Oookaayyy! Hier kommt die Auflösung zu Harrys Vision im vorletzten Kapitel!

silvertrust: ;-)

Rudi: Hmmm, also, du hast nur bedingt recht, was Snapes Wut angeht... Der Satz, den Snape zu Harry sagt, naja, ich glaube da hat er sich wirklich fast (?) schon im Ton vergriffen... aber keine Sorge, das ändert sich noch (Jetzt könnt ihr euch aussuchen, wie ich das meine grinsgrinsgrins).

Xidoni: Uff... heuer... ich geb' zu, dass ich geglaubt hab, dass dieses Wort zur allgemeinen Umgangssprache gehört... Sorry. Übrigens: 'heuer' bedeutet im Fränkischen nicht 'heute' sondern so viel wie 'in diesem Jahr'... Woher du kommst? Keine Ahnung, sagst du es mir? liebguck

Lady-Claw: Danke für deine Überlegungen betreffs Green! Achja, ich denke es gibt viele Leute, die ein oder zwei Tassen zu wenig im Schrank haben... (mich eingeschlossen ;-)). Ich bin immer an neuen Ideen, egal welcher Art aufgeschlossen!

So, jetzt zurück zur Geschichte!


Kapitel 25: Der Schicksalsspiegel

„Puh", keuchte Harry, als er und Hermine mit den anderen Schülern zum Mittagessen eilte. „Die Tränkestunde heute war ja grauenvoll. So schlimm hat sich Snape noch nie benommen."

Hermine nickte. „Aber, Harry, du weißt schon, dass du Tränke als UTZ – Kurs belegen musst, um Auror werden zu können, oder?"

„Das ist mir klar", gab Harry zurück.

Am Gryffindortisch ließen sie sich auf die Plätze fallen, die ihnen Ron freigehalten hatte. Harry und Hermine berichteten ihrem Freund, wie Tränke verlaufen war.

„Du meine Güte", seufzte Ron, „kein Wunder, dass Snape sich so aufregt. Ich wette was, dass so etwas noch keinem anderen Lehrer passiert ist."

Harry nickte, doch Hermine meinte leise: „Aber, ob das auch schon alles war? Ich meine, Snape kam mir so vor, als ob er Harry gleich anfallen würde."

„Ja, Hermine. Ich hatte fast Angst, dass er mich umbringt, so wie er mich angestarrt hat."

Ron winkte ab. „Snape hat dich schon vom ersten Tag an gehasst. Was hat sich also schon groß geändert?"

Harry runzelte nachdenklich die Stirn. Wieder kam ihm der Traum von dieser Nacht in den Sinn. „Ich glaube", sagte er langsam, „es hat sich sehr viel geändert."

„Was meinst du damit, Harry?" wollte Hermine wissen.

Harry schaute seine zwei Freunde an. „Ich ... hatte heute Nacht einen Traum, oder Vision. Es war... seltsam. Nicht so, wie sonst..." Harry schaute sich in der Halle um. Die meisten anderen Schüler waren bereits mit dem Essen fertig und gingen. „Hört mal. Ich erzähle es euch nachher. Aber jetzt sollten wir machen, dass wir zu Professor McGonagall kommen."

Die Überreste ihres Essens stehen lassend, eilten die drei Freunde zum Büro ihrer Hauslehrerin. Auf Hermines Klopfen erschallte ein promptes „Herein!"

„Guten Tag, Professor", grüßten Harry und die zwei anderen.

„Guten Tag", kam die Antwort. „Setzen sie sich."

Als sie sich auf drei Sesseln vor dem Schreibtisch niedergelassen hatten, sah McGonagall sie mit dem Anflug eines Lächelns an.

„Ich habe mir die Aushänge für ihren neuen Club angesehen. Ich weiß nicht, ob sie schon dazu kamen, einen Blick auf die Teilnehmerlisten zu werfen, aber... Nun, so wie es aussieht, möchte das gesamte Haus Gryffindor, der größte Teil der Häuser Ravenclaw und Hufflepuff und ebenso ein paar Schüler von Slytherin ihrem Club beitreten."

Harry klappte der Mund auf. „Was?" rief er verblüfft. „So viele? Ich meine, es ist ja schön und gut, dass praktisch die ganze Schule mitmachen will, aber wie soll ich das alles schaffen?"

„Beruhigen sie sich, Mr Potter", sagte McGonagall sanft. „Sie werden sicher nicht damit überfordert sein. Hören sie zu."

Dann erklärte sie ihnen, wie sie die Organisation des Clubs für günstig hielt. Teilnehmen durfte man sowieso erst ab der 3. Klasse und auch um die anderen musste sich Harry nicht ständig selbst kümmern. Die Mitglieder der ursprünglichen DA sollten Gruppen übernehmen, deren Können noch recht niedrig war, so dass Harry sich nur um die besseren Schüler aus den oberen Klassen kümmern musste.

Darüber war Harry so sehr erleichtert, dass er ganz vergaß, dass Ron wegen dem zeitweiligen Minusstand Gryffindors wie auf heißen Kohlen saß. „Danke, Professor. Es ist wirklich nett, dass sie uns bei der Zeitplanung helfen. Alleine wäre ich da wahrscheinlich untergegangen."

Ihre Hauslehrerin schenkte ihnen ein kleines Lächeln. „Wenn sie irgendwie Hilfe brauchen, können sie jederzeit zu mir kommen."

„Das werde ich, Professor. Gibt es sonst noch etwas, das sie uns sagen wollen?"

Bei dieser Frage von Harry entrang sich Ron ein ersticktes Quietschen und gleich darauf schlug der rothaarige Weasley eine Hand vor den Mund. Drei Augenpaare huschten zu ihm hinüber.

Hermine wendete sich wieder McGonagall zu. „Professor... wie sieht es mit unserem Punktestand aus? Ich meine, sind wir – immer noch im – Minusbereich?"

„Nein. Die Punkte stehen wieder weiter oben."

Die drei Schüler schauten sie gespannt an. Für einen Moment herrschte Schweigen, dann fuhr sie fort. „Haben sie etwa angenommen, ich würde sie dafür bestrafen? Nein, ganz sicher nicht. Ich glaube, das war ohnehin unvermeidlich." Ihre Augen hatten einen schelmischen Glanz angenommen. „Ich denke, sie wissen was ich meine, nicht wahr?"

Harry gab sich nicht mal die Mühe sein Grinsen zu verstecken als er nickte.

„Gut, dann können sie gehen."

Auf dem Gang seufzte Ron laut. „Ich habe schon fast erwartet, dass sie uns den Kopf abschraubt." Auch Hermine war erleichtert.

Die nächsten Unterrichtstunden verliefen ohne irgendwelche ungewöhnlichen Ereignisse.

Abends im Schlafsaal setzten sich die drei Freunde in ihre Ecke um ihre Hausaufgaben zu erledigen. (Hermine hatte die beiden Jungen so lange genervt, bis sie sich geschlagen gaben und ihre Bücher holten).

Harry öffnete gerade sein neues Schreibset, als Hermine gerade etwas über irgendwelche Sternrunen erzählte, die sie in Alte Runen durchgenommen hatten. Ein zusammengefaltetes Pergament fiel Harry in die Hand. Er öffnete es und erkannte seine Zeichnung von diesem Morgen. Ruckartig hob er den Kopf und schaute seine Freunde an.

„Ron, Hermine, lasst uns hochgehen. Ich muss euch unbedingt etwas erzählen."

Die beiden Angesprochenen schauten ihren Freund fragend an und lasen dann eilig ihre Sachen zusammen.

Im Schlafsaal der Jungen überzeugte sich Harry zuerst, dass sie auch wirklich alleine waren.

Das Pergamentstück hielt er immer noch in der Hand.

Ron und Hermine hatten es sich auf einem Bett bequem gemacht und schauten ihn jetzt erwartungsvoll an.

„Okay", fing er an. „Ich hatte heute früh einen Traum oder eine Vision. Ich bin mir selbst nicht ganz sicher was passiert ist..."

Er erzählte ihnen von seinem plötzlichen Erwachen, dem dringlichen Gefühl der Suche, dass ihn überkommen hatte und von seinem Traum. Er schilderte ihnen die Person aus dieser Vision, den Spiegel, das Spiegelbild und die Reaktion.

„Und als das dann alles vorbei war, habe ich das hier noch gekritzelt." Harry hielt Hermine die Skizze hin. „Ich hab' versucht den Rahmen so genau wie möglich zu zeichnen und ich glaube ich habe es ganz gut getroffen."

Ron spähte über die Schulter des Mädchens, als es das Bild nachdenklich betrachtete. Der jüngste Weasley schaute seinen Freund unruhig an. „Könnte es sein, dass Du-weißt-schon-wer dir wieder Träume schickt? Ich meine, das hat er ja schon mal gemacht."

„Ich weiß es nicht", Harry zuckte mit den Schultern. „Es wäre möglich, aber – ich hatte nicht den Eindruck – ach, ich weiß nicht... Hermine, hast du so was schon mal gesehen, oder davon gehört?"

Hermine hatte wortlos gelauscht und rutschte jetzt von dem Bett herunter. Sie griff nach dem Buch, das sie dieses Jahr in Verteidigung brauchten. „Ja, Harry. Hier, schau mal. Das was du da gezeichnet hast, ist ein Schicksalsspiegel. Er wird auch Seelenauge genannt."

„Was tut er denn?" wollte Ron wissen.

„Hört zu. Der Schicksalsspiegel, auch Seelenauge genannt, ist ein uraltes Artefakt unbekannter Herkunft. Er sieht wie ein gewöhnlicher Silberspiegel von 1Meter Höhe und 80 Zentimeter Breite aus. Er befindet sich in einem geschwungenem Rahmen aus weiß glasiertem Holz, das rechts und links mit Keilrunen verziert ist. Die Spiegelfläche wird von einem schweren Purpurvorhang verdeckt. Man nimmt allgemein an, dass das Seelenauge zu den dunklen Artefakten gehört.

Der Blick in den Spiegel zeigt einem den Menschen, mit dessen Seele man auf das Engste verbunden ist. Die vorher nur unterschwellig vorhandene Seelenbindung wird durch den Spiegel verstärkt und aktiviert. Allerdings nur für denjenigen, der tatsächlich hineinblickt, der andere bleibt davon unbeeinflusst. Der Vorgang und die Aktivierung der Seelenbindung ist für den Benutzer des Spiegels deutlich spürbar und ruft in dem Betroffenen sehr heftige Gefühle hervor, die, je nachdem wie er zuvor zu seinem Gegenüber gestanden hat, von Euphorie über Hilflosigkeit bis zu purem Entsetzen reicht. Eine Seelenbindung gehört zur höchsten Schicksalsmagie und kann von Sterblichen nicht ausgeführt werden. Sie ist somit unwiderruflich. Dies bedeutet, dass alles, was dem einen Partner zustößt, auch den anderen betrifft und ihm Ähnliches geschieht. Zwar kann man dadurch eine sehr viel bessere Kontrolle über sein Leben und seine Handlungen erlangen, doch sind die Risiken ebenfalls sehr groß. So ist es erwiesen, dass wenn der eine Partner stirbt, der andere ihm nach einem Sonnenjahr folgen wird.

Durch den Blick in das Seelenauge werden die Gefühle zu dem anderen zu einer sehr hohen Intensität verstärkt. Welcher Art diese Emotionen sind, ist davon abhängig, welches Verhältnis vorher herrschte. Unbestätigt sind die Gerüchte über eine Umkehrung der Empfindungen, die aus Liebe Hass entstehen lässt und umgekehrt.

Zur Zeit gilt der Schicksalsspiegel als verschollen und es ist bei zufälligem Entdecken dringendst davon abzuraten hineinzublicken, da die Folgen äußerst schwer abzuschätzen sind..."

Hermine schaute ihre beiden Freunde besorgt an und schluckte. „Das Seelenauge ist wirklich ein zweischneidiges Schwert."

„Also", meinte Harry ratlos, „Das Seelenauge bindet einen an jemand anderen... ist das so weit richtig?"

Hermine nickte.

„Und was ist dann das Gefährliche an diesem Spiegel? Ich meine... wenn man erfährt, wer der Seelenpartner ist, kann das doch nur von Vorteil sein, oder?"

„Naja, Harry, im Grunde genommen hast du schon Recht, aber es ist etwas - ungewiss", sagte Hermine leise. „Bevor man hineinschaut, kann man nicht wissen, wen man im Spiegel erblickt. Was wäre also, wenn man seinen größten Feind sieht? Oder jemanden, der schon tot ist? Durch die Bindung ist man dann unentrinnbar an dessen Schicksal gebunden. In dem Fall kann man sich dann genauso gut vom nächsten Turm stürzen, da die eigenen Tage sowieso gezählt sind."

„Ein Todesurteil, das absolut sicher ist, richtig?" murmelte Ron leise.

„Genau", stimmte Hermine zu. „Das ist das Schreckliche an der Seelenbindung. Diese Unentrinnbarkeit. Wenn wir nur wüssten, wen Harry da gesehen hat..."

Harry kratzte sich am Kopf. „Ich... glaube ich weiß zumindest wer derjenige ist, der in den Schicksalsspiegel hineingeschaut hat."

Ron und Hermine schauten ihn erwartungsvoll an.

„Ich habe euch gesagt, dass ich gespürt habe, was er gedacht hat. Suche und Andere, die ihm nicht folgen sollten... und der Raum, der sein Ziel war."

Hermine nickte.

„Es ist so, Dumbledore hat mir während der Ferien erzählt, dass Voldemort alte magische Schlösser durchsuchen lässt, auf der Suche nach Artefakten und Büchern und so weiter... und ich hatte das Gefühl, derjenige, den ich sah, hätte mit Voldemort zu tun, stünde aber nicht wirklich auf seiner Seite. Das heißt er ist -"

„Ein Verräter, ein Spion", ergänzte Ron. „Richtig?"

„Ich kennen ihn. Das heißt, es kann nur Snape sein. Und ich glaube er ist es auch."

Hermine und Ron blickten ihn nachdenklich an.

„Naja", grübelte Hermine, „wenn dir dein Gefühl sagt, dass Snape es gewesen ist, dann ist es wahrscheinlich auch so... Das heißt, Snape hat eine Seelenbindung bekommen. Fragt sich nur, wer ist sein Gegenpart?"

Harry zuckte mit den Schultern. Er schüttelte den Kopf. „Das weiß ich wirklich nicht. Ich glaube zwar, dass ich seinen Partner kenne, aber ich kann nicht sagen, wer es ist. Ich weiß nicht mal, ob es ein Mann oder eine Frau ist."

„Also, Leute", sagte Ron leicht genervt, „mir persönlich ist es eigentlich egal ob und an wen die olle Fledermaus gebunden ist. Und was mit dem Spiegel ist, interessiert mich auch nicht. Ich wüsste eher ob und wann wir unser anderes Vorhaben durchführen."

Harry und Hermine schauten ihn fragend an.

„Ihr wisst schon", fuhr er fort und schaute bedeutsam zurück, „das, was wir in der Bücherei besprochen haben."

Harry und Hermine nickten eifrig. Sie hatten sich abgesprochen, nur in der Kammer des Schreckens über ihr Vorhaben sich in Animagi zu verwandeln zu reden und auch die Kammer anders zu benennen.

„Ja, also, wie wär's, wenn ihr auf Patroullie geht und ich folge euch mit meiner Tasche bis zum Keller?" schlug Harry vor.


Nun. unschuldiges Gesicht mach

Wer ist Snapes Seelenpartner?

!Nicht!Harry! Dass das klar ist! Soeinfach mache ich mirdas nicht.

Vorschläge? in die Runde schau

Na?

Bis nächstes Mal.

Thaia