So, es ist soweit. Das letzte Kapitel von One Moment ist da. Aber keine Angst, einen Epilog hab ich noch für euch ;)

Danke für die Reviews, und ich hoffe das euch dieses Kapitel genauso gut gefällt wie mir.

Wie das mit dem Reviewen klappt wisst ihr ja oder? ;)


24. Kapitel – A Fairy Tale Ending?

Geschockt rannte Hermine zu Draco, und kniete sich neben ihn auf den Boden. Er sah schrecklich aus. Und in diesem Moment hatte sie alles vergessen was passiert war. Was sie durchgemacht hatte weil Draco Draco war. Sie legte ihm eine Hand unter seinen Kopf, und strich ihm mit der anderen über die Wange. „Draco? Draco...", hauchte sie, und sah in sein Gesicht.

Seine Augen flackerten, und dann rührte sich nichts mehr. Hermine schluchzte kurz auf, und klatschte ihm leicht auf seine Wange. Er war nicht tot! Nein, er durfte nicht tot sein. Hermine konnte nicht mehr klar denken. Was war passiert? Er sah schrecklich aus. Auf einmal bemerkte sie das auch an ihren Fingern Blut klebte – seines.

Kleine Tränen kullerten über ihre Wangen, und sie suchte verzweifelt seinen Puls. Als sie ihn fand atmete sie beruhigt auf. Er lebte. Er schien nur Ohnmächtig zu sein. Kein Wunder so wie er aussah...was hatte er getan? Ginny hatte nicht gesagt das es ihm schlecht gehen würde. Oder sein Vater hatte ihn noch ganz aus dem Weg schaffen wollen. Aber dann würde er auch Klara und sie bald aufsuchen.

Ginny kniete sich neben Hermine, und sah sie an. Zwar mochte Ginny Draco nicht unbedingt nur weil Hermine ihn liebte, aber sie war nicht wie Harry und Ron. Die beiden standen etwas von ihnen entfernt, und sahen nur zu. Ron schien fast etwas enttäuscht zu sein. Enttäuscht das er noch lebte. „Er lebt...", sagte Hermine, und fuhr mit ihrem Handrücken über ihre Tränenverschmierten Wangen.

„Wir sollten ihn reinbringen.", sagte Ginny, und zog ihren Zauberstab aus ihrem Umhang, und murmelte dann einen Spruch, und Draco schwebte auf die Couch. Dann kniete sie sich neben Hermine, und zog sie hoch. „Komm. Gehen wir rein. Hier draußen sind wir nicht sicher.", sagte Ginny knapp, und ging mit Hermine rein.

„Wir sind hier auch nicht sicher...er wird uns finden wenn er es will. Und so wie Draco aussieht hat er versucht ihn umzubringen. Oder warum sollte er sonst so aussehen? Ginny...wir sind hier nicht sicher.", sagte Hermine wieder den Tränen nahe, und warf schnell einen Blick auf Klara, die wie durch ein Wunder immer noch tief und fest schlief.

„Wir sind hier nicht sicher? Wovor? Hermine...mir scheint wir wissen noch nicht alles? Wir wissen scheinbar das du diese Ratte liebst, das du mich mit ihm betrogen hast, und das er Klaras Vater ist. Aber scheinbar haben wir da noch mehr verpasst, oder wie ist das?", fragte Harry, und ging auf Hermine zu.

„Wir sind hier nicht vor Lucius Malfoy sicher.", sagte Hermine und nickte. Die beiden wussten noch nicht alles. Sie hatte ja nicht alles erzählen können bevor Harry und Ron am ausflippen waren, und dann war Draco hier aufgetaucht. „Er weiß es...er weiß das Klara Draco's Tochter ist, und er weiß das ich die Frau bin die...die Draco liebt.", sagte sie leise, und sah zu Draco der Ohnmächtig auf der Couch lag.

Ginny kam mit einem Waschlappen, und einer Schale Wasser zur Couch, und stellte die Sachen auf dem Tisch ab. Hermine ging automatisch zu ihr hinüber, und tränkte den Waschlappen im Wasser, und wischte damit das Blut von seinem Gesicht, und von den restlichen Stellen seines Körpers. „Das waren Flüche.", sagte sie prüfend, und fuhr mit einem Finger über die Wunde. „Eindeutig magisch.", sagte sie, und wand den Lappen im Wasser aus.

„Also war es sein Vater.", sagte Harry und verschränkte die Arme. „Tollen Vater hat er...versucht ihn umzubringen.", schnarrte er, und Hermine sah ihn böse an. „Hör auf Harry. Hör damit auf! Du weißt wie er ist...und Draco hat das nicht verdient...haltet lieber die Augen offen! Lucius könnte hier auftauchen, und dann wird es kein Spaß.", meinte sie, und fuhr mit dem Waschlappen noch einmal über seine Wunden.

Ginny legte Hermine etwas Verbandszeug hin, und lächelte. „Wir bekommen das schon hin.", sagte sie, und setzte sich auf den Rand vom Couchtisch, und gab Hermine eine Tube mit Creme. „Die dürfte helfen.", sagte sie, und sah Hermine in die Augen.

„Du willst ihm helfen.", sagte Ron und schnaubte. „Ich versteh dich nicht Hermine! Dieser Bastard hat seinem Vater alles erzählt, und bringt dich damit in Gefahr, und du willst ihn auch noch verarzten! Gott Hermine, mach doch endlich die Augen auf! Malfoy liebt dich nicht. Für ihn ist das alles sicher nur ein Spiel.", sagte Ron kaltherzig.

„Er hat es ihm nicht freiwillig gesagt!", schrie Hermine, und trug etwas von der Creme auf Dracos Wunden auf. Die Creme schien nicht angenehm zu sein. Der Finger mit dem sie sie verteilte brannte, und wie musste sich das dann erst für Draco anfühlen? „Nicht freiwillig!", schrie Ron und lachte. Man hörte ihn etwas murmeln, und Ginny rollte mit den Augen.

„Ja, stell dir vor Ron. Wenn dir jemand Veritaserum einflössen würde, dann würdest du auch alles sagen. Ich denke du erinnerst dich daran wie es wirkt oder? Oder hast du das schon wieder vergessen? Besonders schlau warst du ja nie Bruderherz...", sagte sie, und reichte Hermine Mullbinden.

„Und woher weißt du das es auch so war? Hat er euch das erzählt. Weil man ihm glauben kann...", sagte Ron immer noch sehr ungläubig, und sah mit zusammen gekniffenen Augen zu wie Hermine und Ginny Dracos Wunden verbanden.

„Er ist bei Blaise aufgetaucht und hats ihm gesagt...ich vermute die Todesser haben ihn später noch bekommen.", sagte Ginny und zuckte mit den Schultern. Erst da fiel ihr ein das Ron und Harry ja nichts von Blaise wussten, und röte schoss in ihr Gesicht.

„Blaise? Blaise Zabini?", schrie Ron, und sah seine Schwester an. „Was hat der damit zu tun?", fragte er aufgebracht, und war schon wieder auf 180. Was war hier eigentlich los? Hermine schlief mit Malfoy, hatte ein Kind von ihm, und liebte ihn auch noch, und seine Schwester...seine Schwester...hatte irgendetwas mit Zabini? Oder spann er sich da nur irgendetwas zusammen? In seiner Momentanen Wut war das auch gut möglich...

„ahm...ähm...na ja er ist Draco's bester Freund...und...", fing sie an, und sah wie Ron schon wieder zornrot wurde. „Hör auf dich so künstlich aufzuregen Ron! Was willst du hören? Ich weiß das, weil er mich kurz bevor Draco gekommen ist gevögelt hat? Weil ich etwas mit ihm am laufen habe? So etwas in der Art?", fragte sie, und war nun nicht weniger zornrot als Ron.

Ron lachte. „Ja, guter Witz Ginny. Der war wirklich gut.", sagte er, und schien sich wieder zu beruhigen. Das dies die Wahrheit gewesen war, schien ihm egal zu sein, oder er wollte es gar nicht wahr haben. Was eher wahrscheinlicher war. „Sicher ist das es so war. Glaubs, oder glaub es nicht Ron! Es ist mir inzwischen auch schon egal was du denkst Ron.", sagte sie, und sah zu Hermine.

„Hört auf...streiten könnt ihr euch später immer noch.", sagte sie, und legte die Creme weg, da sie Dracos Wunden nun soweit es ging verbunden hatte. Allerdings war er immer noch Ohnmächtig. „mmh...", murmelte sie vor sich hin, und strich ihm sanft über seine Wange. Vermutlich hatte er doch die Wahrheit gesagt. Sie hatte es ihm nicht glauben wollen.

Hatte geglaubt das seine Worte nichts als eine Lüge gewesen waren und nun schien es doch anders zu sein. Vielleicht liebte Draco sie doch aufrichtig. Das war doch möglich. Nein, sie wusste es. Draco hatte die ganze Zeit die Wahrheit gesagt, und Hermine...sie schlug sich mit der Handfläche gegen die Stirn. „Ich bin ja so dumm.", sagte Hermine, und lächelte ihn an.

Ginny runzelte die Stirn, und sah zu ihrer Freundin. „Ach?", meinte sie nur, und sah sie verwundert an. Sie verstand nicht wie Hermine das meinte, immerhin konnte sie ihre Gedanken nicht lesen. Hermine lächelte und nickte. „Ja, das bin ich. Er hat die ganze Zeit die Wahrheit gesagt, und ich habe ihm nicht geglaubt, nur wegen dieser bescheuerten Anzeige die Lucius veröffentlicht hat. Wie dumm...", sagte sie, und sah das Ginny grinste. „Sag nichts...ja, du hast es gewusst. Ich hab mich bescheuert aufgeführt...wie eine Furie.", gestand sie.

Nur dumm das Draco das alles nicht hören konnte. Langsam sorgte sich Hermine wieder mehr um ihn. War das normal das er immer noch Ohnmächtig war? Seine Wunden hatten schlimm ausgesehen, aber nur Teilweise, und daran konnte es nicht liegen. Vielleicht waren es doch nicht so harmlose Flüche gewesen wie sie gedacht hatte? Sie nahm den Waschlappen, und tauchte ihn in die Schale in der inzwischen frisches Wasser war, und legte ihn auf seine Stirn.

Er wurde schon wieder werden. Da war Hermine sich sicher. Draco sah fast noch etwas blasser aus als sonst, und das gefiel ihr nicht. Hermine sorgte sich immer noch, auch wenn sie versuchte sich einzureden das alles in Ordnung war, und dass sie aufhören konnte sich Sorgen zu machen. Mit ihrer Hand strich sie weiterhin über seine Wange, und zuckte fast zurück als sich seine Augen langsam öffneten. „Draco!", schrie sie, und umarmte ihn stürmisch.

Er keuchte auf, hustete dann leicht. „Hermine?", fragte er leise, und sah zu ihr hoch als sie ihn wieder losgelassen hatte. Richtig, er war entkommen. War töricht, und dumm gewesen, doch scheinbar hatte er es überlebt. Ja, Draco war durch die Tür nach draußen, und hatte es irgendwie geschafft nicht getötet zu werden. Seinen Schmerzen nach zu urteilen war es allerdings sehr knapp gewesen. Sehr sehr knapp.

Bilder schossen in seinen Kopf, und er sah auf seine Wunden die von Hermine verbunden worden waren. „Ich lebe.", sagte er, und setzte sich zu schnell auf. „Ihr müsst hier weg.", sagte er, und der Waschlappen fiel von seiner Stirn in seinen Schoß. „Ich vermute mal sie haben dich erwischt, und versucht dich umzubringen? Ja...das war uns auch klar, aber wir sind wo anders auch nicht sicherer als hier.", sagte sie.

„Mmh sozusagen. Sie haben mich erwischt ja, aber sie wollten mich nicht sofort umbringen. Das ist passiert als ich getürmt bin...ein Wunder das ich bis hierher gekommen bin.", sagte er, und fuhr sich über seine Rippen die besonders schmerzten. „Ich glaub ich hab mir eine Rippe gebrochen.", sagte er, und sah erst jetzt das auch Harry und Ron hier waren. Draco war geschockt. Hatte er wohlmöglich etwas falsches gesagt? Die beiden wussten ja nicht das...

„Malfoy...", knurrte Harry, und funkelte ihn böse an. „Wenn du nicht so elend aussehen würdest, dann würde ich dich umbringen dafür das du...", er sprach nicht weiter, sondern sah Hermine an. Wussten die beiden es, oder kam es ihm nur so vor das Harry ihn mordlustig ansah? „Ähm...aha.", sagte er knapp, und sah Hermine fragend an.

„Harry und Ron wissen alles...alles, wirklich alles.", sagte sie, und strich Draco über seine Wange, und erinnerte sich dann daran das er gemeint hätte eine seiner Rippen sei gebrochen. Ihre Hand fuhr zu seinem Bauch, und fuhr dann sanft über seine Rippen um sie zu untersuchen. Ron keuchte dabei auf, und zog seinen Zauberstab.

Hermine sah zu ihm, und seufzte. „Ron, sei nicht albern. Du weißt doch was zwischen ihm und mir war...also brauchst du nun auch nicht mehr ausflippen. Ich will nur seine Rippen ansehen, nicht mit ihm schlafen.", sagte sie mit zusammen gepressten Zähnen. Ohne ihn zu beachten fuhr sie noch ein paar Mal über seine Rippen, und er hatte Recht.

Eine, oder vielleicht auch zwei Rippen mussten gebrochen sein. Zumindest fühlte sich da etwas anders an. „Ich glaube du hast Recht. Ich kann einen Stützverband oder etwas in der Art zaubern...aber mehr kann ich nicht machen.", sagte sie, und erinnerte sich daran wie Lockhart einen Heilungszauber verpfuscht hatte. Sie schwang ihren Zauberstab, und unter Dracos Hemd wickelte sich ein Verband um die entsprechenden Stellen.

„Danke Hermine.", sagte er, und fuhr noch einmal über seine Rippen, und stellte fest das es schon etwas besser war. Aber es tat immer noch weh. Er wunderte sich immer noch, dass er das überlebt hatte. Es war wirklich sehr dumm von ihm gewesen, und eigentlich hatte er auch damit gerechnet das nicht zu überleben. Aber er hatte es überlebt. Allerdings sah Harry ihn irgendwie verdammt sauer an. „Hermine...weiß er...ahm alles?", fragte er so leise das nur sie es hören konnte.

Sie sah ihn an und nickte. „Na ja ich habs nicht direkt gesagt, aber Harry ist irgendwie selbst drauf gekommen, und ich konnte ihn nicht anlügen, es war nun mal so das wir...", sie machte eine entsprechende Bewegung mit ihrem Kopf „als ich noch mit ihm zusammen war.", sagte sie, und Draco nickte. „Ja...ja, es stimmt ja auch.", meinte er.

„Draco...", sagte sie, und sah ihn an. „Es tut mir Leid.", sagte sie wieder so leise das nur Draco und sie es hören konnten. Draco sah sie sofort verwundert an, und zog seine Stirn in Falten. „Was tut dir Leid?", fragte er, und wusste nicht sofort was sie meinte.

Hermine senkte den Kopf, und sah ihn dann wieder an. „Na ja...du weißt schon. Das ich dir nicht geglaubt habe. Das ich geglaubt habe das du es nicht ernst gemeint hast, und mich nur ausnutzen wolltest. Ich glaub dir nun...", sagte sie, und sah zu Harry und Ron, die interessiert zu ihnen rübersahen. „Könnt ihr den Scheiß mal lassen? Wie es aussieht haben wir ja seinen Vater am Hals.", fauchte Ron.

Hermine sah zu Ron und verdrehte die Augen. „Ja, Ronald. Führ dich nicht so auf, du kannst manchmal wirklich schrecklich sein. Aber das dürfte dir ja bewusst sein. Mit Lucius Malfoy allein werden wir schon fertig, da bin ich mir sicher...aber nicht falls er...",

„Seine Todesser mitbringt? Oder noch besser Voldemort? Allerdings denke ich nicht das ihn das so sehr interessieren dürfte. So interessant ist Malfoy auch wieder nicht. Das dein Vater es nicht toll findet ist doch klar. Übrigens Malfoy, falls du ihr nur etwas vormachst, dann werde ich dir höchstpersönlich einen Fluch, vielleicht auch einen ganz bestimmten, auf den Hals jagen, verstanden?", sagte er missmutig.

Draco grinste. „Ja, ich habs verstanden Potter. Falls ich nur in Hermines Höschen will, wirst du mir den Avada Kedavra auf den Hals jagen. Alles klar.", sagte er, und hörte auf zu grinsen. Es würde weitaus überzeugender werden wenn er dabei nicht grinsen, oder lachen würde. Sein Spruch mit Hermines Höschen würde ihn, oder Ron sicher auch auf die Palme bringen. Das war sicher.

„Malfoy wenn du...", knurrte Ron, und sah zu Draco. Ein leies ‚Plopp' lenkte aber alle ab. Wer da gerade gekommen war gefiel Ron allerdings nicht besser. Blaise Zabini stand im Raum, und sah sich um. Als er Draco entdeckte ging er auf ihn zu. „Du lebst...er lebt. Wer hätte das gedacht.", sagte er, und sah zu den anderen. „Geht's euch gut?", fragte er nicht sehr interessiert, sah dann aber zu Ginny. „Ginny? Dir geht es gut oder? Die haben wir nichts angetan...die Todesser waren nicht hier?", fragte er, und starrte Ginny an.

„Was starrt der sie so an?", flüsterte Ron zu Harry. Warum zum Teufel tat Blaise Zabini das. Und Ron hätte schwören können das Ginnys Wangen einen leichten rot Ton annahmen als Blaise sie so fragte. „Ähm mir geht's gut. Wirklich. Nein, die waren nicht hier...wieso? Hat er die dabei. Er sucht sie also?", fragte Ginny, und deutete zu Hermine und Draco.

„Nein...nein. Das kann er nicht mehr. Nicht mehr. Außer Lucius hat die Gabe von den Toten wieder aufzuerstehen, oder als Zombie hier aufzutauchen. Draco...scheinbar...na ja irgendwem wurde die Schuld dafür gegeben das du entkommen bist. Zumindest hat mein Informant das gesagt. Lucius ist tot. Der kann hier gar nichts mehr machen.",

„Tot?", fragte Draco, und sah Blaise an. „Sicher? Wie sicher bist du dir? Wenn du dir nicht sehr sicher bist, dann sollten wir uns vielleicht doch wo anders verstecken...aber wenn doch...möglicherweise sind wir dann nicht mehr in Gefahr. Oder findet er es auch so interessant, und will uns alle umbringen?", sagte Draco vor sich hin.

„Ich bin mir sehr sicher das es stimmt. Und komischerweise scheint es ihn nicht zu interessieren. So wichtig scheinst du ihm nicht zu sein, oder es kommt noch etwas. Aber erst mal ist alles wieder gut. Du hast schon Schwein Draco...dafür bewundere ich dich wirklich.", sagte er, und drehte sich zu Ginny, und zwinkerte vielversprechend.

Blaise sah Ginny von oben bis unten an, und konnte Ron hinter sich toben hören. Aber der Idiot war ihm egal. Ginny war alt genug um ihm selbst zu sagen wenn sie etwas nicht wollte, und Gesten konnte sie ihm nicht verbieten. Kurz grinste er dreckig, und Sekunden später ging Ginny schnell zu ihm, packte ihn am Arm, und zog ihn in den Flur, wo sie von den anderen nicht mehr gesehen werden konnten.

„Ginny, reg dich jetzt nicht au-", weiter kaum Blaise mit seinem Satz nicht, weil Ginny ihn stürmisch küsste, und ihre Arme um seinen Hals schlang. Blaise war überrascht, verstand aber schnell, oder zumindest würde er die Gunst der Stunde nutzen, und legte seine Arme um ihre Hüfte, und zog sie somit noch ein Stückchen näher zu sich. Schwer Atmend zog Ginny sich von ihm zurück, und sah ihn mit funkelnden Augen an. „Halt die Klappe.", meinte sie, und küsste ihn noch einmal.

Wieder löste sie sich, und sah ihn dann an. „Und wieso darfst du-", wieder das selbe, und nun löste Blaise den Kuss, und hielt sie zurück. „Ich darf nicht, aber du? Nein nein mein Engelchen, so wird dieses Spiel nicht gespielt.", meinte er süffisant und fuhr über ihre Wange.

„Nein Blaise. Wenn du nur spielen willst, dann such dir eine andere. Ich bin dafür nicht zu haben. Und ich denke ich springe nun einfach ins kalte Wasser. So grausam kann es auch nicht sein wenn du nicht so fühlst, und es ist mir so was von egal was du dann denkst. Aber für Spielchen bin ich nicht zu haben. Ich hab mich in dich verliebt, und ich spiele keine Spielchen, dass das klar ist!", fauchte sie, und spürte wieder Blaises Lippen auf ihren.

Sein Kuss war sanft, und herausfordernd. Aber so schnell er gekommen war, so schnell löste er ihn wieder. „Schön. Dann hör mir zu Engelchen. Du musst keine Spielchen spielen. Dass du zu so was nicht zu haben bist war klar, aber da ich dich mag, wird das auch nicht nötig sein. Ich will nun nicht gleich von Liebe sprechen aber-",

Ginny grinste, und legte einen Finger auf seine Lippen, und er verstummte. „Sssscht...nicht weiter sprechen. Das ist alles was ich hören wollte.", sagte sie, und küsste Blaise. Was im Flur vor sich ging bekam in der Küche keiner mit.

Hermine stand auf, und ging zu Klaras Bettchen. Es wurde Zeit das ihr Vater sie mal etwas länger als zwei Sekunden sah. Und diese Zeit war nun gekommen, und es war sehr gut so. Vorsichtig hob sie Klara aus dem Laufstall, und sah wie sie ihre kleinen Kulleraugen öffnete, und lächelte.

Draco sah ihr zu, und als er Klara sah machte sein Herz einen Sprung. Er hatte fast vergessen das es hier auch um sie ging. Um seine, und Hermines Tochter. Ihre Tochter. Und er konnte nun sogar glücklich werden. Vor ein paar Stunden hatte er daran noch nicht geglaubt, aber nun war sein Glück greifbar, und Hermine setzte sich mitsamt ihrer Tochter wieder neben ihn.

Hermine strich ihrer Tochter eine der lockigen Haarsträhnen aus dem kleinen runden Gesicht, und gab sie dann Draco. „Ich denke es wird Zeit...sie hat vorhin etwas zu mir geflüstert das sie ihren Daddy gerne sehen würde.", sagte Hermine leise, und gab Draco seine Tochter. Er nahm sie vorsichtig, und betrachtete sie genau, als sei sie etwas besonders wertvolles. Und das war sie auch. Sie war mehr als wertvoll.

Ron und Harry sahen nicht gerne zu. Harry nahm es etwas besser auf als Ron, aber gerade erfreut war er darüber auch nicht. Aber wenn Draco es ehrlich meinte konnte nicht sehr viel schief gehen, und er war Klaras Vater. Was würde er dafür geben seine Eltern sehen zu können. Sie verdiente es ihren Vater zu kennen, und wenn er Hermine wirklich liebte, konnte die kleine Klara eine richtige Familie haben.