Ich weiß, ich weiß...es hat mal wieder EWIG gedauert. Aber glaubt mir, ich habe so schnell wie möglich weitergeschrieben! Habe nur im Moment eine ganze mnege zu erledigen! Ab März bin ich wieder öfters zuhasue um zu schreiben!
Lg Lucia
-Salia: Ja, richtig! Lucius Mum ist eine blöde Kuh- Fürchte auch, dass wir sie nochmal wiedertreffen werden...
-Tanja : Vielen lieben Dank für das Kompliment :)
-Mrs. Lestrange: Jaja, der gute Lucius kommt einfach nicht auf sein Leben klar, im Moment! Übrigens- Guck mal in STory of a Family rein, falls dus noch nciht getan hast! Habe das vorletzte Kapitel nur für dich geschrieben :)
- Bunnylein : Ein dicker Knuddler für dieses Kompliment!
-KathrinaCH: Ich hoffe, dass du in diesem Chapter wieder reviewn kannst, vermisse deine Reviews -schnief-
Einsicht
Lucius stand vor der Türe. Seine Finger streiften immer wieder die goldene Klinke.
Narcissas Oberkörper wippte vor und zurück. Vor und zurück. „Bitte, bitte, bitte!", murmelte sie fortlaufend, ohne Pause.
Lucius steckte den Schlüssel ins Schloss und öffnete die Türe. „Narcissa?", fragte er in den dunklen Raum herein. Dann entdeckte er sie, zusammengekauert in einer Ecke. Ihr Gesicht war rot vom vielen Weinen genau wie ihre Knie, auf denen sie immer noch hin und her wippte. „Cissa!", er lief auf sie zu. Seine Frau zuckte zusammen, als sie ihn erkannte. „Lass mich raus, bitte!", flüsterte sie heiser und streckte, wie ein kleines Kind, ihre Arme nach ihm aus.
Lucius hob sie hoch und streichelte ihren Kopf mit der rechten Hand, während er sie aus dem dunklen Zimmer in den sonnenlichtdurchfluteten Gang trug. Das Licht traf schmerzend auf ihre Augen. Narcissa drückte ihr Gesicht an seine Brust und schloss die Augen fest zu.
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Sie hatte die ganze Nacht durchgeschlafen, nachdem Lucius ihr einen von Severus' Tränken verabreicht hatte.Langsam öffnete sie jetzt die Augen und sah sich verwirrt um. Das letzte woran sie sich erinnern konnte war, dass Lucius sie hochgehoben und aus diesem fürchterlichen Zimmer getragen hatte. Danach musste sich ihr Gehirn einfach abgeschaltet haben. Sie lag in ihrem Bett. In ihrem und Lucius gemütlichen, weichen Ehebett. Jemand streichelte über ihre Wange. „Lucius…Ich musste sie retten. Sie ist doch meine Schwester…", begann sie zu schluchzen. „Und…und ich dachte, du liebst mich-, ", jammerte sie weiter. „Das tue ich, Cissylein! Das tue ich!", flüsterte er und drückte sie an sich. „A-aber du hast- die ganzen Frauen und-" „Keine einzige war es wert, sie länger als 5 Minuten anzusehen.", fiel er ihr ins Wort. „Du hast nicht…?" Er schüttelte den Kopf. „Du hast uns in eine sehr missliche Lage gebracht, durch deine Aktion! Niemand darf je was davon erfahren, verstehst du? Versprich mir, dass du niemandem sagen wirst, dass du weißt, wo deine Schwester ist! Niemand Narcissa! Sonst sind wir erledigt!" Der letzte Satz kam fast etwas ängstlich über seine Lippen. „Ich werde es niemandem sagen!" Er küsste ihre Stirn. „Es hat mich ganz krank gemacht, als du nicht da warst. Ich hatte Sehnsucht nach dir!" Sie sah ihn aus ihren großen blauen Augen an. „Wirklich?" Er küsste sie. „So sehr."
In den folgenden Tagen war Narcissa kaum allein. Lucius war viel öfter als sonst Zuhause, was Narcissa ziemlich verwunderte, aber sie war die letzte, die sich über seine Anwesenheit beschweren würde.
„Das ist albern, Lucius!", sagte Rodolphus und sah ihn etwas besorgt über den Rand seinen Brandyglases hinweg an. „Du kannst nicht dein ganzes Leben lang hinter ihr her rennen aus Angst, dass sie irgendwann wieder verschwindet, oder dass ihr irgendwas passiert!" Lucius zuckte die Schultern. Er wusste, dass er mit Rodolphus reden konnte. Sie kannten sich schon seit Kindertagen und sie vertrauten einander. „Das ist auf die Dauer gar nicht möglich!" Lucius sah ihn an. „Ich bin verrückt nach ihr…das heißt…Ich werde verrückt, wenn sie nicht hier ist. Ich werde verrückt, wenn ich nicht weiß, was mit ihr ist. Verdammt, Rodolphus! Wenn der Dunkle Lord erfährt, was sie getan hat, dann bringt er sie um!"
Rodolphus nickte langsam. „Aber deshalb kannst du dich jetzt nicht von deiner Umgebung abschirmen. Wann hast du vor wieder ins Ministerium zu gehen?"
Lucius setzte sich ihm gegenüber in seinen Sessel. „Ich kann sie nicht alleine lassen! Was, wenn sie sich verplappert?"
Rodolphus seufzte. „Du erzählst doch immer wie großartig und klug sie ist! Warum sollte sie sich also verplappern?"
„Sie ist noch so jung…" „Verdammt Lucius! Du bist wirklich verrückt! Sie kann auf sich aufpassen und auf dich noch gleich mit! Ordne dein Leben, Lucius! Du kannst dich nicht verkriechen! Das tut euch beiden nicht gut!" Er dachte einen Moment nach.
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„Hallo Ladies." Narcissa betrat mit einem breiten Lächeln das Café. Ihre Freundinnen drehten ihr die Köpfe zu. „Cissa!" Nachdem sie sich eine Tasse Tee bestellte hatte ließ sie sich neben Allison McNair nieder. „Es tut mir so leid, dass ich nicht zu deiner Hochzeit kommen konnte!", sagte sie entschuldigend zu Evelyn Rosier. Die sah sie ungläubig an. „Erzähl keinen Unsinn, Ciss. Niemand ist dir böse, weil du nicht auf meiner Hochzeit warst und stattdessen in St. Mungo ums Überleben gekämpft hast." Alle 4 Frauen sahen sie besorgt an. „Geht es dir inzwischen besser?" Narcissa nahm einen Schluck Tee. „Ja, alles in Ordnung.", sagte sie mit gezwungen fröhlichem Lächeln. „Glaub mir, Ciss! Du weißt ja gar nicht wie leid mir das getan hat.", beteuerte Evelyn mit Tränen in den Augen. „Es gibt niemanden, dem ich ein Kind mehr gegönnt hätte, als dir!"
Würden sie doch endlich aufhören!
Narcissa lächelte wieder. „Das ist Vergangenheit! Lucius sagt, wir müssen nach Vorne schauen.", sagte sie und unterdrückte die aufkommenden Tränen. Ein unangenehmes Schweigen trat ein, das jäh durch das Weinen eines Babys unterbrochen wurde. Christianna Parkinson wandte sich dem Kinderwagen zu, der neben ihrem Stuhl stand. „Oh, das hatte ich ganz vergessen, du bist ja jetzt Mama.", sagte Narcissa und stand auf um einen Blick auf das Baby zu werfen. Die anderen Frauen warfen sich nervöse Blicke zu. „Darf ich ihn mal halten?", fragte sie und schaukelte den Kinderwagen leicht hin und her um das Baby zu beruhigen. Christianna nickte unbehaglich und so griff Narcissa ganz vorsichtig in den Kinderwagen und hob das Baby heraus. Fürsorglich legte sie ihn in ihre Arme und stütze das Köpfchen, dann strahlte sie auf das Baby herab. „Wie heißt er?", fragte sie und schaukelte den kleinen Jungen vorsichtig in ihren Armen. „Christian." Wieder strahlte sie das Baby an. „Hallo, Kleiner!", sie kitzelte einen der winzigen Füße mit ihren schmalen Fingern, worauf das Baby ein glucksendes Geräusch von sich gab.
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„Narcissa? Narcissa!" Sie schreckte auf. „Was? Ja?" Christianna Parkinson stand neben ihr und sah sie, genau wie die anderen Frauen erschrocken an. „Ist was geschehen?", fragte sie erschrocken und sah verblüfft in die Runde. „Gib mir einfach mein Baby.", sagte die dunkelhaarige Christianna und hielt ihre Arme aus. „Ja, ja natürlich.", sagte sie immer noch verblüfft und händigte ihr den kleinen Christian herüber. „Gut, dann denke ich, dass wir jetzt gehen werden! Bis bald, Ladies.", sagte Christianna kurz angebunden, sobald sie ihr Kind in den Armen hielt und verschwand.
Narcissa sah die anderen mit großen Augen an. „Was hat sie denn?" „Ich fürchte, du hast sie erschreckt, Narcissa.", sagte Evelyn und nahm nervös einen Schluck Tee. Narcissa sah die anderen fragend an. „Erschreckt?" „Du hast ihr das Baby nicht gegeben! Hast uns gar nicht gehört. Saßt nur mit dem kleinen Wurm da. Für mindestens 3 Minuten!" Evelyn stellte die Tasse zurück auf den Tisch. „Ich schätze, wir gehen dann auch?", fragte sie die anderen und erhob sich. Die restlichen Frauen nickten und ließen sich ihre Rechnungen bringen.
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Narcissa fiel weinend auf ihr Ehebett. „Cissa? Darling?", Lucius, der gerade noch in seinem Arbeitszimmer gesessen hatte betrat vorsichtig das Schlafzimmer. Sie antwortete nicht, sondern vergrub das Gesicht tiefer in seinem Kissen. „Kleines? Ist was geschehen?", fragte er und setzte sich neben sie. Sie schluchzte auf. „Hey, du überflutest mein ganzes Kopfkissen, Engelchen.", sagte er und fasste sie behutsam an den Armen und zog sie auf seinen Schoß. Sie ließ ihren Kopf gegen seine Schulter fallen und schniefte: „ Sie halten mich jetzt für verrückt. Ganz bestimmt. Dabei…dabei hab ich doch nur-", der Rest des Satzes ging in ihrem Weinen unter. Er umarmte sie und streichelte über ihren Rücken. „Was ist passiert, mein Engel?" „Sie…ich habe mich doch getroffen…mit den Mädchen und-", sie schnappte nach Luft. „Christia hatte ihr Baby dabei und ich…" Lucius drückte sie fester. Er konnte sich vorstellen was passiert war. „Ich- ich will mein Baby zurückhaben!" Er seufzte und drückte sein Gesicht neben ihres. „Du weißt doch, dass das nicht geht, Engelchen.", sagte er leise und küsste ihre Wange. „Aber- ich will! Ich will meine kleine Zarphina wiederhaben!", schluchzte sie. Ihre Wange schmeckte vor lauter Tränenwasser ganz salzig. „Ich hasse das Leben, Lucius! Ich hasse es!" „Sag das nicht, Cissylein. Bitte sag das nicht!", sagte er immer wieder während er sie vor und zurück schaukelte. „Doch, doch, doch! Ich hasse es- ich verachte dieses verdammte Leben.", schniefte sie. „Ich hasse es, das immer mir diese Sachen passieren. Dass ich immer alles aufgeben muss, dass ich nach vorne sehen muss, dass gequält werde-", Lucius zuckte zusammen. An diesem Punkt war er alles andere als unbeteiligt. „Ciss, ich verspreche dir-" „Nein! Du hast schon so viel versprochen und jedes Mal, tust du mir aufs Neue weh! Was habe ich nur Schlimmes verbrochen, dass mir all diese schrecklichen Sachen passieren? Warum bin ich so dumm und bleibe bei einem Mann, der mich ständig verletzt?!" Sie nahm ihren Kopf von seiner Schulter und sah ihn an. Ihr Gesicht war rot vom Weinen, die Wangen nass vor Tränen, ihre Unterlippe zitterte und ihre Augen blickten in vorwurfsvoll an. Er musste sich zusammenreißen. Das letzte was sie jetzt brauchen würde, war ein Ehemann, der ebenfalls in sich zusammenbrach, aus Scham, Schmerz und Verzweiflung.
„Weil wir zusammengehören! Wir sind füreinander bestimmt!" Sie nickte. „Warum entscheidet das Schicksal, dass ich so einen Mann wie dich lieben muss, Lucius Malfoy?" Narcissa ließ ihren Kopf wieder gegen seine Schulter fallen. „Ich weiß es nicht, mein Engel!" Sie schlang ihre Arme um ihn. „Bitte versuch doch etwas lieber zu mir zu sein? Sperr mich nicht mehr ein! Und quäl mich nicht mehr!" „Ich verspreche es dir, Kleines!" „Versprich nicht, was du nicht halten kannst!", hauchte sie und legte ihre Hände unter seine warme Weste. „Ich verspreche es!"
Er hatte eingesehen, dass er seine Gefühle zu ihr nicht unterdrücken konnte. Es war ganz unmöglich diese Frau nicht zu lieben. Er hatte verstanden, dass sie es sein würde, die für den Rest seines Lebens oberste Priorität bei ihm haben würde und dass er alles dafür tun würde, um sie glücklich zu machen. Es war ihm egal, dass sie ihre Schwester gerettet hatte und damit ein großes Risiko eingegangen war. Er würde dieser Frau auf ewig verfallen sein und sie lieben und beschützen so gut er nur konnte!
-Salia: Ja, richtig! Lucius Mum ist eine blöde Kuh- Fürchte auch, dass wir sie nochmal wiedertreffen werden...
-Tanja : Vielen lieben Dank für das Kompliment :)
-Mrs. Lestrange: Jaja, der gute Lucius kommt einfach nicht auf sein Leben klar, im Moment! Übrigens- Guck mal in STory of a Family rein, falls dus noch nciht getan hast! Habe das vorletzte Kapitel nur für dich geschrieben :)
- Bunnylein : Ein dicker Knuddler für dieses Kompliment!
