Hisashiburi da neee ;;

Gomen nasai!!


„Was?!" Joey hatte sein Auto gegen die Wand gesetzt und hielt noch verkrampft den Controller der Spielkonsole in der Hand als er Mokuba überrascht und gleichzeitig entsetzt anblickte.

„Wieso hast du mir das nicht früher gesagt?!" Das Videospiel war egal, selbst Mokuba, als dieser ihn nur entschuldigend anlächelte und eilig abwehrte.

„Ich dachte, du wüsstest es, ehrlich!" Wie hätte er das wissen sollen? Seto sprach doch nie von sich! Schon gar nicht zu ihm!

Verdammt! Und nun blieben ihm gerade mal drei Tage! Oder eher zwei ein Viertel! Immerhin war dieser hier bald vorbei.

Joey ließ die Spielkonsole sinken und seufzte leise. Er hätte sich erkundigen müssen. Er hätte daran denken und es herausfinden müssen. Was war er doch für ein Trottel!

„Es tut mir wirklich leid, Joey. Ich dachte wirklich du weißt es." Mokuba blickte traurig drein und Joey tat es sofort leid, dass er so laut geworden war.

Aber er war so überrascht gewesen. Wie hätte er ahnen sollen, dass Seto in drei Tagen Geburtstag hatte. Zwei ein Viertel…

„Schon gut. Mir tut es leid. Es ist nur, weil dein Bruder… ich…" Der Blonde brach ab. Ja, er vertraute Mokuba, aber diese Worte gegenüber Setos jüngerem Bruder auszusprechen war nicht einfach. Immerhin brauchte Seto nicht zu erfahren was er für ihn empfand und Mokuba sollte keinen Schock bekommen. Vielleicht wäre er auch gar nicht erfreut darüber. Nein, das war zu riskant.

Wenn er wenigstens ein Geschenk für ihn auftreiben könnte.

Joey legte den Controller beiseite und ließ sich in die Couch zurücksinken als er sich leicht das Haar raufte, um seine Gedanken voran zu treiben.

Einige Sekunden später war er jedoch auch schon aufgesprungen.

Ein lautes „AH!" entwich ihm und gleich darauf kniete er vor Mokuba, der noch immer auf der Couch saß und Joey erschrocken ansah.

„Bitte, Mokuba! Du musst mir Geld leihen! Bitte! Du bekommst es ganz sicher zurück! Du weißt, dass ich dich nie ausnehmen würde! Bitte! Ich brauch es für Setos Geschenk." Joey versuchte so nett wie es ging und so verzweifelt, wie er konnte, drein zu blicken und Mokubas Gesichtszüge wurden sanfter, als er Joey dennoch überrascht anblickte.

„Hast du all dein Geld wieder ausgegeben?"

Nun war es an dem Blonden überrascht zu schauen und dann zerknirscht wegzublicken, als er sich auf seinen Hintern plumpsen ließ und die Beine verschränkte.

„Mokuba… Ich bekomm doch gar kein Geld mehr. Du weißt doch, dass ich meine Schulden abbezahlen muss."

„Kein bisschen? Er gibt dir nicht mal ein bisschen was?" Joey sah wieder auf und direkt in Mokubas geschocktes Gesicht.

„Na ja… ich brauch ja eigentlich Keins. Ich bekomm zu Essen und Kleidung hab ich auch. Sonst brauch ich doch nicht wirklich was." Hoffentlich dachte Mokuba jetzt nicht schlecht von seinem Bruder. So hatte er das nicht auslegen wollen.

„Aber ich zahl es dir zurück, wenn…" Joey überlegte kurz als er erneut auf das Ausleihen zu sprechen kam.

„Wenn… ich wieder was verdien! Ehrlich!" War es nun bei Seto oder wenn er hier rausflog. Irgendwann… in hoffentlich ferner Zukunft.

Mokuba seufzte und Joey biss sich auf die Unterlippe als der Jüngere seinen Controller weglegte.

„Wie viel brauchst du?"

„DANKE, Mokuba! Danke! Ich mach's wieder gut! Versprochen!" Joey war nach dieser Frage augenblicklich aufgesprungen und hatte den Kleineren umarmt, der sofort versuchte sich wieder zu lösen.

„Schon gut, schon gut!" Mokuba befreite sich von Joeys Armen und lächelte.

„Es ist ja nicht einmal für dich. Was willst du ihm denn schenken?"

Joeys Augen glänzten vor Freude, als er Mokuba gleich darauf zu erklären begann, was er schon vor langer Zeit für Seto entdeckt hatte und was nun endlich ihm gehören sollte…


Mokuba hatte sich wirklich ins Zeug gelegt und beinah das ganze Haus geschmückt. Außerdem gab es eine große Torte und ein super Essen.

Aber eigentlich war das wohl selbstverständlich.

Erstens hatte er wohl das Geld und zweitens war Seto das Einzige was ihm von seiner Familie geblieben war.

Er war unglaublich wichtig für Mokuba und Joey kam sich beinah störend vor als Seto am Nachmittag nach Hause zurückkehrte.

Mokuba hatte ihn dazu gebracht ohne auch nur zu erwähnen, dass er an seinen Geburtstag gedacht hatte. Daher war es umso beeindruckender, dass alle das große Haus nur am Morgen geschmückt hatten.

Als Seto schließlich zurückkehrte, hatte Mokuba ihn mit einer stürmischen Umarmung empfangen und ihm gratuliert.

Seto hatte sogar dabei gelächelte. Das war wunderbar gewesen.

Nun waren sie hier im Wohnzimmer, wo die Torte und einige Snacks aufgebaut worden waren und Mokuba Seto sein Geschenk überreichte.

Es war eine schöne Szene mit Musik im Hintergrund, beinah wie in einem Film, und Joey lehnte an der Wand neben der Tür.

Er beobachtete dies alles sehr gerne und doch fühlte er sich wie ein Eindringlich.

Mokuba hatte sicher absichtlich Niemanden eingeladen, weil er genau wusste, dass Seto so etwas nicht leiden konnte.

Und doch war er selbst hier. Das war nicht richtig, oder?

Joey seufzte unhörbar und blickte kurz zur Tür. Wenn er sich jetzt davonstahl würde das den Beiden sicher nicht auffallen.

Er befühlte noch einmal das kleine Kästchen in seiner Hosentasche. Er wollte es Seto so gerne geben und doch hatte er irgendwie Angst davor.

Was, wenn er es nicht annahm ohne es überhaupt angesehen zu haben?

Oder noch schlimmer, wenn er es sah und es gefiel ihm nicht!

Aber er hatte Mokuba dafür extra Geld abgeschwatzt! Er musste es ihm doch geben. Allein wegen dem kleineren Jungen. Wenn es nur nicht so schwer wäre…

„Hey, Joey! Was machst du denn da drüben? Lass uns die Torte probieren! Seto will sie anschneiden." Mokuba winkte dem Blonden zu und Joey zögerte.

Er hatte seine Chance verpasst. Verdammt! Wie hatte er nur wieder in seine Gedanken versinken können.

„Joey?" Als sich der Blonde nicht wirklich von der Stelle rührte, wurde Mokuba misstrauisch und Joey versuchte vergeblich eine Ausrede zu erfinden, um den Raum verlassen zu können.

„Was ist, Puppy?" Seto hatte die Gelegenheit genutzt und die Torte angeschnitten, nur um nun ein Stück davon auf einen Teller zu stülpen und es demonstrativ zu halten während er ihn angrinste.

„Soll ich dir dein Fresschen auf den Boden stellen? Magst du es dann lieber?"

Joey fuhr sofort auf und einen Augenblick später war er an Setos Seite und entriss ihm den Teller regelrecht.

„Mach dir keine Umstände!"

„Sicher nicht. Das ist mein Stück. Du darfst die Reste vom Teller lecken, wenn ich fertig bin." Mit diesen Worten legte Seto ebenfalls wieder seine Finger an den Teller und wollte ihn zurückhaben. Doch Joey sah das nicht wirklich ein.

„Vergiss es! Jetzt gehört es mir." Joey grinste nun ebenfalls als Setos Gesichtszüge im Gegenzug dazu ernst wurden.

„Das hier ist meine Torte und mein Teller. Also lass ihn los." Seto zog an, doch Joey zog augenblicklich zurück.

„Ich denk ja gar nicht dran."

Mokuba verdrehte ungesehen von Beiden die Augen, weil dieser Kampf so lächerlich schien, da die Torte viel zu groß für sie Drei war.

Und es kam schließlich wie es kommen musste.

Irgendeiner der Beiden zog so stark, dass sie schließlich das Gleichgewicht verloren und Seto somit ins Straucheln geriet, nur um gerade noch an dem besagten Teller Halt zu suchen.

Allerdings gab Joey diesen nicht wirklich frei und so geschah es, dass sie fielen.

Und zwar mitten in die wunderbare Sahnetorte.

Es gab ein lautes Rumpeln, bevor alles in einem Berg von Sahne und Kuchen verschluckt wurde. Dann herrschte für einige Sekunden Stille, welche schließlich nur durch Mokubas lautes Lachen unterbrochen wurde, als sich ein verschmierter Joey und ein Sahnebedeckter Seto aufsetzten.


Joey hatte eine Short übergezogen und trocknete sich gerade sein blondes Haar, als er aus dem Bad trat und auf das kleine Kästchen auf dem Nachttisch blickte, welches in silbernem Papier eingewickelt war.

Es war ihm nichts passiert. Das hatte ihn vor der Dusche ungemein erleichtert.

Seufzend schielte der Blonde zum Bad, aus dem nun auch Seto trat. Ebenfalls dabei seine Haare zu trocknen. Allerdings trug er nur ein weiteres Handtuch um die Hüften.

Es war wirklich nicht fair, dass er so gut aussah.

Aber immerhin war er nicht wirklich so sauer geworden, wie Joey es erwartet hatte. Er hatte ihn zwar wegen der Torte und das sich Mokuba ganz umsonst Arbeit gemacht hatte, angemault, aber als sein jüngerer Bruder nicht mehr aufhören konnte zu lachen und ihn besänftigte, hatte er ihn nur mit sich zum Duschen genommen.

Unter der Dusche war Joey unglaublich nervös gewesen. Doch als Seto keine Anstalt machte irgendetwas zu tun, hatte er sich ganz darauf konzentriert die Tortenreste los zu werden.

Was hatte er auch erwartet gehabt?

Obwohl nach der Aktion vor einigen Tagen… Ja, wohl einfach irgendetwas. Was auch immer.

Joey seufzte innerlich und versuchte nicht weiter nachzudenken. Er trocknete sein Haar weiter, als er Setos Stimme vernahm.

„Was ist das?" Der Blonde horchte auf und erschrocken sah er wie Seto auf das silberne kleine Päckchen blickte. Er hatte sein Handtuch um die Schultern gelegt.

„Nichts!" Joey wollte eilig danach greifen. Er war noch nicht soweit es ihm zu geben. Doch Seto war schneller. Er hielt es in der Hand bevor Joey es erreicht hatte.

Wieso hatte er es nicht versteckt? Verdammt! Er war wirklich zu blöd.

„Ist das nicht eigentlich für mich?" Seto drehte das kleine Päckchen und Joey starrte darauf, bevor er langsam nickte. Was sollte er auch sonst tun? Es war ja schließlich für Seto und es ihm wieder wegzunehmen wäre bescheuert gewesen. Da musste er nun wohl durch.


Seto blickte den Blonden kurz an, bevor er begann das Papier abzuwickeln.

Sein Puppy hatte ihm also ein Geschenk gekauft. Sehr interessant. Das führte den jungen Firmenchef wieder ein Stück weiter, denn es sprach ein weiteres Mal für Gefühle, die sein Puppy ausdrückte ohne es zu ahnen.

Neugierig öffnete er schließlich das kleine Kästchen nachdem er das Papier beiseite gelegt hatte. Er beobachtete seinen Puppy dabei aus den Augenwinkeln. Er schien sichtlich nervös. Vermutlich war er sich nicht sicher, dass ihm das hier gefiel.

Was nicht wirklich der Fall war.

Seto musste sich beherrschen um nicht überrascht und beinah begeistert drein zu blicken, als er den Inhalt des Kästchens aufdeckte.

Darin lag ein Anhänger an einer Kette.

Nur war es kein gewöhnlicher Anhänger.

Es war ein kleines silbernes Plättchen, so groß wie eine Erkennungsmarke. Und auf die Oberfläche war, ganz fein, ein Drachen eingraviert. Natürlich nicht irgendein Drachen! Nein, es war sein geliebter Drache mit dem eiskalten Blick.

Es sah unglaublich edel aus und als Seto die Kette mit dem Anhänger aus dem Kästchen nahm und es auch von hinten betrachtete, da sah er eine weitere Gravur. Seine Initialen schimmerten auf der Rückseite in schön geschwungener Schrift.

Seto war wirklich verblüfft. So etwas hatte er nicht erwartet gehabt. Aber es gefiel ihm wirklich gut. Sein Puppy hatte in dieser Hinsicht soeben Geschmack bewiesen.

Dennoch sollte er nicht glauben, dass er ihm dies zeigen würde.

Obwohl es beinah niedlich war, wie ungeduldig der Blonde auf eine Reaktion von ihm wartete.

Der Brünette legte die Kette wieder in das Kästchen und stellte dieses, offen, wieder auf das Nachtkästchen zurück.

„Ist das alles, was ich bekomme?" Er grinste leicht als sein Puppy ihn verwirrt anblickte. Genau diese Reaktion hatte er erwartet gehabt. Und gleich würde er…

„Was?! Weißt du eigentlich was du da sagst?!" … genau, auffahren und ihm mal wieder den Krieg erklären. Ja, das hatte er wirklich vermisst.

Doch ehe Joey weiter argumentieren konnte, hatte Seto ihn sich schon geschnappt, ihn so dicht es ging an sich herangezogen und seine Lippen zum Ohr des Blonden gebracht.

„Erzähle mir nicht, dass du mir nicht noch mehr geben kannst." Gott, wie er das weiche Haar, welches gerade seine Wange streifte, vermisst hatte. Und erst diesen süßen Geruch, der von seinem Puppy ausging.

Er wollte ihn haben. Jetzt und immer, wenn ihm danach war. Das war gerade sein Wunsch. Und niemand schlug Seto Kaiba einen Wunsch ab. Denn Seto Kaiba erfüllte sich seine Wünsche einfach selbst.

So auch jetzt. Nein, sein Puppy würde ihn nicht abweisen. Nicht, wenn er wirklich so gefangen in seinem Spiel war, wie er es geplant hatte.

Setos Lippen berührten sanft Joeys nackten Hals und er spürte, wie sich die Finger des Blonden in seine Oberarme vergruben und er den Atem anhielt.

Ja, er hatte ihn bereits mit seinen Worten gefangen gehabt. Genau wie geplant.

Also zögerte Seto nicht mehr längern, sondern hob eine Hand und drehte den Kopf des Blonden zu sich, um dessen Lippen mit seinen Eigenen einzufangen.

Wie hatte er auch diese Berührungen vermisst.

Es tat so gut kurz darauf Joeys Finger in seinen Haaren zu spüren, während er darum kämpfte die Zunge seines Puppys im Zaum zu halten und dieser im gleichen Augenblick in den Kuss seufzte, während er sich an ihn drückte.

Das alles ließ Seto alles Weitere um sich herum vergessen.

Daher rechnete er auch nicht mit Joeys nächster Aktion, die ihn mehr überraschte als er sich selbst eingestand.

Der Blonde ließ sich nämlich kurz darauf zur Seite fallen und zog Seto einfach mit sich.

Dieser war regelrecht überrumpelt und konnte daher nicht mehr reagieren, als er sich auch schon auf dem Bett wieder fand.

Der Kuss war gebrochen und Seto hatte beim Fallen beinah die Luft angehalten, als es sein Puppy damit noch nicht bewenden ließ.

Er nutzte seine Überraschung aus und grinste leicht, als sich Seto halb aufrichtete, um nicht gar so hilflos auf dem Bett zu liegen.

Einen Augenblick später befand sich Joey zwischen seinen Beinen und während er das Handtuch entfernte, brachte er sein Gesicht dicht an sein Eigenes heran.

„Happy Birthday, Seto." Seine Stimme war leise und streifte seine Lippen als er in die schokoladenfarbenen Augen seines Gegenübers blickte.

„Lass mich dich heute verwöhnen." Allein diese Worte ließen Seto ein angenehmes Kribbeln über die Haut laufen. So etwas war er nicht gewohnt, aber es war irgendwie aufregend.

Daher ließ er seinen Puppy wohl auch gewähren als dieser kurzerhand seine rechte Hand zwischen seine Beine gleiten ließ und sanft mit seinen Fingern über seine ganze Länge fuhr.

Seto unterdrückte einen wohligen Seufzer als er sich kurz darauf wieder in die Kissen zurücklegte und Joeys sanfte Lippen auf seiner Brust genoss.

Es war so lange her, seit sein Körper solche Gefühle hatte genießen dürfen.

Und Seto schloss die Augen als er spürte wie der Blonde mit seinen Lippen tiefer wanderte.

Er würde doch nicht etwa…

Doch er tat es!

Und das anfangs so zart und vorsichtig, das Seto seine Hüfte zurück in die Lacken drückte, um diesem ungeduldigen Gefühl zu entkommen, als er Joeys sanfte Finger an seiner Erregung spürte und gleich darauf dessen geschickte Zunge, kühl und so erregend, genießen durfte.

Seto versuchte sich wirklich ruhig und zurück zu halten.

Doch als sein Puppy schließlich seine Lippen um seine Erregung schloss und seine Zunge immer wieder ihre Kreise zog, da vergruben sich Setos Finger in der Bettdecke unter sich und ihm entwich ein erregtes Keuchen.

Allerdings schien die Sache damit noch nicht beendet zu sein.

Wenn auch für Setos Geschmack viel zu schnell, so brach Joey die Sache, genau zur richtigen Zeit, schließlich langsam ab.

Seto öffnete, mit kürzerem Atem, die Augen und sah, wie sein Puppy seine Short abstreifte.

Kurz darauf hatte er sich über seiner Hüfte positioniert und nahm seine Erregung erneut auf.

Der Brünette verstand sofort und beinah reflexartig wollte er protestieren, da sah er Joeys Finger, welcher auf dessen Lippen ruhte, während er lächelte.

Ja, er schien sich bewusst zu sein, dass er nicht vorbereitet war und nahm dies wohl in Kauf.

Eigentlich erst Recht ein Grund zu widersprechen, da er dann spätestens morgen sicher wieder jammern würde, aber Seto war hierfür viel zu erregt.

Er genoss dieses „Geburtstags-Verwöhn-Programm" sehr und allein der Gedanke daran, gleich noch mehr von seinem Puppy spüren zu dürfen, ließ ihn erst recht härter werden.

Also geschah es.

Joey ließ sich langsam auf Setos Erregung nieder und dieser drang somit in ihn ein.

Seto vernahm ein leises Stöhnen und spürte wie sich der Blonde kurz etwas verkrampfte.

Dann jedoch genoss er bereits die Enge seines Puppys.

Er war nicht der Einzige, der erregt war. Joey war ebenfalls ziemlich hart und Seto grinste genüsslich als sich dieser nach einiger Zeit leicht zu bewegen begann.

Was für ein Gefühl! Gott ja, das hatte er auch vermisst!

Joey bewegte sich unglaublich geschickt und es schien Seto als würde sich die Hitze des Blonden in seinen eigenen Körper schleichen, während ihm dennoch immer wieder ein kalter Schauer über den Rücken lief.

Irgendwann jedoch hielt es Seto nicht mehr aus.

Er wollte ihn nicht nur dort unten spüren.

Daher richtete sich der Brünette einfach auf und zog Joey im gleichen Augenblick dichter an sich heran um sich nicht von ihm Trennen zu müssen.

Der Blonde war kurz überrascht, nutzte dann aber die Gelegenheit um sich selbst an ihn zu klammern, als er seine Arme um seinen Hals schlang und sich gleich darauf ihre Lippen trafen.

Nein, es war kein leichter Kuss. Er war begierig und heiß, ebenso wie die Bewegungen die Joey nicht abklingen ließ und die in ihrer Sitzposition noch intensiver schienen.

Es kam Seto vor als wäre er noch nie so tief in Joey vorgedrungen und so eng mit ihm verbunden gewesen. Ein unglaubliches Gefühl!

Er wollte nicht, dass es endete.

Aber auch Joeys Erregung, die immer wieder an seinen Unterleib rieb, schien bald soweit zu sein und so versuchte Seto einfach zu genießen, was ihm noch blieb, bevor er kurz darauf in seinem Puppy kam, der ihm dabei folgte und sich dermaßen zusammenzog, dass Seto ihren Kuss brechen musste, um nach Luft zu schnappen, als sich das wunderbare Gefühl noch einmal verstärkte…


Er schlief.

Und das so friedlich, wie er es lange nicht gesehen hatte.

Seto beobachtete seinen Puppy, der sich an seine Seite gekuschelt hatte und ruhig ein und aus atmete.

Ja, er selbst war auch ziemlich aus der Puste, aber das war nach diesem Betterlebnis kein Wunder.

Sie hatten es eindeutig schon zu lange nicht mehr gemacht.

Ohne weiter darüber nachzudenken hob Seto seinen Arm und legte ihn um den Kleineren, der sich gleich darauf dichter an ihn drängte und nun halb auf ihm lag.

„Puppy?" Ein leises Wort. Machte er das unbewusst oder war er wach?

Doch Seto bekam keine Antwort und so seufzte er nur leise.

Ob das hier wieder ein Beweis war?

Seto beobachtete das Gesicht des Anderen und spielte dabei gedankenverloren mit einer blonden Haarsträhne.

Normalerweise gab er, abgesehen von Mokuba, nicht gerne solche Nähe. Aber gerade störte es ihn nicht wirklich. Es war sogar ganz angenehm. Irgendwie beruhigend und entspannend.

Zwei Gefühle, die Seto eigentlich relativ selten empfand.

Das war alles einfach nur verrückt. Aber es würde ihm auf jeden Fall in seinem Spiel helfen, oder nicht? Daher war es wohl in Ordnung.

Setos Blick löste sich schließlich von dem Anblick seines Puppy und glitt zu seinem Nachttisch, auf dem noch immer das kleine Kästchen stand.

Vorsichtig und langsam streckte er seinen freien Arm danach aus und angelte die Kette zu sich herüber, nur um sie erneut eingehend zu betrachten.

Sie war ein echtes und wunderschönes Einzelstück.

Der junge Firmenchef lächelte leicht, während er den Anhänger immer wieder bewundernd drehte.

Erst da fiel ihm etwas auf, an das er zuvor gar nicht gedacht hatte.

Sein neues Schmuckstück schien aus echtem Silber zu bestehen. Das hieße dann, dass es nicht billig gewesen war.

Setos Augen wanderten von seiner Hand wieder zu dem Gesicht des Blonden.

Wo hatte sein Puppy so viel Geld herbekommen?

Er bekam doch keines mehr von ihm.

Und von außerhalb war unmöglich.

Dann blieb nur noch… Mokuba. Natürlich! Das hätte ihm gleich einfallen müssen. Er hatte seinen Puppy sicher unterstützt. Gar nicht schlecht. Die Frage war nur, wie hatte er es vor zurückzuzahlen?

Joey war Niemand, der seine Schulden nicht beglich oder sich etwas schenken ließ. Schon gar kein Geld.

Das konnte interessant werden. Vor allem als Beobachter.

Seto lächelte amüsiert und legte dann vorsichtig die Kette zurück in das Kästchen, bevor er sich eine bequeme Lage suchte und ebenfalls die Augen schloss.

Er würde einfach versuchen auch etwas zu schlafen. Was dann geschah würde man sehen…


Fortsetzung folgt...