Die folgenden beiden sind eigentlich ein Kapitel. Aber ich habe mich entschlossen, sie zu teilen. Denke, es ist übersichtlicher ...

Wo seid ihr alle hin? lächel Ich würd mich freuen, (wieder) von euch zu lesen.



25. Kapitel – Spielerei am Abend

An Zeichen war niemals ein Mangel, aber an Folgern.
Erich Kästner

Tief in Gedanken ging Hermine zurück zum Schloss. Snapes Verhalten machte sie mehr als nachdenklich. Beinahe hatte sie den Eindruck, er würde sie mögen, doch dann hatte er ihn mit einem Satz zerstört. Sie blickte dem Mann hinterher. Es schien, als würde er vor ihr flüchten. Warum?

Mit einem ‚Plopp' erschien Purple aus dem Nichts vor ihr und Hermine schrie laut auf vor Schreck.

„Verzeihung, dass Purple Miss Weasley erschreckt hat, Purple wollte das nicht." Er machte eine tiefe Verbeugung, offensichtlich in der Erwartung bestraft zu werden.

Hermine atmete tief durch und schenkte dem Hauselfen ein Lächeln. „Aber das macht doch nichts, das kann vorkommen, Purple."

„Mrs. Weasley ist zu gütig zu Purple." Erneut verbeugte sich der Hauself. Diesmal allerdings so oft, dass Hermine sich beherrschen musste, um den kleinen Kerl nicht anzugiften. „Was kann ich für dich tun, Purple?", fragte sie stattdessen, obwohl sie sich schon denken konnte, dass er eine Nachricht für sie hatte.

So war es auch. „Purple soll Mrs. Weasley ausrichten, dass sich Mrs. Weasly bitte nach der Lehrerkonferenz beim Master einfinden soll."

„Lehrerkonferenz?" Hatte sie etwas nicht mitbekommen?

„Der Master hat Purple mitgeteilt, dass Professor McGonagall eine Lehrerkonferenz einberufen hat, nach dem Abendessen. Und der Master hat Purple aufgetragen, Mrs. Weasley auszurichten, dass sie sich, Purple zitiert, ‚anregend kleiden' soll." Purple verneigte sich erneut und war dann mit einem weiteren ‚Plopp' verschwunden

Hermine seufzte. Sie vermutete, dass sie abends eine Standpauke wegen „Gehorsamsverweigerung" bekommen würde. Ein Blick auf ihre magische Uhr („Du kommst zu spät, wenn du dich nicht beeilst") zeigte ihr, dass es Zeit war, sich fürs Abendessen umzuziehen.

Vor ihrem Kleiderschrank stehend überlegte sie, welche Kombination sowohl für eine Lehrerkonferenz, als auch für Lucius passend war. Schlussendlich lagen zwei Kreationen auf ihrem Bett. Ein langer, brauner Wildlederrock mit passender Jacke und braunen Lederstiefeletten lagen auf der linken Seite. Auf der rechten befanden sich ein kurzes, weißes Sommerkleid mit einem blutroten Gürtel und blutroten Stiefeln. Sie entschied sich für das Sommerkleid und belegte sich selbst mit einem Illusionszauber, so dass Lucius das weiße Kleid, alle anderen die Wildlederkombination sehen würden. Ein paar Perlenohrringe komplettierten ihr Auftreten. Ihren Zauberstab steckte sie sich in den rechten Stiefel, der extra einen unauffälligen Platz dafür bot. Die Haare band sie zu einem lockeren Pferdeschwanz zusammen. Auf Unterwäsche verzichtete sie gänzlich.

Vor der Großen Halle holte sie tief Luft und, mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen, betrat sie den Raum.

In Snapes Augen blitzte es auf, als er Hermine erblickte, und registrierte, wie gut die Wildlederkombination zu ihren Haaren passte. Sofort zwang er sich innerlich zur Ordnung und wandte sich nach links, um mit Professor Flitwick zu Sprechen.

Lucius dagegen sah für einen Moment überrascht aus, dann grinste er so offensichtlich bis über beide Ohren, dass Minerva ihn erstaunt ansah. In den vergangenen Wochen hatte er es, natürlich vollkommen unauffällig, so eingerichtet, dass Hermine zwischen ihm und Snape saß, der Hermine größtenteils ignorierte. Links von dem Zaubertränkeprofessor saß nur noch Professor Flitwick, mit dem Hermine kaum Kontakt hatte. Dies hatte den Vorteil, dass sich Hermines Unterhalten nach rechts orientierte und Lucius nichts verborgen blieb. Er behielt schon immer gern die Kontrolle.

Mittlerweile hatten sich die anderen Kollegen daran gewöhnt, so dass diese unabgesprochene Sitzkombination beibehalten wurde.

Lucius stand auf, nachdem Hermine Minerva begrüßt hatte, und rückte ihr den Stuhl zurecht. „Ich hoffe dein Lächeln ist nur aufgesetzt, kleine Serva. Ansonsten müsste ich unweigerlich annehmen, du hättest mich am Samstag mit voller Absicht versetzt und, glaub mir, dieser Gedanke gefällt mir ganz und gar nicht", hauchte er ihr ins Ohr. Seine Stimme klang dabei so tief, dass ihr ein Schauer über den Rücken lief. „Verzeihung", flüsterte sie zurück. „Ich habe verschlafen."

Sein Lächeln war milde und verstehend. „Aber natürlich, du bist es ja nicht gewohnt …" Er ließ offen, was er sagen wollte, so dass Hermine ihn ansah und ihr nicht verborgen blieb, dass sein Lächeln nicht seine Augen erreichte. „Dieses unschuldige, jungfräuliche, weiße Kleid steht dir im Übrigen hervorragend", raunte er ihr lausbubenhaft zu. „Und besonders der rote Gürtel und die roten Stiefel als Kontrast. Das verleiht dir einen sehr … ordinären Eindruck."

Hermine wurde rot, und ein paar Sekunden später verschluckte sich Snape an seinem Butterbier. Ungläubig sah er die junge Hexe zu seiner rechten an. Er hatte den letzten Teil von dem mitbekommen, was Lucius sagte, und sofort den Illusionszauber durchschaut. Ein gemurmelter Spruch, dann war auch für ihn Hermines wahre Erscheinung sichtbar. Sofort regte sich etwas bei ihm.

„Alles in Ordnung bei dir, Severus?", rief Minerva über den Tisch besorgt.

Er nickte und zwang sich langsam bis zehn zu zählen. Dann hatte er sich wieder vollkommen unter Kontrolle.

Lucius warf ihm derweil einen belustigten Blick zu. „Unsere junge Kollegin besitzt verborgene Talente, nicht wahr, Sev?" Er legte Hermine unauffällig seine Hand auf den Oberschenkel. Für die Kollegen war diese Berührung nicht sichtbar, da er sich entsprechend zur Seite lehnte, lediglich Snape sah diese Geste und las die unausgesprochene Warnung in den Augen seines Freundes. „Offenbar hat sich … unsere junge Kollegin", er äffte Lucius' Stimme nach, „zu ihrem positiven verändert. Ihre verborgenen Talente entziehen sich Gott sei Dank meiner Kenntnis."

Hermine war der Schlagabtausch furchtbar peinlich. Sie wollte umgehend aufstehen, wurde aber von Lucius festgehalten. „Aber, liebste Hermine, du musst was essen. Heute Mittag fehltest du schon, dann nimm wenigstens jetzt etwas zu dir. Ich möchte ja nicht, dass du nachher ohnmächtig wirst." Mit einem Blick auf Snapes versteinerte Mine fügte er hinzu. „… bei der Lehrerkonferenz."

Die junge Hexe bestellte sich ein Glas Wein. Irgendwie war sie Situation komisch.

Sie bestellte sich ein zweites Glas. Sie fing leise an zu kichern.

Ein weiteres Glas wurde bestellt und gelehrt. Hermines Hemmungen sanken rapide.

Als sie sich ein viertes Glas bestellen wollte, spürte sie Lucius' Arm. „Du willst dich doch wohl nicht in den Alkohol flüchten", meinte er belustigt.

Sie kicherte wieder und wandte sich übermütig an Snape. Dabei grinste sie ihn so unvermittelt an, dass er sie erst erschrocken und dann misstrauisch ansah. „Was?"

„Professor Snape, meinen Sie nicht, dass wir uns langsam wie zwei erwachsene Menschen unterhalten sollten?"

Er zog eine Augenbraue hoch. „Irre ich mich, oder suchen Sie gerade Aufmerksamkeit? Falls Sie in diesem Bereich Defizite vorweisen und den dringenden Wunsch verspüren, wie ein Kind auf den Arm genommen zu werden, wenden Sie sich bitte an Personen, die damit Erfahrung haben."

Hermine kicherte erneut. „Warum müssen Sie eigentlich immer so geschwollen reden, wenn Sie unsicher sind?"

Er ließ ein leises Knurren hören.

„Ich habe mir überlegt, dass Sie der Einzige sind, den ich mit seinem Titel anrede. Wir könnten das langsam mal ändern, finden Sie nicht?"

Lucius lehnte sich zurück. Nur, wer ihn wirklich gut kannte, merkte die Anspannung in ihm, die, wie er sich natürlich nicht eingestehen würde, verdächtig dem Gefühl von Eifersucht ähnelte.

Auch Minerva lehnte sich vor und verfolgte belustigt dem Schlagabtausch.

„Wir sind jetzt seid einem halben Jahr Kollegen, Sie duzen die meisten und nur ich bin die Einzige, die Sie immer noch wie eine ehemalige Schülerin behandeln."

„Sie SIND eine ehemalige Schülerin", schnarrte er.

„Sie wissen was ich meine", fuhr sie unbeirrt fort. „Nun möchte ich nicht dafür verantwortlich sein, wenn Sie nachts Alpträume bekommen, indem ich Sie dazu überrede, umgehend zum ‚Du' überzugehen, aber meinen Sie nicht, es wäre möglich, wenn wir uns wenigstens mit Vornamen anreden würden? Ich fühle mich ansonsten so ausgeschlossen." Treuherzig sah sie ihn an.

Snape guckte in die Runde und sah, dass sämtliche Augen auf ihn gerichtet waren. „Von mir aus", murmelte er, „bevor nachher SIE Alpträume bekommen… Hermine."

ooOoo

Eine halbe Stunde später hatte sich das gesamte Kollegium im Lehrerzimmer versammelt, sogar Professor Trelawney war aus ihrer Dachkammer herausgeschwebt. Sie saß am Runden Tisch und schien mit ihren Gedanken weit weg zu sein.

Lucius ließ Hermine den Vortritt. Sie wollte sich in die Nähe der Tür setzen, als er sie zurückhielt. „Nach einem halben Jahr als Lehrerin weißt du noch nicht, dass es hier eine Sitzordnung gibt?", raunte er ihr amüsiert ins Ohr. Hermine sah betreten zu Boden. „Nein", wisperte sie zurück. „Beim letzten Mal saßen alle anderen schon." Er lachte leise. „Zuerst sucht sich der Direktor, beziehungsweise in unserem Fall die Direktorin, einen Platz. Dann die Dienstältesten. Sind zwei anwesend, die dieselben Jahre hier lehren, setzt sich zuerst die Dame. Sind zwei Damen anwesend, setzt sich zuerst die Ältere. Bei den Herren ist das noch etwas komplizierter."

Sie warf ihm einen ungläubigen Blick zu. „Woher wissen Sie das?"

„Ich bin es gewohnt, mich in der oberen Gesellschaft zu bewegen", antwortete er knapp.

„Wir sind hier aber nicht in der oberen Gesellschaft, sondern in Hogwarts."

Ein nachsichtiges Lächeln erschien auf seinem Gesicht. „Die Regeln der Gesellschaft sind heutzutage etwa die gleichen wie zu Slytherins Zeit. Er ist im Übrigen Begründer dieser Tradition. Die magische Gesellschaft hat diese … Eigenart lediglich übernommen. Früher herrschten diese Regeln auch im Speisesaal, Dumbledore hatte sie allerdings abgeschafft."

„Sie meinen, früher mussten sich die Schüler nach genau denselben albernen ‚wer-darf-sich-zuerst-setzen-Regeln richten?", fragte sie ungläubig. „Und warum ist der Tisch rund?"

„Du kennst die Geschichte von der Tafelrunde?"

„Natürlich, Artus…"

„Salazar", unterbrach Lucius sie, „war mit Mordred befreundet, über den er auch seinen Onkel König Artus und natürlich den großen Merlin kennen lernte. Mordred wurde schließlich ein Ritter der Tafelrunde und Salazar besuchte ihn, dort lernte er auch die Tafelrunde kennen. Als er Hogwarts mit den anderen Gründern erschuf, fiel ihm die Geschichte der Tafelrunde ein. Seine Vorstellung von Reinblütern machte ihn zum Außenseiter in der Runde. Um einzulenken erzählte er die Geschichte des runden Tisches, um die anderen drei zu besänftigen und . Er schaffte es, seinen Stand zu sichern und dieser Tisch wurde eingeführt. Allerdings auch die damit verbundene Sitzordnung..." Er wollte gerade weitererzählen, als die Direktorin in den Raum trat und sich auf einen, ihr freigehaltenen Platz setzte. Die beiden Nachzügler beeilten sich ebenfalls, sich hinzusetzen.

Minerva eröffnete die Sitzung und gleich der erste Tagespunkt war so unglaublich langweilig, dass nicht nur Snape sofort wegdöste. Erst als Minervas Stimme zu ihm drang, versuchte er wieder, seine Aufmerksamkeit zurück in den Raum zu bringen. „Was sagtest du, Minerva?"

„Ich fragte ob das für dich Ok wäre", wiederholte sie ungeduldig. Sie sehnte sich nach einer heißen Badewanne, der Tag war anstrengend gewesen.

„Könntest du bitte wiederholen, was für mich ok sein soll?" Seine Stimme klang gelangweilt.

Minerva seufzte, dieser junge Kollege konnte überaus anstrengend sein, dennoch mochte sie ihn auf mütterliche Art und Weise. „Lucius berichtete uns, es könne demnächst passieren, dass er zu einer wichtigen Familienangelegenheit gerufen würde und dann für ein oder zwei Wochen verreisen müsste. Er schlug vor, dass du ihn in der Zeit als Hauslehrer von Slytherin vertrittst."

„Ja, ja, kein Problem", nuschelte er und verschränkte abweisend die Arme vor seiner Brust.

Minerva lächelte erfreut. „So, das war alles, was bei mir auf meiner Liste stand. Hat sonst noch jemand etwas zu sagen oder einzubringen?"

Hermine war, aufgrund ihrer drei Gläser Wein, glänzender Laune. Ein boshaftes Funkeln erschien in ihren Augen, als sie Snape ansah. „Ich hätte noch einen Vorschlag, Minerva."

Alle sahen die jüngste Kollegin überrascht an.

„Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ist für die Schüler der Hauspokal sehr wichtig. Auch für uns Hauslehrer ist er eine Zierde im Büro", fuhr sie fort. „Wie wäre es, wenn wir etwas ähnliches für das Personal einführen?"

Alle sahen die jüngste Kollegin teils amüsiert, teils verwundert an.

„Und was sollte das bringen, Hermine?" Snape betonte ihren Namen dermaßen ekelhaft, dass Hermine ihm einen bösen Blick zu warf.

„Nun, Severus," ihre Betonung war ebenso widerwärtig, „mir ist klar, dass abgezogene Hauspunkte umgehend wieder drauf wären, vor allem bei Slytherin. Daher schlage ich vor, dass wir eine Muggeltradition übernehmen."

„Und die wäre?", schnarrte er.

„Die Wahl des beliebtesten Lehrers von Hogwarts."

Alle sahen die jüngste Kollegin fassungslos an.

„Und was soll das bringen?"

„Wie stellst du dir das vor?"

Diese Fragen schwirrten durch das gesamte Lehrerzimmer.

„Der Lehrer oder die Lehrerin, der oder die gewinnt, bekommt irgendeine Vergünstigung. Derjenige, der verliert, muss eine unangenehme Aufgabe übernehmen. Vor allem verspreche ich mir, dass die ... Verlierer zugänglicher werden."

Lucius neben ihr war der erste, der in schallendes Gelächter ausbrach. „Ich sehe es schon vor mir, die Bettpfannen der Krankenstation würden jeden Monat auf Hochglanz poliert werden. Aber ohne Magie, Sev."

Nun brachen auch die anderen in Gelächter aus. „Oder mit Filch in den Verbotenen Wald."

„Wann wurden deine Zutaten das letzte Mal geordnet, Severus?"

Alle lachten, nur Snape funkelte Hermine mit seinem berühmtberüchtigten du-wirst-schon-noch-sehen-was-du-davon-hast-Blick an.

Minerva rief alle zur Ruhe. „Wir können uns darüber Gedanken machen, und beim nächsten Mal abstimmen. Für heute beende ich die Sitzung."

ooOoo

Lucius war nach einem allgemeinen Lächeln in die Runde einfach gegangen.

Verblüfft blieb Hermine im Raum zurück. Sie überlegte gerade, ob sie ihm folgen sollte, als Poppy an sie heran trat. „Minchen, wir gehen jetzt noch nach Hogsmeade, kommst du mit?"

Sie hatte große Lust mitzukommen, aber sie wusste auch, dass sie ihn nicht zum zweiten Mal warten lassen durfte. ‚Am Anfang werde ich dich immer genau einmal hinweisen. Wiederholst du einen Fehler, werde ich Konsequenzen ziehen müssen', hörte sie Lucius' Stimme in ihrem Kopf.

Ein Prickeln machte sich in ihr breit. Sie freute sich auf die kleinen Spielereien. Sie verschafften ihr nicht nur Lust, sie befriedigten auch ihren Geist. Niemand, ganz besonders Ron nicht, konnte ihren Geist befriedigen. Den Körper ja, das Herz ein wenig, aber nicht die Seele.

Lucius Malfoy befriedigte ihren Körper und ihre Seele. Nicht das Herz, aber das war nicht schlimm.

„Nein, Poppy, ich hab noch eine Verabredung."

Poppy lächelte wissend. „Mit unserem Engelchen?" Sie knuffte Hermine in die Seite und wandte sich zu Pomona um.

Snape hatte derweil ein wenig abseits gestanden und die Szene beobachtet. Insgeheim sagte er sich, dass ihn Hermine nichts anginge. Er war nicht ihr Babysitter, und sollte sie in ihr eigenes Unglück laufen wollen, könne er es ihr wohl kaum ersparen. Zumal seine Hilfe unerwünscht war. Ein altes Muggelsprichwort kam ihm in den Sinn. „Wer nicht hören will muss fühlen."

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Die Tafelrunde: Der Legende nach hatte König Artus (im englischen i.d.R. Arthur) in Camelot einen runden Tisch erschaffen, an der sich die wichtigsten Ritter trafen und diskutierten. Die Idee, die dahinter steckt, war, dass es keinen direkten Anführer gab (und der am Kopfende saß). Alle waren gleichberechtigt und genossen dasselbe Ansehen. Jeder Ritter war König.

Mordred: Er ist eine Gestalt aus der Sage um Artus. Je nach Quelle war er der Sohn oder der Neffe vom König. Um den Thron selbst besteigen zu können, lässt er Artus nach einem Kampf für Tod erklären.

Excalibur: das sagenumwobene Schwert von König Artus, das, nach einer Sage, seinem Träger übermenschliche Kräfte bescherte. Merlin galt als Erschaffer von Excalibur.