Kapitel 25
Zufriedengrinsend machten sie sich auf den Weg in die Kerker, wo sie Severus am Schreibtisch vorfanden. ,,Wo ward ihr?"War seine erste Frage und beide schauten sich erstaunt an. ,,Bei Opa! Todesser ärgern.", sagten sie schließlich und wollten sich klammheimlich davon machen, doch Severus bemerkte es und hielt sie auf.
,,Ihr enttäuscht mich.", war seine schlichte Aussage. ,,Wir enttäuschen dich?", wiederholte Eneira und Severus drehte sich zu ihnen um. Er sah schlecht aus. Sehr schlecht. Seine Puppillen waren blutunterlaufen und er hatte tiefe schwarze Ringe unter den Augen. ,,Daddy!", sagte Elaine erschrocken und trat an Severus heran. ,,Was ist denn um Gotteswillen mit dir passiert?"Severus schaute sie irritiert an.
,,Das tut jetzt nicht zur Sache!", sagte er dann. ,,Also, wieder zurück zum Thema. Warum enttäuschen wir dich?", fragte dann Eneira und erntete dafür einen bösen Blick von Elaine. ,,Ich hatte euch etwas mehr Verstand zugetraut. Ich dachte ihr könnt unterscheiden was wirkliche Macht ist und was euch nur unterdrückt.", sagte er matt, stand auf und verließ den Raum. Beide blickten ihm sichtlich geschockt hinterher. ,,Eneira, ich habe Hallozinationen!", sagte Elaine und Eneira nickte.
,,Ich auch. Komisch eigentlich. Jetzt werden wir sogar zur gleichen Zeit verrückt."Elaine seufzte. ,,Man, dass war im übertragenden Sinne gemeint. Manchmal glaube ich echt sie haben dein Gehirn bei der Geburt durch ein Brötchen ersetzt.",,Nein Elaine, dass kann ich dir mit Sicherheit sagen. Denn wenn es so wäre, wäre ich Polizistin oder würde zumindest immer, Fahrzeugkontrolle, Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte, sagen."Elaine schlug sich immer wieder mit einer Hand vor die Stirn. ,,Nein!", sagte sie immer wieder, bis sie Eneira irgendwann am Arm festhielt.
,,Mach das nicht. Das gibt böse Kopfschmerzen!", war ihr Kommentar, der Elaine fast den Verstand raubte. Eneira zuckte mit den Schultern. ,,Aber von mir aus krieg doch Kopfschmerzen! Ich geh jetzt nach Hause. Aus Daddy werden wir eh kein Wort rauskriegen."Elaine schaute Eneira fast flehend an. ,,Du bringst mich noch ins Grab! Erst sind deine Aussagen total hohl und jetzt wieder super schlau! Lass den Scheiß verdammt!"
Eneira hob eine Augenbraue. ,,Ich geh zu Mum!", war ihre Antwort und schon war sie im Kamin verschwunden. Elaine starrte in den Kamin. Sie würde ganz sicher noch nicht hinterher gehen. Und so ging sie ihren Vater suchen. Sie holte ihn auf dem Flur ein. ,,Daddy!", rief sie ihm hinterher und Severus blieb genervt stehen. ,,Was?", fragte er und drehte sich um. ,,Ach Elaine, du bist es.", sagte er und schien sichtlich erleichtert.
,,Hast du gedacht Eneira kommt schon wieder um dich zu nerven?"Severus nickte bestätigend. Elaine konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, doch sie wurde wieder ernst, als sie Severus ins Gesicht blickte. Von Nahem sah er noch schlimmer aus. ,,Dad, du bist total überarbeitet!", stellte sie fest und Severus beäugte sie von der Seite. ,,Mag sein. Aber das ist so in meinem Beruf. Also, was wolltest du von mir?"
,,Och, nur ein bisschen reden. So über dies und jenes. Leute, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen, Schwestern die einen ständig nerven über Väter, die überarbeitet sind und dringend Urlaub brauchen und über Eltern, die nicht wissen, ob sie sich hassen oder lieben sollen.", zählte Elaine auf und schaute ihren Vater ganz scheinheilig an. Severus erstarrte. ,,Wie kommst du auf das Letztere?",,Ach, nur so ein Tochtergefühl. Ich habe nämlich überhaupt nicht auf eure vielsagenden Blicke geachtet, sondern habe mir das alles ausgedacht."
,,Aja, darüber willst du reden. Dann glaube ich, sollten wir unsere Umgebung ändern.", schlug Severus vor und setzte sich in Bewegung. ,,Ach so! Tapetenwechsel. Willst du bei uns einziehen?", fragte Elaine begeistert mit einem neckischen Unterton. Severus verdrehte die Augen und ging einfach weiter. Elaine grinste, machte aber keine Anstalten ihm zu folgen. Plötzlich hielt er inne und drehte sich zu ihr um. ,,Was ist? Willst du nun reden oder nicht?"Elaine hob eine Augenbraue.
,,Natürlich mit dir doch immer! Komme schon!", flötete sie und bequemte sich dazu nun endlich einen Fuß vor den anderen zu setzten. Langsam näherte sie sich dem an der Wand lehnenden Severus. Als sie ihn endlich erreicht hatte, stieß er sich von der Wand ab und hielt ihr die Tür zu seinem Büro auf. ,,Nach ihnen Miss Snape.", sagte er mit einem ironischen Unterton und grinste verächtlich. ,,Danke Professor Snape!", konterte Elaine und betrat das Büro. Als Severus die Tür hinter sich geschlossen hatte, ging er auf die Sitzgruppe zu und ließ sich in einen Sessel sinken. Elaine tat es ihm gleich und setzte sich ihm gegenüber.
,,Was hast du mir zu erzählen was ich noch nicht weiß?", fragte sie dann und begab sich in eine bequemere Sitzposition, als ob sie davon ausging, dass dieses Gespräch wohl länger dauern würde. ,,Wenn ich wüsste was du weißt, könnte ich dir sagen was du nicht weißt.", antwortete Severus und lehnte sich in seinem Sessel zurück. ,,Ich glaube der Satz wäre korrekter, wenn du sagen würdest, dass wenn du wüsstest was ich ahne, du mir sagen könntest was ich nicht ahne.", korrigierte Elaine. Severus seufzte.
,,Wenn du so weiter machst wird das ein Gespräch auf einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad. Und ich kann nicht garantieren, dass du dann überhaupt noch ein Wort verstehst.", meinte Severus und Elaine seufzte. ,,Gut, dann reden wir halt so, dass es auch der letzte Hinterwäldler versteht. Also: WIE HEIßEN DU? UND WO DU KOMMEN HER?"Severus schaute sie strafend an und Elaine grinste. ,,Nein, also jetzt mal ehrlich: Was läuft da zwischen dir und Mum?"
,,Ich weiß nicht wovon du redest!", antwortete Severus und stand auf um sich ein Glas Wasser zu holen. Gerade als er zum Trinken ansetzte begann Elaine wieder zu sprechen: ,,Na diese Blicke. Mum scheint ja richtig zu schmachten, wenn sie dich sieht."Der Inhalt des Wasserglases landete nun unkontrolliert auf dem Teppich und Severus drehte sich schwungvoll zu Elaine um.
,,WIE BITTE?" Elaine verdrehte die Augen. ,,Mensch nun entscheid dich doch mal! Wenn ich normal reden soll, dann muss auch gewährleistet sein, dass du mich verstehst. Also noch mal: Mum steht wahrscheinlich immer noch auf dich und nun will ich wissen, wie das mit dir aussieht!"Severus starrte sie an und drehte sich dann ohne Vorwarnung um und verließ den Raum. Elaine starrte ihm hinterher.
,,Hm, hab ich jetzt was falsches gefragt?" In der Zwischenzeit hatten Eneira und Gianne einen heftigen Streit. Gianne rannte mit dem Staubsauger quer durchs Haus und Eneira folgte ihr hartnäckig. ,,Mensch Mum! Nun sag doch endlich! Kriegen wir nun endlich unseren Daddy zurück in die Familie oder nicht? Das kann doch nicht so schwer sein. Ja oder Nein genügt!"
Gianne schaltete den Staubsauger ab und funkelte Eneira böse an. Sie hatte nicht übel Lust den Staubsauger hoch zu heben und ihn Eneira in irgendeiner Weise überzuziehen. Doch sie verwarf den Gedanken gleich wieder. (A/N Nachrichten: Tochter wurde von Mutter mit dem Staubsauger verprügelt!) ,,Jetzt lass mich endlich in Ruhe! Ich wüsste nicht was dich das angeht!" ,,Natürlich geht mich das was an! Das ist mein Daddy!", wetterte Eneira und Gianne seufzte.
,,Dann geh doch zu DEINEM Daddy!", brüllte Gianne zurück und stellte den Staubsauger wieder an. ,,Da ist aber schon Elaine und ich will jetzt wissen, ob du ihn liebst!",,Ja verdammt! Lässt du mich jetzt in Ruhe?", schrie Gianne und eine Träne lief über ihre Wange. ,,Mum!", sagte Eneira besänftigend und nahm ihre Mutter in den Arm. ,,Ja aber wenn du ihn noch magst dann ist doch alles in Ordnung!",,Nein eben nicht! Es ist einfach nur schwierig. Lass mich etwas allein, ja?"
Schweren Herzens nickte Eneira, verließ den Raum und machte sich auf den Weg zu Elaine. Elaine war Severus in der Zwischenzeit nachgegangen und löcherte ihn mit Fragen. ,,Dad, das kann doch nicht so schwierig sein! Liebst du sie oder nicht! Wenn ja, dann geh zu ihr und wenn nicht dann bleib hier, aber hör endlich mit dieser herum Rennerei auf! Oder trainierst du etwa für einen Marathon?"Plötzlich ging die Tür auf und Eneira kam herein. Severus hatte ihr den Rücken zugekehrt. Eneira legte einen Finger an die Lippen und bedeutete Elaine nichts zu verraten.
,,Elaine! Du musst ganz schnell nach Hause kommen! Mum geht es gar nicht gut. Sie ist beim Staubsaugen mit einem Mal heulend zusammengebrochen. Und sie wollte niemanden in ihrer Nähe haben."Elaine hatte gar keine Gelegenheit zu antworten, da Severus sich umgedreht hatte und an die Mädchen heran getreten war. ,,Daddy!", schrie Eneira auf und sprang ein Stück zur Seite. ,,Wie lange stehst du da schon?",,Lange genug!", meinte er nur, lief in den Kamin und verschwand. Eneira jubelte laut los und sprang wild durch den Raum. ,,Na, wie hab ich das gemacht? Gut oder gut?", rief sie und ließ sich in einen Sessel plumpsen. ,,Wieso toll gemacht. Du? Hä?", fragte Elaine und wartete auf eine Antwort.
,,Na ganz einfach. Das mit dem Heulen stimmt zwar, aber das war lediglich eine Träne und zusammengebrochen ist sie auch nicht. Dennoch habe ich erreicht was ich wollte. Dad ist zu Mum gegangen!" Gianne indessen hatte den Staubsauger wieder aufgeräumt und war zu dem Entschluss gekommen, eine Flasche Wein musste her. Und genau diese hatte sie sich auch geholt. Sie saß nun, die Füße hoch gelegt, auf dem Sofa und nippte an ihrem Glas. Plötzlich wurde die Türe vorsichtig geöffnet und Severus kam herein. ,,Gianne?", fragte er. Sie sah auf. „Was machst du denn hier?"
„Eneira hat wohl etwas übertrieben als sie meinte du seiest... nun, dir ginge es nicht gut!", erklärte er und schüttelte leichte den Kopf. „Ich hatte ein kleines Gespräch mit ihr, beziehungsweise sie hat mich mit Fragen gelöchert. Ich denke sie wollte damit nur eines bezwecken: Du solltest her kommen!"„Das kann sein, ich hatte auch eines dieser Gespräche mit Elaine!" Gianne nickte nur.
„Setz dich!", forderte sie dann und machte eine einladende Handbewegung. „Willst du auch ein Glas Wein?"„Wie wäre es wenn wir nach Hogsmead laufen und uns dort bei Rosmerta ein Butterbier genehmigen?", schlug er dann jedoch vor und Gianne war einverstanden. Vorher gaben sie in Hogwarts noch den Mädchen bescheid und machten sich dann auf den Weg. Der kleine Pub war fast leer und beide hatten einen angenehmen Abend.
Elaine und Eneira beschlossen sich einen schönen Abend vor dem Fernseher zu machen und da Severus' Gerät sehr einladend wirkte, wurde es sofort eingeschalten. „Daddy hat Flubber geschaut?", fragte Eneira und lachte als sie die neue Videokassette versuchte in den Rekorder zu schieben. „Hat wohl an am Gucken gefallen gefunden!", meinte Elaine nur und machte es sich in einem der Sessel gemütlich. Nachdem dann der Flimmerkasten lief, setzte sich auch Eneira. Irgendwann spät in der Nacht wurde dann die Videokassette wieder gewechselt und der nächste Film begann. Es musste schon gegen Morgen sein, als die Zwillinge in die Sessel gekuschelt einschliefen.
Die Sonne musste gerade wieder auf gegangen sein, da wollte Rosmerta ihren Pub auch noch für einige Stunden schließen. So waren Severus und Gianne gezwungen nun auch nach Hause zu gehen. Gianne hatte sich bei ihm untergehakt und so schlenderten sie schon ziemlich müde zurück nach Hogwarts.
„Das war ein schöner Abend!", meinte Gianne vor den Kerkern noch und Severus öffnete gähnend die Türe. „Ja, es ist schon spät. Ich werde mich jetzt gleich schlafen legen. Du solltest das auch tun!", meinte er dann noch und er öffnete die Tür. In den Wohnräumen staunten beide nicht schlecht. Der Fernseher lief immer noch, zeigte aber schon längst ein schwarzes Flimmerbild an. Elaine lag quer in einem Sessel, die Haare hingen an der Armlehne hinunter.
Eneira saß in dem Sessel daneben, die Füße auf Severus' Schreibtisch und den Kopf auf die eigene Schulter gebettet. Die Eltern grinsten und Severus nahm sich Elaine an, die er kurzer Hand hoch hob. Gianne öffnete die Türe zum Zimmer der Schwestern und er legte das Mädchen in ihr Bett. Dann versuchte er Eneira hoch zu heben, was sich als wesentlich schwerer herausstellte. Ihre momentane Körperlage war etwas kompliziert und er wusste nicht wirklich wo er sie heben sollte. Schließlich landete aber auch Eneira in ihrem Bett. Gianne deckte beide noch zu und ging dann selbst, sich von Severus mit einem kleinen Kuss auf die Wange verabschiedend.
Seufzend legte er sich in sein Bett. Doch nun war die ganze Müdigkeit wie weggeblasen und er konnte nicht schlafen. So lag er dann in seinem Bett, die Augen an die Zimmerdecke gerichtet. Seine Gedanken kreisten immer wieder um Gianne. Sollte er es noch einmal mit ihr versuchen? Das sie es wollte, das wusste er. Doch sollte es wieder kommen, wie das letzte Mal?!
Sollten sie sich wieder auseinander leben und die nur einzelnen Unterhaltungen sich als Streitgespräche entwickeln würden? Er wusste nun zu gut wozu Gianne in ihrer Wut fähig war. Sie war schon einmal mit den Kinder einfach abgehauen. Doch damals waren ihm seine Töchter nicht als lebenswichtig erschienen. Er wusste vor Jahren nicht was er tat. Er hätte Gianne suchen sollen, schon allein wegen den Zwillingen. Doch er hatte nichts unternommen. Und jetzt, sollte es wieder soweit kommen, er würde seine Töchter bei sich haben wollen.
Irgendwann musste er unter seinen Gedanken dann doch eingeschlafen sein, denn er wurde gegen morgen durch lautes Reden geweckt. Dann wurde schon seine Zimmertüre geöffnet und ein Kopf erschien. „Daddy, auch schon wach?", fragte Eneira und kam auf ihn zu. Er knurrte nur etwas das sich anhörte wie: „Mach das du weg kommst!"Doch Eneira ließ das kalt. Sie kletterte zu ihm ins Bett und setzte sich an das Fußende. Strahlend sah sie ihn an. „Du siehst verschlafen aus!", stellte sie dann nach einer genaueren Musterung fest.
„Das ist er wahrscheinlich auch!", meinte Elaine dann und kam ebenfalls ins Zimmer. Sie ging um das Bett herum und setzte sich auf den Boden. So waren ihr Gesicht und das von Severus auf Gleicher Höhe. „Na was hast du geträumt?", fragte sie dann und grinste schief. Er öffnete einen Moment seine Augen und sah sie an. Dann verfinsterte sich seine Mimik und mit einem genervtem Augenaufschlag drehte er sich weg.
„Wärt ihr nun so freundlich und würdet mich wenigstens noch eine halbe Stunde in Ruhe lassen! Geht in euer Zimmer!" Severus kam gerade aus dem Bad, nur mit einem Handtuch um die Hüften und einem anderen um den Kopf gewickelt. Er fühlte sich schon wesentlicher wacher. Er wollte gerade in sein Schlafzimmer gehen um sich neue Sachen zum Anziehen zu suchen, da kam Eneira aus dem Zimmer der Zwillinge.
„Hui Daddy, hast du schon mal drüber nach gedacht noch ein bisschen mehr zu trainieren? Dann machst du nämlich einem Muskelprotz Konkurrenz. Erste Ansätze sind ja schon da!", meinte sie und kam auf ihn zu. Er war zwar nicht übermäßig muskulös, doch er konnte durchaus etwas an Muskeln aufweisen. Elaine kam nun auch aus dem Zimmer und stellte sich neben ihre Schwester. Und wieder einmal konnte man nicht erkennen, welche von beiden nun wer war. Selbst Severus musste einmal genauer hinsehen bis er wusste welche nun Eneira und Elaine war. Sie hatten exakt die selbe Frisur, die gleichen Ohrringe an. Alles was zu verändern wäre, trugen sie auch im Partnerlook.
„Moment, sag mal was hast du denn da im Nacken?", fragte nun Elaine und legte die Stirn in Falten. Severus wusste gleich was die beiden meinten. Na gut, er wollte es ihnen erklären. „Stimmt, das haben wir auch.", pflichtete Eneira bei und dann fiel ihr etwas ein: „Voldy war doch so begeistert davon. Weißt du nicht mehr?"„Begeistert? Nun ja, interessiert trifft es eher. Aber du hast recht!", gab Elaine darauf so gleich zu Bedenken und beide sahen Severus erwartungsvoll an.
„Das ist ein Muttermal, jeder in unserer Familie hat es im Nacken. Selbst Slytherin selbst trug dieses Schlangenförmige Mal. Somit hat auch Voldemort es, sowie ich und natürlich ihr.", erklärte er und die wieder näherten sich die Kinnladen der beiden dem Boden. „EHRLICH?", platzte nun Eneira heraus und fuhr sich mit der Hand den Nacken entlang. Elaine sah ihren Vater nur misstrauisch an. „Und das ist keine blöde Verarsche? Das trug auch Slytherin?"
„Ja!", meinte Severus darauf nur und ging dann in sein Schlafzimmer. „Cool!", riefen beide und grinsten.
Zufriedengrinsend machten sie sich auf den Weg in die Kerker, wo sie Severus am Schreibtisch vorfanden. ,,Wo ward ihr?"War seine erste Frage und beide schauten sich erstaunt an. ,,Bei Opa! Todesser ärgern.", sagten sie schließlich und wollten sich klammheimlich davon machen, doch Severus bemerkte es und hielt sie auf.
,,Ihr enttäuscht mich.", war seine schlichte Aussage. ,,Wir enttäuschen dich?", wiederholte Eneira und Severus drehte sich zu ihnen um. Er sah schlecht aus. Sehr schlecht. Seine Puppillen waren blutunterlaufen und er hatte tiefe schwarze Ringe unter den Augen. ,,Daddy!", sagte Elaine erschrocken und trat an Severus heran. ,,Was ist denn um Gotteswillen mit dir passiert?"Severus schaute sie irritiert an.
,,Das tut jetzt nicht zur Sache!", sagte er dann. ,,Also, wieder zurück zum Thema. Warum enttäuschen wir dich?", fragte dann Eneira und erntete dafür einen bösen Blick von Elaine. ,,Ich hatte euch etwas mehr Verstand zugetraut. Ich dachte ihr könnt unterscheiden was wirkliche Macht ist und was euch nur unterdrückt.", sagte er matt, stand auf und verließ den Raum. Beide blickten ihm sichtlich geschockt hinterher. ,,Eneira, ich habe Hallozinationen!", sagte Elaine und Eneira nickte.
,,Ich auch. Komisch eigentlich. Jetzt werden wir sogar zur gleichen Zeit verrückt."Elaine seufzte. ,,Man, dass war im übertragenden Sinne gemeint. Manchmal glaube ich echt sie haben dein Gehirn bei der Geburt durch ein Brötchen ersetzt.",,Nein Elaine, dass kann ich dir mit Sicherheit sagen. Denn wenn es so wäre, wäre ich Polizistin oder würde zumindest immer, Fahrzeugkontrolle, Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte, sagen."Elaine schlug sich immer wieder mit einer Hand vor die Stirn. ,,Nein!", sagte sie immer wieder, bis sie Eneira irgendwann am Arm festhielt.
,,Mach das nicht. Das gibt böse Kopfschmerzen!", war ihr Kommentar, der Elaine fast den Verstand raubte. Eneira zuckte mit den Schultern. ,,Aber von mir aus krieg doch Kopfschmerzen! Ich geh jetzt nach Hause. Aus Daddy werden wir eh kein Wort rauskriegen."Elaine schaute Eneira fast flehend an. ,,Du bringst mich noch ins Grab! Erst sind deine Aussagen total hohl und jetzt wieder super schlau! Lass den Scheiß verdammt!"
Eneira hob eine Augenbraue. ,,Ich geh zu Mum!", war ihre Antwort und schon war sie im Kamin verschwunden. Elaine starrte in den Kamin. Sie würde ganz sicher noch nicht hinterher gehen. Und so ging sie ihren Vater suchen. Sie holte ihn auf dem Flur ein. ,,Daddy!", rief sie ihm hinterher und Severus blieb genervt stehen. ,,Was?", fragte er und drehte sich um. ,,Ach Elaine, du bist es.", sagte er und schien sichtlich erleichtert.
,,Hast du gedacht Eneira kommt schon wieder um dich zu nerven?"Severus nickte bestätigend. Elaine konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, doch sie wurde wieder ernst, als sie Severus ins Gesicht blickte. Von Nahem sah er noch schlimmer aus. ,,Dad, du bist total überarbeitet!", stellte sie fest und Severus beäugte sie von der Seite. ,,Mag sein. Aber das ist so in meinem Beruf. Also, was wolltest du von mir?"
,,Och, nur ein bisschen reden. So über dies und jenes. Leute, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen, Schwestern die einen ständig nerven über Väter, die überarbeitet sind und dringend Urlaub brauchen und über Eltern, die nicht wissen, ob sie sich hassen oder lieben sollen.", zählte Elaine auf und schaute ihren Vater ganz scheinheilig an. Severus erstarrte. ,,Wie kommst du auf das Letztere?",,Ach, nur so ein Tochtergefühl. Ich habe nämlich überhaupt nicht auf eure vielsagenden Blicke geachtet, sondern habe mir das alles ausgedacht."
,,Aja, darüber willst du reden. Dann glaube ich, sollten wir unsere Umgebung ändern.", schlug Severus vor und setzte sich in Bewegung. ,,Ach so! Tapetenwechsel. Willst du bei uns einziehen?", fragte Elaine begeistert mit einem neckischen Unterton. Severus verdrehte die Augen und ging einfach weiter. Elaine grinste, machte aber keine Anstalten ihm zu folgen. Plötzlich hielt er inne und drehte sich zu ihr um. ,,Was ist? Willst du nun reden oder nicht?"Elaine hob eine Augenbraue.
,,Natürlich mit dir doch immer! Komme schon!", flötete sie und bequemte sich dazu nun endlich einen Fuß vor den anderen zu setzten. Langsam näherte sie sich dem an der Wand lehnenden Severus. Als sie ihn endlich erreicht hatte, stieß er sich von der Wand ab und hielt ihr die Tür zu seinem Büro auf. ,,Nach ihnen Miss Snape.", sagte er mit einem ironischen Unterton und grinste verächtlich. ,,Danke Professor Snape!", konterte Elaine und betrat das Büro. Als Severus die Tür hinter sich geschlossen hatte, ging er auf die Sitzgruppe zu und ließ sich in einen Sessel sinken. Elaine tat es ihm gleich und setzte sich ihm gegenüber.
,,Was hast du mir zu erzählen was ich noch nicht weiß?", fragte sie dann und begab sich in eine bequemere Sitzposition, als ob sie davon ausging, dass dieses Gespräch wohl länger dauern würde. ,,Wenn ich wüsste was du weißt, könnte ich dir sagen was du nicht weißt.", antwortete Severus und lehnte sich in seinem Sessel zurück. ,,Ich glaube der Satz wäre korrekter, wenn du sagen würdest, dass wenn du wüsstest was ich ahne, du mir sagen könntest was ich nicht ahne.", korrigierte Elaine. Severus seufzte.
,,Wenn du so weiter machst wird das ein Gespräch auf einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad. Und ich kann nicht garantieren, dass du dann überhaupt noch ein Wort verstehst.", meinte Severus und Elaine seufzte. ,,Gut, dann reden wir halt so, dass es auch der letzte Hinterwäldler versteht. Also: WIE HEIßEN DU? UND WO DU KOMMEN HER?"Severus schaute sie strafend an und Elaine grinste. ,,Nein, also jetzt mal ehrlich: Was läuft da zwischen dir und Mum?"
,,Ich weiß nicht wovon du redest!", antwortete Severus und stand auf um sich ein Glas Wasser zu holen. Gerade als er zum Trinken ansetzte begann Elaine wieder zu sprechen: ,,Na diese Blicke. Mum scheint ja richtig zu schmachten, wenn sie dich sieht."Der Inhalt des Wasserglases landete nun unkontrolliert auf dem Teppich und Severus drehte sich schwungvoll zu Elaine um.
,,WIE BITTE?" Elaine verdrehte die Augen. ,,Mensch nun entscheid dich doch mal! Wenn ich normal reden soll, dann muss auch gewährleistet sein, dass du mich verstehst. Also noch mal: Mum steht wahrscheinlich immer noch auf dich und nun will ich wissen, wie das mit dir aussieht!"Severus starrte sie an und drehte sich dann ohne Vorwarnung um und verließ den Raum. Elaine starrte ihm hinterher.
,,Hm, hab ich jetzt was falsches gefragt?" In der Zwischenzeit hatten Eneira und Gianne einen heftigen Streit. Gianne rannte mit dem Staubsauger quer durchs Haus und Eneira folgte ihr hartnäckig. ,,Mensch Mum! Nun sag doch endlich! Kriegen wir nun endlich unseren Daddy zurück in die Familie oder nicht? Das kann doch nicht so schwer sein. Ja oder Nein genügt!"
Gianne schaltete den Staubsauger ab und funkelte Eneira böse an. Sie hatte nicht übel Lust den Staubsauger hoch zu heben und ihn Eneira in irgendeiner Weise überzuziehen. Doch sie verwarf den Gedanken gleich wieder. (A/N Nachrichten: Tochter wurde von Mutter mit dem Staubsauger verprügelt!) ,,Jetzt lass mich endlich in Ruhe! Ich wüsste nicht was dich das angeht!" ,,Natürlich geht mich das was an! Das ist mein Daddy!", wetterte Eneira und Gianne seufzte.
,,Dann geh doch zu DEINEM Daddy!", brüllte Gianne zurück und stellte den Staubsauger wieder an. ,,Da ist aber schon Elaine und ich will jetzt wissen, ob du ihn liebst!",,Ja verdammt! Lässt du mich jetzt in Ruhe?", schrie Gianne und eine Träne lief über ihre Wange. ,,Mum!", sagte Eneira besänftigend und nahm ihre Mutter in den Arm. ,,Ja aber wenn du ihn noch magst dann ist doch alles in Ordnung!",,Nein eben nicht! Es ist einfach nur schwierig. Lass mich etwas allein, ja?"
Schweren Herzens nickte Eneira, verließ den Raum und machte sich auf den Weg zu Elaine. Elaine war Severus in der Zwischenzeit nachgegangen und löcherte ihn mit Fragen. ,,Dad, das kann doch nicht so schwierig sein! Liebst du sie oder nicht! Wenn ja, dann geh zu ihr und wenn nicht dann bleib hier, aber hör endlich mit dieser herum Rennerei auf! Oder trainierst du etwa für einen Marathon?"Plötzlich ging die Tür auf und Eneira kam herein. Severus hatte ihr den Rücken zugekehrt. Eneira legte einen Finger an die Lippen und bedeutete Elaine nichts zu verraten.
,,Elaine! Du musst ganz schnell nach Hause kommen! Mum geht es gar nicht gut. Sie ist beim Staubsaugen mit einem Mal heulend zusammengebrochen. Und sie wollte niemanden in ihrer Nähe haben."Elaine hatte gar keine Gelegenheit zu antworten, da Severus sich umgedreht hatte und an die Mädchen heran getreten war. ,,Daddy!", schrie Eneira auf und sprang ein Stück zur Seite. ,,Wie lange stehst du da schon?",,Lange genug!", meinte er nur, lief in den Kamin und verschwand. Eneira jubelte laut los und sprang wild durch den Raum. ,,Na, wie hab ich das gemacht? Gut oder gut?", rief sie und ließ sich in einen Sessel plumpsen. ,,Wieso toll gemacht. Du? Hä?", fragte Elaine und wartete auf eine Antwort.
,,Na ganz einfach. Das mit dem Heulen stimmt zwar, aber das war lediglich eine Träne und zusammengebrochen ist sie auch nicht. Dennoch habe ich erreicht was ich wollte. Dad ist zu Mum gegangen!" Gianne indessen hatte den Staubsauger wieder aufgeräumt und war zu dem Entschluss gekommen, eine Flasche Wein musste her. Und genau diese hatte sie sich auch geholt. Sie saß nun, die Füße hoch gelegt, auf dem Sofa und nippte an ihrem Glas. Plötzlich wurde die Türe vorsichtig geöffnet und Severus kam herein. ,,Gianne?", fragte er. Sie sah auf. „Was machst du denn hier?"
„Eneira hat wohl etwas übertrieben als sie meinte du seiest... nun, dir ginge es nicht gut!", erklärte er und schüttelte leichte den Kopf. „Ich hatte ein kleines Gespräch mit ihr, beziehungsweise sie hat mich mit Fragen gelöchert. Ich denke sie wollte damit nur eines bezwecken: Du solltest her kommen!"„Das kann sein, ich hatte auch eines dieser Gespräche mit Elaine!" Gianne nickte nur.
„Setz dich!", forderte sie dann und machte eine einladende Handbewegung. „Willst du auch ein Glas Wein?"„Wie wäre es wenn wir nach Hogsmead laufen und uns dort bei Rosmerta ein Butterbier genehmigen?", schlug er dann jedoch vor und Gianne war einverstanden. Vorher gaben sie in Hogwarts noch den Mädchen bescheid und machten sich dann auf den Weg. Der kleine Pub war fast leer und beide hatten einen angenehmen Abend.
Elaine und Eneira beschlossen sich einen schönen Abend vor dem Fernseher zu machen und da Severus' Gerät sehr einladend wirkte, wurde es sofort eingeschalten. „Daddy hat Flubber geschaut?", fragte Eneira und lachte als sie die neue Videokassette versuchte in den Rekorder zu schieben. „Hat wohl an am Gucken gefallen gefunden!", meinte Elaine nur und machte es sich in einem der Sessel gemütlich. Nachdem dann der Flimmerkasten lief, setzte sich auch Eneira. Irgendwann spät in der Nacht wurde dann die Videokassette wieder gewechselt und der nächste Film begann. Es musste schon gegen Morgen sein, als die Zwillinge in die Sessel gekuschelt einschliefen.
Die Sonne musste gerade wieder auf gegangen sein, da wollte Rosmerta ihren Pub auch noch für einige Stunden schließen. So waren Severus und Gianne gezwungen nun auch nach Hause zu gehen. Gianne hatte sich bei ihm untergehakt und so schlenderten sie schon ziemlich müde zurück nach Hogwarts.
„Das war ein schöner Abend!", meinte Gianne vor den Kerkern noch und Severus öffnete gähnend die Türe. „Ja, es ist schon spät. Ich werde mich jetzt gleich schlafen legen. Du solltest das auch tun!", meinte er dann noch und er öffnete die Tür. In den Wohnräumen staunten beide nicht schlecht. Der Fernseher lief immer noch, zeigte aber schon längst ein schwarzes Flimmerbild an. Elaine lag quer in einem Sessel, die Haare hingen an der Armlehne hinunter.
Eneira saß in dem Sessel daneben, die Füße auf Severus' Schreibtisch und den Kopf auf die eigene Schulter gebettet. Die Eltern grinsten und Severus nahm sich Elaine an, die er kurzer Hand hoch hob. Gianne öffnete die Türe zum Zimmer der Schwestern und er legte das Mädchen in ihr Bett. Dann versuchte er Eneira hoch zu heben, was sich als wesentlich schwerer herausstellte. Ihre momentane Körperlage war etwas kompliziert und er wusste nicht wirklich wo er sie heben sollte. Schließlich landete aber auch Eneira in ihrem Bett. Gianne deckte beide noch zu und ging dann selbst, sich von Severus mit einem kleinen Kuss auf die Wange verabschiedend.
Seufzend legte er sich in sein Bett. Doch nun war die ganze Müdigkeit wie weggeblasen und er konnte nicht schlafen. So lag er dann in seinem Bett, die Augen an die Zimmerdecke gerichtet. Seine Gedanken kreisten immer wieder um Gianne. Sollte er es noch einmal mit ihr versuchen? Das sie es wollte, das wusste er. Doch sollte es wieder kommen, wie das letzte Mal?!
Sollten sie sich wieder auseinander leben und die nur einzelnen Unterhaltungen sich als Streitgespräche entwickeln würden? Er wusste nun zu gut wozu Gianne in ihrer Wut fähig war. Sie war schon einmal mit den Kinder einfach abgehauen. Doch damals waren ihm seine Töchter nicht als lebenswichtig erschienen. Er wusste vor Jahren nicht was er tat. Er hätte Gianne suchen sollen, schon allein wegen den Zwillingen. Doch er hatte nichts unternommen. Und jetzt, sollte es wieder soweit kommen, er würde seine Töchter bei sich haben wollen.
Irgendwann musste er unter seinen Gedanken dann doch eingeschlafen sein, denn er wurde gegen morgen durch lautes Reden geweckt. Dann wurde schon seine Zimmertüre geöffnet und ein Kopf erschien. „Daddy, auch schon wach?", fragte Eneira und kam auf ihn zu. Er knurrte nur etwas das sich anhörte wie: „Mach das du weg kommst!"Doch Eneira ließ das kalt. Sie kletterte zu ihm ins Bett und setzte sich an das Fußende. Strahlend sah sie ihn an. „Du siehst verschlafen aus!", stellte sie dann nach einer genaueren Musterung fest.
„Das ist er wahrscheinlich auch!", meinte Elaine dann und kam ebenfalls ins Zimmer. Sie ging um das Bett herum und setzte sich auf den Boden. So waren ihr Gesicht und das von Severus auf Gleicher Höhe. „Na was hast du geträumt?", fragte sie dann und grinste schief. Er öffnete einen Moment seine Augen und sah sie an. Dann verfinsterte sich seine Mimik und mit einem genervtem Augenaufschlag drehte er sich weg.
„Wärt ihr nun so freundlich und würdet mich wenigstens noch eine halbe Stunde in Ruhe lassen! Geht in euer Zimmer!" Severus kam gerade aus dem Bad, nur mit einem Handtuch um die Hüften und einem anderen um den Kopf gewickelt. Er fühlte sich schon wesentlicher wacher. Er wollte gerade in sein Schlafzimmer gehen um sich neue Sachen zum Anziehen zu suchen, da kam Eneira aus dem Zimmer der Zwillinge.
„Hui Daddy, hast du schon mal drüber nach gedacht noch ein bisschen mehr zu trainieren? Dann machst du nämlich einem Muskelprotz Konkurrenz. Erste Ansätze sind ja schon da!", meinte sie und kam auf ihn zu. Er war zwar nicht übermäßig muskulös, doch er konnte durchaus etwas an Muskeln aufweisen. Elaine kam nun auch aus dem Zimmer und stellte sich neben ihre Schwester. Und wieder einmal konnte man nicht erkennen, welche von beiden nun wer war. Selbst Severus musste einmal genauer hinsehen bis er wusste welche nun Eneira und Elaine war. Sie hatten exakt die selbe Frisur, die gleichen Ohrringe an. Alles was zu verändern wäre, trugen sie auch im Partnerlook.
„Moment, sag mal was hast du denn da im Nacken?", fragte nun Elaine und legte die Stirn in Falten. Severus wusste gleich was die beiden meinten. Na gut, er wollte es ihnen erklären. „Stimmt, das haben wir auch.", pflichtete Eneira bei und dann fiel ihr etwas ein: „Voldy war doch so begeistert davon. Weißt du nicht mehr?"„Begeistert? Nun ja, interessiert trifft es eher. Aber du hast recht!", gab Elaine darauf so gleich zu Bedenken und beide sahen Severus erwartungsvoll an.
„Das ist ein Muttermal, jeder in unserer Familie hat es im Nacken. Selbst Slytherin selbst trug dieses Schlangenförmige Mal. Somit hat auch Voldemort es, sowie ich und natürlich ihr.", erklärte er und die wieder näherten sich die Kinnladen der beiden dem Boden. „EHRLICH?", platzte nun Eneira heraus und fuhr sich mit der Hand den Nacken entlang. Elaine sah ihren Vater nur misstrauisch an. „Und das ist keine blöde Verarsche? Das trug auch Slytherin?"
„Ja!", meinte Severus darauf nur und ging dann in sein Schlafzimmer. „Cool!", riefen beide und grinsten.
