Kapitel 25 – Severus Snapes Nachfolger
Hermione kehrte nach dem Treffen direkt in ihre Wohnung zurück, um ihre Gedanken zu ordnen und den Aufruhr zu besänftigen, der in ihr tobte.
Sie war sehr erschrocken über ihre Reaktion auf Professor Jenkins. Äußerliche Schönheit hatte es bisher noch nie geschafft, sie derart leicht zu beeindrucken. Auch entsprachen weiche männliche Züge normalerweise nicht ihrem Geschmack. Und trotzdem berührte er etwas in ihr, das sie nicht zu benennen vermochte. War das die Auswirkung seiner Veela-Gene? Es erschien ihr leichtsinnig, einen solchen Mann tagtäglich mit Schülerinnen und Schülern zu konfrontieren. Aber Minerva McGonagall musste einen triftigen Grund gehabt haben, ihn trotzdem nach Hogwarts zu holen.
Über Severus Anzeichen von Eifersucht hatte sie sich anfangs gleichermaßen amüsiert und gefreut. Doch je finsterer sein Blick im Verlaufe des Gesprächs wurde, desto besorgter hatte sie sich gefragt, ob dieser Umstand nicht noch mehr dazu beitrug, seine Mauern wieder zu verstärken, nur um dieser quälenden Emotion auszuweichen.
Sie hatten sich unter den Augen der anderen für den übernächsten Sonntag im Labor verabredet und dann verabschiedet. Dieses Wochenende musste sie in London bleiben und arbeiten.
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Auch als sie am Samstag im Laden stand, gingen ihr weder Severus noch Jenkins aus dem Kopf. Sie brauchte dringend Bewegung und lenkte in der Mittagspause ihre Schritte zu Georges und Rons Laden.
Die Ladenglocke – wenn man bei den Geräuschen einer etwa 100köpfigen Schafherde überhaupt von einer Glocke sprechen konnte – ertönte. George tauchte hinter einem Berg merkwürdig anmutender Gebilde auf.
„Hermione! Hallo!", begrüßte er sie strahlend. Er hatte sich, abgesehen von langsam lichter werdenden Haaren, kaum verändert.
„Ich nehme an, du suchst meinen nichtsnutzigen Bruder?"
Hermione hob fragend eine Augenbraue.
„In letzter Zeit macht er sich rar im Laden. Der Eindruck drängt sich förmlich auf, dass er auf der Suche nach einem anderen Aufgabenfeld ist, aber zu feige, um direkt mit mir zu reden."
Ron war noch nie der Entschlussfreudigste gewesen, dachte Hermione. Seine Taktik, sich aus unangenehmen Situationen zu retten, bestand oft darin, durch Abwesenheit zu glänzen bzw. auszuweichen, bis die anderen die Nase voll hatten und ihrerseits eine Entscheidung trafen. Auch bei ihrer Trennung war sie letztendlich diejenige gewesen, die den entscheidenden Schritt getan hatte. Ihm selbst fehlte der Mut zur Trennung und seine Strategie beinhaltete, sie durch sein Verhalten zu provozieren, bis ihr der Geduldsfaden riss – mit Erfolg. Feigling, urteilte sie auch jetzt. Trotzdem gehörte er zu ihrem Leben und würde immer ein Teil davon sein, so wie auch Harry und Ginny.
„Richte ihm bitte aus, dass ich hier war, George. Er weiß ja, wo er mich findet."
„Na klar, schau doch auch mal wieder bei uns vorbei! Angelina und die Kinder würden sich sehr freuen!"
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Da ihr noch Zeit blieb, ging sie zu dem kleinen Cafe ein paar Häuser weiter. Es war für diese Tageszeit erstaunlich leer und sie bahnte ihren Weg zu einem freien Tisch am Fenster.
„Ms. Granger?", ertönte plötzlich eine Stimme links neben ihr. Sie blickte zur Seite und schaute geradewegs in die dunkelblauen Augen von Professor Jenkins. Im Gegensatz zum letzten Mal hatte er die Haare zusammengebunden, was sein Gesicht herber wirken ließ.
Sie stoppte entsetzt und wäre am liebsten wieder umgekehrt. Ihr Herz schlug bis zum Hals und mühsam formulierte sie die Worte „Guten Tag, Professor Jenkins."
„Möchten Sie sich nicht zu mir setzen?"
Hermione zögerte. Er lächelte sie freundlich an und deutete mit der Hand auf einen Stuhl. Sie ergab sich und nahm Platz.
Er hatte mehrere Beutel neben sich gestapelt und schmunzelte, als er ihren erstaunten Blick wahrnahm.
„Großeinkauf für Hogwarts. Ich wollte lediglich Zutaten besorgen, doch wie es so ist, hatten fast alle Kollegen noch den einen oder anderen Wunsch." Er lehnte sich entspannt zurück.
Hermione bestellte einen Kaffee und blickte auf die Uhr.
„Sie sind in Eile?"
„Nein, aber ich möchte die Mittagspause nicht zu lange ausdehnen, da mein Kollege allein im Laden ist."
„Wunderbar, dass wir uns hier treffen. Ich hätte Sie sonst in Ihrem Laden aufgesucht."
Er wollte sie in ihrem Laden aufsuchen? Warum?
Er schien ihre Gedanken zu erahnen. „Ich wollte noch einmal meine Hilfe bei der Herstellung des Trankes anbieten. Ich hatte den Eindruck, dass Professor Vanesse nicht sonderlich erbaut davon war, aber vielleicht können Sie noch mal mit ihm reden. Neville ist mein Freund und ich möchte gern helfen. Ich sehe, wie er unter der Situation mit seinen Eltern leidet."
Hermione seufzte. „Ich fürchte, da werden Sie bei Professor Vanesse auf Granit stoßen."
„Ja, der alte Herr scheint ziemlich störrisch zu sein", lächelte Jenkins. Doch den Rest seiner Gedanken behielt er für sich.
Eine Weile saßen sie schweigend da und genossen ihren Kaffee, bis Hermione das Wort ergriff.
„Es ist wunderbar, dass Sie eine Quelle für die Tabeti-Blätter gefunden haben."
„Es war ein glücklicher Zufall, wie das so häufig bei den seltenen Zutaten der
Fall ist. Ich bin in den Ferien oft in anderen Ländern unterwegs, um exotische Pflanzen und Kräuter zu suchen und zu studieren. Neville hat mich manchmal begleitet."
Hermione hatte ihren Kaffee ausgetrunken und schaute erneut auf die Uhr. „Es war schön, Sie wiederzusehen, Professor Jenkins."
Er schenkte ihr ein Lächeln, was noch immer in ihr nachklang, als sie wieder auf der Straße stand.
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Sie staunte nicht schlecht, als nur zwei Tage später am Montagmittag Jenkins ihren Laden betrat. Er blickte sich neugierig um und begrüßte sie fröhlich, als er sie erspähte. Libreria, die gerade Bücher einsortierte, ließ mit lautem Knall den Stapel zu Boden fallen, den sie in der Hand gehalten hatte und starrte ihn mit offenem Mund an.
„Ich konnte nicht widerstehen, mich an meinem freien Nachmittag einmal in Ihrer Buchhandlung umzusehen", meinte er gut gelaunt, ließ sich in der Tränkeecke häuslich nieder und hielt einen Beutel hoch. „Tupfwürmer", erklärte er. „Sie waren am Samstag noch nicht vorrätig und ich musste sie bestellen."
Hermione suchte nach ihren sprachlichen Fähigkeiten, doch ihre Stimmbänder verweigerten sich.
„Darf ich Sie in Ihrer Pause zu einem Kaffee einladen, damit wir unser Gespräch von neulich fortführen können?", fragte er.
„Gern", brachte sie hervor.
Libreria wankte auf der Leiter.
„Vorsicht!", rief Jenkins munter, reichte der völlig Verdutzten galant den Arm und geleitete sie sicher zu Boden.
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Sie saßen im Café wieder am gleichen Tisch.
„Erzählen Sie mir von Ihren Schülern, wie ist die Situation heute in Slytherin?", suchte Hermione einen Einstieg in das Gespräch.
„Zuerst möchte ich Sie bitten, mich Merian zu nennen. Obwohl wir uns erst zum dritten Mal begegnen, habe ich das Gefühl, dass wir uns schon ewig kennen. Neville hat mir viel von Ihnen und der gemeinsamen Schulzeit erzählt."
Sie war völlig überrumpelt, aber freute sich über seinen Vorschlag. „Gern. Ich heiße Hermione".
Er lächelte und nahm einen Schluck Kaffee, bevor er auf ihre Frage einging.
„Ich weiß, dass Slytherin früher eine Brutstätte für Zauberer war, die sich zur dunklen Seite hingezogen fühlten und ich habe noch ein paar Problemfälle, die in diese Richtung tendieren und die Tradition ihrer Väter und Großväter fortführen wollen. Ich versuche aber, gegenzusteuern. Insgesamt ist das Verhältnis zwischen den Häusern recht ausgewogen", meinte er. „Aber diese Häuserverteilung fand ich anfangs seltsam. So etwas gab es an meiner Schule nicht."
Da Severus Jenkins nicht kannte, hatte sie schon vermutet, dass er nicht in Hogwarts zur Schule gegangen war.
„Welche Schule hast du besucht?" Hermione merkte, wie leicht ihr das Du bei ihm fiel, wie unkompliziert überhaupt der Umgang mit ihm war.
„Accademia Magica" in Rom, eine kleine Schule, aber sehr individuell und schön, nicht weit vom Palatino entfernt. Inmitten all der alten Ruinen konnte man sie leicht vor den Augen der Muggel verbergen."
„Rom? Du bist nicht in England aufgewachsen?"
„Oh doch, die ersten Lebensjahre schon, aber mein Vater wurde dann im Auftrag des Ministeriums nach Rom versetzt und wir zogen mit. Ich war 8 Jahre alt, mit 9 wurden wir eingeschult."
„Und wann bist du wieder nach England zurückgekehrt?"
„Gleich nach Voldemorts Tod." Sein Gesicht hatte sich verdüstert.
Das Thema schien ihm sehr unangenehm zu sein und Hermione wollte nicht weiter nachfragen. Sie suchte schnell nach anderem Gesprächsstoff.
„Wie kommt es, dass du Hauslehrer von Slytherin geworden bist?"
Auf seinen fragenden Blick hin fuhr sie fort: „Bisher standen Hauslehrer immer dem Haus vor, in dem sie auch als Schüler waren."
„Ah, das meinst du. Nach dem Krieg hat sich einiges geändert. Nur Professor Slughorn war als ehemaliger Slytherin verblieben und er ging bald in den Ruhestand. Da ich Professor Snapes Nachfolge antrat, übertrug man mir die Aufgabe. Und ich glaube, so verkehrt bin ich in diesem Haus gar nicht." Er lachte.
Hermione suchte ein paar Sickel und Knut für den Kaffee zusammen und als sie wieder aufschaute, blickte er sie unverwandt und ruhig an.
„Ich möchte dich etwas fragen."
Sein ernster Ton ließ plötzlich Alarmglocken in ihrem Kopf schrillen.
„Wer ist Perus Vanesse?"
„W…wie? W…was?", stotterte Hermione schockiert. „Wovon redest du?"
„Ich bin nicht blind, Hermione", sagte er ernst. „Vergiss nicht, dass ich Tränkemeister bin. Ich erkenne den Gebrauch von Vielsafttrank."
Sie war so bestürzt, dass er die unverblümte Frage bereute.
„Es ist jemand, der unerkannt bleiben möchte? Minerva weiß Bescheid?"
Sie nickte.
Er blickte sie grübelnd an, bevor er schließlich meinte: „Keine Sorge, Hermione. Ich werde diese Entdeckung niemandem preisgeben. Vergiss einfach wieder, dass ich gefragt habe."
Vergessen konnte sie das sicherlich nicht, im Gegenteil, Hermione war äußerst alarmiert. Wieso hatte Severus nicht berücksichtigt, dass der Gebrauch von Vielsafttrank für einen erfahrenen Tränkemeister erkennbar war? Sie musste umgehend mit ihm sprechen.
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Severus Snape hatte sich gerade nach einem langen Tag im Labor auf dem Sofa niedergelassen, seine Beine ausgestreckt und ein Buch aufgeschlagen, als Hermiones Brief eintraf. Zuerst erstaunt, dann mit wachsender Besorgnis las er ihre Zeilen.
Lieber Severus, ich muss dir dringend etwas mitteilen, will dich aber nicht unangemeldet überfallen. Siehst du eine Möglichkeit, mich aufzusuchen, sobald du den Brief erhältst? Hermione
Er blickte auf die Uhr. Es war 17:50 Uhr, das hieß, Hermione würde vermutlich in Kürze ihren Laden verlassen. Er beschloss, zu apparieren und sie dort abzupassen. Auch wenn das Treffen mit Longbottom erst drei Tage zurücklag, vermisste er sie bereits.
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Hermione packte nach Ladenschluss noch Kartons aus, als es an der Tür klopfte. Sie schloss auf und sah erleichtert, dass Severus gekommen war. Sie bat ihn herein und schloss hinter ihm wieder ab. Anscheinend hatte er nur wenig von dem Trank eingenommen, denn die Wirkung ließ bereits nach.
„Was ist passiert?" Mit Erleichterung stellte er fest, dass es ihr gut zu gehen schien.
Sie nahmen in der Leseecke Platz.
„Ich war heute Mittag mit Merian Jenkins einen Kaffee trinken und er..."
An dieser Stelle runzelte er die Stirn. Jenkins! All seine Befürchtungen kamen mit einem Schlag erneut hoch.
„Ich nehme nicht an, dass du mich so eilig sprechen wolltest, um mir mitzuteilen, dass du mit Jenkins … Kaffee trinkst?", entgegnete er eisig.
Sie seufzte resigniert. „Es gibt keinen Grund, bissig zu werden, Severus. Und nein – deshalb habe ich dich sicher nicht aus deiner friedvollen Umgebung herausgerissen."
Snape lenkte ein. „So war es nicht gemeint. Also – was ist geschehen?"
„Er weiß, dass Perus Vanesse nicht echt ist, sondern ein Produkt von Vielsafttrank. Er fragte mich frei heraus, wer dahinter steckt."
Severus Snape erstarrte. Nur äußerst erfahrene Tränkemeister, die überdies noch über eine spezielle Gabe verfügten, konnten Vielsafttrank erkennen. Nicht einmal er selbst war dazu in der Lage. Der falsche Moody war tagein, tagaus vor seinen Augen durch Hogwarts spaziert. Er hatte den blonden Schönling eindeutig unterschätzt.
„Was hast du geantwortet?"
„Nichts, denn er versprach von sich aus sofort, diese Erkenntnis für sich zu behalten. Es hatte keinen Sinn, ihm vorzugaukeln, dass er sich irrt. Ich fand aber besser, dich schnellstmöglich darüber zu informieren."
„Das war die richtige Entscheidung, Hermione", murmelte Snape. „Es ist höchst ungewöhnlich, dass er die Fähigkeit besitzt, den Trank zu erkennen. Ich habe bisher nur einen alten Tränkemeister kennengelernt, der das vermochte, denn dazu gehört nicht nur das Fachwissen allein. Ich frage mich, was Jenkins jetzt mit dieser Feststellung anfangen wird."
„Ja, ich habe auch ein ungutes Gefühl. Ich halte Merian zwar für vertrauenswürdig, aber man kann nie wissen."
Merian?! Snape spürte, wie Ärger in ihm zu brodeln begann. Sie sprachen sich bereits mit ihrem Rufnamen an, obwohl sie sich vor drei Tagen zum ersten Mal gesehen hatten!? Was wollte Jenkins von Hermione? Versuchte er, über sie an Informationen über Vanesse zu gelangen oder – und hier versetzte es ihm einen schmerzhaften Stich – war er an ihr interessiert?
„Wie oft hast du ihn gesehen?", verlangte er zu wissen.
Das war zuviel für Hermione. „Das ist allein meine Angelegenheit, Severus! Du hast kein Recht, mein Leben zu kontrollieren. Ich habe akzeptiert, dass du Abstand brauchst, also respektiere bitte auch meine Privatsphäre!"
In seinen Augen glomm ein gefährliches Feuer. Er ging auf sie zu und packte ihre Handgelenke. „Beantworte meine Frage, Hermione. Ich muss wissen, ob er über dich versucht, meine Identität zu enthüllen."
„Du meinst also, der einzige Grund, warum ein anderer Mann mit mir spricht, ist der, Näheres über DICH zu erfahren?", entgegnete sie wütend.
Seine Augen sprühten inzwischen Blitze. „BEANTWORTE MEINE FRAGE, HERMIONE!"
„Lass mich los, Severus", zischte sie. „Du tust mir weh!"
Ihre Worte brachten ihn zur Besinnung, er ließ sie los und trat zurück. Sein Gesicht war weiß vor Zorn.
„Ich bin ihm zufällig im Café begegnet, als er Einkäufe für Hogwarts erledigte! Und er hat mich am Montag in der Buchhandlung aufgesucht, weil er neugierig war und sie bisher nicht kannte", erklärte sie ruhig. Mit Severus war in einem solchen Zustand wirklich nicht gut Kirschen essen.
„Weil er neugierig war und sie bisher nicht kannte..." Snapes Stimme troff vor Sarkasmus. „Und da habt ihr beschlossen, euch gleich mit dem Vornamen anzusprechen?"
„Es war seine Idee und ich sehe nicht, wo das Problem liegt! Er ist anscheinend sehr gut mit Neville befreundet und ich bin mit Neville zur Schule gegangen. Ich bin ein freier Mensch, Severus."
Snape wusste, dass sie Recht hatte. Schließlich war er ihr ausgewichen, hatte ihre Gefühle abgewiesen, von Zweifeln geplagt. Aber der Gedanke, dass sie sich Jenkins zuwenden könnte, peinigte ihn noch mehr.
Außerdem war er wütend auf sich selbst, dass er Jenkins nicht ernst genug genommen hatte. Der Mann konnte gefährlich werden. Was würde er mit dem Wissen anfangen, dass Perus Vanesse gar nicht existierte?
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Merian Jenkins saß in seinem Büro und beobachtete die Tupfwürmer, die er heute in der Winkelgasse abgeholt hatte. Er hatte sofort bemerkt, dass Vanesse unter dem Einfluss von Vielsafttrank stand und sich gefragt, wer sich wohl dahinter verbergen mochte. Schon während des Treffens mit Neville, Minerva und Hermione war ihm aufgefallen, dass zwischen Hermione und diesem alten Professor die Funken geflogen waren. Die beiden standen sich zweifellos sehr nahe.
Das bedeutete, dass hinter der alten schroffen Fassade ein wesentlich jüngerer Zauberer mit außergewöhnlichen Kenntnissen und Fertigkeiten im Tränkebereich stecken musste. Neville hatte ihm berichtet, dass Minerva Vanesse schon seit 45 Jahren kennt. So deutete alles auf einen gestandenen Zauberer ab 45 hin. Da Hermione ihm Gefühle entgegenbrachte, grenzte dies das Alter weiter ein.
Er beschloss, vorsichtig Nachforschungen anzustellen.
Die Charaktere sind – bis auf Merian Jenkins und seinen Großvater – von J. K. Rowling ausgeliehen. Das Schreiben bringt keine finanziellen Vorteile, aber viel Freude.
