zu dessen Brustwarzen, wo er begann sie mit seiner Zunge zu erregen. Remus hatte die Augen halb geschlossen und genoss diese Liebkosungen. „Gefällt dir das?" fragte Harrys Stimme dann unvermittelt an seinem Ohr. „Und wie", säuselte er. „Soll ich es dir mal zeigen?" Harry kicherte leise. „Mhm. Gern." Mit einer geschickten Drehung lag Remus kurzerhand über Harry und setzte sich Rittlings auf seine Oberschenkel. Sanft ließ er seine Hände über die Wangen zum Hals und dann zu der noch feuchten Brust des Jungen wandern. Der schloss genüsslich die Augen und seufzte leise auf. Remus konnte sich ein Schmunzeln einfach nicht verkneifen. Harry sah einfach zum vernaschen aus.
Er beugte sich langsam zu ihm rüber und hauchte ihm einen Kuss auf den Mund und wie er erwartet hatte schlang der jüngere sofort die Arm um seinen Hals als er sich zurückziehen wollte und zog ihn in einen einigen verführerischen Kuss. Behutsam löste Remus die Arme die ihn festhielten und schob sie ein Stück tiefer auf seinen Rücken während er den Kirschmandelduft einatmend seine Lippen am Hals entlang zu Harrys Brust wandern ließ und dort mit geschlossenen Augen auf Entdeckungstour ging.
Als er eine der Brustwarzen fand, seufzte Harry verhalten auf drückte Remus sein Becken entgegen so dass ihm gar nicht entgehen konnte was er da mit Harry tat. Ein Grinsen huschte über sein Gesicht. Das er es gleich zwei Mal nacheinander getan hatte war schon verdammt lange her, aber Harry war auch etwas ganz besonderes für ihn.
Harry genoss die Liebkosungen in vollen Zügen während ein Kribbeln durch seinen Körper lief. Plötzlich spürte er Remus Hand an seinem Oberschenkel. Sanft strich sie an der Außenseite Richtung Knie um dann an der Innenseite wieder hoch zu streichen. Erst kitzelte es ein wenig, doch dann wurde aus dem Kribbeln ein Schauer der ihm über den Rücken jagte und Aufkeuchen ließ. Er verkrallte sich in Remus Rücken der zusammenzuckte und sich ihm entgegendrückte um dem zu entgehen. Dabei streifte Remus Männlichkeit Harrys und der jüngere nutzte die Gelegenheit um wieder in die aktivere Position zu kommen. Er drückte Remus verlangend seine Lippen auf den Mund sodass er keinen Protest einlegen konnte und ließ auch seine Hände auf Entdeckungstour gehen. Über die Schultern, an den Oberarmen entlang zu seiner Hüfte und zu seinem Hintern.
Der Ältere hielt ihn fest im Arm als wolle er ihn nie wieder loslassen und als er Harrys Hände auf seinem Allerwertesten spürte konnte er ein Keuchen nicht mehr unterdrücken. Ihre Unterkörper drängten sich eng gegeneinander und sie reizten sich gegenseitig. „Hast du zufälligerweise irgendwo einige Phiolen versteckt?" hauchte Harry ihm verführerisch ins Ohr. Remus grinste kurz und hielt nach einem gemurmelten Spruch eine in der Hand. Gedanklich versprach er sich sie so schnell wie möglich zurück zu geben, ungesehen versteht sich, sonst würde er der eigentliche Besitzer dies wohl nutzen um ihn oder besser Harry bis auf die Knochen bloß zu stellen.
Harry sah seinen Freund verdutzt an beschloss aber ihn später zu fragen woher die so schnell gekommen war. Also hielt er Remus wortlos die Hand hin und schwor sich in den Ferien Kontaktlinsen zu besorgen, so ginge das nicht weiter. Ohne seine Brille war er fast hilflos. In einem Duell tödlich. Remus Berührung an seiner empfindlichsten Körperstelle ließ ihn heftig aufkeuchen und stöhnen. Es erinnerte ihn umgehend daran was er zu tun hatte und tun wollte. Schnell ließ er seine Hand zum Eingang des Mannes gleiten und begann behutsam ihn zu weiten.
Remus keuchte schwer unter diesen Berührungen und den wohligen Lauten die Harry von sich gab und hatte Mühe sein Tun aufrecht zu erhalten und sich seinem Geliebten nicht einfach hinzugeben. Dem Jüngeren ging es nach kurzer Zeit nicht viel besser mit seiner Selbstbeherrschung.
„Remus", keuchte er, griff nach der Hand des Mannes um ihn zu stoppen und versuchte ihm in die Augen zu sehen. „Erlös mich", flehte dessen Stimme heißer unter dem schon fast schmerzhaften Verlangen und spürte kurz darauf wie Harry bestimmt in ihn Eindrang und dann verharrte. „Oh Gott", stöhnte Remus ungehalten und drückte den Rücken durch in dem verzweifelten versuch nicht seinen Gefühlen zu erliegen.
Harry nahm das als Aufforderung und begann sich langsam zu bewegen. Es dauerte nicht lang bis er einen Rhythmus gefunden hatte und er mit Remus um die Wette keuchte der sich ihm immer mehr entgegendrängte. „Harry. Du quälst mich", brachte Remus mühsam hervor während die aufsteigende Hitze in seinem Körper ihm die Sinne vernebelte.
Harry nahm das nur am Rande war. Er war gefangen in diesem Gefühl. Sein Handeln hatte sich schon längst verselbstständigt, er hatte das Gefühl nicht mehr Herr über sie selbst zu sein, aber es störte ihm nicht im geringsten. Er ergab sich völlig dieser unbeschreiblichen Lust die ihren Höhepunkt fand als sich Remus Muskeln unter ihm verkrampften und ihn derart einengten das er nicht mehr an sich halten konnte und Remus über die Klippe der absoluten Lust folgte.
Schwer nach Atem ringend zog er sich behutsam aus Remus zurück und ließ sich neben ihm ins Bett fallen. „Das war… Geil", flüsterte Remus als sich seine Atmung wieder einigermaßen beruhigt hatte und Harry begann haltlos zu kichern. „Was ist daran so lustig?" fragte der Ältere daraufhin verwundert und drehte sich zu seinem Geliebten. „Dass dieser Satz gar nicht zu dir passt", meinte Harry schmunzelnd. „Wie? Ich darf nicht sagen dass ich etwas geil finde?" meinte er gespielt verwundert. „Doch", kicherte Harry, „aber… das Wort geil... aus deinem Mund…" „Ist ungewohnt, oder wie?" beendete Remus die aussage. Harry stimmte ihm kichernd zu. „Da sieht man mal was für einen schlechten Einfluss du auf mich hast. Ich werde wieder zum Teenager", schmunzelte Remus und drückte Harry einen Kuss auf den Mund. Verträumt schmiegte Harry sich eng an ihn ran. „Hab ich nichts dagegen", flüsterte er ihm ins Ohr. Remus schmunzelte bei dieser Aussage und sah sich kurz um, um seinen Zauberstab zu finden. Der lag hinter ihm auf dem Nachttisch so nicht zu erreichen. „Accio Zauberstab", flüsterte er aber nichts geschah. Ein Seufzen entkam seinen Lippen. „Erschöpfung. Ich bin wohl bei weitem nicht mehr so gut in Form wie es sein müsste", murmelte er und schloss die Augen um sich fest zu konzentrieren. „Accio Zauberstab", versuchte er es noch mal und damit fing das begehrte Stück Holz auf um sie beide zu reinigen.
Dann zupfte und zerrte er an der Decke unter ihnen um sich darin mit Harry einzukuscheln der schon halb am schlafen war. „An deiner Ausdauer müssen wir noch etwas feilen", kicherte er und erschrak zutiefst als er eine Hand auf seinem Glied spürte. „Soll ich dir meine Ausdauer beweisen?" murmelte Harry neben ihm und Remus zog langsam die Hand von dieser empfindlichen Stelle. „Damit waren wir bis ich meine Kondition wiederhabe. Sonst blamiere ich mich noch vor dir und das verträgt mein Ego nicht", meinte Remus und legte Harrys Hand auf seine Brust. Harry lachte leise, stemmte sich hoch um Remus in die Augen zu sehen. „Dann lassen wir das wirklich besser. Ein angekratztes Ego tut keinem gut." Remus schmunzelte leise und zog Harry eng zu sich ran. Der kuschelte sich sofort in die wärmenden Arme seines Freundes und irgendwann schliefen sie ein.
Den Sonntagvormittag verbrachten sie eng aneinanderkuschelnd im Bett und genossen einfach die traute Zweisamkeit. Am Nachmittag zeigte Remus Harry auf sein Bitten ihn ein paar schwerere Flüche und Zauber mit denen er alleine nicht zu Recht kam. Der Abend kam für beide Geschmäcker trotzdem viel zu schnell. Harry begleitete Remus nach dem Abendessen noch bis zu den Schlosstoren und sah sich kurz um. „Wann kommst du wieder?" fragte er leise. „Mal sehen was im Orden los ist, aber ich denke wir bekommen das diesen Monat noch einmal hin. Außerdem können wir uns doch hören wann immer wir wollen." „Das ist aber nicht das gleiche", seufzte Harry und schmiegte sich eng an den Älteren.
„Ich weiß. Aber es geht nicht anders. Du weißt doch was los ist und ich will Minerva etwas Arbeit im Orden abnehmen. Und wenn es hart kommt, haben wir auf jeden Fall das Hogsmeadewochenende. Das ist versprochen." Harry seufzte Kurz und drückte dann Remus einen leichten Kuss auf die Lippen. „Du hast Recht. Also, bis dann und pass auf dich auf", bat Harry. „Mach ich und du machst mir keine Dummheiten", erklärte Remus und küsste seinen jungen Freund noch mal innig.
Harry blieb noch stehen bis Remus außer Sicht war und lief dann langsam zurück zum Schloss. Gedanklich verfluchte er Voldemort tausendfach. Warum musste er grade jetzt seine Angriffe verstärken? Warum konnte sich dieser Irre nicht einfach für eine Weile zurückziehen? Sich erholen, seinetwegen auch Kräfte sammeln, nein er musste ihm sein Leben vermiesen.
Eine Bewegung am Waldrand zog dann plötzlich seine Aufmerksamkeit auf sich. Saphira und John standen dort scheinbar in eine hitzige Diskussion vertieft. Er schlich sich im Schatten einiger Büsche näher heran. Viel Verstehen konnte er aber nicht.
„… schon schaffen. Er ist… nehmen", erklärte Saphira. „Und… nicht? Dann haben wir… Salat. Ohne ihn…warts verloren. Oder willst du…. In den Weg stellen?" meint John. „Ich wäre ... tot… Fluch… … wird… schaffen. …. Sicher. …mit", konterte das Mädchen. Dann raschelte es kurz und Harry lugte vorsichtig über die Büsche. Die beiden waren weg. Nirgends zu sehen. Vorsichtig stand er auf und beobachtete alles in seiner Umgebung, doch sie waren wirklich weg. Er trat vorsichtig ein paar Schritte näher an den Wald heran und starrte in die Dunkelheit. „Lumos", flüsterte er den Stab fest umklammert und hob ihn über sich, doch außer ein paar Blättern konnte er nichts erkennen.
„Was machen sie da?" fragte eine schneidende Stimme hinter ihm. Erschrocken wirbelte Harry herum und sah in das Gesicht seines Lieblingslehrers. „Ich… ich hab was gehört. War aber wohl nur ein Tier", erklärte er schnell. Der Lehrer zückte selbst seinen Stab und trat einige Schritte in den Wald. „Hier ist nichts", brummte der Lehrer und starrte Harry durchdringend an. „Ist es nicht eher so dass sie grade in den Wald wollten?" „Ich?" fragte Harry verdattert. „Ich war schon oft genug da drin um sicher nicht freiwillig dort spazieren zu gehen. Ich komm grade vom Tor. Remus… ist grade gegangen und auf dem Rückweg hab ich ein Geräusch gehört und wollte wissen was es war", erklärte Harry streng.
„So, so. Ihre Erlebnisse von Halloween reichen ihnen also noch nicht. Es genügt nicht dass de Schulleiter um sein Leben kämpft nur weil sie mal wieder den Helden spielen mussten", knurrte Snape. „Also fangen wir wieder bei Null an. Gut. Ihre Entscheidung. Ich weiß warum ich das getan habe und jetzt gehe ich Abendessen", knurrte Harry und wandte sich ab. „50 Punkte Abzug für Gryffindor wegen Respektlosigkeit und Unverschämtheit", erklärte Snape kalt. Harry mühte sich ab keine Reaktion darauf zu zeigen. Allerdings konnte er sich selbst auch nicht erklärten warum er Saphira und John nicht ausgeliefert hatte. Hatte er geahnt dass der Lehrer ihm nicht glauben würde? Hätte Snape ihm geglaubt? Nein. Niemals.
Die nächsten Tage zogen ganz normal dahin. Die Schüler der siebten arbeiteten fleißig für ihre Zwischenprüfungen, ebenso wie die der fünften. Saphira war pünktlich zur Sperrstunde im Gemeinschaftsraum aufgetaucht und Harry beschloss für die die beiden erstmal weiter im Auge zu behalten. Die Unterrichtsstunden verliefen ruhig und normal. Kaum einer hatte sich über die 50 Punkte Abzug auf Gryffindors Konto gewundert, dafür kam so was zu häufig vor. Alles war friedlich und hätte Harry nicht das Gefühl gehabt es würde ein Sturm aufziehen, hätte er es wahrscheinlich auch genossen.
Die Vorboten des Sturms kündigen sich am Mittwochnachmittag im Zaubertränkeunterricht an. Heftige Kopfschmerzen überfielen ihn plötzlich und er stöhnte leise auf. Er spürte Malfoys Blick auf sie ruhen, ignorierte ihn aber. Er wollte dem Blonden nicht alles erklären und das sein Trank eh einige Minuten köcheln musste legte er den Kopf auf die Tischplatte und schloss die Augen um sich etwas zu entspannen. Aber das wurde ihm nicht gegönnt.
„Was wird dass Potter?" raunzte Snape neben ihm laut und seine schneidende Stimmte pochte in seiner Stirn. Harry schickte dem Mann tausend Flüche stumm entgegen und sah auf. „Ich habe Kopfschmerzen, Sir." Absichtlich rieb er sich dabei über die Narbe in der Hoffnung Snape würde begreifen. „Sie werden die letzen 40 Minuten auch noch überstehen. Also reißen sie sich zusammen", knurrte Snape und wand sich ab.
Harry legte den Kopf in den Nacken und versuchte erneut sich zu entspannen. Irgendwie musste er diesen brennenden Schmerz loswerden. „Vergiss das Flussgras nicht", flüsterte Malfoy neben ihm und nickte zu seinem Kessel. „Danke", murmelte Harry zurück. Er hatte andere Dinge zu tun als sich darum zu kümmern warum Malfoy ihm half. Als er dann die Blutegel dazugab fing der Trank plötzlich zu qualmen und zu schäumen. Verwirrt sah Harry zur Tafel. Eigentlich müsste er sich nur rosa verfärben. „Shit", knurrte er. Er hatte es also dieses Mal versiebt. Und zwar richtig. Da sein Trank dich plötzlich ins nichts auflöste, war ihm auch klar das es Snape nicht entgangen war. „20 Punkte Abzug für Gryffindor weil sie Wertvolle Zutaten verschwenden und ihren Trank absichtlich ruinieren, Potter. Machen sie das sie mir aus den Augen kommen", giftete Snape. „Ja Sir", brummte Harry und verschwand.
