Die neunköpfige Gruppe war immer noch auf dem Weg nach Amegakure.
Naruto ging ganz vorne, doch er trug seine Rolle nicht mehr bei sich. Er hatte sie in einer Höhle versteckt und den Eingang mit einem Jutsu versiegelt, das jeden verbrannte, der nicht die entsprechenden Fingerzeichen beherrschte. Sprich, nur Naruto konnte die Rolle je wieder zurückholen. Es war einfach zu riskant, sie mitzunehmen. Sie könnte beschädigt werden...
Naruto verdankte dieser Rolle unglaublich viel. Er hatte zahlreiche Jutsus gelernt und einiges erfahren, was ihm die Augen geöffnet hatte.
Niemand sagte ein Wort. Sie waren sehr aufgeregt, denn sie legten sich gleich mit Leuten an, die unglaubliche Macht hatten. Und das zu neunt.
Und nun kam Amegakure in Sichtweite. Das ganze Dorf bestand aus hohen Wolkenkratzern, die allesamt hochmodern wirkten.
"Uo-oh, scheiße!", rief Killerbee schockiert. "Wie wollen wir da die Bijuu finden?"
"Keine Sorge.", murmelte Naruto. "Ich bin mir sehr sicher, dass sie die Bijuu mitten in der Stadt versteckt haben. So haben wir es immer gleichweit, egal, von wo wir auch angreifen."
Ganz in der Nähe war auch eines der Haupttore, das sie durchschreiten mussten, um in das Dorf zu gelangen. Denn um es herum war eine Mauer mit Stacheln aufgestellt worden, an der man nicht einmal mit Chakra hochlaufen konnte. Natürlich war es bewacht.
"Also, wir müssen die beiden Wachposten ausschalten und..." Naruto brach geschockt ab, als er sah, WER da stand. Es war niemand Geringeres als die beiden Akatsuki Kakuzu und Hidan. Obgleich Hidan offensichtlich einen Arm verloren hatte, so dürfte er immer noch gefährlich sein, von Kakuzu ganz zu schweigen.
Das warf Narutos gesamten Plan über den Haufen. Eigentlich hatte er vorgesehen, einen oder zwei seiner Mitglieder zurückzulassen, um gegen die Wächter am Eingang zu kämpfen, doch sie hätten kaum eine Chance gegen diese beiden.
"Verdammt!", knurrte Sakon. "Also, wenn du mich gegen DIE kämpfen lässt, bin ich weg! Ich hab mehr Angst vor denen, als vor dir, Naruto!"
"Und was jetzt?", fragte Tayuya, die es allmählich mit der Angst zu tun zu bekommen schien.
"Was wohl?", knurrte Naruto. "Wir schwächen sie ein wenig, obwohl sie sicher sofort Verstärkung anfordern. Wir haben wenig Zeit. Ich muss sofort handeln!"
Mit diesen Worten stürmte er auch schon vor, bildete mehrere Schattendoppelgänger und rannte auf die Gegner zu. Im Lauf formte ein Rasenshuriken und feuerte es in Richtung der Beiden.
"What the fuck!", kreischte Hidan, als das Jutsu immer näher kam.
Die beiden wichen mühelos aus, das Rasenshuriken allerdings krachte mit voller Wucht gegen das Tor. Krachend fiel es aus den Angeln.
"Es hat wohl begonnen.", murmelte Kakuzu, als er Naruto und hinter ihm die Anderen näherkommen sah. Sofort bildete er mit seinen Tentakeln seine Gestalten. Das Feuerelement spiel sofort eine gewaltige Stichflamme in den Himmel. Das war das vereinbarte Zeichen.
Als Nächstes ließ er zu Füßen Narutos gewaltige Äste emporsprießen, die ihn fesselten und seine Kyuubi-Kraft unterdrückten.
Doch Killerbee war fast im selben Moment bei ihm und zerteilte die Äste mit seinen Schwertern.
Die Kagebunshin waren unterdessen bei Hidan angekommen und verwickelten den Jashinisten in einen harten Kampf.
Kakuzu feuerte nun Blitze, Feuerstrahlen, Wasserstrahlen und Windstrahlen auf die Gruppe, doch Hinatas Kaiten wehrte die Angriffe ab. In der zweiten Stufe des Juin wurde es eine absolut undurchdringliche Barriere, die zwar eine große Fläche schützen konnte, dafür aber enorm viel Chakra verbrauchte.
"Los, Haku!", rief Naruto und deute auf den Mokouton-Körper von Kakuzu. "Den musst du ausschalten."
"Jawohl!", rief Haku, dann formte er seine Fingerzeichen. Ame war die perfekte Umgebung für dieses Jutsu. Überall um Kakuzu wurden Spiegel postiert. Haku schlüpfte nun in den Spiegel, der neben ihm stand, fast im selben Moment tauchte er aus dem neben dem Mokouton-Körper wieder auf und durchbohrte das Herz mit einem Schwert aus reinem Eis.
"Was zum?", grollte Kakuzu, als auch schon der Blitz-Körper von Hakus Waffe vernichtet wurde.
Der Akatsuki verlor keine Sekunde. Mit seinen Fäusten zertrümmerte er einen Spiegel nach dem Anderen, während das Feuerteil so heiße Flammen einsetzte, dass sie einfach schmolzen.
Schweißgebadet durch die starke Temparaturerhöhung, die das mit sich zog, fiel Haku aus dem Jutsu und landete vor Kakuzus Füßen. Der Akatsuki holte rasend vor Wut zum Schlag aus, doch er hatte nicht damit gerechnet, dass Killerbee hinter ihn gerannt war und ihm von hinten ein Schwert ins Herz rammte. Damit hatte Kakuzu nun schon sein drittes Herz verloren.
Hidan stürmte unterdessen mit seiner Sense auf die Kämpfenden zu, doch plötzlich griff Naruto ihn an und drückte ihm die Hand auf die Brust, während er mit der Anderen die verbliebene Hand, die die Waffe hielt, blockierte.
"Grrr...", knurrte Hidan voller Zorn und verpasste Naruto einen Tritt, der diesen wegschleuderte. Der Uzumaki richtete sich allerdings sofort wieder auf, ein hinterlistiges Lächeln im Gesicht.
Während Bee und Haku Kakuzus Feuerstrahlen auswichen, starrte Letzterer entsetzt auf Hidans Brust. Dort prangte ein seltsames Zeichen. "Oh nein.", murmelte er nur.
"Kakuzu? Was ist denn los?", fragte der Jashinist verwirrt.
"Dein Leben ist kaum noch einen Ryo wert, Hidan.", erwiederte Kakuzu. "Denn dieses Siegel kappt deine Verbindung zu Jashin. Das heißt, du bist nicht länger unsterblich und kannst jederzeit getötet werden!"
"Machst du Witze?", rief Hidan mit weit aufgerissenen Augen. "Du machst doch Witze! Wie soll dieser Idiot das überhaupt schaffen?"
"Die Siegel-Techniken des Uzumaki-Klans sind zu Einigem fähig..."
"Und du sagst mir erst jetzt, dass die sowas können?", kreischte der Jashinist panisch. "Ich bin am Arsch, wenn das stimmt, weißt du das?"
Naruto war zufrieden. Ja, es hatte sich Einiges verändert. Sie waren tatsächlich wesentlich stärker als der Haufen Konoha- und Oto-Nin, der damals von den beiden Akatsuki auseinandergenommen worden war. "Nur Mut, Leute!", rief Naruto. "Wir können es schaffen! So stark sind sie gar nicht!" Er hatte plötzlich ein unbeschreibliches Gefühl, als könnte er alles schaffen und selbst dies hier würde recht leicht werden...
Doch plötzlich wurde seine Illusion wieder zerstört, als plötzlich ein gewaltiger Vogel über die Stadtmauern flog, pfeilschnell auf den Uzumaki zuschoss und mit seinem monströsen Schnabel nach ihm hackte. Naruto konnte ihm nur sehr knapp ausweichen.
Kaum hatte sich der Schnabel in die Erde gebohrt, wurde der Kopf auch schon von einem Rasengan getroffen und die Beschwörung löste sich in Luft auf.
Die Person, die darauf gesessen hatte, ein Mann mit orangenen, zu einem Pferdeschwanz gebundenen Haaren und einem Gesicht voller Piercings, sprang nun hinunter und knurrte voller Wut: "Du bist des Todes, Feind von Ame!"
"Scheiße!", rief Naruto zornig. Wie konnte ihm das passieren? Er hatte viel zu lange gebraucht mit diesen beiden Wachposten und das rächte sich nun, da jederzeit weitere Akatsukis auftauchen konnten. Wenn sie hier noch lange verweilten, wäre bald die komplette Organisation vor Ort!
"Lauft schon mal vor in die Stadt!", rief der Blonde. "Gaara, du musst dich alleine um diese Typen kümmern!"
"Machst du Witze?", rief dieser mit entsetztem Blick. "Das sind drei Typen von Akatsuki!"
"Ich habe sie vorgeschwächt!", erwiederte Naruto.
"Trotzdem sind sie extrem..."
"Das schaffst du!", ermutigte der Kyuubi-Jinchuuriki ihn. "Ich habe völliges Vertrauen in dich, mein Freund! Du bist unglaublich stark! Du bist ein wahrer Jinchuuriki!"
Währenddessen griff Kakuzu die Leute von Team Kitsune mit seinen Fern-Jutsus an, doch Hinatas Chakrabarriere wehrte sie erneut ab.
Auch Naruto rannte nun davon, in Richtung Stadttor, so schnell wie möglich.
"Du entkommst uns nicht!", fauchte Pain. "Kuchiose no Jutsu!" Er beschwor einen gewaltigen Hund, der Naruto verfolgte, welcher gerade die Schwelle zu Amegakure passiert hatte.
Doch plötzlich wurde das gewaltige Tier von einer gewaltigen Schlammmasse begraben.
"Los, ihr beiden!", rief der Beastkörper Nagatos. "Verfolgt sie!"
Hidan und Kakuzu ließen sich das nicht zweimal sagen und rannten auf den Eingang zu, doch plötzlich erhob sich eine gewaltige Mauer aus Schlamm zwischen ihnen und dem Stadttor.
"Was zum...?", schrie Hidan schrill.
Gaara indes formte eine Reihe von Fingerzeichen und die Mauer wurde zu hartem Stein. Damit waren Kakuzu, Hidan und der erste Pain zusammen mit dem Shukaku-Jinchuuriki aus Amegakure ausgeschlossen. "Ich kann überall kämpfen, wo Sand ist!", höhnte der Rothaarige. "Egal, welche Form er auch hat!"
"Das war das Jutsu der steinharten Mauer!", rief Pain geschockt. "Aber laut unseren Aufzeichnungen kann dieser Jinchuuriki keine Erd-Jutsus! Wie ist das möglich?"
"Man sich kann sich ja auch weiterentwickeln!", grollte Gaara, während er zur Hälfte zu Shukaku wurde.
"GROOAAAR!", brüllte der Hund, der sich eben selbst ausgegraben hatte.
"Du leidest an Selbstüberschätzung, genau wie der Uzumaki-Junge!", grollte Kakuzu, während er Salven aus Feuer- und Windstrahlen auf Gaara schoss, die allerdings an dem schützenden Sand des Jinchuurikis abprallten.
"Woher willst du das wissen?", fragte der Rothaarige mit einem irren Gesichtsausdruck. "Vielleicht... tut ihr Akatsukis... das ja!"
"Sie sind in die Stadt eingedrungen.", murmelte Nagato. "Kakuzu, Hidan und mein Beast-Körper sind ausgesperrt worden. Die Feinde haben nur Einen zurückgelassen, um gegen sie zu kämpfen!"
"Verdammt!", grollte Madara und schlug vor Wut gegen die Wand, während er mit der anderen Hand weiterhin die Bijuu daran hinderte, auszubrechen. "Es sieht gar nicht gut aus!"
"Ja, nun hängt der weitere Verlauf von unseren Mitgliedern und den Dorf-Shinobi ab!", erwiederte Nagato. "Keine Sorge, wir sind immer noch in der Überzahl. Und unsere Kämpfer in der Stadt geben ihr Bestes, so schnell wie möglich das Team Kitsune zu finden."
"Das ist gut.", murmelte der Maskierte. "Ich sitze ja leider hier fest. Dass alle neun Bijuu so nahe beieinander sind, hat Auswirkungen auf diejenigen, die keinen Jinchuuriki haben. Ihr Gefängnis wird instabil und sie versuchen, auszubrechen. Ich bin der Einzige, der das verhindern kann. Ich kann es mir nicht leisten, eine Sekunde wegzubleiben!"
"Ja, das ist ärgerlich.", erwiederte Nagato. "Wenn Eure Teleportationsfähigkeit verfügbar wäre, könnten wir sie in den Boden rammen."
"Während fünf Bijuu ausbrechen, die Stadt vernichten und abhauen und alles wäre für die Katz.", seufzte Madara. "Und dann erscheint Rikudous Geist und löscht sie, in Ermängelung eines Jinchuuriki, aus."
"Meine Leute sind stark.", sagte Nagato zuversichtlich. "Und mit nur acht Nuke-Nin werden sie fertig!"
"Wer ist eigentlich als Erstes bei ihnen?", fragte Madara.
"Sasori und Deidara.", erwiederte Nagato. "Das wird eine heftige Schlacht."
Unterdessen rannten die verbliebenen acht Kitsunes in geschlossener Gruppe durch die Straßen von Ame.
"Keinen Schritt weiter, ihr Unwürdigen! Ihr befindet euch unerlaubter Weise auf heiligem Boden!", rief eine Stimme. Eine große Gruppe Menschen, in der einige Ninjas standen, versperrten den Eindringlingen den Weg.
"Los, Leute, das sind keine Gegner für uns!", rief Naruto, während er in den zweiten Schwanz ging. "YEAH! REISST SIE!" Mit diesen Worten versetzte er mehreren der Feinde Krallenhiebe, die sie in zwei Häften zerteilten.
Bee hatte seine Schwerter herausgeholt und metzelte reihenweise Gegner ab, während er ein Lied mit extrem blutigem Inhalt summte.
So schafften sie es relativ problemlos, sich durch die Vielzahl an Feinden zu schnetzeln.
Doch plötzlich hagelte es vom Himmel unzählige seltsame Tondinger.
"WAS IST DENN DAAAAS!", brüllte Naruto entsetzt, als die ersten dieser Dinger explodierten, sogar ohne Rücksicht auf die eigenen Männer.
"KAITEN!", schrie Hinata, und erzeugte eine Barriere um sie alle, als sämtliche Bomben explodierten. Nachdem sich die Explosion sich legte, löste sie den Schutzschild auf und atmete schwer, da er sie doch eine Menge Chakra kostete.
"Das ging wohl nach hinten los, un!", rief eine Stimme, die von einem gewaltigen Vogel aus Ton, der hoch oben in der Luft flog, kam.
"Leg nicht die ganze Umgebung in Schutt und Asche, du Idiot!", knurrte eine ruhige, Naruto wohlbekannte Stimme. "Das sind architektonische Meisterwerke!"
"Ach, Klappe, du Weichei!", erwiederte Deidara. "Objekte entfalten erst ihre Schönheit, wenn sie zerstört werden! Am Besten mit viel Bamm Bamm!"
"So wie dein Arm?", erwiederte Sasori mit einem Hauch Missbilligung.
"Eis-Schwert-Hagel!", rief Haku und massenhaft Schwerter aus gefrorenem hagelten auf das Ton-Vieh und bohrten sich in es. Doch es leuchtete plötzlich und flog in die Luft.
Die Explosion war gewaltig. Sie verursachte eine mörderische Schockwelle, die die Leute vom Team Kitsune zu Boden riss und bei mehreren Gebäuden Risse verursachte.
Deidara allerdings war nicht durch die Explosion getötet worden. Der Einarmige war von seinem Gefährt abgesprungen.
Noch im Fall schleuderte er weitere Bomben auf seine Gegner, doch Naruto sandte eine Chakra-Welle, die die Tongeschosse zurück in die Luft schleuderte. Eines explodierte nahe an Deidara und verpasste ihm eine üble Wunde an der Schulter des abgetrennten Armes.
Außerdem wehrte der Blonde gleichzeitig mit einem weiteren Chakrastoß die zahlreichen, höchst wahrscheinlich vergifteten Messer ab, die Sasori auf sie schleuderte. Diese Typen ließen ihn keinen Moment zu Atem kommen.
Doch nun übernahm Yugito das Ruder. Sie hüllte sich selbst in einen Chakramantel aus blauen Feuer mit zwei Schwänzen, blieb aber auf Menschengröße. In diesem Modus rannte die Zweischwänzige auf Sasori zu und verpasste ihm einen brutalen Krallenhieb, der seinen Kopf von den Schultern riss.
Die geweiteten Augen eines Rothaarigen starrten ihr aus der enthaupteten Puppe entgegen.
"Darf ich das als Herausforderung werten?", grinste dieser echte Sasori plötzlich psychopathisch, während er eine wahre Armee von Puppen beschwor. Doch das rasende Jinchuuriki zerfetzte eine nach der Anderen. Dann schoss Yugito einen gewaltigen Feuerball in Richtung Sasori.
"Das wirst du nicht tun!", höhnte eine Stimme und ein Typ sprang vor den Puppenspieler. Naruto fiel auf, dass er sowohl Augen als auch Haarfarbe mit dem Tierbeschwörer von vorhin identisch waren. Aber war der Kerl lebensmüde, sich vor einen Jinchuuriki-Chakrastrahl zu werfen?
Doch plötzlich öffnete der Pain seinen Mund und schluckte die gewaltige Attacke einfach.
"What the hell?", stammelte Killerbee, dem vor Schreck fast die Sonnenbrille herunterfiel. Doch fast im selben Moment musste er wieder den Bomben Deidara ausweichen, der den Sturz überlebt hatte, weil eine von Sasoris Puppen ihn festgehalten hatte.
"Ok, bevor das hier noch weiter außer Kontrolle gerät, Yugito, die ja schon perfekt hineingefunden hat, bleibt mit Haku hier, um diese Typen zu bekämpfen!", rief Naruto über den Kampfeslärm hinweg.
"Verstanden!", rief Haku und erschuf eine Menge Spiegel, während er mit seinem Eisschwert hineinschlüpfte. In der nächsten Sekunde wurden etliche Puppen Sasoris zerteilt.
Die sechs übrigen Kitsunes rannten unterdessen, so schnell sie konnten, weiter in Richtung Stadtinneres.
"Ihr entkommt mir nicht, un!", grollte Deidara rasend und schmetterte ihnen noch etliche Bomben hinterher.
Als Naruto sie mit einem weiterem Chakrastoß abwehrte, flogen sie allerdings in einen zehn Meter großen Benzintank, der daraufhin in einem mörderischem Knall explodierte und die Umgebung trotz des regnerischen Klimas in Brand steckte.
Doch während Haku und Yugito nun gegen die gefährlichen Feinde kämpften, war dem Rest die Flucht gelungen.
Das restliche Team Kitsune kam nun dem Stadtkern immer näher. Doch sie stießen auch auf immer mehr Widerstand. Eine wahrhaft gewaltige Armee von Shinobi stand ihnen gegenüber. Doch sie sahen alle vollkommen identisch aus.
"Es sind nur Doppelgänger.", murmelte Hinata mit aktiviertem Byakugan.
"Das hält uns doch nicht auf.", höhnte Naruto. "Die machen wir alle fertig!"
Doch bevor er irgendetwas tun konnte, sagte plötzlich eine Stimme: "Das glaube ich wohl kaum! Denn du Loser hast nicht die geringste Chance gegen uns!"
Naruto entdeckte den Sprecher mitten in den Doppelgängern. Sharingan, es gab überhaupt keine Zweifel, dass ER es war. "Sasuke Uchiha...", murmelte Naruto langsam.
Doch jemand Anderes war schon vorgesprungen. Kabuto zerschlug wie ein Berserker mit seinem Chakra-Messer einen Doppelgänger nach dem Anderen und näherte sich Sasuke.
Der Uchiha benutzte allerdings Amaterasu und die Kapuze des Medic-Nin fing Feuer. Doch er riss sie sich herunter... und offenbarte allen sein schreckliches Gesicht! Es wirkte wie eine Abart von Orochimarus Gesicht, und der extrem psychopathische Gesichtsausdruck und die Brille machten alles nur grotesker.
"Aber wie...?", murmelte Naruto voller Entsetzen. Nie hatte er etwas Derartiges bei seinem Team-Mitglied erlebt.
"Du begehrst Orochimarus Kraft genauso sehr, wie ich und jeder andere.", sagte Sasuke grinsend. "Darum konntest du noch nicht einmal die Finger von seiner DNS lassen!"
"Halt die Fresse!", fauchte Kabuto und ballte seine verformte Hand zur Faust. "Ich werde dich töten und vorher bringe ich dir bei, was wahrer Schmerz bedeutet!"
"Wie hochtheatralisch!", höhnte Sasuke. "Doch bist du wie jeder Andere ein Niemand gegen den Uchiha-Klan. Und wenn ihr ernsthaft glaubt, ich setze mich alleine mit euch allen auseinander, liegt ihr vollkommen falsch!" Er schnippte mit dem Finger und Juugo, Suigetsu und Karin erschienen neben ihm.
"Dann sind die Verräter ja alle beisammen!", sagte Naruto mit einem Grinsen. "Euch zerquetsche ich zu Brei!"
"Nein, überlass ihn mir!", rief Kabuto. "Ich werde diese Typen mit Orochimaru-samas Kräften in den Staub treten! Ich zeige ihnen seine wahre Macht, die sie nicht einmal im Ansatz erschlossen haben!"
"Was für ein niedliches Klassentreffen!", höhnte plötzlich ein Ninja. Er sah exakt so aus, wie die Doppelgänger vorhin. Eine Armee offentsichtlich echter Menschen begleitete ihn. "Aber es geht dieses Mal um mehr, als nur ein paar Schriftrollen, wie beim Kindergartenspiel im Wald des Todes!"
"Diesmal kämpfen wir zusammen gegen Kabuto.", murmelte Sasuke. "Nicht wahr, Oboro?"
Der Shinobi mit dem Namen Oboro lachte amüsiert. "Drei Jahre ist es her! Kaum zu glauben, dass wir damals putzige Genin waren! Und du hast inzwischen deinen braunhaarigen Kameraden abgemurkst?"
"Nun, ich war damals kein Genin, sondern ein Spion auf dem Jonin-Level!", höhnte Kabuto. "Und hätte ich damals ernst gemacht, würde heute keiner mehr von euch leben!"
"Also gut, Kabuto bleibt hier zusammen mit Sakon!", beschloss Naruto. "Und nun lasst uns weitergehen!", fuhr er fort.
"Was, wir sollen zu zw-, äh, zu dritt gegen diese Übermacht kämpfen?", warf Sakon geschockt ein.
"Keine Sorge, das klappt schon, Kukuku!", rief Kabuto lächelnd, während der Rest weiterlief. Er war voller Vorfreude, denn er hatte einen grausamen Plan.
"Suigetsu und Juugo!", rief Sasuke. "Verfolgt sie! Ich und Karin werden das alleine bewältigen!"
Die zwei Genannten rannten los, doch plötzlich formten Kabuto und Sakon seltsame Fingerzeichen. Fast im selben Moment formte sich eine gewaltige Barriere um die Kämpfer. Es war das selbe Jutsu, das schon im Kampf zwischen Orochimaru und dem Dritten eingesetzt worden war. Juugo allerdings schaffte es noch, so weit zu laufen, dass er bereits hinter der Barriere war, als diese erzeugt wurde. Suigetsu hingegen prallte dagegen.
"Scheiße!", murmelte Kabuto verärgert. "Egal, den müssen die Anderen dann auch besiegen!"
Die vier verbliebenen Kitsunes rannten weiter durch die Stadt.
"Jetzt siehts mies aus!", murmelte Killerbee verstimmt. "Wir sind nur noch zu viert. Und sie sind immer noch ultra-viele!"
"Ich weiß!", murmelte Naruto. "Und wenn sie uns alle finden, dann sind wir verloren! Wir können sie, wenn überhaupt, nur bekämpfen, wenn sie getrennt sind!"
"Keinen Schritt weiter, ihr Verlierer!", donnerte plötzlich ein Stimme. Vor ihnen stand ein äußerst muskulöser Typ.
"Wer ist das nun wieder?", knurrte Naruto. "Das ist ja schlimm mit diesen Akatsukis!"
"Es verletzt mich zutiefst, dass du mich vergessen hast, Naruto Uzumaki, doch ich, Shadowsound, habe keines der Worte vergessen, die du mir damals an den Kopf geworfen hast!", grollte der Typ. "Aber ich werde deinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen, Kleiner! UAAAH!" Man konnte nun das normale Chakra um ihn herum erkennen. Die Erde bebte unter dieser unermesslichen Macht.
"DAS IST DOSU!", brüllte Naruto plötzlich, dem es wie Schuppen von den Augen gefallen war. "UND GLEICH ENTFESSELT ER EINE GEWALTIGE SCHALLWELLEEE!"
Tayuya formte Fingerzeichen und rief: "Jutsu der schalldichten Barriere!"
Und keine Sekunde zu früh, denn fast im selben Moment wurde die mörderische Schallwelle entfesselt, die wohl im gesamten Dorf zu hören war und etliche näherstehende Häuser zum Einsturz brachte. Doch das Team Kitsune blieb dank dieser völlig schallundurchlässigen, glasartigen Barriere verschont.
"Scheiße!", murmelte Naruto. "Dadurch haben sie unseren Aufenthaltsort mitbekommen!"
"Was tun wir jetzt?", fragte Killerbee.
"Tayuya kann wohl am Besten gegen diesen Typen kämpfen, also sollte wohl sie das übernehmen!", erwiederte der Blonde.
Hinata warf Tayuya einen gehässigen Blick zu. Sollte dies das letzte Mal sein, dass sie die verhasste Rivalin sehen musste?
"Ich werde euch alle töten! Es gibt kein Entkommen!", höhnte Dosu und wollte zu einer weiteren Attacke ansetzen. Doch bevor das geschehen konnte, war Tayuya zu ihm hingerannt und sperrte ihn in die schalldichte Barriere. Wütend und unhörbar, aber dennoch bestimmt wüste Beschimpfungen ausstoßend, schlug Shadowsound gegen sein Gefängnis, das dadurch langsam Risse bekam.
Der Rest hingegen rannte bereits weiter.
"Urgh!", knurrte Madara, welcher mittlerweile vor Anstrengung zitterte und mit aller Kraft versuchte, die Bijuu daran zu hindern, aus ihrem Gefängnis auszubrechen. "Sie kommen näher und näher! Die Dinge geraten außer Kontrolle, wenn das so weiter geht! Diese Typen müssen so schnell, wie möglich gestoppt werden!"
"Es sind nur noch drei!", murmelte Nagato. "Und keine Sorge, die halten wir auch noch auf. Bald werden einige meiner Kämpfer auf sie stoßen. Wenn der Gott-Körper nur nicht am anderen Ende positioniert gewesen wäre..."
So langsam kam in der Entfernung ein großes Gebäude in Sicht, das alle Anderen überragte. War das das große Hauptquartier von Akatsuki? Kamen sie ihrem Ziel jetzt nahe?
Von einem Moment auf den Anderen regneten zahlreiche Raketen auf sie nieder.
"Kaiten!", schrie Hinata erneut und schuf eine Barriere, die die Attacken von ihnen abwehrte. Doch plötzlich spuckte sie Blut. Der ständige Einsatz zehrte an ihren Kräften.
Naruto entdeckte plötzlich die Angreifer. Es waren drei weitere Orangeschöpfe. Einer mit langen Haaren, einen mit drei Gesichtern und einen mit hervortretenden Wangenknochen. Wieviele von diesen Typen gab es denn?
"Halte ein, Naruto Uzumaki!", grollte der Langhaarige. "Du zerstörst das Gleichgewicht dieser Welt, wenn du weitergehst! Und dies wird einen ewigen Krieg ohne Aussicht auf Frieden verursachen!"
"Fresse halten!", knurrte Naruto. "Wer sagt denn, dass ich Frieden will? Der ist doch scheißlangweilig! Ich will eine Welt erschaffen, in der die Menschen leiden!"
"Dann können wir dich nicht durchlassen.", erwiederte der Dreigesichtige. Die drei sprangen nun vor die Kitsunes und versperrten ihnen den Weg.
Es war eine vertrackte Situation. Zwar waren sie im Moment zahlenmäßig ausgeglichen, doch wenn das hier zu lange dauerte, würde die Verstärkung eintreffen. Eine Flucht unter gegebenen Umständen wäre dumm, da sie sonst spätestens im Hauptquartier von allen umstellt wären. Was waren ihre Optionen?
"Es wird Zeit, dass du eine Lektion in Sachen Schmerz erteilt bekommst!", grinste der Dämonenkörper mit den drei Gesichtern, dann feuerte er seine Hand in Richtung Naruto ab. Der Uzumaki wollte ausweichen, doch... es ging nicht! Jemand hielt ihn am Fuß fest! Als der Blonde nach unten sah, erblickte er etwas, wie er es nie zuvor gesehen hatte. Ein... man konnte es nur Monster nennen!
"Jetzt bist du tot... MAUSETOOOOT!", brüllte die Gestalt, während sie Narutos Bein mit brutaler Kraft drückte. Der Knochen knackte bedrohlich. Nicht lange und das Bein würde abreißen! Moment, war das Juugo? Demonstrierte er gerade die vollendete Schrecklichkeit des Juin?
"Hinata!", rief Naruto. "Schütze mich mit Kaiten, ich werde den Typen hier... HINATA?"
Doch doch die Hyuuga lag keuchend und die Hände auf das Herz gepresst am Boden. "Pause... ich kann nicht mehr...", röchelte sie. Sie war so nutzlos...
KAWOOOOOOM! Eine gewaltige Explosion erschütterte die Umgebung, als die Hand von Pain auf Naruto prallte. Juugo wurde voll erfasst und weggeschleudert.
"Verdammt, was ist passiert?", stammelte Killerbee entsetzt.
"Naruto, NEEIIIIN!", kreischte Hinata entsetzt, doch mit einem Byakugan-Blick in die Explosion erschauderte sie plötzlich.
Als der Rauch sich verzog, sahen auch die Anderen die vierschwänzige Form.
"Es wird gefährlich, Leute!", knurrte einer der Pains. "Dass Kyuubi sich vollständig materialisiert, ist nicht auszuschließen. Wenigstens verliert er die Kontrolle, das ist ein großer Vorteil!"
Plötzlich leuchteten überall am Körper der Kyuubi-Form Symbole. Verwirrt starrten alle auf das sich bietende Schaupiel.
Kyuubi brüllte, doch konnte er nichts dagegen tun, dass sein Chakra sich vom Körper zurückzog... und sich in den Armen konzentrierte. Auch das Gesicht wurde wieder frei vom Chakra, doch die Kyuubi-typischen Merkmale blieben. Das verdichtete Chakra in den Armen und Beinen wurde nun zu Fleisch und bildete Fell und Krallen aus.
Schließlich sah Naruto genauso aus, wie im dreischwänzigen Modus - außer der Tatsache, dass er statt Armen Kyuubi-Arme und -Krallen und statt Beinen Kyuubi-Füße hatte, ebenso wie vier vollständig materialisierte Schwänze. In seinem Gesicht waren unzählige Symbole, ähnlich wie beim Juin.
"Unglaublich.", murmelte Killerbee. "Und das in seinem Alter..."
"Haltet euch raus!", knurrte Naruto. "Ich werde sie alle alleine erledigen. Es wird nur wenige Minuten dauern! Ihr spart eure Energie!"
"Du hast keine Chance, ich TÖÖÖTE DICH! MUHAAAAR!", grollte Juugo, der völlig unversehrt von der Explosion war. Ein Schild hatte ihn geschützt.
Plötzlich fuhr er unzählige kanonenartige Auswüchse aus. Sie waren überall. Oben, links, rechts, vor ihm. Nur hinten nicht.
"Naruto! RENN!", brüllte Hinata. "Er reißt dich in Stücke!"
Mit einer rasendschnellen Bewegung, die einem Chakratoreöffner alle Ehre gemacht hätte, sprang Naruto von Juugo weg und entging somit einer brutalen Explosion, deren Schockwelle das Wasser um sie herum aufwirbelte.
"Mist, er ist mir entgangen! Gleich nochmal!", donnerte Juugo.
"CHOU ODAMA RASEN SHURIKEEEN!", brüllte Naruto plötzlich. Auf seiner Hand balancierte er ein Rasenshuriken von wahrhaft gigantischer Größe. Dieses feuerte er Juugo entgegen, welcher jedoch blitzschnell auswich. Doch Naruto machte eine Handbewegung, die Attacke änderte ihre Richtung und traf ihr Ziel voll.
"UAAAAARGH!", schrie Juugo, während etliche seiner zusätzlichen gewachsenen und auch normalen Körperteile in Fetzen durch die Luft flogen und in der folgenden Explosion weit verteilt wurden. Der Juin-Nutzer war in tausend Stücke gerissen worden.
Doch nun griffen die Pains an. Der Langhaarige stürmte mit atemberaubender Geschwindigkeit vor und deckte Naruto mit einem wahren Hagel an Schlägen ein, die Naruto jedoch alle mit seinen Fuchshänden mühelos parierte.
Ratsch! Mit einem einzigen Krallenhieb hatte er seinen Gegner an der Gürtellinie in zwei Hälften geteilt.
Der Dämonenkörper zögerte keine Sekunde, und schoss ein wahres Salveninferno auf Naruto. Mit einer Chakra-Welle sandte der Uzumaki einen Teil der Geschosse zurück zum Absender, welcher tödlich getroffen wurde, der Rest explodierte in der Umgebung. Hinata, die sich wieder weit genug erholt hatte, schütze sich und Bee mit ihrem Jutsu, während Naruto von keiner Bombe getroffen wurde.
Doch plötzlich tat der Höllen-Pain den Dämonen-Pain in ein seltsames Gerät, das er beschworen hatte, dieser trat kurz darauf quicklebendig wieder hervor.
"WAS? WIE ÄRGERLICH!", brüllte Naruto. Er musste so viele Feinde wie möglich erledigen, solange er diesen Modus unter Kontrolle hatte!
Sofort vergrößerte seine Fuchskralle um ein Vielfaches und zerschmetterte die Maschine brutal. Dann wischte er mit der Kralle über das Dach und zerquetschte dabei den Wiederbeleber, der Geschoss-Pain konnte jedoch ausweichen. Das Haus hingegen stürzte ein.
"Was für eine Power!", brachte Killerbee hervor. "Er ist... wahrlich zu Recht unser Anführer. So... inspirierend!"
"Wie schrecklich.", murmelte Konan, die auf einem anderen Gebäude, unweit des Kampf-Platzes stand. Neben ihr standen Kisame und Zetsu. "Er ist die personifizierte Finsternis! Er ist eine Beleidigung für alles, wofür Yahiko, Nagato und ich je gekämpft haben!"
"Pah! Ich könnte ihm beikommen, wenn er mein Schwert nicht versiegelt hätte!", knurrte Kisame. "Aber so bin ich nicht viel stärker als Zabuza!" Das letzte Wort sprach er sehr abfällig aus.
"Es ist eben Konoha, die immer wieder solche Psychopathen hervorgebracht haben.", murmelte Zetsu. "Wie diesen irren Ekatah zum Beispiel!"
"Beenden wir den Wahnsinn!", rief Konan und flog mit Engelsflügeln aus Papier näher an Naruto heran, wo sie einen Papier-Hagel auf ihn niedergehen ließ.
"Zu schwach!", höhnte dieser und wehrte die Attacke mit einem Schlag seiner wieder auf 'Normal-Größe' geschrumpften Fuchskralle ab. "Ärgerlich, dass noch mehr dieser Würmer erschienen sind, aber ihr seid alle nur noch meine Beute!" Ein animalisches Grinsen zierte sein Gesicht. Er war im Moment nahezu unbesiegbar. Nur dumm, dass er nicht mehr lange auf diesem Level bleiben konnte.
"Wir sind jetzt im Vorteil!", donnerte Kisame und erzeugte wieder seinen Wasserfall, der auf Naruto und seine Gefährten zuschoss. Naruto allerdings gelang es, mühelos durch den Angriff zu brechen und holte aus, um den Haimenschen zu zerreißen.
Doch plötzlich war er von unzähligen Papierblättern umgeben.
"Was zum...?", murmelte Naruto, dessen Augen plötzlich entsetzt geweitet waren. "Will sich diese Irre selbst vernichten?"
"Konan! NEIN!", schrie plötzlich Pain entsetzt. "Tu das nicht! Wir finden einen anderen Weg!"
"Es gibt keinen.", antwortete Konan. "Er wird alles in Schutt und Asche legen und eine Welt schaffen, in der für den Frieden kein Platz mehr ist."
"NEIN! ICH WILL RAUS HIEEER!", brüllte Naruto rasend und versuchte, die Papierblätter mit einem Chakrastoß wegzufegen, doch es kamen immer neue.
"NARUTO-KUUUN!", schrie Hinata entsetzt und stürmte in Richtung Platz, doch plötzlich bauten sich Kisame und Zetsu vor ihr auf, sodass sie zurückweichen musste, um nicht von Samehada getötet zu werden.
"Oh nein!", rief Killerbee geschockt. "Wir können sie nicht schnell genug besiegen, um Naruto zu helfen! Wir stecken in der Klemme!"
Naruto versuchte verzweifelt, sich einen Weg durch die Blätter zu kämpfen, doch plötzlich hafteten sie sich an ihn. Konan verstärkte das Chakra des Papiers mit ihrer ständigen Nähe. "Diese Form hat einen Nachteil gegenüber der normalen Vierschwänzigen: An den Stellen, wo kein Fuchschakra ist, ist er verwundbar wie eh und je! Ich kann ihn mit mir in den Tod nehmen!", rief sie entschlossen.
"Nein!", rief Pain verzweifelt. "Wenn er stirbt, können wir Juubi nicht vollenden!"
"Wir haben acht Bijuu, die müssen für unser Unterfangen reichen!", antwortete die Akatsuki. "Er ist zu gefährlich, um am Leben gelassen zu werden! Und ich kann nicht zulassen, dass er dich tötet! Denn ich... liebe dich!"
"Du elendes Miststück!", knurrte Naruto wütend. "Liebe, was? Lächerlich, das hält mich doch nicht auf!"
Dann wurde Naruto von einer weiteren extremen Explosion erfasst, die noch weit mächtiger war, als die von der Hand des Dämonen-Pains. Dies war das Ende der Akatsuki-Kämpferin.
"KONAAAAAAN!", brüllte Pain und eine Träne trat aus seinem Gesicht.
Doch als sich die Explosion lichtete, stand dort... eine gewaltige Kugel aus dem Chakra, wie der vierschwänzige Kyuubi es hatte. Die ganze Konstruktion erinnerte an Gaaras Abwehr im Kampf gegen Sasuke bei der Chunin-Prüfung.
Alle Augen waren auf diese Erscheinung gerichtet. Nun löste sich der Chakra-Schutzschild von Naruto und gab diesen wieder frei. Er sah genauso aus wie eben, wo er sich durch all die Pains geschnetzelt hatte, nur mit fünf Schwänzen statt mit vieren.
Der Blonde keuchte. Diese verdammte Frau hatte ihn doch tatsächlich dazu gezwungen, seinen Schutzschild einzusetzen, der ihn unglaublich viel Kraft kostete und seine Zeit auf diesem Level erheblich verkürzte.
"Du Narr!", zischte der Fuchs in seinem Inneren. "Los, gib mir die Kontrolle, kleiner Naruto, dann werde ich sie alle für dich erledigen!"
Nein, das würde er nicht zulassen! Doch Naruto konnte das Chakra des Kyuubi kaum bändigen, langsam breitete es sich über seinen Körper aus und lähmte diesen. Nicht mehr lange, und sein letzter Widerstand würde brechen. Er musste das Fuin ganz schließen. Und zwar so schnell, wie möglich!
"DICH MACH ICH FERTIG!", brüllte plötzlich der Dämonen-Pain in rasender Wut, das wütende Gesicht war nun vorne. Er feuerte sein ganzes Arsenal auf Naruto. Seine zweite Hand und unzählige Raketen, sowie Laserstrahlen.
Das konnte er nicht riskieren. Wenn Naruto sich unter diesen Umständen zurückverwandeln würde, würde er in tausend Stücke zerfetzt werden. Doch der Fuchs wurde immer schwerer unter Kontrolle zu halten.
Unter aller Kraftanstrengung hob Naruto seine Kyuubi-Hände - es war so anstrengend, dass bereits Blut aus seiner Nase lief - und feuerte einen brutalen gebündelten Chakrastrahl in Richtung der Geschosse, während er "HAAAAAH!" brüllte. Die Attacke ließ alle Bomben explodieren, die sie berührte und flog dann auf den Dämonen-Pain zu und zerfetzte diesen und das Gebäude, auf dem er stand, gleich mit!
In der nächsten Sekunde schlug sich Naruto seine Pranke in den Bauch und schloss somit das Siegel. Das Kyuubi-Chakra verschwand vollstandig, der Uzumaki war wieder zurückverwandelt und atmete schwer.
"Damit wärt ihr erledigt!", höhnte Kisame.
"Davon kannst du nur träumen!", knurrte Killerbee und begab sich in Kampfstellung.
"Lass ihn.", murmelte Naruto und kam langsam wieder auf die Beine, während er eine Chakra-Regenerationspille aß, die Kabuto ihm auf seinen Wunsch angefertigt hatte. "Wir müssen weiter!" Denn sie würden diese Akatsuki nicht schnell genug besiegen, bevor Verstärkung eintraf. Und Naruto hatte ein ganz mieses Gefühl.
"Kuchiose no Jutsu!", rief er schließlich und die beiden Füchsgeister Shippo und Rena erschienen vor dem Uzumaki.
"Ah, Kyuubi-sama!", rief Shippo erstaunt. "Was kann ich für euch tun?"
"Ihr beide müsst diese zwei Typen erledigen. Sie sind Feinde!", erwiederte Naruto.
"Der will Beschwörungen gegen uns kämpfen lassen?", grollte Kisame. "Diese Beleidung werde ich nicht auf mir sitzen lassen!" Doch als er vorstürmte, wurde er direkt vom Fuchsfeuer Shippos angegriffen, das er ja nicht mehr absorbieren konnte.
"Schnell!", rief Naruto und rannte weiter in Richtung Akatsuki-Hauptquartier. Sie mussten den Kampf soweit auseinanderziehen, dass die einzelnen Akatsukis sich nicht gegenseitig zu Hilfe eilen konnten. Hinata und Bee folgten ihm.
"Das kann nicht sein...", murmelte Nagato geschockt und sah mit apathischem Blick zu Madara. "Konan ist getötet worden..."
"Ja.", sagte der Maskierte, der die Kämpfe ebenfalls durch Pains Rinnegan verfolgen konnte, während er die Bijuu am Ausbruch hinderte. "Dieses dumme Mädchen hätte beinahe alles zunichte gemacht, wofür wir die ganze Zeit gearbeitet haben."
"Sei still!", knurrte Nagato und sah seinen Vorgesetzten hasserfüllt an. "Wie kannst du es wagen, so über Konan zu sprechen? Ich sollte dich..." Doch er brach ab und starrte gegen die Wand, zitterte vor Wut. "Ich sollte meinen Hass für Naruto Uzumaki aufheben. Ich werde ihn zerquetschen!"
Naruto, Hinata und Killerbee standen schließlich direkt vor dem gewaltigen Hauptquartiersgebäude der schrecklichen Organisation Akatsuki.
"Die wahre Hölle liegt noch vor uns.", murmelte Killerbee. "Ich hab das mulmige Gefühl, dass die Stärksten noch vor uns liegen."
"Wir dürfen jetzt nicht versagen.", murmelte Naruto. "Wir sind so weit gekommen... wenn wir jetzt erledigt werden, war alles umsonst!" Plötzlich starrte er voller Entsetzen in den Himmel. Naruto fühlte viele starke Chakren sich unaufhörlich nähern. Zuviele, um sie zusammen auszuschalten. Der Uzumaki dachte fieberhaft nach. Er musste eine Entscheidung treffen. Und zwar sofort.
Wie war die Lage? Sie waren am Süd-Tor eingedrungen und hatten sich stets nach Norden bewegt. Vom Westen kam eine einzige, unvorstellbar starke Person. Ihr Chakra tobte wild, sie machte Naruto richtig Angst. Von Osten kamen gleich mehrere starke Personen, deren Chakra genauso viel Wut vermittelte, doch sie waren nicht ganz so stark.
"Hinata!", rief Naruto schließlich. "Lauf nach Westen und halte auf, wen auch immer du dort triffst! Ist das klar?"
"Was?", rief Hinata verwirrt. "Aber Naruto-kun! Von der anderen Seite kommen viel mehr Gegner! Wir müssen sie zusammen aufhalten!"
Schockiert sah der Uzumaki sie an. "Sei zur Abwechslung mal kein dummes Mädchen! Tu, was ich sage!", schrie er schließlich wütend. Er musste zu härteren Methoden greifen. "Hinata-chan! Wenn du dies tust und diesen Typen erledigst, kannst du mein Kind austragen! Und du wist Jinchuuriki! Und ich töte Tayuya!"
"Was?" Geschockt starrte Hinata ihn an. Sie hatten schon öfters zusammen gewisse Dinge getan, jedoch mit Verhütung. Mit Tayuya hatte Naruto ähnliche Dinge getan, doch auch dort ging es nicht um Nachkommen.
"Geh und wenn du wiederkommst, bereite ich dir den Himmel auf Erden!", eröffnete der Blonde ihr.
"Na gut, Naruto-kun!", rief Hinata und lief los. Ihr Blick war so entschlossen wie nie zuvor und das obwohl sie am Rande der Erschöpfung war.
Kopfschüttelnd sah Bee ihr nach. "Sie wird nicht zurückkommen oder?"
"Nein, sie war ein notwendiges Opfer.", antwortete Naruto ohne einen Hauch Emotion. "Und ich glaube, ich weiß, wer sich uns noch nähert. Im Kampf mit ihnen wäre Hinata nur ein Klotz am Bein."
"Du bist grausam, Naruto.", murmelte Killerbee. "Obwohl sie Byakugan hat, bin ich nicht sicher, ob sie weiß, was sie erwartet."
Hinata war nun schon einige Zeit gelaufen. Die seltsame Chakrakonstellation war immer näher gekommen.
Und da stand ihr Gegner. Er ähnelte stark den anderen Typen, die aufgetaucht waren, doch hatte er sehr kurze Haare. Doch seine offentsichtliche Macht jagte Hinata nicht halb so viel Angst ein, wie der grenzenlose Hass, der in seinem Blick lag.
"Wegen euch erbärmlichen Kindern... ist sie tot.", murmelte er plötzlich. "Wegen euch... war Yahikos Opfer völlig umsonst. Wegen euch... ist die Chance auf Frieden kurz vor der Auslöschung. NUR WEGEN EEEEUUUCH!" Mit den letzten Worten erzeugte er eine gewaltige Schockwelle, die das Gebäude, auf dem er sich befand, in tausend Stückte riss.
Hinata wich vor den herabregnenden Trümmern zurück und ging unter Einsatz ihrer ganzen Kraft auf die zweite Stufe.
Da war er auch schon neben ihr...
Naruto und Killerbee starrten in die Richtung, aus der ihre Feinde sich näherten.
Und plötzlich fiel ein Gabäude neben dem Hauptquartier zusammen. Eingerissen durch die pure Masse einer gewaltigen Nacktschnecke. Und auf der standen zwei Frauen.
"Was, soll das heißen, wir kämpfen nur gegen zwei Weiber?", fragte Killerbee abfällig. "Soll das 'n Witz sein?"
"'Nur' ist gut!", sagte Naruto, welcher sehr Ernst in die Richtung der Gegner starrte. "Die beiden sind meine Erzfeindinnen. Die Blonde ist die letzte Überlebende der drei Sannin Konohas. Und die Rosahaarige... keine Ahnung, was sie jetzt ist, Schülerin von ihr oder so. Jedenfalls ist sie die Tochter meines Akademielehrers in Konoha, der mich wie Dreck behandelt hat. Und seit ich aufgestanden bin und mich gerächt habe, ist sie hinter mir her."
"Das verspricht, interessant zu werden!", sagte Killerbee nun grinsend. "Yeah, endlich komm ich zum Zug, voll geil!"
"Das ist eine schwierige Situation.", murmelte Kakuzu verstimmt. Er hatte noch genau drei Elemente: Feuer, Erde und Wind. Dass er ausgerechnet Wasser in seinem eigenen Körper getragen hatte, war ärgerlich, denn es wäre perfekt geeignet in dieser Umgebung und für diesen Gegner.
"Was für ne Scheiße.", knurrte Hidan. "Ich will meine Unsterblichkeit wieder! Wenn ich diesen wertlosen Bastard Kyuubi in die Finger kriege..."
"Beruhigt euch!", rief Pain. "Wir sind in der Überzahl. Diesen Jinchuuriki werden wir schaffen!"
"Seid euch da nicht so sicher, ihr Maden!", höhnte Gaara. Er war bereits vollständig zum menschengroßen Shukaku mutiert. "Ihr werdet eine gute Beute abgeben! Gwa-har-har-har!"
"Dein Lachen wird dir im Halse stecken bleiben!", schrie Kakuzu und bildete Fingerzeichen. Da sein Erd-Element-Herz in seinen Körper transferiert worden war, nachdem Bee sein Wasser-Element-Herz zerstört hatte, hob sich die Erde um Gaara und drohte, ihn von allen Seiten zu begraben, doch der Rothaarige konnte blitzschnell durch einen Sprung ausweichen. Als er landete, kam erneut Erde von überall auf ihn zu.
Als Gaara zum zweiten Mal sprang, rannte plötzlich der gewaltige Hund von Pain auf ihn zu, um den Jinchuuriki mit einem Mal zu verschlingen, doch der holte aus und zerteilte den Kopf des Ungetüms mit seiner Shukaku-Kralle. Aber die Rechnung ging nicht auf, da jede Hälfte zu einem eigenen Kopf wurde.
"Was zum...?", rief Gaara, als plötzlich die Sense Hidans auf ihn zugeschnellt kam, sich um ihn wickelte und mit sich riss.
Während er in Richtung seiner Gegner gezogen wurde schoss eine Flamme Kakuzus, angefacht durch seinen Wind, auf Gaara zu. Als die Flamme auf das Wüstenmonster traf, verbrannte es die Sandhülle und kam Gaaras echtem Körper gefährlich nahe, während sie sich durch den Sand fraß. Schließlich konnte er das Feuer abwehren, indem er Erde zwischen sich und die Flammen brachte. Doch Gaara fiel zu Boden und prallte schmerzhaft auf.
"Seht ihr?", murmelte Pain. "Von allen neun Bijuu ist der Shukaku der Schwächste. Mit nur einem Schwanz. Dazu kommt, dass diese feuchte Umbebung sehr ungünstig für ihn ist."
Gaara versuchte, die Gegner mit einem Schwall aus Erde zu begraben, doch sie wichen locker aus. So nass war der Sand viel zu langsam, um wirksam Schaden anzurichten. Und den Riesen-Shukaku konnte er bei der Nässe auch vergessen.
Es gab nur noch eine Möglichkeit, doch diese kostete so viel Chakra, dass er danach nur noch wenige Minuten Zeit hatte, die Gegner zu besiegen, bevor er selbst in Ohnmacht fiel. Doch es war die einzige Chance.
"Das ist der Anfang eures Untergangs!", höhnte Gaara. Dann begann er Fingerzeichen zu bilden, nachdem der Sand, der die Krallen des Shukaku bildete, von seinen Händen gelaufen war.
"Was hat er jetzt noch vor?", fragte Hidan verwirrt. "Los, schlagt ihn bewusstlos und gebt ihn beim Boss ab!"
"YAAAAAH!", brüllte Gaara und schlug mit der Hand auf den Boden. Ein Schock ging durch den Boden und erschütterte ihn. Geschockt starrten die Akatsuki auf den Jinchuuriki.
"Egal, was du vorhast, ich werde dich vorher erledigen!", grollte Kakuzu und griff wieder mit seiner Erd-Technik an.
"Zu spät!", grinste Gaara, während er auswich. "Guckt euch mal um!"
Kakuzu, Hidan und Pain taten dies und merkten mit Entsetzen, wie unzählige winzige Wassertropfen aus der Erde sickerten und in Richtung Himmel schwebten. Immer kamen neue aus dem Boden. Sie waren überall.
"Glaub nicht, dass so ein billiger Trick zieht!", kurrte Kakuzu und erzeugte einen heftigen Feuerstrahl, der viele Wassertropfen um ihn herum verdampfen ließ.
"Danke, dass du mir Arbeit abnimmst... mein Freund!", murmelte Gaara, während sich die Tropfen am Himmel zu einer gigantischen Wasserblase sammelten. "Und... WEG!" Mit diesen Worten ließ Gaara die Blase wegfliegen, bis sie hinter dem Horizont war.
"Und... was ist der Sinn des Ganzen?", fragte ein verwirrter Hidan.
"Oh nein!", rief Pain plötzlich. "Seht euch nur um!" Überall vor dem Stadttor Ames war der Boden staubtrocken. Sogar die Wolken waren verschwunden.
"WTF?", kreischte Hidan.
"Willkommen an einem Ort ohne Wasser!", verkündete Gaara lachend.
"Ich fass es nicht!", rief Kakuzu wie vom Donner gerührt. "Dieser Dreckskerl hat der Umgebung ihre komplette Flüssigkeit entzogen! Das hat ihm einen Riesenvorteil eingebracht! Uaaah!" Plötzlich sank Kakuzu, genau wie Pain, Hidan und der Riesenhund in einem gigantischen Treibsand ein.
Kakuzu erzeugte unter seinen Füßen eine steinerne Platte, mit der er auf dem Sand surfen konnte. Somit wurde er von den riesigen Sandwellen auch nicht begraben.
Hidan allerdings, der sich mit seiner Sense auf Pains Hund retten wollte, hatte weniger Glück. Hände aus reinem Sand griffen nach ihm und hüllten ihn in einen Wüstensarg.
"Waaah! Ich will hier raus! Ich will meine beschissene Unsterblichkeit wieder! Das verzeihe ich euch nie, Naruto und Gaara, ihr Hurenkinder!" Dann zerquetschte der Sand ihn vollständig und verspritzte sein Blut in weitem Umkreis.
"Du hast recht.", murmelte Gaara eiskalt grinsend. "Meine Mutter war eine Hure. Sie hat mich nicht geliebt. Dennoch werde ich ihren Wunsch erfüllen und mein Heimatdorf zerstören!" Dann wandte er sich um. "Wenden wir uns nun dem Riesenköter zu!" Eine große Menge Sand schoss auf den halb eingesunkenen Hund zu und gelangte durch die Mäuler in den Körper. "INNERER WÜSTENSARG!" Der Hund explodierte von innen heraus und seine Knochen und Eingeweide besprenkelten den Sand.
Gaara hingegen war wieder in seiner Mini-Shukaku-Form. Als eine Flamme Kakuzus auf ihn zuschoss, lächelte er nur. "Du kannst mir nichts mehr anhaben, denn der Sand erneuert meine Gestalt sofort wieder.
Plötzlich kamen von allen Seiten Riesenhunde gerannt, die von Pain beschworen worden waren. Es waren mindestens zehn. Als Gaara ihnen eine gigantische Riesenwelle aus Sand entgegenschleuderte, die sie alle wegriss, merkte er, dass er nicht mehr viel Chakra hatte. Dieses Wasserextraktionsjutsu war wirklich gefährlich. Zwar änderte es die Umgebung so, dass Gaara fast unbesiegbar wurde, doch wenn er Pech hatte, nützte ihm das wenig, weil es so viel Kraft kostete.
Kakuzu und Pain entgingen der Ladung Sand, weil der Wind Kakuzus sie von den Beiden wegwehte.
Es gab nur eine Möglichkeit. Er musste in den Nahkampf gehen, auch wenn das sein Todesurteil sein konnte. So schwamm Gaara durch das Treibsandmeer mit hoher Geschwindigkeit auf seine Gegner zu.
Sofort schlug ihm heftiger Wind entgegen, der den Rothaarigen wegwehte, doch er setzte ein weiteres Jutsu ein, das ihn schwer genug machte, dem Wind zu trotzen, auch wenn es noch mehr Anstrengung bedeutete.
So sprang er auf die Steinplatte von Kakuzu und Pain. Mit einem schnellen Griff packte er das Erd-Herz in Kakuzus originalem Körper. Den Schlag seines Gegners spürte Gaara kaum, während er das Herz zerquetschte, ebenso wenig, wie die Ladung Feuer, die der Jinchuuriki voll ins Gesicht bekam.
"Wie machst du das?", rief Pain geschockt.
"Ganz einfach!", rief Gaara, während eine Sandhand Pains Kopf packte. "Der Sand an meinem Körper ist nun zu Stein geworden. Das macht ihn härter als Diamant!" Die Hand zerquetschte Pains Kopf.
"Das ist wahrlich die ultimative Abwehr, huh?", murmelte Kakuzu grinsend. "Scheinbar habe ich heute meinen Meister gefunden."
"So ist es!", rief Gaara, packte mit jeder seiner steinernen Krallen eines von Kakuzus Herzen und zerdrückte beide gleichzeitig. Schließlich schubste er den sterbenden Körper des uralten Akatsuki von der Platte in den Treibsand. Kakuzu wurde auf der Stelle von diesem verschluckt.
"Der schwächste Bijuu, was?", höhnte Gaara, während er den Treibsand auflöste.
Dann fiel er zu Boden. Er hatte fast seine kompletten Chakra-Reserven aufgebraucht. Die kleinste Bewegung konnte ihn töten. Bevor Gaara bewusstlos wurde, hörte er aus der Ferne ein unglaublich lautes Geräusch, was aus der Stadt zu kommen schien. Es klang etwas wie das Jutsu eines Oto-Nin.
Innerhalb der Stadtmauern hatte Gaaras Jutsu jedoch nicht die geringsten Auswirkungen. Dort war alles immer noch pitschnass und es regnete.
So auch beim Kampf zwischen Yugito, Haku, Sasori, Deidara und dem hungrigen Pain. Die Umgebung sah bereits nicht sehr gut aus und wurde immer noch von mörderischen Explosionen durchsetzt. Deidara hatte wirklich kein Limit. Gerade wurde Hakus letzter Spiegel weggesprengt. Der Junge hingegen preschte davon, um Sasoris Puppen zu entgehen, die ihn rasend schnell verfolgten.
Doch plötzlich wurden sie von einer Kralle aus blauem Feuer weggerissen und zerfetzt.
"Tja, Saso, deine Püppchen sind nix weiter, als das Spielzeug eines Kätzchens, un!", höhnte Deidara, während aus seinem Mund weiter Bomben in Vogelform flogen und die Gegner verfolgten.
"Halt den Mund, Kleiner.", antwortete der Rothaarige verstimmt. "Der Verlust dieser schönen Exemplare schmerzt mich ungemein!" Die Tatsache, dass ein Chakrastrahl von Yugito auf ihn zuflog und von Pain absorbiert wurde, ignorierte er.
"Wir müssen etwas gegen diesen elenden Chakraabsorbierer tun!", rief Haku wütend, während er in die zweite Juin-Stufe ging, das Wasser um sich herum sammelte und den Eisdrachen um sich herum erschuf.
"Du bist nicht der Einzige, der Drachen erschaffen kann!", höhnte Deidara und bildete einen riesigen Drachen aus Ton, auf den er sprang. Dieses Ungetüm spuckte ein weiteres Tongeschöpf, das auf den Eisdrachen zuflog. Dieser wich aus, das Geschoss explodierte unter ihm.
Doch das ließ er sich nicht gefallen, sondern griff direkt mit seinem Eisatem an. Der Ton-Drache wich aus, doch nicht schnell genug, sodass sein rechter Flügel eingefroren wurde. Sofort fiel er gen Boden und wurde blitzschnell von Yugitos Chakrastrahl durchbohrt. Fast hätte er auch Deidara erwischt, dieser war jedoch schneller. Erneut sprang er von seinem Gefährt und ließ dieses explodieren. Die Schockwelle der Explosion verursachte selbst über die Entfernung hinweg zahllose Risse im Eisdrachen, er drohte, zu zerfallen, sodass Haku notlanden musste, um die Risse zu füllen.
Unterdessen war Deidara erneut von einer Puppe Sasoris aufgefangen worden.
"Du kannst nicht ewig so weitermachen!", rief der Rothaarige, als Yugito diese Puppe ebenfalls zerfetzte und der Blonde blitzschnell wegsprang.
Hakus Eisdrache griff nun mit seinen gigantischen Krallen Pain an, doch ein Hagel Bomben von Deidara hinderte ihn daran und verursachte erneut Risse in dem gewaltigen Konstrukt.
So konnte das nicht weitergehen. Wenn dieser Kampf noch lange dauerte, wären Hakus Chakravorräte erschöpft, ohne dass die Akatsuki-Mitglieder auch nur ernsthaft verletzt waren. Was würde Naruto dazu sagen? Beschämt wäre er auf jeden Fall.
Also wie sollten sie diesen Pain besiegen? Der war der Schlüssel ihrer Kampftaktik. Es gab nur eine Möglichkeit, auch wenn diese gerade brandgefährlich war. Würde er auch nur einen Fehler machen, würde er in Flammen aufgehen. Und er hatte nur einen Versuch. Sollte er es wirklich riskieren?
Plötzlich hörte Haku ein lautes Geräusch aus der Entfernung. Und es wurde ihm klar: Auch die Anderen kämpften um Leben und Tod. Es war von Anfang an brandgefährlich gewesen, alle Gegner waren auf dem Level Orochimarus!
Also los! Er löste das Jutsu seines Eisdrachens auf und das ohnehin bereits stark beschädigte Konstrukt zerfiel. Im nächsten Moment ließ er unzählige Spiegel in der Umgebung erscheinen.
"Was, schon wieder der selbe, billige Trick, un?", höhnte Deidara.
Doch Haku war im Spiegel direkt neben Yugito wieder aufgetaucht, packte die Katze und zog sie mit sich in den Spiegel mit sich.
Die folgende Nanosekunde war hochgefährlich, da Haku jederzeit durch das Chakra des Jinchurikis ausgelöscht werden konnte. Dennoch geschah nichts dergleichen. Stattdessen erschienen Haku und Yugito im Spiegel neben Pain. Yugito, die den Plan ihres Verbündeten verstanden hatte, streckte die Kralle aus dem Spiegel und enthauptete mit einem gezielten Schlag den Chakraverschlinger.
"Dreck!", schrie Sasori, als sie auch schon neben ihm waren. Doch diese Bewegungen hatten Auswirkungen auf die Spiegel. Sie vibrierten und bekamen Risse. Deshalb verließ Yugito vollständig die Spiegel und griff mit einem Chakrastrahl Sasori an, dessen Kopf pulverisiert wurde.
"Wieder einer weniger.", keuchte Haku, der auch physisch geworden war, während die Spiegel um ihn herum zerfielen.
"Ihr seid ja lustig, un!", höhnte Deidara. "Glaubt ihr, das würde Sasori-danna umbringen?"
Yugito war währenddessen in Puppenfäden Sasoris gefasselt und versuchte brüllend, sie zu zerschneiden.
Aber was war dieser Sasori? War er überhaupt ein Mensch?
Direkt nachdem Yugito sich aus den Fäden befreit hatte, wurde ihr Rücken von der Spitze eines zertrümmerten Puppenarmes aufgespießt. Direkt darauf verwandelte sie sich in ihre menschliche Gestalt zurück.
"Was?", rief sie erschrocken und versuchte, sich zu bewegen.
"Das wird nicht funktionieren!", höhnte Sasori, der plötzlich ganz wo anders erschienen war, während seine Überreste immer noch neben der Jinchuuriki lagen. "Dieses Gift habe ich ganz speziell für Jinchuuriki entwickelt. Es stört den Chakrafluss zwischen Bijuu und Jinchuuriki so massiv, dass das Individuum sich so gut wie nicht mehr bewegen kann. Und nun, da ich endlich eine günstige Gelegenheit gefunden habe, dieses Gift anzuwenden, ist der Sieg unser!"
Entsetzt starrte Yugito auf die menschliche Puppe. Das konnte doch nicht sein! "Du Ratte!", knurrte sie.
Sasori ließ nun über ein Dutzend Puppen auf sie zufliegen, um sie endgültig außer Gefecht zu setzen, doch plötzlich fielen sie zu Boden, Sasori war vollkommen erstarrt. "Was zum...?", brachte er hervor. "Wie... geht das überhaupt?"
Hinter ihm stand Haku schnaufend, doch lächelnd. "Tja, nun hast du nicht aufgepasst! Ich habe dein Herz eingefroren!"
"Was?", rief Deidara geschockt. "Woher weiß er davon?"
"Es ist eben unmöglich, dass Chakra ohne organisches Material erzeugt wird.", antwortete Haku. "Es hat eine Weile gedauert, bis ich herausgefunden habe, wo dieser Bereich ist, doch mir ist aufgefallen, dass deine Puppen so formiert waren, dass dieser Bereich in der Herzgegend besonders gut geschützt war."
"Dreck!", knurrte Sasori. "Du bist... ein kluges Kind..."
"Pah!", schnaubte Deidara voller Wut. "Du bildest dir wohl ganz schön viel auf dein Kekkeigenkai ein, genau wie diese elenden Uchiha-Arschlöcher! Aber ich sag dir mal was! Der Plan deines Meisters Naruto kann sich gehackt legen, wenn ich diese ganze Stadt und alles darin Befindliche in die Luft jage!"
"Das kannst du nicht ernst meinen.", murmelte Haku geschockt. "Dann würden ja auch deine eigenen Meister draufgehen und ihre Pläne werden zu Trümmerhaufen!"
"Das mag stimmen...", grinste Deidara. "...Aber was genau macht dich so sicher, dass mir das nicht scheißegal ist, un?" Plötzlich streckte der Blonde seine Hand aus und aus ihrem Maul quoll eine große Menge Ton. Dieser formte sich zu einem lebensgroßen Gorilla.
Das entstandene Tier stieß ein sich verdammt echt anhörendes Brüllen aus und sprang auf Haku zu.
Entstetzt starrte der Hyouton-Ninja auf das Konstrukt, dann erschuf er, obwohl sein Chakra knapp wurde, zwei Spiegel, einen neben sich und einen, der hoch am Himmel schwebte. Als Nächstes schnappte sich ein gerade eben beschworener Wasserdoppelgänger den Gorilla, zog ihn in den Spiegel und wechselte in den hohen. KRACH! Obwohl er sehr weit oben war, spürten sie unten seine Schockwelle.
"Glück gehabt würde ich mal sagen, un!", höhnte Deidara. "Das war aber noch nicht mein bestes Kunstwerk! Meine beste Arbeit hätte uns auch aus dieser Höhe alle getötet! Aber wer weiß... Vielleicht ist es ja das Nächste..."
"Du Ratte!", fauchte Haku zornig. Es war ein perfider Plan von Deidara. Er pokerte um Leben und Tod einer ganzen Stadt und zwar der, die er eigentlich verteidigen sollte. Und riskierte dabei das Leben seiner Kameraden.
"Glaub bloß nicht, dass du meinen Arm vereisen kannst, da spreng ich mir den Weg frei!", rief der Akatsuki und erzeugte neuen Ton.
Ratsch! Sein Arm fiel ab, als die Katzenkralle Yugitos ihn zeriss. Die Jinchuuriki hatte sich die letzte halbe Minute mit aller Kraft zu ihm gekämpft, um ihn mit dieser letzten Chakrakonzentration unschädlich zu machen. Dann fiel sie ohnmächtig zu Boden.
"Fuck!", brüllte er entsetzt, als plötzlich zwei Senbon seinen Hals an einer ganz bestimmten Stelle durchbohrten und fiel bewusstlos zu Boden.
"Das wars.", murmelte Haku zufrieden und sank auf die Knie. "Die Bombe... ist entschärft..."
"Du bist wahnsinnig, Kabuto!", rief Sasuke grinsend. "Selbst wenn du Orochimarus Kräfte hast, du und Sakon habt nicht die geringste Chance gegen uns alle! Vielleicht müssen nicht mal wir Oberen kämpfen, um euch zu schlagen. Die schieren Gegnermassen machen euch fertig!"
"Fufufu...", höhnte Kabuto. "Du armer Irrer!"
"Er hat aber recht!", rief Ukon entsetzt. "Wir sind hoffnungslos unterlegen. Wir haben sie zwar festgesetzt... aber dabei unser Todesurteil unterschrieben!"
"Ich glaube an Kabuto.", murmelte Sakon. "Wenn er keinen Plan hätte, würde er nicht so selbstsicher grinsen!"
"Genug Geplänkel!", rief Oboro. "Töten wir ihn! Dieses Mal kannst du noch so böse gucken, Kabuto, das macht uns keine Angst mehr! Die Kräfteverhältnisse seit den Chunin-Prüfungen haben sich extrem verändert!"
"Ach so? Haben sie das?", spottete Kabuto. "Dann pass mal gut auf! Das wirst du dein Lebtag nicht vergessen... falls du überlebst! KUCHIOSE NO JUTSU!"
Mit einem Knall erschien eine gewaltige Schlange. Sie sah aus, wie Manda, nur in grün, und nur etwa halb so groß. Gierig sah sie auf die Anderen hinab.
"Wer wagt es, mich zu beschwören?", zischte das Monster.
"Seid mir dankbar, Hebikaa-sama.", murmelte Kabuto. "Ich serviere Euch den Möder Eures so hochverehrten Orochimaru-sama als Imbiss zusammen mit massig Beilage!"
"Oh, wirklich?", zischte die Schlange. "Gut!"
"Dafür habe ich genau den perfekten Konter!", höhnte Sasuke. "KUCHIOSE NO JUTSU!"
Neben ihm erschien ein gewaltiger Tiger, mindestens fünfzehn Meter lang.
"Groaah!", brüllte er. "Das kostet ein Opfer!" Er schnappte einen der Ame-Soldaten mit seinem Maul und fraß ihn bei lebendigem Leibe.
Dann wandte sich das Ungetüm der Schlange zu. "Unsere letzte Begegnung ist eine Weile her, nicht wahr, Hebikaa?"
"Ja!", antwortete das Reptil. "Aber nun vernichte ich dich, Khere Shan!"
"Und ihr tötet Kabuto und den Anderen!", rief Oboro zu seinen Soldaten gewandt, die immer noch entsetzt auf die Monster starrten, aber nun dem Befehl Folge leisteten und angriffen.
Plötzlich erschütterte ein ungeheurer Knall die Szenerie. Sogar der Schutzwall bekam Risse.
"Da ich hier nicht gebraucht werde, ist das die perfekte Gelegenheit, auszubrechen!", rief Suigetsu und rannte auf die Barriere zu, doch Ukon, der sich von seinem Zwilling getrennt hatte, sprang durch die Barriere, die nur Feinde zurückhielt, einfach hindurch und erneuerte sie von außen.
"Wow!", rief Sasuke beeindruckt. "Das war sicher Dosu!"
"Was? Dosu?", rief Sakon geschockt. "Du redest nicht etwa von diesem Schwächling bei der Chunin-Prüfung? Den ich abserviert habe?"
"Doch, genau der!", höhnte der Uchiha. "Er hat Orochimaru niemals verziehen, was damals passiert ist und wie ein Besessener trainiert! Damals war er nur ein Genin, doch nun ist er bestimmt so stark, wie ich mit Juin zweiter Stufe!"
Hebikaa hatte dem Tiger einen üblen Schwanzschlag versetzt, der diesen gegen die Barriere schleuderte.
"Und da bleibt er!", rief Ukon und erzeugte eine zweite Barriere, die Khere Shan vom Rest abkoppelte.
"Und du waltest jetzt deines Amtes!", rief Kabuto ärgerlich zu seiner Beschwörung.
"Ich fresse dich gleich, du Stück Dreck!", erwiederte diese, dann wandte sie sich trotzdem den heranstürmenden Gegnermassen zu. Hebikaas Kopf schnellte vor und schluckte sofort, über ein Dutzend Kämpfer, der Rest wich zurück.
Oboro agierte sofort und erschuf zahllose Doppelgänger, die die echten Soldaten schwer entdeckbar machten.
Aus Kabutos Mund kamen unzählige Schlangen, jede von diesen spuckte eine Chakraklinge. Diese zerfetzten die Doppelgänger und nicht wenige Ninja.
"Katon! Housenka!", schrie Sasuke und feuerte den Schlangen dieses Jutsu, welches seit seiner Genin-Zeit extrem an Größe und Zerstörungskraft gewonnen hatte, entgegen. Sie verbrannten oder wurden zerfetzt.
Kabuto war unterdessen an der Schwanzspitze von Hebikaa angekommen, bildete Fingerzeichen und leitete von hinten Chakra in den Schlangenkörper. Diese konnte sich plötzlich nicht mehr bewegen.
"Diese Fingerzeichen...", murmelte Sasuke verwirrt. "Will er etwa...? HALTET IHN AUF! MIT ALLEN MITTELN!" Blitzschnell rannten Sasuke und Suigetsu, versteckt in Oboros Doppelgängern, auf den Yakushi zu.
Doch Sakon schickte ihnen eine Schallwelle mittlerer Stärke entgegen, die alle Doppelgänger zerstörte. Sasuke war dank seiner Sharingan ausgewichen, Suigetsu einfach zu Wasser zerfallen.
"Du kleine Ratte... Mich so zu benutzen...", ächzte Hebikaa, dann hauchte das Tier sein Leben aus.
"Ich versteh das nicht!", rief Suigetsu verwirrt. "Warum beschwört er ein Tier, wenn er es selber umbringt?"
"Du musst auch nichts verstehen, Idiot!", fuhr Karin ihn an.
"Kein Streit!", rief Sasuke wütend. "Du wirst es gleich sehen!" Mit diesen Worten ging er in die zweite Stufe des Juin, zückte sein Katana, verlängterte es auf fünf Meter und ließ es auf Kabuto niedersauen. Dieser parierte mit seinem Chakramesser.
"Mist!", knurrte der Uchiha. "Obwohl er jetzt die Kräfte Orochimarus hat, hat er seine alten Ninjutsu nicht verlernt!"
Der Kopf der toten Schlange platzte auf und ein erster Sarg kam heraus. Das war für den Anfang nicht übel, dachte Kabuto zufrieden, später würden mehr kommen.
Mit einem Satz war Kabuto neben ihm und riss den Deckel weg. Blonde Haare und Blaue Augen, wie die seines Anführers starrten ihm entgegen, doch die charakteristischen Linien an den Backen fehlten.
"Dreck!", fluchte Sasuke. "Jetzt wird die Sache kompliziert!"
"Eine Sache noch und er ist perfekt!", rief Kabuto grinsend und zückte ein Siegel, dass die Persönlichkeit der Beschwörung unterdrückte. Doch plötzlich verfehlte ihn ein seltsames Kunai knapp und im nächsten Moment war der Blonde fort, neben dem Kunai.
"Wie konntest du es wagen, die Ruhe der Toten zu stören?", knurrte der Vierte hasserfüllt. "Das wirst du büßen!"
Sasuke begann plötzlich, wie ein Irrer zu lachen. "Mann, wie geil!", spottete er. "Deine Beschwörung hat sich selbstständig gemacht, Kabuto! Du bist ein noch größerer Idiot, als Naruto... UAAAARRRG!" Nicht einmal seine Sharingan bewahrten Sasuke davor, dass sich ein Rasengan in seinen Bauch bohrte und ihn wegschleuderte.
"Wage es nicht nocheinmal, so über meinen Sohn zu reden!", fauchte Minato. "Du bist mitschuld an seinem Schicksal... wie alle Konoha-Bewohner!"
Das der Vierte Narutos Vater war, hatte Kabuto nicht gewusst. Doch änderte es nichts an der Situation, war der Uzumaki doch nicht dabei. "Was das angeht-", höhnte der Yakushi. "Konoha ist nicht mehr! Orochimarus Heer, zu dem auch Naruto gehörte, haben es dem Erdboden gleichgemacht!"
"Vielleicht ist es dieses Schicksal, was Konoha schon vor sechzehn Jahren hätte ereilen sollen...", murmelte Yondaime düster.
Unterdessen war Sasuke von Karin einigermaßen geheilt worden und fixierte nun mit einem aggressiven Blick den Hokage.
"Ich habe einen genauso großen Hass gegen Konoha, wie Naruto.", erklärte der Uchiha. "Denn auf deren Geheiß ist mein gesamter Klan ausgelöscht worden. Darum werde ich jeden Bewohner Konohas bekämpfen, selbst wenn es ein Hokage ist!"
"Du bist ein Uchiha, nicht wahr?", erwiederte der Blonde lächelend. "Selbst dein Sharingan ist zu langsam für mein Raum-Zeit-Jutsu!"
"Mag sein...", erwiederte der Uchiha. "... Doch es ist nicht mein Maximum!" Mit diesen Worten fuhr er auf Mangekyo hoch und wandte Amaterasu an.
Minato, der auch ohne sein Raum-Zeit-Jutsu über eine beeindruckende Geschwindigkeit verfügte, wich blitzschnell aus, während er rief: "Du weißt aber schon, dass du erblindest, wenn du dieses Teufelsauge zu oft einsetzt! Vor allem bei diesem Jutsu!"
"Fufufu!", grinste Kabuto. "Hier ist der Nächste." Ein zweiter Sarg, der neben dem ersten erschienen war, öffnete sich und heraus kam Jiraiya. Dieses Mal zögerte Kabuto keine Sekunde, sondern drückte dem Weißhaarigen das Kunai in den Hinterkopf, bevor der reagieren konnte.
Blitzschnell schnellte der Godaime vor, beschwor den eigentlich schon toten Fukasaku auf seiner Schulter und ging in den Eremiten-Modus. Nun griff auch dieser Sasuke an.
Der Vierte, der ja immer noch bei Verstand war, rief voller Raserei zu Kabuto. "Das wirst du nicht noch einmal tun, dafür sorge ich!" Doch bevor er angreifen konnte, musste er der mächtigen Waffe des soeben von Jiraiya beschworenen Gamaken ausweichen.
"Ich war wohl wieder einmal zu langsam.", murmelte dieser. Fast im selben Moment musste er Gamabuntas Schwert abwehren, das auf ihn zuschnellte.
"Ich will nicht gegen dich kämpfen, Bruder, aber was sein muss, muss sein.", murmelte Bunta.
"Mann.", seufzte Kabuto. "Es würde alles viel besser laufen, wenn Yondaime sich wie eine richtige Beschwörung verhalten hätte!"
"Ich werde dem Trauerspiel jetzt ein Ende bereiten!", rief Sasuke. "SUSANOOOOOO!" Und ein gewaltiges Chakra sammelte sich um ihn. Pechschwarz. Doch es sah nicht aus, wie der Susanoo von Itachi. Er hatte Dämonenkrallen und sein menschliches Gesicht hatte ein teuflisches Grinsen. Abgerundet wurde die Erscheinung durch zwei pechschwarze Engelsflügel.
"Dieses... Gefühl... ist einfach unbeschreiblich.", murmelte Sasuke fassungslos und eine irre Seligkeit trat in sein Gesicht.
"Tja, das passiert, wenn man Susanoo, die Königsdisziplin des Mangekyo und das Juin kombiniert!", schnaubte Minato verächtlich. "Das Ergebnis ist Luzifer, der gefallene Engel! Das personifizierte Böse!"
"Was? Luzifer?", wiederholte Kabuto ungläubig.
Sasukes neue Gestalt feuerte indes zwei Strahlen aus pechschwarzem Chakra auf die beiden Riesenfrösche, deren organische Substanz auf der Stelle zerfiel. Allerdings zerfielen auch sämtliche Ame-Nin, die zu nahe an den Strahlen gestanden hatten. Der Uchiha lachte indes wie ein Wahnsinniger.
"Dieser... Psychopath!", rief Oboro entsetzt, der dem Tod nur knapp entronnen war.
"Das Einzige, was ich je gesehen habe und das mächtiger war, als dieser Typ, war Kyuubi in seiner Vollendung!", rief Minato entsetzt.
Die Erscheinung des Todesengels wurde von einem mächtigen Blitz umgerissen. Urheber dessen war der Bruder von Killerbee, Raikage, die dritte Beschwörung Kabutos. Doch der Träger von Orochimarus Genen wurde langsam, aber sicher erschöpft.
Khere Shan hatte sich inzwischen endlich aus seinem Gefängnis befreit und griff Jiraiya an, dieser wich allerdings aus und verpasste dem Tier einen Schlag, der es wegschleuderte.
"Das beeindruckt mich nicht!", höhnte Sasuke eisig und stand wieder auf. Die impsonante Gestalt erhob sich mit. "Suigetsu! Greif den Raikage an!"
"Jawohl! Boss!", rief dieser und tat das, was ihm befohlen worden war. Zabuzas mächtiges Schwert prallte auf die Blitzrüstung. Jiraiya rannte auf die beiden Kämpfenden zu und hob seine Hand zum Schlag gegen Suigetsu.
Sasuke feuerte einen weiteren Strahl reiner Finsternis ab. Alle drei Kämpfer wurden getroffen und ihre zelluläre Struktur zerfiel sofort.
"Das werde ich dir nie verzeihen, Sasuke, du Bas... tard...", murmelte Suigetsu, dann war er vollständig verschwunden.
"Dein Opfer war nicht umsonst, mein Freund.", sagte der Uchiha lächelnd. "Denn es wird uns den Sieg bescheren."
"Das ist doch ein einziger Albraum!", rief Sakon entsetzt. "Dieser Typ wird unser aller Ende sein!"
"Es gibt noch eine Möglichkeit...HAAAH!" Kabuto ließ zwei weitere Särge erscheinen, doch dies raubte ihm soviel Kraft, dass er auf die Knie sank.
"Egal, was du mir in den Weg stellst, es wird dir nichts nützen!", höhnte Sasuke und machte sich für eine weitere Attacke bereit.
Doch als die Särge aufgingen, waren dort zwei Menschen drin. Ein Mann und eine Frau. "Sasuke?", fragte die Frau entsetzt und starrte zu der Erscheinung.
"Mutter... Vater...", stammelte Sasuke, der zur Besinnung zu kommen schien. "Was habe ich gerade getan?" Die Mangekyosharingan starrten die beiden Personen aus dem Nebel der verdorbenen Susanoo-Abart an.
"Es wäre freundlich ausgedrückt, zu sagen, dass Itachi im Vergleich zu ihm ein wahrer Engel wäre.", sagte Kabuto schonungslos und eisig.
Während Mikoto in Tränen ausbrach starrte Fugaku entsetzt von ihr zu Sasuke und murmelte: "Das alles kann nur ein Traum sein."
"Ich habe so lange gewartet.", sagte Sasuke glücklich und das teuflische Chakra verschwand. Doch was erschien, war ein Sasuke mit furchtbaren Verletzungen. Überall fehlten Hautstücke. Und an allen Stellen, wo eigentlich die Juin-Zeichen waren, wenn er erste Stufe annahm, waren Brandmale. "UAAAAAAAH!", schrie Sasuke vor Schmerzen, dann fiel er zu Boden.
"Sasuke!", schrie seine Mutter entsetzt.
"So leid es mir tut, er muss sterben.", sagte Minato eiskalt. "Es gibt keine andere Möglichkeit."
"Das werde ich verhindern!", schrie Fugaku und griff ihn mit Feuerjutsus an.
Karin hatte sich unterdessen neben Sasuke gekniet und begann, in zu heilen. Doch gerade, als die schlimmsten Hautlöcher geschlossen waren, fiel sie wegen Chakramangel in Ohnmacht. Im nächsten Moment tötete ein Kunai von Sakon sie.
Ukon war unterdessen in den Körper des Tigers geschlüpft und bekämpfte diesen von innen heraus.
"Meine Zeit in diesem Körper ist begrenzt, aber ich kann Sasuke retten.", rief Mikoto, lief zu diesem, packte ihn und floh aus der zerfallenden Barriere.
"Sehr gut! Ich halte sie alle auf!", rief Fugaku.
Der Vierte schleuderte ein Kunai in Richtung Mikoto und Sasuke, doch Fugaku hüllte die Waffe in eines seiner Katon-Jutsus, sodass Minato sich nicht dorthin teleportieren konnte. Dann griff der tote Uchiha Yondaime an.
"Du kämpst wie ein Teufel!", knurrte Minato.
"Natürlich!", antwortete der Uchiha. "Für meinen Sohn."
"Du glaubst, du kannst ihn verbessern, indem ihr ihn mit Liebe füllt?", rief der Vierte entsetzt. "Vergiss es, das funktioniert nicht! Vielleich weißt du es nicht, aber mein Sohn Naruto ist durch und durch verdorben! Ebenso wie Sasuke!"
"Halt dich daraus, Namikaze! Konoha hat unsere Familie zerstört! Und Sasuke soll seine Rache vollenden! Das hat er sich verdient!", knurrte Fugaku.
"Vielleicht hast du Recht...", murmelte der Blonde nachdenklich. "Die gesamte Shinobi-Welt wird in eine Hölle des Unrechts verwandelt, sollte Narutos wahnsinniger Plan Erfolg haben. Vielleicht kann er gestoppt werden, wenn Sasuke ein Gegengewicht zu ihm bildet. Denn erst, wenn er aufgehalten wurde, kann man über Frieden nachdenken. Und wenn es ihm wirklich gelingen sollte, alle neun Bijuu zu bekommen, ist Sasuke vielleicht der Einzige, der ihn aufhält!"
"Verstehe.", murmelte Fugaku.
"Vergesst es!", grinste Kabuto. "Naruto ist im Besitz der Schriftrolle seines Großvaters, des Erbes des Uzumaki-Klans. Seine Siegeltechniken sind unaufhaltbar."
"Ach, ist das so?", höhnte Minato. "Ich zeige dir mal, wie mächtig meine Siegeltechniken sind! Meine Existenz in dieser Welt hat keinen Sinn mehr, da ich sowieso tot bin. Aber ich werde den schrecklichen Orochimaru ein für alle Mal aus der Welt schaffen! SHIKI FUUJIN!"
Kabutos Augen weiteten sich vor Entsetzen.
Mit einer schnellen Bewegung verstärkte Tayuya die Schallbarriere, die Dosu gefangen hielt. Es benötigte dafür einiges an Chakra, doch nun hielt der Schutz den Schlägen des Feindes stand.
Der Feind fluchte für die Außenwelt unhörbar und fixierte das Mädchen.
Die Rothaarige zeigt ihm mit einem gehässigen Grinsen den Mittelfinger. Sie hatte ihn zwar nicht besiegt, doch festgesetzt, sodass er Naruto keine Probleme mehr bereiten würde.
Doch plötzlich fuhr sich der Akatsuki mit dem Finger über den Hals. Dann begann er, mit äußerster Brutalität die Barriere zu arbeiten. Sie begann bereits, zu vibrieren.
So nicht, dachte Tayuya und ging auf die erste Stufe des Juin, um die Barriere noch weiter zu verstärken.
Doch das nützte nicht viel, Dosus Kraft war unerbittlich und so bekam die Barriere weitere Risse. Sie konnte bereits seine Schläge bereits ganz schwach hören. Das war nicht gut.
Zweite Stufe! Und tatsächlich gelang es Tayuya, die Barriere wiederherzustellen. Es forderte nun zwar ihre gesamte Anstrengung, doch die Barriere würde ihn nun gefangen halten. Zufrieden lächelte die Rothaarige.
Krach. Eine Erschütterung riss Tayuya fast von den Füßen. Shadowsound hatte seine Faust mit diesmal brutaler Kraft, die eigentlich seine normalen Kräfte weit übersteigen musste, gegen die Barriere gerammt. Diese bekam auch einige Risse.
Diese Attacke hatte allerdings auch Folgen auf Dosu, der sich Arm hielt, welcher offensichtlich zu schmerzen schien. Fast im selben Moment jedoch schien er sich wieder gefangen zu haben und sandte offenbar gewaltige Schallwellen gegen die Risse. Ein kleiner Teil von ihnen bahnte sich seinen Weg durch die Ritze und flog Tayuya entgegen.
Das Mädchen, das Erfahrung damit hatte, wich zwar zur Seite aus, um ihnen zu entgehen, doch Dosu formte plötzlich ein weiteres Fingerzeichen und nun schienen sich die Schallwellen in der Luft zu verdichten, sie wurden sogar verschwommen in der Luft sichtbar. Was hatte dieser Typ vor?
Die Antwort auf diese Frage erhielt Tayuya, als Dosu plötzlich ein weiteres Fingerzeichen bildete und die verdichtete Schallwelle rasendschnell die Richtung änderte, auf das Mädchen zuflog und sich einen direkten Weg in ihr Ohr bahnte.
Sie nahm ein unglaublich lautes Greräsch wahr, spürte im nächsten Moment einen tierischen Schmerz, der sie fast wahnsinnig machte und dann... Taubheit auf diesem Ohr. Das Trommelfell war vollkommen zerstört.
Weil Tayuya kein Chakra mehr für die Barriere verwenden konnte, stürzte diese ein.
"Puh...", keuchte Dosu. "Am Liebsten würde ich dich sofort umbringen, kleine Schlampe. Doch leider bin ich selbst durch diese Aktion geschwächt worden. Das Öffnen des Kaimon, das erste der acht inneren Tore, ist nur mächtigen Tai-Jutsu-Könnern möglich und selbst diese strapaziert es ungemein."
"Du kannst wirklich die inneren Tore öffnen?", fragte Tayuya ungläubig, die diesen Satz durch ihr verbliebenes Ohr gehört hatte und kaum zu realisieren vermochte.
"Das ist eben der Vorteil, wenn man seinen Körper bis zum Umfallen stählt, um das Maximum aus sich herauszuholen.", höhnte Shadowsound. "Es ist jedesmal die Hölle für mich, ich kann es erst seit einer Weile und nur drei Sekunden aufrecht erhalten, doch das reicht bei meiner Kraft normalerweise schon aus, die Gegner mit einer furchtbaren Schallwelle zu zerreißen und ihre Eingeweide in weitem Umkreis zu zerstreuen!"
Oh mann, der war echt brandgefährlich! Natürlich konnte er es nicht so gut wie jemand, der sein Leben lang nur dafür trainiert hatte, doch zusammen mit seinen anderen Künsten ergab es einen Gegner, der die meisten Gegner ohne Mühe vernichten konnte.
Dosu, der sich nun etwas erholt hatte, feuerte eine ganze Salve an konzentrierten Schallwellen auf seine Gegnerin, die nur mit Mühe auswich. Sie wusste, dass der Körperbereich, das von solch einer Attacke getroffen wurde, schwer verletzt werden würde, ob es nun das Ohr oder etwas Anderes war.
"Gib auf, du schwache Kunoichi.", grinste Dosu. "Du bist mir nicht mehr gewachsen. Es ist nichts als ein bemitleidenswertes Trauerspiel!"
"Halt die Fresse.", fuhr Tayuya ihn an und holte ihre Flöte hervor. Kaum begann sie zu spielen, erschienen die schemenhaften Gestalten und griffen Dosu an.
"Dass du dazu noch in der Lage bist, sollte eigentlich unmöglich sein.", knurrte der Akatsuki. "Aber es ist prinzipiell egal, denn dein Jutsu basiert auf Schallwellen. Und wenn die gestört werden, ist Sense." Mit diesen Worten erzeugte er ein relativ lautes Surren, das die Umgebung erfüllte.
Sofort gerieten die Flötenbeschwörungen ins Straucheln. "Wie jämmerlich.", höhnte Dosu. "Na gut, dann werde ich dieses Trauerspiel mal beenden und dich von deinem dramatischen Leidensweg erlösten." Nun sammelte Shadowsound seine Kraft für eine Attacke, die der, welche er vorhin gegen Naruto und die Anderen eingesetzt hatte, um nichts nachstand.
"So leicht... gebe ich nicht auf...", ächzte Tayuya, dann ließ sie Chakra in ihre Flöte fließen, zielte genau und warf diese mit aller Kraft in Richtung Dosu. Und es klappte. Die Flöte schoss rasend schnell auf Dosu zu und bohrte sich in ein Loch von dessen Vorrichtung.
"Lächerlich!", höhnte dieser und versuchte, sie herauszuziehen, doch es klappte nicht. "Was zum...?"
"Tja, diese Flöte ist zu mehr als zum darauf spielen gut.", grinste Tayuya. "Das ist dein Ende, wertloser Oto-Genin. Deine Vorrichtung wird verstopft, explodieren, und dich bei der Kraft in Stücke reißen!"
"Vorher erwürge ich dich, du Dreckstück!", schrie Dosu rasend und rannte auf sie zu. "Zweites Tor ÖFFNEN! YAAAH!" Mit einer irren Geschwindigkeit rannte er auf sie zu.
Doch dann war seine Technik vollendet. Da sie jedoch nicht richtig austreten konnte, erzeugte sie nicht den von ihm gewünschten Effekt. Stattdessen ertönte ein reißendes Geräusch und eine Menge Blut spritzte.
Die Flöte war so sehr in ihre Bestandteile zerlegt worden, dass kein Flötenmacher der Welt sie retten konnte.
Doch auch Tayuya war nicht zufrieden. Denn Dosu war nicht, wie erwartet, gestorben. Er stand immer noch, wenn sein rechter Arm auch vollkommen zerfetzt war.
"Hat nicht ganz geklappt, huh?", höhnte Shadowsound. "Und ich habe noch einen letzten Angriff auszuführen, bevor ich bewusstlos werde oder sterbe, was weiß ich? KAAAAA!" Nun rannte er auf die geschockte Tayuya zu und rammte ihr seinen Kopf voll in die Magengegend. Dies hatte, dank des zweiten Tores, verheerende Auswirkungen. Die Rothaarige wurde voll in ein Gebäude geschleudert, das krachend über ihr zusammen fiel.
"Und ich werde mich auch noch... an anderen... rä... chen...", ächzte Dosu, dann fiel er zu Boden und blieb reglos liegen.
Eine Hand in den Trümmern grub diese beiseite und Tayuya streckte ihren Kopf heraus. "Vergiss es. So leicht werde ich nicht abtreten. Jedenfalls nicht, bevor ich es Naruto... gesagt... habe." Dann verlor sie das Bewusstsein.
"Das ist lächerlich!", fauchte Kisame. "Hey, ihr Füchslein, ich werde euch in zehn Sekunden auseinandernehmen, dafür brauche ich nicht einmal Samehadas Chakrafresserkräfte!" Mit diesen Worten stürmte er auf die Beschwörungen Narutos zu. Er hob sein monströses Schwert und schlug nach ihnen.
Shippo und Rena wichen mit geschickten Bewegungen aus.
"Diamantenhagel!", rief Rena und erzeugte unzählige Diamanten, die nun auf Kisame zuschossen. Der Hai-Mensch hob sein Samehada und wehrte die Attacke mit einem lässigen Schwung ab.
"Fuchsfeuer!", rief Shippo, doch die Flammen wehrte Kisame locker mit einem Wasser-Jutsu ab.
"Erbärmlich!", höhnte der Akatsuki. "Euch können auch meine Haie erledigen! Und währenddessen halten wir Naruto und Konstorten auf. KUCHIYOSE NO JUTSU!" Mit einem Mal erschienen ein Dutzend Haie, die sofort angriffen.
"Kyuubi-Style!", rief Rena und verwandelte sich in einen gelben, neunschwänzigen Fuchs. An jedem Schwanz bildete sich eine blaue Flamme, dieses Feuer flog nun auf die Haie zu und versengte sie.
"Ts!", knurrte Kisame verächtlich.
"Dann will ich mal eingreifen.", höhnte Zetsu, dann bildete er Fingerzeichen. Plötzlich schossen zahllose Venusfliegenfallen aus dem Boden und schnappten nach Shippo und Rena.
"Pah, Pflanzen haben keine Chance bei Feuer!", knurrte Shippo und wandte erneut sein Fuchsfeuer an. Doch es wirkte nicht. Das Feuer ließ die Pflanzen völlig kalt.
"Das ist sinnlos.", höhnte Zetsu. "Eine Spezialbeschichtung schützt sie vor Hitze und Kälte. Ihr seid dem Tod geweiht, lächerliche Kuchiose-Geister."
Während Shippo panisch vor den hungringen Pflanzen wegrannte, hatte Rena mit den Haien, die das Flammeninferno überlebt hatten, heftig zu kämpfen. Dennoch rannte er dem davonlaufenden Kisame hinterher, ging in die Magiergestalt und erzeugte eine Barriere, die Kisame den Weg versperrte. Dann feuerte der Magier einen mächtigen, arkanen Strahl ab, dem der Haimensch ausweichen musste.
"Scheiß-Siegel!", fauchte Kisame und verlieh seinem Ärger Luft, indem er Samehada mit rüder Kraft schwang. Rena konnte ausweichen, doch er wurde an der Schulter gestreift, was immer noch äußerst hässliche Verletzungen verursachte.
Der kleine Shippo zappelte unterdessen hilflos in einer Ranke der Pflanze. "Hilfe! Ich will hier raus!", winselte er.
Die Pflanze leckte sich mit einer ZUNGE über die Mundränder, dann schoss sie auf ihre Beute zu. Als Shippo eine große Statue auf den Kopf niedersausen lassen wollte, öffnete diese einfach ihr Maul und spie daraus eine ätzende Säure, die die zerlaufen ließ, dann öffnete das monstöse Wesen sein Maul und schnellte wieder auf den Kleinen zu.
"Hasta la vista, du Zwerg!", spottete Zetsu.
Doch plötzlich änderte sich Shippos Gesichtsausdruck. Vorhin war er noch in kindlicher Panik, doch nun spiegelte er einen eisernen Willen und Gnadenlosigkeit wieder. Der kleine Dämon biss sich in den Finger seiner freien Hand, der anfing zu bluten. Anschließend rief er: "KUCHIOSE NO JUTSU!"
Plötzlich erschien in der Hand ein altes, rostiges und unscheinbares Schwert. Zetsu starrte verwirrt auf die Waffe und grinste noch breiter, weil er dies nun wirklich nicht ernst zu nehmen schien.
Doch plötzlich verlängerte, verbreiterte und verhärtete sich die Waffe um ein Vielfaches und durchbohrte den Pflanzenkopf.
"Huh?" Entsetzen spiegelte sich auf Zetsus Gesicht, als er das prächtige Schwert sah, von seiner Gewaltigkeit vergleichbar mit Samehada. "Was ist denn das?"
Ratsch! Mit einem Schwung des Schwertes zerschnitt Shippo die Ranken, die ihn fesselten.
"Ich habe lange nicht mehr richtig ernsthaft gekämpft.", murmelte der Dämon mit einem bösartigen Lächeln.
"Pah!", knurrte Zetsu verächtlich. "Akatsuki hast du nichts entgegenzusetzen, du kleines, wertloses Kind! Du bist nur ein kleiner Happen!"
"Du bist ein Dummkopf.", grinste Shippo amüsiert. "Vielleicht sehe ich nicht so aus, aber ich kann auf jahrhundertelange Kampferfahrung zurückgreifen. Wenn du mich unterschätzt, dauert der Kampf nur eine Minute. Dieses Schwert ist von einem alten Freund, der bereits vor mehreren hundert Jahren umgekommen ist. Es ist mein wertvollster Besitz."
"Hör jetzt auf zu schwafeln, du Missgeburt!", fauchte Zetsu. "Du bringst es nicht! Nicht mal mit dieser seltsamen Wunderwaffe!" Er schnippte mit dem Finger und alle zwei dutzend Pflanzen rissen ihre Mäuler auf und schossen auf den kleinen Shippo zu.
Plötzlich schwang dieser jedoch sein Schwert und eine gewaltige Schockwelle wurde erzeugt. Sie zerfetzte alle Pflanzen, die Zetsu beschworen hatte und verteilte deren Reste in weitem Umkreis.
Zetsu starrte voller Entsetzen auf Shippo, der nun plötzlich mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zurannte. Ein Fingerzeichen später schützte ihn zwar ein hartes Gebilde aus Ranken, die ihn umgaben, doch als das schreckliche Schwert auf sie prallte, wurde ihre Belastbarkeit in enormem Maße auf die Probe gestellt.
"Du elender kleiner...", kreischte Zetsu panisch. "Beruhig dich!", zischte seine andere Seite. "Wir sind noch nicht verloren!"
"Pah!", knurrte Shippo verächtlich. "Ihr seid wirklich jämmerlich. Bisher habe ich doch nur eine Kostprobe dieses Schwertes gezeigt. Und außerdem... kann ich mit dem Teil nicht annähernd so gut umgehen, wie Inuyasha es konnte. Er war ein wahrer Meister."
"Ich zerquetsche dich!", fauchte Zetsu und seine Ranken drückten mit aller Kraft gegen das Schwert.
Es kostete Shippo sichtlich Kräfte, gegenzuhalten, doch das siegessichere Grinsen war nicht verschwunden. "Bakuryuha!", murmelte er. Bevor Zetsu reagieren konnte, wirkte die Kraft der Schockwelle und seiner eigenen Ranken gegen ihn und zerfetzten ihn, dass er nicht mehr zu retten war.
KRACH! Nach diesem brutalen Schlag Kisames knallte Rena gegen eine Wand und spuckte Blut.
"Zeit, es zu beenden!", höhnte Kisame grinsed. "Und dann helfe ich Zetsu."
"Rena, du Verlierer, hast du noch nichtmal diese Fischfresse besiegt?", fragte eine Stimme von den Dächern.
"Du hast gut reden, er ist mega-stark.", klagte dieser.
"Dieses Schwert...", murmelte Kisame geschockt. "Das ist doch... Tessaiga, das legendäre Schwert des Dämons! ICH MUSS DIESES SCHWERT HABEN!" Er sprang nun auf Shippo zu, hob Samehada und legte all seine Kraft in den Schlag. Shippo parierte.
Als die beiden gigantischen Waffen aufeinandertrafen, entlud sich eine Schockwelle, die gegen die beiden Kämpfer drückte.
Während Shippo es jedoch schaffte, festen Stand zu wahren, wurde Kisame brutal weggeschleudert und krachte mit voller Wucht am Boden auf. Doch der Akatsuki fing sich gleich wieder.
Plötzlich sickerte Chakra aus einem Schnitt von Samehada. "Urgh...", knurrte Kisame. "Dieser verdammte Racker!"
Rena indes zögerte keine Sekunde und griff sofort mit Magie-Attacken an. Doch Kisames Schwert absorbierte die Attacke einfach.
Kisame sah jedoch glücklicher aus, als man es je bei ihm gesehen hatte. "Tja, sieht so aus, als wäre das Siegel Narutos gebrochen! Und das heißt..." Dann fusionierten die beiden und bildeten ein Wesen, wie es nur in tiefster Tiefsee erscheinen würde. "YAAAAH!"
"Hey, Sakura-chan! Alles klar bei dir?", höhnte Naruto. "Was machst du eigentlich hier, meine Liebe?"
"Spar dir das Gesülze!", fauchte die Rosahaarige. "Heute wirst du sterben, Naruto."
"Hey, hey, hey!", rief Bee. "Nun mal nicht so hastig, Kleine! Das ist mein Boss, mit dem du sprichst!"
"Und wer bist du?", murmelte Tsunade. "Hachibi? Bring mich nicht zum Lachen! Wir wurden extra darauf abgestimmt, gegen euch Monster zu kämpfen! Ihr habt keinerlei Chance!"
"Wetten wir?", grinste Naruto, dessen Augen sich weiteten. Er fuhr auf drei Schwänze hoch. "Ich denke, meine Kyuubi-Kräfte sind euch noch in bester Erinnerung, meine Süßen! Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich sie das erste Mal aktiviert hatte. Ich kämpfte gegen einen Typen namens... ähhhh... Takasu oder Takoro, keine Ahnung mehr, sorry!"
"HALT ENDLICH DEINE FRESSE!", brüllte Sakura, ballte die Faust und rannte auf ihn zu.
Naruto jedoch, völlig unbeeindruckt davon, blieb einfach an Ort und Stelle stehen und beobachtete die sich nähernde Kunoichi.
Ein Bild aus seiner Vergangenheit huschte vor Narutos innerem Auge vorbei.
Flashback Naruto:
"Ok, dann werde ich mal die Themen für die Referate zuweisen.", murmelte Takeshi-sensei. "Also, Sasuke, du wirst einen Vortrag über das Sharingan halten. Kiba über Nin-Ken, Hinata über das Byakugan, Shikamaru über Schattenjutsus..."
Naruto meldete sich.
"Was denn, Uzumaki?", fuhr der Lehrer ihn wütend an. "Ich habe noch kein Thema für dich gefunden. Ich wüsste auch wirklich nichts, was DU besonders gut können würdest!"
Doch Naruto hatte einen Vorschlag für ein Thema gefunden. In seinem Schulbuch hatte er Informationen zu Versiegelungstechniken gefunden. Und zum ersten Mal in seinem Leben hatte der Blonde etwas auf Anhieb verstanden. Er hatte sogar die Muster von den Jutsus durchschaut, die auf Rang B oder gar A waren.
"Ich würde gerne einen Vortrag über Versiegelungstechniken halten.", sagte Naruto ängstlich.
"Was?", fragte Takeshi völlig perplex. Dann begann er laut zu lachen. "Habt ihr das gehört, alle miteinander? Der untalentierteste Schüler, den ich je gesehen habe, will etwas derart Kompliziertes versuchen! Überanstreng dich bloß nicht, Naruto!"
"Ich will es aber versuchen!", rief Naruto bestimmt. "Bitte, Sensei! Geben Sie mir eine Chance! Ich werde Ihnen beweisen, dass ich das kann!"
"Jetzt reichts aber, du elende Göre!", fuhr Takeshi ihn an. "Genau das wirst du nicht tun! Du hast keine Ahnung von Siegel-Techniken und dabei bleibt es! Ich habe Recht!"
"Haben Sie nicht!", rief Naruto zornig. "Ich kann es!" Als Beweis bildete er die Fingerzeichen eines Siegels perfekt nach.
"Willst du mich eigentlich verarschen?", fauchte Takeshi. "Das ist völlig falsch! Du solltest dich nicht mit sowas überfordern!"
Naruto schlug sein Schulbuch auf und sah hinein, um sich zu vergewissern, denn er könnte schwören, keinen Fehler gemacht zu haben.
Doch da riss Takeshi Naruto das Buch aus der Hand. Es war das Einzige des Uzumakis und ein Neues würde er nicht bekommen, weil er kein Geld hatte.
Takeshi-sensei riss nun alle Seiten mit Siegel-Jutsus heraus und verbrannte sie mit einem Katon-Jutsu. Dann gab er Naruto das entstellte Buch zurück.
"So, Naruto! Du wirst einen Vortrag über... ähhh... die hundert Shinobi-Regeln machen! Ferner verbiete ich euch allen, ihm eure Bücher zu leihen, sonst überfordert er sein kleines Hirn! Jeder, der es doch tut, muss nachsitzen!"
Betrübt sah Naruto zu Boden und schwor sich, sich nie mehr Versiegelungstechniken zu beschäftigen...
Während alle anderen Schülern gute Noten auf ihre Referate erhalten hatte, hatte Naruto die mit großem Abstand schlechteste Note bekommen...
Flashback Naruto Ende
Als Sakura fast bei Naruto war, hatte dieser auf einmal ein zu einer durchgedrehten Grimasse verzerrtes Grinsen und Augen, welche grenzenlosen Hass wiederspiegelten, während er blitzschnell gewisse Fingerzeichen formte und dann mit der Hand genau auf Sakuras Herz zielte.
"Das wird dir nichts bringen!", rief diese und setzte zum Schlag an.
"SAKURA! NICHT!", brüllte Tsunade plötzlich voller Entsetzen. Blitzschnell war sie bei ihrer Schülerin, legte einen Arm um diesen und wollte nun zurückweichen, doch Narutos Hand traf den Arm der Sannin, welcher Sakura schützte. Als die Hand auf Tsunades Arm prallte, begann dieser zu dampfen, dann wichen die beiden Frauen zurück.
"Tsunade-sama!", rief die Haruno geschockt. "Was ist mit Euch?"
"Verdammt...", knurrte diese, als auf dem getroffenen Arm ein Symbol aufleuchtete. "Mir bleibt keine Wahl!" Mit diesen Worten formte Tsunade ein Chakra-Messer und trennte sich mit einem sauberen Hieb den eigenen Arm ab. Das Körperteil fiel auf den Boden, dann löste es sich in Staub auf.
"Sauber!", rief Killerbee begeistert. "Diese Göre kann ja gar nichts!"
"Wie kann man nur so dämlich sein, etwas Wertloses zu beschützen?", murmelte Naruto gehässig. "Krepieren soll sie, wie ihr verdammter Vater und aufhören, mich bei meinen Plänen zu stören!"
"Was weißt du schon davon?", fauchte Tsunade Naruto an. "Sakura, du bist zwar nun stärker als ich, doch ich kenne mich mit seinen Fuin-Jutsus etwas besser aus, da ich ebenfalls zum Teil Uzumaki bin. Du kümmerst dich um Hachibi."
"Das gefällt mir zwar nicht, aber solange er stirbt, bin ich einverstanden.", sagte Sakura. "Er soll endlich bezahlen, mir egal wie!"
"Du erdreistest dich jetzt nich wirklich, dich auf deine Herkunft zu berufen, nachdem du und deine Großmutter im Namen des Dorfes Konoha unseren Klan auf so schändliche Weise verraten habt?", murmelte Naruto ungläubig. "Also gut, ich werde dich endgültig töten, Tsunade. Allein, dass in deinen Adern unser edles Blut fließt, macht mich schon vollkommen krank. DU BIST EINE SCHANDE FÜR DEN UZUMAKI-KLAN, DATTEBAYOOOO!" Narutos Aura blieb zwar im dreischwänzigem Bereich, doch sie wurde wesentlich stärker, so stark, dass die Erde bebte. "Heute nehme ich Rache für Großvater und alle, die mit ihm verraten wurden und gestorben sind!"
"Dann stell dich mal dem hier!", grollte Tsunade und gab ein Handzeichen, worauf ihre Schnecke Schleim aus Naruto spuckte und diesen festsetzte. Doch der Uzumaki zerstörte ihn mit bloßen Händen. In der nächsten Sekunde wurde die Schnecke durch ein gewaltiges Rasengan zerfetzt.
Unterdessen griff Sakura Killerbee mit brutalen Schlägen an. Dieser wich jedoch allen Attacken elegant aus.
"Pah, weich aus, solange du kannst!", zischte die Rosahaarige. "Doch wenn ich treffe, wirst du wie eine Biene zerquetscht!"
"Wetten wir?", grinste der Hachibi. "Dann zeig, wassde drufhast, Frollein!"
"KAAAAAAH!", brüllte diese und schlug nach Bee. Dieser zückte jedoch blitzschnell ein Schwert und brachte er zwischen sich und die Faust. Letztere wurde aufgespießt.
"Tja, jede Biene hat einen Stachel!", höhnte er. Im nächsten Moment wurde er jedoch von der anderen Faust voll in die Magengegend getroffen und weggeschleudert.
Während der muskulöse Jinchuuriki sich aufrappelte, bildete seine Gegnerin bereits fleißig Fingerzeichen. Kurz darauf erschien in jeder ihrer Hände ein Katana aus reinem Chakra. Sie waren so voller Energie, dass die Luft um sie herum verschwamm.
"Wow!", rief Bee beeindruckt. "Für so was bracht man eine irre Chakrakontrolle, Kleine! Ne, im Ernst, ich würde das nie so gut hinkriegen!"
"Diese Klingen schneiden jedes Material.", sagte Sakura mit einem siegessicheren Lächeln. "Du hast keine Chance, hier lebend rauszukommen."
"Glaubst du ernsthaft, diese dämliche Verwandlung beeindruckt mich?", höhnte Shippo. "Ich verarbeite dich zu Sushi, du dämlicher Hai! Windnarbe!"
Erneut entfesselte Shippo eine gewaltige Schockwelle, die auf Kisame zuschnellte. Dieser schlug mit voller Kraft auf den Boden, welcher aufbrach. Der Haimensch fiel in den Spalt und die Windnarbe schnellte über ihn hinweg.
"Will er uns austrickesen und entkommen?", murmelte Shippo verwirrt. "Komm, Rena, hinterher!"
Zusammen sprangen sie in den Spalt, welcher offenbar zu einem unterirdischen Raum führte.
"Sag mal, Shippo...", murmelte Rena. "Eines verwirrt mich. Wenn du die ganze Zeit so megastark warst, warum hast das dann nie gezeigt? Ich meine: Im Kampf gegen dieses Affenmonster zum Beispiel hätte uns das sehr genützt."
"Pah!", schnaubte Shippo verächtlich. "Wieso sollte ich? Das hat Naruto doch ganz gut alleine lösen können, oder?"
"Hey, wir haben Kyuubi absolute Loyalität geschworen!", fauchte Rena wütend. "Hast du das vergessen?"
Der kleine Fuchsdämon erwiederte daraufhin: "Meine Loyalität dient nur Kyuubi-sama und nicht dem Bengel, in den er versiegelt ist."
"Was meinst du?", fragte Rena verwirrt.
"Ganz einfach: Naruto ist nur ein wertloser Mensch, der denkt, er könne sich ungeniert an Kyuubi-samas Kräften bedienen.", erklärte Shippo. "Darum suche ich auch seit drei Jahren nach einem Weg, Kyuubi-sama und Naruto zu trennen. Nur leider habe ich noch nichts gefunden und bedauerlicherweise stirbt Kyuubi-sama, wenn das Jinchuuriki-Balg stirbt. Daher muss ich ihn eben beschützen und ich muss jetzt diesen Hai-Typ von ihm abhalten. Ständig muss sich dieser dämliche Bastard in Schwierigkeiten bringen! Ich könnte es nicht ertragen, wenn Kyuubi-sama seinetwegen sterben müsste!"
Rena erwiederte daraufhin nichts mehr. Er war zu geschockt von diesen Informationen.
Während Shippo geredet hatte, hatte er nicht eine Sekunde den Blick von Kisame gelassen, der blitzschnell diesen unterirdischen Gang entlangschlängelte, welcher immer tiefer führte. Schließlich mündete er in eine gewaltige Halle, welche gigantisch groß war. Weder Shippo noch Rena konnten sagen, wie tief sie inzwischen gekommen waren.
"Jetzt seid ihr in der Falle!", höhnte Kisame und mit einem Handzeichen verschloss er den einzigen Ausgang hinter Shippo und Rena, nachdem diese in den Raum gekommen waren. "Und nun werdet ihr alle jämmerlich ersaufen!" Mit diesen Worten bildete der Akatsuki Fingerzeichen und kurz darauf wurde der gesamte Raum unter Wasser gesetzt. "Und für alle Zeit in der Kanalisation Amegakures liegen!"
"Shinra Tensei!", donnerte Pain und erneut wurde Hinata mit brutaler Gewalt davon geschleudert. "Das wärs dann wohl.", murmelte der Gott-Körper und rannte weiter.
Doch plötzlich war sie wieder neben ihm. Hinata überholte Pain und das, obwohl sie am ganzen Körper Knochenbrüche hatte. Indem sie Chakra in ihren Körper leitete, konnte dieser sich unter höllischen Schmerzen trotzdem bewegen, als wäre nichts. Erneut stellte die Hyuuga sich vor ihren Gegner und versperrte ihm den Weg. Und das nach sage und schreibe zwölf Shinra Tenseis!
"Du nervst, Kleine!", knurrte Pain wütend und verpasste ein weiteres Mal die schreckliche Attacke. "WAS?", rief er geschockt, als sie erneut aufstand. "Warum kämpfst du immer noch für diesen Typen, ich verstehe das nicht!"
"Weil ich ihn liebe!", rief Hinata und stellte sich wieder Pain den Weg.
Das saß. Pain griff sich an die Brust. Glitzernde Tränen verließen sein Rinnegan. Doch dann lächelte er wieder böse. "Du dummes Ding. Dieser Typ hat dich doch nur geopfert! Er weiß doch nicht einmal, was Liebe überhaupt ist!"
"LÜGEEEE!", schrie Hinata und rannte auf ihren Gegner zu.
"Shinra Tensei!", rief Pain und schleuderte sie davon. "Banshou Tenin!" Nun flog sie auf ihn zu. Mit einem gepfefferten Schlag beförderte er Hinata nun zu seinen Füßen auf dem Boden. Damit sie nun nicht mehr aufstehen konnte, zückte er fünf schwarze Metallstanden und bohrte sie alle in ihren Rücken. "Damit währst du erledigt, kleine Nervensäge."
Hinata versuchte, mit aller Kraft aufzustehen, doch die Stangen blockierten ihr Chakra. Sie konnte sich nicht mehr bewegen. "Du wirst nicht davonkommen.", murmelte sie. "Naruto wird mich rächen, das ist völlig sicher."
"Du bist eine Närrin.", erwiederte Pain lächelnd. "Dieser Typ kommt zu hundert Prozent nach meinem verrückten Onkel. Er ist ein Teufel, der nur die eigenen Interessen bevorzugt. Ich habe seine Gedanken gelesen. Doch dort sah ich keine Liebe. Vielleicht sexuelles Verlangen, aber keine Liebe."
"Das ist unmöglich...", sagte Hinata bestimmt. "Er würd niemals..." Doch plötzlich stockte sie. War sie sich da wirklich so sicher? Wo Hinata darüber nachdachte, hatte er ihre Liebe niemals erwiedert, sondern nur die positiven Aspekte ihrer Beziehung genossen. Doch wenn sie wirklich traurig war, war er nicht für sie da gewesen. Außerdem hatte er sie oftmals angepöbelt oder wie Luft behandelt. Sollte das wirklich Liebe sein?
"Warum?", hauchte sie und Tränen liefen ihre Augen herab. "Warum tut er mir das an? Ich habe doch alles geopfert, um mit ihm zusammenzusein? Was soll ich denn noch tun, damit er mich liebt?"
"Wie gesagt, dieser Bursche weiß nicht, was wahre Liebe wirklich ist.", sagte Pain kalt. "Alles, was du je für ihn warst, war ein Werkzeug, das ihm im Kampf gute Dienste leistet, aber im Notfall problemlos geopfert werden kann! Solche Leute wie ihn habe ich haufenweise kennengelernt! Er ist eine Person, die nur an sich selbst denkt. Du bist ihm nicht wichtig."
Jedes Wort brannte wie Feuer. Es brach ihr das Herz.
"Aber genug davon.", sagte Pain. "Ich werde dich von dem Leiden erlösen, damit du im Tod Frieden findest. Glaub mir, auch mit Schmerz kann man Frieden finden." Er konzentrierte sich einen Moment. "Shinra Tensei!", rief er nun und erzeugte eine Gravitationsverzerrung, die so heftig war, dass Hinata Hyuuga einfach am Boden wie in der Müllpresse zerqutescht wurde.
Pain wandte seinen Blick von dem unschönen Anblick ab und ging weiter. Es war immer noch eine gewisse Strecke bis zu Kyuubi und Hachibi.
"Hey, hey, du bist dir ganz schön sicher, Kleine, doch der Sieg wird sein der Meine!", rief Killerbee und zückte mit einer schnellen Bewegung all seine acht Schwerter. "Dann zeig mir mal, wie du hiermit zurechtkommst!" Mit diesen Worten begann er, sich blitzschnell zu drehen und schoss auf die Kunoichi zu.
Diese hob ihre Klingen und schlug nach Bee, zielte direkt nach seinem Kopf. Sie hatte das Ziel, ihn zu töten und dann Tsunade beim Kampf gegen Naruto zu helfen, Akatsukis Ziele waren ihr einerlei.
Blitzschnell wich Bee zurück, doch dadurch musste er seine Drehung beenden. Diese Sekunde nutzte Sakura und rannte auf ihn zu. Das Mädchen erhob ihre Klingen und schlug nach dem Jinchuuriki des Hachibi, dieser parierte mit seinen acht Schwertern, die er alle elektrisiert hatte. Jeweils vier davon wehrten ein Chakra-Katana ab. Sakura führte Letztere mit einer derartigen Kraft, dass sogar er ins Schwitzen kam.
"So, so!", höhnte Killerbee. "Diese Waffen schneiden also angeblich alles, huh?"
"YAAAAH!", brüllte Sakura und legte ihre ganze Kraft in ihre Klingen. Nun durchtrennten sie die Waffen des Jinchuurikis wie Butter. Der Rapper konnte der totalen Zersäbelung nur entgehen, indem er rasendschnell zurück wich.
"Du bist ein hartnäckiger Bastard.", murmelte Sakura. "Doch dein Tod ist nur eine Frage der Zeit!" Und sie griff wieder an.
"Yeah, mach dich nicht lächerlich, Kleine!", grinste Bee. "Dir scheint ja noch nicht aufgefallen zu sein, dass ich nur mit dir spiele, oder?" Mit diesen Worten hob der Ex-Kumo eine riesige, am Boden liegende Metall-Säule, durch die er ebenfalls Strom jagte, und schlug damit nach Sakura.
"Du wagst es?", schrie die Rosahaarige voller Zorn, wobei ihre Schwerter an Größe gewannen. Beide waren zwei Meter lang, als sie auf die Säule trafen. "Ich mach dich fertig, verlass dich drauf!" Sakura legte ihre Klingen an das eine Ende der Säule und schnitt diese, während sie vorpreschte, längs durch.
"Nich fair!", klagte Bee, als er den todbringenden Klingen erneut auswich. "Scheint, als wäre diese Tussi - doch nicht so ne große Pussy! WHEEEEEEEE!" Der Jinchuuriki hüllte sich in ein siebenschwäniges Gewand, das dem ein- bis dreischwänigem von Naruto glich. Um nicht von dem Chakra, das er abstrahlte, weggeschleudert zu werden, musste Sakura dagegen ankämpfen. "Ich werde dir nun einen Bruchteil der Kraft zeigen, die Naruto in zwanzig Jahren haben wird! WHEEE!" Blitzschnell preschte er vor und hob seine Faust, um Sakura mit einem einzigen Schlag zu zerschmettern.
Diese jedoch ließ ihr rechtes Schwert zu Chakra zerfließen und sammelte dieses um den Arm. Sakura hob nun diesen chakragetränkten Arm und blockte Bees Schlag. Eine Schockwelle wurde verursacht, doch die Beiden widerstanden ihr.
"Unmöglich! Du bist so zierlich wie ein Streichholz!", rief der Hüne entsetzt. "Und noch dazu ein Nicht-Jinchuuriki!"
"Mag sein!", grinste Sakura. "Doch ich habe mein Leben dem Erlernen von Anti-Jinchuuriki-Techniken gewidmet!" Bee wich nun blitzschnell einem Schlag ihres verbliebenen Katanas aus. Doch die Rosahaarige warf dieses nun ihn.
Der Jinchuurki konnte nicht mehr ausweichen. Er wehrte das Chakra-Schwert zwar mit seinem Arm ab, sodass es diesen durchbohrte, doch plötzlich verschwand seine Bijuu-Aura. "WAS ZUM...?", rief er geschockt.
"Wie gesagt... hah... Chakrakontrolle.", murmelte Sakura schwer atmend, doch lächelnd. "Ich hatte dieses Talent schon immer, shannaro. Und ich habe endlich die Technik, Bijuu-Chakra mithilfe meines Eigenen zu paralysieren und zu unterdrücken, perfektioniert."
"Willst du etwa sagen, du kämpfst wie der Shodai Hokage?", rief Bee, die Sonnenbrille fiel von ihm herunter und offenbarte einen angsterfüllten Blick.
"Nicht ganz.", grinste Sakura. "Es ist meine ureigene Technik, mit der ich Naruto zu Fall bringen wollte. Aber das übernimmt nun ja Tsunade."
"Puh, da hab ich ja echt Schwein gehabt!", rief Killerbee erleichtert und bückte sich, um seine Sonnenbrille aufzuheben.
"Du nimmst mich immer noch nicht für voll?", murmelte Sakura fassungslos. "Dann ist das dein Tod." Blitzschnell rannte sie nun auf ihren Gegner zu und hob die Hand, um ihm mit einem gezielten Schlag das Genick zu brechen.
Doch plötzlich schossen aus Bees Rücken drei Tentakel, die sich dem Mädchen näherten.
"Was zum...?", kreischte Sakura, während sie den Ersten von ihnen mit einer Hand packte. "Ich dachte, ich hätte das Chakra das Hachibi vollkommen unterdrückt!" Nun erreichte der zweite Glibberarm das Mädchen und sie packte ihn mit der anderen Hand. Es schien Sakuras ganze Kraft zu kosten, die Tentakel festzuhalten. Offenbar hatte es sie sehr erschöpft, das Chakra des Bijuu zu unterdrücken.
"Oh, es hat nichts mehr mit seinem Chakra zu tun, Kleine!", grinste Bee, während er sich die Sonnenbrille wieder aufsetzte. "Sondern ist bereits seine physische Form, Baby!" Der dritte Tentakel erreichte nun Sakura und bevor sie ausweichen konnte, hatte er sich um ihre Taille gewunden und sie hochgehoben. "Ich glaube, der Shodai Hokage eures Dorfes konnte problemlos damit umgehen, nicht wahr?" Zwei weitere Krakenarme erschienen und legten sich um Sakuras Beine beziehungsweise Schultern.
"Du Dreckskerl.", murmelte sie schwach.
"Tja, ich bin eben ein bisschen anders als Naruto.", sagte Killerbee, während er das Mädchen schnell herumschleuderte. Je länger Sakura in den Tentakeln herumflog, desto schneller wurde sie. "Kirschblüten erblühen und werden schön, doch dann kommt die Biene und bestäubt sie. Die Bestäubung ist ein brutaler Akt, doch sie ist notwendig, yeah!" Die perverse Zweideutigkeit in diesem Satz ließ den Jinchuuriki noch breiter grinsen. "Und... WEEEEEG!" Bee ließ Sakura los. Durch die brutale Geschwindigkeit, die Sakura hatte, flog sie über die Häuser davon und schlug schließlich in der Entfernung voll in ein gewaltiges Gebäude ein, das durch den Aufprall in sich zusammen stürzte und sie unter sich begrub.
"Yeah!", frohlockte Killerbee. "Ihre Knochen müssten Diamanten sein, wenn sie das überleben würde! Wheeeeee!"
Während Killerbee gegen Sakura kämpfte, standen sich weniger als hundert Meter entfernt Naruto und Tsunade gegenüber.
"Willst du wirklich mit nur einem Arm gegen mich kämpfen... Tsunade-baa-san?", fragte Naruto gemein lächelnd.
"Spiel dich nicht so auf, Naruto.", erwiederte diese. "Du siehst auch recht erschöpft aus, Kleiner!"
"Mach dich bereit!", grollte der Uzumaki. "Heute werde ich den Frevel sühnen, der an meiner Familie begangen wurde!"
"Woher bist du eigentlich so gut informiert?", fragte Tsunade. "Das verwundert mich."
"Das geht dich überhaupt nichts an!", fauchte Naruto. "Jedenfalls weiß ich jetzt, was Sandaime Hokage für ein verlogener Sack war! Genau wie du! Und nun stirb!" Mit diesen Worten feuerte der Blonde ihr Kunais mit Explosionssiegeln entgegen.
Geschickt wich Tsunade aus und die Messer trafen alle auf eine Hauswand. In gewaltigen, purpurnen Explosionen stürzte das Gebäude in sich zusammen.
"Das gibts doch nicht!", rief Tsunade voller Schrecken. "Er hat die Uzumaki-Spezial-Explosionssiegel mit dem Kyuubi-Chakra kombiniert!"
"Genau!", grinste Naruto. "Bei dieser Technik nimmt man normalerweise gewöhnliches Chakra und kann schon verheerende Ergebnisse erzielen. Doch wenn es eine fixe Regel beim Einsetzen von Jutsus gibt: Für einen Uzumaki gibt es keine Regeln! Rasenshuriken!"
"Schild des Schneckenschleimes!", rief Tsunade und die Schneckenreste am Boden sammelten sich vor ihr. Sie bildeten ein Schild, welches das Rasenshuriken abwehrte.
Doch plötzlich raste Naruto mit ungeheurer Geschwindigkeit von der Seite her auf Tsunade zu und setzte zu einem brutalen Fausthieb an, den Tsunade jedoch abblockte. Dann trat sie brutal zu, doch der Blonde wich aus, ein zweiter Tritt streifte ihn allerdings und schleuderte ihn meterweit.
Fast im selben Moment rasten von allen Seiten Kagebunshin auf Tsunade zu. Sie alle hatten Rasenshuriken in den Händen.
"Senju-Tai-Jutsu!", polterte Tsunade. Plötzlich erreichte ihre eine, verbliebene Hand so krasse Geschwindigkeiten, dass es aussah, als wären es tausend Hände. Jeder Schattendoppelgänger der getroffen wurde, verschwand auf der Stelle zusammen mit seinem Jutsu. In weniger als einer Sekunde waren sie alle weg. "Nicht so stürmisch, junger Mann!", höhnte Tsunade. "Du verschwendest sonst Chakra."
"Halts Maul!", grollte Naruto wütend und ließ eine rote Chakrahand auf Tsunade zusausen, die sie jedoch mit einem gezielten Schlag zerbersten ließ.
Anschließend schlug die Sannin mit der Hand auf den Boden, sodass plötzlich der Matsch an diesem aufgewirbelt wurde und Naruto mit sich riss. Fast im selben Moment war Tsunade bei ihm und ließ ihre Hand wieder so schnell auf ihn niedersausen, doch es war für ihn kein Problem, die Angriffe abzuwehren.
"Tja, schnelle, aber lasche Schläge!", höhnte er. Dann ließ er seine Hand auf sie zusausen, um ihr ein schreckliches Siegeljutsu zu verpassen.
Doch Tsunade packte ihn und brach ihm mit brutaler Gewalt den Arm. Dann zog sie ihm mit ihrem Fuß die Beine weg, wehrte die Chakrahand Kyuubis mit ihrer eigenen ab, dann ballte die Sannin ihre Hand zur Faust und rammte diese mit all ihrer Brutalität in Narutos Brustkorb. Naruto krachte übel auf dem Boden auf und um die beiden herum bildete sich ein Krater.
Tsunade drückte ihre Faust heftiger in seinen Brustkorb. Noch mehr seiner Rippen brachen, als ohnehin schon. Der Jinchuuriki spuckte Blut. Sie war besessen davon, sein Herz zu zerquetschen, doch es ging schleppend voran.
"Du alte Fotze.", röchelte Naruto. "Denkst wirklich, mit so einem erbärmlichen Schlag könntest DU MICH besiegen?"
"Natürlich!", fauchte Tsunade. "Die Senju-Uzumaki werden die teuflischen Uzumaki immer wieder aufhalten! Es wird Zeit, den Kodex zu brechen und dich zu töten!"
"Glaubst du wirklich, du könntest es deiner Oma gleich tun?", murmelte Naruto und sein teuflisches Grinsen rechte von einer Seite des Gesichts zur Anderen. "Dazu fehlt dir aber etwas ganz Entscheidendes!"
"Was sollte das den sein?", höhnte Tsunade. "Ich habe Mut, ich habe Kraft, was sollte mir fehlen, um das Wunder von damals zu wiederholen. Ich bin Großmutter in allen Belangen ebenbürtig. Was hatte sie, was ich nicht habe?"
"DIE FUCHSPOOOWEEEEEER!"; brüllte Naruto und rammte seine Faust in ihren Magen, wodurch sie weggeschleudert wurde. Keuchend richtete sich Naruto auf, während durch das Kyuubi-Chakra seinen gebrochenen Arm, seine Rippenbrüche und die Verletzungen in den inneren Organen heilte. "Du scheinst nicht gewusst zu haben, dass sie auch ein Kyuubi-Jinchuuriki war, hab ich recht?"
Tsunade starrte mit geschockt geweiteten Augen auf ihn. Das hatte sie in der Tat nicht. Sie hatte wie Satoru die Fuchssilouhette damals für ein Gen-Jutsu gehalten, damit hätte sie nicht im Traum gerechnet.
"Es gibt eine etwas andere Gesetzmäßigkeit, als du dachtest.", grinste Naruto. "Nicht die 'supertollen Senju-Uzumakis' gewinnen immer, sondern die Kyuubi-Jinchuuriki-Uzumakis!" Mit diesen Worten preschte Naruto vor und ließ einen wahren Schlaghagel auf seine Gegnerin niedersausen, diese hatte immer mehr Mühe, dies abzuwehren. Schließlich bekam Naruto Tsunades Hand zu fassen und brach sie seinerseits.
Dann drückte Naruto Tsunade ein Siegel die Stirn.
"Oh nein!", rief diese entsetzt. "Nicht das Siegel der Hirnexplosion!"
"Damit wäre die Angelegenheit geklärt!", grinste Naruto.
KRACH! Der Kopf Tsunades explodierte und die Fetzen ihres Hirns verteilten sich in der Umgebung.
"Die legendären Sannin gibt damit offiziell nicht mehr!", lachte Naruto, dann wischte er sich die Gehirn-Reste vom Körper. "Man, ist das eklig, dattebayo! Egal, die Rache ist mein!"
"Endlich treffen wir aufeinander, Naruto Uzumaki!", rief plötzlich eine Stimme.
Als Naruto aufsah, erblickte er einen Pain mit kurzen Haaren. "Das gibts doch nicht! Nimmt das mit diesen Typen denn nie ein Ende?" Verdammt, dabei war er doch kurz davor gewesen, das Hauptgebäude Akatsukis zu betreten.
"Banshou Tenin!", rief Pain und plötzlich flog Naruto, bevor er etwas tun konnte, auf seinen Gegner zu. "Haaaaah! SHINRA...!"
Doch bevor Pain zu Ende sprechen konnte, traf ihn plötzlich ein harter Schlag, der ihn wegschleuderte. "Lass die Finger vom Boss - und verrotte in der Goss'!"
"Bee!", rief Naruto erfreut. Das war recht knapp gewesen. Die Ankunft Pains hatte ihn überrascht. "Dann hast du uns Sakura also vom Hals geschafft?"
"Yeah!", rief Killerbee und zeigte ihm den Daumen nach oben. "Sie hat ein paar Probleme gemacht, doch ich war einfach besser!"
"Dann kann ich dir also getrost diesen Kerl überlassen?", rief Naruto. Etwas sagte ihm, dass höchste Eile geboten war, wenn der Plan noch fruchten sollte.
"Klar, immer doch!", grinste Bee. "Diese Akatsuki-Schlaffies sind eigentlich gar nicht sooo hart! Also wo ist der Gegner, yeah?"
"Ich werde euch zwei zur Strecke bringen!", polterte Pain. "Und dann haben wir mit den beiden Anderen alle Bijuu beisammen!"
"Du kriegst mich nicht!", grinste Naruto, streckte seinem Feind die Zunge heraus und rannte pfeilschnell davon.
"Ich bring dich um, du Fuchsbengel!", fauchte der Akatsuki und rannte hinterher.
"Nu aber nicht so hastig!", rief Killerbee, wechselte in das Chakragewand, was Naruto im vierschwänzigen Modus annahm und stürzte sich auf Pain, welcher gerade noch so ausweichen konnte.
Naruto unterdessen war endlich am Hauptgebäude der Akatsuki angekommen. Nur noch eine Tür stand zwischen ihm und seinen Bijuu. Der Uzumaki formte ein Rasengan und richtete es gegen die Tür, die krachend zerschmettert wurde.
Tobi und Nagato sahen überrascht auf, als die Tür zerschmettert wurde.
"Das gibt es nicht!", rief Tobi, welcher immer noch alle Anstrengung darauf verwendete, die Bijuu unter Kontrolle zu halten, fassungslos. "Dieser gottverdammte Fuchs-Bengel!"
"Verflucht...", murmelte Nagato mit aufgerissenen Augen. "Sehe ich dich also endlich mit meinen eigenen Augen, Naruto." Mit einem Mal war er auf den Beinen, trotz seines schlechten physischen Zustandes. "Du hast das alles also angezettelt! Deinetwegen ist... Konan... tot." Er stellte sich Naruto in den Weg und musterte ihn mit hasserfülltem Blick.
"Aus dem Weg, du Krüppel, oder du bist so gut wie tot!", knurrte Naruto angriffslustig. Er hatte eigentlich damit gerechnet, dass die Härtesten ganz zum Schluss kämen, doch diese Gestalt erweckte nicht den Eindruck, einen harten Kampf zu liefern.
"Oh nein, ich werde dich eigenhändig töten!", erwiederte sein Gegenüber. "Und dem Krieg, den du verbreitest, ein Ende setzen!"
"Was hast du gegen Krieg, mein Freund?", fragte Naruto. "Ich meine, es ist doch ein schönes Gefühl, gegen einen starken Gegner zu kämpfen und ihn möglichst grausam umzubringen! Warum tust du eigentlich so, als wolltest du Frieden! Dieses Gelaber von wegen Schmerz und Qual bringt Frieden... verschleiert doch nur deine wahren Absichten. Das, was du wirklich willst, ist die Weltherrschaft mit Hilfe der neun Bijuu zu erringen!"
"Wie kannst du es nur wagen?", fauchte Nagato. "Das... WAR DEIN LETZTER SPRUCH!" Plötzlich, ohne Vorwarnung, ging der Rothaarige zum Angriff über. Er griff mit hartem Tai-Jutsu an, welches Naruto parierte. Dazu brauchte er jedoch den ersten Schweif.
"Ja, gut so!", rief Madara. "Kyuubi ist am Ende! Mach ihn fertig!"
Krach! Plötzlich brach die Wand weg und Gott-Pain krachte auf den Boden. Im nächsten Moment griff Bee, der immer noch in seiner Gewand-Gestalt war, diesen heftig an. "Shinra Tensei!", schrie Pain und der Hachibi wurde fortgeschleudert.
"Das reicht, ich mach euch beide fertig! Chibaku Tensei!" Im nächsten Moment wurden alle umgebenden Felsblöcke an einen Punkt hoch im Himmel gezogen. Madara und die Bijuu-Behälter-Statue wurden durch eine Barriere beschützt.
"Das ist doch...", murmelte Naruto und erinnerte sich an den Oozaru, welcher ebenfalls diese Technik konnte. Das konnte übel ausgehen. Im selben Moment wurde Bee durch ein Shinra Tensei bereits in den entstehenden Mond gestoßen. Der Hachibi kämpfte mit aller Macht gegen diese Kräfte an.
Als Nächstes wandte sich Pain Naruto zu. Dieser jedoch rannte zu Nagato und griff in mit einer mächtigen Siegelattacke an, die den degenerierten Mann erwischte.
"Das ist deine Schwachstelle, nicht wahr, Pain?", frohlockte Naruto.
Der 'Leader' krümmte sich am Boden und tatsächlich ließ Chibaku Tensei nach. Auf der Stelle stürzte sich Bee auf Gott-Pain und verwickelte ihn erneut in einen harten Kampf, während die Steine des winzigen Mondes regneten.
"Das wars für dich!", höhnte der Blonde.
"ANTI-UZUMAKI-FUIN!", brüllte Nagato jedoch plötzlich und hielt sich die Stelle, die der Blonde getroffen hatte. Keuchend richtete sich der Rothaarige auf. "Hast du... wirklich geglaubt, dieses einfache Siegel des Verfalls könnte mich töten? Keines von Onkel Satorus Jutsus kann das!"
Erschrocken riss Naruto die Augen auf. "Willst du mich verscheißern?"
"Nein.", erwiederte sein Gegenüber. "Geboren wurde ich in Uzushiogakure, als Sohn von Kamiro, dem dritten der drei Uzumaki-Brüder! Als sein Bruder Satoru jedoch immer mehr den Verstand verlor, floh er mit seiner Familie nach Amegakure!" Er seufzte depressiv. "Wertvolles Amegakure... Die Großmächte werden dafür bezahlen, dass sie ihre Konflikte auf dem Boden des Regenreiches ausgetragen haben und dieses zugrunde richteten! Und du wirst dafür bezahlen, dass du den Krieg in dieses Land zurückgebracht hast!"
Dieser Schreck überwältigte Naruto fast. Langsam realisierte er, was abging. Vor ihm war ein weiterer Verwandter. Und wenn er jetzt genau das Richtige sagte, bekam er vielleicht einen neuen Verbündeten. Und zwar einen unglaublich Mächtigen.
"Weißt du denn nicht, dass unsere Heimat nicht mehr existiert, Nagato?", fragte Naruto ihn. "Die Großmächte haben sich bedroht gefühlt und sie in Stücke gerissen. Nur deswegen haben sie unser Königreich zerrissen. Und Großvater hat niemals aufgegeben, er hat sein Dorf bis zum bitteren Ende verteidigt. Verstehst du nicht? Die Großmächte sind die Wurzel allen Übels. Und ich brauche die Bijuu, um sie zu vernichten!"
"Was?" Nagato starrte ihn an. "Ich war noch sehr klein damals, aber ich kann mich an furchtbare Schlachten erinnern. Schlachten, wie sie später in Ame ständig tobten..."
"Ja, und alles war die Schuld von Konoha und den anderen abscheulichen Ländern!", rief der Blonde. "Sie grenzen die Länder aus, die sie fürchten, um ihre eigene Position zu sichern! Vergiss Akatsuki und hilf mir, Nagato! Zusammen bauen wir das Strudelland auf und vernichten alle Großmächte. Und dann wird es wahren Frieden geben..."
"HÖR NICHT AUF IHN!", polterte Madara plötzlich geschockt. "Er will dich manipulieren! ARGH!" Plötzlich krümmte er sich. Offenbar war es zuviel für ihn, gleichzeitig Bijuu zu unterdrücken und zu brüllen.
"Ich kann... seine Gadanken lesen!", rief Nagato plötzlich. "Die Barriere, mit der er sie verschleiert hat ist weg! ...Was? Mondaugenplan?" Plötzlich wurde sein Gesicht rasend vor Wut und er stoppte die Barriere, welche Madara schützte. "Du hast mich die ganze Zeit an der Nase herum geführt! Du willst nur Herrscher werden und alles kontrollieren und hast Konan und mich belogen! Und deinetwegen opferte sich für nichts von wieder nichts?""
"Verdammt!", knurrte Madara. "Ja, du bist ein kluges Kerlchen, Nagato Uzumaki!"
Ein zufriedens Lächeln trat in Narutos Gesicht. Die ganze Sache lief wirklich zu seiner Zufriedenheit. "Bee! Hör auf zu kämpfen! Er ist nicht länger unser Feind!"
"Roger!", rief der Sonnenbrillenträger. Doch überall um sie herum lagen Trümmer.
"Dann wäre da noch unser guter Freund Maski!", höhnte Naruto. "Und dieses Mal habe ich die Kontrolle."
Bee griff an, doch er ging einfach durch den Gegner durch.
"So leicht werdet ihr mich nicht töten!", schnaubte der alte Uchiha triumphierend. "Und ich habe immer noch einen Trumpf im Ärmel! Und zwar hunderttausend Zetsus, die euch plattmachen werden!"
"Uzumaki Siegelbarriere!", polterte Naruto plötzlich und wieder formte sich eine Barriere um Madara.
"Was zum...?", rief dieser und klopfte - zu seiner Verwunderung - dagegen. "Wie kann das sein?"
"Da kommst du nicht mehr heraus!", grinste der blonde Uzumaki. "Selbst mit Raum- und Zeit-Jutsu! Außerdem kannst es nicht auflösen, um anzugreifen! Und das bedeutet... Richtig! Ich habe gewonnen!"
"Verflucht seit ihr, Uzumaki-Bastarde!", polterte Madara und schlug dagegen, doch es half nichts. "Das darf nicht wahr sein! MEINE BIJUUUUU!"
"...sind nun alle mein!", rief Naruto, biss sich in den Finger und bildete Zeichen. Dann führte er das Kuchiose no Jutsu aus und beschwor insgesamt fünf große Schriftrollen. Diese rollten sich wie von selbst aus.
Während Naruto als Nächstes in aller Seelenruhe ein Kunai aus der Tasche zog, dieses mit Windchakra durchströmen ließ und in jede Rolle seltsame Zeichen einritzte, wurde Madara in seinem Gefängnis beinahe wahnsinnig. Er schrie und tobte, trommelte mit den Fäusten gegen die Barriere und stieß heftigste Verwünschungen gegen den Uzumaki-Klan aus.
"Eines verstehe ich nicht.", sagte Nagato verwirrt. "Es ist doch kaum mehr als einen Monat her, dass du Konoha zerstört hast. Wie hast du in der kurzen Zeit all diese Jutsus gelernt, deren Archivierung Satorus halbes Leben beansprucht hat?"
"Ganz einfach.", grinste Naruto. "Taju Kagebunshin kombiniert mit Kyuubi-Chakra. Damit habe ich meine Lerngeschwindigkeit vertausendfacht. Damit habe ich in einem Monat das gelernt, wofür Andere über 80 Jahre brauchen würden. Es war ne harte Zeit, aber es hat sich gelohnt!"
"Pfff!", schnaubte Bee verächtlich. "Ohne das unterstützende Chakra von mir, Yugito und Gaara wärst du jämmerlich verreckt, Kollege!"
"Einfach unglaublich.", murmelte Nagato anerkennend. "Langsam begreife ich, warum dieser Junge sogar uns geschlagen hat."
"So, jetzt aber weiter!", rief Naruto drängelnd. "Bee, ich brauche wieder eine Menge deines Chakras. Lass es in meine Handflächen fließen!"
"Roger!", rief der Hachibi-Jinchuuriki, ging in das Hachibi-Gewand und schickte sein Chakra an Narutos Handflächen, welche dieser in den Himmel hielt. Die rote Chakra-Kugel wurde immer größer und größer.
"Ich kann nich mehr!", ächzte Bee und brach erschöpft zusammen.
"Ok, das dürfte reichen!", rief Naruto. Die Kugel teilte sich in fünf Chakrastrahlen, welche jeweils auf eine Schriftrolle trafen. Die Rollen absorbierten das Chakra und begannen, rot zu leuchten. Steinbrocken wurden wie von selbst aus dem Boden gerissen und setzten sich zu steinernen Krügen zusammen.
Naruto ging nun zu der Statue, die die Bijuu enthielt und legte eine Hand auf diese. Plötzlich hörte er Stimmen.
"Ah, ihr Idioten, ihr habt euch also von Akatsuki gefangen gelassen?"
"Halts Maul, Kyuubi, du Arschloch!" "Wenn ich hier rauskomme, bring ich dich um!" "Der Hachibi ist ja völlig verweichlicht!"
"Was wisst ihr denn schon? Bee ist ein cooler Jinchuuriki!"
"RUHEEEEE!", brüllte Naruto, dann brach er das Siegel. Sofort schoss ein Chakrastrahl aus der Statue und flog in einen der Behälter. Es erforderte Narutos ganze Konzentration, damit das Bijuu sich nicht materialisieren würde. Schließlich stoppte der Strahl nach ein paar Minuten, der Behälter verschloss sich, auf ihm erschien eine leuchtende 'drei', dann verpuffte er.
"Einer wäre geschafft!", frohlockte Naruto. Er fühlte sich schwach, doch er musste sich zusammenreißen. Wenn er jetzt noch durchhalten würde, wäre er am Ziel, wenn er versagen würde, wäre alles umsonst gewesen.
Erneut strömte Chakra aus der Statue und verschwand in einem Behälter. Während die Bijuu transferiert wurden, sagte keiner ein Wort, nur die schrillen Verzweiflungsschreie Madaras durchbrachen die Stille. Auf diesem Behälter erschien nun eine 'sieben' und er verschwand ebenfalls.
Kisame schoss mit unermesslicher Geschwindigkeit auf die beiden Fuchseschwörungen zu, die viel zu langsam waren, um auszuweichen.
Komm nur her, dachte Shippo bei sich. Dann mach ich Sushi aus dir.
Dann hob er sein Schwert, um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen, doch bevor ihm das gelang, erschien plötzlich ein gewaltiger Hai, verbiss sich mit den Zähnen in der Waffe und riss sie aus den Händen des Fuchsdämons.
Als die Windnarbe nun losging wurde er zwar in tausend Stücke zerfetzt, doch dadurch wurden alle drei weggetrieben und Tessaiga war nun auf der anderen Seite des Raumes.
"Damit bist du in der Falle! Ich fresse dich!", brüllte Kisame lachend und näherte sich blitzschnell.
Das konnte ihm so passen! Im Namen seines Senseis würde Shippo diese mittelklassige Bestie zu Fall bringen!
"Sankontessou no Jutsu!", zischte der Fuchsdämon, gleich darauf wurden seine Krallen messerscharf und bekamen eine mörderische Zerstörungskraft.
Ratsch! Das Wasser um Kisame färbte sich rot von dessen Blut, als Shippos Klaue eine tiefe Wunde in den Haimenschen riss.
"Whoa!", rief Rena erstaunt. "Das hätte Naruto nicht besser hinbekommen! Alle Achtung!"
"Du miese Ratte!", donnerte Kisame und griff erneut an, Shippo hob erneut seine nun tödliche Kralle und ließ sie erneut niedersausen. "Das könnte dir so passen!", fauchte der Feind, plötzlich fiel eine Masse von ihm ab und bildete Samehada, während Kisame selbst wieder seine menschliche Form annahm.
Als Shippos Kralle auf das ungewöhnliche Schwert traf, spürte dieser üble Schmerzen und sein eigenes Blut tränkte nun ebenfalls das Wasser. Als die Hand über die mit Fangzähnen beschwerte Waffe gefahren war, war sie überall aufgerissen worden.
"Na, wie schmeckt dir das, du kleiner Schädling?", höhnte Kisame. "Wenn du keinen Trumpf im Ärmel hast, bist du erledigt!"
"Hijin Kesso no Jutsu!", giftete Shippo nun, sein Blut wurde messerscharf und schoss auf den Feind zu, traf auf das Haifischschwert. Dieser hatte deutlich Mühe, die Angriffe abzuwehren. Samehada wurde immer mehr in Mitleidenschaft gezogen.
Man sah Kisame die Anstrengung nun deutlich an. "Du mieser... kleiner... Gnom... So leicht werde ich nicht... abetreten... STIRB!" Mit diesen Worten schleuderte er sein Schwert in Richtung des Fuchsdämons. Shippo wich gerade noch so aus, doch die Waffe streifte ihn am Körper.
Verdammt! Er verlor soviel Blut, dass ihm nun schwindelig wurde.
"Shippo-sama!", rief Rena entsetzt, dann formte er einen Zauber und bildete Barrieren um sich und Shippo. "Wir müssen fliehen! Er ist uns überlegen!"
"So ist es!", grollte der Akatsuki, während ein Wasser-Jutsu Samehada zu ihm trug und er sich wieder mit dem Schwert vereinte. "Das wäre ja noch schöner, dass zwei Kuchiose-Geister einen der mächtigsten Killer von Akatsuki umbringen! Ich werde euch jetzt töten!" Mit diesen Worten schwamm er auf Shippo zu und verbiss sich in dessen Barriere. Diese bekam langsam Risse.
"Was sollen wir tun?", murmelte Shippo, der durch einen Zauber in telepatischem Kontakt mit seinem Mitkämpfer stand. "Wenn dieser Typ uns tötet, können wir Kyuubi-sama nicht mehr aus seinem Gefängnis befreien!"
"Es gäbe noch einen letzten Weg.", murmelte Rena. "Aber ich glaube nicht, dass es möglich wäre."
"Was?", rief Shippo eindringlich. "Sag mir, was du meinst! Schnell!"
"Weißt du...", begann der andere Kuchiose-Geist seine Erklärung. "Ich habe mehrere Formen, die ich annehmen kann. Du kennst ja bereits die Kyuubi-Form und die Magier-Form. Aber die Mächtigste von Allen ist die Priester-Form. Wenn ich diese annehme, verfüge ich über heiliges Chakra, das so mächtig ist, dass es sogar Typen wie diesen Kisame einfach rösten würde, wenn er es absorbieren würde. Doch ich brauche dafür unvorstellbar viel Chakra, mehr, als ich je besitzen werde. Und Bijuu-Chakra wirkt nicht, weil es viel zu verdorben ist. Ach, vergiss es. Ich hätte es nicht vorschlagen sollen..."
"Warte!", rief Shippo plötzlich begeistert. In diesem Moment zerbrach seine Barriere. Er konzentrierte sein letztes Chakra und erzeugte einen gewaltigen Kreisel, den Kisame nun mit dem Mund stoppen musste.
Währenddessen schwebte Rena zu ihm und zog den Kleineren in seine Barriere. "Was ist dein Plan?", fragte der Magier-Fuchs nun neugierig.
Shippo grff in einen kleinen Beutel an seinem Hals und zog einen winzigen Edelsteinsplitter hervor. "Das...", ächzte er. "... ist ein Splitter des legendären Juwels der vier Seelen, dessen gesamte Macht so groß ist, dass eine Kakerlake, die es bekommen würde, mit einem Bijuu fertig werden würde. Leider wurde es durch einen unglücklichen Zwischenfall zerstört, aber dieses Bruchstück ist für unsere Zwecke ausreichend!" Mit diesen Worten steckte er den Splitter in den Zauberstab seines Verbündeten.
Plötzlich leuchtete Rena hell auf und änderte seine Erscheinung vollständig.
"Nanu?", murmelte Kisame verwirrt. "Was soll das denn werden? Glaubt ihr wirklich, so ein billiger Trick beeindruckt mich? Groharharhar!"
"Kyuubi-sama lebe hoch!", rief die Priestergestalt, dann feuerte sie einen leuchtend hellen Chakra-Strahl auf den Gegner.
"Ihr Idioten!", frohlockte der Haimensch. "Ich lasse mir diesen Snack besonders gut schmecken!" Mit diesen Worten absorbierte der Akatsuku den Angriff. Doch plötzlich entflammte er. Kisame schrie vor Schmerz. "Argh! Was ist daaas?" Dann verglühte er.
"Ich teleportiere dich noch an die Oberfläche, dann muss ich in die Kuchiose-Welt zurück. Ich werde mich viele Monate nicht bewegen können, das ist der Preis dieser Macht.", sagte Rena, dann nahm er Shippo in die Hand und verschwand.
Eine Sechs erschien auf dem Behälter, dann verschwand er. Damit war Rokubi als drittes Bijuu sichergestellt.
"Noch zwei...", frohlockte Naruto erschöpft. "Dann kann mir nichts und niemand mehr das Wasser reichen! Groharhar!" Seine Augen weiteten sich im Größenwahn.
"Du dummer, kleiner Junge!", spottete Madara. "Du hast nicht die geringste Ahnung, mit was für Mächten du spielst. Wenn dir ein einziger Fehler unterläuft, laufen die Bijuu Amok und vernichten nach und nach die ganze Welt, einschließlich dich, Kleiner!"
"Das wird nicht passieren!", höhnte Naruto. "Denn ich bin die Perfektion in Person! Ich habe ganz alleine die fürchterliche Organisation Akatsuki besiegt!"
Killerbee räusperte sich vernehmlich und sagte: "Vergiss unseren Teil nicht, Asshole!"
"Natürlich.", grinste Naruto. "Ohne meine lieben Freunde wäre das alles nicht möglich gewesen. Aber nun widmen wir uns der Extraktion des Gobi und Yonbi, den letzten der zwei Bijuu!"
"Pah!", schnaubte Madara voller Verachtung. "Wenn ich die Bijuu nicht haben kann, so soll sie keiner haben!" Mit diesen Worten schlug er noch einmal mit aller Kraft gegen die Barriere, die von den zahllosen Schlägen der letzten Zeit etliche Risse bekommen hatte. Sie zersprang splitternd.
Fast im selben Moment stand Madara hinter Naruto, welcher sich noch geradeso wegrollen konnte, bevor das Kunai des Feindes die Stelle erreichte, wo eben noch sein Nacken gewesen war. Nun bildete der Maskierte Fingerzeichen und rief: "Diese Stadt interessiert mich ab sofort nicht mehr! Ich werde sie dem Erdboden gleichmachen und das Team Kitsune, das es gewagt hat, sich mit mir anzulegen, auslöschen! KYAAAAH!"
Mit einem lauten Krachen explodierte die Statue, wodurch ein heftiges Erdbeben verursacht wurde.
Als sich der Rauch lichtete, standen dort, vollständig meterialisiert, der Vier- und der Fünfschwänzige. Voller Entsetzen starrte Naruto die beiden monströsen Erscheinungen an.
"Scheinbar hast du mich leicht unterschätzt, Kleiner!", höhnte Madara. "Doch nun, da ich die volle Kontrolle über diese Bijuu habe, habt ihr keine Überlebenschancen mehr!"
"VORSICHT, BOSS!", brüllte Bee entsetzt, als Gobi seine Pfote hob und nach Naruto schlug. Dieser konnte geradeso ausweichen. Währenddessen spuckte Yonbi eine gigantische Stichflamme in Richtung Bee und und Nagato. Sie entgingen dem nur, weil Bees Reflexe sehr schnell waren und er den Dürren packte und mit sich zog. Die Flamme steckte unzählige Häuser in der Nähe an.
"Ihr seid alle erledigt!", grollte Madara schadenfroh. "Vier plus fünf ergibt neun. Damit wäre die Macht, mit der Kyuubi vor sechzehn Jahren Konoha attackiert hat, erreicht!"
"Mist, dann bleibt mir nur noch eines!", murmelte Naruto.
Überall lagen zerfetzte Leichen auf dem Schlachtfeld.
Panisch zitternd wich Oboro zurück, weg von dem bedrohlichen Schatten. Dabei stolperte er über einen zerfetzten Körper mit blondem Kopf. Die Überreste des wiederbelebten Yondaime Hokage.
"N-nein!", stammelte er. "Bitte t-tu mir nichts."
"Ich sehe keine Gründe, dich zu verschonen.", antwortete die schleppende, kalte Stimme des Sannin Orochimaru. "Schließlich wolltest du auch mein Ende!"
Unzählige Schlangen schossen auf Oboro zu und zerfetzten ihn bei lebendigem Leibe.
Etwas abseits stand Sakon und sah voller Ehrfurcht auf das gigantische, achtköpfige Schlangenmonster. Es machte ihm selbst Angst, obwohl er ein Verbündeter war.
Die Gestalt, die inmitten all dieser Köpfe stand, wandte sich nun Sakon zu. "Nun müssen wir nur noch Sasuke Uchiha finden.", lächelte Orochimaru. "Es juckt mich, endlich seinen Körper zu übernehmen!"
"J-ja, Herr.", stammelte Sakon.
"Wir werden uns sofort auf den Weg machen! Sasuke-kun und Mikoto-chan dürften noch nicht allzu weit gekommen sein. Kukuku..."
"Orochimaru-sama!", kreischte der Zweiköpfige geschockt. "Seht doch!" Die gewaltige Silouhette eines Bijuu erhob sich jenseits der Häuser.
"So, dann hat Naruto es also nicht geschafft, alle Bijuu zu bekommen.", grinste der Sannin belustigt. "Wie auch immer, es ändert nichts an meinen Plänen. Durch das Juin finde ich Sasuke überall! Er kann mir nicht entkommen."
Plötzlich erschienen vor den beiden zwei leuchtende Gestalten. Als sie sich materialisierten, erkannten Sakon und Orochimaru, dass es Shippo und ein völlig veränderter Rena waren. Shippo hatte jedoch ein gigantisches Schwert geschultert.
"Ah, wie nett.", grinste der Sannin. "Die Füchslein von Naruto sind auch da. Wie auch immer, das möge mich nicht aufhalten."
"Dieses Ungeheuer hat ja die Kraft des Teufels.", ächzte Shippo mit angehaltenem Atem.
"Ich werde es aufhalten.", rief der Priester entschlossen.
"Ist das etwa ein Splitter von jenem Juwel?", rief der Sannin mit aufgerissenen Augen und alle Schlangenaugen wurden gierig. "Ebenso wie das unvorstellbar mächtige Schwert Tessaiga. Wenn ich diese Dinge bekomme..." Alle Köpfe schossen auf die Dämonen zu.
"Heiliger Bannspruch!", polterte Rena und plötzlich schossen gleißend helle Lichtstrahlen aus dem Priesterstab, wodurch alle Schlangen zu Staub zerfielen.
"ARRRRRGH!", brüllte Orochimaru und krümmte sich, während er wieder zu Kabuto wurde.
Die Gestalt des Priesterfuchses löste sich indes auf. "Du musst nun alleine klar kommen, Shippo. Rette Kyuubi-sama vor seinen Brüdern. Du schaffst es."
"Das werde ich, mein Freund!", rief Shippo voller Rührung und rannte los, in Richtung der Monster.
Untderdessen sahen Naruto, Killerbee und Nagato immer noch zwei übermächtigen Bijuu gegenüber.
Sie hatten es zwar geschafft, ein wenig Abstand zwischen sich und die Monster zu bringen, doch diese setzten rasendschnell nach, alles einreißend, was ihnen in den Weg kam.
Es sah verdammt schlecht aus. Sie alle drei waren total am Ende. Jetzt Bijuu-Chakra zu verwenden, würde die Gefahr des Ausbruchs verursachen und sie hätten nicht zwei, sondern vier große Probleme, vom Rikudou, der dann erscheinen würde mal abgesehen. Doch die Bijuu ließen ihm einfach keine Zeit, sein Jutsu vorzubereiten.
"Lauft ruhig weg!", grollte Madara irre lachend. "Gegen diese Macht seid ihr chancenlos! Der Einzige, der die Bijuu bekommen wird, bin ich!
"Nicht, wenn ich noch ein Wörtchen mitzureden habe.", sagte eine helle, aber ernste Stimme, dann wurden die Bijuu von einer mächtigen Schockwelle erfasst und umgerissen, waren aber sofort wieder auf den Beinen.
"Shippo, bist du das?", rief Naruto voller Freude. "Könntest du sie ein bisschen ablenken."
"Verdammt.", murmelte Madara verstimmt. "Ein Schwert aus dem Fangzahn des Fünfschwänzigen. Damit hätte ich nicht gerechnet."
"Ihr müsst nur alle zusammen den Fünfschwänzigen ablenken, während ich mich um den Vierschwänzigen kümmere!", rief Naruto.
"Das ist doch jetzt wirklich Größenwahn!", polterte Nagato entsetzt. "Das kann nicht dein Ernst sein, Naruto!"
"Vertrau mir.", lächelte der Blonde. "Ich werde das vollenden, was nicht einmal Vater und Großvater Satoru gelungen ist! Ich werde 'das Jutsu' anwenden!"
Der Ältere starrte ihn an. "Na gut. Aber wenn du scheiterst, ist alles verloren!" Dann begab er sich in Kampfposition, Gott-Pain erhob sich und schleuderte den gewaltigen Bijuu-Wolf mit einem Shinra Tensei davon.
"Das werdet ihr nicht schaffen.", lächelte Madara. "Keiner kann das!"
"Halt' s Maul!", knurrte Nagato, formte nun seinerseits Siegeltechniken und kurz darauf zappelte Madara wieder in einem Gefängnis.
"Lass mich raus, du Bastard!", brüllte der Maskierte, doch dann begann er irre zu lachen. "Ihr Narren leidet doch an totaler Selbstüberschätzung! Glaubt ihr wirklich, ihr könntet mit zwei Bijuu fertig werden, nur weil ihr mich ausgeschaltet habt? Ihr werdet alle als Imbiss enden! Und dann bin wieder ich derjenige, der triumphiert!"
"Was du nicht sagst!", grinste Naruto. "Dann zeige ich dir jetzt was, das dir die riesige, vorlaute und verdeckte Fresse stopft!" Nun bildete er Fingerzeichen, kurz darauf schossen gewaltige Ketten aus seinem Rücken und wickelten sich um den Vierschwänzigen. Kurz darauf isolierte der Uzumaki sich und das Bijuu mit einer Barriere vom Rest der Welt.
"Willste das wirklich, Boss?", murmelte Killerbee voller Schock. "Aber... dann stirbst du!"
"Lass mich nur machen!", grinste Naruto und zeigte ihm den Daumen nach oben. "Ich bin doch der Stärkste Mann der Welt!"
"GROAAAR!", grollte der Fünfschwänzige und stürzte sich auf Bee, Pain und Shippo, die in verschiedene Richtungen auswichen.
"Mistvieh!", keuchte Shippo. Der Kampf gegen Kisame hatte ihn Kraft gekostet. "Dass dieser verfluchte Dämon nach all den Jahrhunderten immer noch so mächtig ist..."
"Du kennst das Bijuu?", fragte Bee verwirrt.
"Ja, wir kennen uns!", grollte Gobi und bäumte sich zu seiner ganzen beeindruckenden Größe auf. "Du bist einer von den nervigen Freunden meines Bruders! Aber nun zerschmettere ich dich wie ihn!"
"Es ist also wirklich wahr.", murmelte Nagato fassungslos. "Bijuu und Jinchuuriki... ihre Seelen haben sich nach des Jinchuurikis Tod vereint. Ich hätte nie geglaubt, dass dies wirklich funktioniert..."
"VORSICHT!", brüllte Bee, als ein gewaltiger Chakrastrahl auf die drei zuflog. Sie entgingen ihm, doch die Explosion schleuderte sie fort.
Nun wurde der Bijuu allerdings erneut von einem Shinra Tensei erfasst und weggeschleudert. Krachend prallte er in ein Haus, brach aber wieder daraus hervor, noch wütender, als zuvor. "DIESES ELENDE SCHWERT GEHÖRT MIR, ALSO GEBE ES ZURÜCK!"
"Verdammt, ich hoffe, dass Boss sich mit seinem Plan beeilt.", ächzte Bee. "Dieser Bijuu verarbeitet sonst alles zu Kleinholz. Nicht, dass es mich kümmern würde, aber wir gehören leider auch dazu und das ist das Schlimme daran, yeah!"
"Hols dir doch, Sesshomaru.", höhnte Shippo. "Wenn du kannst."
Unterdessen stand Naruto allein Auge in Auge mit einem gewaltigen Bijuu.
"Glaubst du wirklich, du könntest meine Macht beherrschen, du kleiner Menschling?", grollte Yonbi. "Ich zerschmettere dich mitsamt dem Kyuubi!"
"Narr...", lächelte der Uzumaki. Dann begann er Fingerzeichen zu bilden und presste schließlich die Hände zusammen. Fast im selben Moment erschien eine riesige, astrale Gestalt hinter ihm.
"Wer wagt es, den Gott der Toten zu stören?", murmelte das Wesen.
"WAAAS?" Der Kyuubi brüllte, tobte ihn Narutos Innerem. "BIST DU DES WAHNSINNS? WILLST DU UNS TÖTEN? LASS DAAAAAAAS!"
"Halt den Mund, du Nervensäge.", sagte Naruto und ein irres Lächeln trat in sein Gesicht. "Du kannst doch eh nichts an meiner Entscheidung ändern. Ich werde dafür sorgen, dass die fünf Nationen vernichtet werden! Und zwar mit allen Mitteln!"
"Was soll ich versiegeln?", murmelte der Todesgott.
"Dieses Bijuu.", antwortete der Blonde ungerührt. "Versiegel es in diesem Topf." Er deutete auf das Gefäß, das auch in der Barriere war.
"Wer opfert seine Seele?", sagte der Shinigami nun.
"Ich...", sagte Naruto die Augen schließend.
"NEEEEEEEIIIIIN!", brüllte Kyuubi verzweifelt.
Unterdessen sandte der Shinigami einen Strahl in Richtung Yonbi. Das gewaltige Bijuu kämpfte mit aller Macht, doch es konnte sich nicht länger erwehren. Während es heftige Flüche ausstieß, wurde seine Gestalt in den Topf gesogen. Als es fertig war, erschien eine vier auf dem Bottich, er verschloss sich und verschwand.
"Und nun zahlst du den versprochenen Tribut.", flüsterte Shinigami und ein hungriger Ausdruck trat in sein Gesicht. "Füttere mich mit deiner Seele, Naruto Uzumaki!"
Plötzlich grinste Naruto. "Du bist so naiv, mein Freund. Hast du wirklich auch nur eine Sekunde geglaubt, ich würde für so etwas mein Leben opfern?"
"Du bist der Naive.", erwiederte der Totengott. "Du kannst dich mir nicht mehr entziehen. Ob du willst, oder nicht, ist völlig bedeutungslos, denn dein Leben gehört nun mir."
"Nicht so ganz.", murmelte Naruto. Er griff nun in seine Tasche und zog ein seltsames Papiersiegel heraus. Es reagierte auf sein Chakra und erglühte sofort in scharlachrot.
"Was ist das?", fragte Shinigami vollkommen ruhig.
"Denk doch mal scharf nach.", lachte der Uzumaki kalt. "Ich kann nicht nur Bijuu versiegeln, weißt du?"
Plötzlich schoss ein heller Lichtstrahl aus dem Siegel und fesselte den Todesgott. "Was zum...?", fragte der Geist und Entsetzen trat auf sein Gesicht. Er versuchte, sich zu befreien, doch es gelang nicht. "WAS BIST DU?"
"Ich bin Naruto Uzumaki.", lächelte der Blonde. "Und ich bin derjenige, der sogar die letzte Kunst meines Klans gemeistert hat. Das Siegel des Betruges! Die ultimative Shinigami-Falle!"
"Verdammt!", grollte Shinigami. "Du... Ratte!"
"Ziemlich bitter, nicht wahr?", höhnte Naruto. "Nachdem sogar zwei Hokage so dumm waren, sich dir zu opfern, tut es natürlich doppelt weh, wenn ein kleiner Teenager dich hereinlegt. Kuhahahaha!"
"Damit...", murmelte der Todesgott. "...gibt es nun also insgesamt drei Klans in der Weltgeschichte, die in der Lage sind, Shinigami zu kontrollieren und sich ihrer Kraft zu bemächtigen."
"Ich kenne die Geschichten aus Großvaters Rolle.", lächelte Naruto. "Ich weiß von den anderen beiden Klans und dass sie untergegangen sind."
"Du kennst sie also...", höhnte Shinigami. "...den Kurosaki-Klan und den Yagami-Klan." Er begann nun auch, zu lachen. "Dann weißt du sicher auch, warum sich die anderen Länder so sehr vor der Fähigkeit, Shinigamis zu beherrschen, fürchteten und deshalb der Uzumaki-Klan verschwinden musste!"
"Es wird Zeit, das Werk jenes edlen Herren zu vollenden!", grinste Naruto. Seine Gedanken schweiften zurück zu dem Tag, an dem er jene bahnbrechenden Informationen erfahren hatte.
Die Ereignisse, von denen er gelesen hatte, waren inzwischen nunmehr über vierhundert Jahren her. Damals teilte sich die Welt in nur zwei Länder. Das West-Reich und das Ost-Reich. Während Letzteres von den Nachkommen des ersten Sohnes Rikudous bevölkert wurde, gehörte der Westen denen des Zweiten Sohnes.
Diese beiden Ur-Reiche hatten der Legende nach jeder eine größere militärische Streitmacht, als alles heute Bekannte. Sie waren sich feindlich gesinnt, doch ein brüchiger Frieden wurde aufrecht erhalten, weil die Leute Angst hatten, der Krieg könnte die Menschheit auslöschen.
Zu diesen Zeiten war ein Mann in den sehr mächtigen Yagami-Klan geboren worden. Sein Name war Raito Kira Yagami und er war ein wahres Genie in den Jutsus seines Klans. Alle nannten ihn nur 'das Licht'. Er war so mächtig, dass er versuchte, mit seinem Klan die Weltherrschaft zu übernehmen. Millionen Menschen wurden nach und nach ausgelöscht und fast wäre er am Ziel angekommen, wenn nicht sein größter Gegner ihn getötet hätte.
Doch die beiden Großreiche waren nicht zu retten. Ihre Macht brach und sie zerfielen in unzählige Einzelstaaten, wie sie heute bekannt waren.
"Er hat versagt, doch ich werde des nicht tun!", lachte Naruto und löste seine Barriere auf. Drüben tobte die Schlacht gegen das Fünfschwänzige immer noch.
"Warum meinst du, Erfolg zu haben, wo Kira gescheitert ist?", höhnte der Shinigami.
"Das werde ich dir sagen.", lächelte der Uzumaki. "Denn wie der Vierte bin ich ein direkter Nachfahre des Kurosaki-Anführers Ichigo!"
"Was?", stammelte Shinigami geschockt. "Ich wusste, dass die Fähigkeiten des Vierten mit dem Shiki Fuujin bereits überdurchschnittlich waren. Doch gegen die kombinerte Kraft von Uzumaki- und Kurosaki-Blut ist selbst das nichts."
"Genug geredet.", grinste Naruto. "Lass uns diese Sache endlich beenden... mein ergebener Diener!"
"Hüte deine Zunge, du Wurm.", knurrte der Todesgott.
Wassertropfen fielen in regelmäßigen Abständen von dem Eisblock, zu dem das 'Herz' von Sasori geworden war. Unaufhörlich schmolz das Eis Hakus.
Der Puppe zuckte. Dann zückte sie den Flammenwerfer und taute das Herz mit wohldosierten Flammen auf.
"Mist.", ächzte Sasori. "Dieser elende Bengel hat mich tatsächlich hereingelegt und überrascht. Doch eine Schwäche hat sein Schicksal besiegelt: Seine Eistechnik hielt nicht allzu lange.
Auf den gedanklichen Befehl des Puppenspielers erhoben sich ein Dutzend seiner Puppen. "Es wird ganz schnell gehen.", lächelte Sasori, den Kopf zu Haku wendend. Er schnippte mit dem Finger, jede Puppe öffnete ihren Mund und spuckte eine Reihe von vergifteten Messern. Von allen Richtungen schossen diese nun auf den Bewusstlosen zu.
Plötzlich schoss aus dem Nichts eine Schlange. Sie schnappte sich Haku und zog ihn blitzschnell weg. In der nächsten Millisekunde war die Stelle, an der der Junge gelegen hatte, komplett und ohne eine einzige Lücke mit im Boden steckenden Messern ausgefüllt.
Kurz darauf verwandelte sich die Schlange in den sehr erschöpft wirkenden Kabuto.
"Was geht hier vor?", fragte Sasori verwirrt. "Würde ich nicht wissen, dass er tot ist, würde ich meinen, ich stünde Orochimaru gegenüber."
"In der Tat.", lächelte Kabuto. "Für einige wunderbare Momente war ich tatsächlich eins mit Orochimaru-sama, doch dieser dreckige Fuchstyp hat alles zunichte gemacht."
"Was willst du, Bengel?", knurrte Sasori und begab sich in Kampfstellung.
"Ich kann nicht zulassen, dass du Leute mit Kekkeigenkais tötest.", antwortete Kabuto. "Schließlich wollen mein Meister und ich sie alle assimilieren!"
"Dein Meister, huh?", höhnte der Akatsuki. "Du solltest eigentlich ein Spion sein, der mir hilft, ihn ein für alle Mal zu vernichten. Aber das hat wohl nicht funktioniert... Wie auch immer, du wirst eine wunderschöne Puppe abgeben." Er schnippte mit dem Finger und eine weitere Puppe erschien.
Entsetzt riss Kabuto die Augen auf, als die neue Puppe mit eisernem Sand angriff. "Sandaime Kazekage?"
"Rashoumon!", brüllte Sakon und sprang aus seiner Deckung. Ein gewaltiger Schutzwall erschien, welcher den Sand abfing.
"In der Tat, dies ist mein bestes Stück.", grinste Sasori. "Aber ihr werdet eine noch bessere Puppe abgeben."
"Halts Maul, Puppenmann!", schnaubte Kabuto verächtlich. "Ich weiß alles über dich, deshalb kann ich dich besiegen. Man muss nur dein Herz zerstören!"
"Das schaff erstmal!", fauchte Sasori und seine Puppenarme flog hinter den Wall und griff erneut den Yakushi an.
Mit einem Ruck hob Bee die gewaltige Pranke hoch, die ihn zu Boden drückte und rannte davon, doch gerade, als er ein paar Meter weiter gekommen war, schnelle sie nach und begrub ihn wieder.
"So sinnlos.", grollte der gewaltige Dämon. "Du bist mir nicht gewachsen, Hachibi. Und was die Typen da betrifft: Kyuubi hat wirklich ein paar Nieten angeschleppt.
Shippo sprang vor und ließ sein Schwert in Richtung der Pfote sausen, die Bee fixierte, doch plötzlich zog der Fünfschwänzige sie weg und schlug den kleinen Dämon davon. "Noch nicht einmal die Kraft für eine Windnarbe hast du mehr? Du bist wahrlich dieses Schwertes unwürdig."
Nagato lag am Boden. Er hatte kein Chakra mehr übrig, das er verwenden konnte. Täte er es, wäre das sein Tod.
"Dieses Gefecht ist schon lange genug gelaufen!", grollte Gobi und sammelte Chakra in seinem Maul. "Ich töte euch alle auf einmal und dann werde ich wieder auf Streifzüge gehen, bei denen mich niemand aufhalten kann!"
"Hey, du jämmerliches Bijuu!", tönte eine Stimme vom Dach eines Hauses. "Du tönst ganz schön rum für eines meiner Schoßhündchen!"
Als Sesshomaru aufsah, erblickte er Naruto. "Dafür vernichte ich dich, Wirt des Kyuubi!" Er schleuderte seine ganze konzentrierte Energie in Richtung des Blonden. Dieser wich mit einem eleganten Sprung aus und der Strahl vernichtete in einer gewaltigen Explosion das Haus.
Nach dem Naruto den Boden erreicht hatte, richtete er sich keuchend vor Erschöpfung auf.
"Du bist doch am Ende!", grollte der gewaltige Bijuu. "Nichtmal deinen Kettenzauber kannst du noch nutzen."
"Ach?", grinste Uzumaki. "Und wo ist dann Yonbi?"
Der Fünfschwänzige starrte ihn verwirrt an.
"Ich hab was für dich, Flohschleuder!", rief Naruto. Plötzlich erschien neben Naruto ein für alle sichtbarer Geist. Es war Shinigami. Er war in Ketten gelegt, an seinem ganzen Körper waren Siegel verteilt und er sah nicht gerade glücklich aus. "Dieser Todesgott wird die Aufgabe übernehmen, dich zu bannen und einem Wirt zu überschreiben, Bijuu!"
"Du bist wirklich eine außergewöhnliche Lebensform, Naruto Uzumaki.", murmelte der gewaltige Wolf. "Doch genug! Ich werde das nicht so einfach zulassen! GROOAAAAAAH!" Das monströse Tier sammelte seine Energie für eine weitere Chakrakugel, viel größer als die Vorige. Groß genug, um alles im Umkreis von einem Kilometer zu zerstören. Sesshomaru konzentrierte wirklich seine gesamte Energie.
"Los, Shinigami, halt ihn auf!", grollte Naruto, doch dieser starrte ihn nur hasserfüllt an. "DAS WAR EIN BEFEHL!", brüllte der Blonde. Dem konnte der Todesgott nichts entgegensetzen. Er feuerte einen Strahl auf Gobi ab, dieser wurde getroffen und krümmte sich.
Währenddessen beschwor Naruto den letzten Behälter. "Banne ihn hier herein!", schnaubte er. "Beeil dich Sklave!"
"Nein, ich will nicht!", donnerte das Bijuu. "Ich will frei sein! Ich will..." Doch dann zerfiel er zu Chakra, welches wiederum mit enormer Geschwindigkeit in das Gefäß flog. Auf diesem erschien eine Fünf und es verpuffte.
Doch auch Shinigami begann, sich aufzulösen. "Huh?" Naruto starrte ihn verwirrt an.
"Was starrst du so, Dummkopf?", knurrte dieser verächtlich. "Ein Shinigami, der mehr als zwei Bijuu an einem Tag versiegelt, hört auf ewig auf zu existieren! Hast du das nicht gewusst, Kleiner?"
Geschockt starrte Naruto ihn an. Nein, das hatte er nicht gewusst. Andererseits... war er vermutlich der Erste überhaupt, der etwas Derartiges vollbracht hatte. Weder der Vierte, noch der Dritte oder sonst wer hatten es geschafft. Er war froh.
Shinigami bemerkte offenbar das selbstgefällige Grinsen in Narutos Gesicht, denn er knurrte: "Bilde dir nicht zuviel drauf ein, Kleiner! Kyuubi ist so mächtig, dass man ihn als zwei Bijuu betrachten kann. Seine Versiegelung überlebte ich nur dank der Lebensenergie des Vierten. Du hast sein Werk noch nicht übertroffen!"
"Ach halt doch dein Maul, du wertloser Shinigami!", fauchte Naruto. "Ich werde im Gegensatz zu dir ewig leben! Nichts kann mich aufhalten! Muhahahaha!"
"Das glaube ich nicht.", grinste der Todesgott sein hämisches Grinsen, dann war er verschwunden.
Beschissener Ignorant! Aber er würde es ihm und der Welt zeigen und das mächtigste Wesen der Welt werden. Doch plötzlich verließ ihn die Kraft und er fiel.
"Boss!", rief Bee geschockt.
"Er ist erschöpft.", murmelte Nagato. "Egal. Ich weiß, wie wir hier alle rauskommen! Madara ist immer noch sehr mächtig und wird uns mit seinen hunderttausend Zetsus überrennen, wenn er sich befreit hat."
"Dann los.", murmelte Naruto. "Wir kehren zurück nach Uzushiogakure. Dort sind auch die Bijuu."
"Ich werde wohl nicht mehr gebraucht.", sagte Shippo und verschwand.
Mist, dachte Shippo. Er hatte eigentlich gehofft, Kyuubi würde ausbrechen und die Fesseln abwerfen, doch dieses Mistkind Naruto war ihm eine Nasenlänge voraus.
Immerhin hatte der kleine Fuchsdämon etwas sehr Interessantes herausgefunden: Man rief einen Shinigami, um die Bijuu zu versiegeln. Der konnte wahrscheinlich auch ein Siegel brechen. Musste er also einen Shinigami finden...
"Suchst du einen Shinigami, Kleiner?", sprach plötzlich eine raue Stimme hinter ihm, gefolgt von einem lauten Knirschen.
Als sich der Kleine umdrehte, erschrak er fast zu Tode. Da stand ein waschechter Shinigami! Und er aß einen Apfel!
"Vergiss Kirik, er war ein Idiot!", murmelte der Todesgott. "Er hat den Tod verdient. Und dass er von einem Menschen versklavt wurde..." Er fand dies offenbar witzig, denn er fing an, laut zu lachen.
"Was willst du, Shinigami?", fauchte Shippo gereizt. Er war im Moment nicht zu Scherzen aufgelegt.
"Warum so unfreundlich?", antwortete sein Gegenüber. "Immerhin willst bist du derjenige, der das Neunschwänzige aus dem Jungen bekommen will, mir ist das doch scheißegal."
"Du willst mir also helfen, ja?", murmelte Shippo.
"Ich wollte dir eigentlich einen Handel vorschlagen.", sagte der Shinigami grinsend. "Wenn du mir die Hälfte deiner Lebenszeit - das sind, wie ich sehe, dreitausend Jahre - überschreibst, sind wir im Geschäft, Kleiner."
"Was?", rief Shippo geschockt. "Na gut. Es schmerzt zwar, mein Leben zu verringern, doch es geht um Kyuubi-sama. Dann soll es aber möglichst schnell von statten gehen!"
"Immer langsam!", entrüstete sich der Shinigami. "Ich kann nicht einfach in die Menschenwelt. Ich muss darauf warten, dorthin beschworen zu werden. Wenn Naruto das Nächste Mal das Sihki Fuujin anwendet, können wir ihm eine Falle stellen und Kyuubi befreien."
"Guter Plan.", murmelte Shippo.
"Ja, das wird lustiger werden, als den Vierten Hokage mit Folter zu strafen, weil er verbotenerweise einen Shinigami gerufen hat, um irgendso 'nen Schlangentrottel zu versiegeln, obwohl er selbst schon tot war.", frohlockte die Gestalt. "Aber wir müssen noch einen Vertag unterschreiben, damit deine Lebenszeit überschrieben wird. Du kriegst es sogar zurück, wenn ich mich weigere, meiner Pflicht nachzukommen." Nun erschien eine Schriftrolle in seiner Hand und er reichte sie Shippo.
Der Kleine nahm und las sie durch. Schien sauber zu sein der Vertrag. Er nahm einen Bundstift und unterschrieb. "S-H-I-P-P-O! So!" Dann reichte er Vertrag und Stift dem Todesgott.
"Also gut.", antwortete dieser und setzte den Stift an. "R-Y-U-K!"
Währendessen ging der Kampf zwischen Sasori und Kabuto unaufhaltsam weiter.
"Gib doch einfach auf.", höhnte der Puppenspieler. "Dein Kampf ist doch sowieso sinnlos, denn du kannst nicht gegen mich gewinnen!"
"Du bildest dir ganz schön viel auf dich ein, nicht wahr?", schnaubte Kabuto mit einem extrem arroganten Grinsen. "Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ich eine äußerst mächtige Wesenheit bin! Nicht einmal der Hokage mit seinem besten Jutsu hielt mich auf."
"Na, ich weiß nicht...", murmelte Sakon. Für ihn hatte es eher so gewirkt, dass der Shingami sich gegen Yondaime gewandt hatte. Während die beiden gekämpft hatten, hatte Kabuto in seiner Panik seine Zurechnugsfähigkeit verloren und schließlich Orochimarus Kräfte entfesselt, die Hokage zerfetzt hatten, während der Shinigami verschwunden war. "Sir, ich... glaube nicht, dass Sie eine Chance..."
"Halt den Mund, Sakon!", knurrte Kabuto. "Selbst wenn ich es nicht schaffe, ihn zu erledigen, der mächtige Orochimaru-sama in mir schafft es!"
"Genug davon!", erboste sich Sasori. "Es spielt keine Rolle mehr, was ihr seid, denn ich vergrabe euch im eisernen Sand!" Mit einem Mal schwebte über ihnen eine gewaltige Wolke davon. "Und nun... sterbt!"
Doch plötzlich erschien ein gewaltiger Zetsu. Zehn Meter hoch, muskulös, in seinen Ranken mehrere Personen haltend. Es waren Naruto, Nagato, Gott-Pain, Bee und Tayuya. Hinata fehlte. Plötzlich schossen Ranken aus diesem und schnappten sich Kabuto, Sakon und die bewusstlosen Haku und Yugito.
"Nimmt den blonden Akatsuki auch mit!", sagte Naruto bestimmt. "Ich habe Pläne mit ihm!" In seinen Händen hielt er die beiden Arme von ihm. Nachdem Deidara ebenfalls aufgelesen worden war, rannte der Zetsu in irrer Geschwindigkeit weiter.
"Könnte mir mal jemand verraten, was hier los ist?", fragte Kabuto verwirrt.
"Ich bin jetzt auf eurer Seite.", erklärte Nagato. "Und dies ist ein Experiment Madaras von früher. Doch irgendwann ist er dazu übergegangen, normal große Klone zu erschaffen, weil die Riesigen zu viel Chakra kosten."
"Aha?", murmelte Kabuto perplex.
Der Riese sprang nun über die Stadtmauern, schnappte sich Gaara und rannte weiter.
"Ich bin so müde.", murmelte Naruto lächelnd. "Wir holen noch meine Rolle aus dem Versteck, dann gehen wir nach Uzushiogakure. Die Bijuu dürften schon dort sein. Dort werden wir es langsamer angehen. Ich... brauche viel Ruhe... nach diesem Kampf..."
Eine gewaltige Armee des Feuerreiches näherte sich ungefähr einen Tag später dem Dorf Amegekure.
"Heute wird endlich der glorreiche Tag sein, an dem Akatsuki fällt!", rief Ekatah voller Begeisterung. "Wir werden sie alle zerschmettern!"
"Ja, das werden wir!", sagte Ekusukuf nicht weniger motiviert.
"Seht mal, da vorne, Ekatah-sama!", brüllte ein Shinobi. "Ame-gakure brennt! Es ist schon angegriffen worden!"
"Was?", rief der Silberhaarige. "Das ist verdammt scheiße. So wird sich meine Rache nicht annähernd so gut anfühlen! Aber wir werden trotzdem einmarschieren und vernichten, was übrig ist!"
So marschierte die Armee einfach durch die Trümmer dieses seltsamen Erdschutzwalls, die hier lagen.
Plötzlich erschien Madara vor ihnen. "Ihr?", fragte er bebend vor Wut. "Was wollt ihr?"
"Was wohl?", grinste Ekatah. "Akatsuki vernichten natürlich!"
"Was wollt ihr? Uns vernichten?", tobte der Uchiha. "Unsere Stadt ist ein Trümmerhaufen. Wir sind alle am Ende. Wir haben alle Bijuu verloren. Aber das ist kein Grund, uns zu unterschätzen."
"Ähm... doch.", erwiederte der Anführer des Feuerreiches und schenkte der Person vor ihm ein selbstgefälliges Lächeln.
Doch plötzlich gefror das Lächeln auf seinem Gesicht, als überall aus der Erde wie Blumen Zetsus sprossen, weit mehr Kämpfer, als Ekatahs Armee hatte.
"Schlachtet sie alle ab!", grollte Madara und seine Stimme überschlug sich. "LASST KEINE ÜBERLEBENDEN!"
"Los, Leute!", brüllte Ekatah. "DIESES GRÜNZEUG PACKEN WIR MIT LIIINKS!"
Und so entbrannte die nächste epische Schlacht...
Müde öffnete Sasuke Uchiha die Augen. Wo war er?
"Ah, du bist wach.", sagte eine vertraute Stimme, die er seit Ewigkeiten nicht mehr gehört hatte.
"Ka-san?", murmelte er verwirrt. "Aber das bedeutet... ich bin tot."
"Nein, bist du noch nicht.", sagte seine Mutter glücklich.
"Aber wie kann das sein?", fragte der Junge verwirrt. Als er sich umsah, fiel ihm auf, dass sie in einer Hütte in einem Wald waren.
"Der Junge mit der Brille hat uns beschworen, um dich... aufzuhalten."
"Was?" Sasuke konnte es nicht glauben. Doch plötzlich fiel es ihm ein. Er hatte eine schreckliche Verwandlung vollzogen mit dem Ziel, durch Kombination seiner mächtigsten Techniken seine Kraft zu maximieren. Doch dies war gewaltig nach hinten losgegangen und nun hatte er all seine Freunde verloren. "Ich bin ein Monster.", murmelte er schließlich. "Und alles wegen dem Dorf Konoha, das unsere Familie zerstört hat! Ich muss sie vernichten und die Familienehre wieder herstellen!"
"Du bist kein Monster.", antwortete die Mikoto sanft. "Und du darfst dich nicht in Rachegedanken verirren. Damit zerstörst du dich nur selbst. Du musst anfangen, zu vergeben."
"Wie kannst du so etwas sagen?", fragte der Sohn verwirrt. "Du bist doch auch gestorben... durch deinen eigenen Sohn."
"Das ist richtig.", erwiederte die Frau. "Doch nicht die ganze Wahrheit. Ich weiß, dass Fugaku dem nicht zustimmen würde, doch der Uchiha-Klan hat viele Fehler gemacht, die das ganze Dorf bedroht haben. Unzählige wären gestorben, wenn wir einen Aufstand gemacht hätten. Wir hatten nicht nur gute Seiten."
"Aber unzählige SIND gestorben!", rief Sasuke aufgebracht. "Naruto Uzumaki und Orochimaru haben das Dorf in den Abgrund gestürzt. Es war sinnlos."
"Es leben immer noch viele Dorfbewohner.", sagte seine Mutter. "Und Itachi versucht mit aller Macht, sie zu beschützen. Findest du nicht, dass du eher Leben retten solltest, als sinnlos zu vernichten?"
"Sie sind böse!", fauchte Sasuke. "Naruto hat Recht! Sie verdienen alle den Tod!"
"Denkst du das wirklich, Sasuke?", fragte die mit schwerer Stimme, dann zerfiel ihr Körper zu Staub.
"Ka-san?", rief der Uchiha und Tränen bildeten sich in seinen Augen. "Geh nicht weg! Bleib bei mir!"
Plötzlich erschien vor seinem inneren Auge... Suigetsu? "Du Arschloch.", knurrte dieser. "Ich habe dir loyal gedient, doch du hast mich geopfert, um deinen eigenen Arsch zu retten. Ich wünsche dir, dass du in der Dunkelheit verrottest!" Dann verschwand die Illusion.
Betrübt sah der Schwarzhaarige zu Boden. Was hatte er getan?
"Sasuke." Nun war Karin erschienen. "Ich weiß, dass ich dir völlig egal bin, trotzdem möchte ich dir sagen, dass ich dich liebe."
"Hey, du Verlierer." Seine Augen weiteten sich. "Taro...", murmelte er langsam. Angeekelt wich Angesprochener vor ihm zurück. "Du verdienst einen sehr grausamen Tod, Uchiha, denn du und Uzumaki seid beide Abschaum, kapiert?" Dann verschwand auch dieses Trugbild.
Sasuke war allein. Er hatte alles verloren und nun spürte er nur noch Einsamkeit und Reue.
"VERDAMMT!", brüllte der Uchiha und schlug seine Hand gegen das Fenster, das klirrend brach. Scherben bohrten sich in seine Hand.
Plötzlich wachte der blonde Akatsuki auf. Wo war er? Und wie war er hier hin geraten?
Ganz ruhig. Einen Überblick über die Lage verschaffen! Deidara lag auf einer alten, vergammelten Matratze. Ein Licht brannte und über ihm spendete ein Ventilator angenehme Luft.
"Ah, aufgewacht?", lächelte ein Mann, der neben ihm stand. Er hatte kurze, blonde Haare und blaue Augen.
"Naruto?", fauchte der Akatsuki. "Warum entführst du mich, statt mich nach altmodischer Art umzubringen?"
"Jetzt mal nicht so undankbar, okay?", schnaubte der Uzumaki. "Ich mache dir ein einmaliges Angebot, da deine Fähigkeiten mir gefallen. Arbeite für uns und du wirst noch wesentlich erfolgreicher, als bei Akatsuki!"
"Pah!", schnaubte Deidara verachtungsvoll. "Schon Akatsuki bin ich unfreiwillig beigetreten, un. Ich möchte mich nicht binden und wenn du mich nicht auf der Stelle gehen lässt, töte ich dich!"
"Uh.", spottete Naruto. "Deidilein will mir drohen? Amüsant, sag ich da nur!"
"Ich schwörs dir, ich jage mich und damit die ganze Bude in die Luft!", fauchte der Akatsuki. "LEGS BLOSS NICHT DRAUF AN, UN!"
"Du Narr.", sagte der Uzumaki in völliger Gelassenheit. "Vorher trifft dich das Rasenshuriken und macht Hackfleisch aus dir."
"Welches Rasen...?" Doch bevor er den Satz zuende sprechen konnte, schweifte sein Blick zu dem sogenannten 'Ventilator', der über ihm weiter kreiste. Was zum...? Wie konnte er das nicht bemerkt haben? Hatten die ihn mit Drogen vollgepumpt oder wie?
"Sind wir uns also einig?", fragte Naruto mit einem strahlenden Lächeln.
"Ach menno.", meckerte Deidara. "Also schön, ich mach bei deiner kleinen Bande mit, okay? Also pump dich ab, Alter!"
"Ich habe mich - im Gegensatz zu dir - nicht mal aufgepumpt, dattebayo.", sagte Uzumaki vollauf zufrieden.
Treffen der fünf Kage der Großmächte.
"Die Lage ist ernst!", rief der Tsuchikage aufgebracht, dann hustete er. "Wir müssen uns zusammentun und Feind... Argh, mein verdammter Rücken!"
"Naruto und alle neun Bijuu.", murmelte Danzou Shimura nachdenklich. "So weit ist es also gekommen. Damit steht die Shinobi-Welt, wie wir sie kennen, seit langer Zeit einmal mehr am Rande des Untergangs. Wenn wir nicht schnell handeln, werden wir alle vernichtet."
"Das Problem ist in der Tat schwer.", murmelte Mei Terumi, die junge Mizukage nachdenklich. "Aber vielleicht sollten sich diejenigen, die total schwächeln..." Sie sah Danzou scharf an. "... oder diejenigen, die nichts besseres zu tun haben, als untereinander Krieg zu führen..." Nun fiel ihr Blick zum Tsuchikage. "... sich besser raushalten."
"Wie war das?", grollte der alte Iwa-Anführer. "Ich rupf dich gleich, du Huhn! Komm her, schone mich nicht, weil ich alt bin!"
"Bitte, Mylady und Mylords!", rief der Kazekage. "Beruhigt euch, zu streiten bringt nichts."
"Halt dich raus, Kleiner.", erwiederte Terumi kalt. "Du bist ja noch nicht einmal erwachsen und schon Kage? Das Niveau in Suna muss ganz schön gesunken sein!"
"Na warte du...", schrie die blonde Begleiterin des Kazekagen und griff an, doch der andere Begleiter hielt sie zurück. "Was soll das, Baki?", schnaubte sie. "Ich will der Schnepfe eine Lektion erteilen, die sich gewaschen hat!"
"Beruhige dich, Temari!", rief dieser streng. "Kankuro-sama beherrscht sich auch perfekt. In der Hinsicht ist er reifer als du. Deswegen wurde er auch an deiner Stelle zum Kazekage gewählt."
Plötzlich vernahmen sie ein Lachen einer Person, die am Tisch saß und bis jetzt geschwiegen hatte. "Was regt ihr euch eigentlich so auf. Ist doch keine große Sache, was abgeht!"
"Godaime Raikage.", murmelte Danzou. "Es gibt keinen Grund, leichtsinnig zu sein. Wir reden hier von den neun Bijuu. Das ist Ihnen doch bewusst, oder?"
"Natürlich, vollkommen.", erwiederte Raikage gelassen. "Doch es gibt gar kein Problem. Ich werde Naruto, seine seltsame Straßengang und sein lächerliches Land vernichten, ehe sie gucken können und ihnen die Bijuu abnehmen. Ist kein Problem für mich, schließlich ist Kumo, unser Dorf, was Besseres!"
"Wie war das?", schnaubte der Tsuchikage erbost. "Lass uns dies in einem Kampf entscheiden, Jungspund!"
"Nein, mit alten Krüppeln kämpfe ich nicht.", lächelte Raikage. "Da wir in dieser Sitzung wohl zu keinem Ergebnis kommen, ist es das Beste, wenn ich verschwinde. Könnt ja pokern ohne mich!" Mit diesen Worten stand er auf und ging.
"Warte!", rief seine Begleiterin.
"Was für eine Arroganz.", murmelte Danzou. "Solche Leute sterben als Erstes."
"Wie er Kage werden konnte, ist mir schleierhaft.", murmelte die Mizukage. "Scheinbar hat sich auch in Kumogakure Einiges zum Schlechten verändert."
Godaime Raikage ging in sein Zimmer, um seine Sachen zu holen. Er hatte hier nichts mehr verloren.
"Warte!", rief seine Begleiterin, eine Frau mit roten Haaren, die in einem kurzen Zopf gebunden waren.
"Jetzt mach du nicht auch solchen Stress.", erwiederte der Kage lässig und nahm den Hut ab. Er war ein Mann mittleren Jahren und schwarzen Haaren.
"Du Idiot!", fauchte sie und verpasste ihm eine schallende Ohrfeige. "Wir kannst du nur erneut alles aufs Spiel setzen? Du hättest schon einmal alles verlieren können!"
"Mann, das tat weh!", schnaubte der Raikage ärgerlich. "Mann, und das nur wegen Naruto und Gesocks wie Yugito und diesem Killerbee. Ist doch lächerlich!"
"Vielleicht solltest du anfangen, deinen Job als Raikage etwas ernster zu nehmen.", sagte die Frau vorwurfsvoll. "Ich liebe dich zwar, aber ich sollte dich auch hassen, wie die Leute es tun würden, wenn sie wüssten, was du getan hast."
"Wieso?", fragte dieser. "War doch nichts dabei. Ich habe doch nur meinen Vorgänger, den Yondaime Raikage umgebracht, um seinen Posten zu ergattern. Ist doch echt nicht der Rede..."
"SPINNST DU?", brüllte sie. "DAS HIER SO LAUT RUMZUBRÜLLEN?"
"...wert!", beendete er seinen Satz, sie einfach übergehend. "Mann, ich glaube, ich sollte die Operation 'Strudelreich vernichten' möglichst schnell über die Bühne bringen, damit wieder Ruhe ist! Ob mit oder ohne dir ist egal!"
"Aber...", murmelte sie traurig.
"Kein Aber!", grollte der Kage. "Nichts kann mich aufhalten! Nicht mal Yondaime Raikage und seine Begleiter hatten eine Chance gegen mich. Immerhin befehlige ich die mächtigste Armee der Welt. Und nicht mal kosten tut sie mich etwas!" Seine Augen weiteten sich immer mehr in fanatischem Wahnsinn. "Ich werde derjenige sein, der die Weltherrschaft erringen wird, nicht dieser dämliche Naruto-Junge! Nur die Prunkstücke, die legendären Bijuu fehlen mir noch! Aber wenn ich die besitze, bin ich unbesiegbar! Ich werde sie mir alle schnappen! Yeah!" Er begann, vollkommen ausgeflippt zu lachen. "DAS WIRD EIN WAHRES FREUDENFEST!"
Zur selben Zeit in den Bergen im Süden des Feuerreiches, wo die Überlebenden von Konoha lebten und sich ein Lager aufgebaut hatten, spazierte ein junger Mann mit einem großen Hund die Strecke entlang. Er spähte noch eventuellen Feinden. Dies war nötig, denn das geschundene Volk von Konoha würde alles tun, um zu überleben.
Plötzlich trat ein anderer Mann auf ihn zu. Er trug eine Kapuze, die sein Gesicht verhüllte, und machte einen unheimlichen Eindruck.
"Wer bist du?", fragte der Hundebesitzer misstrauisch. "Freund oder Feind? Überlege dir deine Antwort gut. Wenn du lügst, töte ich dich!"
"Keine Angst, Kiba.", sagte die seltsame Gestalt. "Ich bin nicht gekommen, um den Leuten dieses Dorfes zu schaden. Ich möchte mich Konoha-Gakure anschließen. Wenn es denn möglich ist..."
"Dazu muss ich erst mal wissen, wer du bist.", erwiederte Kiba. "Und ich kann das auch nicht entscheiden. Aber zeig mir dein Gesicht, Fremder."
Dieser riss sich die Kapuze vom Kopf.
Kiba starrte wie versteinert. "Sasuke Uchiha?" Sofort ballten sich seine Hände zu Fäusten. "Du dreckiger Bastard erdreistest dich allen Ernstes, hierher zurückzukehren, nach Allem, was du getan hast?"
"Meine Taten waren schlecht und können nicht mehr ungeschehen gemacht werden.", erwiederte der Uchiha betrübt. "Doch ich bin bereit, für meine Verbrechen zu büßen."
"Oh, das wirst du. Hier und jetzt!", erwiederte der Inuzuka, rannte blitzschnell auf den Anderen zu und rammte ihm die Faust voll ins Gesicht. Mit blutiger Nase wurde Sasuke zurückgeschleudert und landete unsanft im Dreck.
"Tu dir keinen Zwang an und lasse deine Wut an mir aus.", murmelte Sasuke tonlos.
"DAS WERDE ICH, SAMARITER!", brüllte Kiba, sprang zu dem am Boden liegenden Uchiha und ließ seine Fäuste mit voller Brutalität auf ihn niedersausen. Sasuke ertrug die Angriffe ohne Gegenwehr. Auch dann noch, als seine Knochen bedrohlich knackten und er überall blaue Flecken hatte.
Doch plötzlich verharrte Kiba, und das obwohl er gerade besonders weit ausgeholt hatte. "Was soll das, Shikamaru?", knurrte er mit verkrampften Muskeln.
"Hör auf.", sagte der Nara nur und hielt den Anderen mit seinem Schatten in Schach. "Wir werden ihn anhören und dann entscheiden, was zu tun ist. Komm, gehen wir zum stellvertretenden Vorstand. Mit einer kraftvollen Bewegung zog er Sasuke auf die Beine und bedeutete ihm, mitzukommen.
Nach einer kurzen Weile kamen die Drei bei einem besonders großen Zelt an. Drinnen saß, von Homura und Koharu flankiert, der stellvertretende Hokage. Es war...
"Itachi?", fragte Sasuke verwirrt.
"Sasuke?" Der Ältere Bruder war nicht weniger verwirrt.
"Er will wieder bei uns aufgenommen werden.", schnaubte Kiba, dann spuckte er auf Sasuke. "Lachhaft! Meiner Meinung nach sollte man ihm bei lebendigem Leib die Eingeweide entfernen und seine Leiche an einem Pfahl aufhängen!"
"Danke für diesen 'konstruktiven Beitrag', Inuzuka.", erwiederte Itachi ohne Regung. "Doch nun möchte ich Sie bitten, zu gehen und diese Diskussion etwas geeigneteren Kandidaten überlassen."
"Alle sind sie arrogantes Pack, dieser Uchiha-Abschaum.", murmelte Kiba hasserfüllt, legte seinem Hund die Hand auf den Rücken und ging mit diesem von dannen.
"So, wie verfahren wir mit Sasuke?", fragte Shikamaru nun. "Er hat Konoha verlassen und Orochimaru geholfen, Konoha zu zerstören. Die Schwere dieses Verbrechens ist nicht zu ignorieren."
"Ist es nicht auch so, dass er Orochimaru tötete und damit das Feuerreich unter dessen Führung entscheidend geschwächt hat?", warf Itachi ein. "Ohne dies wären wir vielleicht längst überrannt worden. Nur weil Kakashi Hatake uns völlig ignoriert, sind wir noch nicht von dessen Armee angegriffen worden."
"Er tat dies aus Gründen egoistischer und machthungriger Natur.", sagte Shikamaru kalt. "Zudem hat er mindestens genauso viele Leute von uns umgebracht, wie er durch diese Aktion 'gerettet' hat. Deshalb ist dies kein Grund, ihn als Held zu feiern."
"Bitte, gebt mir die Chance, meine Fehler wieder gut zu machen.", flehte Sasuke. "Itachi, du bist mein Bruder."
"Es erscheint mir ohnehin etwas merkwürdig, dass du ausgerechnet jetzt zurückkommst, Sasuke.", murmelte der Nara nachdenklich. "Könnte es nicht sein, dass du ein Spion von Akatsuki bist? Für die hast du doch zuletzt gearbeitet..."
"Akatsuki ist am Ende.", erwiederte Sasuke. "Naruto Uzumaki und seine Gruppe haben sie vollständig überrannt. Sie sind im Besitz aller neun Bijuu."
"So ist es.", erwiederte Itachi. "Darum benötigen wir auch jede Hilfe, die wir kriegen können. Sasuke ist stark, er könnte vielleicht unser Volk retten."
"Kann man ihm wirklich trauen?", fragte Shikamaru skeptisch. "Er hat Konoha schon einmal verraten. Was beweist uns, dass er es nicht wieder tut?"
"Sasuke Uchiha, du wirst unter Bewährung in Konoha aufgenommen und genießt alle Rechte. Deine Bewährungszeit beträgt zehn Jahre. Solltest du dir in dieser Zeit etwas zu Schulden kommen lassen, wirst du für den Rest deines Lebens in den Kerker gesperrt.", verkündete Itachi.
"Was?", rief Shikamaru geschockt. "Nach allem, was er getan hat, wird ihm noch nicht einmal eine gesichterte Gefängnisstrafe und die Drohung der Todesstrafe auferlegt?"
"Die Verhandlungen sind beendet.", sagte Itachi mit Nachdruck. "Shikamaru, bring Sasuke in sein Zelt. Es wird für ihn hergerichtet. Und sorge dafür, dass ich keinen Besuch mehr bekomme. Ich fühle mich nicht besonders gut."
Draußen vor dem Zelt zische Shikamaru Sasuke zu. "Glaub bloß nicht, dass du bei jedem so gut weg gekommen wärst, wie bei deinem Bruder. Hier gibt es jede Menge Leute, die dich tot sehen wollen, Uchiha. Ich bezweifle, dass du irgendwann je wieder akzeptiert wirst."
"Ich weiß.", sagte Sasuke betrübt. "Doch ich will versuchen, Itachi zu helfen, so gut ich kann. Nicht für dieses Volk tue ich es. Sondern für ihn."
"So kanns gehen.", sagte Shikamaru abfällig. "Früher wolltest du ihn unbedingt töten. Doch mittlerweile ist die Sache mit dem Uchiha-Klan ein offenes Geheimnis bei uns. Es überrascht niemanden wirklich, dass du auch schon davon weißt."
Sasuke ballte die Fäuste. Sich zu beherrschen, war verdammt schwer, und nur indem er an seine Mutter dachte, schaffte er es. Er musste es, denn sonst würde er seine letzte Chance verspielen...
