Disclaimer: Die Rechte an "Harry Potter" gehören wie immer unserer werten JKR (und WB) – und wie immer gibts für uns auch kein Geld *seufz*
Irgendwie droht das Ganze hier eine Neverending Story zu werden – da kann Lorelei der lieben Toyo nur zustimmen. Trotzdem: Toyo - die Zusammenarbeit mit dir ist so ziemlich das Beste, was mir je passiert ist.
@Coko - *grosseslob* danke für deine Review! Ja... die Story hat auch bei uns einen gewissen Suchtfaktor entwickelt.
@strumpfhase – Danke! *glücklichgrins* Ich würde mal sagen, dieser Nachmittag wurde richtig sinnvoll verbracht!
@mb13 – ach, ein kleines bisschen quälen wir ihn schon noch – es macht gerade so viel Spass *evilgrin*
@Alinija – nur ein wenig Geduld – wenn du das Kapitel mit dem Mantikor aufmerksam gelesen hast, dann weißt du auch, wann Sirius wieder auftaucht.
@Kirilein – Wolkenkuckucksheim! Das ist ein allgemein anerkannter Begriff! Oder nicht? *zweifelndguck* Da wohnen die Leute, die meistens nicht so ganz bei der Sache sind und ein wenig über den Wassern schweben... ;-)
@Shelley – Fragen über Fragen... schalten Sie auch nächste Woche wieder ein *gg*
Und natürlich bedanken wir uns auch bei MaxCat, Angel344 und Vanillia!!!! *megaknuddel*
The Green Side of Life
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by The Slytherin Sisters
(Toyo Malloy & Lorelei Lee)
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Chapter twenty-five
# 25 #
Remus stand am folgenden Tag schon früh auf. Ihm saß seine letzte Konfrontation mit Severus noch im Nacken und er hatte das Gefühl, als hätte er die letzte Nacht nur von diesem einen Ereignis geträumt. Er könnte sich immer noch ohrfeigen, dass er die Tatsache überhaupt erwähnt hatte, dass er von Severus' Beziehung zu Lucius Malfoy wusste. Seine Gefühlswelt war ein absolutes Chaos, gemischt mit Angst, Hoffnung und Verwirrung.
Angst, weil er fürchtete, Severus würde ihm den Kommentar über Malfoy immer noch übel nehmen. Verwirrung, weil er aus der ganzen Situation einfach nicht klug wurde. Hoffnung, weil Severus ihm so leicht verziehen hatte. Remus konnte über die ganze Geschichte nur seinen Kopf schütteln.
Remus dachte sich, ein kleiner Spaziergang würde ihm recht gut tun und er verließ seine Räume um eine Runde um den See zu laufen. Die Morgenluft würde ihn sicher erfrischen. Da erst um acht Uhr Frühstück serviert wurde, begegnete Remus auf den Gängen weder Schülern noch Lehrern. Die Stille der Hogwartsgänge und das monotone Geräusch seiner Schritte beruhigten seine Nerven.
Er war wieder in Gedanken vertieft und erst ein Räuspern in der Eingangshalle ließ ihn aufblicken.
„Ich dachte wir hätten darüber gesprochen, dass Sie etwas mehr auf ihre Umwelt achten sollten, Lupin. Ich hätte Ihnen wieder mehrere Flüche an den Hals hetzen können und sie hätten wieder nichts bemerkt", sagte Severus fast gelangweilt, während er am Ende des Treppengeländers lehnte. Remus merkte wie ihm die Röte ins Gesicht schoss. „Sie sollten wirklich noch einmal darüber nachdenken mit jemandem über Ihr Problem zu reden. In dieser Verfassung sind Sie uns keine große Hilfe."
„Und ich habe geglaubt wir hätten das Thema abgehakt?!" entgegnete Remus so kühl wie es ihm möglich war. „Was machst du eigentlich um diese Uhrzeit schon hier?" fragte er in der Hoffnung das Thema zu wechseln. Severus griff in seine Robentasche und zog eine Uhr hervor. Remus sah wie er kurz die genaue Uhrzeit prüfte und die Uhr wieder in seiner Tasche verschwinden ließ, während er auf den Meister der Tränke zuging.
„Ich bin hier um zu verhindern, dass jemand zu Schaden kommt", antwortete Severus ungerührt. Remus verstand gar nichts. Wenn es Ärger geben würde, warum hatte Severus dann niemanden informiert und warum war er so verdammt gelassen?
„Wie meinst du das?" fragte Remus irritiert, doch der Zaubertranklehrer schüttelte nur seinen Kopf.
„Das werden Sie gleich selbst sehen." Severus Blick wanderte wieder hinüber zum Eingangstor und er zog erneut seine Uhr aus der Tasche und registrierte mit einem Seitenblick die Zeit bevor er sie wieder einsteckte. Remus beobachtete das Ganze neugierig. Dann begann Severus rückwärts zu zählen und Remus wollte schon ansetzen etwas zu fragen, doch Severus hob mahnend die Hand.
„Vier… Drei… Zwei… Eins… Null…"
Es war genau Sieben Uhr, als die Tore zu Hogwarts regelrecht aufsprangen und ein wütender Lucius Malfoy die Schule betrat. Severus schmunzelte leicht, während Remus absolut verwirrt drein sah. Hatte Severus hierauf gewartete? Remus spürte wie die Eifersucht in ihm hochkam.
„Du wirst mich nicht aufhalten, hast du gehört, Severus. Es werden Köpfe rollen und du wirst nichts dagegen tun, haben wir uns verstanden?!" brüllte Lucius während er auf die Lehrer zuging. Seine Augen waren vor Zorn geweitet und man merkte, dass nur sein Stolz und seine aristokratische Erziehung ihn davor bewahrten zu explodieren und hysterisch rumzukreischen.
„Hör dich doch selbst an. Du wirst in dieser Verfassung mit niemandem reden hast du verstanden??" sagte Severus, nicht im geringsten beeindruckt durch die Wut Lucius'.
„Geh mir aus dem Weg, Severus! Sofort!" zischte Lucius gefährlich, doch Severus ignorierte ihn völlig und packte ihn beim Arm.
„LASS MICH LOS!" dieses Mal schrie Lucius wirklich. Remus machte erschreckt einen Schritt zurück. Severus, weiterhin völlig unbeeindruckt, zog seinen Zauberstab und murmelte ‚Silencio' und Lucius' Stimme verstummte, dann begann er ihn hinter sich her in Richtung eines alten unbenutzten Klassenzimmers zu ziehen. Lucius sträubte sich und sein Mund bewegte sich schnell, doch es war nichts zu hören. Remus folgte den beiden interessiert und völlig perplex.
„Schließen Sie die Tür hinter sich", sagte Severus an Remus gewandt. Der frühere Gryffindor war überrascht, dass Severus ihn nicht weggeschickt hatte und sperrte die Tür wie ihm gesagt worden war hinter sich zu. Der Zaubertranklehrer schwang noch ein Mal seinen Zauberstab und die Stimme des Blonden kam zurück.
„…kannst du es wagen mir den Mund zu verbieten, Severus. Ich habe jedes Recht mich aufzuregen und ich will, dass jemand für die Wunden meines Sohnes bezahlt. Ich werde mir den Bastard greifen und wenn ich mit ihm fertig bin, dann wird er sich wünschen sie hätten ihn in Askaban eingesperrt. Und dieser Dumbledore… von wegen Großmächtiger Zauberer, da schafft es jemand sogar unter seiner Nase Schüler in die Luft zu sprengen, dass ich nicht lache…"
„Halt den Mund, Malfoy! Beleidige Albus Dumbledore nicht, wenn…", brüllte Remus doch Lucius fiel ihm sofort ins Wort. Mit funkelnden Augen donnerte er:
„Nach deiner Meinung hat niemand gefragt, Werwolf, also wäre es besser für DICH deine Klappe zu halten! Du solltest dich lieber fragen warum du, als DADA- Lehrer dieser gottverdammten Schule nicht da warst um meinem Sohn zu helfen! Wofür bezahlt man euch eigentlich…"
„Lucius, du fängst an Unsinn zu reden!" versuchte es Severus beruhigend doch es half nichts.
„Unsinn… Unsinn?? Ich rede keinen Unsinn, klar? Obwohl ich mich frage wo du gewesen bist, bei der ganzen Sache. Erst schleifst du meinen Sohn in den Verbotenen Wald und dann auch noch das. Du sollst doch auf ihn aufpassen, doch wie es aussieht wäre er in einer Höhle voller Trolle sicherer. Wenn Draco nicht wieder ganz gesund wird, dann schwöre ich dir bei Salazars Grab, dass in dieser Schule kein Stein auf dem…"
Ein klatschendes Geräusch war zu hören. Lucius Malfoy hielt sich die Wange und seine Augen blickten geweitet auf den Zaubertranklehrer. Dann schien seine Wut in Rekordzeit zu verebben und er sank auf einem alten Stuhl zusammen. Sein Atem ging schnell. Remus konnte im ersten Moment nicht glauben, was er da gerade gesehen hatte – Severus hatte einen wütenden Malfoy geohrfeigt und lebte noch!
„Bei Merlin…" hauchte Lucius aus und blickte Severus tief in die Augen. „Es tut mir leid Sev… ich war nicht ganz bei mir."
„Schon gut", sagte Severus immer noch gelassen. Remus war beeindruckt wie der Slytherin –Hauslehrer es geschafft hatte die Situation so gut unter Kontrolle zu bekommen. „Lucius - geh runter in meine Räume und lass dir von den Hauselfen einen Kaffee bringen, oder schenk dir lieber ein Glas Brandy ein ", wies Severus den Blonden an und zog ihn auf die Beine.
„Nein. Ich muss nach Draco sehen und…"
„Geh. Du wirst früh genug in den Krankenflügel kommen. In deinem Zustand bist du Draco keine besonders große Hilfe. Geh runter und beruhig dich erst einmal völlig!" Lucius nickte nur und erhob sich mehr oder weniger automatisch und ging tief in Gedanken aus dem Klassenraum ohne Remus weiter zu beachten.
Severus ließ einen Seufzer los, nachdem sich die Tür hinter den beiden Lehrern geschlossen hatte.
„Lupin, hören Sie…!" Severus kam nicht weit, denn Remus hob beruhigend die Hand und lächelte.
„Du brauchst dir keine Gedanken zu machen. Ich werde das hier mit keinem Wort erwähnen!" ‚nicht einmal zu Sirius', setzte er in Gedanken hinzu. Severus zog bei diesen Worten erstaunt die Augenbrauen hoch. Er verstand nicht warum der Werwolf so zuvorkommend zu ihm war, so freundlich, so nett, bei all dem, was Severus ihm schon an den Kopf geschmissen hatte. Und trotzdem blickte er jetzt in ein versöhnliches, bittersüßes Lächeln, das regelrecht liebvoll aussah. Er spürte wie ihm gegen seinen Willen die Röte ins Gesicht stieg.
„Danke!" sagte er leise. Daraufhin verstärkte sich Remus' Lächeln, wurde strahlender und schöner. Severus konnte nicht anderes, als seinen Blick abzuwenden. Um seine Unsicherheit zu überspielen sprach er schnell weiter. „Remus... würdest du mir einen Gefallen tun?"
Remus Augen weiteten sich. Hatte ihn Severus wirklich beim Vornamen genannt? Dieses Mal war es an ihm rot zu werden. Doch er würde Severus nichts abschlagen, das wusste er. Außerdem hatte Severus ihn endlich um Hilfe gebeten. Remus konnte nicht anders als ‚Ja' zu sagen.
„Natürlich! Wie kann ich dir helfen?"„Ich würde dich bitten kurz im Krankenflügel nach Draco und Potter zu sehen. Ich werde mich solange um Lucius kümmern. Komm dann herunter in meine Räume. Würdest du das tun?" Severus Stimme war ungewöhnlich sanft und Remus stellte sich vor, dass sich so seine normale Stimme anhören müsste. Sanft und dunkel, wie ein nachtschwarzer Sternenhimmel. Wie gerne würde er ihr ewig lauschen. Ein verwirrter Gesichtsausdruck Severus' holte Remus in die Realität zurück.
„Kein Problem,. Ich werde nach den Beiden sehen." Remus war schon fast aus der Tür raus, da hörte er ein kleines ‚Danke' das sein Herz erwärmte.
„Keine Ursache."
# # # # #
Harry erwachte ein weiteres Mal aus einem seltsamen Traum, gespickt mit Flammen, lauten Explosionen und weißblondem, mit Blut durchtränktem Haar. Er richtete sich sofort kerzengerade im Bett auf, sein Atem ging schwer. Er blickte sich im Raum um, doch er sah alles verschwommen. Er wollte gerade nach seiner Brille tasten, da hörte er Stimmen vom Eingang. Er legte sich schnell zurück ins Bett und stellte sich schlafend. Er erkannte die Stimmen von Madam Pomfrey und Remus Lupin.
„Wie geht es den Beiden, Madam Pomfrey?" fragte Professor Lupins besorgte Stimme, doch die beiden blieben im Eingangsbereich.
„Unverändert", sagte die Medi-Hexe sachlich. „Potter schläft und Malfoy ist bisher noch nicht aufgewacht. Aber ich hoffe, dass es bald so weit sein wird. Die Wunden der Beiden sind schon fast verheilt. Alles in allem bin ich recht zufrieden."
„Glauben Sie, die Beiden wären heute schon im Stande Besuch zu empfangen?"
„Nicht vor heute Mittag.", sagte die Dame streng. „Ich will, dass Malfoy sich erst richtig erholt, bevor irgendjemand auf die Idee kommt ihn ausfragen zu wollen. Potter sollte sich erst mal wieder richtig beruhigen. Ich habe ihm gestern sehr viel vom Beruhigungstrank geben müssen, bevor er sich entspannte. Ich will nicht riskieren, dass er sich wieder aufregt."
„Also wäre es in Ordnung nach dem Mittagessen herzukommen?"
„Ich kann nichts versprechen…"
Harry hörte wie die Tür sich wieder schloss und Madam Pomfrey durch den Raum ging. Sie blieb kurz an Harrys Bett stehen, notierte sich etwas und ging dann weiter zu Dracos Bett. Als Harry erneut eine Tür gehen hörte, riskierte er es die Augen aufzumachen. Die Medi-Hexe schien in ihrem Büro verschwunden zu sein. Harry tastete auf dem Nachttisch nach seiner Brille.
Sein Blick fiel sofort auf Draco unbewegten Körper der im Nachbarbett lag und ein seltsamer Schmerz zog sich um sein Herz zusammen. Er kletterte aus dem Bett und wäre fast unter seinem Gewicht zusammengebrochen so wacklig war er noch auf den Beinen. Er stützte sich ab und ließ sich nach vorne fallen. Er konnte Dracos Bettkante fassen und sich daran hochziehen.
Als er neben dem blonden Slytherin auf der Bettkante saß, spürte er wie Tränen in seine Augen stiegen, während er den unbewegten Körper anblickte. Er griff nach Dracos Hand.
„Draco!" hauchte er. „Draco, bitte wach auf!" Der Blonde reagierte nicht. Harry konnte nur sein stetiges Atmen hören. „Gott, Draco… bitte wach auf…" Seine Tränen flossen nun frei über seine Wangen und benetzten Dracos Gesicht.
Plötzlich bewegten sich Dracos Augenlider und Harry blickte in schöne sturmgraue Augen und sein Herz füllte sich mit Glück und Erleichterung.
„Draco…" flüsterte Harry und endlich fixierten ihn die Augen in die er blickte. Er schaffte ein beruhigendes Lächeln.
„Harry…"
„Ja, Draco ich bin's…" Harry konnte es kaum glauben, aber er heulte wie ein kleiner Schuljunge.
„Merlin… mein Kopf," stöhnte Draco und rieb sich mit seiner freien Hand über die Augen. „Was ist?" fragte er auf einmal, als er die Tränen in den Augen des Gryffindor sah.
„Nichts… ich bin nur so froh, dass du wieder aufgewacht bist. Ich hatte solche Angst…" Draco lächelte und streichelte Harry über die Wange. Mit seinem Daumen wischte er ihm die Tränen aus den Augen. Harry lächelte.
„Keine Angst", flüsterte Draco. „So leicht wirst du mich nicht loswerden."
„Soll ich Madam Pomfrey holen?" fragte Harry plötzlich und war schon dabei aufzustehen, doch Draco hielt ihn auf.
„Nein! Bleib einfach nur hier."
Für einen Augenblick weiteten sich Harrys Augen, doch dann lächelte er. Draco rückte ein bisschen in seinem Bett um ihm Platz zu machen. Dann streckte er sich neben Draco aus, ihre Hände immer noch verschränkt. Es dauert nicht lange bis sie wieder eingeschlafen waren.
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Lucius hatte schon seinen dritten Kaffee getrunken und nippte nun an seinem ersten Glas Brandy, als Remus an die Tür zu Severus Privaträumen klopfte. Severus ging an die Tür und öffnete und Lucius entging nicht, dass der Werwolf dem Zaubertrankmeister ein liebevolles Lächeln schenkte. Lucius grinste in sein Brandyglas, während er diese nette Szene beäugte. Er wusste, dass Severus dieses Lächeln nicht bemerkt hatte.
Lucius wusste aus Erfahrung, dass Severus bewundernde, oder gar liebevolle Blicke so gut wie nie wahrnahm. Das hatte ganz einfach den Grund, weil Severus sich und seine Erscheinung viel zu gering einschätzte. Lucius hatte es in diesen ganzen Jahren nie geschafft, Severus davon zu überzeugen, dass er höllisch sexy und verdammt anziehend sein konnte – wenn er wollte...
Irgendwie tat ihm Lupin schon leid und das musste schon etwas heißen, schließlich brauchte es schon einiges um das Herz von Lucius Malfoy zu erweichen. Lucius fragte sich welche Willensstärke Lupin aufbringen musste um nicht einfach über Severus herzufallen, oder nicht einfach in Tränen auszubrechen. Er wusste nur zu genau wie frustrierend Severus sein konnte wenn er wollte.
Severus kam auf ihn zu und Lucius wandte seinen Blick von Lupin ab, ohne dass dieser ihn bemerkte.
„Draco schläft noch, aber es geht ihm gut." Lucius atmete erleichtert auf. Er hatte erst gestern Nachmittag von dem Unfall erfahren und er war sprichwörtlich explodiert. „Du kannst ihn heute Mittag besuchen."
„Warum erst so spät?" maulte Lucius und leerte den Rest aus seinem Brandyglas mit einem einzigen Schluck.
„Es wird weder dir noch Dracos Gesundheit nützen, wenn du schon im Krankenflügel herumsitzt und er noch gar nicht wach ist." Severus verschränkte die Hände vor seiner Brust. Damit war das Thema für ihn erledigt.
„Schon gut, schon gut…" Lucius
Blick lag ein weiteres Mal auf Lupin, der sich nun etwas im Hintergrund hielt.
Wenn er genau hinsah, konnte er die Eifersucht in den Augen des Werwolfes
sehen, eine Tatsache die ihn köstlich amüsierte und bei seiner schlechten Laune
tat ihm ein bisschen Schadenfreude doch Recht gut.
Trotzdem, Köpfe würden auf jeden Fall rollen. Das hatte er sich vorgenommen.
Keiner legte auch nur einen Finger an seinen Sohn und lebte danach noch lang
genug um davon zu erzählen. Und Lucius hatte schon eine leise Ahnung wer es
sein konnte.
Er steckte mitten in seinen Recherchen im Falle des Mantikor –Überfalls und war in seinen Ermittlungen schon sehr weit gekommen. Die Entlarvung des Hogwarts –Spions stand für ihn an erster Stelle, besonders da dieser jetzt auch seinen Sohn verletzt hatte. Gestern Abend hatte Lucius einen seiner Informanten nach dem Spion befragt, anonym natürlich. Und er hatte ihm die Quelle der Informationen gegeben und Lucius musste sagen er war schockiert gewesen.
Er erhob sich aus dem Sessel und stellte das Glas auf dem Tischchen ab. Er hörte, wie sich Severus und Lupin unterhielten und hörte in das Gespräch rein:
„… mache mir wirklich Sorgen", sagte Lupin in einem fast kleinlauten Ton. „Dieses Mal ist nicht nur Harry sondern auch Draco Malfoy darin verwickelt worden. Was ist, wenn wirklich einmal etwas Schlimmes passiert?"
„Pack das Übel bei der Wurzel!" warf Lucius ein und Severus und Lupin warfen ihm interessierte Blicke zu.
„Darf man fragen was du damit meinst?" fragte Severus spitz. Lupin zog seine Augenbrauen zusammen. Lucius wusste, dass der Werwolf ihm nicht über den Weg traute, aber das war jetzt auch egal.
„Die Sache stinkt zum Himmel…" murrte Lucius und griff nach seinem Schlangenstock. „Ich habe eine sehr interessante Information aus sicherer Quelle bekommen, dass es ein Leck in Hogwarts gibt."
„Da erzählst du uns nichts Neues, Malfoy!" meinte Lupin schnippisch. Lucius schoss ihm einen gefährlichen Blick zu. Nur weil der Werwolf eifersüchtig war, gab es ihm noch lange nicht das Recht so mit ihm zu reden.
„Ich habe gestern Nacht eine sehr interessante Information bekommen und zwar wer der Ursprung der Informationen in Hogwarts ist." Während Lucius sprach kam ein Teil seiner Wut zurück und seine Augen verengten sich zu Schlitzen.
„Und wer soll es sein?" fragte Lupin nach. Lucius sagte nur ein Wort.
„Weasley!"
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„Albus, du kannst das unmöglich für bare Münze nehmen, was Malfoy uns da erzählt", sagte Remus ungläubig, nachdem der Schuleiter dem Geseier von Lucius ‚Schlampe' Malfoy mehr als interessiert zugehört hatte. „Ron würde Harry niemals verraten. Ich kenne ihn! Das würde er nicht tun!"
„Wer weiß…" meinte Severus amüsiert und erntete einen bösen Blick von Remus.
„Sind Sie sich sicher, dass die Informationen wirklich korrekt sind, Lucius?" fragte der Schulleiter noch einmal nach. Remus konnte sehen wie diese kleinen Fragen Malfoy aggressiv machten.
„Ich kann Ihnen versichern, Direktor...", Lucius Stimme war kalt wie Eis und ein gefährlicher Blick bohrte sich in Remus' Rücken, „... dass die Informationen absolut richtig sind. Ich mache keine Fehler, wenn das Leben meines Sohnes auf dem Spiel steht."
„Aber das kann einfach nicht wahr sein. Nicht Ron. Du musste dich irren, Malfoy!!!" fauchte Remus den Blonden an. Malfoy erhob sich, jede Bewegung die er machte, sprach deutlich seine Wut aus. Er entfernte sich von Remus, als ob ihn seine Anwesenheit abstoßen würde und sprach ruhig und eiskalt:
„Ihr Gryffindors habt keine besonders große Einsicht. Eher beschränkt würde ich sagen." Malfoy trug ein Lächeln im Gesicht, das Remus gar nicht gefiel. „Ich habe gesagt, dass Weasley die Quelle der Informationen ist, das heißt er muss nicht zwangläufig der Spion sein. Außerdem gibt es doch zwei Weasleys an dieser Schule, oder?!"
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tbc.
Lorelei (schaltet den PC aus): So. Wieder ein Kapitel mehr.
Severus: Wird das Teil eigentlich jemals fertig?
Lorelei (denkt kurz nach): Nein!
Severus: *entsetztguck*: Aber... aber... du vernachlässigst mich völlig!
Lorelei: *schulternzuck* Ach komm! Du bist doch schon ein soooo grosser Tränkemeister... das verkraftest du schon!
Severus: Frauen können ja so grausam sein...
