Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.

Die Originalstory ist von It Is Your Butterfly.

Kapitel 26

Ich schloss die Augen, als ich seine Zähne an der Innenseite meiner Oberschenkel spürte und er zu biss. Er war nur wenige Zentimeter von meiner Mitte entfernt und mir lief ein Schauer den Rücken herunter. Edward war meinem Wunsch nachgekommen,mir nicht immer in den Hals zu beißen, aber das gefiel mir gar nicht.

Edward ließ von mir ab, ich konnte mein Blut auf seinen Lippen sehen und er sah etwas außer Kontrolle aus.

„Verdammt...es sind viele Tage vergangen." Er fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und säuberte sie von meinem Blut. Ich sah ihn wortlos an, dafür das es schon so lange her war, hatte er weniger getrunken als sonst. Edward nahm meine Füße und zog daran, bis meine Beine aus dem Bett hingen und ich saß. Ohne Vorwarnung legte er seine Lippen auf meine und schalltet damit meinen Kopf aus, wie er es immer tat. Ich merkte nicht mal, wie ich meine Arme um seinen Hals schlang. Edward drückte mich langsam wieder nach hinten, bis wir Beide im Bett lagen, als ich seine Hand auf meiner Hüfte spürte, machte ich die Augen auf. Es konnte nicht sein, dass wir so kompatible im Bett waren und uns außerhalb des Bettes am liebsten umbringen würden.

„Nein."Ich stemmte meine Hände gegen seine Brust. „Das macht keinen Sinn, ich hasse dich." Sagte ich und rutschte von ihm weg. „Ich muss dir nicht helfen, wenn du Blut brauchst und ich muss dich auch nicht in meinem Bett akzeptieren, dass passt nicht..."Edward sah mich einfach nur an. „Außerdem solltest du gar nicht hier sein, Jane hat gesagt, dass du bei deinen Eltern bist." Fast konnte ich die Wut in Edward aufsteigen sehen, versuchte er sich etwa zu kontrollieren?

„Ich zähle bis hunderte, damit ich nicht..." Konnte er meine Gedanken wieder lesen? Er hatte doch gesagt, dass er es nicht konnte. Ich konnte ihn nicht ansehen, schon gar nicht seine Lippen, von denen ich nicht genug bekommen konnte, aber davon durfte ich mich nicht leiten lassen. „Warum glaubst du, dass ich aufgehört habe, obwohl du mich schon so gereizt hast, dass ich steif bin?" Ich sah ihn mit großen Augen an, wenn er so direkt war, brachte er mich immer wieder aus dem Konzept. „Und?" Er hatte Recht, normalerweise hörte er nie auf.

„Weil du sonderbar bist." Antwortete ich, ohne nachzudenken. „Und wenn du sonderbar bist, machst du ungewöhnliche Sachen, wie einen Tee zum Beispiel." Edwards Gesicht wurde noch kälter.

„Dann sollte ich mich besser wieder normal verhalten." Sagte er,nahm meinen Fuß und zog mich wieder zu sich.

„Nein!" Natürlich war es nicht besser, wenn er normal war, normal war schlecht, böse und sonderbar, sonderbar war er ein völlig Unbekannter für mich und ich konnte ihn nicht einschätzen.

„Wie ich sehe, musst du deinem neuen Freund treu sein. Noah, stimmts?" Sagte er spöttisch.

„Noah ist ein Freund,mehr nicht und ich muss dir keine Erklärungen abgeben."

„Freunde küssen sich nicht." Er sah mich fest an.

„Es reicht,dafür hast du mich ja schon bestraft,wenn ich mich recht erinnere." Er sah kurz zur Seite und sah mich dann wieder an.

„Ich will jetzt nicht reden, ich will Sex mit dir, so einfach ist das." Kaum hatte er es ausgesprochen,war er auch schon über mir, aber ich hatte meine Hände auf seiner Brust,damit er nicht weitergehen konnte. Seine Lippen waren nur wenige Zentimeter von meinen entfernt und ich sah ihn direkt in die Augen und hatte das Gefühl, in ihnen lesen zu können. „So einfach ist das." Sagte er wieder und ich ballte meine Hände zu Fäusten.

„Du hällst dich zurück, weil ich es tue." Er zog die Stirn kraus als ich es sagte. „Wird dir dein Verhalten etwas bewusst?"

„Träum weiter Isabella, ich kann nur deine Gedanken nicht mehr lesen."Ich sah ihn wütend an.

„Du lügst, in der ersten Nacht konntest du meine Gedanken lesen und hast nicht aufgehört, obwohl ich dich abgewiesen habe." Sagte ich

„Nur bis zu dem Moment als ich dich geküsst habe, erinnerst du dich?" Antwortete er arrogant.

„Was willst du damit sagen? Das hat nichts mit dem zu tun, was ich gesagt habe."

„Auch wenn du mit einem anderen ausgehst, auch wenn du mich fernhalten kannst, auch wenn du in meinen Augen lesen kannst und ich deine Gedanken nicht mehr lesen kann..." Seine Lippen streiften mein für eine Sekunde. „..bist du noch immer mein." Er küsste mich wieder und sofort fing mein Kampf gegen ihn an, ich durfte mich von seinen Lippen nicht konfus machen lassen.

„Nein!" Ich drückte mit all meiner Kraft gegen seine Brust, keine Ahnung wie und warum, aber Edward lag plötzlich auf seinem Rücken und ich saß auf ihm, es war das erste Mal, dass ich diese Perspektive hatte. Wir sahen uns überrascht an, auch Edward schien nicht zu verstehen, wie es dazu gekommen war. Ich fühlte mich machtvoll von dieser Position aus und Edward schienen die Worte zu fehlen.

„Das gefällt mir nicht." Sagt er dann, packte mich und ich saß plötzlich neben ihm im Bett.

„Gibt es dazu auch eine Geschichte?" Es musste einen Grund dafür geben, dass er immer nach oben wollte.

„Nein, ich will nur klar machen, dass ich die Kontrolle habe." Edward sah mich aus den Augenwinkeln an und legte seine Hand auf mein Bein und ich legte sofort meine darauf und hielt sie fest.

„Verschwinde Vampir." Ich lächelte, als ich in seinen Augen sehen konnte, dass ich ihn damit getroffen hatte. Was bildete sich dieser Edward Cullen eigentlich ein? „Du bist im Nachteil." Sagte ich, er stand wortlos auf und ging aus dem Zimmer.

Er war eindeutig im Nachteil,wenn ich wirklich in seinen Augen lesen konnte,konnte ich seine Gefühle deute und vielleicht auch seine Absichten erkennen. Gott! Das wäre mein Schlüssel zur Freiheit. Edward war viel zu stolz, als das er zulassen würde, dass ich in seinen Kopf sah. Ich war mir nur nicht sicher, warum ich das plötzlich konnte und wann das passiert war.

Ich grübelte noch eine Weile nach, bis sich mein Magen meldete und ich in die Küche ging Ausnahmsweise war mal nichts für mich vorbereitet, was mir aber auch nichts ausmachte, der Kühlschrank war immer gut gefüllt und ich konnte mir noch immer selber mein Essen machen. Ich machte mir ein Sandwich, nahm mir noch einen Apfel mit und setze mich an den Tisch. Ich hörte mein Handy schellen und sah, dass meine Tasche auf dem Sofa lag und holte mein Handy.

„Ja?"

„Holde Maid in Nöten, ich brauche ihre Hilfe." Hörte ich Noah sagen.

„Sollte das nicht andersherum sein?" Noah lachte. „Was gibt's?"

„Mir ist langweilig..."

„Da sind wir schon zwei."

„Dann können wir uns ja gegenseitig helfen." Ich sah auf die Uhr, es war gerade mal sechs Uhr.

„Gut, um sieben vor dem Belmont House?"

„Vor dem Belmont?" Fragte Noah ungläubig.

„Ja, ich hab da was zu erledigen, treffen wir uns dort."

„Um sieben?"

„Um sieben." Bestätigte ich und bereute es sofort wieder, was war, wenn Edward uns sah?"

„Bis gleich." Noah legte auf.

„Esme und Carlisle kommen um neun Uhr, mach keine all zulange Pläne." Edward ging an mir vorbei, aus der Wohnung. Ich rannte hinter ihm her,um ihm zu fragen, warum Esme und Carlisle kamen, aber ich sah nur noch, wie die Tür vom Fahrtstuhl zuging.

Edward hatte mit Sicherheit mitbekommen, dass ich mich mit Noah treffen wollte und er hat es mir nicht verboten. Er war so seltsam und ich kannte ihn nicht gut genug, um zu wissen, welcher der richtige Edward war und was mit ihm los war.

Ich seufzte und ging in mein Zimmer, um mich um zuziehen und mich fertig zu machen. Ich freute mich auf Noah, obwohl ich jetzt nicht viel Zeit für ihn haben würde. Als ich fertig war, nahm ich meine Sachen und fuhr nach unten.

„Bella." Ich sah mich um, es war Jacob.

„Guten Tag Mr. Black." Ich lächelte ihn an, aber er zog die Stirn kraus.

„Was ist mit Mr. Edward? Er ist etwas...seltsam." Ich seufzte.

„Das ist mir auch schon aufgefallen, aber ich weiß auch nicht, was er hat."

„Stimmt es, dass er deine Gedanken nicht mehr lesen?" Woher wusste er das? „Jane hat es mir gesagt." Beantwortet er meine unausgesprochene Frage.

„So ist es...weißt du etwas darüber?"

„Nein." Er schüttelte den Kopf. „Und ich will es auch nicht, ich bin nicht wie Jane,ich bin nur ein Mensch,der zufällig für einen Vampir arbeitet." Er zuckte mit den Schultern.

„Er hat dir nichts gesagt?"

„Ich bin nicht gerade seine Vertrauensperson, sonder nur ein Angestellter." Ich dachte einen Moment über seine Worte nach. Wer war eine Vertrauensperson für Edward?

„Glaubst du, James ist eine Vertrauensperson für Edward?" Jacob sah mich nachdenklich an.

„James ist eher ein Freund mit dem er auf Partys geht und sich amüsiert." Ich nickte, genau das dachte ich auch, James war Ok, aber er war bestimmt nicht der beste Freund von Edward. Mein Handy schellte, es war Noah.

„Von jetzt ab kennen wir uns nicht." Sagte ich zu Jacob, der mich verwirrt ansah.

„Noah?"

„Ich bin gleich da. Wartest du schon?"

„Ja."

„Gut, wir sehen uns." Ich lächelte und freute mich darauf, ein wenig Zeit mit Noah zu verbringen.

„Er ist ein Freund, der nichts von Edward weiß und somit auch nicht von dir. Ich hoffe, du verstehst das." Erklärte ich Jacob.

„Ein Freund? Weiß Mr. Edward davon?" Ich nickte. „Das kann ich nicht glauben, dass ist zu seltsam, erst will er nicht mal das ich mit dir spreche und jetzt lässt er zu, dass du dich mit einem anderen triffst? Ich glaube ich weiß, worauf das hinausläuft." Er drehte sich au dem Absatz um und wollte gehen, aber ich hielt ihn am Arm fest.

„Du weißt es und sagst mir nichts?" Ich konnte nicht glauben, was er gesagt hatte.

„Ich bin nur ein Angestellter und glaube, dass du das alleine herausfinden musst, es ist viel zu offensichtlich..." Sagte er verärgert.

„Aber Jacob." Er sah auf meine Hand, die noch auf seinem Arm lag.

„Tut mir Leid, gehen sie zu ihrem Date." Warum war er jetzt wieder so förmlich?

Ich nahm meine Hand von seinem Arm und Jacob ging, ohne ein weiteres Wort, weg. Warum war er jetzt sauer? War es wegen Edward? Glaubte er ich würde Edward betrügen? Dem war nicht so...und ich hatte nicht die Art von Beziehung mit Edward, dass ich ihn betrügen könnte?

„Bella?" Ich drehte mich um und sah Noah auf mich zukommen. „Was machst du hier drinnen?"

„Ich musste hier etwas abgeben." Log ich. Noah gab mir einen Kuss auf die Wange und nahm wie selbstverständlich meine Hand.

„Gut, dann lass uns jetzt zur Kirmes gehen." Sagte er fröhlich.

„Zur Kirmes?"

„Ja,im Zentrum ist eine Kirmes und da gehen wir jetzt hin.." Antwortete er.

„Ich muss um neun Uhr wieder zurück sein." Sagte ich schnell und ich konnte an seinem Gesicht sehen, dass ihm das nicht gefiel.

„Dann beeilen wir uns besser, nicht?" Ich nickte und versuchte mich von seiner guten Laune anstecken zu lassen.

Wir gingen aus dem Gebäude und ich wartete regelrecht darauf, Edward jeden Moment vor uns zu sehen, aber wir kamen ohne Zwischenfälle auf die Straße. Noah hatte sein Auto direkt vor der Tür stehen und wir stiegen ein.

„Und mit wem hast du dein nächstes Date?" Wollte er wissen,sobald wir losgefahren waren.

„Ich hab kein Date, es ist eher geschäftlich..." Noah zog die Stirn kraus.

„Cullen wohnt im Belmont." Sagte er.

„Ich habe einige Papiere abgegeben und muss später wieder hin." Log ich wieder.

„Am Sonntag? Und allein?" Ich lächelte.

„Wir werden nicht alleine sein, Carlisle ist für ein paar Tage wieder da, er wird da sein und seine Frau auch. Es geht um die Geschäfte und ich bin schließlich die Sekretärin von beiden Cullens." Erklärte ich.

„Du musst wirklich eine gute Arbeit leisten Bella." Sagte er.

„Wahrscheinlich..."

„Du bist die Chefsekretärin einer sehr wichtigen Gesellschaft und du nimmst an privaten Zusammenkünften teil, dass ist schon was Bella." Ich fing an, nervös mit meinen Händen zu spielen.

„Mein Ego wird in den Himmel steigen, wenn du so weiter machst." Versuchte ich zu scherzen.

„Du bist wirklich großartig Bella, aber du scheinst mit Komplimenten nicht umgehen zu können."

„Das stimmt." Sagte ich ernst. Natürlich konnte ich das nicht, ich hatte mir schließlich meine ganze Kindheit über anhören müssen, wie schlecht ich in allem war und war dafür bestraft worden.

„Aber du solltest wissen..."

„Es reicht, du musst mich nicht länger beschämen." Noah lachte.

„Wir gehen uns lieber amüsieren,nicht?"

„Das hört sich besser an."

Als wir um die nächste Kurve fuhren,konnte ich die große Kirmes sehen,die in einem Park aufgebaut war.

„Wow!" Sagte ich mit großen Augen.

„Es scheint dir zu gefallen." Sagte Noah amüsiert.

„Ich bin schon ewig nicht mehr auf einer Kirmes gewesen." Gab ich zu, fischte mein Handy aus der Tasche und machte es aus, ich wollte nicht von Edward gestört werden. Noah sah mich an, sagte aber nichts dazu.

Noah fand einen Parkplatz und sobald wir ausgestiegen waren, nahm ich wie selbstverständlich Noahs Hand und zog ihn zur Achterbahn. Damit fing der schönste Abend an,den ich seit langem gehabt hatte. Wir ließen kein Karussell aus und fuhren sogar zwei mal in der Achterbahn.

„Oh Gott!" Rief ich als ich auf meine Uhr sah. „Ich komme zu spät!" Ich hatte die Zeit völlig vergessen und es war bereits zehn Uhr

„Das ist meine Schuld." Sagte Noah, nahm meine Hand und zog mich zum Spiegelkabinett.

„Ich sage dir, dass ich zu spät komme und du willst mit mir ins Spiegelkabinett?"

„Da es jetzt eh zu spät ist,kannst du auch noch ein wenig Zeit mit mir verbringen, nicht? Und Cullen kann auch mal ohne dich zurechtkommen." Ich wollte nicht an Edward denken, dass macht mich nur nervös

„Wahrscheinlich..." Sagte ich zögernd. Ich fühlte mich gut mit Noah und deswegen hatte ich auch nicht auf die Zeit geachtet, außerdem wollte ich mein Leben nicht mehr von diesem Vampir bestimmen lassen. Er drohte mir damit,meinen Freunden etwas anzutun und damit zwang er mich,mit ihm unter einem Dach zu wohnen, mehr nicht. Noah hatte mich ins Spiegelkabinett gezogen und ich sah mich neugierig um. „Das sind viel Noahs und Bellas." Sagte ich,als ich uns in den Spiegeln sah.

„Ja, da sind viele von uns." Sagte Noah und sah mich aus den Augenwinkeln an. „Bella..?" Oh oh, jetzt würde etwas unangenehmes kommen. „Ich habe etwas gemacht, was ich nicht hätte tun sollen." Sagte er leise.

„Was hast du gemacht?" Wollte ich sofort wissen.

„Ich wollte mehr von dir wissen...und da habe ich ein wenig nachgeforscht..." Sofort ließ ich seine Hand los.

„Du hast mich ausspioniert? Hast du jemanden hinter mir hergeschickt?" Er schüttelte den Kopf.

„Ich hab nur eine wenig im Internet geforscht und in einigen Registern." Ich machte einen Schritt von ihm weg.

„Und?" Fragte ich kalt und verschränkte die Arme vor der Brust. „Was hast du interessantes herausgefunden?" Er wich meinen Blick aus.

„Isabella Maria Swan..."Ich nickte. „Tochter von Renee und Charlie Swan,geschieden, du hast deine Kindheit und Jugend bei deinem Vater verbracht und ihr habt in einem kleinen Ort mit dem Namen Forks gewohnt. Dein Vater hat mit einer kleinen Firma angefangen und ist Dank guter Investitionen zu viel Geld gekommen..."

„Warum hast du mich gefragt, ob ich die Tochter von Charlie Swan bin,wenn du es schon gewusst hast?" Unterbrach ich ihn.

„Ich wollte sehen,ob du mir die Wahrheit sagst." Ich lehnte mich gegen einen der Spiegel und sah ihn kalt an.

„Männer und ihre falschen Methoden um zu sehen, ob sie einer Frau vertrauen können." Mich erinnere das Ganze natürlich sofort an Edward und seine Methoden.

„Es tut mir Leid Bella." Versuchte Noah sich zu entschuldigen. „Es wird nicht wieder vorkommen."

„Natürlich wird das nicht wieder vorkommen Noah, ich bin es Leid, nur von Irren umgeben zu sein." Sagte ich wütend und wollte nur noch von ihm weg. Ich ging an ihm vorbei, ohne ihn anzusehen, aber er am hinter mir her und hielt mich fest. Sein Griff war anders als der von Edward,sanfter und ich sah ihn an, er kam näher und ich machte einen Schritt zurück und stieß mit dem Rücken gegen einen der Spiegel.

„Noah..."

Er nahm mein Gesicht in seine Hände, strich mit seinem Daumen über meine Lippen und ich spürte plötzlich viele Schmetterlinge in meinem Bauch. Noah beugte sich zu mir und küsste mich, ich war so überrascht, dass ich nicht reagieren konnte. Das war nicht gut, dass war gar nicht gut...aber es fühlte sich richtig an. Ich schloss meine Augen und erwiderte seinen Kuss, Noah legte seine Hände um meine Taille und zog mich näher an sich Ich krallte mich in seinem Hemd fest und er fuhr mir sanft mit seiner Zungenspitze über die Unterlippe und ich gewährte ihm Einlass. Mein Herz schlug schneller, als sich unsere Zungen berührten und ich schlang meine Arme um seinen ! Er hatte mich ausspioniert, aber dieser Kuss fühlte sich so gut an. Ich konzentrierte mich ganz auf ihn, als er sich langsam von mir löste und mir damit klar machte, dass er es für mich tat und nicht, weil er mich nicht mehr küssen wollte.

„Ich musste dich küssen, bevor du verschwindest und ich dich nie wiedersehe." Ich konnte nichts sagen,lächelte ihn aber an,damit er sah, dass ich nicht mehr wütend war.

„Das war...war..." So ganz anders als mit Edward. „Noah..." Ich wollte ihm sagen, dass ich nicht sauer auf ihn war, weil er mich geküsst hatte, aber ich hörte plötzlich Glas splitten und Noah beugte sich über mich,als um uns herum die Spiegel zersprangen.

„Bist du Ok Bella?" Fragte Noah besorgt, während ich hörte, wie noch mehr Spiegel zersprangen.

„Noah?" Ich richtete mich auf, um zu sehen, ob er in Ordnung war. Ich schlug meine Hände vor den Mund als ich sah, des einige Glassplitter in seinem Hemd steckten und er blutete. „Oh Gott!" Ich sah mich nach Hilfe um und erschrak fürchterlich, als ich Edwards wütendes Gesicht in einem der Spiegelsplitter sah. Ich drehte mich um,konnte ihn aber nirgendwo sehen.

„Hilfe!" Rief ich verzweifelt, Noah sah gar nicht gut aus.