A/N des Originalautors: Ein User hat eine interessante Frage gestellt: Starb Regulus nicht während er das Horkrux-Medaillon aus der Höhle holen wollte? Nun, Kreacher zufolge tat er das: „Und er befahl Kreacher – wegzugehen – ohne ihn. Und er sagte, Kreacher sollte – nach Hause gehen – und meiner Herrin niemals erzählen – was er getan hatte – sondern das erste Medaillon – zerstören. Und er trank – den ganzen Zaubertrank – und Kreacher vertauschte die Medaillons – und sah zu … wie Herr Regulus … unter Wasser gezogen wurde … und" (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Kapitel 10)

Und doch, stimmt es nicht mit dem überein, was Sirius Harry über den Tod seines Bruders erzählt hat. „Nein, er wurde von Voldemort umgebracht. Oder eher, durch seinen Befehl, da ich bezweifle dass Regulus wichtig genug war, um von Voldemort persönlich getötet zu werden." (Harry Potter und der Orden des Phönix, Kapitel 6). Es ist möglich dass Sirius nicht genau wusste wie sein Bruder starb. Aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit, diese Beiden Aussagen über Regulus' Tod im Original in Einklang zu bringen? Wir werden es sehen.

Harry sah hinunter in das wirbelnde Wasser des Denkariums. Der Zeitumkehrer schickte kleine, goldene Wellen durch das glitzernde Wasser. An seiner Seite, murmelte Tom einen leisen Zauberspruch in einer Sprache, die Harry nicht erkannte: „U temti rishar takk-me huttah..."

Dumbledore sah für einen kurzen Augenblick von seiner Arbeit hoch und lächelte bevor er sich wieder seinen Pergamenten widmete.

Harry atmete tief durch. „Also, wenn ich diese Erinnerung betrete, werde ich Regulus Black sein?"

Tom nickte. Sein Gesicht war blass. „Ich denke ja. Die Erinnerung die ich eben verzaubert habe, ist immerhin seine. Es sollte dir Möglich sein, die Vergangenheit durch seine Augen zu sehen. Aber denke daran, mein Liebling: Dieses Mal, wirst du nicht einfach nur eine Erinnerung einer Vergangenheit betreten. Dieses Mal, wirst du die Vergangenheit selbst betreten, genauso, wie du als Elias Black zum ersten Mal Hogwarts betreten hast. Und weil dein Besuch in Little Hangleton Wirklichkeit ist, wirst du alles was du willst, auch verändern können. Du hast die macht deinen Zauberstab zu ziehen, um einen unwissenden Dunklen Lord töten zu können. Aber denke daran, mein Liebling: Auch er hat die Macht dich zu töten. Sei Vorsichtig."

Harry nickte Wortlos. Sein Blick flog zu Voldemort, der stumm neben Tom stand. Der leuchtende Nebel des Denkariums, warf einen leichten silbernen Glanz auf Voldemort's schwarzen Umhang. Der Dunkle Lord sah auf und traf Harry's Augen. Harry konnte in ihnen einen seltsamen, sanften Ausdruck erkennen, der ihn unweigerlich an Tom erinnerte.

„Einer von uns, muss von der Hand des anderen sterben." Voldemort's Stimme war ruhig und ausdruckslos. „So muss es geschehen, Harry."

Die Türe zu Dumbledore's Büro knirschte hinter ihnen auf. Harry wirbelte erschrocken herum und sah Alphard Black zögernd im Türrahmen stehen.

„Noch ein Besucher heute Abend?" Dumbledore lächelte dem Slytherin Jungen zu. „Sind Sie auch hier um Erinnerungen aus der Zukunft zu sehen, Alphard?"

Alphard blinzelte überrascht. Er sah Dumbledore für einen Augenblick unsicher an, und schüttelte dann seinen Kopf. „Nein, Professor. Ich... ich bin hier um Elias etwas zu sagen."

„Ah, ich verstehe. Nun, in diesem Fall, tun Sie einfach so als wäre ich nicht hier." Und Dumbledore begann wieder zu schreiben.

Alphard wandte sich an Harry. „Ich habe viel über das nachgedacht, was du tun wirst, Harry, und ich denke du solltest wissen was mit Regulus in den Tagen passiert ist, die auf die Ereignisse dieser Erinnerung folgen."

„Regulus Black wurde getötet, ja." meinte Voldemort leise.

Alphard zuckte zusammen. Er wagte es nicht in Voldemort's Augen zu sehen. „Ja, ich weiß. Aber es gibt da noch etwas... Mein Neffe Regulus Black, hatte ein Geheimnis, versteht ihr? Ein Geheimnis vor dir. Ein Geheimnis vor dem Dunklen Lord. Ich wollte es zuerst nur widerwillig erwähnen, vor allem vor Tom und... und dir... aber ich habe erkannt, dass es etwas ist, das Harry wissen muss."

„Regulus Black hat ein Geheimnis vor mir gehabt?" Voldemort studierte das blasse Gesicht des Slytherin eingehend. „Was für ein Geheimnis."

Alphard atmete tief durch. „Er hat entdeckt dass du Horkruxe erschaffen hast."

Voldemort und Tom sahen sich kurz an. „Regulus wusste also davon?", fragte Tom flüsternd.

„Regulus wusste davon, ja." Alphard's Blick wanderte zögernd zu Dumbledore, aber dieser erschien zu vertieft in seiner Arbeit zu sein. „Und außerdem war es ihm gelungen einen Horkrux zu stehlen. Ein silbernes Medaillon."

„Regulus hat das Silberne Medaillon?" Voldemort's Ton nahm eine scharfe Qualität an. „Wie ist das Möglich? Selbst wenn er geraten hätte wo es versteckt war, würde es ihm nicht möglich gewesen, es zurückzuholen."

„Ein loyaler Hauself half ihm in die Höhle", flüsterte Alphard. „Der Hauself half ihm den echten Horkrux mit einem Falschen auszutauschen. Aber Regulus wurde unter Wasser gezogen... hinunter, zu den wartenden Inferi..." Er schluckte hart.

„Regulus ging zur Höhle?" Voldemort's Stimme zitterte leicht. „Ich hatte mich gefragt was mit ihm geschehen war..."

Voldemort blickte für einen Moment in den silbrigen Nebel von Regulus' Erinnerung. Sein Gesicht war tödlich blass im Schein des Denkariums.

„Es regnete als Regulus starb", begann er sanft. „Es war so ein merkwürdiger Tag. Ich fühlte mich seltsam restlos im Haus meines Vaters. Ich sah hinaus in den Regen der gegen das Fensterbrett tanzte, und wünschte mir plötzlich, Regulus würde zurück kommen und mir erzählen dass er seine Meinung geändert hat. Ich beschwor einen Hauselfen, eine merkwürdige kleine, verschrumpelte Kreatur, die mir einer meiner Todesser geschenkt hat. Ich glaube sein Name war Winzy. Ich sagte Winzy er solle mir seinen Meister Regulus sofort herbringen und der Elf befolgte meinem Befehl. Aber nach Stunden die vergingen, wurde ich langsam ungeduldig. An diesem Tag schien das Riddle-Anwesen trostloser zu sein, denn je, und etwas schien sich dauernd im Schatten zu bewegen... Und dann tauchte der Elf mit Regulus auf. Und in was für einer erbärmlichen Verfassung er war! Halb ertrunken wie es aussah. Ich fragte mich ob er versuchte sich selbst umzubringen, um vor seinem Lord flüchten zu können. Ich entließ den Elfen und schon bald saß Regulus vor dem Kaminfeuer. Meine Zauber hatten ihn zurück geholt, aber trotzdem war noch immer purer Schrecken in seinen Augen zu sehen. Er saß lange Zeit stumm vor dem Feuer, während seine feuchten Locken langsam trockneten. Ich fragte mich zu diesem Zeitpunkt, wie sich seine Locken wohl anfühlen würden... Schließlich sprach Regulus erschöpft. „Ich vermute Ihr habt mein Leben gerettet", sagte er und starrte ins Feuer. „Aber ich fürchte, es war umsonst..." Da wusste ich wie seine Antwort lautete. Ich wusste, in seinem Herzen hatte er sich mir abgewandt. Regulus Black war nicht länger ein Todesser. Er schien nicht mal Angst zu haben, als ich meinen Zauberstab zog. „Ich bin bereit, mein Lord." flüsterte er. „Tut was Ihr tun müsst." Und ich beugte mich über ihn und richtete meinen Zauberstab auf sein Herz. Aber bevor ich den tödlichen Fluch murmelte, fuhr ich mit meinen Händen durch sein Haar, lehnte mich vorwärts, und legte meine Lippen für einen kurzen Augenblick auf seine. Seine Lippen schmeckten salzig und bitter und süß, aber nur für eine kurze Zeit. Ich denke, ich kann mich sogar jetzt noch an den Geschmack erinnern... Dann sprach ich den Fluch, und er fiel zu Boden. Erst später erkannte ich, dass er auf derselben Stelle gestorben war, wie mein Vater Jahre zuvor..."

Voldemort's Blick fiel auf Harry. Plötzlich versteifte sich der Dunkle Lord. „Was ist da um deinen Hals, mein Lieber? Diese silberne Kette?"

Harry zog das silberne Medaillon wortlos unter seinem T-Shirt hervor. Es glänzte hell im silbrigen Nebel des Denkariums. Nach kurzem Zögern, streckte Voldemort seine langen, blassen Finger aus und berührte es. Seine dunklen, grauen Augen suchten Harry's Gesicht. „Und wie bist du an das Medaillon gekommen, mein Lieber?" Seine Stimme zitterte leicht.

Ich gab es ihm." Tom schlang einen Arm um Harry's Schultern. „In der ersten Nacht die wir zusammen verbracht haben."

Wenn Dumbledore dachte, die Unterhaltung in seinem Büro hätte eine seltsame Wendung genommen, zeigte er es nicht; er tauchte seine Feder gemächlich in das Tintenfass, und schrieb weiter.

Duhast es ihm gegeben?" Voldemort fuhr zärtlich über die silberne Kette. Seine Berührung streifte leicht Harry's Haut. „Das war ein großzügiges Geschenk, Tom. Aber vielleicht wäre ich an deiner Stelle genauso großzügig gewesen..." Harry sah auf und traf Voldemort's verdunkelten Blick. Seine Wangen wurden warm und er wandte sich schnell ab.

„Vielleicht bist du der Geist von Regulus Black, der zurück gekommen ist um mich zu jagen." Murmelte Voldemort gegen Harry's Wange.

Harry zog sich schnell zurück und verstaute das Medaillon wieder unter seinem Shirt. Es fühlte sich schwer und seltsam kalt an seiner Haut an.

„Ich bin nun bereit." Harry sah zu Tom, dann zu Voldemort, atmete tief ein und warf sich selbst in das Denkarium.

Es war Nacht in Little Hangleton. Aber diese Nacht fühlte sich merkwürdigerweise anders an, als die, an die sich Regulus Black erinnerte. Vielleicht, dachte Harry, verschwimmen alle Erinnerungen mit der Zeit, werden weniger Real... Die kühle Luft war voller Gerüche: der uralte, modrige Geruch von Eibe, vermischt mit einer Prise Lilie und Erde und Regen. Harry stand vor dem hohen Eisentor und blickte hoch zu dem Anwesen, welches wie eine blasse Erscheinung hinter den dunklen Bäumen schwebte. Er streckte seine Hand aus und berührte das Tor; das verregnete Metall war kalt unter seinen Fingern. Real. Es fühlt sich Real an. Die Luft wurde von einem sanften Flüstern des Regens durchzogen; kleine Tropfen fielen auf Harry's Gesicht und klammerten sich an sein Haar. Die Nacht war nun wie er, dunkel und undurchdringlich. Aber im nächsten Augenblick, vertrieb ein sanfter Wind die dunklen Wolken, und eine Mondsichel erschien am Himmel, und warf ein blasses, geisterhaftes Licht auf den Garten hinter dem Tor.

Schwere Schritte knirschten über den Kiesweg, und Harry sah atemlos zu, wie die vertraute Gestalt von Mundungus Fletcher, näher trat. Mundungus Fletcher im Riddle-Haus. Ich frage mich, ist bereits etwas von ihrem Silber in deinen Taschen? Mundungus hob eine flackernde Laterne hoch und betrachtete Harry mit seinen dunklen, perlenartigen Augen durch die Eisenstäbe. Harry hielt seinen Atem an und erwartete halb dass Mundungus sich an ihn aus der Zukunft erinnern konnte. Er hob seine Hand und berührte sein Regennassen, unvertrauten Locken. Regulus. Ich bin nun Regulus Black. Wirst du mich ebenfalls als Meister Black erkennen, oder wirst du dich an einen seltsamen Jungen mit einer Narbe erinnern können?Aber Mundungus seufzte bloß und murmelte: „Der Meister erwartete dich bereits. Folge mir."

Harry folgte Mundungs durch den Gartenpfad. Das schlurfen seiner Schritte war viel zu laut in der stillen Nachtluft. Er bemerkte, dass der durch den Mond erhellte Garten ein Gefühl der Vernachlässigung ausstrahlte; er war überwachsen mit Nesseln und langem, ungemähtem Gras. Wilder Artemisia strahlte im blassen Mondlicht, und dunkle Eiben ragten auf dem Weg. Der verlassene schwarze und silberne Garten strahlte eine gewisse Friedhofs-Atmosphäre aus, und Harry erinnerte sich plötzlich daran, dass der Friedhof, an dem Voldemort wieder auferstanden war, ziemlich Nahe liegen muss. Ich habe es beinahe vergessen. Das ist nicht das erste Mal dass ich Voldemort in Little Hangleton antreffe.Irgendwo in der Nähe, heulte eine Eule trauervoll.

Mundungus führte Harry in die enorme Eingangshalle. „Warte hier."

Er verschwand und Harry stand für einen Moment schweigend in der hohen, totgeschwiegenen Eingangshalle. Die Luft hier drin war kalt und muffig, und eine Gänsehaut formte sich auf seiner Haut. Von irgendwoher, konnte er das ticken einer Uhr hören, die den langsamen Rhythmus der Zeit maß, aus dem Takt mit seinem eigenen, rasenden Herzen. Harry sah die hohen Marmorwände hoch. Plötzlich bemerkte er drei, blasse dunkle Schatten an der Wand, als hingen hier einst Portraits. Vielleicht wollte der Dunkle Lord nicht an den Portraits seiner ermordeten Verwandten vorbei gehen.

„Der Meister wird dich nun empfangen." Mundungus tauchte wieder auf, und Harry folgte ihm wortlos in das Wohnzimmer, wo die dunkle Figur in den Schatten beim Kamin schon auf ihn wartete.

„Ah, Regulus." Harry konnte das schwache rascheln eines Umhangs hören als die dunkel gekleidete Figur ins Licht der flackernden Kerzen trat. Der Dunkle Lord. Harry verspürte einen dunklen Schauer als er das bekannte Gesicht erblickte, so kalt und grausam, und doch so schrecklich wunderschön... Tom. Voldemort. Du.

„Du wolltest mich sehen, Regulus?" Der Mann, der weder genau Tom, noch genau Voldemort war, trat näher. „Komm, setze dich zu mir ans Feuer. Mundungus, bring uns etwas Wein."

Mundungus nickte schroff und war dabei zu verschwinden, als Harry ihn am Arm packte. Er hatte bemerkt wie Mundungus' Blick länger als nötig, auf seiner silbernen Kette verweilt war und sein alter Zorn über Mundungus' Diebeszüge aus der Zukunft brodelte auf die Oberfläche. Harry lehnte sich vor und flüsterte in sein Ohr: „Sei Vorsichtig, Mundungus! Wenn du jemals das Haus der Blacks betrittst, wird es dir gut tun, dich daran zu erinnern dass auf unseren uralten Schätzen ein Fluch liegt, der sie vor stibitzenden Fingern schützt."

Mundungus' Augen weiteten sich und er schluckte hörbar. Dann nickte er kurz und eilte schnell zur Tür.

Der Dunkle Lord lächelte sanft. „Was war das, Regulus?" Er schwang seinen Zauberstab, und die Flammen im Kamin begannen einen warmen, goldenen Schein über den verdunkelten Raum zu werfen.

„Ah, hier ist Mundungs mit dem Wein. Du kannst jetzt gehen, Mundungs. Es erscheint mir, als wünscht Regulus mit mir im Vertrauen zu reden."

Mundungus schoss aus dem Raum und der Dunkle Lord näherte sich Harry. „Worüber wünschst du mit mir zu sprechen, Regulus?" Plötzlich stoppte Voldemort mitten im Schritt. „Was in Merlins Namen-?", fragte er in einem erschrockenen Flüstern und er starrte Harry an, als sei dieser ein Geist. „Was passiert hier? Was sind diese seltsamen Empfindungen die durch meinen Geist schweben? Es fühlt sich an, als würdest du meinen Geist, mit deinem Berühren..."

Erkennst du mich, Tom? Der Gedanke flackerte durch Harry's Geist und Voldemort's Augen weiteten sich.

„Dich erkennen? Regulus? Was ist das für eine Magie?" Voldemort trat näher und seine rubinroten Augen waren auf Harry's Gesicht fixiert. „Und warum nennst du mich 'Tom'? Woher hast du von diesem Namen gehört?"

Harry betrachtete das kalte, engelsgleiche Gesicht des Mannes vor ihm, der Dunkle Lord dieser unvertrauten Zeit, in diesem seltsamen Niemandsland zwischen Vergangenheit und Zukunft. Voldemort's Gedanken schwirrten durch Harry's Geist, dunkel und zerrissen durch Mord...

Erinnerst du dich an mich, Tom?

„Regulus?" Der Dunkle Lord war blass wie der Tod.

Ich erinnere mich an dich, Tom. Ich erinnere mich daran, dass du deinen Vater in diesem Raum umgebracht hast. Erinnerst du dich daran, Tom? Du hast mir in derselben Nacht davon erzählt, als du mir auch diesen Horkrux gegeben hast.

Harry spürte die plötzliche Furcht welche die zerbrochene Seele des Dunklen Lords durchzog, als er das silberne Medaillon aus seinen Roben hervorzog.

„Woher hast du das? Wer bist du?" Voldemort's Stimme war fast nicht zu hören. „Was bist du und woher kommst du? Du bist nicht Regulus; du bist ein Geist oder eine Art Traum. Was hat es mit diesen seltsamen Bildern auf sich, die meinen Geist so plötzlich erfüllen? Süße Träume von einem Jungen mit Augen die der Farbe des Todesfluchesgleichen? Er spricht in der uralten Schlangensprache, und seine Haut ist warm gegen meiner. Ich wusste nicht dass sich jemals etwas so süß anfühlen könnte..."

Harry streckte seine Hand aus und berührte das kalte Gesicht vor ihm. „Ich bin deine Seele, Tom. Aber heute Nacht, bin ich dein Mörder. Ich kam von der Vergangenheit und der Zukunft um die Zeit wieder in Ordnung zu bringen."

„Du bist meine Seele?", flüsterte der Dunkle Lord.

„Ich liebe dich, Tom." Harry's Herz hämmerte wild in seiner Brust und seine Finger umklammerten fest seinen Zauberstab. Er lehnte sich vor und bedeckte die Lippen des Dunklen Lords sanft mit seinen.

„Du liebst mich?" Voldemort's Worte waren wie ein bloßer Hauch gegen seine Lippen.

Ihr erster Kuss schmeckte nach Salz und Regen. Der zweite hatte den bitteren Geschmack von Furcht. Aber der dritte Kuss war süß und schmeckte nach Heide.

Harry richtete seinen Zauberstab auf das Herz des Dunklen Lords. „Avada Kedavra."