Disclaimer: Die Urheberrechte an Harry Potter gehören JK Rowling, alles was zu Bleach gehört ist geistiges Eigentum von Tite Kubo. Mit Sicherheit sind da noch ein paar Verlage im Spiel, vor allem Bloomsbury Publishing (Harry Potter) und Shueisha (Bleach).
Die Idee zu dieser Geschichte stammt nicht von mir, sondern von Eradona. Das hier ist eine Übersetzung, für die ich ihre Erlaubnis habe. Ihr findet das Original unter "www. fanfiction (.net)/ s/ 7197392/ 1/ Harry-Potter-and-the-Order-of-the-Bleached-Phoenix" (ohne Klammern, Leer- und Anführungszeichen).
AN: Nun, immer weiter aufwärts, wie man so sagt! Es ist Zeit für das erste Treffen von... Trommelwirbel bitte... Dumbledores Armee! Ich hatte ein bisschen Spaß mit diesem und den nächsten paar Kapiteln...
Also, wie immer - mir gehört... es sei denn, es geschieht ein Wunder... weder HP noch Bleach...
Kapitel 25
Als Angelina Harry in der nächsten Woche sagte, dass das Quidditchtraining wegen des Regens ausfallen würde, sagte er ihr, dass sie stattdessen ihr erstes Verteidigungstreffen haben würden und erklärte ihr, wo sie in der siebten Etage hin gehen musste. Sie sah ihn verwirrt an, weil es dort kein Zimmer gab, sagte aber, dass sie den Treiberinnen des Teams, Katie und Alicia, Bescheid geben würde. Hermine wirkte wegen des Ortes aufgrund Dobbys Beteiligung ebefalls unsicher, aber Harry sagte ihr, dass er auch von Professor Dumbledore von dem Raum gehört hatte.
"Dumbledore?"
"Während des Yuleballs hat er ihn in einem Nebensatz erwähnt."
"Oh, nun, dann ist es wohl ok."
Ichigo tauschte mit Tatsuki und Rukia einen Blick. Er zuckte die Schultern, da er nicht besser als die beiden wusste, wovon die anderen redeten. Karin schmollte, dass sie nicht eingebunden wurde, aber Ichigo hatte entschieden - und die anderen hatten zugestimmt, dass es besser wäre, wenn Karin und Yuzu nichts mit der Gruppe zu tun hatten. Wenn sie erwischt würden, könnten sie der Schule verwiesen werden, oder schlimmeres. Er wollte nicht, dass Dumbridge seine Schwestern überhaupt bemerkte. Sie konnten den Zwillingen den Sommer über alles beibringen, was sie wissen mussten. Für den Moment würde er es vorziehen, wenn sie überhaupt nicht auf ihrem Radar auftauchten.
Sie gingen nicht in einer großen Gruppe los. Sie ließen Harry, Ron und Hermine vorgehen, um alles vorzubereiten. Als sie am Ort ankamen, waren sie überrascht, dort eine Tür vorzufinden. Toshiro klopfte mit einer hochgezogenen Augenbraue und die Tür öffnete sich für sie.
"Wow", sagte Tatsuki. "Das ist..." sie sah sich um und sah Stapel von Kissen, Reihen von Bücherregalen mit nützlichen Büchern, und Geräte, die für das Aufspüren von Feinden geeignet waren.
"Yeah. Wer hätte geahnt, dass das hier wäre?" bemerkte Dean, der ihnen hinein gefolgt war. "Was ist das überhaupt für ein Ort?"
Harry fing an zu erklären, wurde aber immer wieder unterbrochen, da immer mehr Leute ankamen, bis es acht Uhr wurde, als alle endlich da und alle Kissen besetzt waren.
"Nun", sagte Harry, der sich umsah und plötzlich nervös wurde. "Ich schätze, ihr alle habt gut hergefunden..."
"Dieser Ort ist fantastisch!" schwärmte Cho und strahlte ihn an. Ihre Freundin verdrehte nur die Augen und zog eine Grimasse.
"Es ist bizarr", sagte Fred mit einem Stirnrunzeln, während er zu seinem Zwilling hinüber sah. "Haben wir uns hier nicht mal vor Filch versteckt, nur dass es damals ein Besenschrank war?" George nickte mit einem genauso verblüfften Gesichtsausdruck.
"Harry, was ist all dieses Zeugs?" fragte Dean. Er sah sich ein Regal mit Spickoskopen und Freindgläsern an.
"Finsternis-Detektoren..." erklärte Harry geduldig. "Sie sollen einem angeblich zeigen, wenn dunkle Zauberer oder Feinde in der Nähe sind, aber man sollte sich nicht zu sehr darauf verlassen..." er räusperte sich. "Nun, ich habe darüber nachgedacht, was wir zuerst tun sollten..."
Hermine hob die Hand und er sah sie ein wenig verdutzt an. "Was ist, Hermine?"
"Ich denke, wir sollten einen Anführer wählen", sagte sie.
"Harry ist der Anführer", sagte Cho augenblicklich und warf Hermine einen finsteren Blick zu. Rukia verbarg ein Lächeln hinter ihrer Hand.
"Ja, aber ich denke, wir sollten richtig darüber abstimmen", antwortete sie mit einem schwachen Lächeln. "Es macht alles offiziell und gibt ihm die volle Autorität über diese - ehm, Klasse. Also - alle die denken, dass Harry unser Anführer sein sollte?"
Alle hoben die Hand.
"Err... richtig", Harry wurde rot. "Und... was ist jetzt, Hermine?"
"Wir brauchen einen Namen", sagte sie immer noch lächelnd. Ihre Hand war immer noch in der Luft. Rukia verdrehte die Augen und fasste danach, um sie nach unten zu ziehen. "Es würde uns - oh, Teamgeist und Einigkeit verleihen, glaubt ihr nicht auch?" fragte sie und schaute alle anderen Bestätigung heischend an.
"Die Anti-Umbridge-Liga?" schlug Angelina vor, worauf Ichigo ganz leise "Hört, hört", murmelte. Rukia stieß ihn mit dem Ellbogen an, was ihn grunzen ließ.
"Das Zaubereiministerium sind Idioten-Gruppe?" sagte Fred hilfreich, worauf Tatsuki zustimmend nickte. Ihre Freunde dachten, dass sie wahrscheinlich im Augenblick allem zustimmen würde, was er vorschlug, also sagten sie nichts und sahen einander nur an.
Hermine schaute sie alle stirnrunzelnd an. "Ich dachte an etwas, das nicht allen sagt, was wir vorhaben. Etwas, das wir auch außerhalb der Treffen verwenden können."
Toshiro schnaubte. "Yeah, ich schätze, wenn wir uns so nennen, will die ganze Schule unbedingt mitmachen." Dieser Kommentar brachte mehr als ein paar Kicheranfälle hervor.
"Wie wäre es mit Defensiv Allianz?" Das war wieder Cho. "Wir können sie kurz D.A. nennen."
"Ich mag D.A.", sagte Luna verträumt.
"Ich auch", stimmte Rukia zu. Momo nickte ebenfalls.
"Die D.A. ist gut", grinste Ginny. "Nur, warum lassen wir es nicht für Dumbledores Armee stehen? Ihr wisst schon, weil es das ist, wovor das Ministerium Angst hat - dass er uns in seine eigene Privatarmee verwandelt."
Bei ihrem Vorschlag gab es eine Menge Grinsen und Gelächter.
"Alle, die für D.A. sind?" Hermine hob die Hand. Alle hoben die Hand. "Nun - die Mehrheit entscheidet also." Sie nahm das Pergament auf dem alle ihre Namen standen, schrieb in großen Buchstaben DUMBLEDORES ARMEE darüber und heftete es an die wand.
Zacharias reagierte etwas herablassend, als Harry vorschlug, zuerst Expelliarmus zu üben; bis dieser ihm sagte, dass es der Zauber gewesen war, der ihm im Juni gegen Voldemort selbst das Leben gerettet hatte. (1) Alle starrten ihn nur an und keiner bewegte sich. "Okay, in Paaren aufstellen."
Es war erstaunlich, dass niemand ein Auge verlor, als Zauberstäbe aus Händen in Wände, Bücherregale und in alle Richtungen flogen. Ichigos Zauberstab traf Harry beinahe direkt auf seiner Narbe, als Rukia ihn entwaffnete und Harry sich gerade noch ducken konnte. Hmm, dachte er, als er mit Neville zusammenarbeitete. Vielleicht sollte ich Ichigo und Neville zusammen arbeiten lassen... Bei den einfacheren Dingen wie diesen hier... sind sie ungefähr auf dem selben Niveau. Für die wirklich fortgeschrittenen Sachen, muss ich Ichigo mit jemand anderem zusammenarbeiten lassen, wie Hermine... sich diese beiden duellieren zu lassen, wäre sicherlich sehenswert...
"Sorry Harry", sagte Ichigo, als er ihn sich zurück holte. Sein Gesicht war rot und seine Haare wurden - grün.
"Warum arbeiten du und Neville nicht zusammen, während ich den anderen helfe?" schlug er vor. "Ich glaube nicht, dass Rukia hierbei viel Hilfe braucht und ich sehe, dass Uryu einen Partner gebrauchen könnte..." Ichigo zuckte die Schultern.
"Klar."
Nur ein paar Minuten später hörte er Neville rufen "ICH HAB'S GESCHAFFT! Ich habe es nie zuvor hinbekommen - ICH HAB'S GESCHAFFT!"
Harry drehte sich zu dem überglücklichen Neville, und Ichigo, der kaum ein Lachen zurückhalten konnte, um.
"Vielleicht solltest du ihm nicht sagen, dass in einer Duellsituation sein Gegner nicht in die andere Richtung schaut, weil ihn jemand angesprochen hat und seinen Zauberstab nur locker in der Hand hält", sagte Toshiro im Flüsterton zu ihm. Momo, seine Partnerin, kicherte.
"Oh, ist es das, was passiert ist?" sagte Harry leise.
"Mm Hmm", antwortete Momo, die mit dem Kopf nickte, während sie ihr Grinsen hinter der Hand versteckte.
"Richtig", dann lauter: "Sehr gut gemacht, Neville. Vielleicht kannst du jetzt Ichigos Zauberstab vom Kronleuchter herunter holen." Er musste sich umdrehen, damit Neville nicht das Grinsen auf seinem Gesicht sah.
"Nun, Neville, ich kann es nicht machen, ich habe keinen Zauberstab!" hörte er Ichigo mit einem Lachen in der Stimme sagen hören. "Ich glaube, der Spruch heißt "Accio." Nun, Ichigo kannte die Zauber - er konnte sie nur nicht richtig zum Funktionieren bringen. Er sah zu Rukia und Uryu, die beide darum kämpften nicht zu lachen, und Tatsuki, die den Kapf verloren hatte und sich an Fred festhielt um stehen zu bleiben, hinüber.
Am Ende war es Toshiro, der endlich mit dem Zauber Ichigos Zauberstab vom Kronleuchter herunter holte. Wie Ichigo gesagt hatte, konnte er es ohne Zauberstab nicht selbst tun und Neville hatte nicht viel Glück. "Accio Zauberstab" zog eine Menge anderer Zauberstäbe zu ihm heran, außer dem von Ichigo, der stur oben schweben blieb. Alle mussten sich hinwerfen, damit sie kein Auge verloren. Sein Zauberstab scheint seinen eigenen Kopf zu haben, dachte Harry, während er die Versuche beobachtete, ihn zurückzuholen.
Fred und George amüsierten sich großartig damit, Zacharias Streiche zu spielen, was sich Tatsuki - und Lee, den Partner von George, beinahe kringlig lachen ließ. Diese vier... er schüttelte den Kopf.
"Sorry Harry", entschuldigte sich George, als er erkannte, dass sie erwischt worden waren. "Wir konnten einfach nicht widerstehen."
Ginny kam sehr gut gegen ihren Freund, Michael, zurecht, der nicht gewillt zu sein schien, sie zu entwaffnen. Ernie war ein bisschen zu ausladend in seinen Armbewegungen. Die Creeveys waren sehr begeistert, aber verantwortlich dafür, dass alle Bücher auf dem Boden landeten. Luna war genauso unberechenbar, entweder entwaffnete sie ihren Gegner oder ließ ihm die Haare zu Berge stehen. Cho zündete den Ärmel ihrer Freundin an als sie sah, dass Harry sie beobachtete und gab zu, dass er sie dadurch nervös gemacht hatte. Ich brauche eine Pfeife, dachte Harry als er sich fragte, wie er die Aufmerksamkeit aller auf sich lenken könnte... und dann sah er eine im Regal. Ah... er blies fest hinein und alle sahen ihn an.
"Das war nicht allzu schlecht... okay, nun; einige von euch müssen sich verbessern... aber insgesamt nicht schlecht." Tatsächlich waren einige von ihnen ziemlich gut - zum Beispiel Toshiro. Er konnte definitiv glauben, dass der Erstklässler eine Art Wunderkind war. Und er hatte immer geglaubt, dass Fred und George schlauer waren, als sie merken ließen, was sie heute Abend bewiesen. "Lasst es uns jetzt noch einmal versuchen, vielleicht sollten wir versuchen, Partner zu tauschen..." er ging wieder im Raum herum, korrigierte Positionen, machte Vorschläge und war sehr erfreut, als er sah, dass sich die allgemeine Leistung zu verbessern begann. Er war ungemein erfreut als es Neville schaffte, Momo zu entwaffnen und Ichigo brachte es fertig, Uryu zu entwaffnen. Die beiden Jungen drehten sich um und klatschten einander ab als sie es schafften. Harry grinste sie an. Vor allem für Neville war es ein Erfolg. Für Ichigo, der auf anderen Gebieten so begabt war, konnte es beinahe als Peinlichkeit gelten, dass er so schlecht in Zauberkunst war.
"Hey Harry, schau wie spät es ist!" rief Hermine ihm zu, während er mit Cho und Luna sprach. Er sah auf seine Armbanduhr und würgte beinahe. Es war nach neun, wenn sie nicht bald in ihre Räume zurück gingen, würden sie Ärger bekommen, wenn man sie erwischte. Er blies in die Pfeife.
"Na gut, das war ein guter Anfang. Aber wir haben überzogen und alle müssen zurück. Zur selben Zeit in der nächsten Woche?"
Viele waren dafür, sich früher zu treffen, aber sie wurden daran erinnert, dass Quidditch anfing und die Teams trainieren mussten. Also wurde entschieden, dass sie sich am Mittwoch treffen würden, um dann zu entscheiden, wann sie sich treffen würden. Harry zog dann seine Karte des Herumtreibers hervor, die magische Karte, die von seinem Vater, Sirius, Lupin und Wurmschwanz geschaffen worden war, als sie noch Schüler waren. Fred und George hatten sie in Filchs Büro wiederentdeckt und die Zwillinge hatten sie ihm vermacht. Er benutzte sie um sicherzustellen, dass die Luft rein war, damit alle zu ihren Schlafsälen zurück gelangen konnten. (2)
Zeit für zukünftige Treffen zu finden, wurde so gut wie unmöglich, das erkannte Harry bald, und sie waren gezwungen mit den Trainingsterminen für drei Quidditchteams sowie mit dem lausigen Wetter zu jonglieren. Jedoch war es, wie Toshiro anmerkte, besser, sich nicht zur selben, regelmäßigen Zeit zu treffen: Auf diese Weise liefen sie weniger Gefahr entdeckt zu werden.
Harry war begeistert darüber, wie die Dinge liefen; Neville und Ichigo hatten sich nach nur wenigen Wochen immens verbessert, nicht nur in ihren Treffen, sondern es schien ihnen auch in den Unterrichtsstunden für Zauberkunst zu helfen - so sehr, dass Professor Flitwick einen Kommentar dazu abgab. Neville entwaffnete tatsächlich Hermine; Colin meisterte den Impedimentia-Fluch und Parvati Patil war so gut mit dem Reductor-Fluch, dass sie einen Tisch in Staub verwandeln konnte. Und natürlich wollte niemand auch nur in der Nähe der Schusslinie sein, wenn Ichigo einen Fluch oder eine Verwünschung anwendete; die Wirkung war allzu angsterregend.
"Vielleicht sollten wir ihn einfach gegen Du-weißt-schon-wen kämpfen lassen", hörte Harry einmal jemanden flüstern. "Seine Verwünschungen sind stärker als die Flüche von den meisten Leuten!" Harry stimmte dem aus vollem Herzen zu. Wenn er jemals wieder gegen Voldemort kämpfte - und er wusste, dass er das musste - würde es ihm wirklich nichts ausmachen, wenn Ichigo zusammen mit Ron und Hermine bei ihm wäre. Einer seiner schwächeren Flüche würde wahrscheinlich mehr als ein Dutzend Todesser außer Gefecht setzen...
Hermine fand bald einen Weg alle wissen zu lassen, wann das nächste Treffen war, indem sie einen Protean-Zauber auf eine falsche Galleone legte, eine für jedes Mitglied. Wenn Harry Zeit und Datum für das nächste Treffen festlegte und die Ziffern auf seiner Münze änderte, würden sich alle Münzen verändern. Dieses Beispiel von Magie beeindruckte alle, da es ein Zauber auf U.T.Z.-Niveau war.
Die Ravenclaws wollten wissen, warum sie nicht in ihrem Haus war (tatsächlich fragten sie Ichigo dasselbe; einige schmollten, als er ihnen sagte, dass der Sprechende Hut ihn sich das Haus hatte aussuchen lassen und er Gryffindor gewählt hatte). Hermine hatte ihnen gesagt, dass sie beinahe nach Ravenclaw gekommen wäre, der Hut sich aber in letzter Sekunde für Gryffindor entschieden hätte.
Die Treffen mussten jedoch bald pausiert werden, je näher das erste Quidditch-Spiel des Jahres rückte, was Slytherin gegen Gryffindor sein würde. Obwohl die Professoren alle sagten, dass es eine Sache guter Sportlichkeit wäre, kümmerte es sie sehr wohl, wer gewann. Professor McGonagall gab ihnen in der Woche vor dem Spiel keine Hausaufgaben, damit sie üben konnten. Sie hatte sich daran gewöhnt, dass Hauspokal und Quidditchpokal beide Gryffindor gehörten und gab sie nur zögernd auf.
Die Slytherins waren nicht weniger entschhlossen; sie gingen nur raffinierter vor. Professor Snape ignorierte mehrere Augenzeugenberichte über Missetaten seiner Teammitglieder. Er buchte außerdem das Quidditchfeld so oft für ihr Training, dass die anderen Teams Schwierigkeiten hatten, Zeit für ihre eigenen Trainings zu finden; ein Zug der Professor Dumbledore dazu zwang einzuschreiten und festzulegen, dass Teams nicht mehr als ein Training für zwei Stunden pro Tag buchen konnten.
Es lag auch an den Slytherins, dass das Gryffindor-Team jetzt mit eigenen Leibwächtern herumlief, die von Ichigo organisiert wurden. Die Leibwächter wurden aus allen drei Häusern ausgwählt, mit dem Versprechen, dass die Gryffindors den Gefallen erwidern würden, wenn sie an der Reihe waren, gegen Slytherin zu spielen. Das fing an, nachdem Alicia in der Bibliothek von einem Fluch des Hüters von Slytherin getroffen wurde, was von Professor Snape nicht bestraft wurde. Nachdem Ichigo zurückgeschlagen hatte, war das andere Team etwas umsichtiger und extra vorsichtig mit ihren Tricks. Wenn sie Ichigo schließlich zu zornig machten, könnte es sein, dass sie als weiße Kaninchen auf ihren Besen saßen. Goyle beging den Fehler, ihn von hinten verfluchen zu wollen; jedoch warnte ihn ein herumlungernder Hauself rechtzeitig, worauf Ichigo einfach die Kontrolle über sein Reiatsu lockerte und es zu einem Schild verhärtete. Der resultierende Querschläger zerstörte eine Statue, schlug Löcher in die Wände, zerschlug Fenster und traf endlich Goyle selber. Dies alles geschah in Gegenwart von Professor Flitwick, der wieder einmal froh darüber war, so klein gebaut zu sein, da einer der Querschläger über seinen Kopf zischte und ihn um ungefähr sechs Zoll verfehlte. Der kleingewachsene Professor für Zauberkunst zog Goyle mit Vergnügen fünfzig Punkte ab, während seine Hausgenossen ihn in den Krankenflügel trugen, und gratulierte Ichigo zu einem so gut gelungenen Schildzauber. Er gab Ichigo dann die Fünfzig Punkte, die er Goyle abgezogen hatte.
"Gut gemacht!" gratulierte ihm George. "Schätze sie haben herausgefunden, dass sie nicht an uns herankommen, ohne euch zuerst aus dem Weg zu räumen!"
"Sieht allerdings nicht so aus, als ob sie's nochmal versuchen würden, nicht wahr?" grinste Fred zufrieden.
"Wie hast du das gemacht?" fragte Hermine. "Ein normaler Protego..."
"Ah, nun..." Ichigo warf Toshiro einen Blick zu, nicht sicher, ob es zu früh war, es ihnen zu sagen.
"Es war kein Protego", gab Toshiro zu und antwortete für ihn. "Es war etwas, das wir zu Hause benutzen."
Das ließ alle interessiert aufhorchen. Die Frage hatten sie sich alle schon die ganze Zeit selbst und gegenseitig gestellt: Wurde Magie in Japan anders benutzt?
"Einige Leute, aber nicht alle", lächelte Momo. "Und nicht alle können es auch anwenden, oder wissen überhaupt etwas darüber. Man hat gewöhnlich einen Mentor... oft ein Elternteil oder anderes Familienmitglied..."
"Ein Freund der Familie geht auch", nickte Rukia.
"Also, wie wird diese Magie genannt? Wo hast du das gelernt? Wie funktioniert..."
Rukia lachte über Hermines Eifer.
"Wir nennen es 'Kido'. Es ist Magie ohne Zauberstab."
"Ohne Zauberstab? Du meinst - ihr benutzt dafür keinen Zauberstab dafür?"
Die vier Shinigami schüttelten den Kopf. Natürlich erwähnten sie nicht, dass sie angefangen hatten, den Raum der Wünsche heimlich zu benutzen um Kido zu üben - Toshiros Idee - um zu sehen, ob ein Zauberstab sie verstärken oder ansonsten stärker machen würde. Bis jetzt schien es so, als würde es eine ziemliche Menge Übung brauchen.
"Es gibt drei Haupttypen von Kido: Fesselnde, vernichtende und heilende Zauber. Fesselnde Zauber, oder Bakudo, blocken Angriffe ab oder lassen Gegner erstarren. Vernichtende Zauber, oder Hado, verletzen den Gegner oder verursachen Schaden. Heilende Zauber heilen einfach das Ziel", sagte Toshiro leise.
"Leute entwickeln üblicherweise Spezialitäten und Lieblingssprüche - oder sind besser bei einem als beim anderen..." Ichigo warf Rukia einen Blick zu, als er an ihre Vorliebe für Shakkaho und Sokatsui dachte. "Momos Tante ist eine Spezialistin für heilendes Kido. Urahara - er war in der Gruppe, die mit dem Botschafter gekommen ist - ist Spezialist in einer vollkommen anderen Kategorie." (3)
"Und jemand der stärker ist - viel stärker - kann die Fesseln eines bindenen Kidos zerbrechen", seufzte Rukia während sie zu Ichigo hinüber sah, der grinste.
"Yeah, weniger als fünf Minuten nachdem ich sie getroffen hatte, wendete Rukia Bakudo 1 Sai gegen mich an... Sobald ich beschlossen hatte, dass ich raus wollte, brauchte ich ungefähr 30 Sekunden dafür, es zu zerbrechen."
"Ehm... Wie ihr anhand der Nummer erraten könnt, wäre es der schwächste der bindenden Zauber..." sagte Momo, die ihn schräg von der Seite ansah. Toshiro hüstelte amüsiert.
"Der Punkt ist, dass er nicht in der Lage gewesen sein sollte, das zu tun. Aber Ichigo hat so viel Reiatsu und ist derartig stark - dass er das erste von zwei Siegeln eines zweiteiligen hochklassigen Bakudo gebrochen hat..."
"Du... bist aus Kin ausgebrochen?" Momos Augen wurden groß. Selbst Rukia schien das nicht gewusst zu haben.
"Ehe Tessai die Möglichkeit hatte, Bankin anzuwenden", erklärte Toshiro weiter.
"Warum würde..." Momo sah den Blick, den Ichigo und Toshiro ihr zuwarfen und bremste sich selbst, ehe sie zu viel sagte. "Oh... ehm, ist egal."
Da Ichigo sich unbewusst eine der Narben rieb, die von Byakuyas Senka übrig geblieben waren, stellte niemand weitere Fragen.
"Also, wie lernt man, dieses Kido anzuwenden?" fragte Harry sich räspernd.
"Nun", Toshiro beäugte die Gruppe gedankenverloren. "Es ist möglich, dass ihr es lernen könnt. Ihr habt Renji Abarai in Hogsmeade und mich bei dem Treffen gesehen. Das bedeutet, dass ihr ein genügend hohes Niveau von dem was wir Reiatsu oder spirituelle Energie nennen habt."
"Also braucht man eine Menge von diesem 'Rai-at-suh'?" Ron sagte das neue Wort langsam, damit er nicht darüber stolperte, da er dazu neigte, sie zuerst zu verhuntzen, bis er sich daran gewöhnte.
"Nicht nur eine Menge, sondern auch gute Kontrolle, oder du könntest dich selbst verletzen", sagte Rukia ironisch mit einem Seitenblick auf Ichigo, der seufte.
"Was ist das hier, der Macht-Ichigo-fertig-Tag?" murmelte er und schaute böse zurück. "Ich habe mich wenigsten nie an Kido versucht, bis ich mein Reiatsu unter Kontrolle hatte - im Gegensatz zu einer gewissen rotschöpfigen Ananas, der sich andauernd selbst in die Luft jagt, wenn er versucht Shakkaho zu verwenden. Und das ist der einzige Zauber, den er kennt."
Momo schlug beide Hände vor den Mund, um ihr Gelächter zu unterdrücken. Da sie mit Renji in der selben Klasse der Shinigami Akademie gewesen war, konnte sie sich erinnern, wie schlecht er in Kido gewesen war - was sich nicht geändert hatte. Selbst Toshiros Lippen zuckten bei der Erinnerung. Rukia kicherte ebenfalls.
"Aber es macht so viel mehr Spaß dich zu necken als Renji..." Rukia sah ihn aus großen, seelenvollen, indigoblauen Augen an.
"Wisst ihr, bis zum letzten Sommer hatte Ichigo wenig oder gar keine Kontrolle über sein Reiatsu", erklärte Uryu den anderen. "Tatsächlich war es absolut grässlich. Sogar schlimmer als Zauberkunst..."
"Jetzt reicht's aber!" Ichigos Stimme wurde vor Ärger lauter.
"Ehm, Leute..." Momo biss sich auf die Lippe. Hinamori war im Inneren eine sanfte Person, und während sie nichts gegen gutmütige Neckereien hatte, gab es eine Zeit dafür und eine Zeit damit aufzuhören. Sie hatten die Zeit zum Aufhören verpasst.
Je ärgerlicher Ichigo wurde, desto weniger hatte er sich unter Kontrolle. Nicht nur seine Haarfarbe fing an sich zu verändern, sondern es begann auch blaue Energie sichtbar um ihn herum zu wirbeln. Die Gryffindors starrten ihn an, Rons Unterkiefer hing schlaff herunter als sie anfingen, die sichtbare Manifestation dessen zu sehen, was die Japaner 'Reiatsu' nannten.
Toshiro hüstelte und seufzte dann. Er nahm an, dass es früher oder später hätte passieren müssen. Schließlich war Kurosakis Kontrolle über sein Reiatsu noch sehr neu.
"Kurosaki! Zügele dich!" befahl er. Mit sichtbarer Anstrengung unterdrückte Ichigo seinen spirituellen Druck, warf allen einen vernichtenden Blick zu und ging mit großen Schritten wütend davon.
"Upps", sagte Mizuiro mild.
"Und das war das berühmte Kurosaki-Temperament - nicht völlig losgelassen, aber eine kleine Kostprobe davon", grinste Tatsuki, als sie ebenfalls ging und Ichigo folgte. Toshiro starrte sie wütend an.
"Ich bin froh, dass ihr das alles so lustig fandet", sagte er mit einer Stimme, die Eiszapfen entstehen lassen könnte. "Ich bin überrascht, dass ich euch überhaupt an den Grund erinnern muss, warum Tessai überhaupt Bakudo 99 bei Ichigo anwenden musste. Vor allem euch beide - weil ihr zwei dabei wart." Er fixierte Rukia und Uryu. (4)
Rukia sah beschämt aus. Uryus Rücken versteifte sich und er starrte Toshiro ebenfalls ein wenig verärgert an.
"Ich..." Rukia kaute an ihrer Unterlippe.
Toshiros Stimme wurde noch kälter, wenn das überhaupt möglich war. "Ich habe mit Kisuke - und Tessai - in allen Einzelheiten über diese Nacht gesprochen. Es ist möglich, dass ich mehr darüber weiß als ihr. Ichigo ist heute am Leben, weil Tessai ein Kido-Meister ist. Und weil eurer beider Väter - seiner und deiner - eingesprungen sind um ihn zu retten. Allein der Blutverlut hätte ihn umbringen sollen. Er ist nicht nur einmal, sondern dreimal in dieser Nacht klinisch tot gewesen, und sie konnten ihn zurückholen. Seine seegrünen Augen bohrten sich kalt in ihre. "Also wenn ihr das nächste Mal den Drang verspürt ihn zu necken - schlage ich vor, dass ihr euch ein anderes Thema aussucht und nicht dieses." Momo nickte hinter ihm.
"Wie ich sagte - upps." Mizuiro folgte Momo und Toshiro, als sie Ichigo und Tatsuki hinterher gingen.
"Ehm..." Harry rückte von Uryu und Rukia weg. "Wir, eh, sehen euch dann beim Abendessen."
Harry hatte das Gefühl, dass er wüsste, wo Ichigo war, und er hatte Recht. Der ältere Teenager lag auf seinem Bett und starrte mißmutig zur Decke hoch. Harry und Ron sahen einander an, ehe Harry langsam auf ihn zu ging. Yoruichi, die sich neben ihm zusammengerollt hatte, starrte ihn aus verengten Augen an. Beinahe als ob sie Bescheid wüsste, dachte er.
"Hey, Ichigo - bist du in Ordnung?"
Es dauerte lange ehe er antwortete. So lange, dass Harry sich nicht sicher war, ob er ihn gehört hatte.
"Yeah, ich komme in Ordnung. Ich muss mich nur etwas beruhigen. Er seufzte und rieb sich den Nacken. "Ein Teil davon ist, dass ich nicht an all diese Leute gewöhnt bin. Ich konnte früher nach Hause gehen und mich verstecken, obwohl mein Alter 'ne ziemliche Nervensäge sein kann. Er hatte die Angewohnheit, mit einem Wasserglas an meiner Tür zu lauschen. Er hat sogar Yuzu dazu gebracht."
"Funktioniert das überhaupt?" fragte sich Ron.
"Nö, nicht wenn ein ordentlicher Tritt ins Gesicht ihn in ein menschliches Wagenrad verwandelt", Ichigo grinste kurz. "Ich bin nicht wirklich sauer auf Tatsuki oder Mizuiro. Sie wissen nicht wirklich, was passiert ist..."
"Toshiro hat sich regelrecht auf Rukia und Uryu gestürzt..." erzählte ihm Ron. "Sie haben eine ziemliche Strafpredigt zu hören bekommen."
"Also, ehm, willst du zum Abendessen gehen, oder..." Harry unterbrach sich beklommen. Er fühlte sich, als ob er mitten in ein Theaterstück geplatzt wäre. "Wir könnten dir was hochbringen..."
Ichigo streichelte Yoruichi ein letztes Mal ehe er sich aufsetzte. "Yeah, ich schätze schon."
"Oh, hey -" Harry sah noch einmal zur Katze. "Was ist Yoruichi überhaupt?"
"Was... ist Yoruichi?" wiederholte Ichigo, dessen Augen groß wurden, langsam. Er konnte spüren, wie Yoruichi Harry ebenfalls scharf ansah.
"Yeah - Dobby sagte, deine Katze wäre eine sie, aber ich glaube nicht, dass ich gehört habe, wie du eine bestimmte Geschlechtsbezeichnung verwendet hast.
"Ah..." Ichigo lächelte etwas verlegen und fühlte sich bei der Frage erleichtert. "Nun, ah, manchmal könnte uns ein Patzer passieren und wir nennen das falsche Geschlecht für sie, aber das liegt daran, dass mein idiotischer Vater dämlich ist, was Katzen angeht. Er nennt alle - sogar die Weibchen - 'er', egal was sie sind. Aber ja, Dobby hat recht - Yoruichi ist ein Mädchen. Sie heißt nach einer wirklich guten Freundin der Familie - tatsächlich nach der Person, die mir Kido beigebracht hat." Er fügte die letzte Information hinzu, nur für den Fall, dass sie jemals Yoruichi in ihrer wirklichen Gestalt treffen würden...
Sein Blick trafe ganz kurz ihren und er sah, wie sich ein goldenes Auge zu einem Zwinkern schloss. Yeah, Yoruichi war definitiv weiblich. Manchmal zu sehr dachte er, als er zusammen mit Ron und Harry den Schlafsaal verließ, um zum Abendessen hinunter zu gehen.
Anmerkungen der Autorin
(1) Diesen Zauber hat Harry im Feuerkelch gegen Voldemort benutzt.
(2) Gesehen im Gefangenen von Azkaban, Buch 3, Lieblingsbuch von Eradona.
(3) Das wäre dann Kido für Geheimoperationen, Spezialität der Zweiten Kompanie, bei der Urahara einmal Dritter Rangoffizier unter Yoruichi war.
(4) Er bezieht sich darauf, dass Byakuya Ichigos Hakusui (= Seelenschlaf; Verstärker der Spirituellen Kraft) und Saketsu (= Bindende Kette; Entsprechung der Schicksalskette bei Shinigami) mit Senka zerstört hat.
