Disclaimer: Die Twilight Saga und ihre Charaktere gehören Stephenie Meyer und nicht mir!
Warning: Eine Spankingszene in diesem Kapitel! Wer das nicht mag, bitte nicht weiter lesen!
AN: Hallo ihr Lieben! So hier ist das nächste Kapitel! Carlisle verschwindet mit Edward in den Wald und erwartet dort ein paar Antworten auf seine Fragen, doch Edward schweigt zunächst noch immer und wird wieder respektlos. Dad verliert daraufhin die Geduld ...
Carlisles PoV
Ich nahm die letzte Stufe der Holztreppe und meinen Schal vom Haken der Garderobe. Den schwarzen Mantel ließ ich unbeachtet hängen. Ganz so kalt war es nicht, jedenfalls nicht im Moment.
Als ich in die Küche trat, sass Edward auf einem der Hocker an der Anrichte. Den Blick gesenkt. Er spielte an seinen Fingern herum, so als ob er nervös war. Esme stand gegenüber und lächelte gönnerhaft. Natürlich wusste ich, dass er sich bei ihr entschuldigt hatte. Mein gutes Gehör hatte präzise im ersten Stockwerk alles aufgenommen.
Langsam ging ich zu meinem Sohn und legte ihm die Hände auf die Schultern, die ich dann beruhigend hin und her bewegte.
„Na komm," sagte ich leise. „Gehen wir!"
Edward richtete sich auf und stieg vom Hocker.
Während er durch das Wohnzimmer und zur Tür ging, beugte ich mich grinsend zu meiner schönen Frau über die Anrichte und drückte ihr einen Kuss auf den Mund.
„Ich finde schon raus, was mit ihm los ist," flüsterte ich leise, obwohl ich wusste, dass er uns hören würde. „Mach dir keine Sorgen, Liebling."
Sie seufzte leise, ehe sie mir kurz über die Hand strich und mich liebevoll an sah. „Ich weiss, dass du das tun wirst, Carlisle."
Wir küssten uns noch mal kurz, ehe ich mich umdrehte und Edward nach draußen in die Dunkelheit folgte.
Er wartete auf mich an einem der hohen Bäume, die man von seinem Fenster aus mit nur einem Sprung erreichen konnte. Sein Gesichtsausdruck war etwas gequält. Er hatte keine große Lust zu reden. Das sah ich sofort! Allerdings war mir das ziemlich egal.
Ich ging an ihm vorbei, lockte ihn mit dem Zeigefinger zu mir und bewegte mich langsam durch die hohen Bäume hindurch in unseren Wald. Ein paar Sekunden später spürte ich seine Präsenz neben mir und steckte meine Hände in die Jeanstaschen. Weiter setzte ich einen Fuß vor den anderen und er hielt Schritt. Um uns herum knackten Äste und Zweige.
Der Wind pfiff durch die hohen Baumwipfel der Nadelbäume und wirbelte leicht die lockere und trockene Erde vom Boden auf. Mittlerweile war es stockfinster.
Doch das machte uns nichts! Dank unserer Vampirsinne funktionierten unsere Augen wie ein Nachtsichtgerät. Alles um mich herum war so klar, wie es auch am Tag erschien.
Wir waren jetzt ganze drei Meilen vom Haus entfernt und so außer Hörweite von Esme und den anderen Kindern. Ich ging noch ein Stück weiter und stoppte dann an einer kleinen Lichtung, wo Jasper und Edward manchmal redeten. Ich ging bis zur Mitte und blieb stehen.
Schweigend ließ ich meine goldenen Augen einmal um 360 Grad um mich herum wandern. Ich war auf der Suche nach irgendwelchen Störenfrieden. Oder anders gesagt: Menschen, die unsere traute Zweisamkeit empfindlich beeinträchtigen konnten.
Als ich sicher war, dass sich hier niemand außer uns befand – auch in einem weiten Radius von zwei Meilen – blickte ich Edward wieder mit schwarzen Augen an, der an einer der hohen Tannen stand und mich beobachtete.
„Komm."
Langsam setzte er sich in Bewegung. Ich drehte ihm den Rücken zu und ließ mich auf einen der Baumstämme nieder, die im Gras lagen. Geduldig wartete ich, bis mein Sohn sich zu mir gesellt hatte. Er rollte einen anderen dicken Baumstamm nah an mich heran und ließ sich dann ebenfalls nieder.
Meine Hände lagen locker in meinem Schoß und ich sah ihn an.
„Also," sagte ich ruhig. „Ich habe deinen Wunsch zur Privatsphäre respektiert und auch dein Schweigen vor hin im Flur. Sogar, als ich hörte, wie du mit Mum heute umgesprungen bist, bin ich locker geblieben, weil ich wusste, dass du irgendein Problem hast, was dich sehr mitnimmt."
Er sah mich an, aber schwieg.
Ich beugte mich näher zu ihm. „Allerdings erwarte ich jetzt dafür, dass du mir sagst, was los ist! Okay?"
Schweigen.
Ich hob eine Augenbraue. „Hast du jemanden umgebracht auf dem Nach Hause Weg?"
„Daaaad," sagte er weinerlich und grinste leicht bei der Vorstellung. Endlich bekam ich eine Reaktion von ihm.
Ich grinste auch und schüttelte langsam den Kopf. „Entschuldige aber … scheinbar muss ich raten, oder? Wenn du niemanden umgebracht hast, finde ich, kann dein Problem so schlimm nicht sein."
Edward? Du bist hier der Gedankenleser … nicht ich!
„Ich weiss," flüsterte er leise und senkte den Kopf. Er begann mit den Schuhen Dreck zusammen zu schieben, ohne mich weiter zu beachten.
Als das Häufchen zwischen seinen Füßen immer größer und höher wurde, verlor ich langsam die Geduld mit ihm.
Edward!
Nichts geschah, als ich ihn in meinem Kopf laut tadelte. Normalerweise hätte er mich jetzt angesehen und sich entschuldigt, aber …
Ich knurrte leise und ehe er reagieren konnte, stand ich ruckartig auf und packte ihn am Kragen des Pullovers. Mit aufgerissenen Augen sah er mich an. Doch noch mehr Angst zeigte sein Gesicht, als er meinen leisen Befehl hörte.
Lass die Jeans runter, Edward …
Plötzlich fand er seine Sprache wieder und ich hatte seine volle Aufmerksamkeit.
„Nein, Dad, das …," stammelte er leise und versuchte mich abzuschütteln – ohne Erfolg. „Nicht hier! Bitte!"
Ich sah ihn immer noch mit schwarzen Augen an. „Hier und jetzt! Ich bin dein ignorantes Verhalten leid! … Es ist niemand da außer uns. Also? Muss ich nach helfen oder schaffst du das allein?"
Ich spürte, dass sein Kampfgeist nachließ und er sich in sein Schicksal fügte. Seine Hände bewegten sich zu den Knöpfen der dunkelen Jeans und er öffnete alle. Als er sie herunter ziehen wollte, riss ich ihn in einer Umdrehung mit mir und setzte den linken Fuß auf den Baumstamm, auf dem ich gesessen hatte. Ich bugsierte meinen aufmüpfigen Teenager über meinen Oberschenkel und balancierte ihn kurz aus, so dass er noch genug Luft bekam.
Ich griff in den hinteren Hosenbund und zog sie mit einem energischen Ruck bis zu seinen Knien. Jetzt begann er leicht zu zittern und senkte den Kopf in Richtung Waldboden. Langsam schob ich den rechten schwarzen Ärmel meines Pullovers ein Stück nach oben. Den linken Arm legte ich auf seinen Rücken und umschloss dann mit der Hand seine rechte Seite. Das würde reichen, um ihn unten und in Position zu halten.
Eigentlich hatte ich das hier nicht vor gehabt! Innerlich hatte ich gehofft, dass er sein beharrliches Schweigen brechen und meine Hilfe annehmen würde. Doch dass Edward mich gerade wieder wissentlich ignoriert hatte, war zu viel des Guten. Ich hatte meine Grenze … und die hatte er jetzt überschritten.
Als ich dann mit der rechten Hand ausholte, wusste ich noch nicht, wieviele ich ihm geben würde. Aber es würden einige sein, das war klar. Bei dem ersten Schlag auf die Shorts zuckte er leicht nach vorn, doch hielt den Mund.
Der nächste und der übernächste waren genau so stark, doch zeigten auch wenig Wirkung. Ich machte trotzdem erst mal so weiter. Es war eh eine Aufwärmrunde und er wusste das! Der nächste Schlag kam und ich fand einen guten Rhythmus.
Nach einigen Minuten, wo er immer noch geschwiegen hatte, hörte ich auf. Als er ein paar Sekunden später meine Finger in seiner schwarzen Boxershorts spürte, setzte Panik ein. Ich zog die Hose herunter, bis zur Jeans und Edward begann hin und her zu rutschen, als er versuchte sich zu befreien.
Ich antwortete auf diesen Fluchtversuch mit einem sehr festen Schlag auf seinen nackten Hintern. Der Junge schrie auf und zuckte nach vorn. Mein Griff um seine Tailie verstärkte sich sofort, um ihm keinen Spielraum mehr zu geben. Wenn er sich los reißen würde, hatte ich keine Lust ihm hinter her zu jagen und ihn wieder einzufangen.
„Ich will, dass du aufhörst," sagte ich leise aber ernst.
Dann hörte ich ein Schnauben und er war ruhig. Sanft streichelte ich mit der linken Hand seine Seite, um ihn zu belohnen.
„Gut, dann machen wir jetzt weiter."
Ich ließ meine Hand wieder fallen. Nicht so stark wie beim ersten Mal, aber so stark, dass ihm die Ernsthaftigkeit mehr als klar wurde. Er zuckte nach vorn und stieß die Luft zwischen den Zähnen hervor. Dann ein erneuter Schlag mit der flachen Hand und noch einer. 10 … 15.
Das Jammern setzte ein. Eigentlich klagte er bei so einer einfachen Tracht Prügel nicht so schnell, doch ich war mir sicher, dass das mehr das schlechte Gewissen war – und dass er meine Geduld auf die Probe gestellt hatte. 20.
Wieder klatschte meine flache Hand auf sein bereits sehr wundes Hinterteil. Und wieder schrie er laut auf und wandte sich hin und her. Doch diesmal sagte ich nichts. Ich würde einfach so lange weiter machen, bis er ruhig war und sich ergab.
Es folgte ein Schlag nach dem anderen. Dann hörte ich ihn leise Weinen. Mir tat es weh ihn zu bestrafen und so leiden zu sehen. Jedesmal … Meine rechte Hand machte wieder Kontakt mit seinem Hintern und ich atmete innerlich auf, als ich bei 40 angelangt war.
Das Weinen und Schluchzen war lauter geworden. Er zitterte unter Tränen ... und Schuld vermutlich. Ich lockerte meinen Griff der linken Hand um ihn und fuhr ihm durch das kurze Haar. Sanft streichelte ich ihm dann mit der rechten Hand den Rücken.
„Schön atmen, Edward," flüsttete ich leise und ruhig. „Sch … es ist vorbei."
Meine rechte Hand fuhr weiter über seinen Pullover, während ich meinen Blick kurz von ihm abwandte und in den dunkelen Nachthimmel blickte.
Er schluchzte noch kurz und dann spürte ich, dass er hoch kommen wollte. Sanft nahm ich ihn an den Schultern und er stellte sich gerade hin. Seine Augen hatte er beschämt von mir abgewandt. Ich stellte meinen Fuß wieder auf die lockere Erde und sah ihm zu, wie er sich an zog. Vorsichtig ließ er seine schwarze Shorts über seinen wunden und roten Po rutschen und fletschte dann die Zähne.
Ich wartete noch bis er auch die Jeans wieder angezogen hatte, bevor ich ihn dann sachte zu mir drehte und ihn fest in den Arm nahm. Edward erwiderte die liebevolle Geste sofort und klammerte sich an mich. Meine Hand streichelte wieder seinen Rücken und sein Kopf lag auf meiner linken Schulter.
Ich spürte seinen heißen Atem sogar durch den dicken Stoff meines Pullovers hindurch. Er war immer noch aufgelöst und aufgeregt.
Du weisst, warum ich das gerade machen musste, oder?
„Es tut mir leid, Dad," flüsterte er in meinen Pullover hinein.
Ich stöhnte. „Würdest du bitte deutlich reden, Edward?"
Er machte Anstalten sich von mir zu lösen und ich ließ ihn frei. Edward trat einen Schritt von mir weg und ich ließ eine Hand auf seiner Schulter liegen. Er sah mich an.
„Es tut mir sehr leid, dass ich so mit dir umgegangen bin, Dad," wiederholte er noch mal deutlich und schluckte dann eine Träne weg.
Ich nahm meine Hand von seiner Schulter und streichelte ihm stattdessen durch das dunkelbraune dicke Haar.
„Das weiss ich," sagte ich. „Tu so etwas nie wieder. … Und jetzt red bitte mit mir und sag was dein Problem ist. Der Wind wird stärker und Mum macht sich sicher schon Sorgen."
Er seufzte. „Es geht um Marcus."
Das hätte ich jetzt nicht gedacht muss ich sagen … „Was ist mit ihm?"
Er biss sich auf die Unterlippe, doch hielt immer noch Blickkontakt. Eigentlich würde ich mich jetzt gerne wieder hinsetzen, aber das konnte ich Edward beim besten Willen nicht antun – jedenfalls noch nicht!
„Er nervt total," klärte mein Sohn mich wütend auf und fuchtelte mit den Händen herum. „Er lässt mich einfach nicht in Ruhe und will irgendwas mit mir unternehmen-"
„Und," unterbrach ich ihn streng. „Unternimmst du was mit ihm?"
Der Junge schüttelte sofort den Kopf. „Äh, nein! Ich sag ihm auch, dass ich nicht will, aber er lässt nicht locker! … Heute in der Schule wollte er, dass ich mich mit ihm und ein paar Kumpels am Supermarkt treffe."
Er hob seinen linken Arm hoch und sah auf seine Armbanduhr. „Genau vor ein paar Minuten. Und wie du siehst, bin ich noch hier und nicht hingegangen."
Ich atmete erleichtert aus und streichelte wieder sanft durch sein strubbeliges Haar. „Das hast du gut gemacht! Ich bin stolz auf dich, Edward."
Mein Sohn sah beschämt auf den Waldboden und dann grinste er mich an. „Dad, es tut mir wirklich leid, dass ich deswegen so ausgeflippt bin, aber ich wollte ihn auch nicht als Freund verlieren."
Ich schüttelte langsam den Kopf. Du weisst wie ich zu Marcus stehe und was ich von ihm halte! Dieser Junge ist schlecht für dich und „absolut" kein guter Umgang! Diese Diskussion hatten wir schon mal, nicht?
„Ja, Sir," antwortete er auf meine mentale Frage.
Der Wind pfiff stärker um unsere Köpfe.
Gut! Um das jetzt klar zu stellen: Marcus ist kein Freund, Edward! „Freunde erpressen einen anderen Freund nicht! Ganz im Gegenteil! Sie versuchen zu helfen, wenn es dem anderen schlecht geht! Hat das Marcus schon mal getan?"
Er überlegte kurz. Dann schüttelte er den Kopf. „Nein."
„Er bringt dich nur in Schwierigkeiten," sagte ich und verschränkte die Arme vor der Brust, weil meine Hände kalt wurden. „Denk mal an die Party zurück. Er hat dich abgefüllt, Edward! Das machen Freunde nicht!"
„Stimmt."
„Klar stimmt das," sagte ich. „Ich werde mal bei ihm zu Hause vorbei fahren, wenn das okay für dich ist."
Mein Sohn überlegte kurz, doch dann nickte er. „Ich will sowieso nichts mehr mit ihm zu tun haben!"
Ich strich ihm noch mal durch das Haar. „Das wollte ich hören. Können wir jetzt gehen oder ist noch was?"
Edward verneinte und wir spazierten langsam durch die Bäume und zurück zum Haus.
Ein paar Mal fauchte er neben mir und zischte schmerzerfüllt auf, weil die raue Jeans ihm doch ziemliche Probleme machte. Er würde noch daran zu knabbern haben – heute Nacht und Morgen mit großer Sicherheit! Auch wenn ich das nicht geplant hatte, war ich froh, dass ich die Konsequenz diesmal durch gezogen hatte.
Er wusste sehr wohl, was ihn erwartete, sobald er respektlos mir gegenüber war.
Im Flur hatte ich ihn noch vom Haken gelassen, doch beim zweiten Mal konnte und wollte ich das nicht mehr. Sachte legte ich meinen Arm um seine Schultern, während wir zurück gingen.
Vielleicht würde ich ihm gleich ein Ice-Pack gönnen … oder sogar ein Schmerzmittel. Immerhin hatte er sich mir anvertraut, oder? Aber vielleicht fiel mir auch eine andere Belohnung ein!
Tbc ...
