Hi, ihr Lieben, und schon geht es weiter! Wie wäre es denn mal mit ein paar mehr reviews?
Die Original-Story hat sage und schreibe 1090 reviews. Es sind zwar 10 Kapitel mehr, aber ich will das gar nicht hochrechnen…..
Original von Severus' vampiress
Übersetzung von Miss Lina
Disclaimer: Mir gehört hiervon natürlich gar nichts bis auf das Vergnügen, die Geschichte übersetzen zu dürfen.
Kapitel 25 - Severus?
Severus rang nach Luft, als er Hermine bewusstlos in Lucius Armen sah. Er fühlte sich besiegt – alles hatte er getan, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, denn sie war immer noch der Mittelpunkt seines Lebens. Dann wurde ihm bewusst, wer er war und seine Gesichtszüge strafften sich.
„Du hast es also geschafft, meine Frau zu finden?", Lucius erwiderte die höhnische Bemerkung mit einem selbstgefälligen Grinsen.
„Sol ich dir helfen, sie nach Snape Manor zu bringen?", fragte er und drückte Hermines Körper enger an sich. Snape biss die Zähne zusammen, aber seine Miene blieb beherrscht.
„Ich bin durchaus in der Lage, dies selbst zu erledigen", stieß er hervor und nahm Hermine aus Lucius Armen. Er spürte ihre Wärme und atmete zum ersten Mal seit Jahren ihren süßen Duft ein. Dann wandte er sich zu Voldemort um.
„My Lord"; sagte er und kniete vor ihn hin. Er bat damit um Erlaubnis, den Ort verlassen zu dürfen.
„Geh, Severus, ich werde dich rufen, wenn du sie zu mir bringen sollst." Severus nickte, stand auf und disapparierte mit Hermine.
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Hermine gähnte in ihr Kopfkissen und zog die Bettdecke enger um sich herum. Ihr Kopf pochte wie verrückt. Sie strich ungeduldig ihr Haar aus dem Gesicht und atmete tief ein. ‚Moment, hier riecht es nicht wie in meinem Zimmer.' Sie öffnete die Augen und setzte sich abrupt auf, als sie die Umgebung um sich herum wahrnahm. Sie befand sich in einem großen Zimmer, wie sie durch die grünen Bettvorhänge erkennen konnte. Das Bett war mit grüner Seidenbettwäsche bezogen. Plötzlich kam die Erinnerung zurück – ihre Unterhaltung mit Lucius, der Plan. Sie seufzte und sank zurück in die Kissen. Sie war wahrscheinlich in Malfoy Manor. Sie zog die Decke unter ihr Kinn. Sie war noch nicht lange fort, aber sie vermisste Alex schon schmerzlich. Hermine war noch nie ohne ihn in der Nähe aufgewacht. Plötzlich hörte sie, wie die Tür aufging. Sie drehte sich jedoch nicht um, sondern gab vor, noch zu schlafen. ‚Es ist sicherlich Lucius.'
Hermine hörte zwei unterschiedliche Schritte, die eines Menschen und die trippelnden Schritte eines Hauselfen.
„Winky weiß nicht, warum sie noch nicht wach ist, Sir. Winky hat ihr nur ein leichtes Schlafmittel gegeben!", quiekte die Hauselfe, besorgt, Hermine vergiftet zu haben.
Der Mann ging hinüber zum Bett und Hermine konnte seinen Blick auf ihr spüren. Eine Hand berührte vorsichtig ihre Stirn. ‚Moment, ich kenne diese Hand!' Sie fühlte, dass jemand neben ihr saß und ein nasses Tuch auf ihr Gesicht legte. ‚Dieser Geruch!'
„Sie glüht vor Fieber", sagte eine tiefe Stimme, die Hermine dazu brachte, vernehmlich nach Luft zu schnappen. Der Mann erstarrte plötzlich. SNAPE!
„Miss Granger, wenn Sie wach sind, schlage ich vor, dass Sie dies erkennen lassen oder sie werden es bereuen", sagte Snape. Hermine öffnete daraufhin blinzelnd die Augen und sah den Mann, der ihr Leben ruiniert hatte, neben sich sitzen. Ihre Augen waren wuterfüllt und sie biss die Zähne zusammen, als sie in Snapes scheinbar ganz neutrales Gesicht blickte. Sie setzte sich ruckartig auf, nahm das Tuch von ihrem Kopf und schleuderte es wütend quer durch den Raum.
„Ich freue mich, zu sehen, dass es dir besser geht", sagte er und zog angesichts ihres offen zu Schau gestellten Ärgers amüsiert eine Augenbraue hoch.
„Geh zur Hölle, du Bastard!", zischte sie ihn gehässig an. Snape stand - äußerlich ruhig – auf.
„Ich bin dort schon gewesen, Miss Granger", sagte er. Eine unerwartete Gefühlsregung flackerte in seinen Augen auf – Schmerz. Hermine war zu wütend, um dies zu bemerken. Stattdessen holte sie ein paar Mal tief Luft. ‚Beruhige dich. Du kannst den Plan nicht gefährden, weil du nicht in der Lage bist, deine Gefühle unter Kontrolle zu haben. Du darfst ihm nicht zeigen, wie sehr er dich verletzt hat.'
Snape holte ein Fläschchen aus seiner Tasche und stellte es auf ihr Nachtkästchen.
„Ich schlage vor, du nimmst dies, um dein Fieber loszuwerden. Das Essen kommt gleich", sagte Snape kurz angebunden und verließ den Raum mit wallenden Roben. Einige schmerzliche Erinnerungen wurden in Hermine wach. Als er den Raum verlassen und die Tür hinter sich geschlossen hatte, nahm das Fläschchen und warf es gegen die Tür. Gleichzeitig schrie sie vor Ärger über das, was sie tat.
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Als Severus die Tür hinter sich geschlossen und abgesperrt hatte, lehnte er seinen Kopf gegen die Tür und schloss die Augen. Er war ohne Hoffnung, dass sie die Liebe erwiderte, die er immer noch für sie empfand.
