Hallo meine Lieben,
ich hoffe, ihr hab Ostern alle gut rum bekommen. Bei mir war Ostern nicht so besonders. Am Sonntag war ich mit meiner Family im Phantasialand und als wir Abends wieder kamen, funktionierte die Heizung nicht mehr und so sitzen wir jetzt seit Sonntag im kalten. Ich bin schon nur noch am Niesen und das Wetter draußen ist auch nicht besser. Schnee und Hagel wechseln sich ab. Ich hab nicht gerade das Gefühl ich hätte Osterferien, sondern eher Winterferien.
Nun ja, Glück für euch, da ich nichts anderes machen kann, hab ich mich dann eben ran gesetzt und weiter geschrieben.
Vielen lieben Dank für eure Reviews, hab mich sehr gefreut.
poschpitty: Ich hab natürlich nichts dagegen, wenn du deinen Senf dazu gibst freu mich doch immer über Feedback ;)Schön, dass ich dich zum Lachen bringen konnte. HDL
lufa:
Schon
unterwegs xD
Celina-HP:
An
Sev's Stelle würde ich Mia auch bei mir haben wollen.
usa-ani: Schön, dass du hier auch dabei bist :) Es freut mich natürlich zu lesen, dass dir meine Umsetzung der Heiratsff's gefällt und ja, ich weiß, Snape ist ooc, aber das hab ich ja von vorne herein gesagt ;) Schön, dass auch das dich nicht abgeschreckt hat, die FF zu lesen und ich hoffe, dass es auch weiterhin nicht so sein wird.
Mortianna's MorganaNun, ich hoffe, er war nicht so weichgespült °An den Fingernägel kau°
25. Kapitel Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit
Als
Severus mit Hermine auf dem Arm in den Garten trat, wurden sie von
strahlendem Sonnenschein empfangen. Er ließ sich mit ihr auf
einer Bank in der Nähe eines Teiches nieder.
Hermine seufzte
wohlig auf, legte ihren Kopf an Severus Brust und still genossen sie
die Nähe des anderen.
„Hoffentlich lässt Dr. Miller
dich bald nach Hause. Ich fühl mich in dem großem Haus
sonst schrecklich alleine."
Hermine lachte glockenhell auf.
„Ah
plötzlich fühlst du dich alleine?" neckte sie ihn.
„Nun,
man kann nicht vermissen, was nie gehabt hat." Flüsterte er
und seine Stimme hatte plötzlich einen traurigen Unterton.
„Gab
es denn nie eine Frau vor mir, die du begehrt hast, mit der du gelebt
hast?" Minutenlang herrschte Stille, in denen Hermine seinen Blick
suchte und sich insgeheim fragte, ob es so klug gewesen war, dieses
Frage überhaupt zu stellen.
„Severus, ich..." wollte sie
gerade zu einer Entschuldigung ansetzten, doch Severus legte ihr nur
einen Finger auf die Lippen.
„Nicht, Mia! Ich sollte ehrlich
sein und keine Geheimnisse vor dir haben. Ich hätte dir von
Anfang an alles sagen sollen.", sagte er mit einem gequälten
Gesichtsausdruck.
Verwirrt schaute Hermine zu ihm auf, wartete
aber darauf, dass er weiter sprach.
„Du weißt, dass ich
als Dumbledores Spion bei Voldemort war?" Sie nickte.
„Ich war
aber nicht von Anfang an ein Spion. Dumbledore hat zwar das Gegenteil
behauptet, aber ich bin zu den Todessern aus freien Stücken
gegangen. Heute frag ich mich oft, wie ich auf dieses Idee gekommen
bin, mich diesem Monster an zuschließen. Gut, heute bin ich
auch 20 Jahre älter. Damals war ich jung und naiv, ich war in
die falschen Kreise geraten. Mia, ich hab damals nur eine Frau
geliebt!" Seine Stimme brauch.
„Es war Lily Evans, nicht?"
„Ja", beschämt senkte er die Lider. „Ich habe sie
immer geliebt, sogar über ihren Tod hinaus. Den Tod, denn ich
hätte verhindern können. Ich hab sie verraten.", sagte er
mit zittriger Stimme.
Hermine musste nicht mehr hören. Harry
hat Ron und ihr von jener Prophezeiung erzählt, wer sie gemacht
hatte und das Snape die Informationen weitergegeben hatte. Auch wenn
es für sein Handeln keine Entschuldigung gab, so war sie sich
sicher, dass hätte er gewusst, dass Voldemort die Potters jagen
würde, er niemals die Informationen weitergegeben hätte.
Zaghaft
zog Hermine ihren Mann in die Arme und streichelte ihm beruhigend
über den Rücken, gab ihm Halt.
„Du hast sie nicht
verraten, es ist nicht deine Schuld."
Eng umschlungen saßen
sie auf der Bank, sich gegenseitige wie Ertrinkende
festhaltend.
„Wann hast du aufgehört sie zu lieben?" Sie
musste das einfach wissen.
„Als ich mein Herz an dich verloren
habe. Lily hat nun mal James Potter geliebt, damit musste ich mich
abfinden. Ich war mir sicher, sie würde nicht wollen, dass ich
unglücklich wäre." Sekundenlang schauten sie sich in die
Augen, bevor ihre Lippen sich schließlich in einem sanften Kuss
fanden.
„Danke" hauchte er gegen ihre Lippen.
„Wofür?"
„Danke,
dass es dich gibt. Danke, dass du mich liebst. Danke, für alles,
was du für mich getan hast!"
„Wow, der gefürchtete
Professor Snape bedankt sich bei mir, der kleinen besserwisserischen
Gryffindor?!"
Ein Lächeln stahl sich auf ihre
Gesichter.
„Severus, wenn hier jemand danken muss, dann bin ich
dass, denn ohne dich, wäre ich nichts!"
Ihre Lippen fanden
sich erneut in einem zarten und doch so leidenschaftlichen Kuss und
ihr Körper drückte sich fester an Severus.
Abwesend
strich seine Hand ihre Wirbelsäule entlang.
Er fühlt
sich befreit, da er endlich mit einem Menschen hatte reden
können.
Nicht Dumbledore oder seine Schwester, nein, jemand,
der ihn liebte.
Die Zeit verstrich und beide lauschten dem
Herzschlag des anderen, bis Hermine schließlich die Stille
durchbrach.
„Wir sollten zurück gehen. Dr. Miller wird
nicht erfreut sein, dass ich de Bett so lange fern geblieben bin und
außerdem geht es mir noch immer nicht so gut."
„Ja, du
hast recht. Wir sollten den tollen Dr. Miller nicht verärgern."
Die Verachtung, mit der er den Name des Arztes aussprach, ließ
Hermine laut auflachen.
„Was?" knirschte er durch
zusammengebissene Zähne.
„Nichts, es ist nur zu komisch,
welche Abneigung du gegen diesen Arzt hegst."
Als Antwort
vernahm sie nur ein Brummen und sie musste sich zusammen reißen
nicht erneut in schallendes Gelächter aus zubrechen. Was hatte
sie da bloß für einen Mann?!
Lächelnd erhob sie
sich von seinem, nur um gleich darauf scharf die Luft einzuziehen und
sich zurück sinken zu lasse, als ein brennender Schmerz durch
ihren Unterleib fuhr und sie daran erinnerte, dass ihr Körper
nach Schonung verlangte. Ein leises Stöhnen kam aus ihrem Mund
und sie schloss die Augen, als ein Schwindel sie erfasste.
„Was
ist?" Severus Stimme klang besorgt an ihrem Ohr. „Schmerzen?"
fragte er weiter, als sie ihm nicht antwortete.
„Ein bisschen",
gab sie schließlich zu und öffnete die Augen.
„Soll
ich dich lieber noch ein paar Tage mehr hier lassen?"
„Nein!
Es ist nicht so schlimm."
Skeptisch schaute er auf sie hinab,
bevor er sie schließlich auf seine Arme nahm und zurück
ins Krankenhaus trug.
Hermine fühlte die Müdigkeit, die
erneut von ihr Besitz ergreifen wollte.
Kaum lag sie wieder in
ihrem Bett fielen ihr auch schon die Augen zu.
Die Müdigkeit
hatte gewonnen und ihr letzter Gedanke galt ihrem Mann, der neben
ihrem Bett saß, bevor sie schließlich einschlief.
Erst
am Abend erwachte Hermine aus einem langen, traumlosen Schlaf.
Eine
Hand, die ihre Haarsträhnen aus dem Gesicht strich, ließ
sie zur Seite schauen, wo Severus saß und ihr ein warmes
Lächeln schenkte.
„Na, ausgeschlafen?" flüsterte er.
Hermine wollte zu einer Antwort ansetzten, doch genau in diesem
Moment klopfte es an der Tür und wenige Sekunden später kam
Dr. Miller zusammen mit zwei Schwestern ins Zimmer.
„Guten Abend
Mrs. Snape" er reichte Hermine die Hand, bevor er schließlich
auch Severus einen guten Abend wünschte.
„Nun, Mrs. Snape,
wie geht es ihnen?"
„Danke, mir geht es soweit gut." Zaghaft
schaute sie zu dem Arzt auf.
„Haben sie noch Schmerzen?" Für
einen Moment zog sie es in Erwägung zu lügen, doch gleich
darauf verwarf sie diesen Gedanken. Erstens würde es das Ganze
auch nicht besser machen und zweitens würde Severus, obwohl er
den Arzt nicht leiden konnte, trotzdem davon erzählen, dass sie
noch Schmerzen hatte.
„Ab und an hab ich schon noch Schmerzen,
meistens beim Gehen" sagte sie deshalb.
„Das ist vollkommen
normal. Wir machen aber morgen zur Sicherheit noch einen Ultraschall.
Sie sollten in den nächsten Wochen auch noch vermehrt Liegen und
sich schonen." Kurz schaute er zu Snape herüber, der die ganze
Zeit schweigend neben seiner Frau saß.
„Nun, ich hab mit
meiner Kollegin gesprochen und ich bin bereit ihre Frau in drei Tagen
zu entlassen, allerdings unter der Vorraussetzung, dass Dr. Snape die
medizinische Betreuung übernehmen wird und sie, Mrs. Snape, sich
absolute Ruhe gönnen." Er hob mahnend den Zeigefinger um seine
Worte zu unterstreichen.
Hermine schenkte ihm ein warmes Lächeln
und bedankte sich bei dem jungen Arzt.
„Und denken sie daran, je
mehr sie sich schonen, je besser sind die Vorraussetzungen für
eine Schwangerschaft."
„Ich weiß, Dr. Miller."
„Gut,
dann sehen wir uns morgen früh zu Untersuchung, die Schwestern
holen sie ab."
Wieder schüttelte er ihnen die Hände
und verabschiedete sich, bevor er mit den Schwestern das Zimmer
verlies.
„Siehst du, in drei Tagen bin ich wieder im Manor",
sagte Hermine und streckte die Hand nach ihrem Mann aus.
Severus
ergriff dieses und küsste sanft ihre Fingerspitzen.
„Merlin
sei Dank, ich hätte nur ungern noch länger auf deine
Gegenwart verzichtete."
Seine Lippen ließen von ihren
Finger ab und wanderten an ihrem Hals entlang zu ihrem
Gesicht.
Erregung machte sich in ihre breit und sie zog ihn näher
zu sich, die Lippen in einen leidenschaftlichen Kuss gefangen, die
Zungen in ein heißes Liebespiel verflochten.
Ihr Atem ging
keuchend und ihre Hände schlangen sich um seinen Nacken,
verwuschelten sein Haar.
„Severus...wir...wir müssen
aufhören, wir sind doch im Krankenhaus" nuschelte sie und
versuchte vergeblich einen klaren Kopf zu bekommen.
„Ich fall
schon nicht über dich her" antwortete er spöttisch und
küsste sie erneut voller Leidenschaft.
Seine Hände
wanderten unter ihr schwarzes Neglige und gingen auf Wanderschaft,
berührten ihre Brüste, was ihr ein ersticktest Keuchen
entrangen.
„Schatz...wir dürfen doch nicht." Versuchte
sie er erneut, als plötzlich ein Klopfen an der Tür sie
beide auseinander fahren ließ.
„Hey meine Lieben",
erklang es von der Tür und Shirley steckte den Kopf rein.
„Komm
rein." Sagte Severus und Hermine fuhr sich peinlich berührt
über die geschwollenen Lippen.
„Oh, ich glaub ich hab
gestört?!" gab Shirley frei zu, aber kein bisschen
verlegen.
„Nein, ist schon okay." Sagte Hermine und klopfte
auf die Bettdecke. Shirley kam zum Bett herüber und ließ
sich auf der Kante nieder.
„War ich gut oder war ich gut?"
fragte sie dann lächelnd.
„Ja, du warst gut, beste
Schwester der Welt" gab Severus genervt zu. Jetzt wollte sie wieder
gelobt werden.
„Sei nicht so ein Spielverderber." Sie knuffte
ihn in die Seite und Hermine konnte innerlich mal wieder nur
lachen.
Die beiden waren einfach Gold wert. Zwei Geschwister, die
unterschiedlicher nicht sein konnten.
„Also, ich wird jeden Tag
nach dir schauen und dann bist du im Nu wieder auf den Beinen. Es hat
mich ja ganz schön viel Überredenkunst gekostet, Dr. Miller
dazu zu bekommen, Hermine früher zu entlassen."
„Ach was,
du hast doch bestimmt deine weiblichen Reize spielen lassen." Sagte
Severus mit einem fiesen Grinsen.
„Du hast aber auch immer einen
blöden Kommentar auf den Lippen" giftete sie auch gleich
zurück.
„Ist gut jetzt! Shirley, wir haben in den nächsten
Tagen ja genügend Zeit Frauengespräche zu führen"
lachte Hermine. Man durfte Severus einfach nichts auf die Nase
binden.
„Ja, und da wir dann ganz viel Zeit haben werde, lass
ich euch jetzt mal wieder alleine, sonst erdolchte mich mein lieber
Bruder noch mit seinen Blicken." Lächelnd drückte sie
erst Hermine und dann Severus einen Kuss auf die Wange, bevor sie aus
dem Zimmer verschwand.
„Mensch Severus, musste das denn sein?
Sie ist verliebt und du kommst mit solchen Sprüchen." Sprach
Hermine auch gleich vorwurfsvoll auf ihn ein.
„Bei Merlin, was
findet sie denn an diesem Dr. Miller?"
„Na was weiß ich,
aber ich wette, Harry und Ginny haben das Gleiche über uns
gedacht." Der Gedanke an ihre ehemaligen Freunde versetzte ihr ein
Stich im Herzen.
Severus bemerkten ihren Gefühlwechsel
sofort.
„Willst du mit ihnen noch mal sprechen?" Er wusste
nicht, was ihn dazu trieb, diese Frage zu stellen, denn immerhin
hatte Harry Potter ihr eine Fluch auf den Hals gejagt, aber auf der
anderen Seite, waren sie jahrelang Freunde gewesen und irgendwie
konnte er nicht glauben, dass Hermine dieses Freundschaft einfach so
aufgeben wollte, konnte.
„Ich...ich weiß es nicht"
flüsterte sie und ihre Augen glänzten feucht.
„Er ist
doch mein Freund, aber er...er hat alles kaputt gemacht." Eine
Träne löste sich aus ihrem Augenwinkel und lief ihre
blassen Wangen hinab.
Sie war wütend auf sich, weil sie
diesem Arsch von Freund hinter trauert und zu gleich enttäuscht
und sehnte sich nach einem Freund, der für sie da war, sie
verstand.
Severus war zuerst unschlüssig, was er tun sollte,
doch schließlich beugte er sich vor und nahm seine schluchzende
Frau in die Arme. Es war für ihn eigentlich von vorne herein
klar gewesen, dass sie das ganze nicht kalt lassen würde. Dafür
war sie zu sehr Mensch.
„Scht...scht, Liebes."
„Es..es
tut mir...soo..leid" schluchzte sie.
„Nein, es gibt nichts,
was dir Leid tun müsste, Mia. Wenn einem etwas leid tun müssten,
dann deinen Freunden."
Nur langsam schien sie sich wieder zu
beruhigend.
„Mia, wenn du mit ihnen reden möchtest, dann
ist es okay. Schreib ihnen eine Eule und dann siehst du ja, ob sie
mit dir überhaupt reden möchten. Ich werde dir nicht im Weg
stehen, du sollst dein Leben glücklich leben und wenn deine
Freunde dazu gehören, dann ist das für mich okay."
Hermine
schaute ihn völlig verwirrt an. Seit wann war er den so
verständnisvoll?
„Vielleicht sollte ich eine Nacht drüber
schlafen und meine Kopf etwas frei bekommen." Nuschelte sie an
seiner Brust.
Severus schwieg, er wusste nicht, was er darauf
hätte sagen sollen.
Sanft wiegte er sie einfach in seinen
Armen, bis sie schließlich eingeschlafen war und plötzlich
fühlte auch er sich müde und erschöpft. Sein letzter
Gedanke war, was wohl der morgige Tag bringen würde, bevor er,
den Kopf auf dem Bettrand seiner Frau gelegen, einschlief.
Sooo, ich hoffe, euch hat das Kapitel gefallen und ihr könnt euch aufraffen, mir ein kleines Review dazulassen ;)
Bis zum nächsten Kapitel (vorausgesetzt meine Finger sind dann vor Kälte nicht abgefallen °brrr° )
LG,
Sarah
