Was bisher in LTC geschah:

Blaine studiert in Harvard (13 Std. entfernt von Kurt) & beide haben Probleme mit der Fernbeziehung.

Derek, Kurts Arbeitskollege (der auf ihn steht) versucht Blaine dazu zu bringen sich von Kurt zu trennen, indem er Blaine bei seinem Besuch vorhält, dass er Kurt für Harvard allein gelassen und Vaterprobleme hat.

Kurt, der Derek nicht vollständig durchschaut hat, hält ihn für harmlos und ignoriert Blaines Bitte das Gespräch zu beenden und zu gehen, woraufhin Blaine abhaut.

Im letzten Teil hat Kurt sich von Blaine getrennt und Wes und David haben Blaine abgeholt.

Kapitel 10 (Teil 4 von 4)

Fünf Stunden.

So lange hatte Kurt damit verbracht Blaine anzurufen, keine Antwort zu bekommen, eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen und ihm dann zu schreiben. Ihn anzubetteln bitte mit ihm zu reden, ran zu gehen, ihn klären zu lassen was er getan hatte.

„Bitte, nimm ab, Blaine. Bitte.", flehte Kurt in sein Handy und fühlte sich mehr als hoffnungslos, aber konnte dennoch nicht aufhören. Weil er mist gebaut hatte. Er hatte richtig mist gebaut und er musste es sofort klären. Sofort, so lange er es noch konnte. „Blaine, ich wollte nicht… Mist. Bitte antworte mir und ruf mich zurück. Ich liebe dich, Blaine. Es tut mir Leid. Es tut mir so leid. Bitte. Ich brauche dich."

„Der Anrufbeantworter des gewählten Teilnehmers ist voll. Bitte versuchen sie es später erneut."

Kurt schmiss sein Handy durchs Zimmer und Tränen füllten seine Augen.

Fünf Stunden und jetzt war sein Anrufbeantworter voll. Blaine hörte ihn noch nicht einmal ab, nie, aber Kurt musste Blaine wissen lassen wie Leid es ihm tat, dass er es zurück nehmen wollte, Blaine wollte, sie wollte, wollte, dass alles wieder so wurde wie fünf Stunden zuvor.

Was sollte er tun?

Er hatte gerade den größten Fehler seines Lebens gemacht und er war sich sicher, dass Blaine ihn zurück nehmen würde, wenn er mit ihm reden konnte, ihn noch immer lieben würde, aber Blaine ging nicht ran.

Wo war Blaine hin? Zum Flughafen? Zu Wes? Zu David?

Wie konnte Kurt das tun? Er versuchte nicht an Blaines Gesicht, seine Tränen und den Ring zu denken, den er gekauft hatte. Daran zu denken ließ ihn sich noch zehnmal schlimmer fühlen und er fühlte sich schon schrecklich.

Er hob sein Handy auf und wählte Blaines Nummer ein letztes Mal. Dieses Mal klingelte es nicht einmal bevor die Stimme begann: „Der Anrufbeantworter des gewählten Teilnehmers ist voll. Bitte versuchen sie es später erneut." Blaine hatte sein Handy aus geschaltet. Er wusste, dass Blaine zumindest die verpassten Anrufe und SMS gesehen hatte.

Er hatte sie gesehen und statt zu antworten das Handy ausgeschaltet.

Er verdiente es.

Kurt wusste das.

Es wäre ein Wunder, wenn er Blaine je wieder zu Gesicht bekommen würde.

Kurt drehte sein Handy einige Male in seiner Hand und schniefte dann laut, sich hohl fühlend.

„Jungs, wir sind zu Hause!", rief Carole auf einmal die Treppe hinauf. Sie waren endlich zu Hause.

„Ja, Jungs!", kicherte Melody laut. „Wir sind zu Hauuuuuse!"

„Geh sie holen.", hörte Kurt Burt kichern.

„KUUUUUURT! BLAAAAAAAAAINE!", schrie Melody die Treppe hinauf rennend und vor Kurts Tür stehen bleibend.

Geh und lasse sie herein, dachte Kurt, aber schaffte es nicht sich zu bewegen. Denn Bewegen, sie herein lassen, würde zu Fragen führen. Sollte Blaine nicht erst in drei Tagen fahren? War er ohne Auto gegangen? Wo war er hin gegangen?

Er stand auf, rieb seine Augen und öffnete die Tür.

„Kurt, Schatz, was ist los?", fragte Carole besorgt aussehend.

Melody rannte an ihm vorbei, es nicht einmal bemerkend. „Wo ist Blaine?"

„Blaine… ist nicht hier, Süße.", schniefte Kurt ein wenig und holte tief Luft. Er versuchte seine Stimme so normal wie möglich klingen zu lassen und er musste zumindest ein wenig Erfolg gehabt haben, da sein Vater begann ihm Fragen zu stellen.

„Wo ist er hin? Einen seiner Freunde in Westerville besuchen?" Burt blieb in der Tür stehen. „Was ist los?"

„Ich habe mich von ihm getrennt." Kurt sah hinunter. „E-Er ist gegangen."

Burt sah hinter sich, halb erwartend, dass Blaine herausspringen würde und schrie „VERÄPPELT! WIR HABEN UNS VERLOBT!"

„Du was? Er was?", fragte Burt.

„Wo ist Blaine hiiiin?" Melody zog an Kurts Hand. „Kurt, Kurt, Kurt, wo ist Blaine? Ist er zurück zur Hundeschule?"

„Blaine hat Ciao Ciao gesagt.", sagte Carole, ging an Kurt vorbei und beugte sich zu Melody hinunter.

„Zur Hundeschule?" Sie legte ihren Kopf verwirrt schief.

„Ja, Schatz. Er ist zurück zum Jus College.", nickte Carole und strich ihr Haar zurück.

„Okay! Kurt kann mit mir spielen!"

„Ich m-möchte im Moment nicht s-spielen, M-Mellie.", sagte Kurt und gab sein Bestes nicht vor ihr zu weinen zu beginnen.

„Tut dein Bauch weh?"

„J-Ja.", nickte Kurt und spürte Burt seine Schulter drücken.

„Bauch reiben?" Melody griff herauf und klopfte seinen Bauch.

„Schatz, Mommy wird mit dir spielen. Geh und hole deine Puppen und ich bin gleich bei dir, okay?", fragte Carole sanft und schob sie in Richtung Tür.

„Okay!" Melody eilte davon.

„Schatz…", sagte Carole und kam näher. „Bist du in Ordnung?"

„Ich habe gerade mein Leben ruiniert. Ich bin nicht wirklich in Ordnung.", wisperte Kurt, die Stimme frei von Emotionen.

Carole zog ihn in eine Umarmung.

„E-E-Er hatte einen R-R-Ring.", schluchzte Kurt gegen ihre Schulter. „U-Und ich habe ge-gesagt, dass er sich nicht binden k-könnte und e-er h-hatte einen R-Ring und ich habe es ver-versaut. I-Ich habe versucht ihn aufzuhalten, aber er war w-weg und e-er hat sein Handy aus gemacht nachdem ich ihm ge-geschrieben und an-angerufen habe und i-ich habe keine Ahnung o-ob er in Boston ist oder in O-Ohio und ich weiß nicht was ich tun soll."

„Es wird alles gut werden, Schatz." Carole rieb seinen Rücken in einem Versuch ihn zu beruhigen.

„D-Du musst ihn a-anrufen. E-Er wird auf dich hören. Er wird bei dir r-ran gehen." Kurt löste sich und rieb seine Augen. „E-Er steht dir so nahe. Ich w-weiß, dass er…. Ich weiß, dass er auf dich hören wird."

„Ich denke nicht, dass es den Effekt hätte, den du haben willst, wenn Carole oder ich ihn anrufen, Kind.", sagte Burt sanft. „Er würde wahrscheinlich nicht ran gehen und wenn, würde es ihn vielleicht noch mehr aufregen."

„Würde es n-nicht.", stritt Kurt.

„Süßer… Blaine ist der Typ Mensch, der Ruhe haben will, wenn er aufgebracht ist. Wenn wir versuchen würden ihn jetzt anzurufen, fühlt er sich vielleicht angegriffen oder es lässt ihn sich noch schlechter fühlen." Carole drückte Kurts Arm.

„Bist du dir sicher, Kurt? Es war eine Trennung?", fragte Burt.

„Burt…", zischte Carole und schüttelte ihren Kopf.

„I-Ich bin derjenige, der gesagt hast, das es eine ist, Dad. Also ja." Kurts Lippe zitterte. „Ich denke ich muss jetzt alleine sein, wenn das in Ordnung ist."

„Natürlich, Schatz.", nickte Carole und ließ ihre Hand fallen. „Ich werde dir gleich etwas zu essen hoch bringen."

„Ich bin nicht wirklich hungrig.", schniefte Kurt. „Aber danke."

„Du weißt wo du uns findest, wenn du uns brauchst, Kind." Burt trat näher und zog Kurt in eine feste Umarmung. „Alles wird wieder gut."

Kurt nickte gegen Burts Schulter und schluckte als Burt und Carole sein Zimmer verließen.

Er wollte eigentlich nicht wirklich alleine sein.

Er wollte nur Blaine.

***LTC***

„Was ist passiert?", fragte Alec und stieg früh am nächsten Morgen aus seinem Auto.

„Ich habe mich von ihm getrennt.", zuckte Kurt mit den Schultern und brach dann in Tränen aus.

„Du hast mir vor zwei Tagen geschrieben, dass alles okay ist…" Alec trat auf Kurts Terrasse und zog ihn in eine Umarmung.

„E-Er ignoriert m-meine Anrufe. Seine Voicemail ist v-voll. Er s-schreibt nicht zurück. Ich w-weiß nicht w-wo er ist o-oder wie ich ihn f-finden soll.", weinte Kurt. „Ich w-will ihn zurück."

„Vielleicht musst du ihm etwas Zeit geben?"

„Umso mehr Z-Zeit v-vergeht umso sch-schwerer wird es sein z-zurück zusammen zu kommen. Ich m-muss ihn zurück bekommen." Kurt löste sich.

„Was wirst du tun? Er könnte schon zurück in Boston sein."

„Ich werde seinen B-Bruder anrufen. Und herausfinden wo Da-David und Wes wohnen. W-Wenn er n-nicht in Ohio ist, gehe ich nach Boston." Kurt drehte sich um und ging ins Haus.

„Kurt… Wenn er nicht rangeht, wenn du ihn anrufst… will er wahrscheinlich keinen Kontakt.", sagte Alec sanft. „Du musst das respektieren."

„Wenn ich es respektiere, werde ich ihn nie wieder sehen! Er hat gesagt, dass er mich nie wieder sehen will!", weinte Kurt. „V-Verstehst du nicht, dass er a-alles für mich ist?"

„Was Gutes wird es tun, wenn du ihn dazu zwingst dich zu sehen? Du hast selber gesagt, dass seine Freunde beschützerisch sind. Sie werden dich wahrscheinlich nicht einmal zu ihm lassen.", meinte Alec.

„Ich muss!"

„Es ist schon vorbei."

„Ich kann es klären. Ich kann es. Ich werde es härter versuchen. Ich werde einen Job finden und mehr Geld verdienen um ihn öfter zu sehen und-."

„Kurt, du hast keine Zeit für einen Job. Die Modenshow steht an. Und danach gehst du sofort nach New York.", runzelte Alec die Stirn. „Wenn er nicht mit dir reden will… musst du ihn sich beruhigen lassen…"

„Nein. Er wird mit mir reden. Wenn er mich sieht, wird er mit mir reden.", stritt Kurt. „Und es wird alles gut werden."

„Du hast dich von ihm getrennt.", wisperte Alec. „Das ist kein normaler Streit."

„S-Sag das nicht. Alles kann geklärt werden."

„Mit der Zeit, vielleicht… aber du kannst ihn nicht in die Ecke drängen. Wenn du seinen Bruder anrufst um Informationen zu bekommen… Was, wenn sein Bruder es noch nicht weiß? Was, wenn Blaine nicht möchte, dass er es weiß? Was, wenn Blaine dich nicht sehen will?", fragte Alec.

„Du bist derjenige, der gesagt hat, dass ich härter daran arbeiten muss, nicht einfach aufgeben, weil wir Probleme haben. Du hast gesagt, dass wir es schaffen würden.", stritt Kurt. „Er wird mich sehen wollen."

„Würdest du ihn sehen wollen, wenn die Rollen vertauscht wären?"

„Es ist ja nicht so als ob ich ihn betrogen hätte. Ich habe nur etwas Dummes gesagt."

„Betrügen kann man leichter vergessen als wenn jemand die Beziehung aufgibt…"

Kurt begann laut zu weinen und schmiss sein Handy auf den Kaffeetisch. Er musste wirklich aufhören, dass zu tun, wenn er kein neues Handy kaufen wollte von Geld, das er nicht hatte. Wann war er zu einem Menschen geworden, der Dinge durch die Gegend warf?

„Möchtest du meinen Rat?", fragte Alec und setzte sich zu ihm.

„J-Ja.", nickte Kurt und versuchte aufzuhören zu weinen. Wie konnte er noch immer so viele Tränen haben?

„Das letzte Mal als du Blaine versucht hast dazu zu zwingen mit dir zu reden, hat es es schlimmer gemacht. Gib ihm ein paar Tage und schicke ihm dann eine SMS." Alec runzelte die Stirn. „Aber vielleicht wird er nicht antworten und du musst dich darauf vorbereiten."

„Aber ich will mit ihm reden und ihm s-sagen wie L-Leid es mir tut." Kurt sah mit gebrochenem Herzen zu Alec.

„Das hättest du tun sollen bevor er aus der Tür war.", seufzte Alec. „Vielleicht will er nicht mehr mit dir in einer Beziehung sein, weil… du mit der Distanz nicht klar kommst. Warum sollte er einfach zurück wollen, wenn es anscheinend so schlimm war, dass du dich von ihm getrennt hast? Ich denke nicht, dass du es auf einmal magischer Weise besser ertragen kannst, wenn er dich zurück nimmt. Es wird nur schlimmer werden."

„Du solltest mich aufheitern."

„Nein. Als dein Freund muss ich dir die Wahrheit sagen. Du musst erst einmal dein Leben auf die Reihe bekommen, bevor du versuchst ihn zurück zu bekommen, weil was du getan hast, eine große Sache ist und… wenn ich Blaine wäre, würde ich dich auch nicht zurück rufen."

„Wie würde es dir gehen, wenn es du und Eric wären?", verlangte Kurt verteidigend.

„Es ist ganz anders.", sagte Alec. „Er und ich waren ein paar Monaten zusammen bevor er drei Stunden weit weg gezogen ist fürs College und ich war vierzehn. Ich konnte ihn nicht sehen außer er war zu Hause. Wir haben einander kaum gesehen. Als ich an der CCAD war, war es das nächste, was wir je waren. Davor konnte ich von Glück reden, wenn ich ihn alle zwei Monate sah, aber das war in Ordnung. Vielleicht weil ich so jung war. Aber ich hatte nie das Gefühl als würde meine Freude davon abhängen, dass er da war."

„Du hast gesagt, dass ihr deswegen gestritten habt."

„Es ist nicht wirklich dasselbe, Kurt. Menschen haben schlechte Tage… Du hattest kaum gute.", sagte Alec sanft. „Du hast gesagt, dass du unglücklich warst, dass du seit Januar daran gedacht hast. Ich würde erst einmal herausfinden warum das so ist bevor ich versuche wieder mit Blaine zusammen zu kommen. Aber wenn du ihn jagst, wirst du ihn von dir weg treiben und er wird nicht zurück kommen. Niemals."

Kurt versteckte sein Gesicht an seinen Knien. „Ich habe alles ruiniert."

Alec reichte hinüber und rieb Kurts Rücken. „Du weißt nicht ob du es ruiniert hast… Vielleicht hast du es nur durcheinander gebracht. Aber Kurt, was du verstehen musst, ist, dass…. Blaine nicht unglücklich war, für ihn war es in Ordnung wie die Dinge waren. Also musst du wirklich überlegen was mit dir los war oder ihr werdet beide total unglücklich sein."

„Wir sind es schon." Kurt setzte sich auf und schlug seinen Kopf sanft gegen die Wand an seiner Seite.

„Es wird in Ordnung kommen.", versicherte Alec ihm.

„Würdest du mir v-vergeben? Irgendwann?", fragte Kurt und sah ihn mit traurigen blauen Augen an.

„Menschen tun dumme Dinge, wenn sie verliebt sind.", lachte Alec ein wenig. „Glaube mir, Eric und ich haben einander schon ziemlich viele dumme Dinge vergeben."

„Wirklich?"

„Nun, als ich fünfzehn war, hat er mich betrogen. Einmal.", gab Alec zu.

„Warum hast du ihm verziehen?"

„Egal wie dumm er auch war, ich habe ihn geliebt und er hat mich geliebt. Es hat sich dumm angefühlt das aufzugeben, weil er sich betrunken hat und etwas Dummes getan hat.", zuckte Alec mit den Schultern.

„Liebst du ihn… irgendwie weniger?"

„Nein." Alec schüttelte seinen Kopf.

„Vertraust du ihm?"

„Ja.", nickte Alec.

„Wie?"

„Versteh mich nicht falsch. Es hat einige Zeit gedauert bis wir wieder da waren wo wir zuvor gewesen sind. Aber ich denke ich vertraue ihm, weil er die ganze Zeit sehr ehrlich war. Er kam am nächsten Morgen weinend zu mir und hat mich angefleht ihm zu vergeben. Er hat keine Entschuldigungen gesucht oder so. Er war ganz klar und es tat ihm Leid. Die meisten Jungs in seinem Alter mit einem fünfzehnjährigen Freund… Man konnte es fast erwarten.", zuckte Alec mit den Schultern.

„Ihr zwei habt nicht gestritten?"

„Ja. Nun, ich habe es. Ich habe zwei Stunden lang geschrien. Er hat einfach allem zugestimmt was ich gesagt habe – und glaube mir mit fünfzehn hatte ich ein sehr farbenfrohes Vokabular.", lachte Alec ein wenig. „Aber am Ende des Tages habe ich ihm gesagt, dass ich ihn verlassen würde, wenn er es je wieder tun würde."

„Was, wenn er es getan hat und dir nur einfach nicht erzählt hat?"

„Er hätte es mir erzählt.", grinste Alec. „Er kann keine Geheimnisse für sich behalten. Wenn wir jemals Kinder haben werden, können wir Weihnachten vergessen. Ich bin überrascht, dass er mir nicht vorher erzählt hat, dass er mir einen Antrag machen wird."

„Aber ihr zwei seid komplett in Ordnung?"

„Es ging uns nie besser. Und ich denke was passiert ist hat uns im Endeffekt glücklicher gemacht, weil wir uns näher waren nachdem wir das Problem gelöst hatten.", lächelte Alec ein wenig.

„Stört es dich manchmal?"

„Warum möchtest du das wissen?"

„Wenn du ihm verziehen hast… wird Blaine mir vielleicht verzeihen.", gab Kurt zu.

„Manchmal denke ich daran, aber ich mache mir nie Sorgen, dass er es wieder tun wird.", zuckte Alec mit den Schultern. „Ich werde nicht aufgebracht und weine oder so was."

„Also wird er eines Tages… vielleicht in der Lage sein mit mir zusammen zu sein und nicht…"

„Ja. Vielleicht wird er eines Tages nicht mehr aufgebracht deswegen werden. Aber jeder Mensch ist anders. Und es scheint als ob Blaine ein Mensch wäre, der seinen Raum braucht." Alec kaute auf seiner Unterlippe. „Wenn du ihn zurück willst, musst du dir sicher sein, dass du damit klar kommst. Du willst ihm nicht noch mehr wehtun als du es schon getan hast… und sei vorbereitet. Es könnte eine lange Zeit dauern bevor er überhaupt mit dir spricht. Benutze diese Zeit um mit dir klarzukommen."

Kurt nickte ein wenig schniefend. „Danke, dass du den ganzen Weg nach Lima gekommen bist… Ich bin mir sicher, dass du Eric alleine lassen musstest um zu kommen und du hast gesagt, dass du ihn fast drei Wochen nicht gesehen hast… Es tut mir leid."

„Hey, es ist okay. Du bist mein Freund, natürlich wollte ich für dich da sein." Alec lächelte traurig. „Ich wünschte nur, dass du nicht in dieser Situation wärst… und Blaine tut mir Leid."

Kurt rieb sein Gesicht, erschöpft aussehend. „Ich muss das klären, Alec. Ich muss es klären. Ich will ihn zurück."

Wer mehr zu der Geschichte von Alec und Eric und dem Betrügen und Verzeihen wissen möchte, kann hier nachlesen:

/s/4f85bb3600008ac50652bf20/144/What-Brings-Us-Closer-Together-Drabbles

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/s/4f85bb3600008ac50652bf20/150/What-Brings-Us-Closer-Together-Drabbles

Für alle Anderen geht es nächstes Mal so weiter:

Melody küsste seine Wange. „Das Hundi hat es wieder gemacht."

„Hat Kreacher deine Hand geschüttelt?", fragte Kurt.

„Uh huh.", nickte Melody und sah ganz aufgeregt aus.

Die gesamten Updates finden ihr übrigens bereits auf

Dort sind es schon 54 (Teil-)Kapitel.