Tagchen. °smile°

Das ist ja ein seltsames Wetter da draußen, was? °seufz° Es ist eiskalt und sonnig oder es windet und regnet. °murmel° Da dachte ich eben, es gibt was Neues für euch. Passend zum Wetter nicht sehr fröhlich. Na ja, sagen wir, es ist melancholisch. Ihr werdet sehen... °hält sich jetzt besser zurück, weil eh nur Mist redet° Dass das Chap auch sehr kurz ist, bitte ich zu entschuldigen. Die nächsten werden alle etwas short, dafür werde ich mich bemühen, sie schnell zu posten. Kommt auf die Leistung meiner Betas an. ;)

Vielen Dank an...

meine Beta Svenja – Wo bleibt meine Mail:P

- Ellie172: Ach was, Harry und Selbstmord! Hallo, ich finde nichts furchtbarer! °könnte sich jetzt zu diesem Thema auslassen, aber soll hier ja keinen Aufsatz schreiben°

- annkristin: Och, Lieblingsschokolade? Hm, gute Frage... Eine Zeit lang war ich wild auf Kokos, dann mal Traube/Nuss und mittlerweile ... puuh! Keine Ahnung. °grinsel° Solang's nichts in der Richtung After Eight ist, kannst du mir alles schicken. ;)

- Megchen: Dein Rewu hat mir mal einen kleinen Lachkrampf beschert. ;D Ich musste mir nämlich auch bildlich vorstellen, wie du dir Säckeweise Asche übers Haupt streust. °haha° Nun ja. Danke. °grins° Aber... ich find nicht, dass meine Stories etwas Besonderes haben. °schaut zweifelnd° Okay, wenn es so ist, wird's mir wohl nicht auffallen... Na ja. :o)

- moonshine88: Genau, Sev for President! °lach° Und du machst den Wahlkampf, ja? Kann ich mich auf dich verlassen? ;)

- Karin: Sag mal, meine Rewu ist doch angekommen? Ich schreibe ab nächster Woche keine Arbeiten mehr, dann kann ich deine Story im Ganzen lesen. °plant schon fleißig°

- Kissymouse: Du hast mich auf eine Idee gebracht... Das heißt, ich muss unbedingt mal gucken, was Albus zu dem Chaos in der Schule sagt. °grinsel° °macht sich mal auf den Weg ins Büro°

- Edien: „Ich liebe Dich"? Na, darauf musst du schon noch ein klitzekleines Bisschen warten. °grins° Danke aber für gleich zwei Reviews. °smile°

- mrsgaladriel: Sympathisiert da etwa eine mit Harry? ;)

- Pima: Öhm, nein, du liegst da leider, leider falsch, mein Konzept ist das beste aller Zeiten. ;o) Scherz beiseite, ich habe es durchgeplant, aber die Kapitel kommen, wie sie wollen, da habe ich nicht wirklich Einfluss drauf. Ich habe zwar einen Plot, aber ich schreibe nicht Stichpunkt für Stichpunkt runter. Kennst du das vielleicht, wenn deine Story sich selbstständig macht? Dann weißt du ja Bescheid. Und wenn nicht – verpassen tust du nichts. :o)

- Noel McKey , Kaesekruemel, Berendis, Lucina, honeyflower, Lifthrasil, backpulver und Snapeless - Herzlich Willkommen all die vielen Neuen diesmal! °freu°

Danke, danke für die vielen Reviews. °freudestrahl°

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So, und nun noch einmal zu meiner kleinen Umfrage:

Gönnt irgendjemand Harry ein HappyEnd?

Auswertung:

2x Ja, aber nicht mit Herm

2x + 3x (neu) 5x Nein

2x ein Gefasel, das ich in „keine Ahnung" übersetzt habe

Ihr seid aber böse. ;) Na, mal schaun, ob ich auch so böse bin. °hehe°

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Grüßlis,

eure LeakyC

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25. Jahreszeit der Erinnerungen

Hermine war froh, als die Winterferien endlich begannen. Abstand von allem zu gewinnen, war wohl das Beste in diesen Tagen.

Ihre Freundschaft zu Harry bestand momentan...nicht. Sie sprachen eigentlich gar nicht miteinander.

Das Mädchen hatte sich überlegt, ob sie auf ihn zugehen und versuchen sollte, mit ihm über sich zu reden. Doch sie brachte nicht den Mut auf. Was, wenn er sie wieder anschreien würde? Nein, es war wohl besser, noch einige Zeit vergehen zu lassen. Denn wenn sie es zugab, war sie noch lange nicht über ihre Beziehung hinweg, die so plötzlich begonnen hatte und auch irgendwie von einem auf den anderen Tag zu Ende gewesen war. Es war nicht einfach, auf einmal wieder jede Nacht alleine in im Bett zu liegen und an die zärtlichen Stunden zurückzudenken. Deswegen passierte es noch oft, dass die Gryffindor nachts im Dunkeln lag und weinte.

Die Grangers wussten von der Beziehung der Tochter und hatten Harry erst zu Weihnachten einladen wollen, bis ihnen das Mädchen mitgeteilt hatte, dass sie sich getrennt hatten. Hermines Verhältnis zu ihren Eltern war nach wie vor gut, doch von den Ereignissen, auf die die Trennung hin folgte, erzählte sie nichts. Vielleicht auch, weil Snape dabei nicht unerwähnt geblieben wäre...

Doch Mrs Granger sah ihrer Tochter auch schon am ersten Tag an, dass etwas nicht stimmte, denn ihr fehlte der Glanz in den Augen, der sonst alle Welt verzaubern konnte. In einer stillen Stunde am Tag vor Weihnachten, als Mr Granger im Garten eine Lichterkette an einer Tanne anbrachte, nahm sie das braunhaarige Mädchen vorsichtig in den Arm. Es war, als hätte Hermine darauf gewartet, und ein paar Tränen liefen ihr die Wangen hinab. Ihre Mutter hielt sie fest, sprach beruhigend auf sie ein.

Die ganzen Ferien war die Gryffindor seltsam melancholisch aufgelegt. Sie hatte sich schlussendlich doch eine Erkältung eingefangen und verbrachte vor Weihnachten die meiste Zeit im Haus, half ihrer Mutter beim Backen und ihrem Vater beim Schmücken. Nach den Feiertagen, die sie teilweise mit Verwandten, aber großteils allein verbracht hatten, machte Hermine lange Spaziergänge durch den Schnee. Manchmal ließ sie sich von ihren Eltern begleiten, doch meistens wanderte sie stundenlang allein durch die weiße Natur und dachte nach. Sie hatte keine wirklich Erklärung dafür, was ihr das Gefühl gab, dass sie sich von einem Teil ihres Lebens verabschieden musste. Die Jahreszeit hatte sie normalerweise immer als eine der schönsten angesehen und der Jahreswechsel war ein fröhliches Fest gewesen.

Das war auch in diesem Jahr so, nur dass die Gryffindor sich früher als die Jahre zuvor in ihr Zimmer zurückzog, nachdem sie mit ihren Eltern angestoßen hatte. Dann stand sie allerdings noch bis spät in die Nacht hinein am Fenster, starrte in den dunklen, wolkenverhangenen Himmel, aus dem schon wieder seit Stunden dicke Flocken fielen.

Sie fragte sich in dieser Zeit plötzlich, was wohl Snape tat. Feierte er mit Dumbledore und den anderen Lehrern, die nicht verreisten oder zu ihren Familien fuhren? Machte er sich überhaupt was aus den Festtagen?

Und dann fiel ihr auch Harry wieder ein. Wie wäre Weihnachten wohl gewesen, wenn er jetzt bei ihr wäre? Hätten sie in den letzten Tagen stundenlang im Schnee getobt und danach ewig im warmen Bett gekuschelt? Sie lehnte ihre Stirn an die kalte Scheibe und wurde von einem Weinkrampf geschüttelt.

„Was haben wir nur falsch gemacht, Harry?", schluchzte sie und schleppte sich in ihr Bett, wo sie noch eine Weile weinte, bevor sie vollkommen erschöpft einschlief. Es war eben doch nicht, wie man sagte: Neues Jahr, neues Glück... Das alte Jahr nahm die Sorgen weiß Gott nicht mit sich.

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Als Hermine am nächsten Morgen aufwachte, war ihr allerdings klar, dass sie so nicht weiter machen konnte. Sie musste an ihrer Zukunft bauen. Harry musste sie bald wieder gegenübertreten und sie wollte nicht, dass sie bei ihrem Abschluss noch immer nicht miteinander sprachen.

Den ersten Schritt hatte sie schon getan, als sie ihm seine Weihnachtspost schickte. Der Gruß auf der Karte war sehr knapp ausgefallen, doch für sie hatte es immer festgestanden, dass nur er das Buch, welches sie schon vor einer ganzen Weile in einem kleinen Laden gefunden hatte, nur ihm schenken würde. Und so hatte sie Ein Jahrhundert Quidditch-Sport eingepackt und losgeschickt, genauso wie ein T-Shirt der Chudley Cannons für Ron. Von ihrem rothaarige Freund hatte sie einen Kerzenhalter bekommen, den sie umhertragen konnte, ohne dass ihr das flüssige Wachs auf die Hände tropfte.

Am Weihnachtsabend war auch noch sehr spät Hedwig bei ihr angekommen. Auch aus den Worten, die Harry ihr zu ihrem Geschenk, einem wundervoll aus Leder gefertigten Lesezeichen mit ihrem Initialen, geschrieben hatte, konnte sie entnehmen, dass er nicht mehr wütend war. Er schien selber mit sich zu kämpfen. Das Mädchen konnte sich auch nicht vorstellen, dass Harry nicht litt. Sie wusste, dass ihre Beziehung auch tief in ihm verwurzelt gewesen war, aufgebaut auf einer innigen Freundschaft.

Als die Braunhaarige seine Karte in den Händen hielt, fragte sie sich, ob er wieder Alpträume hatte. Wenn, dann würde er ihr es nicht erzählen. Und die Tage, an denen sie ihn trösten konnte, waren wohl vorbei... Bald schob Hermine den Gedanken aber beiseite. Wie es ihrem Mitschüler - wer konnte ihr bloß die Frage beantworten, ob er noch ihr Freund war? - ginge, würde sie am ersten Schultag sehen.

Doch sie würde nicht nur sehen, wie es Harry ging...

oOoOo

…to be continued...

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