A/N: So, und hier ist auch schon das nächste Kapitel. Es hat mir echt viel Spaß gemacht, das zu schreiben, wenn ihr es lest, versteht ihr vielleicht warum ;-) Ich hoffe es gefällt euch und ihr lasst mir wieder so viele liebe Kommentare da.

Bald kommt auch wieder ein Abschnitt in der Gegenwart. Versprochen! Noch nicht im nächsten Kapitel, aber vielleicht im übernächsten, ich muss das noch mal genau überdenken. ;-)


Kapitel 25:

„Da bist du ja. Wo hast du denn so lange gesteckt?", fragte Cedric. Sie konnte den leichten vorwurfsvollen Ton, den er versuchte zu verbanden, hören und sah ihn etwas irritiert an.

„So lange war ich nicht weg.", meinte sie nur.

„Doch. Aber egal, was wollte Snape von dir und Weasley?"

„Er hat auch einen Namen, weißt du. Er heißt nämlich Fred." Jetzt klang sie vorwurfsvoll und er blickte sie überrascht an. Sie konnte es nicht ertragen, dass er ihre besten Freunde immer mit dem Nachnamen ansprach. Das war einfach nicht richtig. Sie sagte doch auch nicht zu seinem besten Freund „Bossers", sondern Dustin.

„Was wollte Snape von dir undFred?" Cedric betonte den Namen ihres besten Freundes ziemlich stark. Das gefiel ihr ebenfalls nicht. Aber sie wollte sich auch nicht mit ihm streiten und schon gar nicht hier vor allen Leuten in der Großen Halle. Also überging sie es.

„Er hat uns unsere Strafarbeit gegeben."

„Was müsst ihr machen?"

„Seinen Kerker putzen... mal wieder... und das ganze am... jetzt am Samstag."

„WAS?" Die anderen am Tisch sahen zu ihnen, als Cedric seine Stimme erhob. Doch wandten sie sich schnell wieder ihrem Essen zu, als Skyla sie wütend anfunkelte. „Hättest du nicht sagen können, dass du dann keine Zeit hast?"

„Dann hätte er mich doch erst recht da behalten. Wir reden hier immerhin von Snape! Ich weiß ja nicht, wie deine Verhältnis zu ihm ist, aber mich hat er auf dem Kieker und will mir, wo es geht, eins auswischen." Sie wurde immer wütender. Warum klagte er sie dermaßen an?

„Das liegt daran, dass du immer seinen Unterricht störst." Da war er wieder dieser vorwurfsvolle Unterton, der mit schwang.

„Ach jetzt bin ich auch noch Schuld, oder was?" Sie stand auf. „Vielleicht hat Fred doch Recht gehabt."

„Womit?" Er sah sie alarmiert an.

„Damit, dass es mit deiner Zuneigung für mich nicht so weit her sein kann, wenn du dich so sehr darüber aufregst, dass ich nicht mit dir nach Hogsmeade kann." Sie drehte sich auf dem Absatz um und ging erhobenen Hauptes aus der Großen Halle. In der Eingangshalle kamen ihr dann die Tränen und sie lief so schnell sie konnte in ihren Schlafsaal. Was fiel dem Kerl eigentlich ein? Sie machte sich selbst schon genügend Vorwürfe, da musste er nicht auch noch kommen und sie beschuldigen. Sie warf sich weinend auf ihr Bett. Warum musste das alles so kompliziert sein? Sie war doch in ihn verliebt, zumindest glaubte sie das. Nachts träumte sie von ihm und konnte an fast nichts anderes denken als an ihn und seine warmen Küsse, die besonders lecker schmeckten, wenn er Pudding gegessen hatte. Jetzt war er ihr mit Sicherheit noch böser. Nein! Daran wollte sie nicht denken. Er hat sich daneben benommen und nicht sie! Er sollte sich bei ihr entschuldigen, nicht sie.

Es klopfte. Schnell setzte sie sich auf und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Ja? Herein.", sagte sie mit leicht zittriger Stimme. Die Tür öffnete sich und Emily kam in ihr Zimmer. Sie ging auf ihre beste Freundin zu und setzte sich zu ihr ans Bett.

„Was war denn gerade los?", fragte sie besorgt.

„Cedric spinnt total!" Skyla versuchte die hochkommenen Tränen zu unterdrücken. Sie hatte genug geweint und sie wollte nicht wegen eines Kerls weinen.

„Warum? Was ist passiert?" Emily legte ihren Arm um ihre beste Freundin, während Skyla alles erzählte. Von Snape und der Strafarbeit, von Fred und seiner Aussage und von Cedric und seinen Anschuldigungen. Als sie fertig war, sah sie Emily fragend an. Diese schwieg einen Moment. „Willst du dich bei ihm entschuldigen?"

„Ich? Nein, er soll sich entschuldigen!", sagte Skyla aufgebracht. „Oder muss ich mich entschuldigen?", fügte sie nach einigen Augenblicken kleinlaut hinzu.

„Nein! Du siehst das schon richtig. Er hat sich zuerst daneben benommen, also sollte er sich auch zuerst entschuldigen."

„Zuerst? Heißt das, ich hab mich auch falsch verhalten?"

„Ehrlich gesagt ja. Du hättest ihm nicht sagen sollen, was Fred gesagt hat und dass du ihm mehr glaubst, als ihm, Cedric. Ausgerechnet Fred. Du weißt doch, wiegern sich die beiden haben." Sie seufzte leise. „Bist du dir sicher, dass Cedric der richtige ist?"

„Wie meinst du das?"

„Naja... glaubst du, dass Cedric dich wirklich glücklich macht?"

„Findest du, Fred hatte recht damit, als er sagte, dass Cedric mich nicht lieben würde, wenn er so ausrastet?"

„Du hast es doch auch geglaubt."

„Naja, eigentlich wollte ich ihm nur wehtun.", gab sie kleinlaut zu.

Emily musste grinsen. „Die Waffen einer Frau... Du glaubst also, dass Cedric der richtige ist?"

„Wer soll es denn sonst sein? Mich will doch keiner."

„Das stimmt nicht! Du glaubst gar nicht, wie viele Junge dich interessant und begehrenswert finden. Was meinst du, warum Cedric so eifersüchtig reagiert."

„Ach, das kauf ich dir nicht ab. Du willst mich doch nur aufheitern. Und von Cedric abbringen!" Sie funkelte ihre Freundin plötzlich argwöhnisch an.

„Nein, das will ich nicht. Ich möchte nur, dass du nicht enttäuscht wirst."

„Glaubst du denn, dass es irgendwo da draußen einen besseren für mich gibt?", fragte Skyla und blickte aus dem Fenster. Sie dachte darüber nach. War Cedric der richtige? Wie weiß man so etwas? Sie fühlte sich wohl in seiner Gesellschaft und war wirklich gerne in seiner Nähe. Sie liebte es, wenn er sie berührte und küsste. Klar, sie hatten sich gestritten, aber kam das nicht in den besten Beziehungen vor? Ihre Eltern hatten auch oft die ein oder andere Meinungsverschiedenheit gehabt, aber haben sie sich deshalb weniger geliebt? Mit Sicherheit nicht. Und zeigte es nicht, egal was Fred auch gesagt hatte, dass Cedric sie mochte, weil er schließlich ziemlich enttäuscht war, dass sie nicht mitkommen konnte? Es fühlte sich richtig an, also musste es richtig sein.

„Nicht da draußen, sondern direkt vor deinen Augen...", murmelte Emily leise.

„Was hast du gesagt?", fragte Skyla, als sie sich wieder zu ihre beste Freundin wandte, die hinter ihr saß und in die entgegen gesetzte Richtung blickte.

„Ich weiß nicht, ob es da draußen einen besseren für dich gibt.", sagte die Schwarzhaarige lauter. „Manche Leute finden ihre große Liebe bereits sehr früh. Meine Eltern haben sich zum Beispiel auch hier in Hogwarts kennengelernt. Sie war ein Jahr über ihm und er war ihr zweiter Freund. Ab seinem vierten Jahr haben sie sich getroffen und seitdem waren sie ein Paar. Bei mir ist es ähnlich. Lee ist der richtige! Das weiß ich! Mit ihm will ich mein ganzes restliches Leben verbringen."

„Wow! Weiß er das?"

„Ich hab es ihm noch nicht gesagt, aber ich glaube er denkt genauso." Emilys Augen fingen an zu strahlen. Skyla musste grinsen. Wenn Emily von Lee sprach oder ihn nur sah, dann bekam sie so ein besonderes Leuchten und bei Lee war es nicht viel anders. Alle wussten, dass die beiden sich wirklich liebten.

„Ich wünschte, ich wüsste es auch so sicher wie du.", meinte sie.

„Wenn der richtige da ist, dann weißt du es einfach. Am Anfang einer jeden Beziehung fühlt sich das meistens immer so an, denn erst nach einiger Zeit und gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnissen weiß man es erst richtig. Glaub mir, wenn Cedric der richtige ist, dann weißt du es irgendwann."

Skyla lächelte leicht. „Meinst du, Cedric ist schon vom Abendessen wieder da?" Sie sah auf ihre Uhr. Es war viertel nach sieben.

„Warum? Willst du zu ihm gehen und dich entschuldigen?", fragte Emily.

„Vielleicht... Aber vielleicht bereut er es ja schon selbst." Sie stand vom Bett auf und umarmte ihre Freundin. „Danke! Du bist die beste!"

„Keine Ursache!", sagte Emily. „Ich bin froh, wenn ich dir helfen kann."

Sie gingen hinunter in den Gemeinschaftsraum. Cedric saß mit seinen Freunden in einer Ecke und machte Hausaufgaben. Skyla ging auf ihn zu. Er sah zu ihr auf, legte dann sein Buch zur Seite und sagte etwas zu den anderen, dass sie nicht verstand. Er erhob sich und kam auf sie zu.

„Wir müssen reden.", meinte er.

„Ja. Das müssen wir." Gemeinsam gingen sie aus dem Gemeinschaftsraum und wanderten durch das Schloss.

„Es tut mir leid.", sagten beide gleichzeitig. Sie sahen sich an und fingen dann an zu lachen. Cedric legte seinen Arm um sie und zog sie zu sich. Er gab ihr einen langen Kuss.

„Ich bin so ein Hornochse gewesen.", meinte er, als er sich von ihr löste.

„Da sagst du was wahres. Aber ich war auch nicht besser." Ihr fiel ein riesiger Stein vom Herzen. Sie war unheimlich froh darüber, dass sie und Cedric sich wieder vertragen hatten. Sie gab ihm noch einen Kuss.

„Ich helf dir am Samstag mit der Strafarbeit.", sagte er.

„Nein! Das brauchst du nicht. Ich will nicht, dass du meinetwegen dein wohlverdientes Ausflugswochenende fallen lässt. Fred und ich wollen uns beeilen und vielleicht werden wir ja noch rechtzeitig fertig und dann komm ich nach. Versprochen!" Sie küsste ihn.

„Na gut. Überredet." Er drückte sie an sich. Er roch gut. Sie schloss ihre Augen und legte ihren Kopf auf seine Brust. Sie standen einige Minuten still in dem Korridor. Irgendwann lösten sie sich voneinander. Sie sahen sich an, nickten und schlenderten Arm in Arm zurück in den Gemeinschaftsraum. Dort zwinkerte sie Emily zu, die grinsend vor dem Kamin über ihren Büchern saß.

------

Am Samstagmorgen verabschiedete sich Skyla nach dem Frühstück betrübt von Cedric. Er sah sie etwas besorgt an. Er gab ihr einen Kuss.

„Kopf hoch! Spätestens heute Abend sehen wir uns wieder. Und lass dir nicht von Snape die Laune vermiesen!"

„Leichter gesagt, als getan. Aber zum Glück bin ich nicht ganz allein. Vielleicht schaffen wir es ja wirklich schneller fertig zu werden." Skyla versuchte leicht zu lächeln.

„Hoffentlich." Er ging mit den anderen Schülern aus der Eingangshalle. Sie sah ihm hinterher, doch er drehte sich nicht noch einmal um. Seufzend wandte sie sich zu den Kerkern. In diesem Moment kam Fred zu ihr.

„Morgen!", sagte er.

„Hm-mh.", machte sie nur und gemeinsam gingen sie hinunter in ihren Klassenraum für Zaubertränke. Snape wartete bereits mit Eimern und Lappen auf sie.

„Zauberstäbe her!", bellte er sie an. Widerwillig gaben sie ihm ihr wichtigstes magisches Werkzeug. Damit verschwand er kurz in sein Büro. Dann verschloss er seine Bürotür mit einem Zauber und ging aus dem Kerker hoch in die Eingangshalle. Fred und Skyla sahen sich an. Sie zuckten mit den Schultern und machten sich an die Arbeit.

Freds Aussicht auf ein schnelles Ende wurde zunichte gemacht, als sie sahen, dass der Boden genauso schlimm aussah wie beim letzten Mal. Skyla war am verzweifeln. Sie fingen damit an, die Tische zur Seite zu stellen. Das war ziemlich schwer, denn die Tische waren groß und nicht sehr leicht. Als alle Tische und Stühle an der Wand standen, füllten sie Wasser in die Eimer und fingen an, den Boden zu schrubben. Einige Zeit arbeiteten sie schweigend nebeneinander. Was Cedric jetzt wohl machte? Bestimmt war er im Honigtopf und deckte sich mit neuen Süßigkeiten ein. Wie gerne wäre sie jetzt bei ihm. Sie seufzte.

„Sieh mal, ich bin dieser komische Typ, der bei den Muggels die Geschenke bringt." Sie blickte zu Fred und musste unwillkürlich lachen. Er sah einfach zu komisch aus. Er hatte sich auf seinen Knien aufgerichtet und grinste sie an. Sein Gesicht war von einer großen Schaumschicht bedeckt und sie konnte nur noch seine Augen und die Stirn sehen, die sie anlachten. Seine roten Haare waren an den Seiten schon ziemlich nass.

„Du meinst den Weihnachtsmann." Sie kicherte immer noch. „Aber ehrlich gesagt, hast du zu viel Bart für einen Weihnachtsmann. Warte mal." Sie rutschte zu ihm und nahm ihm etwas von Schaum vom Gesicht. Mit der Hand entfernte sie rechts und links von der Nase einen Großteil des weißes Zeugs ebenso wie von der Nase. Dann langte sie in den Wischeimer und holte noch etwas Schaum heraus und pappte es unten an Freds „Bart", damit er länger wurde. „So, fertig. Jetzt siehst du aus wie der Weihnachtsmann." Sie lachte und setzte sich auf ihre Unterbeine. „Jedenfalls vom Bart her. Eigentlich brauchst du noch weiße Haare, oder aber eine rote Mütze."

„Da hab ich eine Lösung!" Mit seinen Händen hob er seine schulterlangen Haare nach oben und hielt sie dort zusammen. „Jetzt musst du mir nur noch weiße Haare machen." Er grinste.

„Äh... bist du dir sicher?" Sie sah ihn skeptisch an.

Fred nickte. „Ja, jetzt mach schon."

„Okay, wie du willst." Sie nahm eine handvoll Schaum aus dem Eimer und verteile es vorsichtig an seinem Haaransatz um den ganzen Kopf. „Du siehst echt zum Schreien aus, weißt du das."Skyla konnte nicht aufhören zu lachen. „Warum hab ich jetzt nur keinen Fotoapparat dabei? Das wär echt ein tolles Bild." Fred stand auf und versuchte sich in einem der Gläser zu spiegeln. Er bekam einen Lachanfall und Skyla konnte nicht umhin, mit einzustimmen.

„Sieht dieser Weihnachtsmann wirklich so aus?"

„Nein. Eigentlich hat er eine viel knallrote Mütze, nicht so fuchsig wie dein Haar. Und außerdem ist er ganz dick und trägt nen roten Mantel und rote Hosen.", erklärte sie, nachdem sie sich wieder gefangen hatte. Fred kam zurück zu ihr und kniete sich wieder hin.

„Und jetzt du!"

„Wah-?" Noch bevor sie etwas sagen konnte, hatte Fred seinen Schaumbart auf ihren Kopf gedrückt. Er grinste spitzbübisch.

„Na, warte, das kriegst du wieder!" Sie sah sich um und ihr viel der Schwamm neben der Tafel in die Augen. Schnell lief Skyla drauf zu, tauchte ihn ins Wasser, zielte auf Fred und warf. Obwohl er sich geduckt hatte, traf sie ihn direkt ins Gesicht. Sie lachte laut und musste sich den Bauch halten. Gerade als sie sich wieder aufrichtete, traf sie der Schwamm direkt auf der Brust.

Jetzt war es geschehen, die beiden leisteten sich einen erbitterten Kampf und warfen sich gegenseitig mit dem Schwamm ab, den sie immer wieder nass machten, damit er ordentlich flog und möglichst viel Schaden anrichtete. Das Wasser tropfte nur so auf den Boden und ihre Kleidung und die ganze Zeit waren sie am lachen und schreien, wenn sie den jeweils anderen getroffen hatten oder der Schwamm daneben gegangen war. Irgendwann kam Skyla aus ihrem Versteck hinter dem Pult hervor und ging lachend und nach Luft schnappend auf Fred zu. „Auszeit! Ich brauch ne Pause!" Gerade in diesem Moment traf sie der Schwamm wieder. Sie hielt ihn fest.

„Okay.", keuchte ihr bester Freund, der inzwischen nasse Haare und ein durchweichtes schwarzes Hemd hatte. Skyla erging es nicht besser: ihre Haare waren auch nass und ihr grünes T-Shirt war ganz durchweicht, doch auch ihre Hose hatten an vielen Stellen etwas abbekommen. Sie ging zu Fred, doch als sie gerade bei ihm war, rutschte sie auf dem nassen Boden aus, der nur so von Pfützen bedeckt war.

„Aargghh!" Fred versuchte sie aufzufangen, doch auch er rutschte aus und sie lagen lachend auf dem nassen Boden, Fred auf dem Rücken und Skyla quer über ihm. Laut lachend versuchten sie aufzustehen, doch der glitschige Boden machte es unmöglich und so ließen sie sich dann zurück sinken.

„Ich glaub, wenn wir nicht aufhören zu lachen, kommen wir nicht so schnell hoch.", meinte Fred und die beiden wurden von einem neuen Lachanfall übermannt. Skyla lag mit dem Kopf auf seinem Bauch und wurde von seinem Lachen immer wieder geschüttelt.

„Hör auf zu lachen. Mein Kopf ist der Leidtragende." Sie versuchte sich etwas aufzurichten, doch ihre Hände wollten sie nicht tragen und sie sank zurück.

„Tut mir leid, aber ich kann nicht anders." Er lachte immer noch.

„Was ist hier los?" Die Tür des Kerkers flog auf und Snape stand wütend in dem Durchgang. Sofort war ihr Lachen verstummt und die beiden schnellten in die Luft. Mit gezücktem Zauberstab kam ihr Zaubertranklehrer auf sie zu. Fred und Skyla schluckten und sahen Snape mit mulmigem Gefühl an, doch dieser ließ mit dem Zauberstab nur das Wasser auf dem Boden verschwinden. „Wie ich sehe, möchten Sie beide noch mehr nachsitzen. Da stehe ich Ihnen nicht im Wege. Die ganze nächste Woche, jeden Abend, will ich Sie hier sehen und ich werde mir eine bessere Strafe für Sie überlegen. Und jetzt verschwinden Sie!"

„Was ist mit unseren Zauberstäben?", fragte Fred. Snape sah ihn durchdringend an, verharrte einige Momente und ging dann in sein Büro. Er kam mit ihren Zauberstäben wieder und schickte sie dann weg.

Das ließen sie sich nicht zweimal sagen und gingen hoch in die Eingangshalle. „Du sahst mit dem Bart einfach zu komisch aus.", erinnerte sich Skyla und fing wieder an zu lachen. Prustend und kichernd kamen sie oben an.