Heilige Scheiße! War das etwa wirklich schon wieder sooooo viel Zeit? ‚sich wegduck' … Tut mir leid! Wirklich! ‚schnief' Fühl mich grad richtig schlecht deswegen. Na ja, ich hoffe das Kapitel ist ein Anreiz eventuell doch noch weiter zu lesen, obwohl es echt nicht der Bringer ist, ich weiß … ‚seufz' …. Aber wenigstens etwas … glaub ich mal …
Wegen dem Kapitel: Ich hab keinen Bock Beerdigungen lang und breit zu beschreiben. Sie sind beschissen genug, so!
Noch was: Mein Titel zu der Story passt bald nicht mehr. ‚grübel' Fällt euch vielleicht einer ein? Ich hasse es, wenn ich mir Titel ausdenken muss. ‚hoil' (Nur als Bemerkung: Ich kann das nicht!) ‚deutet überflüssigerweise auf die Titel der Kapitel und der Story'
Widmung: Ich widme dieses Kapitel Ostern! Wird eh geil! ‚grins'… Waaaaah!
Kapitel 25 – Orte, die die Karte nicht zeigte
Er musste schon sagen, dass er sich einen fröhlicheren Tag hätte vorstellen können. Er hasste Beerdigungen auch so. Wenn es dann noch um Schüler ging, die von den Todessern umgebracht wurden, war es noch schlimmer. Und sein Vater war einer von ihnen. Er legte seinen Kopf in den Nacken und starrte die Decke an. Er fragte sich, wie Tanja es geschafft hatte das zu ignorieren. Warum hatte man sie nie dazu aufgefordert Todesser zu werden? War es weil sie bei ihrer beider Tante und einem Schla-. Er schlug sich gegen die Stirn. Er konnte einige Denkweisen und Ausdrücke einfach nicht so schnell niederlegen. Jedoch konnte er den Gedankengang von eben nicht einfach sein lassen. War es wirklich nur, weil sie bei Andromeda und Ted gelebt hatte? Hatte sie in dem Punkt Glück gehabt? Er schüttelte den Kopf. Er wurde von den Gryffindors beleidigt, weil er das Kind eines Todessers ist. Immerhin konnte sie bestimmt nicht zwei hirnlose Gorillas vorschicken. Aber was interessierte ihn das eigentlich? Er erhob sich von dem Stuhl in der Bibliothek und ging zurück in ihre Wohnung. Es war niemand da. Sie wollten noch etwas draußen sitzen, da die gesamte ‚Veranstaltung' in einem großen Raum stattfand. Er ließ sich auf die Couch fallen und dachte an heute Morgen. Wenn er ehrlich war, dachte er, dass das Szenario schlimmer ablaufen würde.
Flash Back
Während er am Frühstückstisch saß und in aller Ruhe seinen zweiten Kaffee am Morgen trank, öffneten sich die Türen der Großen Halle. Er wusste, wer angekommen war. Als er sich bewusst wurde, dass er Harry gegrüßt hatte, ohne ihn zu sehen, ließ ihn kurz stutzen. Er schüttelte kurz den Kopf bis ihm einfiel, dass es die beiden sein mussten. Immerhin waren sie die einzigen, die an diesem Morgen am Tisch gefehlt hatten und wie Hermine erzählt hatte, waren sie im Grimmauld Place geblieben. Nichts also, worüber er sich wundern musste. Er konnte nicht verheimlichen, dass er insgeheim froh darüber war. Er blickte auf und bemerkte, dass sein Patenonkel ihn schon seit einer gewissen Zeit aus den Augenwinkeln musterte. Er sah ihn fragend an, jedoch hatte er nicht mit einer Antwort vor allen Anwesenden gerechnet. Er seufzte lautlos und fragte sich, warum Severus alles immer komplizierter machen musste, als es ohnehin schon war. Er schob dann jedoch den Gedanken beiseite und sah flüchtig über seine schwarzen Sachen. Wiederum ein lautloses Seufzen. Wer hatte ihn eigentlich auf die Idee gebracht zur Beerdigung zu gehen? Er wusste es nicht. Er wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen, als sich die Ankunft weiterer Ordensmitglieder ankündigte.
„Ich habe mich dazu entschlossen, euch nicht unnötig davon abzuhalten an der Beerdigung teilzunehmen. Ihr habt mir ja schon mitgeteilt, dass ihr euch auch mit Begleitung dort hinbegeben würdet, also habe ich mich erkundigt, wer sich dazu bereit erklären würde.", Dumbledore wies mit einer Handbewegung überflüssigerweise auf Remus, Andromeda, Kingsley, Steven Wood und die Professoren McGonagall, Snape und Flitwick, „Wie abgesprochen bringen sie euch gegen Nachmittag hin, passen auf euch auf und sorgen dafür, dass ihr heil wieder zurückkommt. Ich denke das weitere werden sie euch erklären. Ich darf mich nun verabschieden.", er nickte noch allen zu und verließ die Halle. Draco schüttelte über das Verhalten des Schulleiters ein weiteres Mal den Kopf und drehte sich dann zu Harry um. Er sah, dass der Gryffindor ebenfalls schwarz trug und schon mal glücklicher ausgesehen hatte. Er sah ihn fragend an, da ihm noch niemand etwas von gestern Nacht erzählt hatte. Harry zuckte kurz mit den Schultern und grinste leicht verlegen. Er nickte als Zeichen, dass er verstanden hatte und der Gryffindor rutschte einen Platz weiter neben Draco.
„Alles geklärt?", fragte der Slytherin, scheinbar desinteressiert.
„Denke schon, ja.", erwiderte er schulterzuckend.
Es legte sich wieder eine Weile Schweigen über die Anwesenden, da niemand wusste, was er sagen sollte. Draco sah ein weiteres Mal auf. Es war nichts Ungewöhnliches, dass sie schwarz trugen, immerhin hatte ihre Schuluniform einen Großteil in dieser Farbe. Wahrscheinlich lag es an der Stimmung. Als er in Harrys Augen blickte, hatte er plötzlich das merkwürdige Gefühl zu wissen, was gestern passiert war. Er wusste nicht warum, aber er sah einen großen Raum mit einem Schreibtisch, einer Couch und noch einem anderen Tisch, an dem mehrere Stühle standen. Es saßen zwei Personen an dem Tisch, einen Augenblick später waren es vier. Er schüttelte energisch den Kopf und sah zu seinem Paten, der, für geübte Augen, leicht lächelte. Er überlegte einen Moment, was es genau sein könnte. Jedoch war der Gedanke nicht interessant genug, weswegen er wiederum in andere Gedanken versank und auch nur wie durch eine dicke Glasscheibe mitbekam, dass Luna und Neville gegangen waren. Er, Snape und Flitwick waren die einzigen, die nicht aufgestanden waren. Ab und an vernahm er ein Seufzen der Beteiligten. Irgendwann machten sie sich dann auf zum Friedhof von Edinburgh, wo die Opfer bestattet werden sollten.
Man sah großen Schrecken in den Gesichtern der älteren Teilnehmer, da dieser Friedhof schon im ersten Dunklen Krieg die letzte Ruhestätte für die Opfer war. Einige von ihnen hatten bestimmt gedacht, nie wieder aus diesem Grund hierher kommen zu müssen. Ab diesem Zeitpunkt schaltete er ab. Er hörte mit einem halben Ohr dem Prediger zu und hörte mit dem anderen auf seine Begleiter, die betreten die Köpfe gesenkt hatten und von denen nicht wenige auch Tränen über die Wangen liefen. Es lief wie ein schlechter Traum an ihm vorbei. Er hörte verschwommen wie der Prediger jedem die erwünschte Ruhe wünschte und aus der Geschichte der Verstorbenen erzählte. Bei Millicent horchte er auf. Er hörte an diesem Punkt gespannt zu und erfuhr so einiges über seine Mitschülerin, was er noch nicht gewusst hatte. Als sie wiederkamen, saßen sie noch eine Weile in der Halle bis sich ihre Wege wiederum trennten.
Flash Back Ende
Er hätte nie gedacht, dass er einmal an den Punkt kommen würde, wo er seinen Vater hassen würde. Dafür, dass er Klassenkameraden aus Slytherin umgebracht hatte. Nun tat er es. Er seufzte. Wenn man es genau nahm tat er vieles, was er früher nicht getan hatte. Er sah auf, als er es klopfen hörte. Harry sah erst nur mit dem Kopf durch den Türrahmen, ehe er ganz den Raum betrat.
„Was denn? Ist eure Party da unten schon vorbei?", fragte Draco während er schief grinste und sich wieder in eine sitzende Position verhalf. Der junge Gryffindor sagte nichts und setzte sich ebenfalls auf sein Bett.
„Du musst nicht mit mir reden, wenn du nicht willst.", seufzte Draco und schnappte sich ein Buch, welches er auf einer beliebigen Seite aufschlug. Er sah aber immer wieder zu Harry herüber, der ein altes Stück Pergament aus seinem Nachtschrank holte.
„Liest du Bücher jetzt falsch herum?", schnauzte Harry ihn an und widmete sich wieder der Karte.
„Was kann ich eigentlich für deine miserable Laune?", fragte Draco ihn während er eine Augenbraue hochzog und das Buch in die andere Ecke des Zimmers schmiss. Wiederum antwortete der Gryffindor nicht sondern drehte die Karte in seinen Händen. Draco seufzte ein weiteres Mal und gab seiner Neugier nach, in dem er zu Harry herüber ging und sich das Stück Pergament auch ansah.
„Bekomme ich eine Antwort, wenn ich dich frage, was das ist?", der Blonde beäugte es skeptisch.
„Karte von Hogwarts.", erwiderte Harry knapp und sah das Stück Papier weiter an.
„Sollte auf Karten nicht eigentlich etwas drauf sein? Zum Beispiel Umrisse, Gebäude, Linien oder überhaupt erst einmal irgendwas!", Harry grinste schief über die Antwort, aber seine Augen weiteten sich ein Stück, als sich ein Schriftzug auf der Karte abbildete.
Die Herren Tatze und Krone möchten den jungen Slytherin doch sehr bitten ihr Meisterstück mit mehr Respekt zu behandeln!
Während Harry leicht zu lächeln begann, wurde das Gesicht von Draco nur noch argwöhnischer. Er sah zu Draco hoch und lächelte noch ein Stück breiter.
„Sei froh, dass sie dich nicht beleidigt haben.".
Mr Moony kann seine Bewunderung auch nur schwer verbergen.
„Bist du dir sicher, dass das eine Karte ist?", argwöhnte Draco.
„Ja!", Harry holte seinen Zauberstab aus der Tasche und legte ihn auf das Pergament, „Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin!"
War der Slytherin bisher noch nicht verwundert, war er dies schlussendlich jetzt. Er sah den Schriftzug der „Hilfsmittel für den magischen Tunichtgut GmbH" und wie sich Hogwarts anfing abzubilden. Als sich die Umrisse abgebildet hatten, erschienen nach und nach kleine Punkte, die sich mit Namen beschrifteten. Während Draco der Mund offen stand, suchte Harry die Karte ab.
„Eine etwas außergewöhnliche Karte, hm?", murmelte Draco, „Hilfsmittel für den magischen Tunichtgut GmbH?", Harry nickte nur als Antwort. Draco verdrehte die Augen und setzte erneut an.
„Ich könnte dich jetzt fragen, ob du mich darüber aufklärst, woher du die hast, aber ich bezweifle, dass ich eine mehrsilbige Antwort bekomme.", er ließ sich neben Harry auf das Bett fallen.
„Wie gesagt ist es eine Karte von Hogwarts. Ich habe sie im unserem dritten Jahr von Fred und George bekommen. Noch Fragen?"
„Wieso hat das Ding", er zeigte auf die Karte, „ein Eigenleben?"
„Weil die Schreiber davon ihr das Eigenleben gegeben haben. Aber ich weiß nicht, wie sie das gemacht haben, falls du das noch fragen wolltest. Übrigens: Die hier ist der Grund, warum uns Hermine letztens gefunden hat.", Harry grinste schief.
„Sind da Geheimgänge drauf?"
„Sonst würde mir die Karte ja nicht viel nutzen, oder?", erwiderte Harry während er Draco über den Rand seiner Brille ansah. Daraufhin grummelte der Slytherin nur unverständliches Zeug in seinen imaginären Bart, ehe er sich wieder auf das Fragen-Stellen besann.
„Und was ist, wenn da dunkle Magie drin steckt? Immerhin hab ich auch schon Geschichten über Riddles Tagebuch gehört!"
„Du hörst dich grad an wie Molly Weasley.", Harry rollte mit den Augen, „Und nein, da steckt ganz bestimmt keine schwarze Magie drin."
„Sicher?", meinte Draco und rutschte ein Stück weiter weg. Bei der Erwähnung von Rons Mutter verzog sich sein Gesicht aber.
„Ja, ganz sicher.", stöhnte Harry genervt.
„Und woher nimmst diese Sicherheit?"
„Weil ich die Schreiber der Karte kenne, kennen sollte oder wie auch immer!", Harrys Gesicht verdunkelte sich während er den Slytherin kurz giftig ansah. Dieser hob abwehrend die Hände und beschloss an einem anderen Punkt weiterzumachen.
„Was guckst du jetzt nach?"
„Erstmal ob der Raum der Gründer hier drauf ist und dann ob wir nicht irgendeinen Weg nach Hogsmeade übersehen haben.", Harry kniff kurz die Augen zusammen und sah dann wieder auf das Pergament.
„Willst du etwa außer den Wochenenden nach Hogsmeade?"
„Nein. Ach, was weiß ich, vielleicht auch. Ich gucke nur, ob wir überhaupt noch eine Chance haben nach Hogsmeade zu gehen. Wir haben vorhin nämlich noch mitbekommen wie sich Kingsley und Dumbledore darüber unterhalten haben."
„Ganz toll.", stöhnte Draco.
„So sehe ich das nämlich auch. Und Remus hat Dumbledore anscheinend gesteckt, dass es diese Karte gibt und was man darauf alles so finden kann.", seufzte Harry
„Und die wollen uns auch noch das letzte bisschen Spaß streichen, ja?", hakte Draco verwirrt nach.
„Vielleicht. Letztes Jahr haben sie zwar nicht mal ansatzweise irgendwas dafür getan das Schulleben sicherer zu machen. Wahrscheinlich müssen sie das aufholen.", motzte er, als es an der Tür klopfte und Seamus erschien.
„Ich wollte euch ja nicht stören, aber Ron dreht bald durch, glaube ich.", er grinste leicht.
„Oh der große Ronald Weasley kommt um Harry Potter aus den Klauen des bösen, bösen Slytherins Draco Malfoy zu befreien!", Harry schüttelte nur grinsend den Kopf und sagte seinem Zimmergenossen, dass sie bald nachkommen würden.
„Wenn Ron das erfährt, ist er auf hundertachtzig.", lächelte Harry.
„Dann hab ich wenigstens mal wieder eine Aufgabe.", seufzte Draco, „Warum weiß Lupin darüber Bescheid?"
„Ist doch wohl logisch, oder?"
„Er weiß nicht mal, dass wir in der Zwischenwelt waren, obwohl Black ja anscheinend ein sehr guter Freund von ihm gewesen ist. Wieso ist es dann logisch, dass er davon weiß?"
„Wie kannst du das Ding mit der Zwischenwelt mit der Karte vergleichen?"
„Ach, was weiß ich! So wie das aussieht, ist es nicht ganz legal.", Draco verschränkte die Arme und sah stur geradeaus.
„Du regst mich auf!", zischte Harry und fuhr sich durch die Haare, „Könntest du dich nicht einfach mal wie ein normaler Mensch verhalten?"
„Ok, dann frage ich halt: Wer hat die Karte geschrieben?"
„Sirius, Remus, mein Dad und Pettigrew.", antwortete Harry etwas ruhiger.
„Echt? Genial!", grinste der Slytherin plötzlich und beäugte die Karte nun mit ansteigender Begeisterung. Dann machte er aber wieder ein ernstes Gesicht, „Aber Lupin hat Dumbledore davon erzählt, ja?", Harry nickte als Bestätigung.
„Ist das ein Unikat?"
„Nein. Es gibt noch zwei weitere Exemplare.", der Slytherin nickte als Zeichen, dass er verstanden hatte und machte ein nachdenkliches Gesicht.
„Hast du nur deswegen geguckt?", fragte er dann langsam.
„Nicht nur.", antwortete Harry ausweichend. Der Slytherin rollte mit den Augen und bedeutete Harry mit einer Handbewegung fortzufahren.
„Ach, Mann, ich will einfach nur gucken, was da noch so alles drauf ist. Die Kammer des Schreckens nicht, soviel steht fest. Der Raum der Gründer auch nicht. Aber Riddle hat die Kammer gefunden und wir haben den Raum der Gründer gefunden.", Harry wies auf die Punkte, wo sich die Räume befinden müssten, „Also könnte es doch sein, dass es noch mehr in Hogwarts gibt, als das, was die vier gefunden haben. Und Dumbledore wusste davon auch nicht Bescheid. Was sagt uns das?", er sah den Slytherin erwartungsvoll an.
„Wir müssten als Erben tätig werden?", in Dracos Augen erschien ein merkwürdiger Glanz.
„Genau. Vielleicht finden wir ja noch die eine oder andere Besonderheit hier in Hogwarts.", Harry hatte ein leichtes Lächeln im Gesicht. Sie sahen sich einen Moment an, bis Draco kaum merklich in sich zusammensackte.
„Da gibt es nur einen kleinen Nachteil: Wo fangen wir an zu suchen? Du kannst ja nicht jedes Portrait und jede Rüstung antatschen und hoffen, dass was passiert."
„Stimmt.", murmelte Harry langsam, „Hast du die Geschichte von Hogwarts gelesen?"
„Ich bin doch nicht verrückt! Hast du dir mal angeguckt, was das für ein Wälzer ist!", empörte sich Draco. Harry nickte daraufhin und verließ mit der Karte in der Hand den Raum. Draco sah ihm erst merkwürdig hinterher, bis er ihm folgte. Sie schlugen den Weg in Richtung Bibliothek ein. Kurz vorher hielt Draco Harry noch einmal auf.
„Darf man fragen, warum du und Lestrange eigentlich die ganze Nacht weg waren?", er begann zu grinsen, als sich ein leichter Rotschimmer auf Harrys Wangen ausbreitete.
„Ich wüsste nicht, was dich das anginge!", zischte er aber dann und betrat die Bibliothek von Hogwarts. Sie grüßten Madam Pince und nachdem Harry seinen Blick kurz schweifen ließ, sah er Hermine in einer Ecke hinter einem dicken Buch vergraben. Sie nickten sich kurz zu und gingen zu Hermine, die vollkommen in ihr Buch vertieft war. Als sie sich gegenüber von ihr niederließen, zuckte sie zusammen und schlug das Buch eilig zu.
„Erschreckt mich doch nicht so!", sie sah beide etwas vorwurfsvoll an bis der Blick in verwundert wechselte, „Ihr beide jetzt ständig im Doppelpack?"
„Das tut doch jetzt erstmal nichts zur Sache.", wischte Harry die Behauptung weg und erzählte ihr von ihren Vermutungen. Madam Pince sah sie zwar mit geschürzten Lippen an, sagte jedoch nichts. Hermine überlegte eine Weile, ehe sie langsam zu Sprechen anfing.
„Also erstens: Euer Plan mit Hogsmeade ist Schwachsinn! Das wollte ich loswerden. Hm, also im Buch steht dazu nichts weiter. Ok, es wird beschrieben, dass jeder der Gründer Hogwarts seine persönliche Note gegeben hat, aber das wird sich eher auf die Gemeinschaftsräume und Schlafsäle beziehen. Draco hat Recht, suchen fällt aus. Wie kommst du überhaupt darauf?"
„Ich weiß nicht. Immerhin hat Voldemort die Kammer und Ginny als Waffe benutzt. Wer garantiert uns denn, dass er es nicht noch anders probieren könnte. Dass er sich nicht davor scheut sich mit Dumbledore anzulegen, haben wir ja schon gesehen. Und es ist ihm auch nicht entgangen, dass wir weg waren und irgendwann wird er wissen warum."
„Warum fragst du nicht einfach Dumbledore?", merkte sie an.
„Damit er mir jetzt erzählt, dass da nichts ist und es ihm siedend heiß einfällt, wenn Voldemort angreift? Nein, danke!"
„Ich glaube, dass du da etwas zu hart bist.", murmelte sie, was ihm nur ein abfälliges Schnauben abgewann, „Die Kammer des Schreckens gibt es ja nur, weil sich Slytherin mit den anderen zerstritten hat. Was hätten Hufflepuff, Gryffindor und Ravenclaw für einen Grund genau dasselbe zu tun?"
„Vorsichtsmaßnahme?", riet Harry.
„Und was schwebt dir da vor um das herauszufinden?", fragte Blaise und ließ sich ebenfalls am Tisch nieder.
„Was machst du denn hier? Und musst du dich so anschleichen?", wunderte sich Draco.
„Ich bin leise wie der Wind.", grinste sie und richtete ihr Augenmerk auf Harry.
„Na ja zum Raum der Gründer zu gehen und die vier einfach zu fragen, bringt bestimmt nichts!", er holte Luft, „Also wo könnten wir noch etwas finden?", er sah Hermine mit bedeutungsvollen Blicken an.
„Godric's Home.", flüsterte sie beschwörend.
„Fragt sich nur wann und wo da genau.", grinste er schief.
„Hättest du nicht fragen können?", grinste Hermine.
„Na, bestimmt!", er schüttelte den Kopf, „Also, was ist?"
„Willst du gleich morgen hin? Nicht, dass sich Winky und Co irgendwann noch mal bei uns beschweren.", lächelte die auserwählte Ravenclaw.
„Glaube ich nicht. Wann kommen uns die anderen beiden eigentlich mal wieder besuchen? Sie haben gesagt Ende der Ferien und die sind ja nicht mehr lang!"
„Irgendeiner sagt uns dann schon Bescheid.", verwarf Blaise, fuhr dann aber fort, „Ich meine, ich kenne Godric's Home nicht. Na gut, man hört eine Menge Geschichten darüber, aber bist du sicher, dass Gryffindor da einfach irgendwelche wichtigen Unterlagen, Pläne oder was weiß ich versteckt?"
„Kommt Zeit, kommt Rat.", grinste Harry, „Aber jetzt genug davon. Wo ist der Rest von uns?"
TBC
Wie gesagt, eigentlich ein ziemlich bescheidenes Kapitel, dafür, dass ihr solange warten musstet … ‚seufz' … Mal gucken, wie sich die nächsten Kapitelchen so gestalten.
Ich würde mich über Reviews wieder überaus freuen! (Vor allem nach der langen Wartezeit! Vielleicht liest ja doch noch jemand ‚seufz')
Also: Haut in die Tasten und erzählt mir, wie sich mein ‚Come back' als Autorin so macht!
Liebe Grüße und euch ein genauso schönes Ostern wie mir, Liz!
