Kapitel fünfundzwanzig – Der Tag der Abrechnung
„Weil ich einen Plan habe", sagte Harry, er wartete eine Sekunde um die Neuigkeit sacken zu lassen, ehe er mit den Fingern schnippte und seine Hand ausstreckte. Eine große Pergamentrolle erschien aus der Luft, was einige überraschte. Harry legte das Pergament vor sich auf den Tisch und entrollte es langsam, die Aufmerksamkeit aller war auf den Plan vor ihnen fixiert. Die Rolle enthüllte eine detaillierte Karte des Hogwartsgeländes, die unterschiedlichen Gebiete waren in verschiedenen Farben dargestellt. Jede Farbe hatte ein Schildchen, es zeigte, dass die einzelnen Gebiete verschiedene Gruppen von Leuten waren. Als er wusste, dass er alle Aufmerksamkeit hatte, fuhr Harry fort.
„Während ich in Askaban war, habe ich nicht nur rum gesessen und nichts getan. Sobald ich von dem bevorstehenden Angriff erfahren habe, begann ich zu planen. Obwohl ich in einem Anti-Magie-Feld war, habe ich herausgefunden, dass ich ein wenig Elfenmagie einsetzen konnte, was ich genutzt habe um Licht in meiner Zelle zu schaffen. Wie einige von euch vielleicht wissen, sind die Böden in Askaban aus Erde. Ich habe die letzten eineinhalb Wochen damit verbracht, diesen Plan in den Schmutz auf der Erde zu malen. Ich glaube ich habe ihn so gut es ging perfektioniert, aber jeder Kommentar ist willkommen."
„Also, was ist der Plan?", fragte Ron.
„Es gibt verschiedene Phasen und ich brauche jeden einzelnen von euch, um euren Part genau nach Anweisung zu tun, sonst wird es nicht funktionieren. Wenn es jemanden gibt, der nicht kämpfen will, muss er es mir sofort mitteilen. Ich brauche auf jeden Fall die Heiler, Medizauberer und Medihexen hier in Domus Corvus Corax, um sich um die Verwundeten zu kümmern. Alle anderen, die nicht kämpfen möchten: bitte sagt es mir."
Als er sich in der Menge umsah, auf jedes Augenpaar traf, sah Harry zwar viel Angst aber auch Entschlossenheit. Schließlich war dies der Kampf auf den sie alle gewartet hatten, der dessen Ausgang über die Zaubererwelt entschied. Viele Ordensmitglieder mussten an ihre Familien denken und wussten, dass, wenn sie im Kampf starben, sie für etwas Wichtiges kämpften. Sie kämpften für die Freiheit ihrer Gesellschaft und gewährleisteten eine sichere Zukunft für ihre Lieben. Als niemand sagte, dass er nicht teilnehmen wollte, erschien ein Lächeln auf Harrys Lippen.
„Ich bin auf euch alle sehr stolz. Wie ihr wisst, werden Leute aus diesem Raum sterben. Das ist eine Chance, die wir nutzen müssen, aber das ist es wert um die Welt von einer Kreatur zu erlösen, die diese seit fünfzig Jahren plagt. In vier Tagen werden wir das Monster, das unsere Leben bedroht, eliminieren und das zurückholen, was rechtmäßig unser ist. Unsere Freiheit!"
Der Raum brach in Jubel aus, als Harry seine Rede beendete. Er wusste, dass er Leute verlieren würde. Sie alle wussten es. Aber die Schlacht musste gekämpft werden, musste gewonnen werden. Der Junge-der-lebt hatte wieder und wieder unter Voldemorts Handlungen gelitten und er genoss den Gedanken, die Welt endlich von dem Mörder seiner Eltern zu entledigen. Es würde ihm gelingen. Er war positiv. Mit einem Grinsen deutete er dem Orden an sich zu beruhigen, bevor er den Plan magisch vergrößerte, sodass er den Tisch bedeckte.
„Wenn ich von euch allen die Aufmerksamkeit haben könnte. Wir müssen den Plan durchsprechen", sagte er.
„Bist du sicher, dies wird funktionieren?", fragte ihn Ginny, nahm seine Hand und sah über das Pergament.
„Ich bin sicher. Seit ich begriffen habe, dass der Endkampf eventuell in der Schule stattfindet, habe ich vorläufige Pläne gemacht, ich habe sie mit jedem neuen Verbündeten angepasst. Jetzt sind sie fertig gestellt. Dies ist der Große Tag, Gin, und ich will ihn nicht vermurksen", sagte er ihr.
„Du wirst ihn nicht vermurksen, Harry. Wir haben alle Vertrauen in dich", sagte sie ihm. Harry lächelte sie traurig an.
„Ihr mögt in mich vertrauen, Gin, aber ich vertraue mir selbst nicht", gab er mit einem Seufzen zu, „Ich habe die Angewohnheit, Dinge durcheinander zu bringen, vor allem in letzter Zeit und ich weiß einfach, dass etwas schief geht. Mein Plan um die Oberschlange endlich los zu werden ist gefährlich, und ich brauche die Hilfe von euch allen. Was, wenn ich etwas falsch berechnet habe und es bedeutet, dass du stirbst? Oder Glen stirbt? Oder Ron oder Mine? Ich weiß nicht, ob ich damit leben könnte wenn das passiert."
„Harry, das wird nicht geschehen. Wir können auf uns selbst aufpassen."
„Ich weiß, Gin, ich weiß. Aber du musst mir etwas versprechen."
„Das wäre?", fragte sie leicht besorgt. Er nahm ihre Hände in seine und drückte sie fest.
„Wenn mir etwas geschieht…"
„Harry, das wird nicht geschehen!", unterbrach sie.
„Das weißt du nicht", sagte er ihr, „wenn mir etwas geschieht, will ich, dass du dafür sorgst, dass Glen sicher nach Hause kommt. Kannst du das für mich tun?"
„Natürlich, Harry, du weißt dass ich es werde. Aber du wirst nicht sterben."
„Die Möglichkeit besteht immer", flüsterte er, „du weißt das genau so gut wie ich. Ich bin vor dem Todesfluch geschützt und Voldemort selbst kann mich wegen des Mals nicht töten, aber es gibt andere Methoden und hunderte von Todessern. Wir müssen uns auf das Schlimmste vorbereiten. Wenn ich sterbe, Ginny, will ich, dass du nicht allein bleibst. Versprich mir, dass du dein Leben weiterlebst und jemand anderen findest."
Zu dem Zeitpunkt weinte Ginny öffentlich und das Paar hatte die Aufmerksamkeit von Ron, Hermine und Glenadade auf sich gezogen, die gespannt lauschten, während stille Tränen ihre Wangen hinab liefen. Harrys Vorbereitung auf das Schlimmste machte ihnen bewusst, wie nahe der Endkampf war und welche Konsequenzen er haben könnte. Ginny, die leicht schluchzte, schlang die Arme um ihren Freund und flüsterte in sein Ohr.
Als sich die Gruppe beruhigt hatte und die übrigen Ordensmitglieder die Schlacht unter sich besprochen hatten, rief Harry sie zur Ordnung.
„Ok, ich möchte, dass ihr euch in Gruppen setzt. Ich will, dass jede Gruppe an unterschiedlichen Tischen sitzt, ich werde zu jedem von euch kommen, um euch mitzuteilen was in eurem Gebiet geschieht und was ich von euch erwarte. Verstanden?"
Die Leute in der Menge nickten und standen auf. Harry scheuchte sie auf eine Seite des Raums, während er die Tische neu anordnete und ihnen verschiedene Farben gab. Als er fertig war, stellte er sich vor die Menge.
„Ok, hört zu. Ich will, dass die Hogwartschüler mit Ausnahme von Glen, Gin, Ron und Mine zum roten Tisch gehen. Ihr habt die Aufgabe, euch während des Kampfes um die Schüler im Schloss zu kümmern. Ordnung aufrechterhalten, die älteren Schüler an den Fenstern zur Verteidigung einzusetzen, diese Art von Aufgaben. Vrykolakas, Mei, Lei und Gaerwyn geht bitte zum gelben Tisch. Ihr führt eure eigenen Leute an, die Vampire bekämpfen die Werwölfe und dunklen Vampire und die Elfen kümmern sich um die Dementoren. Heiler zu dem blauen Tisch, ihr bringt die Verwundeten her und betreut sie. Auroren zu dem grünen Tisch. Ich brauche euch als Hauptangriff, die vorderste Front wenn ihr so wollt. Alle mit Duellerfahrung, und ich meine wirkliche Erfahrung, nicht die Gemeinschaftsraumreibereien gehen auch an den grünen Tisch. Sirius, Remus und Severus gegen zum Vorstandstisch, ich habe eine spezielle Aufgabe für euch. Die Erfahrung mit magischen Kreaturen haben, gehen zum purpurnen Tisch, ihr beschäftigt euch mit dem was Voldemort uns in den Weg wirft, Riesen, Lethifolds alles in der Art. Der Rest von euch geht an den orangen Tisch, ihr seid die zweite Front, ihr verteidigt die Perimeter der Schule. Irgendwelche Fragen?"
Keiner beschwerte sich und sie machten sich auf den Weg zu ihren bestimmten Tischen. Die Zeitreisenden schlossen sich Sirius, Remus und Severus an.
„Was sollen wir tun?", fragte Remus.
„Ich brauche eure Hilfe bei etwas", bat Harry, „wir müssen Dumbledore aus St. Mungo befreien bevor der Kampf beginnt, aber nachdem Voldemort in Hogwarts ist."
„Warum so ein kleines Zeitfenster?", fragte Sirius, „warum können wir ihn nicht eher holen?"
„Weil, egal wie sehr wir es hassen, Fudge immer noch Minister für Zauberei ist. Er kann alle unsere Entscheidungen übergehen und uns sofort verhaften. Wie ich ihn kenne, wird er sofort mit seinen treuen Auroren nach Hogwarts kommen um die Ordensmitglieder zu verhaften. Wenn Voldemort auftaucht, nachdem eine Menge von uns nach Askaban geschickt wurde, haben wir keine Chance. Unsere Chancen steigen wenn wir Dumbledore auf unserer Seite haben. Wir brauchen ihn."
„Also, was sollen wir tun?", fragte der Zaubertrankmeister.
„Ich möchte, dass ihr in St. Mungo einbrecht wenn Voldemort und die Todesser ihr Versteck verlassen."
„Ich schätze du willst, dass ich mich darum kümmere?"
„Das ist richtig, Sev. Wenn sie los wollen, musst du einen Portschlüssel ins Krankenhaus nehmen, wo du Sirius und Remus triffst. Dann müsst ihr zur Station für Geisteskrankheiten gehen, den Schulleiter ergreifen und zurück nach Hogwarts kommen. Dafür gebe ich euch einen Portschlüssel."
„Also findet Fudge es heraus…", sagte Sirius mit Verständnis.
„… er wird uns mit den übrigen Auroren nach Hogwarts folgen…", fuhr Remus fort.
„… und findet eine Schlacht vor und hat keine Wahl als teilzunehmen", endete Severus, ein Lächeln zerrte an seinen Lippen.
„Haargenau", strahlte Harry, „wir kriegen für den Kampf Verstärkung, mit der Voldemort nicht rechnet."
„Das ist verdammt genial", sagte Ron mit einem Grinsen. Hermine nickte und Glen trug einen stolzen Ausdruck auf dem Gesicht.
„Wie gesagt, das ist der beste Plan, der mir in den letzten eineinhalb Wochen gekommen ist. Nun ihr vier", sagte Harry, er wandte sich an die anderen Zeitreisenden, „ich brauche euch um Voldemort zu besiegen. Natürlich brauch ich euch auch, um gleichzeitig mitzukämpfen, aber unsere Aufgabe ist es Voldie ein für allemal zu vernichten. Erinnert ihr euch noch an die Prophezeiung der Vier? ‚Der Heiler, der Seher, der Löwe und der Weise' werden Voldemort besiegen. Glen, ich will, dass du hilfst obwohl ich nicht glaube, dass du in der Prophezeiung bist. Unter uns allen werden wir ihn vernichten. Ich müsst mir alle was versprechen und damit meine ich auch euch Sev, Siri und Remus, ihr müsst mit allem kämpfen. Das heißt: haltet nichts zurück. Wenn ihr eine besondere Fähigkeit habt, setzt sie ein. Animagus-Formen, stablose Magie, alles. Schwarze Magie, weiße Magie es spielt keine Rolle. Unser Hauptziel ist es zu gewinnen; wir kümmern uns später um die Konsequenzen. Einverstanden?"
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Die Gruppe stimmte bereitwillig zu und Harry verbrachte den Rest des Abends damit, mit den unterschiedlichen Gruppen zu sprechen und zu planen, wie man die Dunkelheit ein für allemal besiegen konnte. Harry hatte es satt die Welt zu retten, satt Dunkle Lords zu bekämpfen und es satt, dass sich alle auf ihn verließen. Hier nach, das versprach er sich, würde er schön lange Urlaub machen.
Die nächsten Tage bis zum Kampf vergingen zu schnell. Alle trainierten so viel sie konnten, aber ohne es die anderen Schüler herausfinden zu lassen. Harry war gut darin vorzutäuschen nach seinem Askabanaufenthalt geschwächt zu sein, und viele von den Hogwartsbewohnern sahen ihn verächtlich oder mitfühlend an. Allerdings hatte sein Schauspiel den richtigen Effekt. In keinster Weise würde Voldemort glauben, dass er am 5. voll kampffähig wäre.
Als der Abend vor dem Kampf kam, wurden die Ordensmitglieder unruhig. Harry berief ein letztes Ordenstreffen, um die letzen Details vor dem Angriff zu besprechen. Zum Ende des Abends gab er jedem eine Phiole traumlosen Schlafes und bat sie diese um 20.00 Uhr zu nehmen. Das versicherte dass sie genug Schlaf bekamen, um frisch zu sein. Es ließ sie auch um fünf Uhr aufwachen, zu dieser Zeit machten sie sich fertig, sprachen mit ihren Familien und waren, sobald das Signal kam, bereit nach Hogwarts zu apparieren. Gerade als alle gingen, versicherte Harry ihnen, dass alles gut gehen würde aber tief im Inneren wusste er, dass eine Menge schief gehen konnte.
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Am nächsten Morgen war Harry wie geplant um fünf wach. Nachdem er sich schnell geduscht und angezogen hatte, traf Harry die anderen Zeitreisenden, Severus, Remus und Sirius um halb sechs in seinem Raum. Sie richteten sich bequem ein und riefen Dobby, um ihnen Frühstück zu bringen, obwohl keiner von ihnen hungrig war.
Sie sprachen eine Weile über belanglose Dinge, bis es sechs wurde. Sev stockte mitten im Satz, ergriff seinen Arm, wo das Dunkle Mal war.
„Das ist es", sagte er und biss die Zähne vor Schmerzen zusammen. Harry holte über die Verbindung zum Dunklen Mal aus, nahm den Schmerz fort. Als das getan war, zog er eine kleine Münze aus seiner Tasche und gab sie dem Zaubertrankmeister.
„Sev, wenn du gehen musst, halte sie und sag ‚St. Mungo'. Sie bringt dich zu eurem Treffpunkt. Sirius und Remus werden dort sein. Wenn ihr Dumbledore habt, haltet sie alle und sagt ‚Hogwarts'. Alles klar?"
„Ja, ich bin so bereit wie es geht", murmelte Sev.
„Bist du für den Kampf voll ausgerüstet? Hast du dein Messer und dein Schwert?", fragte Harry.
„Ja, ich habe alles", versicherte ihm der Slytherin. Harry lächelte schwach zurück.
„Pass auf dich auf", sagte der jüngere Mann und umarmte seinen Freund und Lehrer. Sev nickte allen im Raum zu, dann flohte er nach Domus Corvus Corax, um zum Treffen zu apparieren. Sobald er gegangen war, gab Harry Remus und Sirius ihren eigenen Portschlüssel nach St. Mungo und wünschte ihnen Glück. Schließlich atmete er tief ein und aktivierte die Ordensmale, um den Orden nach Hogwarts zu rufen.
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Im Teutoburger Wald fühlten Vrykolakas, Leilani und Meilani das Kitzeln in ihren Ordensmalen und hörten sofort mit dem auf was sie taten. Sie sprangen auf ihre Füße, rasten zum Palastzentrum und kletterten auf die Spitze des höchsten Turms, wo sich drei große Hörner befanden. Sie stellten sich vor die Hörner und bliesen so lange sie konnten. Normalerweise würde so etwas mit Magie gemacht, aber als Vorsichtsmaßnahme gegen Streiche war jedes Horn auf einen der Anführer abgestimmt, was hieß dass sie selbst hinein blasen mussten. Ein lautes, melodisches Geräusch kam aus den drei Instrumenten und hallte durch die Stadt. Vampire und Elfen allen Alters kamen aus ihren Häusern gelaufen und versammelten sich auf dem Marktplatz außerhalb des Schlosses. Nach einigen Minuten gingen die Elfen und der Vampir auf den Balkon, um mit ihren Leuten zu sprechen. Vrykolakas begann damit indem er einen Sonoruszauber auf sich sprach.
„Einwohner von Teutoburg Stadt. Die Zeit ist gekommen, aus den Schatten zu treten und unseren rechtmäßigen Platz in der Welt einzunehmen. Wie ihr wisst, plant der Dunkle Lord der Zaubererwelt, Voldemort, heute Hogwarts, Schule für Hexerei und Zauberei zu übernehmen. Wir werden das nicht zu lassen. Wir werden mit unseren Alliierten auf der Lichtseite kämpfen und erlangen das Vertrauen der Zaubererwelt wieder. Es ist an der Zeit für uns, der magischen Gemeinschaft zu zeigen, was es bedeutet ein Vampir zu sein. Wir zeigen ihnen unseren Mut und Bereitschaft für das was richtig ist einzutreten. Heute erlangen wir unsere Freiheit!"
Die Vampire in der Menge jubelten. Schließlich war es das, auf das alle ihr Leben lang gewartet hatten. Meilani verstärkte ihre Stimme magisch, um zu den Elfen zu sprechen.
„Bewohner der alten Welt", rief sie, „wie unsere Freunde die Vampire waren wir gezwungen, zu lange in den Schatten zu warten. Die Menschen dieser Welt haben uns vergessen und sie haben die Macht, die wir besitzen vergessen. Aber wir haben den Grund warum wir hier sind nicht vergessen. Wir sind hergekommen, um uns mit den Menschen anzufreunden, um eine gemeinsame Zukunft zu planen und ihnen zu zeigen, dass wir in Frieden und Harmonie in der gleichen Gesellschaft leben können. Heute haben wir endlich die Chance aus den Schatten zu treten und unseren rechtmäßigen Platz einzunehmen. Heute kämpfen wir!"
Mehr Jubel war zu hören, die bereit waren zu kämpfen, kamen nach vorn und die Mütter und Kinder kehrten nach Hause zurück, um auf die Rückkehr ihrer Lieben zu warten. Währenddessen stand Leilani auf, um ihren Teil zu sagen.
„Einwohner von Teutoburg Stadt. Wir werden in wenigen Minuten aufbrechen. Die Elfen gehen als erstes, unsere Aufgabe ist es einen Sonnenschutz über dem Gebiet von Hogwarts zu errichten. Die Vampire folgen in zehn Minuten. Elfen, wir werden die Dementoren bekämpfen und nehmen Position am Schulsee. Vampire ihr bekämpft die Werwölfe und eure bösen Cousins, sammelt euch am Verbotenen Wald. In Ordnung, Elfen. Abmarsch!"
Mit einem Brüllen aus der Menge begannen die Elfen sich nach Hogwarts zu transportieren.
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Während die Mitglieder des Ordens des Phönix sich in Hogwarts sammelte und auf Position ging, apparierte Severus zum Todessertreffen und nahm seine Position in Voldemorts Reihen ein. Der Dunkle Lord ging vor seinem Thron auf und ab. Als alle angekommen waren, wandte er sich seinen Anhängern zu und grinste sie irre an.
„Glückwunsch euch allen. Ihr werdet die Hexen und Zauberer sein, die den Fall des alten Regimes und den Beginn einer neuen Ära in der Zaubereigeschichte seht. Heute werden wir ein für allemal die Zaubererwelt übernehmen, den aufdringlichen Potter Jungen zerstören und Hogwarts erobern, alles in einem Schwung. Heute schreiben wir Geschichte. Heute werden wir zu Göttern! Macht euch bereit auszuschwärmen!"
Die Todesser jubelten und Sev begann sich ein wenig unwohl zu fühlen. So leise wie möglich trennte er sich von der Gruppe und versuchte dabei keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Als er sicher war, dass ihn niemand sehen würde, aktivierte er seinen Portschlüssel und verschwand aus dem dunklen Raum, der Jubel klingelte noch in seinen Ohren.
Als er wieder auftauchte, fand er sich in der Mitte eines Krankenhausflures wieder. Er sah sich um und entdeckte Sirius und Remus, die gegen eine Wand lehnten. Er ging zu ihnen hinüber und räusperte sich.
„Lupin, Black, habt ihr herausgefunden wo sie ihn festhalten?"
„Ja, es ist ein Raum am Ende des Korridors", sagte ihm Remus und die Drei machten sich auf den Weg zu der verschlossenen Tür. Als sie näher kamen, traten drei Sicherheitszauberer vor sie.
„Wo denkt ihr, wo ihr drei hingeht?", fragte einer von ihnen.
„Wir müssen mit Albus Dumbledore sprechen", sagte Sirius.
„Ihr könnt dort nicht hinein", sagte ihnen der Anführer, „wir haben Befehle vom Minister selbst, dass niemand hinein darf; es sei denn er hat einen Termin, der mindestens zwei Wochen zuvor vereinbart wurde."
„Sehen Sie mal, Sie infernaler Mann, entweder Sie bewegen sich und gewähren uns Eintritt oder wir sind gezwungen Sie zu stürzen. Die Wahl ist Ihre", sagte Sev mit einem fiesen Grinsen. Der Mann sah ihn verächtlich an.
„Sir, ich glaube nicht, dass Sie es tun können. Wir sind gut trainiert…"
Er wurde unterbrochen, als Severus die Hand hob und eine schubsende Bewegung machte. Alle drei Sicherheitszauberer flogen gegen die Wand. Sirius und Remus staunten nur über den Zaubertrankmeister. Sev hob nur eine Augenbraue.
„Was? Sagt mir nicht, ihr Trottel habt noch nie stablose Magie gesehen", sagte er, ehe er eine Handbewegung in Richtung der geschützten Tür machte und sie mit einem leichten Klicken aufschwingen ließ. Die zwei erstaunten Rumtreiber folgten dem anderen Mann leise in den Raum, sie wussten nicht was sie sagen sollten.
Albus Dumbledore war durch die Unruhe vor der Tür aus seinem Schlaf geschreckt und als die drei Zauberer in seine Gummizelle schritten, begannen seine Augen wie verrückt zu funkeln.
„Nun, nun, nun. Dies ist eine Überraschung", sagte er.
„Wir haben keine Zeit um zu diskutieren, Albus", sagte Severus, „wir müssen hier raus. Accio Zauberstab."
Dumbledores Zauberstab kam aus der Tasche eines der Sicherheitszauberer geflogen, wo er offensichtlich zur Sicherheit verwahrt wurde. Severus übergab den Zauberstab an seinen Besitzer, zog den Portschlüssel heraus und hielt ihn in der Hand, damit die anderen ihn berühren konnten. Sobald alle bereit waren, flüsterte er das Aktivierungswort und die Vier wurden fort gewirbelt, um sich dem Kampf anzuschließen.
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In Hogwarts war Harry wie verrückt hin und her gerannt und versuchte alle zu organisieren. Sobald die Elfen aus Teutoburg Stadt eingetroffen waren, machten sie sich an die Arbeit den Schild aufzubauen, um die Vampire vor der Sonne zu schützen. Die übrigen Ordensmitglieder waren ihren jeweiligen Gebieten zugewiesen worden und Ginny ging sicher, dass alle Schüler in ihren Häusern waren. Als sie sicher war, ging sie mit der roten Gruppe herum und sicherte die Eingänge zu den Gemeinschaftsräumen, was die Schüler daran hindern sollte hinaus zu gehen und die Todesser daran hinein zu kommen. Währenddessen koordinierte Ron mit Harry die Truppen und Hermine kümmert sich um die Elfen und ankommenden Vampire. Glens Aufgabe war es, den Schulleiter auf den neusten Stand zu bringen, als er mit einem Plopp erschien. Gerade als alle in Stellung gingen, gab es mehrere Plopps, als die Todesser auf der anderen Seite des Geländes außerhalb der Schutzwälle auftauchten. Trotz der Hexen und Zauberer, die bei der Schule auf sie warteten, führte der Dunkle Lord sie mutig voran, bis sie einige hundert Fuß vor der feindlichen Seite stehen blieben. Der Kampf war bereit zu beginnen.
Harry, obwohl er nervös war, verband sich mit den Anführern der Gruppen, um sicher zu gehen, dass sie alle bereit waren. Die älteren Schüler waren an den Fenstern von Hogwarts verteilt, sie waren bereit das Schloss und die jüngeren Schüler so gut sie konnten zu verteidigen. Die Dementoren, Werwölfe und Vampire in Voldemorts Reihen hatten alle Gegner in seinen eigenen Reihen. Dumbledore war an seiner Seite und übernahm das Kommando für die zweite Welle. Seine Freunde und Familie waren hinter ihm aufgereiht, bereit, in der Schlacht auf die sie seit acht Jahren warteten, ihr Leben zu geben. Dies war es; der Tag der Abrechnung war gekommen.
Mit einem lauten Kampfschrei sprang Harry in Aktion und begann über das Schlachtfeld zu rennen, die Auroren, Elfen und Vampire dicht hinter ihm. Mit einem Brüllen vom Erben Slytherins drängten die Todesser ebenfalls vorwärts und trafen die Lichtseite in der Mitte des Hogwartsgeländes. Flüche, Hexerein und Zauber flogen links, rechts und durch die Mitte und das Kampfgebiet verfiel in Chaos.
Harry, der Seite an Seite mit Glen und Hermine kämpfte, setzte Licht und Dunkle stablose Magie ein, um so viele Todesser wie möglich auszuschalten. Er wollte immer noch nicht auf den Level seiner Feinde sinken und jemanden töten, aber es wurde schwerer die Feinde nieder zu strecken. Am Rand seines Sichtfeldes entdeckte der Junge-der-lebt wie die Ministeriums - Auroren mit Fudge an der Spitze auftauchten. Der Ausdruck auf dem Gesicht des Ministers, als er feststellte wo er hineingeraten war, war unbezahlbar und Harry machte den Fehler einige Sekunden inne zu halten, um die Reaktion des pompösen Mannes zu beobachten. Das stellte sich als tragisch heraus, denn gerade als Harry den Todesser vor sich verfluchen wollte, fühlte er einen stechenden Schmerz in seiner Brust. Entsetzt sah er ungläubig hinab, auf den Dolch, der aus seinem Brustkorb ragte, genau wo sein Herz war. Als der Retter vor Schmerz auf seine Knie fiel, Blut tropfte aus seinem Mund und sein Blick verschwamm, blickte er hinter sich und in sah in die kalten, schwarzen Augen des Mannes, der ihn erstochen hatte. Harrys Augen weiteten sich vor Schock, als er sah wer es war und das Letzte was er tat, bevor ihn die Dunkelheit übermannte, war es eine einzelne Frage zu murmeln.
„Sev?"
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