Anm.: So, es geht wieder weiter. Mich freut es, das so viele meine story lesen. Im Schnitt gibt es 600-700 hits je Kapitel. leider immer weniger Kommentare. Wenn ihr etwas nich in ordnung findet, freue ich mich auch über konstruktive Kritik. A propos, das Thema: Ideen aus "Heiko2003-Geschichten" übernommen. Stimmt das war in den ersten Kapiteln tatsächlich der Fall gewesen. Ich hatte mich vor ca. 2-3 Monaten, darüber mit "Heiko2003" unterhalten. Er hat sich die story angeschaut und KEINE Kritik diesbezüglich geäußert!
Trotzdem würde ich mich freuen, wenn ich weitere Resonanz von euch erhalte!
Hagrid
Die Tage waren schneller als gedacht vergangen und schon würde morgen der Geburtstag der Kinder sein. Da sie ja Zeit hatten, würden sie eine Art Rundreise machen. Zuerst würden sie auf Atlantis mit der Feier beginnen, dann nach Miy'Vrel reisen und mit den dortigen Verbündeten feiern, um dann zum Schluss zum Grimauld Platz zu gehen und Remus und Tonks zu treffen.
Im neuen Palast war schon alles vorbereitet für die Geburtstagsfeier, aber erst ging die Reise zu den Großeltern der Kinder nach Atlantis. Dort kamen sie direkt in ihrem Schloss an, das schon für die morgige Feier im großen Saal vorbereitet war. Niemand durfte den Raum betreten. Es sollte ja eine Überraschung sein.
Aber die Kinder hatten dafür erst ein mal gar kein Interesse. Sie rannten ihren Großeltern, mit einem vielstimmigen ‚grandma, grandpa' entgegen, als sie diese erkannten. Die nahmen ihre Enkel glücklich in die Arme.
Harry konnte sich wieder einmal nicht zurückhalten und rannte seine Kinder imitierend, seinen Schwiegereltern entgegen und rief mit einer künstlich hellen Stimme „Schwiegerdaddies, Schwiegermummies!" und nahm sie damit kräftig in seine Arme. Die quittierten das nur lächelnd mit einem Kopfschütteln.
Er wurde von seinen Schwägern, den Brüdern von Columbine und Alatäriel ebenso begrüßt, indem sie auf ihn zuliefen und mit ebenso verstellter Stimme riefen: „Hallo Schwägerleini!"
Dann lagen sich die drei jungen Männer, Harry, Mahtan und Falco, lachen in den Armen.
Alatäriel und Columbine gingen nur kopfschüttelnd zu ihren Eltern. Dann wandte sich Alatäriel an ihren Bruder Mahtan: „Das mein Mann manchmal nicht alle Tassen im Schrank hat weiß ich ja bereits, aber dass das bei dir auch so ist, überrascht mich nun doch!"
„Ja das geht mir mit dir, Falco, auch so! Es sollte mich wundern das ihr so uns irgendwann einmal unsere zukünftigen Schwägerinnen vorstellen werdet, wenn ihr nicht erwachsen werdet!"
Damit grinsten Alatäriel und Columbine ihre Brüder, Mahtan und Falco, gehässig an.
Harry nahm die beiden in die Arme und flüsterte so ‚laut', das es seine Frauen verstehen mussten: „Aber so schlimm kann das für eure Schwestern nicht sein, wenn sie doch jede Nacht über mich herfallen, als wäre es das erste beziehungsweise das letzte Mal..."
Nun lagen sich die drei Jungs schallend lachend im Arm. Dabei war Harry bewusst, das er den Teufel ritt, oder so ähnlich...
Alatäriel und Columbine schauten ihren Mann an, um dann nur lakonisch zu antworten: „Wart's ab!"
Daraufhin hob Harry eine Augenbraue und sprach nochmals zu seinen Schwägern: „Wer mit dem Feuer spielt..."
„...verbrennt sich manchmal die Finger!" wurde er von Mahtan vervollständigt.
Und Falco quittierte das mit einem einfachen: „Mein Beileid!"
Nun wurden sie aber von Mohadiph, den sie auch noch alle begrüßt hatten, in den kleinen Thronsaal geführt, um dort zu Mittag zu essen.
Danach legten sich die Kinder, die den ganzen Vormittag herum getobt hatten, für ein Mittagsschläfchen ins Bett, während sich die Erwachsenen unterhielten.
Telrúnya Sáralondë fragte ihre Tochter und Columbine gleicher maßen: „Und wie geht es euch!"
Was direkt von Aksana Yewwitch, der Mutter von Columbine aufgenommen wurde: „Konntet ihr den Trank finden?"
„Habt ihr ihn vielleicht schon brauen können?" wollte Fredegar Yewwitch wissen.
„Ja erzählt einmal wie es bei euch diesbezüglich steht?" wollte nun auch Lúthien Sáralondë wissen.
Columbine und Alatäriel betrachteten ihren Mann glücklich lächelnd und baten ihn telepatisch ihre Eltern und Brüder darüber zu unterrichten.
„Als wir endlich die Krönungszeremonie hinter uns hatten, die zweite wohlgemerkt", dabei verdrehte Harry die Augen, „fanden wir durch Logik gepaart mit etwas Zufall schnell das Buch und den dazu passenden Trank. Der war nicht weiter schwierig und wir haben ihn dann auch recht zügig gebraut!"
Hier wurde er von Telrúnya unterbrochen: „Nicht schwierig, aber die für und Elfen heilige Mondaxt benötigen..."
„Richtig, was heißt hier nicht schwierig, Columbine benötigte Airdhusts Kessel ein ebenfalls heiliges Relikt der Druiden!" sagte nun auch Aksana
„Gab es sonst noch irgend welche Besonderheiten oder seltene Zutaten?" fragte nun Mohadiph mit zur Seite geneigten Kopf, während Lúthien und Fredegar nur nickten.
Harry war wieder in seinem Element und zählte die Zutaten auf: „Also es war wirklich nicht zu schwer. Wir brauchten nur folgendes: Der Trank zubereitet in Airdhusts Kessel der Druiden, gefüllt mit dem Wasser aus der Blutquelle von Avalon, erhitzt mit dem Holze vom Baum des Lebens, das Holz geschlagen mit der Mondaxt der Hohenelfen, entzündet mit dem Feuer der Phönixe, hinzugefügt das Blut der Verbündeten und des Feindes freiwillig gegeben, zehn Tränen des Urphönix, drei Haare des göttlichen Greifen, eine Schuppe des Urdrachen,
fünf Tropfen des Giftes des Basilisken, gerührt mit dem Stab des ewigen Lebens, ich glaub das war es!"
„Also alles in allem gibt es kein Wesen auf der Erde und in welcher Dimension auch immer, das den Trank brauen kann, außer euch dreien. Stimmt das?" wollte Mohadiph wissen und schüttelte resignierend, über die Fähigkeiten der drei seinen Kopf.
„Na und, reicht doch!" war Harry freche Antwort.
Alle saßen da, ohne Ausnahme, sogar seine Frauen, und schüttelten ungläubig ihre Köpfe. Harry aber fuhr nun weiter fort aber diesmal mit einem heiligen Ernst in seiner Stimme: „Also gäbe es nicht uns drei oder genauer gesagt uns sieben und die dazu gehörigen Prophezeiungen, dann würde es auch nicht solche Aufgaben geben, die nur wir lösen können. Ich frage mich schon die ganze Zeit, was wir noch erleben aber auch noch erdulden müssen. Oft habe ich dazu überhaupt keine Lust mehr und würde mit meiner Familie am liebsten irgendwo untertauchen und Prophezeiung, Prophezeiung sein lassen genauso wie ich dieses Königs-Business gerne an den Nagel hängen würde oder die ganzen anderen Verpflichtungen mit den Unternehmen, die mir gehören. Einfach flüchten und nur Harry sein. Aber nie ohne meine Familie. Sie ist das wichtigste, was es in meinem Leben gibt. Und am aller wichtigsten ihr beide, du Alatäriel und du Columbine. Ohne euch bräuchte ich auch nicht mein Leben. Aber ich habe euch und unsere Kinder nun einmal und möchte auch nichts davon mein Leben lang missen! Also mache ich was getan werden muss und was ich ohne euch beide sowieso nie schaffen würde. Und alles andere ist, wie es ist und wir machen es halt."
Nun nahm er seine Frauen, die Tränen des Glücks in den Augen hatten, in seine starken Arme und küsste sie innig und liebevoll.
Das hatte zur Folge, das Mahtan und Falco riefen: „Sucht euch ein Zimmer!"
„Dann passt ihr auf die Kinder auf!" damit stand Harry, Columbine und Alatäriel auf und allen stand der Schalk ins Gesicht als Columbine sagte: „Also bis morgen dann!"
„Hoffentlich sind wir nicht so laut, aber ich brauche das jetzt so dringend!" sagte noch Alatäriel, während sie sich umdrehten.
Und Columbine fügte noch hinzu: „Ja und nicht nur ein-zwei Mal..."
Mahtan und Falco standen nur so die Münder offen, als Harry zurück blickte. Dann blieb er stehen drehte sich mit Columbine und Alatäriel im Arm um und neckte seine Schwäger weiter: „Oder wollt ihr mitkommen, zuschauen und noch was lernen..."
Nachdem nun Harrys Schwiegereltern und Mohadiph sich regelrecht krank lachten, merkten die beiden endlich, das ihre Schwestern und Harry sie hochgenommen hatten. Nun stimmten alle in das Gelächter mit ein.
Später dann spielten Mahtan und Falco tatsächlich noch sehr lange mit den Kindern. Es war eigentlich ein gemütlicher Nachmittag und Abend. Nach und nach, die Kinder natürlich zu erst, gingen alle zu Bett.
Dann es war erst fünf Uhr morgens kamen die Kinder ins Schlafzimmer ihrer Eltern gerannt und riefen nur „Geschenke!" und weckten damit Columbine, Alatäriel und Harry.
„Oh mano", maulte Harry, der gerade erst ebenso wie seine Frauen, nach einer ereignisreichen und eiweißverbrauchenden Nacht, eingeschlafen war, „geht zu euren Onkels, die sollen den Frühstückstisch erst einmal decken. Ach ja Herzlichen Glückwunsch euch allen."
Damit knuddelten die drei ihre Kinder durch. Die waren aber von der Idee mit ihren Onkels den Tisch zu decke vollends begeistert und rannten auch schon zu ihnen.
Columbine räkelte sich in ihrem Bett und sagte: „Wo wir schon mal wach sind..."
Alatäriel grinste und schien offensichtlich schon in Aktion getreten zu sein: „Schau mal der kleine Prinz ist auch schon wach!" damit hob sie die Bettdecke, um Columbine ihre ‚Entdeckung' zu zeigen.
Damit war die Planung der nächsten Momente auch schon festgelegt und Harry genoss die nächste Zeit, ohne ein Wort zu sagen.
Viel später dann wurden alle von Falco und Mahtan zum Frühstück gerufen.
Columbine, Alatäriel und Harry hatten bereits geduscht, was auch nicht ohne gegenseitige Berührungen und Liebkosungen abging.
Dann trafen sich alle im großen Saal wieder, der herrlich geschmückt war.
Nach dem Essen gab es endlich Geschenke.
Für die Jungs hatten ihre Großeltern Anzüge aus feinstem Wildleder und die Mädchen bekamen von ihnen schöne Kleidchen aus weißer Seide. Damit machten sie den Kindern eine riesige Freude.
Von Falco und Mahtan erhielten sie verzauberte Scherz-Zauberstäbe, mit denen sie jeden für ein paar Sekunden in irgend etwas lustiges verwandeln konnten. Das war natürlich der Knaller für die Kinder. Harry fand das, im Gegensatz zu seinen Frauen, auch sehr lustig.
Von ihren Eltern bekamen sie das Versprechen, das sie nach der Reise nach Miy'Vrel erst einmal Urlaub machen würden. Und zwar ans Meer.
Sie feierten noch den ganzen Tag und die Kinder erhielten noch viele Geschenke von Würdenträgern aus ganz Atlantis.
„Was ein Glück, das wir hier ein Schloss haben und alles unterkriegen!" war Harrys lakonische Antwort. Spät am Abend reisten sie dann nach Miy'Vrel weiter.
Am nächsten Morgen hatten sie sich dort in ihrem neuen Palast mit ihren Verbündeten zur nächsten Geburtstagsfeier verabredet.
Nach dem Frühstück wurden ihnen die Ankunft ihrer Freunde angemeldet.
Nun kamen gleichzeitig Tuyjif der Anführer der Flammenherzen mit seinen Ehefrauen, Reanen und Faeanlas, der Anführer der Nachtelben, Berdrsa Faelulas und seine Ehefrau, Isgaen Faelulas, König Gorlodra der Karôs Adar und seine Frau, Königin Thobdra und last but not least Yalartis Yalim neuer Anführer der Yassalar. Sie führten vier graue pferdeartige Wesen mit acht Beinen vor den neuen Palast.
Zuerst wünschten alle nach einander den Kindern alles Gute zum Geburtstag. Danach wurden Columbine, Alatäriel und Harry aufs herzlichste begrüßt.
Dann trat Tuyjif mit seinen Ehefrauen, Reanen und Faeanlas vor und erklärte: „Das sind Sleipnirs. In der nordgermanischen Mythologie das Ross Odins. „Das Gleitende" heißt es, weil es zu Land, zu Wasser und in der Luft gleichermaßen „dahingleiten" kann. Überdies ist Sleipnir das schnellste Pferd der Welt. Wir haben den letzten Nachfahren von Odins Sleipnir und das sind seine Kinder.
„Könnt ihr uns etwas mehr erzählen?" fragte Harry, der begeistert die Tiere betrachtete.
„Ja genau, was ist es eigentlich genau? Ich habe noch nie ein solches Tier gesehen!" war Columbine erstaunt.
Und Alatäriel fügte noch hinzu: „Und woher kommt es? Und welche Fähigkeiten hat es?"
Berdrsa Faelulas erklärte: „Loki musste die rechtzeitige Fertigstellung Asgards verhindern, damit nicht die Freyja dem Asgard-Erbauer Hrimthurs anheim falle. Er verwandelte sich darum in eine Stute und verführte so Svadilfari, den Hengst des Baumeisters. Davon wurde Loki schwanger und gebar den Sleipnir. Der hat acht Beine und ist von grauer Färbung."
Hier übernahm König Gorlodra: „Sleipnir war von enormer Kraft. Als Odin ihn einmal anband und dazu mit seinem Schwert ein Loch durch diesen Stein stieß und die Leine da hindurch führte, riss Sleipnir den Fels kurzerhand entzwei. Auch soll das Gewicht des Geschirrs einen Stein, auf den Odin es legte, zerbrochen haben. Das soll in Ödland, Högrumsocken, geschehen sein."
Zum Schluss endete Yalartis Yalim damit: „Auf diesem Pferd vermochte Odin auch in die Welt der Toten einzureiten. Um Balders Träume zu ergründen, reitet er auf Sleipnir nach Nifelheim. Als Balder gestorben war, ritt sein Bruder, der Götterbote Hermodhr, auf Sleipnir nach Hel, um ihn von dort zurückzuholen."
Das waren wahrlich gewaltige Geschenke für die Kinder. Columbine, Alatäriel und Harry waren sprachlos, ob der tollen Wesen. Ihre Kinder dagegen begeistert und sie konnten sich auch nicht mehr bremsen und rannten auf die Sleipnirs zu. Diese verbeugten sich vor den Kindern, so das sie einfach aufsteigen konnten. Ohne das jemand etwas dagegen tun konnte ritten sie auch schon los. Erst langsam, doch schon kurze Zeit später immer schneller. Dann erhoben sich die Sleipnirs mit den Kindern in die Lüfte und trotz der Zwischenrufe von Alatäriel und Columbine, das sie sich in Acht nehmen sollten, wurden deren Kunststücke immer gewagter.
„Habt keine Angst!" beschwichtigte Isgaen Faelulas sie, Columbine und Alatäriel, „sie können nicht herunterfallen. Offensichtlich sind die Kinder mit ihnen direkt gebunden worden. Dadurch werden sie ähnlich wie ihr bei euren Drachen durch deren Magie geschützt und gleichzeitig können sie nicht herabstürzen!"
Das beruhigte die beiden etwas.
Harry hatte sich zwischenzeitlich, still und heimlich, zu Chazor begeben. Er bestieg ihn in seiner Drachenform und dann konnten auch Harry nichts mehr halten und er gesellte sich mit waghalsigsten Kunststücken zu seinen Kinder, die ihn jauchzend beobachteten und dann auch noch versuchten, seine Kunststücke, die er ja vom Quidditch übernommen hatte, nachzumachen.
Es war ein lustiges Treiben, das alle mit Begeisterung verfolgten, außer vielleicht Columbine und Alatäriel.
„Der kann was erleben, wenn er wieder hier unten ist!" schimpfte Alatäriel
Und Columbine wetterte: „Der meint auch weil er scheinbar das Fliegen im Blut hat und die Schöpfung ihm nur vergessen hat Flügel zu geben können das seine Kinder auch gleich alles mitmachen sollen?"
„A propo Flügel?" damit schaute Alatäriel auf Columbine, „wollen wir ihn erschrecken?"
Damit ließen sie ihre Engelsflügel erscheinen und zum maßlosen Erstaunen der anderen, erhoben sich die Beiden in die Lüfte und flogen schnurstracks auf Harry zu. Ihre Kinder, die nun ihre Mütter auf sie zukommen sahen, waren total erschrocken.
„Was bildest du dir eigentlich ein!" wurde Harry von Columbine angemault, „Komm du nur runter, dann kannst du was erleben!"
„Musst du jeden Blödsinn mitmachen und dann die Kinder auch noch animieren, solch waghalsige Kunststücke zu vollführen?" wurde er nun auch von Alatäriel angemotzt.
Dann drehten sie ihm den Rücken zu. Er hatte einen wirklich betroffenen Gesichtsausdruck und machte sich nun selbst die größten Vorwürfe. Er bekam aber nicht mit, das sich Columbine und Alatäriel mit einem diabolischen Funkeln in den Augen angrinsten und dann zu ihren Kindern flogen, die selber in der Luft verharrten.
Columbine sprach ihre Kinder an: „Also Kinder, wenn ihr wirklich toben wollt, dann müsst ihr so fliegen!" dabei lachten die beiden Frauen nun aus vollem Halse und machten noch viel gewagtere Kunststücke, wie Loopings, Schrauben und Sturzflüge, was von ihren Kindern mit einem gemeinsamen Jauchzen aufgenommen wurde.
Harry war total geschockt, als er dann realisierte, das ihn seine Frauen reingelegt hatten.
Ihre Gäste hingegen kugelten sich vor Lachen auf dem Boden, da Harry so herrlich von seinen Frauen reingelegt worden war.
Auch hier feierten sie noch lange und gemütlich. Sie verbrachten noch die Nacht hier, um dann nach dem Frühstück zum Grimauldplatz zu reisen.
Es war ein Samstag und der Grimauld Platz war fast überfüllt. Tonks mit Remus, Hermine mit Charlie, Ginny mit Neville und Prof. McGonnagall waren anwesend.
Als sie in die magisch vergrößerte Küche eintraten, schauten Hermine, Charlie, Ginny, Neville und Prof. McGonnagall völlig überrascht auf die Kinder.
Harry, der sich schon diebisch freute, stellte sie vor: „Ich glaube das hatte ich vergessen zu erwähnen. Das sind unsere Kinder, seit vorgestern drei Jahre alt. Sie heißen, Lily-Aksana, Alicia-Telrúnya, James-Lúthien und Sirius-Fredegar. Aber ihr könnt sie auch kurz Lily, Alicia, James und Sirius nennen." Den letzten Satz hätte er sich sparen können, denn seine Freunde und selbst Prof. McGonagall lagen bewusstlos am Boden und bekamen nichts mehr mit.
„Macht Spass, oder?" wollt Alatäriel grinsend wissen.
Columbine neckte weiter: „Und wen willst du noch alles reinlegen?"
Harry antwortet in seiner coolen Art: „Ich liebe es, wenn ein Plan gelingt!" dabei hielt er symbolisch eine Zigarre im Mundwinkel und amüsierte sich königlich.
Auch Remus und Tonks konnten sich ebenso wie Alatäriel und Columbine nicht mehr halten vor lachen. Es tat richtig gut wieder einmal seit mehreren Tagen nur Spass zu haben.
Nach und erwachten ihre Freunde und Prof. McGonagall. Die war es dann auch, die sich zuerst wieder fing: „Gibt es sonst noch was, über das ihr uns unterrichten wollt?"
Harry grinste wie ein Honigkuchenpferd. Er wurde aber telepatisch von seinen Frauen gewarnt: #Jetzt lass das. Wir sollten nicht alles erzählen!# teilte ihm Columbine mit.
#Das meine ich aber auch#, sagte Alatäriel
#Ich frage sie, ob ich ihnen zu ihrer und unserer Sicherheit einen Gedächtnisblock verpassen darf. Dann erzähle ich mehr. Sonst nicht. Ist das in Ordnung so?# fragte er telepatisch.
Sie nickten beide.
Hermine fragte: „Was war denn das. Ihr habt alle drei so in Euch gekehrt ausgeschaut!"
Harry grinste: „Bevor ich euch mehr erzähle habe ich eine Bitte. Ich werde euch nur dann noch etwas erzählen, wenn ich diese Gedanken mit einem Gedächtnisblock belegen darf. Ich mache ihn auch so, das er durch einen Schlüssel automatisch wieder entfernt wird. Ich haben mir gedacht das ich dazu einen kleinen Satz verwende. Also seit ihr damit einverstanden? Ich will euch nicht zwingen. Aber wenn nicht, dann sagen wir euch nichts mehr! Bitte versteht uns."
Alle anderen, einschließlich Remus und Tonks nickten nach nur kurzem Bedenken.
„Sei gnädig!" bat ihn Columbine.
Und Alatäriel warnte: „Keine Spielchen, klar?"
Aber Harry war wieder in seinem Element: „Also Hermine, das was du eben gefragt hast ist folgendes. Wir beherrschen die Telepathie und außerdem die Teleportation durch Raum und Zeit und die Telekinese."
Dabei machte er sich den Spass und schaute Ginny und Hermine ernsthaft und eindringlich an, was eigentlich nicht nötig war und ließ dann ihre Röcke ein wenig flattern.
Die beiden erschraken und hielten ihre Röcke fest und als sie, unter dem Lachen der anderen, realisierten was Harry gemacht hatte, wurden ihre Blicke mörderisch.
Dann aber schlug Ginny zurück: „Ich kann mir nicht vorstellen, das du in fremden Gebieten räubern willst, oder?"
Der Ball wurde von Alatäriel genussvoll aufgenommen: „Das stimmt Ginny, das würde er auch nicht lange überleben!"
„Außerdem winselt er doch sowieso jede Nacht um Gnade! Du verstehst, Konditionsfrage!" damit erteilte nun auch Columbine ihm einen verbalen Nackenschlag.
Nun lachten alle über Harry. Dann aber gab es seine Retourkutsche: „Ihr Beide habt schon recht! Wir sollten es die nächsten Wochen wirklich ruhiger angehen lassen!", was zur Folge hatte, das Columbine und Alatäriel ihn nun erschrocken ansahen, bis sie schnell feststellten, das er sie foppte.
„Wirklich?" kam nun synchron ihre Frage.
Harry grinste: „Nein, nicht wirklich ... lieber jetzt gleich wieder ... aber lassen wir das!"
Nun verstanden die anderen ganz deutlich und kicherten hinter vorgehaltenen Händen. Selbst Prof. McGonagall konnte sich nicht mehr halten.
„Nun, da gibt es noch so einiges. Also wir drei beherrschen schon fast komplett die Drachenmagie und unsere Kinder die Phönixmagie!"
„Und wie sieht das aus?" wollte nun Prof. McGonagall wissen.
Harry schaute seine Kinder und seine Frauen an: „Zeigen wir doch mal wie gerne wir Voldemort haben, der", nun zu den Kindern blickend, „eure anderen Großeltern umgebracht hat und viel andere auch."
Dabei tanzten nun Flammen und Blitze in verschiedenen Blautönen über seinen Körper. Direkt gefolgt von den Kindern, die dann auf einmal hatten alle vier gleichzeitig Flammen in den Regenbogenfarmen über ihre Körper am wandern ließen und dann auch Alatäriel. Auf einmal flackerten auch über ihren Körper Flammen und Blitze aber in rot. Und schließlich Columbine, deren Flammen und Blitze aber gelb waren.
Dieses Spektakel beeindruckte alle, bis dann die Kinder anfingen sich gegenseitig mit ihren Flammenbällen zu beschießen, die ihnen aber durch die eigenen Schilde abgefangen wurden.
Sie hatten gar nicht mitbekommen das nach der „show-einlage" der Kinder, sich die anderen sich wieder zur Ruhe gelegt hatten. So sehr waren sie geschockt.
Also beruhigten sich Columbine, Alatäriel, die Kinder und Harry und dann erweckten sie die anderen. Remus schüttelte nur den Kopf: „Sonst noch was?"
Nun bekam Harry einen roten Kopf. Hier wurde er aber von seinen Frauen unterstützt.
„Es ist nun besser ihr setzt euch erst einmal. Wir erzählen euch jetzt den Rest, aber nicht um anzugeben. Und wie ihr merkt ist das Harry ja sehr unangenehm, gar peinlich."
„Ja, schaut ihn euch an euren Helden!" grinste nun Columbine, „also wie Remus und Tonks bereits wissen, ist Harry Besitzer etlicher Firmen in eurer Welt und Multimilliardär und einer der reichsten Zauberer der Welt, wenn nicht gar der reichste!"
Jetzt lachte Alatäriel: „Und das ist es immer noch nicht. Ihr könnt es nicht wissen aber Atlantis wird wieder auferstehen. Spätestens kurz vor dem endgültigen Krieg gegen Voldemort. Ebenso wird das verschollene Miy'Vrel wieder erscheinen."
Harry hatte in der Zwischenzeit seinen Kopf in seinen verschränkten Armen auf den Tisch gelegt. Wobei er sanft von Columbine über die Haare gestreichelt wurde: „Und Harry ist jetzt schon der König von Atlantis und gleichzeitig der König von Miy'Vrel!"
„Das heißt", vervollständigte Alatäriel und gesellte sich auf die andere Seite von Harry, um ihm den Nacken zu kraulen, „er ist Heerscher folgender Völker: Der Hochelfen, der Druiden, der Flammenherzen oder Shira'Tanar, der Nachtelben, der Karôs Adar oder auch Silberzwerge, der Yassalar und aller Mischvölker auf Miy'Vrel!"
Und wir sind die deren Königinnen und unsere Kinder deren Prinzen und Prinzessinnen!" fügte Columbine noch hinzu.
Dann schaute sie Alatäriel an, die sagte: „Ja das war's dann wohl, so im Großen und Ganzen!"
Es war mucksmäuschen still im Grimauld Platz. Und alle hörten Harry flüstern: „Warum immer nur ich..."
Das führte nun dazu, das alle sich köstlich über Harry amüsierten. Und Remus lästerte: „Ja, ja, unermesslicher Reichtum, Macht ohne Ende und zwei der heißesten Frauen der Welt. Das ist ein Schicksal, das keiner mit dir tauschen möchte ... wirklich nicht ... also ehrlich ... wer will das schon?" Remus' Stimme troff vor Sarkasmus.
„Willst du tauschen?" fragte Harry
Remus schaute ihn mit großen Augen an und Harry sprach mit Schalk in den Augen weiter: „Ich nicht...!" was ihm eine stürmische Umarmung seiner Frauen einbrachte.
„Also wirklich Harry, jetzt jammere nicht schon wieder. Du armes Kerlchen, du hältst einfach nichts aus!" lästert nun auch Tonks.
„Aber ihr jammert doch viel mehr als ich, wegen dem bisschen was ihr machen müsst, im Verhältnis zu mir. Nur weil du, Nymphodora, die gleichzeitige Geschäftsführerin von zwei Modeläden und der Kleiderfabrik bist, und du Remus, der Geschäftsführer von drei Kneipen beziehungsweise Kaffees bist, mein stellvertretender Vermögensverwalter, nur hier den Grimauld Platz besitzt und ihr beiden erst in ein paar Monaten Eltern werdet?"
Das brachte Harry ein zustimmendes Kichern seiner Frauen ein aber gleichzeitig konnten die anderen jetzt erst die engen Verstrickung zwischen Harry, seinen Frauen und Remus mit Tonks begreifen.
Dann aber machte es „klick", als sie verstanden, das Tonks in anderen Umständen war. Ein freudiges Beglückwünschen folgte.
Remus, der sich wieder erholt hatte musste doch noch etwas lästern: „Na was ein Glück, das ihr kein Engel seid. Das würde euch dann doch niemand abnehmen!" dann lachte er laut und wurde von den anderen, außer Columbine und Alatäriel, dabei begleitet.
Die drei schauten sich an und als sie anfingen zu grinsen und ihre Kinder ein „zeigt es" von sich gaben wurde es wieder mucksmäuschen still im Raum.
Dann ließen Columbine, Alatäriel und Harry ihre Flügel erscheinen, was wieder zu einer Fast-Ohnmacht bei den anderen führte. Nachdem sie die Flügel wieder hatten verschwinden lassen schaute Harry nur Remus an und sagte: „Sei einfach ruhig, nicht das du wieder in Ohnmacht fällst..."
Sie blieben alle noch den nächsten Tag zusammen im Grimauld Platz. Dann setzte Harry bei Ginny, Hermine, Neville, Charlie und auch McGonagall den Gedächtnisblock. Harry erklärte ihnen noch, wie er wieder aufgehoben werden würde: „Wenn ich den folgenden Satz rufe, wird der Block entfernt und ihr könnt euch in Sekundenschnelle wieder an alles erinnern!"
„Und was hast du dir ausgedacht?" wollte Remus wissen.
Jetzt musste Harry schmunzeln und weil er seine Frauen telepatisch davon informiert hatte, fingen die beiden auch an leise zu kichern.
„Nun sag schon!" bettelte nun auch Tonks.
„Also ich habe mir folgenden, ganz harmlosen Satz ausgedacht – ‚Snievelinus, du hässliche Fledermaus, heute schon durch die Mädchenzimmer geflogen, um zu gaffen?' – ja so wird er heißen!" sagte Harry mit seiner unschuldigsten Miene.
Schallendes Gelächter war im Grimauld Platz zu hören. Selbst Prof. McGonagall hielt sich den Bauch. Als sich dann alle beruhigt hatten fragte sie: „Kriegen wir das auch mit? Oder vergessen wir das, wenn wir unseren Gedächtnisblock verlieren?"
„Nein eigentlich nicht. Aber machen sie sich keine Sorgen, so wie ich Snievelinus kenne wird er mich so ungefähr mit ‚wie war das?' fragen. Also werde ich dieses nette kleine Sätzchen wiederholen. Also wir werden alle unseren Spass haben!"
„Danke, das ich das noch einmal erleben darf!" sagte Prof. McGonagall ehrfürchtig.
Dann wurden sie mit dem Block belegt und verschwanden auch schon per Flohpulver nach Hogwarts.
„So und wir werden uns hier noch ein wenig aufhalten. Ich möchte noch ein Treffen mit Mr. Laurence Ackourey haben. Es geht um einen kurzen Überblick über die Aktivitäten die er in meinem Auftrag durchgeführt hat, den ich haben möchte. Dann werde ich mich mit Hagrid und den Riesen treffen. Und dann sollten wir uns wegen den Wehrwölfen, um eine Lösung bemühen!"
Nach einem schönen Abend begab sich Harry alleine zu seinem Anwalt. Er wollte kein Aufsehen erregen, indem er mit seinen beiden Frauen und ihren vier Kindern in der Winkelgasse herum spazierte. Er hoffte, das irgendwann einmal die Zeit kommen würde, das er sich mit seiner Familie ohne Befürchtungen, zeigen konnte.
In der Kanzlei von Mr. Laurence Ackourey angekommen, wurde er sofort in dessen Büro eingelassen. Sie begrüßten sich und dann berichtete Laurence Ackourey: „Wir haben zwischenzeitlich folgendes erreicht. Nicht nur beim Tagespropheten haben wir die Mehrheit, sondern auch beim Klitterer. Dort hat uns Mr. Lovegood, der Vater von Luna Lovegood, sogar von sich aus die Beteiligung angeboten, damit er mit dem Geld bessere Recherchen machen kann, in Bereichen, wo der Tagesprophet und seine Reporter nicht akzeptiert wird. Dann haben wir Abkommen mit Beauxbatons und Durmstrang getroffen, das wir für die Weiterbildung Stipendien für außerordentliche Schüler anbieten."
Laurence fuhr fort: „Mit deinem Geld habe ich eine Eliteuniversität für Zauberei in Eaton übernehmen können!"
„Eaton, ich dachte das wäre eine Muggel-Uni?" fragte Harry.
„Das stimmt, aber es gibt von der Eaton Universität, in Wales einen Ableger, nur für Zauberer! Und die dort ausgebildeten Hexen und Zauberer sind vorher so überprüft, das die Wahrscheinlichkeit, das sie sich dem dunklen Lord anschließen, mehr als gering sind. Ausschließen kann man das natürlich nie!"
„Geniale Idee", stellte Harry fest, „und was sonst noch?"
„Wir sind an fast allen Krankenhäusern beteiligt und treten dort auch als großzügige, aber nach außen hin anonyme, Spender auf. Ebenso bei den meisten Kinderheimen in Groß-Britannien!"
„Alles weitere habe ich hier aus dieser Liste stehen!" sagte Mr. Laurence Ackourey.
Harry bedankte sich und verlies auch schon wieder die Kanzlei, um zurück in den Grimauld Platz zu gelangen.
Dort blieben sie noch einen Tag, um am nächsten Morgen zur Iles of Darkness zu reisen.
Sie teleportierten direkt dort hin. Sie kamen direkt vor dem „Herrensitz" wie Sirius ihn in seinem Testament genannt hatte. Es war in Wirklichkeit ein fast schon ein Schloss. Als sie es betraten sahen sie, das es zwar schon lange verlassen war, aber es war trotzdem gepflegt.
Dann erschien ein Hauself auf Knien: „Ah endlich ist die Familie hier, auf die wir schon so lange gewartet haben. Ich begrüße sie königliche Hoheiten. Mein Name ist Fadir, der Haupt-Haustelf von Blackmanor!" damit verneigte sich Fadir unterwürfigst vor der Fam. Potter.
Harry wollte gerade wieder einmal aufbegehren, das ihn die Hauselfen nicht so unterwürfig ihm gegenüber sein sollten, als er von seinen Frauen telepatisch daran erinnert wurde, das er es auf Grund seines Standes akzeptieren müsse.
An Fadir gewand sagte Harry: „Vielen Dank für deinen freundlichen Empfang. Aber sage mir, wieso wusstest du von uns?"
Fadir scheute ihn mit großen Kulleraugen ob der höflichen Behandlung an, bevor er antwortete: „Von Pheiel, der Haupt-Haustelf des Pottermanor. Er ist gleichzeitig der Leiter aller Elfen aus allen Häusern, Manors oder Schlössern, das ihnen und ihrer Familie gehören!"
„Von wie vielen Hauselfen sprechen wir hier?" wollte Harry wissen.
Fadir hob stolz seine schmale Brust als er antwortete: „1785 Hauselfen stehen ihnen weltweit zur Verfügung und ich bin der Stellvertreter von Pheiel, der sich freuen würde, sie und ihre Familie auf Pottermanor begrüßen zu dürfen!"
„Wo liegt den eigentlich Pottermanor?"
„In Australien." Kam die lakonische Antwort.
Harry strahlte und schaute seine Familie an: „Damit ist das Urlaubsziel vorgegeben, oder?"
Alle strahlten. Dann bat Harry Fadir, ihre Sachen in die Zimmer bringen zu lassen und ihnen ein wenig von Blackmanor zu zeigen.
Mit einem Schnippen von Fadir erschienen weitere Hauselfen, die sich um die Taschen und andere Sachen kümmerten.
Dann wurden sie durch das Schloss geführt. Aus der Halle gingen sie rechts in eine Tür, wo ein prachtvolles Wohnzimmer war. Es war riesig. Es standen eine riesige Couch und zwei Sessel, in dunkelbraun, vor einem riesigen Kamin, wo ein Feuer drin prasselte. Er selber konnte darin leicht stehen und es war noch etwas Platz über seinem Kopf. Es sah richtig gemütlich aus.
Danach gingen sie ins Esszimmer, wo ein langer Tisch stand mit schön verzierten Stühlen. In den Ecken waren lange Kerzenständer. Auf dem Tisch standen Schalen mit leckersten Obst gefüllt, von dem sich die Kinder direkt bedienten, indem sie auf dem großen Tisch herumkletterten.
Harry musste grinsen aber Alatäriel und Columbine rügten ihre Kinder, dass das kein Benehmen sei!
Die andere Tür, auf der anderen Seite führte zum Ballsaal. Er war großzügig ausgestattet, mit hohen Fenstern, die von schönen, grünen Samtvorhängen umrundet wurden. Der Boden war aus poliertem Parkett, in das Bilder von tanzenden Hexen und Zauberern eingelassen waren. Kristallleuchter hingen glitzernd im Sonnenlicht von der Decke. Der Saal war genauso hoch wie die Eingangshalle.
Im ersten Stock gingen sie zuerst in die Bibliothek. Würde mich nicht wundern, wenn sie größer ist ,als die Schulbibliothek! dachte sich Harry. Auch hier waren gemütliche, aber diesmal grüne Sessel, die in der Mitte des Raumes standen mit einem kleinem Tisch. An der Wand stand ein Schreibtisch mit Blick auf das Meer. Hier waren die Wände bis unter die Decke mit Bücherregalen verkleidet. Es gab hier eine Schiene, die um die ganzen Regale führte, dass man mit einer Leiter an die oberen Regalböden gelangen konnte.
Es gab ein Dutzend Schlafzimmer, alle mit eigenem Badezimmer, riesigem Himmelbett, schönen Verzierungen an den Wänden und Blick aufs Meer, und Kamine.
Der Elf zeigte ihm das Badezimmer jetzt genauer. Vorher hatte er nur angedeutet das es ein Badezimmer gab. Er öffnete eine fast unsichtbare Tür in der Wandvertäfelung. Harry warf einen kurzen Blick hinein und konnte feststellen, dass der Luxus sich auch im Kabinett fortsetzte.
Marmor und Gold oder Messing gaben hier den Ton an. Hier war genau so eine große Wanne mit vielen Wasserhähnen wie in Hogwarts im Bad der Vertrauensschüler. Das würde ihr Schlafzimmer sein, beschloss Harry und Columbine und Alatäriel stimmten zu.
Es war nur noch ein Zimmer in dieser Etage übrig, sie traten ein. Es war sehr lang und in zwei Hälften auf geteilt. In der einen waren Sportgeräte, die andere Hälfte war in Glas gehüllt. „Das ist der Trainingsraum, hier sind ein paar Geräte. Die sind so verzaubert, dass sie immer die modernsten Gerätschaften sind, die andere Hälfte hier ist dafür da, dass man ein tritt man sagt welche Stufe man will, es geht bis zu 20 Stufen, und dann gegen Dummys kämpft, die dann auch noch verschiede Sachen machen, wie mit Wurfsterne werfen, Bogen schießen, Schwertkampf aber auch mit Flüchen werfen und so was. Da drin kann nichts kaputt gehen. Draußen gibt es noch Zielscheiben wo man Bogen und Wurfsterne werfen oder schießen üben kann!"
Da viel ihm die Kiste ins Auge, die in der Ecke stand. Er nahm die Bücher raus. Zwei davon waren Fotoalben. Er schaute sie an. Auf vielen Fotos sah er Sirius, Remus, Lily, James, aber auch Peter, worüber er nicht froh war.
Abgesehen von denen gab es Bilder wo alle in Hogwarts da waren, mit Hagrid und auch ein paar Lehrern. Er sah auch Fotos von ihm als kleines Kind, wo Sirius ihn hielt und er glücklich schlummerte oder alle Marauder um ihn saßen und seine Mutter ihm im Arm hielt.
Nun bekam er Tränen in die Augen wurde aber bereits von seinen Frauen in die Arme genommen. Nach einiger Zeit der Besinnung hatte sich Harry wieder beruhigt und lächelte, nun mehr glücklich über die Bilder, seine Familie an. Er erklärte ihren Kindern einiges über die Personen, die auf den Bildern waren. Alle vier waren sehr aufmerksam.
Später dann begaben sich alle zum Abendessen. Zwischenzeitlich waren auch alle Gefährten geholt worden. Die Riesen sollten die nächsten Tage an der gegenüber liegende Küste ankommen.
Sie waren am nächsten Morgen mit ihrem Frühstück bereits fertig und saßen erzählend zusammen, als Tjark ankam. Er teilte Harry mit, das er dringend bei den Riesen benötigt würde. Es wäre zu einer Auseinandersetzung gekommen und diese schien nun zu eskalieren.
„Diesmal gehen wir aber alle zusammen hin!" entschied Harry
Columbine und Alatäriel nickten: „Ja dafür bin ich auch. Und wir Erwachsenen reiten auf unseren Drachen und unsere Kinder auf ihren Sleipnirs!" sagte Columbine.
Und Alatäriel fügte hinzu: „Und zum Schutz bleiben die Phönixe der Kinder mit ihnen im Hintergrund. Du hast noch Tjark dabei und wir sind als Puffer zwischen dir und den Kindern, um dort wo es brennt einzugreifen!"
„So machen wir's!" sagte Harry. Dann zogen sich die drei Erwachsenen um und teleportierten sich gemeinsam mit den Kindern in die Nähe der Riesen, genau dorthin wo Tjark es beschrieben hatte.
Kaum angekommen erkannten sie, das dort eine äußerst aggressive Auseinandersetzung stattfand. Grade im Moment versuchte ein gewaltiger Riese einen am Boden liegenden und im Vergleich zu den anderen, kleinen Riesen mit der Keule zu erschlagen.
Bevor Harry reagieren konnte warf sich ein anderer Riese, genau genommen eine Riesin, dazwischen. Die Keule traf diese und zerschmetterte ihren Kopf. Sie war auf der Stelle tot.
Harry hörte von dem am Boden liegenden kleinen Riesen entsetzt ein: „Neeeeeein, Muuuuuuuuuuum!", schreien, als er ihn als seinen Freund Hagrid, erkannte!
Danach war Harry nur noch in Aktion, ohne jegliche Planung oder auch nur kühle Überlegung griff er den Riesen an, der Hagrid bedrohte und offenbar dessen Mutter getötet hatte. Mit seinem Ring verschoss er einen gleißend hellen Blitz und mit seinem Zauberstab einen gewaltigen Stupor. Im gleichen Moment wurde er noch durch Chazor unterstützt, der ebenfalls einen Flammenstoß auf den selben Riesen abschoss.
Columbine und Alatäriel griffen, gemeinsam mit ihren Drachen, Gelmir und Ciryatan, zwei weitere der fünf angreifenden Riesen mit ihren Blitzringen an.
Derweil schoss auch Harry auf den vierten Riesen einen Blitz ab, während der letzte der Angreifer versuchte, von Harry und seinen Frauen, Harry mit seiner Keule zu erwischen.
Dessen Kleidung stand aber zum Erstaunen aller auf einmal in Flammen. Das war natürlich zu viel für die Angreifer und die vier überlebenden Riesen verschwanden scheinbar mit einem Portschlüsseln.
Dann stürzte sich Harry auf den wimmernden Hagrid und nahm ihn in die Arme, so gut es ging, um ihn zu trösten!
Hagrid weinte bitterlich und sagte schluchzend: „Das ... war ... meine ... Mum ... Grendel ... sie ... hat ... mich ... gerettet!"
Harry hielt ihn in seinen Armen und kurz darauf kamen Columbine und Alatäriel um den für sie noch unbekannten Hagrid gemeinsam mit Harry zu trösten. Langsam beruhigte er sich und ein weiterer Riese kam auf sie zu.
„Mein Name ist Waldurf. Ich führe diese Riesen hier an. Ich danke für euere Hilfe. Es war unser ehemaliger Anführer Geryones, der sich mit dem dunklen Lord verbündet hatte. Er wollte vermieden. Das wir uns von der dunklen Seite auf die helle zuwenden, daher hat er Hagrid angegriffen!"
„Und dadurch, das Hagrid mir vertraut hat, musste seine Mutter sterben!" stellte Harry betroffen fest.
Während dessen heilten Alatäriel und Columbine die Verletzungen von Hagrid. Der war soweit wieder auf dem Damm, als er aufhorchte, wie Harry sich wieder die Schuld gab.
„Das stimmt nicht, du hast keine Schuld. Schuld hatte nur Geryones und auch Du-weißt-schon-wer aber nicht du Harry!" wurde Hagrid nun laut.
Harrys Frauen stimmten dem nun, wie zu erwarten, zu. Dann erschuf Harry für alle verbleibenden Riesen einen Portschlüssel, damit sie zur Iles of Darkness gelangen konnten.
Er selbst teleportierte sich zusammen mit Hagrid und dessen Mutter Grendel zur Iles of Darkness. Als sie dort angekommen waren, waren die Riesen schon dabei sich ein wenig umzuschauen.
Harry zeigte ihnen kurz darauf, auf einer magisch vergrößerten Karte, wie die Iles of Darkness aufgeteilt sei. Die Riesen waren ausnahmslos begeistert. Dann deutete Harry auf ein kleines Tal, direkt in der Nähe das Schlosses: „Hier wäre ein schöner Platz," dabei wandte er sich zu Hagrid, „um deine Mutter zu beerdigen.
In den nächsten Stunden setzten sie das auch in die Tat um und Grendel wurde an einem schönen Platz beerdigt.
