Ü/N: Ich möchte mich bei allen Lesern entschuldigen, dass es momentan so lange dauert, bis Kapitel kommen! Ich habe derzeit sehr viel für die Uni zu tun und sehe noch kein Ende - aber ich bemühe mich, trotzdem einigermaßen regelmäßig Kapitel hochzuladen. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse.
- Julia: Vielen lieben Dank für deinen Kommentar - made my Sunday!
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Disclaimer: Nichts gehört mir; Übersetzung aus dem Englischen (Original von coffeeonthepatio).
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Neurolinguistik:
Im September 1848, in der Nähe von Cavendish, Vermont, war ein Bauführer namens Phineas P. Gage verantwortlich für Bauarbeiter, die Felsen wegsprengten, um eine neue Eisenbahnstercke zu verlegen. Als Phineas einen eiserne Stampfstange in das Sprengloch in einem Felsen reinsteckte, explodierte unglücklicherweise etwas Schießpulver und trieb den 1,20m langen Eisenstab durch Phineas' linke Oberwange und aus seinem Oberkopf wieder hinaus. Die Stange landete etwa fünfzig Meter weit weg. Phineas erlitt die Art von Verletzung, von der sich, wie man annahm, niemand erholen konnte. Einen Monat später jedoch war Phineas wieder auf den Beinen, ohne wahrnehmbaren Sinnesschaden oder Sprechschaden.
Der medizinische Befund war eindeutig. Eine riesige Metallstange hatte sich durch den vorderen Teil von Mr Gages Gehirn gebohrt, doch Mr Gages Sprachkenntnisse waren unbeeinträchtigt. Der Punkt dieser erstaunlichen Geschichte ist, dass, wenn Sprachkenntnisse sich im Gehirn befinden, sie eindeutig nicht ganz vorne gelegen sind.
(nach Yule, 1985)
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Sobald Draco Malfoy das Zaubereiministerium betrat und seinen Zauberstab überprüfen ließ, wurde er von zwei Auroren umzingelt. Er war sich ihrer Namen nicht sicher und er konnte sich nicht daran erinnern, sie jemals gesehen zu haben.
„Bin ich verhaftet?" fragte er so rotzig wie er nur konnte und versuchte, das Mädchen zu vergessen, Aideen, und irgendeinen Idioten, der sie befummelte und anfasste und der sie küssen und sie so viel wie er wollte ansehen durfte.
„Nur eine Vorsichtsmaßnahme," brummte einer der Auroren.
„Vorsichtsmaßnahme weswegen?" fragte er, doch beide Auroren blieben stumm und zeigten nur auf den Aufzug. Draco verdrehte die Augen und war froh, dass es ihm erlaubt worden war, seinen Zauberstab zu behalten. Er gab ihm immerhin ein Gefühl der Sicherheit und er ergriff ihn fest in seiner Hosentasche. Egal, was die Auroren sagten – er traute ihnen nicht. Er traute nur sich selbst, dass er sich verteidigen konnte. Und wenn es jemanden gab, der seinem Vater und Patenonkel geschadet hatte, dann bestand auch die große Wahrscheinlichkeit, dass dieser jemand auch ihm schaden wollte. Und er bezweifelte, dass diese idiotischen Auroren ihm helfen würden. Viel wahrscheinlicher würden sie ihn schnell festhalten, um sicherzugehen, dass wer auch immer es war ihn direkt in die Brust traf.
„Die rechte Tür," sagte einer der Auroren und alles, was er sah, war ein leerer Korridor und eine Reihe von Türen. Er ließ seinen Zauberstab nicht los, sah über seine Schulter. Traute diesen Auroren nicht, die einen Schritt hinter ihm blieben. Er war sich beinahe sicher, dass er es fühlen könnte, wenn ihn ein Fluch oder eine Hexerei träfe, doch nur beinahe. Er war sich nicht ganz sicher. Severus würde es wissen. Doch er würde sehr vorsichtig sein müssen, was er den Mann fragte, und in diesem Moment war es sowieso zu spät. Er würde einfach aufpassen müssen. Und weiterhin über seine Schulter gucken. So wie es sein Patenonkel ihm beigebracht hatte.
„Ah, Mister Malfoy," er hörte die tiefe Stimme des Ministers. „Ich bin froh, dass Sie so umgehend kommen konnten."
„Mir wurde gesagt, dass ich so schnell wie möglich kommen solle," sagte er kalt. „Ich bin mir jedoch unsicher, was so dringend war, dass ich von meinen Weihnachtsfeierlichkeiten weggezerrt wurde."
Der Minister lachte auf einmal leise. „Es ist schön zu hören, dass es Ihnen gut geht."
Draco starrte ihn an. Was wusste dieser Mann? Sein Vater saß im nächsten Raum und obwohl er ihn sehen konnte, vermied er es, ihn anzusehen. Er hatte gerade erst gehört, dass das Mädchen, auf das er wie verrückt stand, einen Freund hatte, und er hatte kein Weihnachtsgeschenk für seinen Patenonkel, das nicht einmal annähernd an das, was er ihm gekauft hatte, herankam. Er hatte Eleanor Callaghan verlassen ohne sich zu verabschieden. Oh, aber er würde zurückgehen, daran bestand kein Zweifel. Würde sich entschuldigen müssen. Er hatte immerhin Manieren. Für manche Leute.
„Was wollen Sie von mir?" fragte er und blitzte ihn zornig an.
„Das ist Ihr Vater, richtig?" fragte der Minister und Draco warf dem Mann einen kurzen Blick zu. Er sah sicherlich aus wie sein Vater, doch die Körperhaltung sah ihm überhaupt nicht ähnlich. Er hatte seinen Vater nie als Jemanden gekannt, der krumm dasaß oder irgendwie anders als kerzengerade. Sein Haar war niemals etwas Anderes als blitzsauber gewesen und seine Roben niemals etwas Anderes als makellos. Der Mann, der dort drinnen saß, hatte schmutziges Haar, unordentliche Roben und saß gebeugt da.
„Er sieht aus wie mein Vater," sagte er kalt.
„Wir haben den Imperius noch nicht gebrochen. Und wir würden Sie darum beten, dabeizubleiben. Wir haben versucht, Ihre Mutter zu kontaktieren, doch sie hat nicht auf unsere Eule geantwortet und daher brauchen wir Sie als Augenzeugen."
„Warum?" fragte er argwöhnisch.
„Es gibt diese neue Sache, gegen die wir uns schützen müssen, neu aus der Muggelwelt. Indemnität. Es bedeutet, wir müssen sichergehen, dass jemand anwesend ist, während wir etwas mit jemandem machen, wie ein Zeuge, der bestätigen kann, dass wir keinerlei Art von Foltermethoden nutzen und alles protokollgemäß durchführen," erklärte er. „Die Fluchbrecher werden jeden Augenblick da sein. Würden Sie das hier unterschreiben? Nehmen Sie sich die Zeit, es durchzulesen; es besagt lediglich, dass Sie hier sind, um Zeuge des Ereignisses zu sein. Sie werden später noch eine andere Sache unterschreiben müssen, wenn wir bestätigen können, dass Ihrem Vater kein Schaden zugefügt wurde."
Draco las das Blatt sorgsam durch. Es stand nicht viel auf ihm drauf und soweit er konnte und soweit sein Zauberstab ihn informierte, nachdem er einen Revelio Zauber auf das Pergament angewandt hatte, es war wirklich nur, um zu bestätigen, dass er im Ministerium war. Er beäugte den Minister argwöhnisch und unterzeichnete.
„Gut." Der Minister lächelte gütig. Nein, wirklich, dieser Mann hatte ihm niemals etwas getan. Genau genommen war er für ihn eingetreten. Nicht für seinen Vater, sondern für ihn. Es gab keinen guten Grund, ihm nicht zu vertrauen. Und dieses Pergament zeigte überhaupt nichts Verdächtiges. „Hätten Sie gerne eine Tasse Tee, während sie warten? Oder einen Schluck Wasser? Saft? Irgendetwas anderes? Es könnte noch eine Weile dauern, bis sie auftauchen. Launische Fluchbrecher. Sie wissen, wie sie sind," kicherte der Minister.
„Sicher," sagte Draco. „Aber keinen Tee. Äh, Wasser bitte."
Er sah zu – eine gute Erziehung genossen habend – wie Shacklebolt einen Krug heraufbeschwor und ihm und dann sich selbst ein Glas eingoss. Er sah zu, wie der Minister trank, und erst dann trank er selbst.
Der Minister setzte sich anschließend hin und schlug seine Beine übereinander, während ein anderer Auror, ein anderer, den er noch nie zuvor gesehen hatte, den Raum betrat.
„Mister Malfoy, richtig?"
„Ja," antwortete er sofort.
„Draco?"
„Ja. Draco Abraxas," antwortete er und sein Kopf fühlte sich – auf einmal – ziemlich benommen an. Er hatte zugesehen, wie der Minister das Wasser eingegossen hatte. Er hatte zugesehen, wie er es getrunken hatte. Er hatte… das war Veritaserum. Ihm war der Trank verabreicht worden. Und Shacklebolt… er saß einfach nur da. Und grinste.
„Ihr verdammten Mistkerle," würgte er hervor, bevor er fühlte, wie er tiefer in einer Art Nebel versank.
„Haben Sie Ihren Vater mit irgendeiner Art von Fluch belegt?"
„Ja," antwortete er langsam.
„Welche Art von Fluch?"
„Furunkel," antwortete Draco automatisch.
„Wie alt waren Sie?"
„Zwölf," antwortete er.
„Und danach?"
„Nein."
„Keine Flüche? Keine Hexereien?"
„Den Wabbelbein-Fluch einmal," würgte er heraus.
„Wie alt waren Sie zu dem Zeitpunkt?"
„Sechzehn," antwortete er, der Nebel wurde dichter und trüber.
„Haben Sie jemals einen Unverzeihlichen benutzt?"
„Ja."
„Bei wem?"
„Ich weiß es nicht."
„Welchen?"
„Den Cruciatus Fluch," sagte er und seine Lider fühlten sich schwer an und fielen zu.
„Bei einem Muggel?"
„Ja."
„Warum?"
„Ich musste," Draco fühlte sich nicht mehr wie er selbst.
„Wer hat Ihnen befohlen, es zu machen?" er konnte den Auroren trotz seines verschleierten Blicks immer noch erkennen. Der Minister sagte nichts. Saß einfach nur da.
„Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf," antwortete er.
„Nicht noch einmal danach?"
„Nein."
„Nur einmal?"
„Ja."
Der Nebel lichtete sich langsam. „Wissen Sie, wer Ihren Vater, Lucius Malfoy, mit dem Imperius Fluch belegt hat?"
„Nein, das weiß ich nicht."
„Wissen Sie, ob Hestia Jones mit dem Imperius Fluch belegt wurde, bevor sie Severus Snape verflucht hat?"
„Nein, das weiß ich nicht," antwortete er, der Nebel lichtete sich. Er konnte den Auroren nun deutlicher sehen. Unauffälliges braunes Haar, braune Augen, durchschnittliche Größe. Nichts Besonderes.
„Es lässt nach," sagte der Minister auf einmal. „Doch ich glaube, dass wir alle Informationen haben, die wir benötigen. Er weiß nichts."
„Na schön," sagte der Auror und es war so schnell vorbei wie es begonnen hatte. Er verstand. Der Minister hatte sich selbst Veritaserum verabreicht – und ihm. Sie hatten gedacht, dass er es gewesen war. Dass er etwas damit zu tun hatte. Nun, das war einfach nur wundervoll. Severus hatte die richtige Wahl getroffen. Er hatte sich auf die Muggelwelt eingelassen. Er tat das Beste, das er konnte. Die friedliche, glückliche Muggelwelt. Weihnachten inmitten der Familie. Einer warmen, liebevollen Familie. Gelächter und Zusammenarbeit und Geschirr abtrocknen mit Aideen. Und dann verglichen mit den früheren Weihnachtsfesten in seinem alten Zuhause. Kalt, steif, förmlich. Kein Gelächter, sondern Stille. Kein Gelächter.
Er fühlte sich wieder wie er selbst. Komplett. Da war kein Drang, die Wahrheit zu sagen. Da war kein Drang, ihnen beim Sprechen zuzuhören. Er wollte – sie mit seinem Zauberstab bewerfen, ihn vor ihnen zerbrechen und ihnen sagen, wohin sie sich die Teile stecken konnten. Doch er war in London. Er hatte kein Geld. Er hatte keine Möglichkeit, zu Eleanor Callaghan zurückzukommen, und hatte keine Möglichkeit, zu Aideen zurückzukommen. Keine Möglichkeit, dorthin zurückzukehren und ihrem blöden Freund zu sagen, dass er sich verpissen solle. Er würde es tun. Er würde es tun.
„Gentlemen," sagte er in einem Tonfall, der seinen Patenonkel stolz gemacht hätte, „vielen Dank für Ihre Gastfreundschaft. Ich bin mir sicher, Sie werden jemand anderen finden, der auf meinen Vater aufpasst. Wenn nötig."
Hoch erhobenen Hauptes, so wie er es gelernt hatte, schritt er aus dem Raum. Er war also hereingelegt worden. Er hatte alles so getan, wie es ihm beigebracht worden war, und wer hätte gedacht, dass sich der Minister selbst den Trank verabreichen würde? Niemand hätte das gedacht. Verfluchtes, idiotisches Ministerium. Verfluchter, idiotischer Minister. Diese Sache mit dem Dokument war vermutlich nur ein Trick. Es war alles ein Trick. Er musste mit seinem Patenonkel darüber sprechen. Sein Pate war der Einzige, der es nachvollziehen konnte. Doch zuerst musste er nach Hause. Und sein Zuhause war jetzt bei Eleanor Callaghan.
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Eleanor hatte ihn dazu gebracht, aus seinem Haus heraus und zurück in ihres zu kommen. Es war nicht einfach gewesen, insbesondere als er sie angesehen hatte, als hätte sie ihm gerade gesagt, dass sie für den Geheimdienst arbeitete, als sie ihm gesagt hatte, dass sie ihn liebte. Eileen war nie jemand gewesen, die ihre Gefühle gut zeigen konnte, doch es sah beinahe so aus, als hätte er es zum ersten Mal gehört.
Es war jedoch in Ordnung und als er die neue alte Armbanduhr schließlich umgelegt hatte, hatte sie erklärt, dass sie die Weihnachtsansprache der Queen schauen mussten bevor es Nachtisch gab und dann würde es auch mehr Geschenke geben. Er hatte es bezweifelt, doch Eleanor wusste ganz sicher, dass jedes einzelne ihrer Kinder ihm zumindest ein Buch gekauft hatte. Und dass Draco ihm (mit ein wenig Hilfe ihrerseits) einen gemütlichen Sessel bei Ikea gekauft hatte, den er vor seinen Kamin stellen konnte. Er musste immer noch zusammengebaut werden, aber das würde kein Problem sein mit Draco und seinem neuen Werkzeugkasten.
Severus sah – verloren aus inmitten ihrer Familie. Eine einsame Gestalt, die angespannt auf dem Sofa vor dem Fernseher saß und zuschaute, wie die Queen sprach. Sie würde ihn dazu bringen müssen, wieder zu sprechen. Hatte keine Ahnung, weswegen er diesen Wutanfall gehabt hatte und warum er verschwunden war, was ihn wie einen kleinen Jungen auf seinem Bett hatte aussehen lassen. Sie würde ihn zum Sprechen bringen, bald. Sobald ihre Familie gegangen war und sobald Aideen diese Sache mit Draco wieder in Ordnung gebracht hatte. Sie würde sichergehen, dass das Mädchen in ihrem Zimmer eingeschlossen war, während sie bei ihr blieb. Bezweifelte nicht, dass sich etwas zwischen ihnen anbahnte. Aber Unanständigkeit in ihrem Haus? Nein.
Er war zurückgekehrt, ja, etwas zerzaust aussehend, nur wenige Momente, bevor die Weihnachtsansprache der Queen zu Ende ging, und ihre Enkelin hatte keinen Moment gewartet, bevor sie seine Hand ergriffen und ihn nach draußen gezogen hatte. Sie würde, entschied sie, ihnen noch fünf Minuten geben. Oder vielleicht drei. Es würde nicht noch ein weiteres ihrer Enkelkinder ein uneheliches Kind bekommen. Eins genügte völlig. Und es würde ganz gewiss nicht in ihrem Haus geschehen. Sie war glücklich, dass diese beiden etwas am laufen hatten – aber sie würden warten müssen. Oder würden es zumindest vor ihr verbergen. Was das anging, war Eleanor sehr unnachgiebig.
Sie stellte Blickkontakt mit ihrer ältesten Tochter her und nickte kaum merkbar in Richtung Severus. Sie war froh, dass Kathleen verstand und Severus augenblicklich fragte, ob er ihr mit dem Abendessen helfen würde, und als diese beiden das Wohnzimmer verließen, ging sie mit ihnen mit, doch verließ die Küche augenblicklich durch die Hintertür, raus in den Garten.
Eleanor stöhnte. Sie würde auf jeden Fall die Tür des Gästezimmers versperren.
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„Ich habe keinen Freund," sagte Aideen schnell und sah in die wunderschönen Augen Draco Malfoys. „Ich weiß nicht, was dein Patenonkel gesagt hat, aber er irrt sich gewaltig."
„Warum siehst du so aus? Wo bist du hingegangen? Du warst auf einmal weg. Was ist passiert? Wo bist du hingegangen?"
Draco schloss seine Augen – und zuckte einfach nur mit den Schultern – sah sie dann wieder an
„Was ist passiert, Draco?" fragte sie dieses Mal sanfter. „Bist du irgendwo hingegangen?"
„Ein, ähm, Teil meiner Familie… Ich musste mit… jemandem, naja, einem Bekannten meiner Familie reden, nichts weiter."
„Oh," flüsterte sie leise. „Schlechte Neuigkeiten?"
„Nein," antwortete er schnell. „Ich weiß es nicht. Ich bin mit ihnen fertig."
Ihre Augen weiteten sich. „Das kannst du doch nicht sagen. Sie sind deine Familie."
„Nicht mehr."
„Doch, Draco. Man ist nicht einfach mit der Familie fertig. Man kann sich eine Auszeit nehmen, aber man ist nicht komplett mit ihnen fertig sein. Ich könnte… ich meine, wenn du möchtest," sie lief knallrot und trat näher auf ihn zu, „aber nur, wenn du es möchtest… dann könnte ich mit dir mitkommen und dich unterstützen."
Er lächelte schief, aber schüttelte den Kopf. „Wir werden sehen."
Sie lächelte zurück und nahm langsam, wagemutig seine Hand in die ihre und drückte sie. Sie wollte ihn umarmen – einfach weil er ein wenig verloren aussah, einfach weil er aussah, als könnte er eine gebrauchen, und sie hätte ihn vermutlich umarmt. Wenn, ja, wenn ihre Großmutter in dem Moment nicht ihren Kopf durch die Tür gesteckt und sie beide missbilligend angeguckt hätte.
Stattdessen drückte sie seine Hand und lächelte ihn an. „Ich werde dich trotzdem unterstützen," flüsterte sie leise und zwinkerte.
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