AN1: Da einige Leute scheinbar sich darüber aufregen mache ich noch einmal darauf aufmerksam, das:
1. Die Geschichte ansich im englischen Original alleine dem ursprünglichen Author / der ursprüngliche Authorin gehört, und nicht aus meiner Feder stammt.
2. Ich nachweisslich explizit die Erlaubnis hatte, sie zu übersetzen, auch wenn diese zum Teil 5-6 Jahre alt ist.
AN2: As Some guys seem to take Notice of this Series i proclaim 2 things:
1. This Story itself and all Things in it (english and German Version) belong completely! to the original Authors and i am NOT the original Author.
2. I had the explicit PERMISSION to translate the English version, even if this Permision is 5 to 6 years old.
OK, On with the Story.
Samstag, 05. Juli
Fortsetzung
Godric's Hollow
17:00 Uhr
"Ich weiss nicht, ob ich das tun kann, Harry." Remus sah aus als wenn er kurz davor war, auf die Knie zu fallen.
Harry schien kurz zu zögern, als wenn er Remus die Zeit geben wollte, sich zu fangen. Er wusste durchaus, was der Mann durch machte, denn ihm war es in diesem Raum vor fünf Tagen ähnlich ergangen, nur das Drew es war, der ihn wieder beruhigte. Remus und er waren vermutlich die einzigsten Personen in der Welt, auf die dieser Raum eine derartige Wirkung hatte….obwohl Harry insgeheim Peter ebenfalls gerne diesem Raum ausset zen würde, bevor er sterben würde wohlgemerkt.
"Was zu tun, Remus? In diesem Haus zu sein? Oder in diesem Raum?"
"Beides. Wie kommst du damit klar?" Harry nahm nun an, das der Mann auf etwas ehrli ches hoffte, und dementsprechend antwortete er.
"Das Haus war relativ einfach, da ich in der Regel gut ein Dutzend Freunde um mich her um habe, die mir alle sehr am Herzen liegen. Ihre Energie und ihre Emotionen helfen mir, und das soweit, das mir schlicht die Worte fehlen es zu beschreiben. Dieser Raum? Ich verbringe meist gut 10 Minuten am Tag alleine in diesem Raum. Manchmal weine ich nur, manchmal schreie ich meine Wut hinaus, und häufig plane ich hier meine möglichen Rachepläne. Es waren bisher fünf Tage, Remus, und ich war heute noch nicht hier. Jedes mal wenn ich den Raum wieder verlasse, bin ich immer mehr geneigt, Voldemort, Petti grew, und jeden anderen, der sich mir bei den beiden in den Weg stellt, umzubringen." Dies klang zwar etwas sehr kalt, aber Remus konnte es durchaus verstehen.
"Ist es so einfach?"
"Wir sind alle grundverschiedene Personen, Remus, was bei mir vielleicht hilft, muss nicht unbedingt dir helfen. Und nein, es ist nicht so einfach, sondern es ist der einfachste Weg, es zu erklären. Mir machte es gestern noch genauso viel aus, wie am ersten Tag."
"Ich kann Lily regelrecht hören."
"Ich ebenfalls, vermutlich sogar besser, als du."
"Du hast noch die Erinnerungen ihrer Stimme? Du warst doch erst 16 Monate alt."
"Es ist ihr Tod, den ich höre, wenn Dementoren in der Nähe sind. Sie klingt dann so real, meine Erinnerung verdient einen Oscar für diese Wiedergabe." Remus hatte dies durch aus vergessen, denn das eine Jahr das er als Lehrer von Harry fungiert hatte, schien so weit entfernt.
"Hat dir Voldemort alles gezeigt, als du seine Erinnerungen gesehen hast?" Harry schüt telte den Kopf.
"Gottseidank nein. Er wollte diese Prophezeiung, aber er dachte wohl eher an eine mögli che spätere Rekrutierung….und sag es bitte nicht, denn es ist mir absolut Egal, welche Verschwörungstheorien Moody sich wieder ausgedacht hat: es gab kein Angebot, und ich würde es auch nicht annehmen!" Remus schien nun etwas an Ruhe zurück zu gewinnen…..vermutlich auf Grund von Harry's Aussage gerade.
"Ich habe nichts dazu gesagt, und ich werde es auch nicht sagen. Ich weiss das du dies niemals tun würdest."
"Da hast du verdammt Recht, Remus, das werde ich nicht, genauso wenig wie du oder Si rius es gekonnt hätten. Nicht nach dem, was er Mum und Dad angetan hat." Remus traf nun eine Entscheidung.
"Ich weiss, das du Tonks gesagt hast, das wir heute Abend nicht darüber reden müssten, aber ich wäre dazu bereit, wenn du möchtest." Harry hatte den gesamten Nachmittag dar über nachgedacht, bis er hier in den Raum kam und sah, wie der Freund seiner Eltern an diesem Thema innerlich zu zerreißen schien. Er war der Meinung, das Remus eine Pause brauchte und entschied sich dafür, nicht darauf zu bestehen.
"Nein, Remus, es muss nicht heute sein. Lass uns den Abend als Freunde genießen und später darauf zurück kommen. Ich werde am Morgen nach meinem Geburtstag nach Mi chigan zurück reisen, und ich denke das wir uns dann unterhalten werden." Harry ergriff nun den Arm des anderen Mannes und führte ihn sanft aus dem Zimmer, wo Tonks und Sophie auf sie warteten, wobei beide der Unterhaltung zugehört hatten. Tonks, die nicht gewillt war, sich und Remus als Paar zu offenbaren, hatte sich Sorgen darüber gemacht, das Harry Remus regelrecht auseinander nehmen würde. Sie sah nun dankbar zu Harry während beide sich weiter unterhielten.
"Vor oder nach dem Gespräch mit Dumbledore?"
"Vorher, denn ich möchte ihm soviel wie möglich vorwerfen können. Wenn du möchtest, kannst du gerne bei dem Gespräch anwesend sein." Das überraschte Remus nun doch et was.
"Du möchtest es nicht im privaten halten?"
"Ich würde mich um nichts in der Welt alleine mit dem Mann treffen." Es war gut, das Fred und George nicht in der Nähe waren, oder sonst würde Dumbledore sehr schnell von diesem Angebot erfahren.
"Du glaubst doch nicht wirklich, das er irgend etwas versuchen wird, oder? Der Minister würde dir das gesamte Aurorenkommando zu Hilfe schicken, und das weiss Dumbledore auch. Jeder weiss, das Rufus und du Verbündete seid." Travis Harry Harry über Remus' Bemerkung zu ihm erzählt: 'Du kannst dich jederzeit mit Dumbledore anlegen und dich für Harry entscheiden, denn dir würde Rufus Scrimgeour jederzeit helfen', oder zumin dest in ähnlichen Worten. Da er dies für keine schlechte Sache hielt, gedachte Harry die sen Vorteil durchaus auszunutzen.
"Wirklich komisch wie jeder bereit ist, mein Leben auf solche Dinge zu verwetten."
"Er würde dir nie etwas antun, Harry, er glaubt viel zu sehr an die Prophezeiung." Harry stellte nun die entscheidende Frage:
"Was ist mit dir, Remus, an was glaubst du?"
Sie befanden sich nun im Wohnzimmer, wo es genügend Möbel gab so dass jeder in Ruhe essen konnte, anstatt sich an den großen Tisch setzen zu müssen. Remus hielt nun in der Tür inne und sah Harry ernst an.
"Ich glaube das keiner von euch überleben kann solange der andere lebt. Diese Prophe zeiung hat sich in eine Art Eigenleben verwandelt, selbst wenn die eigentliche von Tre lawney falsch war, und ich weiss ehrlich gesagt nicht, was nun echt ist. Voldemort weiss seinen Teil der Prophezeiung, und er wird sich dir mit Sicherheit entgegen stellen. Der einzigste unbekannte Faktor ist "Die Macht die er nicht kennt". Ich weiss das du nicht daran glaubst, und vielleicht hast du sogar recht, aber ich weiss es einfach nicht, Harry."
"Wieso würde er sich mit entgegen stellen? Er hat mich bisher in Frieden gelassen, wobei ich einmal den Vater von Goyle ignoriere."
"Er ist derzeit damit beschäftigt, die Squibs auszulöschen und mit den anderen Werwöl fen eher zweifelhafte Allianzen auszuarbeiten. In gewisser Weise benimmt er sich, als wenn er den Kampf bereits gewonnen hätte, und er bereitet alles auf seine kommende Herrschaft vor und beseitigt deshalb jetzt schon einige Störfaktoren. Ich weiss nicht ob ich dies in seiner Situation tun würde, aber es geschieht definitiv. Und er wird sich dir mit absoluter Sicherheit entgegenstellen, Harry."
"Wartet er darauf, das ich Dumbledore für ihn umbringe?" Harry dachte dabei an die Theorie von Rufus, die er für sehr wahrscheinlich hielt und er wollte dazu Remus' Mei nung hören.
"Ich denke er versucht mehr über dich zu erfahren. Du bist derzeit für seine, aber auch für unsere Seite ein unbekannter Faktor, Harry. Du hast das bei dem Treffen heute gesehen, denn einige halten dich für schwach, während andere Angst vor dir haben, und der Rest gehören entweder zu dir oder zum inneren Zirkel des Ministers."
"Nun, ich werde sicher nicht so schnell irgend etwas daran verändern, also werden sie sich besser daran gewöhnen müssen."
"Wenn es nur so einfach wäre."
"Ich weiss, das nur wenige Dinge, die mit diesem Krieg zu tun haben, sehr einfach sind, Remus. Selbst wenn Dumbledore nicht so dumm wäre, irgend etwas zu versuchen, werde ich mich mit Sicherheit nicht alleine mit ihm treffen. Ich habe meine Geheimnisse, Re mus, Geheimnisse, die er liebend gerne heraus finden würde, und ich werde sicher nicht das Risiko eingehen, das er vielleicht in meinen Geist eindringen könnte. Ich denke aber, wir sollten nun in Ruhe etwas essen."
Und dies taten sie auch, wobei das Essen aus einer bunten Mischung mexikanischer Spei sen bestand, für welche Winky eine immer größere Vorliebe entwickelte, aber es waren auch normale, britische Speisen vorhanden, an die sich die Amerikaner langsam gewöhn ten. Die Unterhaltungen waren recht leise, und es wurde nur etwas ernster, wenn es um das Training der Jugendlichen ging. Wie Harry bereits Tonks gesagt hatte, wurde nichts besprochen, das Dumbledore nicht erfahren durfte. Es störte ihn auch nicht das der alte Mann von dem Pink-Zauber erfuhr, denn so würde er um einiges vorsichtiger werden.
Nach dem Essen, führte Harry, auf Remus' Bitte hin, diesem eine Erinnerung über den Angriff der Werwölfe auf Great Lakes im Denkarium vor. Dies war das erste mal, das die britischen Jugendlichen etwas derartiges in einem Denkarium sahen, und es war am Ende nur die reine Neugier, die Remus dazu bewegte, um diese Erinnerung zu bitten. Er wollte sehen, wie die amerikanischen Werwölfe kämpften, und ja, er interessierte sich auch für den eigentlichen Kampf zwischen Magiern und mit Muggelwaffen ausgerüsteten Men schen, denn solche Kämpfe waren sehr selten. Die Jugendlichen aus dem Ministerium waren ebenfalls sehr neugierig, nicht das es die anderen Erwachsenen nicht auch interes siert hätte.
Die beobachteten die Wiederholung in geschockter Stille, und Hermine legte ihren Kopf an Ron's Schulter, als der Werwolf Jeff Krupp sich verwandelte und Harry von hinten Angriff, dort aber von Harry und den Zwillingen aufgehalten wurde. Bill und Arthur wa ren wirklich erstaunt von dem Teamwork der drei aus WWW, aber auch von der Art, die zeigte, das sie eine wirkliche Gemeinschaft bildeten, und sie nicht nur auf Anweisungen von Harry wie "Geh dort hin, Fred oder George", sondern diese hatten ihre eigenen Ideen, die sie mit einbrachten, und es war ihnen auch möglich, ihm verrückte Ideen auszureden. Der Moment des Avada Kedavra führte dazu, das einige Leute tief einatmeten, darunter auch Sophie und Claudia. Harry beendete die Erinnerung in dem Moment, wo Dr. Parrish mit der Operation beginnen wollte, um die Schusswunden zu versorgen, denn er war der Meinung das den Leuten, die nichts von den Koffern wussten, genügend gezeigt worden war. Arthur drehte sich nun zu seinen Söhnen um und stellte die Frage, die ihn am meis ten beschäftigte.
"Ihr wart also gerade an dem Abend in der Schule zu Besuch, als die Werwölfe angriffen?" Die Zwillinge, die diese Erinnerung nicht gekannt hatten, hatten sofort einige Probleme in ihrer Aussage erkannt, und hatten gehofft, das ein unschuldiger Blick die Dinge beruhigen würde.
"Ja."
"In der Tat."
"Das hat eure Pläne für den Valentinstag sicher durcheinander gebracht, oder?"
"Wir waren später dort, Dad, vergiss bitte die Zeitdifferenz nicht." Angelina und Alicia nickten nun ebenfalls, wobei sie die wahren Gründe wenige Stunden nach den Ereignis sen bereits gehört hatten, und waren deshalb entsprechend vorbereitet.
"Belassen wir es bei dieser Geschichte. Harry, was um alles in der Welt hat dich dazu ge bracht, die Werwölfe derart anzugehen?" Harry konnte die Frage von Sophie ja noch ver stehen, aber bei jedem anderen sah es anders aus.
"Sie griffen mein zu Hause an, Arthur, hast du etwa erwartet, das ich mich unter meinem Bett verstecken würde?" Ar thur's Gedanken waren zum Glück nicht so weit gegangen.
"Niemand sonst schien bereit zu sein, sein Leben derart in Gefahr zu bringen."
"Das lag daran, das dies nur meine Erinnerungen waren und nicht die von anderen Leu ten. Ryan Chappelle und Art Hailey starben, während sie die Stellungen der Werwölfe außerhalb des Gebäudes angriffen, wobei sie mit ihren Besen durch das Dach hinaus ge langt waren, und Jim Bouton überlebte nur mit sehr viel Glück.. und diese drei hier wären auch dabei gewesen, wenn ich es zugelassen hätte." Er deutete nun auf Reiko, Sophie, und War rick. Bill ahnte bereits wo es drauf hinauslaufen würde, und obwohl er seinen Vater bewunderte der gewillt war, Harry's Wut auf sich zu ziehen, so entschloss er sich doch, schlimmeres zu verhindern. Er legte nun seine Hand auf Arthur's Arm und drückte ihn etwas kräftiger, so das er bemerkte, das dies nicht unbedingt eine freundliche Geste war.
"Dad, es reicht."
Es gab viele Möglichkeiten wie es ausgehen konnte, als Bill dies sagte, aber zum Glück kam es zu keinen Auseinandersetzungen, obwohl Molly später noch ein ernstes Wort mit Bill reden würde.
"Es tut mir Leid, Harry, ich wollte dich nicht permanent so angehen. Ich sehe dich nur als einen Sohn an, und dann sah ich in der Erinnerung, wie zwei meiner Söhne von Muggel waffen beschossen werden, und wie ihr beiden kurz darauf den Werwolf tötet, der den dritten Sohn beschossen hatte. Es ist manchmal verdammt schwer, dabei ruhig zu blei ben."
"Das weiss ich, aber es war ein einzelner Zwischenfall der vermutlich nie wieder gesche hen wird. Wir hatten einige Mühe, die vier Schulen wieder zu tarnen, und unsere Schutz zauber sind nun um einiges besser als früher." Das bedeutete allerdings nicht sehr viel, je denfalls aus Sicht von Fred und George. Dies hätte allerdings in dieser Situation nicht wirklich geholfen, weshalb sie sich ruhig verhielten.
"Er wusste aber, wer du warst."
"Du weißt schon, das ich berühmt bin, Molly, man muss nur eine von den Dutzenden von Zeitschriften lesen um zu wissen, wo ich während des Schuljahres bin. Sheen und Almei da wussten wer ich war, und wo ich war, mehr nicht. Sie hatten mich allerdings wohl nicht mit einkalkuliert, und mussten am Ende den Preis dafür bezahlen." Ron hatte nun eine sehr ungewöhnliche Frage.
"Dürfen wir die Narben der Wunden sehen?" Ron hatte bisher nur im Fernsehen ange schossene Personen gesehen, und das auch nur in den letzten Tagen. Molly war nun ein fach nur sprachlos, und widersprach nicht. Harry sah darin kein Problem, und hob sein Milwaukee Bucks T-Shirt an. Sein Körper bestand nicht mehr länger aus Knochen und Haut, aber er würde auch sicher nicht so schnell zum Mr. Michigan gewählt werden.
Es gab insgesamt drei kleine Schusswunden am vorderen Oberkörper, und drei gleiche, kleine Austrittswunden im Rücken.
"Sie sind nicht so berühmt wie die andere Narbe, aber wenigstens habe ich diese hier ge spürt." Hermine bemerkte nun die Halskette von Har ry, und trat näher um sie zu betrach ten. Niemand hatte sie bisher gesehen, außer wenn Harry sein Shirt auszog, allerdings hatte er sie den anderen Gruppenmitgliedern bereits gezeigt.
"Harry, was trägst du da? Das sind doch nicht…"
"Ja das sind sie, das Medallion besteht aus den Kugeln die mich trafen, und soweit ich verstand nennt man sie wohl Hülsen oder so ähnlich." Sie schaute nun genauer hin.
"Sag mir bitte, das die roten Punkte nicht das sind, was ich denke das es ist."
Harry's Stille sagte allen, was sie wissen mussten.
"Du liebst Symbole, oder?"
"Es ist mein neues Hobby. Der Mann verlangte sogar einen Aufpreis dafür, das dieses Blut auf ihnen blieb." Hier mussten nun fast alle lachen, insbesondere die Briten, denn keiner von ihnen außer den Zwillingen kannte bisher die Kette. Eine von ihnen lachte al lerdings nicht, sondern schien eher ein wütendes Gesicht zu vermeiden.
Hermine schüttelte nur den Kopf, einerseits aus Trauer andererseits weil sie leicht ge nervt war. Ihr Harry hätte niemals solche Dinge getan, wie es dieser hier tat, und sie wusste nicht recht, wem sie Vorwürfe dafür machen sollte. Harry hatte einen Fehler be gangen, als er Fred gesagt hatte, das sie die Zwillinge zu erheblichen Teilen dafür verant wortlich machte…..tief in ihrem Herzen wollte sie diese Schuld einzig und allein Dumbledore und Ron geben. Dumbledore, weil er Harry seit Jahren eine gute Familie verweigerte, wo er Liebe und die nötige Disziplin erfahren hätte, und Ron, weil, wenn ir gend jemand Harry diesen ganzen Unsinn hätte ausreden können, dann wäre es er gewe sen, sein "Stiefbruder". Und ja, sie erkannte durchaus, das Ron dank ihr nie die Gelegen heit dazu bekommen hatte. Die so rosafarbenen Gläser, die Hermine bisher im Bezug auf Dumbledore zu tragen schien, waren verschwunden, und nach dieser Erinnerung, die sie gesehen hatte, war ihr Verhältnis zu dem Direktor nun praktisch in das Gegenteil gekehrt. Sie war die letzte der Ministeriumsgruppe, die sich gegen Dumbledore wandte, aber in vielerlei Dingen war sie diejenige, die diesen Schritt bei weitem am ernsten nahm.
Hermine hatte es nie jemanden gesagt, aber sie war im Dezember kurz davor gewesen, ihre Eltern um einen Schulwechsel nach Michigan zu bitten, aber dann hatte der Besuch von Harry im Fuchsbau viele Dinge über den Haufen geworfen. Ihre Eltern hatten gene rell keine Probleme damit, das sie eine weit entfernte Schule besuchte, aber sie war we nigstens noch immer auf dem selben Kontinent wie sie. Hermine hatte ihnen bisher sehr wenig über den Konflikt mit Voldemort erzählt, wobei sie Harry's Gründe für den Nie dergang von Hogwarts als Schule benutzte. Sie versicherte ihnen, das sie keinerlei Gefüh le für Harry hegte, und sie selbst schien die meiste Zeit ebenfalls dieser Ansicht zu sein.
Trotzdem hatten sie ihr gesagt, das sie selbst am Ende diese Entscheidung treffen müsse, und sie war bis zu dem Moment wo sie Ron in der Luft hängend sah, völlig unentschlos sen gewesen. Dies war der Moment gewesen, der sie aufgeweckt hatte, und der ihre Lie be zu Ron erneut geweckt hatte. Sie verstand nie wirklich wieso sie ihn so liebte, abgese hen von der Tatsache das sie einen Freund wollte, der das genaue Gegenteil von ihr war, denn sonst hätte sie sich auch für Anthony Goldstein entscheiden können, und die Hoch zeitsplanungen beginnen können. Sie liebte Ron gerade weil er das genaue Gegenteil von ihr war, und er würde ein sie liebender und sie stützender Freund sein. Er hatte viel unge nutztes Potential, das nun immer mehr zum Vorschein kam, und so gesehen war die Tat sache das er nicht mehr in Harry's Schatten stand, ein großer Vorteil für ihn.
Sie sah nun zu Remus hinüber, und sie hatte ihn noch nie so durcheinander erlebt. Die Tatsache, das er wieder hier im Haus war, gepaart mit den Feindseligkeiten, die Harry in den letzten 12 Monaten ihm gegenüber gezeigt hatte, begannen ihre Wirkung zu zeigen. Der Junge-der-lebte selbst benahm sich dem Werwolf sehr freundlich gegenüber, und Hermine schämte sich dafür, gedacht zu haben, das dies ein psychologischer Trick von Harry gewesen war, um Remus in Sicherheit zu wiegen. Sie wurde nun von dem Gesche hen um das Denkarium abgelenkt, denn Harry war dazu überredet worden, seine Erinne rungen an das Jefferson Quidditch Spiel hinein zu legen. Ron und Ginny waren absolut fasziniert, und Ginny drehte sich nun zu ihren Zwillingsbrüdern um.
"Ihr beiden könnt wirklich gemein spielen, oder?"
"Wir mussten hier ein Example an ihr statuieren." Er sprach hier von Sally Jenkins.
"Sie ist aber eigentlich verdammt gut, wenn sie nicht gerade derart überrannt wird, und sie gehört sicher zu den besten Quodpot-Spielern der Schule." George lächelte nun ein fach.
"Das ist sie in der Tat, Jonas, und du bringst sie immer mehr mit ein." Jonas lächelte nur.
"Bist du etwa eifersüchtig, mein lieber Zwilling?"
"Natürlich nicht, ich habe meine Seelenpartnerin schon vor Jahren gefunden, nicht wahr, Alicia?"
"In der Tat."
"Wir haben aber nicht alle dieses Glück, oder?"
"Ich war nicht viel älter als du, als ich es sah. Du hast noch viel Zeit, Jonas, also gib die Hoffnung nicht auf."
"Eine herrlich lange Zeit, vielen Dank."
Eine Erinnerung über ein Quodpotspiel würde an einem anderen Abend folgen, da die Gruppe sich aufzulösen begann, und das Capture the Flag-Spiel würde in ein paar Tagen folgen. So war es jedenfalls geplant, aber es würden mehrere Wochen daraus werden. Nora und Bruce waren von Harry's Hausverwaltung derart beeindruckt, das sie ohne Pro bleme zustimmten, das ihr Enkel und ihre Tochter die Zeit hier verbringen durften. Es war auch ein Vorteil, das Dobby die Zimmerverteilung kurz vorher verändert hatte, und die Eltern so nie etwas ahnten. Harry war erneut erleichtert darüber, das sich alle soweit zu verstehen schienen. Seine Einigung mit Murray, ihr die Geschichten über Probleme zu erzählen, würde abgeändert werden müssen. Wenn er nur wüsste!
Remus und Tonks waren die letzten die gingen, und beide wurden für einen weiteren Samstagabend in der nächsten Woche eingeladen, wo auch „Das Gespräch" stattfinden würde. Harry war sich damit aber noch immer nicht so sicher, denn er war der Meinung, das es besser wäre, mit Remus kurz vor dem Gespräch mit Dumbledore zu reden, um ihm weniger Vorwarnzeit zu geben. Während Sophie und er sich für die Nacht umzogen, stellte sie noch eine Frage.
"Du hast Remus heute wirklich gut behandelt, ich dachte, ihr hattet euer Gespräch für heute geplant?"
"Ich wollte eigentlich anders handeln, aber dann sah ich seine Reaktion auf den „Todes raum". Sophie, er schien so innerlich zerbrochen, das ich es nicht über mich brachte, ihn noch weiter fertig zu machen, wenn ich es so sagen darf."
"Vielleicht kannst du euer Gespräch so anpassen, das es nur um deine Eltern geht und du das Thema „Wieso zur Hölle, hast du nicht während meiner Zeit bei den Dursley's auf mich aufgepasst" erst einmal außen vor lässt." Harry musste nun kichern.
"Weißt du, das gerade du die Worte „zur Hölle" gesprochen hast, ist etwas irritierend, Sophie."
"Ich weiss, das es dir gefällt." Das Licht war nun gelöscht und beide saßen auf dem Bett, während sie redeten.
"Ich habe auch nie gesagt, das dies nicht der Fall ist. Aber nebenbei, deine Idee ist bis auf eine kleine Sache wirklich gut."
"Und die wäre?"
"Ich muss leider wissen, wieso er nicht nach mir sah, um sicher zu gehen, das nicht nur der alte Mann mir die Wahrheit sagen kann, und er wird dem Veritaserum niemals zu stimmen, außer ich tue es ebenso. Ich werde Remus allerdings um einiges sanfter befra gen, als ich es eigentlich getan hätte, aber leider brauche ich das Wissen."
"Ich verstehe was du meinst, ich möchte es ebenfalls gerne wissen, denn vieles geschah dort, das man so nicht einfach übersehen kann."
"Ich hoffe wirklich, das er mir mehr sagen wird als „aber Harry, Dumbledore sagte, das es für dich so am besten wäre". Sollte dies geschehen dann werde ich nicht mehr so sanft vorgehen." Sophie gefiel diese Idee zwar nicht, aber wich nun zu einem anderen Thema aus.
"Glaubst du, das Tonks und er ein Paar sind? Ich habe zwar nicht gesehen, das sie Hände gehalten haben, aber sie hat ihn immer mit mindestens einem Auge beobachtet." Harry hatte dies ebenfalls bemerkt.
"Nun, sie hätte es mehr als einmal abstreiten können, und das hat sie auch jedes mal ge tan."
"Das ist eigentlich wirklich süß, egal wie groß der Altersunterschied auch sein mag. Also, was planst du jetzt?" er seufzte und kroch zu ihr hinüber, während er überlegte, wie er es am besten beantwortete.
"Ich plane derzeit garnichts, sondern denke nur nach. Ich denke das diese letzte Woche mit Ron und Hermine dazu geführt hat, das ich Remus etwas besser verstehen kann."
"Du siehst zwischen euch dreien und den Herumtreibern parallelen?" Ihre Beobachtungs gabe war wirklich erstaunlich.
"In der Tat, und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr bereitet es mir Sorgen. Peter Pettigrew war der Geheimnisverwahrer, weil sie Voldemort abzulenken versuchten, aber auch vielleicht noch Dumbledore. Der logischste Verwahrer wäre Sirius gewesen, aber das wäre zu offensichtlich. Also, wieso haben sie nicht Remus gewählt? Als Werwolf hätte er nicht so sehr unter einer Folter gelitten, und ich habe gelesen, das ihr Geist noch stärker geschützt ist als normal."
"Sie haben ihn als Verräter im Verdacht gehabt, oder?" während der letzten neun Monate hatte Sophie fast alle Geschichten von Harry und seinen Erfahrungen mit erlebt, teilweise auch dank des Denkariums in Bildern….genügend jedenfalls, um für sie einige Dinge logisch erscheinen zu lassen. Wenn jemand etwas über die Geschichte des Harry Potter schreiben könnte, dann war sie es.
"So wurde es mir in meinem dritten Schuljahr erzählt, wobei er mir nur sehr wenig über seinen Teil in diesem Fiasko erzählte. Ich muss mich allerdings fragen, ob dies auch einer der Gründe war, wieso er sich nicht um mich kümmerte, das es zum Teil an seiner mögli chen Wut auf Mum und Dad lag, dafür das sie ihn für den Spion hielten."
"Du glaubst also das sich Ron und Hermine derzeit wie Remus fühlen, weil du ohne es ihnen zu sagen verschwunden bist?"
"Das glaube ich in der Tat. Ich weiss, das es nicht in der selben Form geschieht, und sie haben nur Vermutungen über das Wissen von Neville und Luna….aber…ich weiss es einfach nicht, Sophie, ich weiss einfach nicht, was ich tun soll." Sophie wusste das es ihre Aufgabe war, ihn wieder aufzurichten, und sie nahm diese Aufgabe sehr ernst.
"Harry, du hast das Beste getan, was dir möglich war, wenn man deine vorhandenen In formationen zu der Zeit bedenkt. Dir gelang die Flucht aus einem Haus, das praktisch permanent unter Beobachtung stand und bist in Michigan eingetroffen noch bevor deine Feinde und möglichen Verbündeten überhaupt ahnten, das du das Land verlassen hattest. Mir gefiel es damals nicht, aber nachdem ich mich in dich verliebt hatte und all die Din ge, hat sich meine Sichtweise doch verändert, nachdem ich die Situation nach deiner Flucht gesehen habe, und ich bin noch immer erstaunt, wie glatt es gelaufen ist." Harry lächelte nun leicht und umarmte sie fest. Der Grosse, Böse Harry James war kurz davor, manche Dinge zu übernehmen, aber er ignorierte ihn kurzerhand.
"Ich hätte es ihnen sagen sollen, bevor ich in das Flugzeug stieg. Ich hätte Hermine vom Flughafen aus anrufen können, denn ihre Telefonnummer hätte nicht so schwer herauszu finden sein können. Selbst wenn sie Dumbledore gewarnt hätte, hätte er nichts mehr tun können." Sophie sah nun direkt zwei große Löcher in dieser Theorie.
"Harry, du reagierst hier über, und obwohl es wirklich Nobel ist von dir und ohne Hinter gedanken, so macht es das ganze doch weiterhin nicht wieder wett. Zum ersten, Dumble dore hätte deine Flugverbindung problemlos herausfinden können und dich während dei nes Zwischenstops in O'Hare aufhalten können. Es wäre vermutlich sogar sehr einfach gewesen, da du dich dort nach deiner Flucht etwas entspannt hattest, obwohl du nach dei nem ersten echten Flug noch immer etwas aufgeregt warst. Zum anderen bezweifele ich, das Hermine sich mit einem Anruf in der Art von „Hallo Hermine, ich möchte mich jetzt verabschieden, da ich jetzt nach Amerika fliege." Als er dies hörte, schien er aber noch immer nicht wirklich überzeugt.
"Aber es wäre immer noch besser als das Bill es ihr und Ron vor allen Leuten sagt."
"Woher kommt das jetzt, Harry? Hat der Anblick von Remus im „Todesraum" deine Schuldgefühle erneut geweckt?" Sie erwähnte allerdings nicht, das Harry bisher keine wirklichen Schuldgefühle gehegt hatte.
"Ich denke ja, ich habe die ganze Woche über nicht über diese Dinge nachgedacht, selbst nachdem ich mehrmals mit ihr geredet hatte. Ich mache mir einfach Sorgen, das sich die Geschichte erneut wiederholen könnte."
"Sie würden sich niemals derart gegen dich wenden."
"Wieso nicht? Habe ich mich nicht zu erst von ihnen abgewandt? Und das nach den ers ten Verdachtsmomenten und selbst wenn sie nur bei Hermine vorhanden waren." Sophie begann sich nun doch Sorgen zu machen.
"Du hast dich nicht von ihnen abgewandt, Harry, sondern die Ereignisse haben dich zu diesem Handeln gezwungen. Dumbledore hätte alles getan, um dich an der Flucht zu hin dern, und einer von ihnen hätte dich durchaus, wenn auch unfreiwillig, verraten können. Und nebenbei, selbst wenn sie gedacht hätten, das sie unter sich sind, so weiss doch kei ner wieviele Abhörzauber er auf sie und ihre Nähe platziert hatte. Du warst einfach nur vorsichtig, und nicht mehr."
"Sophie, ich habe keine Zweifel an meiner Flucht, sondern nur wegen dem Chaos, das ich auf Grund meines Abgangs hinterlassen habe."
"Daran habe ich garnicht gedacht."
"Definitiv nicht."
"Beweise es mir." Dies weckte Harry nun aus seinen Gedanken, und er begann zu La chen.
"Hmmm, Legilimentik ist das heutige Spiel. Das könnte interessant werden, wo ist mein Zauberstab?"
"Versuch es garnicht erst, Mister, du kannst jeder Zeit auf der Couch schlafen." Sie lach te allerdings als sie dies sagte, und Harry reagierte entsprechend und ging nicht weiter auf das Thema ein.
Harry würde in den nächsten Tagen noch öfter über das Thema nachdenken, würde aber nichts weiter zu Ron oder Hermine sagen. Er würde soweit gehen das er manche Dinge die er mit Sophie unternahm, auch mit ihnen unternahm, und die vier kamen dadurch im mer besser mit einander klar. Zumindest für die nächsten beiden Tage.
Montag, 07. Juli 1997
Abendbrotzeit
The Hollow
Der Sonntag war ein reiner London-Tag, da die Amerikaner eine Stadtrundfahrt inklusive aller Sehenswürdigkeiten machen würden. Harry und Neville hatten London nur während der Übergangszeit vor Harry's Abflug erlebt, und gleiches galt auch für die Weasleys, weshalb es dazu kam das Hermine und Luna während des Morgens und des gesamten Nachmittags Fremdenführer spielten. Es sei angemerkt, das alle Jugendlichen daran teil nahmen, und damit war es eine recht große Gruppe, welche die Straßen entlang ging. Es gab allerdings einen ungewöhnlichen Zwischenfall, als Dobby und Winky, welche ihnen getarnt folgten, jemanden bemerkten, welcher ihnen ebenfalls zu folgen schien. Der Mann unternahm alles mögliche um nicht bemerkt zu werden, aber Winky gelang es, ihn mit ihrer Kamera zu photographieren. Sie zeigte das Bild Harry später am Abend, aber er erkannte den Mann nicht, wobei dieser etwa Mitte 40 zu sein schien und völlig unauffäl lig wirkte. Er würde das Bild später Rufus zeigen, denn dieser war zum Abendbrotessen eingeladen, und er hatte die Hoffnung, das dies vielleicht ein Mitarbeiter des Ministeri ums war, der als eine Art Leibwächter fungierte.
Am nächsten Abend, während des Essens:
Rufus Scrimgeour, sass, sehr zu seinem eigenen Vergnügen, im Wohnzimmer von Harry und hatte eine Coca Cola in der Hand, und vor ihm lag ein Stück Pizza, während er von dem Rest der Gruppe, die noch nicht einmal 20 Jahre alt waren, umgeben war. Die Szene ähnelte irgend wie der MTV-Show "Choose or Lose", wo Bill Clinton Fragen von Schü lern beantwortete….es sie aber angemerkt, das alles, was hier gesagt wurde, blieb auch innerhalb des Hauses…..und für jede Frage, die er beantwortete, konnte er eine Frage stellen, obwohl er dies nicht jedes mal tat. So kam es zu einer lockeren Frage-und-Ant wort-Runde; dies würde sicher nicht jeder Hochschulabsolvent mit dem Regierungsober haupt ihres Landes erleben dürfen. Hier einige Höhepunkte:
"Haben sie je daran gedacht, Fudge zu schlagen? Die gesamte Zeit über, aber ich habe mich mühsam davon abhalten können. Ich habe ihm mehr als einmal indirekt ein Bein gestellt, aber es sah immer wie ein Zufall aus."
"Auf magische Weise oder physisch?"
"Sowohl als auch, Warrick, er schien auch nie zu bemerken, das diese Dinge immer an meinem Geburtstag geschahen. Wie dieser Mann Minister wurde, werde ich wohl nie verstehen, denn ich habe ihn definitiv nie gewählt."
"Dumbledore's größte Stärke, und das kann Harry sicher bestätigen, ist die Tatsache, das es immer so aussieht, als wenn er sich um alles Sorgen machen würde, das mit einem zu tun hat. Er ist immer irgendwie von so einer Art großväterlichem Lächeln umgeben, selbst wenn er nicht der Großvater ist, und damit lullt er einen immer ein. Ausserdem kann der Mann einen regelrecht zu Tode reden. Als ich Schulsprecher war, verlor ich jede Diskussion mit ihm, weil er einfach nicht darauf einging, und ich irgendwann wieder zu meinen Studien zurück musste, denn sonst hätte ich noch die gesamte Nacht über geses sen." Er stellte nun Neville die nächste Frage:
"Wieso hast du deinen Freunden nie gesagt, das dein Cousin der Chef der Auroren und jetzt Minister ist? Harry wäre beinahe aus seinem Sessel gefallen, als er dies im Februar erfahren hatte." Neville schien etwas irritiert, obwohl es keine Frage war, die so ähnlich klang wie "Schämst du dich für mich, oder was?".
"Ich weiss es nicht, ich wollte vermutlich einfach nicht wie Draco Malfoy wirken, der immer mit seinem Vater angibt, oder der sich immer auf ihn beruft, wenn er in Proble men steckt. Ich denke, das mit einfach die damalige Situation, so wie sie war, gefiel." Ru fus lächelte nun, aber im Innern, dachte er, das es eigentlich eine Schande war, das er so aufwachsen musste, wenn man die Situation von Frank und Alice bedachte. In gewisser Weise erging es Harry besser als Neville, zumindest dachte dies der Minister zu dieser Zeit. Er machte nun innerlich einige Pläne, sich mehr um Neville zu kümmern. Das nächste:
"Was machen wir mit Hogwarts? Der Fluch für Verteidigung scheint zumindest für das nächste Jahr gebrochen zu sein, außer Lupin stürzt in den nächsten Wochen und verletzt sich. Zaubertränke scheint sich auch normalisiert zu haben, selbst wenn der junge She pherd es sich zur Aufgabe gemacht zu haben scheint, McGonagall in den Wahnsinn zu treiben….streng genommen keine schlechte Idee, denn sie ist wirklich unnötig Streng. Er ist ein interessanter, junger Mann, und das genaue Gegenteil des ehemaligen Freundes des alten Mannes. Nein, die einzigsten Fächer die mir noch Sorgen machen sind Geschichte der Magie und Wahrsagen, aber diese Klassen haben keine wirkliche Priori tät, und sind derzeit die Mühen nicht wert. Pflege magischer Geschöpfe ist jetzt wirklich ungefährlich, wobei dies nicht negativ gemeint ist, aber derzeit gibt es eigentlich nieman den der es unterrichten könnte und ich persönlich bin derzeit mit Hagrid zufrieden, solan ge er keinen seiner Schüler in Gefahr bringt." Die Ereignisse der letzten beiden Jahre hat ten in der Tat dazu geführt, das Hagrid's Begeisterung für das Amt des Lehrers nachge lassen hatte, und er hatte Dumbledore insgeheim darum gebeten, aus dem Vertrag entlas sen zu werden, um sich auf seine Aufgaben als Wildhüter und den Orden konzentrieren zu können. Aus unbekannten Gründen war es Dumbledore gelungen, den Halbriesen dazu zu überreden, noch ein Jahr zu unterrichten, bevor sie sich erneut damit beschäfti gen würden. Hagrid war kein Mitglied der Liga und Harry und er waren diesen Sommer noch nicht auf einander getroffen. Bill hatte ihn allerdings zur Hochzeit eingeladen, so das es interessant werden dürfte, wie es dem großen Mann gelingen würde, Harry auszu weichen, indem er ablehnte.
"Was ist mit unserem Bruder Charlie? Er wäre doch eine Möglichkeit." Der Minister er wähnte nun etwas, das Charlie nie erwähnt hatte.
"Oh, ihm war die Stelle noch vor Hagrid angeboten worden, nachdem Kettlebaum in Rente gegangen war. Der Schulrat hatte einige Mühe, Hagrid als Lehrer ernst zu nehmen…..nun ja, heutzutage noch immer, aber sie waren nicht gewillt, dem Vertrag mit Hagrid zuzustimmen, solange Dumbledore nicht noch andere Alternativen geprüft hatte. Dumbledore hatte damals das Recht nach seiner Planung Lehrer zu engagieren, aber es gab sicher einige Dinge, in die er sich nicht einmischen wollte. Dein Bruder hat übrigens umgehend abgelehnt, denn er war der Ansicht, das seine Arbeit mit den Drachen für ihn wichtiger sei." Charlie hatte seine geliebten Drachen nicht verlassen wollen, und sei es nur um seine jüngeren Geschwister zu unterrichten, aber er hatte es ihnen nicht gesagt, um ihre Gefühle nicht zu verletzen. Rufus hatte dies allerdings nicht gewusst, weshalb der eine Weasley später in der Woche während der Hochzeit von Bill und Fleur im Fuchsbau noch einiges zu hören bekommen würde.
"Haben sie einmal nach Umbridge in Azkaban gesehen? Wie geht es ihr?"
"Ron, unsere Lieblings-Ehemalige-Inquisitorin gewöhnt sich wirklich gut in Azkaban ein…..gut für uns, schlecht für sie. Laut den Berichten die ich bekomme, schreit sie lautstark nach Fudge. Wenn sie nur wüsste, wo Fudge ist." Die sagte er in einer eher emotionslosen Stimme, denn Ru fus wusste nicht, wem Harry etwas über die Hintergrün de gesagt hatte. Diese Gruppe bestand auch nur aus So phie, Fred, George und Drew…Drew allerdings auch nur, weil er Fudge früher einmal getroffen hatte, und das auch nur dank seiner Mutter. Harry würde es Rufus später in privatem Rahmen erklären.
"Wie lange wird sie wohl durchhalten?"
"Die Dementoren waren keine wirklichen Freunde von ihr, soweit ich gehört habe, so dass ich denke, das sie in ein oder zwei Jahren versterben wird. Sie hassen es, wenn man ihnen befiehlt, Jugendliche anzugreifen, als wenn sie Attentäter wären. Aber Leute wie sie stören sie nicht wirklich. Das Warum irritiert mich noch immer, aber ich beschwere mich nicht wirklich darüber."
"In welchem Haus waren sie? In welchem Haus war Dumbledore?"
"Ich war ebenfalls ein Gryffindor, im Jahrgang ab 1965. Ich war ein Jahr über den Weas ley-Eltern, und ich war einfach zu Alt, um irgend etwas mit den jungen Schülern anzu fangen….keine Sorge, das war nur ein Scherz. Dumbledore war ein Hufflepuff, ob wohl der Jahrgang sehr zweifelhaft war. Er ist mindestens einhundert Jahre alt, wenn nicht sogar noch älter. Wisst ihr, wir werden deutlich älter als die Muggel. Ich muss auch zugeben, das der alte Mann die Eigenschaften der vier Häuser in sich trägt, und das ist ei ner der Gründe, wieso Harry mich so sehr an ihn erinnert…..werde bitte nicht wütend, Harry sondern denk einfach darüber nach." Harry sah ihn nun mit einem unschuldigen Lächeln an.
"Wieso sollte ich kein wirkliches Interesse am Amt des Ministers für Magie haben."
"Du wirst eines Tages ein guter Politiker, Harry. Aber im Ernst: Dumbledore ist absolut loyal, und damit eher ein Wesenszug für Hufflepuff. Aber gerade seine absolute Loyalität ist oft sein Problem, aber er ist einfach zu alt, um sein Denken zu ändern und ich werde ihn nicht dazu zwingen. Er ist so Stark und mutig wie ein Gryffindor, und das musste selbst Voldemort zugeben, und das tue ich ebenfalls. Er ist äußerst klug, ähnlich einem Ravenclaw, und ich denke ich muss dir nichts über seine Slytherin-Seite erzählen. Insge samt ist Harry ihm sehr ähnlich, wenn auch nicht in allen Dingen."
"Sie haben ihre Hausaufgaben gemacht, Minister."
"Ich habe durchaus meine Momente."
Die Diskussion wandte sich nun den Geschichten aus der Zeit des ersten Krieges gegen Voldemort zu, und wieso die meisten Todesser einer Gefangennahme entweder entkom men waren und geflohen waren, oder sie hatten einfach gesagt „Ich stand unter dem Im perius-Fluch".
"Der einzigst sichere Weg solche Dinge zu testen wäre das Veritaserum, und weder Fud ge, Bagnold noch McLaws würden je zustimmen. Ich denke McLaws machte sich mehr sorgen darum, was heraus kommen würde, während Fudge praktisch den Malfoys gehör te und das Bekanntwerden dieser Beziehung wohl nicht riskieren wollte. Wer weiss schon, was sich Bagnold dachte, obwohl ich ihr eigentlich dankbar für meine Beförde rung bin, und deshalb werde ich mich nicht im schlechten zu ihr äußern." Millicent Ba gnold war die Vorgängerin von Fudge gewesen, bevor sie sich weigerte, sich zur Wieder wahl zu stellen, und der Grund dafür war bis heute unbekannt. Selbst Fudge, hatte sich dazu unter Veritase rum vor seiner Gedächtnisanpassung nicht äußern können, und Sarah Westbrook hatte definitiv diese Frage gestellt. Bagnold lebte heutzutage in Irland und war hin und wieder Gastlektorin an der Mi chael Collins School, deren Schulleiter ein en ger Freund von ihr war. Lafayette McLaws war während des Zwischenfalls in Godric's Hollow der Minister gewesen, obwohl er es später Dumbledore überließ, das Chaos zu beseitigen. Er war später aus „gesundheitlichen Gründen" zurück getreten, wobei er ein deutig Probleme dabei hatte, dies mit ernster Stimme zu sagen. McLaws war derzeit der Lehrer für Geschichte der Magie an der Maple Leaf School of Magic in Kanada, und er äußerte sich sehr selten zu seiner früheren, politischen Karriere, wobei die wenigsten Lehrerkollegen und Schüler davon überhaupt wussten.
"Hätte Fudge damit durchkommen können? Seine Weigerung, irgend etwas zu machen, muss wirklich frustrierend gewesen sein."
"Fudge hätte es mit sehr viel Glück und viel Bemühen umgehen können. Wisst ihr, der Mann stand keineswegs auf der dunklen Seite, sondern seine Seite hieß "Tue Garnichts". Es war nur so, das diese Einstellung sich sehr zum Vorteil von Malfoy und seinen Freun den auswirkte, anstatt zu Gunsten von Dumbledore. Wenn man derart in seiner Nähe ar beitet wie wir ist es schwer zu sagen, wo seine Sympathien liegen, und in diesem Fall war er einfach nur Faul und selbstgefällig, aber keineswegs gefährlich. War es frustrierend, unter ihm zu arbeiten? Absolut, insbesondere, seit Amelia die offizielle Linie fast über schritt, als sie sagte, das Regeln nun einmal Regeln sind, und das der Minister zumindest etwas Vertrauen verdiene. Es erscheint mir jetzt sehr unwirtlich sich zu beschweren, denn ich profitiere von dieser Politik, aber damals war es sehr nervig."
Rufus erzählte nun einige Erlebnisse aus dem ersten Krieg mit Voldemort, und erzählte danach, in einer gekürzten Form, wie er, Travis Biller, und Sarah Westbrook über die Jahre hinweg ein so eingespieltes Team wurden…sie waren bereits seit sechs Jahren als Team verbunden, bevor Bagnold Rufus zwangsbeförderte, während Rob Graham sei nen Platz übernahm. Insgesamt waren es sehr interessante drei Stunden, in denen sie er fuhren, wie das Ministerium funktionierte, aber auch, wie es in der Vergangenheit funk tionierte, und es verdeutlichte die Möglichkeiten der Zukunft. Es war zwar nicht Teil des offiziellen Trainingsprogramms, da Rufus offiziell nicht daran teilnahm, aber er erkannte durchaus die Gelegenheit, sich besser mit den Jugendlichen zu verstehen, welche in naher Zukunft eine wichtige Rolle in der Zukunft des Landes spielen würden, sei es in der Wirt schaft bei Fred, George, Lee und Harry; in akademischer Sicht bei Neville und Hermine; in sportlicher Sicht bei Harry und Angelina; In den Medien bei Luna und Alicia; sowie im Ministerium selbst bei Ron und Ginny. Die Amerikaner waren hier die unbekannte Größe, und Rufus war erstaunt darüber, das Harry in den Noten innerhalb der Gruppe eher im unteren Drittel stand, obwohl Harry und Drew mögliche kommende Auroren wa ren…und der Minister war noch immer der Ansicht, das Harry nach dem Ende seiner Quidditch-Karriere den Auroren eines Ministeriums beitreten würde, denn ihm gefiel die se Arbeit scheinbar einfach zu sehr, als wenn er nur von der Seitenlinie aus zusehen könnte, insbesondere, wenn Voldemort wieder aktiver würde, was unvermeidbar war.
Und noch etwas, das man nicht übersehen durfte: Rufus besaß keine eigenen Kinder, und es gefiel ihm durchaus hier als Mentor zu fungieren, insbesondere in einer so grundver schiedenen Gruppe wie hier. Er hatte wirklich sehr viel Spaß an seiner Arbeit, und einige Beziehungen in seiner Jugend hatten ihm recht schnell gezeigt, das seine üblichen 90 Stunden in der Woche im Büro sich nicht ohne weiteres mit einer Familie vereinen lie ßen.
Er stand nun auf, um zu gehen und Harry brachte ihn zur Eingangstür.
"Herr Minister, vielen Dank das sie hier waren, ich hoffe das sie wissen, das sie jederzeit hier willkommen sind, oder an jedem anderen Ort wo ich lebe." Rufus war wirklich posi tiv überrascht von dieser Aussage, und lächelte. Er würde später noch etwas sehr starkes für Travis kaufen, da es Travis war, der ihm diese Allianz mit Harry nahe gelegt hatte.
"Danke sehr, Harry, es hat mir wirklich Spaß gemacht mit dir und deinen Freunden zu sammen. Ich bin mir sicher, das wir uns nächsten Monat des öfteren sehen werden und dann natürlich noch auf Bill's Hochzeit."
"Das wird sicher eine wilde Sache, und ich werde mich anschließend mit Dumbledore treffen. Nehmen sie sich bitte auch etwas Zeit, da ich sie gerne als Zeugen dabei hätte." Rufus und Travis hatten übrigens um 10 Galleonen gewettet, das Harry vielleicht Dumb ledore direkt nach St. Mungo's schicken würde, wobei Biller davon ausging, das Dumble dore alles versuchen würde, um einen Kampf zu verhindern, und vielleicht sogar soweit gehen würde, regelrecht auf die Knie vor Harry zu fallen. Rufus ging davon aus, das der alte Mann nicht in der Lage wäre, sich zurück zu halten, und versuchen würde, Harry wieder zu bevormunden und das solange, bis Harry anfangen würde, mit Flüchen zu ant worten.
"Ich würde das um nichts in der Welt verpassen wollen."
"Würde es sie stören, mir noch eine eher private Frage zu beantworten?"
"Habe ich nicht den ganzen Abend über deine Fragen beantwortet?" Heh heh.
"Nun, das ist selbst für meine Freunde nicht so einfach offensichtlich. Sie müssen darauf nicht antworten, aber…wer ist ihr Informant in Hogwarts?" Rufus' Lächeln erschien nun erneut, während er darüber nachdachte.
"Was lässt dich glauben, das ich einen habe?"
"Woher wüssten sie sonst, das das Shepherd versucht, McGonagall in den Wahnsinn zu treiben?"
"Das hast du also mitbekommen? Nun, Harry, mein Informant in Hogwarts ist niemand anderes als Shepherd, wobei sein Vater ein Zimmerkamerad von Bruce Lovegood und mir war, dem einzigsten Gryffindor in seiner weitläufigen Familie, denn der Rest war im mer in Slytherin. Ich bin der Pate von zwei Personen in dieser Welt, und Maya Biller ist bei weitem die jüngste davon." Es ergab nun alles einen Sinn für Harry, und so musste er nun lächeln.
"Oh je."
"Er mag damals genauso wie ich kein sehr gerade aus denkender Mensch gewesen sein, aber keine unlogische Wahl für deinen Freund. Für mich durchaus vorteilhaft, aber nicht unbedingt für deinen Freund."
"Das wollen wir doch nicht, oder?"
"Nein, definitiv nicht, Harry. Aber gibt es noch irgend etwas das du wissen möchtest?" Nun machte es regelrecht "Pling" in Harry's Kopf.
"Ach ja, das hätte ich beinahe vergessen. Dobby!"
"Ja, Harry?"
"Bitte hole das Bild, das Winky gestern gemacht hat."
"Sofort, Harry."
Er kehrte wenige Augenblicke später mit einem Bild zurück. Harry reichte es nun an Ru fus.
"Gehört dieser hier zu euren Leuten? Er verfolgte uns gestern in Muggel-London. Er hat uns mit keinen Zaubern oder so belegt, und kam uns auch nicht wirklich zu nahe. Aber Dobby und Winky sagen, das er uns fast den ganzen Tag über verfolgte." Rufus betrach tete das Bild kurz, schüttelte aber dabei immer wieder den Kopf.
"Nein, Harry, er ist keiner von uns, und es ist sehr unwahrscheinlich, das er einer der To desser ist, die uns bekannt sind. Ist es in Ordnung, wenn ich es an mich nehme?"
"Sicher, ich habe auch noch eine Kopie bei mir."
"Gut, ich werde dies mit Travis besprechen und ihn bitten, es sich anzuschauen. Ich habe allerdings direkt zwei mögliche Theorien."
Harry unterbrach ihn keinen Augenblick lang, aber die Theorien waren einfach zu erken nen.
"Er ist entweder ein Todesser oder ein Mitglied des Ordens." Hier nickte der Minister.
"Ich werde vermutlich weit mehr von den Todessern lernen, und Dumbledore weiss durchaus, das sie ihn absetzen würden, wenn er sich nicht korrekt benimmt."
"Und da hätten sie auch recht, denn ich habe es praktisch an jede Wand in Hogwarts ge klebt und veröffentlicht. Was nun geschehen mag dürfte sehr interessant werden."
"Wohl wahr. Ich wünsche dir eine gute Nacht, Harry, und viele Dank für die Pizza und die Unterhaltung."
"Gute Nacht, Herr Minister." Rufus ging nun hinaus und reiste per Portschlüssel nach Hause, denn er wohnte in der Nähe von Notting Hill. Harry ging nun wieder hinein und was er sah, gefiel ihm nicht. Die Lage war regelrecht eskaliert.
Die Zwillinge und Ron und Hermione standen einander gegenüber, wobei aber noch nie mand seinen Zauberstab in der Hand hielt. Harry hatte bei diesem Anblick kein gutes Ge fühl.
"Was zur Hölle ist hier los? Ihr wusstet, das ich nur fünf Minuten weg bin…." Hermi ne sah ihn mit kaum verdecktem Hass an, etwas, das ihn aus unbekannten Gründen eher amüsierte.
"Deine besten Freunde haben gerade Ron und mich zum Duell heraus gefordert." Harry überraschte nun alle, als er anfing zu lachen, weshalb die anderen grinsen mussten…..nicht, das es die angespannte Stimmung aufgelockert hätte.
"Das habt ihr nicht." Fred und George hatten auf eine derartige Reaktion von ihm ge hofft, und Ron schien genauso überrascht wie Harry es war…und genauso hatten es die Zwillinge geplant.
"Das haben wir in der Tat. Wir wissen, das sie keine Gegner für dich sind, aber ich denke der Rest hätte Interesse daran zu sehen, wie weit sie sind." Hermine trat nun in Richtung der Zwillinge vor, wobei sie sich sicher war, das Harry einen Angriff auf sie verhindern würde.
"Ihr habt auf diesen Moment gewartet, oder? Es ist nicht genug, das ihr Ron und mich permanent schlecht macht. nein, jetzt müsst ihr euch noch dadurch beweisen, das ihr ge gen uns kämpft? Sicher, ihr habt Todesser und Werwölfe getötet, aber trotzdem braucht ihr die Genugtuung hier, oder?" George wich keinen Millimeter zurück, senkte aber leicht seine Stimme.
"Hey, Hermine, solch ein Hass und eine Abneigung von dir. Es ist fast so, als wenn du Angst hättest." Ihr Gesichtsausdruck war einfach fassungslos.
"Vor solchen Typen wie euch? Mit Sicherheit nicht. Ich weiss nur, das es kein Kampf zwei gegen zwei würde. Sobald ihr zu verlieren droht….." Nun betrat sie eher gefährli chen Boden, dessen war sich Hermine bewusst. Harry trat nun zwischen beiden, während Ron sich bisher völlig heraus gehalten hatte.
"Hey es reicht, übertreibt es nicht. Wir können es auch ohne Feindseligkeiten lösen. Jene, die etwas von dieser Herausforderung schon vor mehr als fünf Minuten wussten, heben bitte die Hand." Nun hoben nur die Zwillinge sowie Angelina und Alicia die Hand. Harry war durchaus erleichtert, das die "Verschwörung" nicht weiter gegangen war, als bei den Zwillingen und ihren Freundinnen, und drehte sich zu Hermine um.
"Also gut, Hermine bist du zufrieden, das dies keine geplante Sache war?"
"Nein, das bin ich nicht, obwohl ich dir zumindest glaube, das du nichts davon wusstest. Das muss endlich aufhören, Harry, diese Verdachtsmomente und das Misstrauen, unter dem Ron und ich zu Leiden haben, nur weil wir in der Nähe von Dumbledore stehen. Ginny's ist auch oft in der Nähe von Dumbledore, denn sie ist eine Präfektin und trotz dem vertraust du ihr!" Es war in der Tat so, das Harry Ginny deutlich mehr vertraute als Hermine und Ron, aber nicht gravierend mehr, obwohl Dumbledore hier erneut der Grund war. Ginny kam ihm aber nun zuvor.
"Hey es reicht, lasst mich bitte aus dem ganzen heraus." Hermine drehte sich nun zu ihr um.
"Natürlich, du ziehst meine witzigen Brüder jenen vor, welche für fünf Jahre in Hogwarts auf dich aufgepasst haben." Die junge Frau rollte nur mit ihren Augen.
"Nur du könntest eine derartige Schlussfolgerung aus meinem Satz ziehen, Hermine. Du bist doch nur wütend, weil du nicht mehr die Kontrolle hast, denn nun bleibt dir nur noch Ron, und nicht mehr Ron und Harry."
"Ich muss niemanden kontrollieren, Ginny, und das weißt du."
"Ich weiss gar nichts in dieser Beziehung, und Ron ist vermutlich der zurückhaltendste Junge in dieser Beziehung in der Geschichte von Hogwarts!" Ron hatte noch immer nichts gesagt, genauso wie irgend einer der anderen, aber insbesondere Ron sah keinen Sinn darin, sich einzumischen..
"Ron kann tun und lassen was er will, und niemand weiss das besser als er." Selbst Her mine war sich allerdings dessen nicht so sicher, und Harry war nun der Meinung, das ganze beenden zu müssen.
"Es reicht. Um das einmal klar zu stellen, es wird sich hier im Haus NICHT duelliert….zumindest nicht wegen so etwas belanglosem wie einer Beleidigung oder derartigem. Hermine, jeder weiss, das Ron eher die untergeordnete Rolle in eurer Bezie hung spielt, aber solange er damit klar kommt, ist das für mich in Ordnung. Und neben bei, die beiden ärgern mich häufiger als ihr beiden es getan habt, nur das ihr es nicht je den Tag mitbekommt. Ginny, niemand zwingt dich dazu, dich für die Zwillinge oder Ron oder anders zu entscheiden. Zwillinge, auch für euch gilt, KEINE DUELLE. Ron, du musst dich nicht im Kampf beweisen, du hast bereits zwei mal gegen Todesser gekämpft und dich mehr als nur achtsam geschlagen. Wir werden uns besser den Rest des Monats vertragen, oder ihr bekommt es mit mir zu tun, und ihr wisst denke ich das, keiner von euch gegen mich zu zweit ankommen kann, außer einer von euch ist Drew und ihr habt sehr viel Glück. Habe ich mich klar ausgedrückt!" Niemand schien der Meinung zu sein, das er sich unklar ausgedrückt hatte, und selbst die Zwillinge schienen dieser Meinung zu sein.
"Gut, allerdings ist das ärgern in einfacher Form erlaubt, und sogar erwünscht…..aber die nächste Person die jemanden massiv verärgert? Nun dann wird Dobby euer Bett ein wenig verkleinern, und zwar während ihr euch darin befindet!" Dobby stand durch Zufall neben Harry, denn die Diskussion hatte ihn aus reiner Neugier hier her geholt, und man sah wie er heftig nickte…trotz der Tatsache das er nicht wusste, was Harry mit sei ner Aussage genau gemeint hatte. Die amerikanischen Jugendlichen versuchten verzwei felt, sich heraus zu halten, wobei die sechs durchaus ihre Meinung dazu hatten, und sie sahen alle zu Drew, als Harry ihn erwähnte.
Harry bat nun Fred und George ihm in die Küche zu folgen, während die anderen ihren normalen Abendtätigkeiten nachgingen…was in der Regel Fernsehen bedeutete. Nachdem sie in der Küche waren:
"Was zur Hölle habt ihr euch dabei gedacht?"
"Ach komm schon, Harry, es war doch nur etwas Spaß." Oh je, dachte Harry.
"Auf welchem Planeten könnt ihr beiden die beiden in Ruhe lassen? Ich weiss es, und die anderen wissen es auch, abgesehen vermutlich von Hermine. Ihr beiden macht man che Dinge leider immer komplizierter, weil ihr genau wisst, das eure Eltern sich auf Ron's Seite stellen würden, wenn ihr ihn in die Krankenstation bringen würdet." Soweit hatten sie noch nicht gedacht.
"Wir würden ihn nicht soweit misshandeln, das er nach St. Mungo's."
"Äh nun ja, und was ist, wenn seine teilweise vorhandene Frustration überhand nimmt und er irgend etwas anstellt? Ihr würdet auch dann nicht auf irgend eine Weise reagieren?"
"Nun gut, ich denke wir verstehen was du meinst. Ich möchte aber trotzdem anmerken, das wir Hermine in irgend einer Weise in die richtige Richtung stoßen sollten." Harry sah sich kurz um, um zu sehen, ob sie abgesehen von Winky alleine in der Küche waren, welche sich allerdings eindeutig aus der Diskussion heraus hielt.
"Ich finde die Idee auch nicht unbedingt abwegig, aber es sollte weder durch euch beiden oder mich geschehen." Sie ahnten nun, worauf es hinaus lief.
"Drew oder Sophie?"
"Sophie wäre durchaus wohl bereit es zu übernehmen, soweit ich sie verstand. Drew wür de Hermine direkt auseinander nehmen, und sie könnte nichts dagegen tun, da er schnel ler und stärker ist als sie. Sophie würde zumindest dem indirekten Eindruck nach ihr ebenbürtig sein."
"Wobei niemand Mrs. "Ich kann nichts falsch machen" sagen würde, das du Sophie in der Freizeit trainierst."
"Hört bitte auf sie so zu nennen, das hilft nicht gerade. Wisst ihr, ich möchte euch nicht den Spaß verderben, aber wir müssen noch eine Zeit lang den Frieden bewahren. Sobald die Schule wieder beginnt, werdet ihr die beiden vorläufig nicht wieder sehen, weshalb es egal ist."
"So wie der kleine Ron kein Wort sagte?" Harry hatte dies durchaus bemerkt und es irri tierte ihn doch ziemlich.
"Glaubt ihr, er würde ein Duell mit euch beiden riskieren?"
"Wir würden zustimmen, allerdings würde es seinem Stolz einen ziemlichen Schlag ver setzen, gerade durch uns oder vor unseren Augen derart fertig gemacht zu werden."
"Dann lasst ihn bitte vorerst in Ruhe, er hat sich die letzte Woche wirklich ruhig und ver nünftig verhalten, und ich möchte nicht riskieren das es sich ändert."
"Ja, Boss."
"Geht klar, Lord Potter."
Beide grinsten, während sie dies sagten, und Harry war durchaus ehrlich als er sagte, das sie ihn öfter ärgerten, als die anderen. Bevor sie wieder hinaus gingen, sagten beide leise etwas zu ihm.
"Wie wirst du es schaffen, das Sophie sich mit Hermine duelliert?" Harry grinste nun.
"Travis ist ein wichtiger Teil dieses Plans. Es wird ein faires Duell, das meine Freundin ohne Probleme gewinnen wird."
"Freunde in wichtigen Positionen, das ist immer gut." Sie gingen wieder in das Wohn zimmer, und Harry atmete tief durch und bedeutete nun Ron und Hermine ihm zu folgen. Wieder zurück in die Küche.
"Also gut, sie werden euch beiden in Ruhe lassen, auf mein Bitten hin, denn ich bezwei fele das sie es sonst täten. Ich muss aber auch euch beiden darum bitten, sie nicht mehr als absolut nötig zu reizen." Hermine schien sich wieder in eine Diskussion darüber hin ein steigern zu wollen, als Ron ihr die Hand auf den Arm legte.
"Lass es bitte, Hermine, die Zwillinge sind einfach sie selbst, egal was man macht."
"Das ist aber trotzdem nicht in Ordnung, sie sind deine Brüder." Ron zuckte nur mit den Schulter.
"Sie behandeln mich derzeit echt fair und gerecht, und du hast keine Brüder, Hermine, so das es schwerer für dich ist, es zu verstehen. Ich habe dank ihnen einen wirklich gut be zahlten Sommerjob, und sie sind die meiste Zeit über durchaus fair und gut auszuhalten. Sicher, sie kommen mit Ginny besser aus, aber sie ist auch das einzigste Mädchen zu Hause, und jeder mag sie in irgend einer Form. Ach zur Hölle, sogar ich ziehe sie den Zwillingen vor…..sag ihr das bitte aber nicht, Harry." 'Sag ihm oder ihr bitte nicht das ich das gesagt habe' war ein Satz den Harry bereits öfter von den Weasley's gehört hatte. Es störte ihn aber nicht wirklich, denn es machte ihm durchaus Spaß, hin und wieder als Friedensstifter zu fungieren.
"Das werde ich nicht, Ron, keine Sorge."
"Wer glaubst du, hätte das Duell gewonnen, wenn es dazu gekommen wäre?" Ron stellte hier die Frage, aber Harry's Antwort erfolgte, während er Hermine direkt ansah.
"Die beiden, und das wissen auch alle. Nun, ich streite nicht deine Fähigkeiten im Kampf ab, und ich meinte genau das, was ich über dich Ron sagte…aber Fred und George haben einfach mehr Kampferfahrung als ihr beiden, und Luna, Neville, Ginny, und mei nen amerikanischen Freunden fehlt derzeit genau diese. Es ist etwas, das man nur durch Erfahrung lernen kann, und der Kampf in der Ministeriumsabteilung reichte dafür noch nicht aus, denn wir hatten dort mehr Glück als Erfahrung. Fred und George können in einen Kampf geraten und wissen trotzdem direkt, was zu tun ist. Ich will damit nicht sa gen, das ihr nicht auch die nötige Erfahrung sammeln könnt, aber die habt ihr noch nicht….und ich hoffe, das diese Erfahrung niemals absolut nötig sein wird. Solange ihr nicht erneut vor Wut die Zauberstäbe auf einander richtet, ist die Sache für mich damit beendet." Der erstaunlich einsichtige Ron nickte nun.
"Ja, du hast vermutlich Recht. Irgendwie mag ich deine amerikanischen Freunde, Harry, und das meine ich ernst. Warrick irritiert mich zwar noch etwas, aber irgendwie beruht das bis zu einem gewissen Grad auf Gegenseitigkeit und auf meine Reaktion hin lächelt er meist oder lacht leise." Eines von Harry's eher grauen Haaren, von denen er ein paar hatte, nahm wieder seine normale Haarfarbe an, als er das hörte.
"Er ist ein wirklich witziger Typ, und ich hoffte, das ihr beiden mit einander klar kämt. Wann werden Drew und du euer großes Schachspiel haben?"
"Wir haben neulich mehrmals gegen einander gespielt, und er besiegte mich ganz knapp im ersten Spiel, bevor ich ihn im zweiten besiegte. Nun ja, ich merke, das ihr beiden re den müsst also werde ich mir ein weiteres Dr. Pepper holen und wieder zum Fernseher gehen. Wo auch immer du das Zeug gefunden hast, Harry….es übertrifft den Kürbis saft um Welten. Allerdings bekommt es laut Hermine meinen Zähnen nicht gut." Hermi ne war nun einmal die Tochter von Zahnärzten und musste deshalb nun lächeln. Er küsste sie kurz auf die Stirn, nahm sich seinen Drink und ging hinaus.
"Du musst dich über manche Dinge wirklich beruhigen, Hermine, seien es eingebildete oder reale." Sie überraschte ihn nun wirklich indem sie ihm zustimmte.
"Ich weiss, und es tut mir Leid. Ich mag Fred und George einfach nicht und genauso we nig die Art wie sie manchen Leuten gegenüber sich verhalten."
"Sie sind wie eine Nadel, und ich bin bei dir." Die Zwillinge hatten Hermine immer ge nau gleich behandelt, so wie jetzt auch, weshalb Harry ahnte, das sie nicht alles sagte, was sie gewollt hätte.
"Sag mir bitte nur eine Sache, Harry."
"Und was?"
"Sieh mir bitte direkt an und sag mir, das dein fehlendes Vertrauen in mich und Ron ein zig und allein an Dumbledore liegt." Er tat wie erbeten, obwohl dies eher eine Grauzone war.
"Mein fehlendes Vertrauen in dich und Ron liegt einzig und alleine an eurer Nähe zu Dumbledore. Er hat dich bereits einmal praktisch geistig vergewaltigt oder? Hast nicht du mir geschrieben, das du dies aber erst später bemerktest?" Ihr letzter Verteidigungsver such brach nun unter diesen kleinen, sanften Angriffen zusammen und sie gab nach.
"Also gut, und ich weiss durchaus, das ich ihn nicht aus meinem Geist fern halten kann."
"Weniger als ein Jahr, Hermine, mehr nicht. Und nebenbei denke ich nicht, werde ich nicht irgend welche großen Dinge unternehmen, sobald ich wieder in Michigan bin. Ich werde mich auf die Schule, Quidditch und Sophie konzentrieren." Wenn es doch nur so einfach wäre, dachte er dabei.
"Und deine Allianz mit unserem Minister?"
"Das auch, und deshalb werde ich im Schnitt einmal im Monat hier sein. Und es wird zu Weihnachten erneut ein Fest geben, entweder hier oder im Fuchsbau."
"Ohne das Ron durch die Gegend gewirbelt wird, hoffe ich?" Harry war es wirklich Leid, das diese Sache jedes mal wieder hervor geholt wurde.
"Ohne seinen Bruder derart anzugehen, hoffe ich?" Sie hatte genügend Selbstbewusst sein, um irritiert drein zu schauen.
"Er weiss, das er das nicht wieder tun darf, und er wusste es noch bevor ich es ihm sagen konnte." Harry kicherte nun.
"Du bist eine der klügsten Personen die ich kenne, Hermine, aber die Tatsache, das dir die Hintergründe deiner eigenen Partnerschaft so entgehen irritiert mich." Hermine waren sie durchaus nicht entgangen, aber aus Sorge über Ron's Reaktion und der Unwille, dies zuzugeben, ließ sie es ignorieren.
"Willst du damit sagen, das du nicht der Herrscher der Gruppe bist?"
"Ja genau das meine ich. Ich bin der Chef der Abteilung für Streiche und Unternehmun gen Außerhalb, aber mehr nicht. Du erlebst mich meist zu der Zeit wo diese beiden Auf gabenbereiche betroffen sind."
"Oh ja."
"Frag doch einen von ihnen, Hermine, sie werden dir das selbe sagen."
"Sie würden sich immer auf deine Seite stellen, da bin ich mir sicher. So wie sie alle dich ansehen."
"Das liegt daran das sie hier in meinem Revier sind, zumindest theoretisch, denn ich war viele Jahre lang nicht mehr hier. Außerdem bin ich derjenige, der Rufus und Travis kennt, obwohl sie alle Travis kennen. Glaub mir bitte, wenn ich dir dies sage, Hermine, denn wenn wir in Chicago oder Indianapolis sind, bin ich derjenige, der ihnen folgt und nicht anders herum." Sie kam nun auf ein Thema zu sprechen, über das sich alle Jugend lichen die im Ministerium mit waren, insgeheim bereits gefragt hatten.
"Was ist mit dir und Sophie? Werde ich im kommenden Frühling eine Einladung zur Hochzeit erhalten?"
"Ich bin jetzt 16 Jahre alt, Hermine."
"Mrs. Weasley war bei ihrer Hochzeit 18 Jahre alt, genau wie Mr. Weasley." Anders als Harry und die Amerikaner nannte sie die beiden noch immer nicht beim Vornamen.
"Sie kannten sich da bereits viele Jahre lang, Hermine, und ich kenne Sophie gerade ein mal ein knappes Jahr. Ich liebe sie wirklich sehr, und ich bin mir sicher, das wir heiraten werden…nun, nächsten Sommer wäre durchaus denkbar. Und nebenbei kommt ja noch die Heirat der Zwillinge, und das ist mehr als genug für ein Jahr." Hermine zuckte bei dem Gedanken an das Spektakel der WWW-Heirat deutlich zusammen. Harry und So phie hatten das Thema Heirat im übrigen mehrmals angesprochen, und während beide ei ner Meinung waren, das sie sich liebten, so wollten sie doch bis zu zum Erwachsenenalter mit der Heirat warten. Harry's derzeitige Pläne sahen vor, das diese Heirat für den 31. Dezember 1999 geplant war, und er plante, das Ja-Wort genau Punkt Mitternacht des neuen Jahrtausends zu sagen. Wie Hermine bereits gesagt hatte, mochte er solche symbo lischen Momente immer mehr.
"Da wird gerade von Hochzeiten reden, wie sieht es bei dir und Ron aus? Ihr beiden seit immerhin drei sehr lange Wochen länger ein Paar als Sophie und ich." Dieser Frage konnte sie nun nicht mehr entgehen, nachdem sie es zuerst angesprochen hatte, und ihre Antwort war sehr ehrlich.
"Ich weiss es nicht, ich denke, das er mich zu Weihnachten fragen wird."
"Und deine Antwort wird was sein…"
"Natürlich „JA", denn ich liebe Ron über alles, und ich weiss, das unser Leben einfach Ideal verlaufen wird." Harry überraschte sie nun, weil er sie sanft umarmte.
"Ich weiss das dies der Fall sein wird, Hermine, und ich werde ebenfalls bei der Feier da bei sein und euch zu jubeln."
"Du wirst direkt neben Ron stehen, keine Sorge, Harry." Harry beendete nun die Umar mung und ging wieder fort, wobei er sich seine Dose Dr. Pepper nahm.
"Das wäre genial, wenn das passieren würde." Er ging nun wieder zu dem Rest in das Wohnzimmer, und nachdem sie sich ebenfalls ein Snapple genommen hatte, kam sie zu ihm herüber…..die Zwillinge und sie waren bei Leibe nicht in allen Dingen unter schiedlicher Meinung. Sie wollte eigentlich Harry über seine Allianz mit Rufus ausfra gen, aber er schien das Thema immer wieder zu ignorieren, wenn auch auf sehr höfliche Weise.
Während der nächsten Wochen spielten sich die Dinge immer besser auf einander ein, und es gab keine weiteren Probleme. Hermi ne weigerte sich zwar noch immer, WWW zu Nahe zu kommen, und weigerte sich außerdem, alleine mit den Zwillingen in einem Raum zu sein, aber sie hielt sich sonst zurück. Die Zwillinge wiederum winkten ihr bei jeder Gelegenheit freundlich zu, hielten sich aber ansonsten zurück. Der Laden lief der zeit immer besser, da alle außer Hermine und Alicia, welche derzeit das Jahr über als Praktikantin beim Tagespropheten arbeitete, aushalf. Es stellte sich heraus, das Luna und Sophie ein erstaunliches Talent für die Herstellung der Sprechenden Tattoos hatten, und sie kamen kaum mit der Produktion nach. Warrick und Drew waren Experten für die Sümpfe, während der Rest ebenfalls ein Spezialgebiet für sich entdeckte. Sophie und Claudia freuten sich sehr über den Verdienst dieser Arbeiten, denn nun hatten sie für ihre Ausflüge in die Flackter Alley im Herbst deutlich mehr Spielraum, und die Zwillinge hat ten den Amerikanern versichert, das, sollten sie während des Schuljahres ein paar Stun den sich dazu verdienen, dies durchaus möglich war. Die Vorräte wurden immer größer, und die Zwillinge waren nun in der Lage, sich auf die Entwicklung neuer Artikel zu kon zentrieren.
Eine ihrer neuesten Entwicklungen war der Ventriloquist Schwamm. Der Schwamm, und es war in der Tat ein kleiner Muggelschwamm, der mit Zaubern versehen worden war, funktionierte in einer Entfernung von bis zu 5 Metern von der Person die ihn benutzte. Es war ein recht kompliziertes Produkt, aber es funktionierte problemlos, und insbesondere Neville und Ginny freuten sich darauf, Filch damit ärgern zu können. Die beiden, gefolgt von Luna und Dean, planten die ursprüngliche Karte der Herumtreiber öfter als bisher bei ihrer Rückkehr nach Hogwarts zu verwenden, denn sie war bisher eher nutzlos gewesen, dank des Verhaltens von Ron. Harry sah die daraus resultierenden Möglichkeiten eben falls, und so würde der erste Schultag sicher sehr interessant werden. So etwas wäre si cher auch ideal für Marty und Keisha, Warrick's jüngere Cousins, welche diesen Sommer in Great Lakes eingeschult würden….sobald die Formalität mit ihren Briefen erledigt war natürlich.
Eine weitere Erfindung war das „Äußere Unterhaltungs-Kaugummi", bei dem derjenige, das das Kaugummi aß, jene Dinge, die er oder sie sagte in einer Art Blase um sich herum schweben. Fred hatte diese Idee gehabt, als er die Foxtrot-Comicsammung von Sophie gesehen hatte, gehabt und diese dann mit den Zaubern der Schnelle-Schreibe-Feder kom biniert. Es funktionierte erstaunlich gut, und es passte sich sogar an die Sprachgeschwin digkeit des Sprechers an. Kurioserweise schickten sie mehrere an Professor Ziegler in Great Lakes, den Lehrer, der in ihrer Klasse am meisten redete, und er schickte ihnen einen sehr positiven Bericht zurück, und bat um die Übersendung einer größeren Menge dieses Produkts, sobald es marktreif war.
Das Training lief aus ihrer Sicht sehr gut und problemlos. Außer Harry, Neville, Luna,
und Ginny hatten alle ihren Apparationstest bestanden, und sie apparierten alle gemein sam in den Fuchsbau, als sie sich am Mittwoch zum Essen trafen. Die vier jüngsten, wenn man so will, würden ihre Prüfungen am 31. des Monats ablegen, jenem Tag, an dem die große Party in den Hollow's steigen würde und der auch den letzten Tag von Harry und den Amerikanern in England bilden würde. Nur Neville hatte noch Probleme beim Apparieren, aber bei seinen Fortschritten würde auch er zu diesem Termin für die Prüfung bereit sein.
Harry, der als einzigster von ihnen jeden Tag Training hatte, bemerkte immer mehr, das er es vorzog, mit Lucy Deakins und Rob Graham zusammen zu arbeiten. Letzterer war der Spezialist für waffenlosen Kampf, und Lucy Deakins war die Chefin der Forschungs abteilung der Abteilung für magische Strafverfolgung. Er erfuhr sehr viel darüber, die die meisten Todesser sich im Kampf verhielten, aber auch wie dies in der Öffentlichkeit ab lief. Lucy Deakins, eine freundliche Frau Mitte 40, war eine jener Aurorinnen gewesen, welche Lestranges und Barty Crouch Jr. Gefangen genommen hatte. Moody mochte wäh rend des Kampfes ein paar Teile seines Körpers, insbesondere seiner Nase verloren ha ben, aber sie hatte in diesem Kampf eine derart schwere Beinverletzung erlitten, das sie derart stark humpelte, das sie nicht länger als Aurorin diensttauglich war. Aus diesem Grund arbeitete sie nun in der Forschung und im Nachrichtendienstlichen Bereich, und Harry saugte praktisch alles auf, was sie ihm erzählte. Dies war der Teil des Trainings, der Harry am meisten gefiel, und egal, welche Klassen er auch sonst in der Universität belegen würde, so stand für ihn doch fest, das er seinen Abschluss in Geschichte machen würde.
Dienstag, 15. Juli 1997
Früher Morgen
The Hollow
Es war der Tag, an dem die Prüfungsergebnisse für unsere amerikanischen Freunde er scheinen würden, und die Nerven aller waren während der Zeit bei WWW und während des Trainings stark angespannt. Fred und George würden ihre NEWT-Resultate bekom men, und es überraschte sie durchaus, das sie sich irgendwie doch auf diese freuten. Es schien so, als wenn sie doch mehr auf das Ergebnis gespannt waren, als sie je gedacht hätten. Die jüngeren würden außerdem ihre Ergebnisse in den Klassen erfahren, und wie diese in der Muggelwelt aussehen würden. Später am Abend würde dann das erste Tref fen stattfinden, in dem über die möglichen Colleges entschieden würde, wobei auch die Briten eingeladen wurden um ihre Meinung kund zu tun, obwohl nur Hermine wirklich ahnte, worüber sie reden würden. Dieser Abend würde auch der letzte von Jonas sein, denn er würde um 1 Uhr nachts mittels Portschlüssel abreisen, so das er das Quodpot-Camp in New York problemlos erreichen konnte, das am nächsten Tag beginnen würde.
Die Noten für die drei oberen Jahrgänge, fünftes, sechstes und siebtes Schuljahr, wurden in Great Lakes und im magischen amerikanischen Schulsystem generell gemeinsam her aus gegeben. Dies hatte den Hintergrund, den Fünftklässlern die Gelegenheit zu geben, ihre OWL-Resultate direkt zu erhalten, so das sie genügend Zeit haben würden, sich ihre neuen Fächer auszusuchen; die Sechstklässler hatten so ausreichend Zeit, sich für eine mögliche Muggel-Universität zu entscheiden…und die Siebtklässler hatten so genü gend Zeit, alles Revue passieren zu lassen. Praktisch jeder Beruf im magischen Bereich in Amerika setzte einen Universitätsabschluss voraus, da sie sicherstellen wollten, das die jungen Menschen auch Erfahrungen in dem Leben außerhalb der magischen Gemein schaft gesammelt hatten. Nur die Aurorenakademie bildete hier eine Ausnahme, obwohl auch sie den jungen Menschen, welche die Akademie erfolgreich abschlossen, die Mög lichkeit boten, das College in Teilzeit zu besuchen…man könnte es den magischen Schuldschein nennen. Mitchell Baylor hatte über dieses Programm die Marquette Univer sity besucht, obwohl es derzeit so aussah, als wenn Drew genau den anderen Weg wählen würde, was im übrigen auch möglich war.
Dobby war angewiesen worden, um Punkt 10 Uhr Morgens in dem Büro von Professor Murray zu erscheinen, um ihre Umschläge abzuholen, und er erschien auch auf die Se kunde genau pünktlich. Karl und Lisa Aylesworth besaßen noch keinen Koffer von An thony Hook, aber dies würde Harry während des kommenden Monats erledigen, weshalb Dobby mehrmals über den Atlantik sprang, ähnlich den Portschlüssel-Reisen der Weas leys….nur das er keinen Portschlüssel benötigte, und das seine Ruhepausen in der Re gel nur knapp fünf Minuten dauerten, anstatt gut einer Stunde. Dobby war durch das Sys tem der Koffer recht faul geworden, aber er machte solche Aktionen gerne hin und wie der. Er kehrte um 17:30 Uhr in den Laden zurück, und bald darauf waren alle in den Hol low's, und warteten auf die Nachrichten, darunter auch Molly, Arthur, und Bill. Die drei ältesten Weasleys kamen als letzte an, wobei Harry Bill mehrere Portschlüssel gegeben hatte, damit er jeder Zeit her kommen konnte, und sie kamen genau in dem Moment an, als es zu einer recht lauten Diskussion zwischen Warrick, Jonas, und den Zwillingen kam, da sie sich nicht einigen konnten, welche Ergebnisse zuerst verkündet werden soll ten.
"Ach komm schon, es ist meine letzte Nacht hier, wir sollten sie zu erst erfahren."
"Ach bitte, Mister „Ich werde nächstes Jahr ein Millionär sein", deine Noten sind nun wirklich unwichtig. Wir haben so hart an unseren NEWT gearbeitet, das wir uns das Recht auf die Ergebnisse erwirkt haben."
"Wir waren immerhin zehn Wochen in der Schule!" Warrick griff nun ein.
"Seid doch bitte still, ihr Babies, ihr konntet doch wieder Quidditch spielen oder nicht? Und ihr habt wieder einen neuen Quidditch-Pokal gewonnen."
Daraufhin hielten beide kurz den Mund, bevor George wieder sprach.
"Das ist nur ein kleiner Punkt, und eines der Spiele war nun wirklich keine Herausforde rung." Er meinte das Shawnee Massaker.
"Ich war dabei, weißt du."
"Wir haben euch sogar unsere angestammten Positionen überlassen, vergesst das nicht."
"Ich habe einmal versucht als Chaser zu spielen und dabei jedes Mal den Ball zer quetscht."
George und Fred dachten nun irritiert über diesen Satz nach, und gingen dann wieder auf die Zielgerade, während Harry leise Lachen musste.
"Mum, sag den beiden, das wir als erstes dran sind."
Molly wollte sich allerdings aus diesem Gespräch heraus halten, obwohl sie durchaus sah, das die anderen über diese vier leise lachten, welche so ernst zu sein versuchten wie es ihnen möglich war. Reell gesehen waren die Zwillinge der Meinung, das Jonas und Warrick praktisch ihre amerikanischen Gegenstücke waren, obwohl keiner von ihnen bis her sich durch besondere Streiche hervor getan hatte. Molly deutete nun auf einen gewis sen jungen Mann, und schien so langsam manches zu begreifen.
"Harry ist hier der Hausherr, er sollte entscheiden." Nun sahen alle zu Harry, dem dieses Problem eigentlich relativ egal war, aber er entschied sich für eine eher diplomatische Lösung.
"Es sind sieben von uns hier und nur ihr beiden, also lasst ihnen den Vortritt, damit wir zu den wirklich wichtigen Punkten kommen können. Und Molly, bitte nenne mich nicht mehr so." Sie musste nun lachen, bevor sie beide Zwillinge umarmte.
"Du bist wirklich unvergleichlich, Bruderherz, also, wer wird es vorlesen?" Harry bat nun Dobby ihm die Umschläge zu geben, bevor er jene der Zwillinge heraus suchte und sie für sich behielt. Die anderen gab er an Lee weiter.
Er öffnete die Umschläge der Zwillinge und sah sich die Resultate kurz an.
"WORAUF ZUR HÖLLE WARTEST DU VERDAMMT NOCH MAL!"
"Sei ruhig Fred, bevor ich Dobby dazu bringe, euch ein Beruhigungsmittel einzuflössen."
"Ich könnte ihn besiegen, ich habe keine Angst vor Dobby." Harry musste nun kichern.
"Hast du das gehört, Dobby? Der große Fred hab keine Angst vor dir." Dobby sah zu dem rothaarigen Jungen kurz von oben herab an, und sagte dann mit ernstem Gesicht:
"Nun Harry, ich bin mir Sicher, das ich das ändern kann, wenn du möchtest."
Nun herrschte kurz Stille, und dann begann der gesamte Raum zu lachen. Dobby sah lan ge genug ernst dein, bevor es zuviel wurde, und er kichern musste. Fred sprang nun auf und umarmte ihn.
"Wir haben ein Monster erschaffen, und das ist dein Fehler, Harry."
"Denkt ihr nicht, das jeder Angestellte der Malfoy's in irgend einer Form komisch wird? Gibt es noch weitere Hauselfen bei ihnen, Dobby?" Arthur sprach nun, bevor Dobby rea gieren konnte.
"Nein nicht mehr, Harry, sie wurden nach Hause geschickt und durch Hauselfen ersetzt, die dem Ministerium gegenüber loyal sind." Hier musste Harry nun erneut kichern.
"Das ist sehr gut, so können sie ein Auge auf Narcissa und ihren Sohn haben. Mir gefällt Rufus Scrimgeour immer besser. Nun ja jetzt habe ich die Freude, euch sagen zu können, das eure Ergebnisse wie eigentlich schon immer absolut identisch sind. Wer hätte das ge dacht?"
"Dir macht das ganze Spaß, oder?"
"Ich hatte einen wirklich langen Tag, George, ich brauchte etwas Ruhe. Aber nun gut:"
"In den NEWT für Muggelstudien habt ihr beide leider nur ein „P" erreicht." Keiner der Zwillinge hatte sich wirkliche Hoffnungen in diesem Fach für eine gute Note gemacht, und obwohl sie wirklich viel in diesem Fach gelernt hatten, so waren sie doch bei weitem zu weit zurück gelegen, insbesondere in einem Land wie den USA. Es war aber auch im merhin kein „T", und damit waren sie durchaus zufrieden.
"Also gut, weiter zu Kräuterkunde, und hier habt ihr beide jeweils ein sehr gutes „A" er reicht." Fred und George saßen nun bereits und das war auch gut so.
"Meinst du das ernst?"
"Sag das bitte noch einmal."
"Fred Weasley, A in Kräuterkunde. George Weasley, A in Kräuterkunde. Das habe ich doch deutlich genug gesagt, oder?" Molly nickte nun zustimmend.
"Ja das hast du, Harry, und das war wirklich sehr gut, Jungs. Ich weiss, das Kräuterkunde nicht gerade zu euren Lieblingsfächern gehört, und dies macht euer Ergebnis noch wert voller."
"Schulze wusste durchaus was er tat, soviel muss ich ihm zugestehen. Allerdings war es etwas viel Theorie." Die Zwillinge hatten sich nur aus einem Grund für Kräuterkunde entschieden, denn ihre Artikel in WWW würden davon profitieren, aber auch, weil dieses Fach eher zu ihren Stärken zu zählen war. Wenn es ihnen möglich gewesen wäre, hätten sie sich vermutlich nur für vier Fächer entschieden. Trotzdem hatten beide Paul Schulze durchaus amüsiert, und er hatte ihnen immer wieder, wenn auch indirekt bei kleineren Problemen geholfen.
"Fahr bitte fort, Harry, es geht schliesslich um uns hier."
"Ja, Onkel Fred. Also gut, Zaubertränke: A bei beiden." Dies war eine schlechtere Note als in ihren OWL-Prüfungen, aber Zaubertränke war sehr schwer, wenn man ein Jahr pausierte und wieder einstieg. Selbst den Zwillingen war bewusst, das ihre guten Ergeb nisse im Zaubertränkewettbewerb der Olympics eher am Mangel an Teilnehmern gelegen hatte.
"Also gut, für beide ein „A", und nun folgen eure starken Fächer."
"Als nächstes dann Verzauberungskunst, und wieder bei beiden ein gutes „E"." Dies war zwar ein kleiner Rückschlag, aber man musste auch bedenken, das sie mitten im Jahr ein gestiegen waren. Damit hatten sie genau genommen ihre Resultate aus den OWL-Prüfun gen erreicht, und es fehlte noch ein Fach, was zur Folge hatte, das George die Augen schloss.
"Ich weiss nicht, ob ich dieses letzte Fach erfahren möchte, aber bitte lies es einfach vor, Harry." Er hatte sich Verteidigung als letztes aufgehoben. Er sah nun auf und sagte nur:
„O."
Die Reaktion folgte umgehend. Fred und George sprangen in die Höhe und versuchten Harry zu erdrücken, wobei dieser sie ebenso stark drückte wie es ihm möglich war.
"OH MEIN GOTT!"
"WIR HABEN ES GESCHAFFT!"
Bill hatte in seinen NEWT's in jedem Fach die Bestnote „O" erhalten, aber er würde spä ter Fleur gegenüber sagen, das er selbst nie so zufrieden mit seinen Noten gewesen war wie es jetzt Fred und George mit ihren einem O, einem E, und den beiden A's waren. Sie versuchten nun Harry in die Höhe zu heben, aber dieser war damit garnicht einverstan den.
"Lasst mich endlich herunter!" Sein Stolz war noch nie so groß auf seine Partner gewe sen, denn sie hatten sich nun nachweislich die letzten zehn Wochen sehr angestrengt.
So unglaublich es klingen mochte, sie gehorchten ihm, und wurden direkt darauf von ih ren Eltern umarmt, gefolgt von Bill, Ginny, und selbst von Ron….der ebenfalls grin sen musste, trotz aller Vorfälle in diesem letzten Jahr. Fred hörte nun zuerst auf zu schrei en.
"Bill, du hast doch sicher einen Portschlüssel nach Rumänien bei dir, denn wir müssen unserem akademisch eher schwachen Bruderherz dies unter die Nase reiben." Das E in Zaubertränke machte am Ende den großen Unterschied aus, da Charlie nur ein O und drei A's bekommen hatte. Bill lachte nun und schüttelte den Kopf.
"Ich denke ihr könnt doch noch gut eineinhalb Wochen warten, dann ist er hier. Ich bin wirklich stolz auf euch beiden, ihr habt wirklich hart gearbeitet und das zeigt sich nun."
"Es lag aber meist an….." Fred kam nicht dazu es zu beenden, denn Harry unterbrach ihn.
"Fang bitte nicht damit an, Bruder, ihr seid beide dafür verantwortlich. Ich habe euch nur eine sichere, in schulischer Sicht sehr herausfordernde Grundlage gegeben." Hermine musste nun doch lächeln, als Harry dies sagte…obwohl er damit erneut auf Dumble dore und seiner Gruppe von halb-kompetenten-eher-durchschnittlichen Lehrern herum trampelte.
"Auch dank der Tatsache, das die Direktorin auf deiner Seite steht." Harry konnte dies nicht grundlegend abstreiten, obwohl er sehr wohl die Grundidee abstreiten konnte.
"Nun, manchmal ist sie es un manchmal bin ich es, der von ihr abhängig ist. Ich bin mehr oder weniger ihre Leibwache, aber insgesamt denke ich ist das Arrangement für beide Seiten sehr gut gelungen."
"Ich bin mir sicher, das es das ist. Sehen wir uns einmal deine Noten an, nachdem du so ein relativ friedliches Schuljahr hattest." Harry deutete nun auf…der um ihn zum Vergleich zu sehen, ein O, drei E's, und zwei A's in den NEWT errungen hatte. Er öffne te einen großen Umschlag und verbrachte einen Moment lang damit einige Dinge zu ver stehen.
"Also gut, ich denke ich verstehe es. Zu erst stehen hier die Gesamtergebnisse der Klasse, und vier der hier anwesenden Personen gehören zu den besten fünf, und eine weitere zu den besten zehn, während die anderen beiden nur ganz knapp dahinter liegen." Claudia gab nun ein Quietschen von sich, denn sie wusste nun, das sie wieder zu den besten Zehn Schülern gehörte, nachdem sie durch Harry's Ankunft kurzfristig aus dieser Liste gefallen war. Lee verlas nun die Ränge der Mitglieder ihrer Gruppe.
"Reiko Aylesworth, Rang eins."
"Drew Baylor, Rang zwei."
"Sophie Weir, Rang drei."
"Harry Potter, Rang fünf."
"Claudia Cregg, Rang neun."
"Warrick Forrester, Rang dreizehn."
"Jonas Steele, Rang fünfzehn."
Jack Straw hatte erneut den vierten Rang erreicht, während sein Zimmerkamerad Ray El wood, auf Rang sechs lag.
Reiko war erneut die Klassenbeste i Verzauberungskunst geworden, knapp vor Harry und Drew. Jonas hatte unterdessen Sophie in diesem Fach überholt, allerdings nur um einen Rang, denn er war sechster und sie siebte geworden. Claudia hatte den Klassenaufstieg in den fortgeschrittenen Kurs ganz knapp verpasst, denn sie war nur zweite in dem regulä ren Kurs geworden, während Warrick hier sechster geworden war.
Reiko hatte in Verwandlungskunst zum zweiten Mal zweite in ihrem Jahrgang geworden, und hatte Jack Straw erneut nicht schlagen können, allerdings hatte sich der Abstand deutlich verringert. Sophie war erneut wie die Jahre zuvor auf Rand drei gelandet, gefolgt von Drew auf Rang fünf. Warrick wurde in dem normale Unterrichtsfach erster, und wür de, sofern er es wünschte, in den fortgeschrittenen Kurs wechseln, und das war auch sein Wunsch. Harry war im normalen Unterricht zweiter geworden, gefolgt von Claudia und Jonas auf den Rängen acht und neun, allerdings schien Harry hier in einer anderen Liga zu agieren als sie, allerdings waren neben ihm nur noch Marie Ford und seine Zimmerka meraden in diesem Kurs.
Im Kurs für zauberstablose Magie war Harry eindeutig der Klassenbeste geworden, direkt gefolgt von Reiko und Ray Elwood. Drew lag an fünfter und Sophie an siebter Stelle. Es spielte aber keine Rolle, denn dieses Ergebnis spielte für das Gesamtergebnis keine wirk liche Rolle, denn sonst wäre Harry dank seiner überragenden Ergebnisse in diesem Fach ganz knapp hinter Reiko und deutlich vor den anderen gelandet. In diesen Listen standen allerdings auch nicht die genauen Abstände sondern nur die Ränge, und dies war auch das einzigste Mal im Schuljahr wo alle Schüler und ihre Ränge bis zum letzten Platz ver öffentlicht wurden. Jene die auf den letzten Plätzen gelandet waren, verhielten sich in der Regel während der ersten Woche des neuen Schuljahrs sehr still, bis die Erinnerungen an dieses Ergebnis verblasst waren.
Nur Harry und Jonas hatten Muggelstudien gewählt, und hier hatte Harry überraschender weise den ersten Rang im normalen Kurs erreicht. Er würde allerdings die Wut von Pro fessor Roberto Mendoza riskieren und auf einen Wechsel in den fortgeschrittenen Kurs verzichten. Harry mochte Ziegler eindeutig lieber, und ihm gefiel sein Stil deutlich bes ser, wie er die Schüler motivierte. Jonas war in dieser Klasse zweiter geworden, aber so lange niemand anderes Einspruch erhob, würde er für Harry in den fortgeschrittenen Kurs aufrücken. Und dazu würde es kommen. Harry war soweit gegangen, Ziegler einen Brief zu schreiben in dem er ihm mitteilte, das er sich dazu entschied, im regulären Unterricht zu verbleiben.
In Verteidigung war die Sache nun wiederum nicht so einfach gehalten, denn hier führten zwei Personen mit den Initialen H.J. Potter und A. M. Baylor. Sophie wurde vierte, knapp hinter Liesel Matthews, während Reiko fünfte und Claudia neunte wurden. War rick und Jonas waren irgendwie in den mittleren Rängen gelandet, nämlich als zwölfter respektive dreizehnter. Harry hatte zwar nicht mit ihnen gelernt, aber er war jederzeit be reit ihnen Tips und Ratschläge zu geben, so das sich so ihre Ergebnisse erklärten. Green leaf hatte diese deutliche Verbesserung der beiden durchaus bemerkt und hatte Harry dazu befragt. Harry hatte ihm nur gesagt, das es auch bei den beiden manchmal Wunder geben konnte.
In den anderen Klassen hatten die anderen Mitglieder der Gruppe ihre Ränge in der Regel halten können. Warrick und Jonas machten sowohl Harry als auch Drew für ihre Leis tungsverbesserungen verantwortlich, und bezeichneten beide als die besten akademischen Beispiele für hartes Arbeiten, was die Mädchen doch recht komisch fanden. Reiko war erneut der Star der Klasse, selbst wenn sie sich über ihren weiteren Weg nach der Schule nicht im klaren war, obwohl es ihr nun nicht an Möglichkeiten fehlen würde. Drew hatte ihr hin und wieder gegenüber angedeutet, das es möglich wäre, das Reiko im Stab seiner Mutter arbeiten könnte, und genau diese Idee gefiel ihr immer besser. Hollie Baylor war jetzt seit neun Jahren Kongressabgeordnete gewesen und hatte die Wiederwahl im letzten November eindeutig gewonnen, und die Mitglieder des magischen Kongresses ähnelten sehr stark ihren Muggelgegenstücken: sie würden ohne großen Skandal nicht so schnell aufgeben, so das sie vermutlich noch viele Jahre vor sich hatte, sofern sie es wünschte.
Insgesamt waren alle sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen, und entsprechende Gratula tionen wurden verteilt, auch wenn Harry doch mit sich haderte, das er sich in akademi scher Sicht verschlechtert hatte, denn er war in Hogwarts viertbester gewesen im Gegen satz zu Rang fünf hier, und er lag damit im unteren Bereich seiner Freunde. Während des ganze lächelte er allerdings.
"Ron, Neville, Warrick…wie vier sind im Vergleich zu unseren Freundinnen in aka demischer Sicht doch arg ins Hintertreffen geraten. Das zeigt doch denk ich, das wir einen wirklich guten Geschmack haben." Hier mussten die vier nun lachen, und Dean hätte ebenfalls gelacht, wenn er hier gewesen wäre, denn auch Ginny war unter den bes ten Zehn ihres Jahrgangs gelandet, obwohl ihre OWL-Resultate erst in einer Woche er scheinen würden. Angelina räusperte sich nun.
"Entschuldige, Harry, aber auch unsere Männer konnten uns in den NEWT nicht schla gen." Harry war das durchaus bekannt.
"Ja, aber der Unterschied ist, das Gred und Forge sich nicht derart um schulische Dinge sorgen, anders als wir anderen." Alicia hatte am Ende drei O's und drei A's gehabt, wäh rend Angelina zwei O's, ein E und zwei A's hatte.
"Das ist logisch." Fred hatte allerdings noch einen weiteren wichtigen Punkt für seine Freundin.
"Und nebenbei, ihr verdient mehr Geld als wir, und haben wir uns je darüber beschwert?" Angelina Johnson war als dritte während der letzten Verteilung in der Quidditch-Liga ausgewählt worden, und verdiente derzeit im Schnitt 60000 Galleonen im Jahr. Fred und George verdienten ebenfalls recht gut, aber nicht so viel…noch nicht.
"Eine Frau die mehr verdient als ihr Mann, es ist eine interessante neue Welt, oder?"
"Ja, in der Tat, und ihr könnt dann für die Pizza bezahlen oder? Zu ehren eures großarti gen NEWT Triumphs." Angelina und Alicia küssten nun beiden Zwillinge direkt auf den Mund.
"Genau dies wollte ich vorschlagen, also los, Alicia, so können wir wenigstens dieses mal den Belag auswählen." Sie wollten gerade gehen, als Harry, Drew, und Jonas gleichzeitig riefen:
"KEINE ANCHOVIES!"
"Ja, Ja. Wir sind gleich zurück. Trainiert also fleißig weiter." Nachdem die Tür geschlos sen war, drehte sich Fred um.
"Ich liebe einfach diese Frau." George nickte nun ebenfalls, allerdings auf Alicia Spinnet bezogen.
"Es wird mit Sicherheit keine dreifache Heirat mit Fleur und mir geben, also vergesst es."
"Wir werden dir deinen Festtag sicher nicht verderben, Bill, also macht euch darüber kei ne Sorgen." Das war so genau wie es die Zwillinge vor ihren Eltern sein würden. Sie hat ten Harry und Bill bereits gesagt, das sie beide planten, die entscheidenden Fragen zu Weihnachten zu stellen, und sowohl Angelina als auch Alicia hatten bereits indirekt deut lich gemacht, das sie ja sagen würden.
Bevor die Mädchen zurück kehrten nahm Harry die beiden Zwillinge noch kurz zur Seite.
"Ich bin wirklich so stolz auf euch beiden." Hier grinsten nun die drei.
"Wir haben es Dumbledore gezeigt, oder?"
"Ja, er wird sich in die Hose machen, wenn er davon erfährt."
"Also gut, ich bin auch deshalb wirklich stolz auf dich, und ich werde dir das immer wieder während unseres Treffens vorhalten. Aber noch mehr bin ich auf die Weise stolz auf euch, wie ihr aus den ganzen Problemen stärker geworden seid, aber das ist bei euch beiden ja durchaus normal." Beide Zwillinge lächelten leicht, als sie das hörten.
"Vielen Dank, Bruderherz, das bedeutet mir sehr viel."
"Das gilt auch für mich, und wir hätten es nie ohne dich geschafft."
"Es ist trotzdem kein fairer Handel, denn ich habe eure die guten NEWT's ermöglicht und ihr rettet mir immer wieder den Hals in Kampfsituationen." Fred war hier anderer Mei nung, aber das war fast schon normal, wenn Harry derart Dankbar wurde.
"Dank deinem Startkapital erarbeiten wir uns ein sehr guten Lebensstandard, Harry, denn du hast uns unseren Traum ermöglicht. Du hast an uns geglaubt, als es niemand tat. Wir sind gleichgestellte Partner, und werden es bleiben."
Das Abendbrot war ein recht turbulentes Ereignis, wobei es beinahe zu einer Essens schlacht gekommen wäre, und nur vier der Pizzas hatten Anchovies enthalten. Während des Nachtischs nahmen Molly und Arthur Harry nun kurz mit zur Seite. Auf Harry's Bit ten hin gingen sie in den Death Room, da Harry noch nicht seine 10minütige Trainings phase absolviert hatte…..er war jetzt soweit, das er selbst wenn er alleine war, viel seiner überschüssigen Energie hier abbauen konnte.
"Also, was ist los?" Arthur war sich noch immer nicht sicher, wann er die Grenze zwi schen väterlichem Rat hin zu normalem Verhalten überschreiten würde, aber er sprach zu erst:
"Harry, wie ernst ist dir die Sache mit dem College?" Ah, darum ging es also.
"Wieso habe ich das Gefühl, das du hier ein Gegenargument hast?"
"Kein Gegenargument im eigentlichen Sinne, aber wir hatten den Eindruck, das du eher dazu neigen würdest, wieder nach England zurückzukehren, sobald du die Schule beendet hast."
"Ich entschuldige mich, wenn ihr den Eindruck hattet, aber es ist der falsche Eindruck ge wesen." Er konnte nicht fassen, das er diesen Eindruck hinterlassen hatte, aber er würde Arthur auch nie als Lügner bezeichnen.
"Du wirst dort bleiben? Wieso?"
"Sophie." Die Antwort war einfach und doch direkt, und überraschte damit Molly.
"Dir ist es wirklich ernst mit ihr?"
"Mir ist es ernst genug um zu wissen, das ich sie nie dazu zwingen würde, langfristig hier zu leben, zumindest solange nicht, wie die politische und mediale Situation so wie jetzt bleibt. Wir werden das Haus hier natürlich behalten, wobei wir hoffen, das die Zwillinge langfristig hier leben werden, während wir regelmäßig hier zu Besuch sind."
"Wieso wäre es so schlecht, wenn ihr beiden hier leben würdet?"
"Weil sie die Ehefrau des Jungen-der-Lebte wäre, des Jungen-der-Tötete, des Jungen-der-Voldemort-erledigte….und was würde sie noch sagen, wenn wir hier blieben? Es ist einer der Gründe, wieso ich dort hin ging, und der Weg in die andere Richtung ist noch komplizierter als anders herum." Arthur schien daran zu zweifeln.
"Entschuldige bitte, Harry, aber das glaube ich dir nicht. Wenn du Voldemort besiegst, wirst du hier ein Held sein, und jede Möglichkeit würde dir hier offen stehen." Harry sah nun kurz zu Bill, der sich bisher nicht dazu äußerte, das Harry vermutete, das er zum neu en Dunklen Lord erklärt würde.
"Bitte sag mir nicht, das du das glaubst, Arthur." Der Mann war nun sprachlos, denn Har ry's Frage war so direkt gewesen, ohne irgend eine Form des Sarkasmus oder ähnlichem. Molly setzte sich nun auf einen der Stühle und sah ihn an.
"Harry, wieso nicht?"
"Weil jemand mit genügend Macht und den Fähigkeiten den größten Übeltäter unseres Jahrhunderts auszuschalten, nur noch mit Misstrauen und üblen Verleumdungen betrach tet würde. Sie würden sich immer fragen, ob ich nicht eines Tages meines jetzigen Le bens überdrüssig würde, und zum nächsten Dunklen Lord mutieren würde. Es würde sie nicht interessieren, das ich nur WWW helfen möchte und nebenbei Quidditch spielen möchte. Dumbledore wird mit Sicherheit auch keine Hilfe sein, denn all die Sachen die ich ihm gegenüber anbrachte werden ihn nur dazu verleiten, sich rächen zu wollen. Er und seine lemmingartige Lehrergemeinschaft werden den Schülern sicher bald vermit teln, wie schlecht und böse ein gewisser Mann mit einer Narbe auf der Stirn ist." Harry hatte in dieser Hinsicht allerdings in Teilen unrecht, da weder Shepherd, Hill, oder Sinis tra mit ihrer Abneigung gegenüber Dumbledore sich zurück hielten, und die Loyalität von Remus war auch durchaus fragwürdig, selbst wenn er der erste Lehrer für Verteidi gung sein würde, der länger als ein Jahr unterrichtete…hinter einander jedenfalls.
"Du glaubst das unsere Bevölkerung derart undankbar wäre?"
"Ja, dessen bin ich mir absolut sicher. Es würde sich nur ändern, wenn McCrae gezwun gen wäre, den Tagespropheten zu verkaufen. Er tut alles, um die öffentliche Meinung ge gen mich aufzubringen, und er hat sich darin als sehr gewieft erwiesen, denn es funktio nierte ja."
"Die Dinge können sich ändern, Harry, und ich persönlich denke, das dein Sieg über Vol demort, und dessen bin ich mir Sicher, einige Dinge wieder richten wird. Und wir drei, gemeinsam mit Remus und anderen, werden sicherstellen, das Dumbledore dir in keinster Weise später Probleme bereiten wird."
"Das ist sehr höflich von dir ausgedrückt, Arthur, und dein Glaube an meine Fähigkeiten bedeutet mir sehr viel. Aber nächstes Jahr um diese Zeit werde ich mich auf meine erste Saison im Quidditch vorbereiten, während ich in einer Universitätsstadt im Süden der Vereinigten Staaten leben werde, wohl gemerkt so nahe wie möglich am Strand, aber dar in könnte ich überstimmt werden." Arthur griff nun nach dem "rettenden Strohhalm"…was nicht wörtlich gemeint war.
"Das ist viel Geld, das du da verdienen wirst, wenn du dich gegen Großbritannien und für die amerikanische Liga entscheiden solltest." Harry hatte nun ein ernstes Problem. Er wusste, das er an jedem Ort der Welt Quidditch spielen könnte, da er das Flohnetzwerk des Koffers hatte, und er konnte trotzdem bei Sophie und den anderen in dem Haus leben, das sie mieten würden. Das Problem war aber: war es endlich an der Zeit, Molly und Ar thur in das Geheimnis des Koffers einzuweisen?
"Molly, Arthur, könntet ihr Bill und mich bitte kurz entschuldigen? Ich muss ihn etwas privates fragen." Sie waren kurz verwirrt, sagten dann aber:
"Sicher."
Harry und Bill gingen nun in die Küche, wo Dobby und Winky gerade den Abwasch erle digten.
"Worum geht es, Harry?"
"Ich denke es ist an der Zeit, ihnen von dem Flohnetzwerk des Koffers zu erzählen." Bill hatte sich schon länger gefragt, ob Harry irgend jemanden im Alter von über 30 Jahren je etwas darüber erzählen würde.
"Du hast es noch nicht einmal Ron und Hermine erzählt oder?"
"Nein, und es wird auch bis zum Schulabschluss so bleiben…..aber bei deinen Eltern denke ich, ist es an der Zeit, es ihnen zu sagen. Die Frage die ich aber noch an dich habe ist: Wieviel Zeit verbringt Molly in der Nähe von Dumbledore?" Bill schien nun einen Moment lang zu überlegen.
"Im Schnitt maximal einmal die Woche während der Treffen, denn der alte Mann wird sie mit Sicherheit nicht auf irgend welche Missionen schicken."
"Dann bin ich bereit, das Risiko einzugehen. Ich denke es wird die Sorgen deiner Eltern etwas reduzieren, wenn sie wissen, das ich jederzeit nach Großbritannien zurückkehren kann, und es dürfte wohl auch die Fragen deines Vaters bei jedem Treffen unterbinden. Befragt er euch auch so oft?"
"Da hast du es aber einfach gehabt, mein Freund, denn als Charlie sich weigerte, profes sionell Quidditch zu spielen, dachte ich das Dad ihn so lange in den Dachboden einsper ren würde, bis er sich anders entscheiden würde."
"Ich bin mir sicher, das Leonidas sich darüber gefreut hätte." So hieß der Ghoul dort oben.
"Charlie und er waren nicht wirklich Freunde. Nun ja, um auf Mum und Dad zurück zu kommen: ich werde beide, wenn du es möchtest, etwas in die Okklumentik einweisen."
"Darum bitte ich. Ich habe Hermine im Herbst meine Notizen gegeben, aber ich habe noch immer eine Kopie davon. Gehen wir am besten wieder hinein." Sie gingen wieder in den "Todesraum" und Harry bat Molly und Arthur, ihnen zu folgen.
"Es gibt etwas, das ich euch zeigen möchte." Sie folgten nun Harry nach oben in das pri märe Schlafzimmer, wo sich Harry's Koffer in der westlichen Ecke befand. Er öffnete ihn, wobei er ihnen das Fingerabdruck-System erklärte und bat sie, hinab zu gehen.
Und genau dies taten sie, denn sie staunten, wie geräumig es war. Die anderen Mitglieder der Ministeriumsgruppe waren zuvor einmal hier gewesen um es zu sehen, aber waren danach nicht mehr hier gewesen, da es nicht nötig erschien. Ron, Hermione und Ginny wussten bisher nichts über das Flohnetzwerk, obwohl Ginny wohl bald darüber informiert würde….und vielleicht war jetzt eine gute Idee, sozusagen eine Gelegenheit ihr zu zeigen, das er bereit war, ihr zu vertrauen.
"Dobby!" Der Hauself erschien fast sofort.
"Ja, Harry?"
"Könntest du bitte auf diskrete Weise Ginny hier her bringen? Erwähne einfach, das ihre Eltern ebenfalls hier sind, das wird sicher helfen."
"Natürlich, Harry." Dobby verschwand nun wieder und Ginny kam wenige Augenblicke später die Treppe herunter, wobei sie sehr neugierig wirkte. Harry war in der Zwischen zeit wieder heraus gekommen um sie zu begrüßen.
"Was ist los, Harry?"
"Ich möchte das ihr drei etwas seht, komm also bitte eben mit in den Koffer, dort sind auch deine Eltern und Bill." Sie stieg nun hinab und stellte sich zu den dreien.
"Also gut, dieser Koffer besitzt noch eine Besonderheit, von der ich bisher nichts erzählt habe. Er besitzt ein eingeschränktes Flohnetzwerk, über das man von einem Koffer in einen anderen Reisen kann, und er wird von Mr. Anthony Hook hergestellt. Der größte Vorteil ist, das die Entfernung keine Rolle spielt."
"Wie bitte?"
"Einfach ausgedrückt bedeutet es, das eine Person oder ein Hauself, ohne Probleme von Michigan in die Winkelgasse reisen kann und das binnen weniger Sekunden." Nun ver stand es Ginny.
"Oh mein Gott. So warst du in der Lage so einfach Kontakt mit den Zwillingen zu halten!" Glücklicherweise war der Koffer schallisoliert, so das niemand diesen Schrei hörte, nicht das Harry's dröhnende Ohren es bemerkt hätten.
"In der Tat, denn es gibt derzeit insgesamt drei Koffer dieser Art, und einer steht bei WWW. Dies ist der zweite und der andere befindet sich auf meiner privaten Insel." Molly war erstaunlicherweise die ruhigste der Anwesenden.
"Deiner was?"
"Ich habe von Sirius eine Insel in der Karibik geerbt, die seit langer Zeit zum Besitz der Black's gehört. Tonks bekam nur etwas Geld, Remus etwas Geld und das Haus, und ich den Rest des Geldes, die Bibliothek der Black-Familie und die Isla de Marauder. Der Name stammt allerdings von mir, wenn ich das einmal sagen darf." Arthur begann nun manche Dinge zu begreifen.
"Ich habe mich schon gefragt, wieso Fred und George so gut gebräunt aussehen. Du kannst also praktisch jeder Zeit den Standort wechseln, wann immer du möchtest? Wie oft greifst du darauf zurück?"
"Nun, als die Zwillinge noch hier waren, bin ich mindestens einmal die Woche hier ge wesen, in der Regel an einem Sonntag. Dobby und Winky benutzen es jeden Tag, denn so sparen sie sich sehr viel Energie, und die Zwillinge verwenden es in der Regel einmal im Monat. Sie kannten meine Freunde schon deutlich länger als erst zu Weihnachten, und ja, wir sind über den Koffer in den Fuchsbau gereist und nicht über Portschlüssel. Ich habe noch nie einen längeren Weg per Portschlüssel genommen als den während der Reise zur Weltmeisterschaft vor drei Jahren…..war das erst vor drei Jahren? Mein Gott."
"Wie haben Ron und Hermine darauf reagiert? Ich bin überrascht, das sie es noch nicht herum erzählt haben." Nun, weißt du, das Problem ist…..
"Sie wissen es noch nicht, Ginny, sie sind allerdings auch die einzigsten im Haus die es nicht wissen."
"Ist es bereits so weit gekommen?" Harry, der erleichtert war, das Ginny nicht wütend zu sein schien, sagte.
"Dumbledore hat bereits deutlich gemacht, das er auch nicht davor zurückschreckt, Her mine geistig zu vergewaltigen, um an Informationen zu gelangen, und genau dies tat er nach dem Verfahren gegen Malfoy. Wieso sie das Ministerium nicht informierte weiss ich leider nicht, aber das ist ein Thema das man besser an einem anderen Zeitpunkt be spricht. Bei Ron, nun, bisher konnte ich nicht darauf vertrauen, offen in der Gegenwart unbeteiligter darüber zu reden, und Hermine hätte es Ron mit Sicherheit gesagt."
"Ich dachte ihre Okklumentikschilde wären mittlerweile recht gut?"
"Ich traue ihnen trotzdem derzeit nicht, denn Dumbledore konnte bisher in jeden Geist eindringen, von Voldemort einmal abgesehen."
"Und Deiner?"
"Das weiss ich nicht, Ginny, und ich bin nicht gewillt es auszuprobieren, und das ist auch der Grund, wieso ich ein Treffen bisher mit ihm vermied. Der Grund wieso ihr drei hier seid, ist, das ich euch versichern möchte, insbesondere euch, Molly und Arthur, das, soll te es zum schlimmsten kommen, ich binnen Sekunden in den Koffer der Zwillinge gelan gen kann, egal wo dieser ist. Sollte also WWW angegriffen werden, wäre ich binnen we niger Sekunden dort."
"Wie…..wo hast du diesen Koffer gefunden?" Der Name Anthony Hook war ihm zum Glück wieder wieder entfallen, obwohl Harry ihn erwähnt hatte, denn Harry fiel ein, das Arthur ja ein Angehöriger des Ministerium war, und das Netzwerk absolut illegal war.
"Auf dem Schwarzmarkt, aber ich werde nicht sagen, wo. Ich habe derzeit drei Stück, und Reiko's Eltern werden auch bald einen kaufen, da er als sicherer Ort unverwüstlich ist. Ich frage mich auch, ob diese Koffer wohl die Bomben in Tecumseh überstanden hät ten."
"Ich gehe davon aus, das du nicht möchtest, das wir Ron oder Hermine davon erzählen."
"Es liegt nicht daran, das ich ihnen nicht vertrauen würde, sondern am mangelnden Ver trauen in Dumbledore. Neville, Luna und du seht ihr weit weniger als die beiden. Ich werde ihnen die gesamte Geschichte und alle meinen kleinen Geheimnisse sofort nach unserem Schulabschluss erzählen….ich fürchte, das ihr einen Zeitumkehrer benötigen werdet, denn Dumbledore wird mit Sicherheit die Feier in Hogwarts auf den selben Zeit punkt und die selbe Uhrzeit legen wie in Great Lakes." Arthur lächelte nun, denn er rech nete zu 100 Prozent genau mit diesem Ergebnis.
"Ich denke wir werden einen Weg finden, Harry, keine Sorge. Und es ist nicht ausge schlossen, dass das Ministerium Albus bis dahin zum endgültigen Rücktritt gezwungen haben wird."
"Er sagte mir, das er sich in keiner Form in die Schule einmischen würde, solange Dumb ledore wüsste und akzeptieren würde, das nicht er das Oberhaupt der magischen Welt ist." Arthur setzte sich nun in einen von Harry's Stühlen und wirkte sehr besorgt….so besorgt, das er zu vergessen schien, das sein jüngstes Kind sich derzeit im Raum befand, denn er sprach nun in ernster Stimme mit dem Jungen, den er für seinen anderen jüngsten Sohn hielt.
"Genau dies bereitet mir Sorgen, Harry, denn wie einfach wird man unseren "geliebten" Schulleiter in seine Schrankenweisen können? Irgend etwas hier läuft derzeit viel zu ein fach. Ich weiss durchaus, das Rufus weit direkter ist als Fudge, und alle derzeitigen Ab teilungsleiter, darunter auch ich, stehen völlig hinter ihm, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, das Albus sich weiter so ruhig verhalten wird. Er wird entweder zurück treten und aus dem Untergrund heraus weiter seine Ziele verfolgen, wie er es bereits in eurem fünften Schuljahr tat, oder er hat noch einen weiteren Plan in Vorbereitung. Vielleicht solltest du während eures Treffens versuchen, ihn zu etwas zu drängen oder zuzugeben." Harry hatte nun das Gefühl, als wenn ein Schild mit "HABEN SIE ALARMSTUFE ROT AUSGELÖST?" in seinem Geiste aufleuchten würde, aber er wusste, das die anderen diesen kleinen Scherz vermutlich nicht verstehen würden.
"Das wäre noch die sanfteste Methode, die ich im Notfall während des Treffens einsetzen würde."
"Das ist sehr interessant, aber was ist dein eigentliches Ziel bei dem ganzen derzeit?"
"Dafür zu sorgen, das er mich in Frieden lässt, und ihm mittels einer sehr deutlichen Mit teilung deutlich zu machen, die selbst sein arroganter Geist versteht, das ich hier meinen Teil des Krieges führen werde und nicht er."
"Und wo wird Rufus dabei stehen? Würdest du seinen Anweisungen Folge leisten?"
"Rufus ist nun wirklich zu Klug, um mir derzeit Anweisungen zu geben, Arthur. Er wür de sie in freundlichen Bitten formulieren und so würde er auch seinen Willen bekommen. Ich muss zugeben, das mir seine Methoden durchaus gefallen, und ich lerne wirklich viel von ihm."
"Du erkennst aber durchaus, das er versucht dich immer mehr an sich zu binden?" Harry zuckte mit den Schultern.
"Natürlich, aber solange ich das bekomme, was ich möchte, habe ich damit kein generel les Problem. Keiner von uns möchte zu viel vom anderen und deshalb gab es bisher kei nerlei Probleme."
"Wieso hast du nicht das selbe bei Fudge versucht? Ich bin mir sicher, das er dir ein ähn liches Angebot gemacht hätte." Nun, nicht wirklich.
"Rückblickend betrachtet hat er mir gegenüber durchaus ähnliche Andeutungen gegen über gemacht. Aber ich war zu der Zeit nicht organisiert genug im geistigen Sinne, um sie zu erkennen, und seine Intentionen waren mir nicht wirklich ersichtlich. Ich hätte ver mutlich reagiert, wenn er mir ein Angebot wie die Begnadigung von Sirius gemacht hät te."
"Er hat dir aber deine Volljährigkeit ermöglicht." Dies war nicht wirklich das selbe, und das sagte Harry nun auch:
"Damit wollte er nur Dumbledore ärgern, und so hätte er mich auch nicht mehr im Land. Es gab keinen logischen Grund dahinter, selbst wenn er Voldemort nicht vor gewarnt hät te. Weißt du, wir sollten besser wieder hinunter gehen, denn sonst könnten bestimmte Leute denken, das wir wer weiss was hier oben tun. Habe ich jetzt einige deiner Beden ken beseitigen können?"
"Zum Teil ja Harry. Darf ich noch eine Frage stellen?" Harry fragte sich teilweise, ob Ja mes Potter oder Sirius Black seine Karte derart genau beachtet hätten, wie es Arthur ge tan hatte, aber insgesamt gefiel ihm die Tatsache, das der ältere Mann so ehrlich mit ihm war.
"Sicher."
"Warst du je wieder innerhalb von Hogwarts, seit du mit dem Zug weg gefahren bist?" Remus hatte Arthur von den Sorgen von Flitwick im Bezug auf Harry erzählt, das dieser sich einschleichen könnte um sich zu rächen. Harry war ob der Frage anfangs etwas ver wirrt, aber antwortete trotzdem wahrheitsgetreu.
"Nein, das war ich nicht, Arthur, das verspreche ich dir. Das einzigste Mal wo ich den Koffer verwendet habe und nicht im Laden blieb, war bei dem Essen zu Weihnachten im Fuchsbau und später beim Verfahren gegen Malfoy."
Arthur und Molly glaubten ihm dies, und bald gingen die sechs wieder nach unten. Ein paar Leute hatten bemerkt, das sie fort waren, aber zum Glück waren es weder Ron noch Hermine. Molly, Arthur, und Bill gingen kurz bevor die Diskussion um das College be gann, und Ron und Neville entschieden sich dafür, "Goldeneye" zum zwölften Mal zu se hen, da sie die Debatte vermutlich so oder so nicht ganz verstehen würden. Der Rest be teiligte sich an der Diskussion, und insbesondere Hermine schien ernsthaft zu überlegen, ob sie sich nicht ebenfalls für das College entscheiden sollte. Ihre Eltern waren nicht ge rade arm und konnten es ihr durchaus ermöglichen.
Bereits zu Beginn des Treffens war klar geworden, das die Jungen, egal wie sich sich ent schieden, immer überstimmt würden, da Harry und Jonas nur unregelmäßig zum College gehen würden. Harry hatte sich zähneknirschend dafür entschieden, ein oder zwei Klas sen zu belegen, wenn es die anderen zufrieden stellte, was auch zutraf. Michael Steele hatte in seinem letzten Brief deutlich gemacht, das er sie in jeder Universität unterbrin gen konnte, die sie wünschten, obwohl es an den größeren Universitäten einfacher wäre, nicht aufzufallen. Bereits zu Anfang stand auch fest, das alles nördlich der Mason-Dixon-Linie ausschied, egal wie gut die Universität war, denn das Wetter dort war einfach zu kalt. Damit schieden auch die Universitäten der Ivy Liga aus, welche Harry und Drew durchaus vorgezogen hätten. Harry hatte nicht genügend Erfahrungen mit Winterstürmen um dies zu riskieren, und Drew gefiel es besser, in der Nähe seiner Mutter zu bleiben. Aus diesem Grund protestierten sie nicht all zu laut, als klar wurde, das Jonas und die anderen deutlich wärmeres Wetter bevorzugten.
Das Geld war auch ein Faktor, und damit wurden Tulane und Vanderbilt ausgeschlossen. Sophie und Claudia würden weiterhin von ihren Stipendien abhängig sein, aber diese deckten nur die Grundkosten von Privatschulen, nicht aber alle Kosten wie in Great La kes und andere „Hochschulen". Beide hatten Harry bereits gesagt, das sie seine Hilfe nicht annehmen würden, außer sie betraf die Miete von einer Wohnung oder eines Hau ses, so das sie sich auf die öffentlichen Schulen konzentrierten, welche von den Stipendi en voll abgedeckt wurden. Harry bot erneut an, das Geld auszulegen, aber das Angebot wurde erneut abgelehnt. Er beschloss nun, nicht länger darauf zu bestehen, war aber ge willt, es später noch einmal zu versuchen.
Die wichtigsten Faktoren, sobald man bedachte, das Geld keine Rolle spielen würde, wa ren: die Unterrichtsfächer, das Wetter, und die Lebensqualität in der Stadt….in genau dieser Reihenfolge. Die Debatte war recht anstrengend, aber es war erheblich einfacher, manche Schulen auszuschließen, als sie gedacht hatten. Am Ende wurden Schule in Küs tennähe bevorzugt, obwohl einige von ihnen soweit im Landesinneren lagen, das es wohl keine Strandbesuche geben würde…..aber da sie alle dann apparieren konnte, spielte dies keine Rolle.
Insgesamt befanden sich nach einer Stunde insgesamt 10 Universitäten auf der Liste:
Die Universität von Virginia
Die Universität von North Carolina
Die Florida State University
Die Universität von Süd Florida
Die Louisiana State University
Die Universität von Texas
Die Texas A Universität
Die Universität von Kalifornien in Los Angeles
Die San Diego State University
Die Universität von Hawaii
Formell musste gesagt werden, das Drew und Jonas Virginia bevorzugten, während Clau dia sich auf Florida konzentrierte. Reiko und Warrick waren für Hawaii, während Sophie sich nicht entscheiden konnte. Harry war der einzigste, der sich Sorgen um die Kosten für die Wohnsituation machte, da er das Haus kaufen würde und auf eine Anmietung ver zichten würde. Persönlich fand er auch Hawaii am interessantesten, aber dies hielt er ge heim.
Harry hatte insgesamt eine Art Vetorecht bekommen, wenn es um die Schulen im Pazifi kraum ging, sofern er am Ende in England Quidditch spielen sollte. Dank der Koffer spielte dies zwar keine Rolle, aber auf Grund der Tatsache das er der Form halber jeden Tag per Portschlüssel eintreffen musste, machte es kompliziert. Er hatte sich bereits ein deutig gegen die Australisch-Asiatische Liga entschieden, da er es vorzog, in Gebieten der Welt zu bleiben, die ihm bekannt waren. Er würde sich kurz vor dem 31. März mit Fortrap, seinem Bankberater, unterhalten, da an diesem Tag der Nennungsschluss für die amerikanische und Britische Ligaauslosung war, und die Regeln besagten, das er sich nur für eine von ihnen bewerben konnte, wobei dies eine Einigung unter beiden Ligen war.
Das maximale Gehalt betrug in Amerika gut 100000 Dollar, aber das war nur das Grund gehalt. Im Vergleich muss man dazu den besten kanadischen Sucher, Owen Hart, neh men, der im Jahre 1996 für die Tornadoes in der amerikanischen Liga ausgewählt wurde, und der einen Vertrag über gut 345000 Dollar im Jahr unterschrieben hatte. Dies war ein eindeutiger Unterschied, und wenn Harry nicht bereits so reich gewesen wäre, wäre die Entscheidung bereits heute Nacht gefallen. Es gab in Amerika Mannschaften in insge samt vier Städten: New York City, Miami, Milwaukee, und Death Valley, in Kalifornien. Das Team aus New York spielte generell in den Hamptons, während Miami sich ein Sta dion mit dem Quodpot-Team aus Key West teilte. Milwaukee spielte in einem Baseball-Stadion der Muggel, obwohl die Muggel davon nichts wussten, während das Team aus Death Valley eben genau im Death Valley spielte, egal wie heiß es dort werden konnte. Wenn es nach Harry gehen würde, und der Aufsichtsrats-Chef der Amerikanischen Liga hatte es ihm bestätigt, so würde er für Miami spielen und die Gruppe würde sich für die Universität von Süd Florida entscheiden. Diese Lösung war sehr einfach und ideal, und deshalb bestand er auch derart darauf. Sie stimmten alle dafür, das sie sich an Thanksgi ving das nächste Mal treffen würden, wo die Liste dann auf vier bis fünf Universitäten re duziert würde.
Anschließend nahm Harry die drei Frauen der Ministeriumsgruppe kurz zur Seite und sagte ihnen, das, sollten sie sich entscheiden, ebenfalls eine Universität zu besuchen, er die nötigen Gebühren übernehmen würde. Die einzigste Bedingung die er stellte war, das, sollten sie das Angebot annehmen, sie für seine Wahl stimmen würden. Luna sagte, das sie es ernsthaft in Erwägung ziehen würde, aber sich noch nicht entscheiden könne, da sie vermutlich erst einmal beim Quibbler nach dem Schulabschluss arbeiten würde. Ginny und Hermione hingegen sagten, das sie es mit Ron und Dean besprechen würden und es ihm danach sagen würden. Neville hingegen war vermutlich der direkte Kandidat als Er satz für Professor Sprout, und er hatte bereits mehrere Angebote von privaten Organisa tionen für eine Assistentenstelle erhalten, so das er ablehnte.
Ron würde später alle überraschen, wenn er zugab, das er vermutlich garnicht an einen weiteren Schulbesuch gedacht hatte, und er hatte auch kein Interesse daran. Arthur hatte ihm im geheimen erzählt, das, sollten seine NEWT entsprechend akzeptabel ausfallen, er eine fast sichere Arbeitsstelle in der Abteilung für die Zusammenarbeit mit den Muggeln, vermutlich unter Perkins auf Ron wartete. Ron war überraschenderweise recht gut mitt lerweile mit Perkins befreundet, so das es dort sehr unwahrscheinlich war, das es Proble me geben würde. Ein Scout aus dem Quidditch-Bereich hatte ihm auch gesagt, das es nicht unmöglich war, das Ron im nächsten Jahr ein Angebot für die Verlosung bekom men würde, aber dafür würde er weiter daran arbeiten müssen, sich zu verbessern. Das war eine sehr schwierige Entscheidungssituation, aber noch gab es drei weitere, offizielle Spiele, bevor er darüber informiert wurde.
Jonas reiste kurz nach Mitternacht ab, da er, weil er recht jung war, mehrere Portschlüssel verwenden musste, im Gegensatz zum Beispiel zu den Weasley's. Sein erster Halt war Dublin, gefolgt von Island, Grönland, Halifax, und schliesslich Peekskill, in New York, wo sich in diesem Sommer das Quartier des Amerikanischen Quodpot-Nationalteams be fand. Um Ron zu irritieren, umarmte Ginny Jonas sehr fest, bevor sie ihm etwas zuflüs terte.
"Verkaufe es, Jonas, ich möchte sehen, ob ihm der Rauch aus den Ohren quillt."
Jonas reagierte in der Tat entsprechend und flüsterte nun.
"Du weißt schon, solltest du dich je von Dean trennen….." Ginny kicherte und lies ihn nun los, allerdings scheinbar nur zögerlich. Hermine hatte die gesamte Zeit über mit Ron geredet, vermutlich um ihm zu sagen, das seine Schwester ihn wohl nur ärgern wollte. Ron reagierte wie erhofft, und starrte Ginny nur wütend an. Im Zimmer von Ginny, Jonas und Drew war nicht wirklich etwas romantisches vorgefallen, obwohl Jonas sich recht "einsam" fühlte. Er wusste aber, das jede Frau in diesem Haus vergeben war. Peekskill war auch im letzten Jahr das Quartier des Quodpot-Teams gewesen, und so kannte er mehrere der dortigen Mädchen, so das er nicht lange alleine sein würde. Er beschwerte sich allerdings auch nie darüber, sondern antwortete nur mit Ja oder Nein seinen Freun den gegenüber, und dann auch nicht jedes mal.
Harry ging nun mit Jonas hinaus, und der amerikanische Jugendliche sah sich ein letztes Mal um.
"Das war wirklich sehr interessant, Harry, es hat mir wirklich sehr viel Spaß bereitet. Ich wünschte ich könnte den gesamten Monat hier bleiben."
"Ich ebenso, aber ich bin froh, das du so lange hier warst. Keine Sorge, wir werden mit Sicherheit wieder hier her zurück kehren. Ich wünsche dir eine gute Heimreise."
"Pass bitte auf dich auf." Beide schüttelten einander die Hand und Jonas war kurz darauf verschwunden.
Mittwoch, 16. Juli 1997
Am Rand von Little Hangleton
20:00 Uhr
Edward Grant und Alan Brandon standen am Rand des Dorfes und beobachteten Riddle Manor durch ihre Ferngläser. Derzeit waren diese beiden die einzigsten verbliebenen ma gischen Werwölfe im Rudel von Fenrir Greyback, da der Rest, bis auf eine bestimmte Ausnahme, während der letzten drei Kämpfe getötet worden waren. Aus unbekannten Gründen war ihnen Voldemort immer einen Schritt voraus, denn bei drei ihrer letzten vier Kämpfe waren sie jedes mal auf Todesser getroffen und waren vernichtend geschlagen worden. Schließlich war Greyback gezwungen gewesen, mögliche Überläufer auf magi schem Wege zu suchen, und dank dem Einsatz von Veritaserum war Lawrence Granger, der nicht mit Hermine verwandt war, als der Informant von Voldemort im Rudel entlarvt worden. Granger, der jetzt 30 Jahre alt war, und der von Greyback selbst gebissen wor den war, hatte sich unter Veritaserum als sehr informativ erwiesen. Er hatte alles, was er über Voldemort wusste erzählt, und es stellte sich heraus, das er sehr viel wusste.
Granger, der in keinster Weise mit Hermine verwandt war, hatte genügend Abhörzauber platziert, weil er unter Umständen als dreifach Agent agieren wollte, und wusste so, wo sich Riddle Manor befand. Offiziell wussten dies nur Voldemort, Bella Lestrange, und Peter Pettigrew, aber ein loses Mundwerk konnte ein Schiff versenken, und sowohl Le strange als auch Pettigrew besaßen ein solches. Voldemort hätte vermutlich jeden im Ge bäude ermordet, wenn er gewusst hätte, wie sorglos die beiden damit umgingen, aber er hatte leider derzeit im Bezug auf seine direkten Vertreter keine sehr große Auswahl. So kam es, das Greyback und Grant sehr genau wussten, wie die Pläne der Angriffe der To desser aussehen würden, und Grant war in der Lage, Granger soweit die Erinnerungen anzupassen, das er es niemanden sagen konnte.
Dies war vor genau zwei Tagen geschehen, und es hatte diese zwei Tage gedauert, den gesamten Rest ihres Rudels im das Haus herum zu versammeln. Es waren insgesamt noch 43 Werwölfe, zumindest wenn man die Zahl derjenigen nahm, die noch Greyback ge horchten und nicht zu ihren besonderen "Hilfstruppen" gehörten. Remus und Draco ge hörten definitiv nicht dazu, und es gab mindestens ein Dutzend weitere Werwölfe, die sich, da sie mit diesen Dingen rein gar nichts zu tun haben wollten, in den Städten der Muggel versteckten. Granger schätzte, das Voldemort sich mit etwa 30 Todessern im Haus aufhielt, wobei er ihn selbst dazu zählte, während weitere 250 außerhalb lebten. So bald die Werwölfe also eingedrungen waren, wären sie in der Überzahl, jedenfalls solan ge sie schnell genug agierten. Riddle Manor war bis auf einen kleinen Bereich im Keller völlig mit Anti-Portschlüsselzaubern versehen, und alle Fenster außer einem waren so verzaubert, das niemand hinaus schauen konnte, oder umgekehrt.
Edward Grant war ein unregelmäßiger Brieffreund von Michael aus Amerika, und ob wohl Sheen ihn nicht von dem Angriff im Februar unterrichtet hatte, so hatte er doch Grant und seinem Meister einen Bericht darüber gegeben. Er hatte ins besondere Wert auf die Leistungen von Fred, George, und Harry während der Kämpfe gelegt, und da sich alle drei WWW derzeit in England aufhielten, musste dies beachtet werden. Und obwohl Grant und Greyback sich gegen den Einsatz von Muggelwaffen gegen die Todesser ent schieden hatten, da sie es vorzogen, ein Eingreifen der Auroren zu vermeiden, so hatten sie doch einige sehr nützliche Ideen daraus gezogen, insbesondere was sie am besten zu vermeiden hatten.
"Was siehst du, Alan?" Der andere magische Werwolf hatte die letzten fünf Minuten über die Gegend sehr genau beobachtet.
"Meine Beobachtungen zeigen, das sie derzeit drei Auroren an verschiedenen Stellen rund um das Haus herum befinden. Einer in der Nähe des Friedhofs, einer im Garten, nahe beim Haus und einer am Tor des Weges zum Haus. Sie sind alle mittels Zaubern ge tarnt, aber ich denke nicht, das die dunklen Magier nichts von ihnen wissen und vor al lem, wo sie sind." Und dies war korrekt.
"Unser Plan ist eindeutig, die Auroren sind zu ignorieren, solange sie uns nicht direkt an greifen."
"Hat Fenrir eigentlich schon einmal über eine mögliche Zusammenarbeit mit ihnen nach gedacht?"
"Ich bin mir Sicher, das es ihm in den Sinn gekommen ist, aber derzeit gilt unser Fokus den Todessern. Unser Pakt mit ihnen war schon immer ein großer Fehler, und ich habe es ihm immer wieder gesagt, aber er interessiert sich nur für das Geld. Aber nicht länger." Greyback und Grant waren mehr als einmal über das Thema in Streit geraten, obwohl beide nur in diesem Bereich nicht einer Meinung waren. Grant hatte am Ende Recht be halten, aber er entschied sich gegen einen Umsturz…..bis jetzt. Greyback kam nun zu ihnen herüber.
"Ist alles so vorbereitet, wie es sein soll?"
"Das ist es, Fenrir, Das Haus ist laut unseren Zaubern noch immer leer, aber die Umge bung befindet sich im selben Zustand wie gestern um diese Zeit."
"Gut, die Hilfstruppen sind für ihren Teil des Angriffs bereit."
"Er sollte bald beginnen, denn der Imperius wird bald nachlassen." Vermutlich in gut 2 Stunden, wenn Grant es richtig schätzte. Zauber dieser Art in dieser Größenordnung konnten nur zeitweise funktionieren, und Grant war kein sehr starker Magier…..man denke dabei an Warrick, allerdings mit blasser Haut und einem irischen Akzent.
"In Zehn Minuten kann der Angriff beginnen, die anderen sind bereit. Sind die Signale bereit?"
"Das sind sie."
"Viel Glück und eine gute Jagd wünsche ich." Greyback verschwand nun, denn er hielt nicht viel von emotional bedingten Reden. Brandon drehte sich nun mit einem Vorschlag zu Grant um.
"Vielleicht sollten wir die Auroren in irgend einer Weise Vorwarnen, so dass sie uns möglichst in Ruhe lassen." Brandon, der zwar nur der zweit ranghöchste Magier im Ru del war, da sie viele Verluste erlitten hatten, wurde sehr selten von Greyback um Rat ge fragt.
"Ich hatte die selbe Idee, aber es ist gut möglich, das sie sich mit den Todessern gegen uns verbünden könnten. Nein, sie müssen genauso überrascht werden wie die Todesser. Das wird dazu führen, das sie um weitere Anweisungen bitten werden, so das wir noch mehr Zeit bekommen." Brandon nickte nun leicht.
"Also gut. Ich bin bereit."
"Genauso wie ich. Denk an die nötigen Dinge die getan werden müssen, sollte es zu ei nem Desaster ausarten."
"Das werde ich, wir treffen uns dann vor dem Scherzartikelladen in der Winkelgasse und gehen wie geplant vor." Natürlich würde der Plan nur bei den beiden funktionieren, denn Lawrence Granger würde einen unauffälligen Tod sterben, wenn dies alles vorbei war, und keiner der anderen kam überhaupt in die Winkelgasse hinein.
Grant nickte und wartete nun, bis bis die Hilfstruppen bereit waren, bevor er ihnen die letzten Befehle erteilte.
"Wenn ihr zu laufen anfangt, lauft so schnell wie möglich, bis ihr die Türen erreicht. So bald ihr dort seid, zerstört die Türen und tötet so viele Personen wie ihr nur könnt, achtet aber darauf einander nicht zu töten. Sollte dort niemand sein, so zerstört das Innere des Hauses Stück für Stück. Dies werdet ihr tun, bis ihr Tod seid. Zählt leise bis 30 und be ginnt dann den Angriff. Macht keinen Fehler." Dies war nicht die Ansprache von Wil liam Wallace vor der Schlacht um die Stirling Bridge, aber es würde reichen.
Die Hilfstruppen der Werwölfe waren allerdings keine Werwölfe, sondern einfache Mug gel, welche Grant und Brandon per Zufall meist von den Straßen Londons ausgewählt hatten. Diese Personen waren wegen ihrer körperlichen Stärke ausgewählt worden, und es waren alles Männer, und ihnen waren Äxte für diesen Angriff gegeben worden. Grant hatte jeden von ihnen mit dem Imperius belegt, und dadurch hatte er sehr viel magische Energie verbraucht, so das der Fluch nicht sehr lange anhalten würde. Das Kanonenfutter, insgesamt 30 Männer, war nun knapp 350 Meter vom Haus entfernt.
Sie zählten leise bis 30 und begannen dann darauf zu zulaufen. Da diese Männer dies nicht freiwillig taten, gab es hier nicht wie in Filmen wie Braveheart Kriegsschreie oder ähnliches. Sie griffen einfach ihr Ziel an, mit den Äxten in den Händen, und wurden erst aufgehalten, als sie an den Türen vor ihnen ankamen. Diese bildeten die einzigste wirkli che Schwachstelle in der Verteidigung von Riddle Manor:
Riddle Manor besaß mehr Abwehrzauber als irgend ein anderes Gebäude in England, ab gesehen von Hogwarts. Was ihm aber fehlte waren Abwehrzauber gegen Muggel. Volde mort vermutete, dass das plötzliche Verschwinden des Hauses zu viele Fragen aufwerfen würde, und eine komplette Stadt auszulöschen war auch aus seiner Sicht völlig übertrie ben. Auf das Gebäude bezogen gab es so viele Gerüchte und Vermutungen, insbesondere seit dem Tod des alten Verwalters vor wenigen Jahren, das sich seit Monaten niemand mehr ihm genähert hatte, und das war damals auch nur ein überneugieriger Teenager ge wesen. Anders ausgedrückt, es war zur Heulenden Hütte von Little Hangleton geworden, etwas, das durchaus in die Pläne von Voldemort passte.
Das Kanonenfutter erreichte das Haus ohne irgend welche Probleme, und drei von ihnen begannen umgehend damit die Eingangstür z bearbeiten, welche sowohl mit einem nor malen Muggelschloss als auch einem ähnlichen Zauber, wie ihn Harry auf die Eingangs tür von Cortez während des Werwolfangriffs gesprochen hatte, gesichert. Die Tür stellte allerdings für die Äxte kein wirkliches Hindernis dar, und kurz darauf drangen die 30 Personen in das Haus ein. Nun begann der eigentliche Spaß.
Die Haupteingangstür war nie dafür vorgesehen, von irgend jemanden verwendet zu wer den, und die Tür war mit Anti-Einbruchszaubern gesichert, und sie aktivierten sich umge hend, als die Tür in das Innere stürzte. Es befanden sich in der Tat derzeit knapp 32 To desser im Gebäude, und sie sprangen alle sofort auf und liefen zu den Eingangstüren…..abgesehen von ein paar wenigen.
Voldemort befand sich derzeit in Mitten eines Treffens mit seinen Stellvertretern in den Kellerräumen, als die Hölle aufzubrechen schien, und sein erster Gedanke war, das dies der Angriff der Auroren sein dürfte. Neben ihm waren Pettigrew, Nott, die drei Lestran ges, sowie Michael Par rish, dem neuen Zaubertränkemeister, anwesend.
"Bella, sieh nach, was los ist, der Rest bleibt hier." Diese Treffen wurden derzeit immer im selben Kellerraum abgehalten, denn hier waren keine Anti-Portschlüsselzauber, und er bildete sozusagen den Notausgang. Der Raum befand sich direkt unter dem Foyer, und sie konnten Geräusche hören, die denen von Äxten ähnelten, aber es war nicht einfach es zu hören, da die Wände hier noch dicker waren als in Godric's Hollow. Bella verschwand nun, wobei sie ihren Zauberstab bereit hielt, und Pettigrew holte etwas aus seiner Tasche: ein Langzieh-Ohr. Nein, er war nicht so dumm, es im direkt Laden gekauft zu haben, sondern es war Draco gewesen, der ihnen vor einigen Monaten einige Sachen über dritte besorgt hatte.
Er trat nun zu der Stelle, wo die Geräusche am deutlichsten zu hören waren.
"Es scheinen Äxte zu sein, und ich hören keine Zauber oder Flüche…Sekunde, doch jetzt auch dies."
Das waren die Geräusche der Todesser, welche auf die Eindringlinge trafen, und nun hör te man auch die Flüche.
"Es sieht aus aus, als wenn nur unsere Leute Zauberstäbe verwenden, Meister, es sind also nicht diese Auroren."
"Sind das Muggel aus dem Dorf? Wieso um alles in der Welt greifen sie ausgerechnet jetzt, nach so langer Zeit an?" Da sich Voldemort im Raum befand, entschied sich Petti grew gegen zu viele Theorien.
"Ich verstehe es ebenfalls nicht, Rastaban, das einzigste was ich sehe, ist, das sie den Ge räuschen nach abgeschlachtet werden."
Und das traf auch zu, und angesichts eines großen Mannes mit einer Axt und einem Ma gier mit seinem Zauberstab brauch man kein Fachmann zu sein, um zu wissen, auf wen man wetten sollte. Aber gerade dank dem Überraschungseffekt gelang es den Muggeln, unter den Magiern für mehrere Opfer zu sorgen, von denen aber keines von wichtiger Rolle war. Edward Grant war bei seiner Planung für sein Kanonenfutter nicht sehr genau gewesen, und deshalb war keiner der Muggel bisher in eines der anderen Stockwerke vor gedrungen. Sie verwüsteten praktisch das gesamte Erdgeschoss, bevor die Truppe unter Vincent Crabbe Sr. auf sie trafen. Die Luft war nun mit Todesflüchen angefüllt.
Außerhalb hatten sich die Werwölfe knapp 30 Sekunden nach den Muggeln in Bewegung gesetzt, nur das sie nicht liefen, sondern in normalem Tempo gingen. Sie wollten den Muggeln die Gelegenheit geben, die Tür aufzubrechen und so viel Schäden wie möglich anzurichten, selbst wenn dies nicht viele sein dürften. Der Vorteil dieses Plans war, das er sich beliebig oft wiederholen ließ, und er würde Voldemort mit Sicherheit verwirren. Greyback führte eine Gruppe an, während Grant den anderen Teil anführte, während sie sich um das Haus herum verteilten und darauf warteten, das die Muggel besiegt würden und die erste Siegesfreude beginnen würde.
Die Neugier von Voldemort siegte schliesslich, und er ging mit den anderen nach Oben, wo Bella am Ende der Treppe auf sie wartete.
"Und, Bella?"
"Es waren über zwei Dutzend Muggel, bewaffnet mit Äxten, und sie schienen alle unter dem Imperius zu stehen. Wir haben einen zur Befragung am Leben gelassen, während der Rest dem Todesfluch zum Opfer fiel." Voldemort mochte ein sehr schneller Denker sein, aber selbst er verstand noch immer nicht, was genau hier vor sich ging.
"Wieviele Leute haben wir verloren?"
"Vier Tote und drei Verletzte, Meister, allerdings ist keiner von ihnen von wirklicher Wichtigkeit."
"Bringt den Gefangenen zur Befragung nach Unten, wir werden mit den Drogen anfan gen. Michael, bereite bitte sofort etwas Veritaserum vor."
"Ja, Sir." Voldemort und Parrish kamen erstaunlich gut mit einander klar, und obwohl der Söldner derzeit noch wohl eher ein Unsicherheitsfaktor war, so konnte man den Mann theoretisch als eine Art Freund von Voldemort bezeichnen, obwohl ihm das Konzept an sich garnicht gefiel. Parrish lief nun wieder hinab, während Bella und ihr Ehemann ihm den Muggelgefangenen regelrecht hinter her warfen. Voldemort betrachtete kurz die an gerichteten Schäden im Eingangsbereich, bevor er auch wieder hinunter ging. Er war ge rade halb unten angekommen, als „Das Chaos beginnt, der zweite Teil" begann.
In der Zwischenzeit:
Die drei Auroren außerhalb des Hauses wurden von Sanford Jenkins angeführt, der auch gleichzeitig das gesamte Überwachungssystem hier befehligte, und es gab das Gerücht, das er der Nachfolger von Travis würde, sollte dieser je befördert werden oder ausfallen. Sein Team, bestehend aus Sally Pickett und Guinevere Cornwell, waren zu dieser Zeit gerade durch Zufall in einem Treffen, und sie beobachteten in stiller Faszination, wie die Muggel das Haus stürmten, und das ohne größere Geräusche. Sie befanden sich aber von der Position her so im Gelände, das sie die zweite Welle, bestehend aus den Werwölfen, nicht sahen, bevor diese auf das Haus zuliefen, und als sie diese erblickten, mussten sie davon ausgehen, das es auch Muggel waren, denn die Werwölfe hatten sich bis jetzt nicht verwandelt. Sie bemerkten aber das Fehlen von wirklichen Waffen.
"Sally, geh in das Ministerium zurück und informiere sie über die Geschehnisse." Sally, das jüngste Teammitglied verschwand nun umgehend.
"Was zur Hölle ist hier los, San?" Jenkins dachte kurz nach und antwortete dann.
"Irgend jemand hat scheinbar einige der Muggel-Dorfbewohner unter den Imperius ge setzt. Sie werden sterben, wenn sie hinein gelangen sollten. Gehen wir etwas näher heran, um nachzusehen, aber wir greifen nicht ein, so können wir erfahren, ob wirklich Todesser dort drinnen sind, wenn wir den Fremden gewähren lassen." Der Posten hier existierte jetzt bereits so lange, das es Stimmen unter den Auroren gab, die sagten, das dies doch al les nutzlos wäre, denn es wäre doch so oder so nichts bisher dabei heraus gekommen. Nun, irgend etwas würde sich nun ergeben, während die beiden sich etwas weiter vor wagten. Jenkins holte sein Omniocular hervor und richtete es auf die Eingangstür.
Er sah nun, wie die Muggel die Eingangstür und durch die Fenster einbrachen, und umge hend schien das gesamte Stockwerk grün aufzuleuchten, als Crabbe und seine Leute an griffen. Jenkins und Cornwell krochen vorsichtig vorwärts, während sie die Schreie hör ten, hielten aber knapp 30 Meter entfernt inne, denn weiter wollten sie sich nicht vor wa gen. Zumindest war so die Anwesenheit der Todesser bestätigt worden.
"Wieso ist die zweite Welle so langsam, San?"
"Ich weiss es nicht, aber sie scheinen gerade vernichtet zu werden."
In der Tat war das grüne Licht nun verschwunden, und der Lärm im Haus wuchs wieder, als die zweite Welle eingriff….an jeder Seite außer an der Frontseite, befanden sich mindestens 10 Werwölfe.
Fenrir Greyback ließ nun ein lautes Pfeifen, ähnlich dem Pfeifen der Muggel, ertönen, und sein Rudel verwandelte sich. Dies geschah sehr leise, so das die Todesser im Innern die Gründe nicht verstanden, und deshalb völlig überrascht wurden, als der Boden des ersten Stocks regelrecht zu explodieren schien, während die Werwölfe mit brutaler Ge walt eindrangen. Jenkins sah dies aus relativer Nähe und schickte Cornwell umgehend in das Hauptquartier zurück um Verstärkung zu holen…..dies konnte ihre große Chance sein. Er ging nun mehrere Meter vorwärts, und konnte teilweise verstehen, was im Innern geschah.
Voldemort und die anderen im Keller hörten das Chaos und liefen sofort wieder nach oben. Dort sahen sie, wie Crabbe und seine Leute von den Werwölfen regelrecht zer fleischt wurden, welche nun die Initiative übernommen hatten und dies auch ausnutzten. Beide Gruppen waren etwa gleich stark, aber die Werwölfe verfolgten einen Plan und die Todesser konnten nur darauf reagieren. Crabbe, war überraschender Weise ein ziemlich guter Kämpfer, aber nachdem er zwei Werwölfe getötet hatte, wurde er von zwei Pfoten mit scharfen Klauen regelrecht aus einander geschnitten. Vol demort beobachtete dies und nachdem er selbst einen Todesfluch...ohne Zauberstab wohlgemerkt...gesprochen hatte, der einen der Killer von Crabbe tötete, rief er etwas zu Bella.
"Hol sofort einige Leute hier her! Den Auroren draußen wird dies mit Sicherheit aufge fallen sein!" Das war seine größte Sorge, nämlich das die von Travis Biller angeführten Auroren hier eindringen könnten. Er legte nun seine Hand auf das Tattoo auf seinen lin ken Arm, was eigentlich die anderen Todesser hier her rufen sollte. Aber genau das war das Problem, seit Harry Potter ihm seinen Zauberstab abgenommen hatte…..seine Hand funktionierte nicht so effektiv mit diesem Zauber wie mit seinem Zauberstab. Eini ge Todesser spürten allerdings den Ruf, andere hingegen nicht, und da sie nicht darüber Bescheid wussten, verstand Voldemort mittlerweile das Zögern der ersten Handynutzer. Der Ersatzplan, und ja, es existierte einer, waren mehrere Spiegel im Keller, neben dem Portschlüsselbereich. Dorthin lief Bella nun. Parrish war gemeinsam mit einem mehr to ten als lebendigen Gefangenen ebenfalls dort, aber er würde wohl mehr Chaos im Kampf anrichten als nötig, weshalb sie ihn ignorierte und ihrer Aufgabe nachging.
Gemeinsam mit Pettigrew und den Lestrange-Brüdern gelang es ihm sehr schnell, wieder die Oberhand zu gewinnen, wobei sich unter den einfachen Todessern auch der Soldat Lucius Malfoy befand. Die beengten Verhältnisse wirkten sich nun gegen die Magier aus, und die Gewalt des Angriffs der Werwölfe forderte die ersten Opfer. Von seinen Truppen war nur noch ein gutes Dutzend übrig, und Malfoy war soeben nach einem harten Schlag von Alan Brandon aus einer schweren Kopfwunde blutend zu Boden gegangen. Er war noch nicht Tod, selbst wenn er sich dies wünschte. Die Werwölfe hatten etwa die Hälfte ihrer Gruppe verloren, da die Magier deutlich besser kämpften, als sie einkalkuliert hat ten. Voldemort war sich immer der Gefahr bewusst gewesen, das die Auroren eines Ta ges doch reagierten und hier eindrangen, weshalb er sicherstellte, das die hier anwesen den Todesser gut ausgebildete Kämpfer waren.
Nun kehrte Bella mit gut 20 sehr reaktionsschnellen Todessern aus dem Keller zurück, und ihr einzigstes Problem war es, ihre eigenen Leute nicht zu treffen, aber die fünf Wer wölfe zu treffen, war auch kein Problem, so das nur noch 10 Eindringlinge übrig blieben. Nun griffen Grant und Brandon, welche in der südwestlichen Ecke des Wohnzimmers sehr bedrängt wurden, zu anderen Methoden:
Sie nahmen nun ihre Zauberstäbe in die Hand und feuerten mehrere Avada Kedavra ab, direkt in die Rücken von Rastaban und Rodolphus Lestrange, welche sich gerade halb herum gedreht hatten, weil ihr Meister sie für Pettigrew und Nott zur Hilfe gerufen hatte. Die Brüder gingen sofort zu Boden, und waren Tod, bevor sie auch nur den Boden be rührten. Die Todesser, die dies sahen, hielten inne, und waren zu geschockt, um zu rea gieren, als sie zwei Werwölfe mit Zauberstäben sahen.
Dieser Moment war aber nur von kurzer Dauer, denn die vier Zeugen wurden sofort von Grey back und Castor Archer zerfleischt, wobei letzterer Biller's Informant war….Die Fragen unter Veritaserum waren nicht derart spezifisch gewesen um ihn zu entlarven. Amateure.
Da wir gerade von Travis redeten, dieser selbst war gerade in seinem Büro gewesen, als Sally Picket mit ihrem Bericht zurück kehrte. Er rief die diensthabenden Auroren zusam men und kehrte genau in dem Moment per Portschlüssel zurück, als Greyback's Männer sich verwandelten und das Haus betraten, wobei sie vorher auf Guinevere Cornwell ge troffen waren. Pickett war zurück geblieben, um notfalls weitere Auroren dort hin zu schicken. Insgesamt waren nun 12 Auroren anwesend und Travis übernahm das Kom mando.
"Also gut, sobald sich die Dinge im Innern beruhigen, greifen wir an. Welche Abwehr zauber und Fallen es auch gegeben haben mag, diese wurden wohl bereits von den Mug geln und den Werwölfen ausgelöst. Wir warten, bis das Chaos sich gelegt hat, und wer den dann der siegreichen Seite noch mehr Chaos bereiten. Gehen vor vorsichtig zur Ein gangstür, und haltet ich für mein Signal bereit."
Im Haus selbst kam nun eine Gruppe von 15 Todessern aus dem Keller herauf und griff in den Kampf ein, was zur Folge hatte, das Greyback, der erkannte, das er unterlegen war, ein erneutes Pfeifsignal ertönen ließ.
Dies bedeutete für die Überlebenden das sie nach oben laufen sollten und in so vielen Räumen wie möglich Fallen platzieren sollten, da sie hofften, das Voldemort nicht sein eigenes Hauptquartier dem Erdboden gleich machen würde. Greyback selbst kroch zu Grant und Brandon, bevor sie immer wieder Flüchen ausweichend, sich zurück zogen. Sie duckten sich unter dem Fenster des Wohnzimmers und liefen nach hinten, wobei sie mit viel Mühe den aus großer Entfernung abgefeuerten Flüchen von Biller und Jenkins auswichen. Es waren allerdings still gesprochene Zauber, und niemand innerhalb des Hauses bemerkte, das sich noch weitere „Gäste" vor dem Haus befanden.
"Das ist der Beginn des Rückzugs, es dürften keine Werwölfe mehr hier sein. Sobald die Schreie aufhören, gehen wir hinein."
Die Schreie hörten auch die nächsten Minuten über nicht auf, da die Todesser in jeden einzelnen Raum gehen mussten, um sie um die Werwölfe zu kümmern. Dies war keine sehr angenehme Erfahrung, denn sechs der Werwölfe waren auf die vorbereitet und er warteten sie, und insgesamt wurden acht Todesser von ihnen ermordet, wobei zwei von ihnen von Castor Archer getötet wurden, bevor er durch das Fenster fliehen konnte. Aber schließlich war das Haus sauber, und Voldemort schickte Nott los, die Leichen zu über prüfen.
"Wir haben insgesamt bei beiden Angriffen 42 Leute verloren, mein Lord, und es gibt ne ben den Muggeln insgesamt 40 tote Werwölfe. Peter, hast du darunter auch Greyback ge sehen?" Pettigrew, Bella, und Voldemort waren die einzigsten Anwesenden, die Grey back je in menschlicher Form gesehen hatten…jedenfalls von den bei Verstand sei enden Anwesenden, denn Malfoy lag am Boden und verblutete langsam. Es war nicht so, als ob sie einen Heiler in der Nähe hätten.
"Nein, Frederick, aber ich habe seine Stimme erkannt, er war also hier. Grant war eben falls hier, der andere magische Werwolf." Sie wussten allerdings nichts von Brandon.
"Was ist mit unserem Informanten?" Voldemort amüsierte sich sehr darüber, das der Ver räter im Werwolfrudel ausgerechnet den selben Nachnamen trug wie einer von Potter's Freunden. Er war sogar soweit gegangen, Nott damit zu beauftragen, zu überprüfen, ob sein Granger in irgend einer Form mit der Freundin von Potter verwandt war, aber eine eventuelle Verwandtschaft dürfte wenn mehrere Jahrhunderte zurück liegen. Das war schade, denn er hätte sich gerne Potter gegenüber darüber lustig gemacht.
"Ich habe ihn nicht gesehen, Meister."
"Nun gut. Nott, überwache du die Zählung unserer Opfer. Wurmschwanz, sieh draußen nach, stell sicher, das die Auroren noch dort sind, wo sie sein sollten. Bella, ist alles in Ordnung?" Bellatrix Lestrange war zwar die brutalste Frau, die er je getroffen hatte, aber sie hatte so eben ihren Ehemann verloren. Sie mochte zwar eine "Arrangement" mit Vol demort gehabt haben, aber ihr war ihre Heirat doch noch immer sehr wichtig. Sie war al lerdings auch die Favoritin von Voldemort, und auch die einzigste, der er sich so auch ge genüber äußerte.
"Gebt mir eine Aufgabe, Meister." Gutes Mädchen, dachte er.
"Begleite mich nach unten, wir werden die Muggel selbst befragen. Ich denke wir können daraus dann schließen, wie ihre Pläne aussehen, aber wir sollten lieber sicher gehen." Nott war bereits gegangen, um die Toten zu überprüfen, und Pettigrew ging nun zur Ein gangstür.
"Ja, Meister." Beide gingen nun wieder hinab, und genau in dem Moment begann der Angriff der dritten Welle. Es war die magischer Version der Schlacht um Midway: die Muggel waren die Torpedoflugzeuge, die Werwölfe die Flugzeuge von Midway selbst, und die Auroren die Sturzkampfbomber von Spruance, die Krönung des ganzen.
Die Auroren begannen sofort ihre Angriffe, und die Todesser, die nach den beiden ersten Angriffswellen bereits geschwächt waren, hatten keine Chance.
Biller und Jenkins befanden sich an vorderster Front und töteten binnen weniger Augen blicke vier Todesser mittels Avada Kedavra, bevor diese wussten, wie ihnen geschah. Pettigrew duckte sich hinter der aufgesprengten Tür und verwandelte sich sofort in seine Rattenform. Ihm gelang es in dem Chaos sich fortzubewegen, und verwandelte sich erst vor seinem Meister wieder zurück.
"Es sind die Auroren, Meister, angeführt von Biller." Genug war genug, nun war ein Rückzug unvermeidlich, da der Verdacht der Auroren im Bezug auf das Haus sich heute Nacht bestätigt hatte. Pettigrew hatte nicht darauf geachtet, wie viele Auroren dort waren, und Voldemort hatte mit Sicherheit nicht vor, sich mit dem gesamten Aurorenkommando und vermutlich der gesamten Liga anzulegen, besonders nicht, nachdem er über 20 Pro zent seiner Soldaten verloren hatte. Wenn er gewusst hätte, das nur insgesamt 12 Leute angriffen, hätte er mit Sicherheit anders reagiert, allerdings wusste er auch, wie hart Bil ler sein konnte.
"Bella, Michael, packt all die Sachen zusammen die ihr in zwei Minuten einsammeln könnt. Was ihr nicht einpacken könnt zerstört ihr umgehend. Wurmschwanz, verschwin de von hier und alarmiere unsere Reserven, das Riddle Manor nicht länger zur Verfügung steht, und triff uns dann am Sammelpunkt." Der Sammelpunkt war eine der kleineren In seln der Orkneys, und dort befand sich auch Parrish mit seinen Zaubertränken. Ein kol lektives:
"Ja, Meister." Erklang nun.
Voldemort atmete nun tief ein und verstärkte nun seine Stimme, so das die Todesser ihn hören konnten.
"ACHTUNG AN ALLE TRUPPEN…..Code Schwarz! Ich wiederhole: Code Schwarz!"
Code Schwarz bedeutete, das dieses Gebäude aufgegeben wurde, und das sie sich zu dem Sammelpunkt auf den Orkneyinseln-Inseln begeben sollten. Die Ketten die sie trugen wa ren alle Portschlüssel, die sie dort hin bringen würden, aber jeweils nur einzeln. Und des weiteren wussten nur Bella und Pettigrew, wo sich der Sammelpunkt genau befand…..Nott gehörte nicht dazu, da er nicht als vertrauenswürdig genug galt, da er ver mutlich gefangen genommen würde.
Die von Nott angeführten Truppen im Erdgeschoss verloren im Schnitt alle fünf Sekun den einen ihrer Kämpfer, und hörten nun das Rückzugssignal und liefen sofort zu den Wänden, wo sich dank der Werwölfe einige, eigentlich dort nicht hin gehörende Löcher befanden. Da Voldemort keine Aufmerksamkeit erregen wollte, gab es keine Anti-Appa rationszauber um das Haus herum, so das sie, sobald sie im Freien waren, verschwanden…allerdings blieben weitere 21 Tote zurück, wobei die Auroren nur einen Toten zu beklagen hatten, den 32jährigen James Stuart….und nein, er stammte nicht aus der ehemals königlichen Linie der Stuarts. Nun kamen weitere Auroren herein, die von Nelson DeMille angeführt wurden, dem dritt ranghöchsten Anwesenden hinter Travis und Jenkins. Nun befanden sich insgesamt 30 Auroren im Gebäude.
Biller, der selbst fünf der Feinde erledigt hatte, rief seinen Truppen nun etwas zu:
"Nehmt das Haus auseinander! Es muss ein Versteck geben, und es ist mir egal, was ihr tun müsst um es zu finden." Insgeheim hoffte er auf ein hochrangiges Opfer auf der ande ren Seite, und ein weiteres lebendes, das befragt werden konnte.
Sie fanden bald darauf ihr Hauptziel, Lucius Malfoy, der noch am Leben war. Ein schnel ler Tourniquet-Zauber beendete das Bluten der Wunde, und es erstaunte immer wieder, wie sehr sich die Feinde darum bemühten, ihn am Leben zu erhalten. Er wurde umgehend in das Ministerium gebracht, wo er unter schwerster Bewachung medizinisch behandelt wurde.
In der Zwischenzeit identifizierten die Auroren die Lestrange-Brüder, welche beide tot waren, und da sie mittels Avada Kedavra getötet worden waren, gingen sie fälschlicher weise davon aus, das sie es gewesen waren und nicht Grant und Brandon. Sie übernah men die Aufgabe von Nott, die Körper zu entfernen, während Obliviatoren sich um dem Muggelteil von Little Hangleton kümmerten, und den Leuten die Erinnerung an den Lärm in diesem Haus nahmen.
Der Keller war nicht versteckt, so das es nur wenige Minuten dauerte, bis Jenkins und DeMille dort unten ankamen. Es stellte sich heraus, das Bella und Parrish sehr effektive Möbelpacker waren, denn dort unten fand sich gar nichts…abgesehen von dem Port schlüsselbereich, der später einige Dinge erklärte.
Während dieses geschah, trat Rufus zu seinem Freund außerhalb des Hauses. da Bones für eine Woche in Frankreich war, wo sie sich mit ihrem Kollegen vom französischen Ministerium traf, und sie würde mit Sicherheit sehr wütend sein, das sie dies alles ver passt hatte.
"Nun, Travis, und wieder ein großer Sieg für unsere Seite. Die Werwölfe sind praktisch ausgerottet, und unser dunkler Freund musste sich zurück ziehen." Er schien kurz davor zu sein, einen Freudentanz aufzuführen.
"Ich kann es nicht glauben, das sie 64 Todesser verloren haben. Das sind mindestens ein Drittel ihrer Gesamtstärke!" Es war zwar nur ein Viertel, aber so falsch lag er trotzdem nicht.
"Was schlagt ihr vor, sollen wir mit dem Haus machen?" Biller lächelte und wandte sich nun an seinen Freund, den er beim Vornamen nannte, etwas das er nur im privaten Be reich tat.
"Rufus mein Freund, ich denke das die Muggel aufwachen werden und feststellen wer den, das Riddle Manor bis auf die Grundmauern nieder gebrannt ist. Komisch nur, das dieses Feuer nicht mit Wasser gelöscht werden konnte, also muss es etwas elektrisches oder so gewesen sein." Rufus gefiel die Idee sehr gut, denn es würde keinen guten Ein fluss bei Voldemort hervor rufen, wenn er es bemerkte, aber das war nur für ihn schlecht.
"Wirklich komisch wie manche Dinge völlig unvorbereitet geschehen können. Durch sucht das Haus nach wichtigen Dingen und entzündet dann das Haus. Ich werde einige Leute anweisen, entsprechende Muggelabwehrzauber zu legen, damit die Muggel-Feuer wehr nicht rechtzeitig eintrifft."
"Geht klar. Möchtest du, das ein paar meiner Leute dich zu den Stuarts begleiten?"
"Ja, aber das werden wir erst morgen Früh erledigen, denn ihr werdet jetzt hier benötigt. Hat er eine Frau und Kinder hinterlassen?"
"Er war verlobt, aber ich denke die Verlobung wurde letzten Monat aufgehoben. Er war wirklich ein guter Mann."
"Wir werden sicherstellen, das seine Eltern das wissen. Helft mir bitte beim sauberma chen, so bekomme ich wenigstens Etwas für meine Arbeit."
"Mir gefällt es immer besser, das ein ehemaliger Auror jetzt Minister ist." Sie gingen in das Haus um die Dinge fertig zu stellen, denn die Nacht war wirklich schön gewesen.
In der Zwischenzeit in der Winkelgasse:
Fenrir Greyback, Alan Brandon, und Edward Grant betraten nun aus einer Seitengasse her kommend den Bereich zwischen der Winkelgasse und der Nockturnengasse, da sie sich nach ihrer Flucht nicht hatten trennen müssen. Hier gab es nur wenig Verkehr, da die meisten Läden um diese Zeit bereits geschlossen hatten. Greyback war nur wenige Male hier gewesen, und fragte sich, wieso sie hier waren.
"Was machen wir hier?" Er bemerkte rein gar nichts, bevor es zu spät war.
"Dies ist ein wirklich ideales Versteck, denn hier werden uns die Magier vermutlich nie mals suchen."
"Ihr habt gerade hier ein Versteck?"
"So in etwa, keine Sorge, ich habe mich bereits um alles gekümmert." Sie gingen nun zu der Stelle wo sich WWW befand, und Grant und Brandon hielten plötzlich inne.
"Wir sind da, Fenrir."
"Und wo ist "hier"? Weasleys Wizarding Wheezes? Welche Bedeutung hat der Ort für uns?" Grant und Brandon nahmen ihre Zauberstäbe heraus und Greyback sah sich um, als wenn sie jeden Moment angegriffen würden. Zur Erleichterung von Grant war niemand hier.
"Dies ist das Ende der Reise, mein Freund. Es tut mir Leid." Brandon und er richteten ihre Zauberstäbe auf Greyback und riefen, bevor er reagieren konnte:
"Avada Kedavra!"
"Avada Kedavra!"
Fenrir Greyback war nun aber nicht Harry Potter, weshalb der doppelte Todesfluch, der ihn im Bauch traf, endgültig beseitigte. Grant verwendete nun einen Schneidezauber und Brandon eine lange Pike erschuf.
Sie beseitigten den Rest des Körpers, während der Kopf von Greyback auf einer Pike auf gespießt vor WWW platziert wurde.
Es würde eine sehr unangenehme Überraschung für die ersten Kunden geben, wenn der Laden in gut 10 Stunden öffnen würde.
Ende des Kapitels
