Hallo, Leutz!! Endlich hab ich meinen Computer wieder und er läuft einfach fabelhaft. Ich hab mir gedacht, dass sollte man irgendwie feiern und deshalb gibt es auch gleich ein neues Kapitel! Hoffe doch, es gefällt euch und vor allem, das ihr etwas hören bzw. lesen lasst!

@theSilent: Vielen Dank, das du mich mit einer Review beehrt hast. Zu deinen Vermutungen: Ich will hier ja jetzt nicht zuviel verraten, denn dann ist die Spannung futsch, allerdings sind deine Gedankengänge nicht unbedingt von der Hand zu weisen. Lass dich nur nicht aus dem Konzept bringen und immer weiter so!

@Luina: Es freut mich sehr, dass du den Weg bis zu dieser FF gefunden hast! *gg* Hast recht, das psychologische Gequatsche behalten wir uns für die Beyblade FF. Danke, noch mal, dass du meine FF in die Riege der Besten einreihst! Seitdem ich deinen Kommi gelesen habe, wandle ich nur mehr mit vor Stolz geschwellter Brust! Zum Tagebuch: 1. Es sind mehr als 20 Jahre, es sind 2500 Jahre! *gg* Und ja, er hat nicht mehr rein geschrieben, denn da stand nur das Wichtigste über seinen Fortschritt bei der Suche nach den Schriften drinnen. Und soviel Fortschritt hat er dann doch wieder nicht gemacht…war das jetzt einleuchtend *verwirrt am kopf kratz*?

@ Auxia: ich finde es schade, dass du dein Lob zurück nehmen musst, nur weil es mit den Kaps etwas dauert. Aber um das zu verhindern, geht es heute schon wieder weiter. Also bitte nicht sauer sein, ja?

26. Kapitel Hin und Her

Weiterhin gab sich Legolas gegenüber Sarina vorbildlich und entgegenkommend. Er versuchte nach Möglichkeit, sie nicht mehr skeptisch zu beobachten, um ihr Misstrauen einzuschläfern. Sein Vorhaben schien auch von Erfolg gekrönt zu sein. Sarina verhielt sich ihm gegenüber offener und auch die Panik, die jedes Mal in ihren Augen aufgeflackert war, wenn ihr Blick ihn traf, verschwand. Nur Angst konnte er immer noch darin lesen, doch das war, seiner Ansicht nach, auch gut so. Legolas berührte das Thema Askalon mit keinem Wort. Stattdessen versuchten die Freunde gemeinsam mit Sarina eine Reiseroute festzulegen.

Legolas hatte ihnen erklärt, welche Informationen er aus dem Tagebuch entnommen hatte.

„Hier steht, dass er vorhatte in eine Stadt namens…", hier unterbrach Legolas und blätterte in dem vor ihm liegenden Buch. Bald hatte er gefunden, was er gesucht hatte und schaute wieder auf. „Kolladir! Ich denke, das ist unser nächstes Ziel!"

„Ja, das klingt gut. Hast du eine Idee, wo sich diese Stadt befindet?" Gimli schaute seinen Freund interessiert und fragend an.

„Ich habe bereits auf der Karte nach dieser Stadt gesucht. Sie kann nicht allzu weit entfernt sein, aber ich bin mir über die Lage noch nicht ganz sicher!"

„Vielleicht kann ich Euch behilflich sein, Prinz Grünblatt!"

Überrascht schaute Legolas zu Sarina. Dann trat ein Lächeln auf sein Gesicht.

„Legolas, bitte! Nun da wir Reisegefährten sind, können wir die Höflichkeit außer Acht lassen. Nun, Lady Sarina!", sprach er dann weiter, ohne dass ihm ihr leichtes Erröten entging, „Könnt Ihr uns Aufschluss geben über diese Stadt?"

„Das kann ich tatsächlich. Doch nur wenn Ihr Euch auch an Euren Grundsatz haltet!" Unsicher und verwirrt schaute Legolas auf Sarina. „Nennt mich Sarina! Ich bin ohnehin keine Lady. Ich weiß nicht, wieso Ihr mich immer mit diesem Titel ansprecht. Die Stadt liegt, wie Ihr richtig vermutet habt nicht weit entfernt. Genauer gesagt ist sie ungefähr auf der Hälfte des Weges zwischen hier und Schloss Inaró zu finden. Sie ist nicht sonderlich groß und wenig bekannt. Doch zeichnet sie sich meinem Wissen nach durch eine große und wohl sortierte Bibliothek aus. Gut möglich, dass Ihr dort Euer Schriftstück findet."

Zufrieden wandte sich Legolas Gimli zu.

„Na, siehst du! Ich sagte doch, dass es eine gute Idee wäre, sie mitzunehmen." Gimli wollte ihm schon antworten, erinnerte sich aber im letzten Moment an seinen Vorsatz, sich in den nächsten Tagen nicht mehr von dem Spitzohr ärgern zu lassen und wandte sich deshalb Aragorn zu.

„Ich hasse die Angewohnheit dieses verfluchten Elben einem die Worte im Mund umzudrehen. Würdest du ihn freundlicherweise daraufhin weisen, dass die angesprochene Situation eine völlig andere war, da er sie wie eine Gefangene mitschleppen wollte!"

Aragorn warf Sarina einen um Verzeihung heischenden Blich zu. Dann verdrehte er die Augen gen Zimmerdecke.

„Ihr müsst die beiden entschuldigen, Sarina. Doch Ihr werdet sehr bald merken, dass dies ihre Art ist, sich zu zeigen, dass sie sich mögen."

„Ich und diesen Elb mögen? Ha…meine Vorfahren hatten gut daran gehandelt, den Kontakt mit diesen rechthaberischen Elben zu unterbrechen."

Legolas bemerkte Sarinas überraschten und abwartenden Blick. Augenscheinlich war sie sich nicht sicher, wie er auf diese Beleidigung reagieren würde. Umso überraschter war sie, als er den Kopf leicht zu ihr drehte und beruhigend lächelte. Diese Gelassenheit des Elben schien den Zwerg aber nur noch mehr zu ärgern. Sein verkniffener Mund und die zornig blickenden Augen verrieten ihn. Er hielt einen Moment lang inne, ganz so als würde er überlegen und schien dann eine neue Beleidigung gefunden zu haben.

„Vielleicht liegt es aber nur daran, dass der gute Prinz Grünblatt von seinen Untergebenen immer Recht bekommen und dies seine egoistische Ader gefördert hat. Wer wagt es schon, seinem Prinzen gegen den Mund zu reden? Aber ich bin keiner deiner kriechenden Dienerschaft, Legolas!"

Immer noch lächelnd überging Legolas die letzte Bemerkung Gimlis. Er erhob sich, ließ seinen Blick von Aragorn über Gimli zu Sarina wandern und sagte dann: „Wenn es euch recht ist, brechen wir in einer halbe Stunde auf."

Dann wandte er sich ab und verschwand kurz darauf durch die Tür. Gimli, der wieder das Gefühl hatte ein entscheidendes Duell verloren zu haben, sprang auch auf, verabschiedete sich hastig und rannte seinem Freund hinterher.

Sarina blieb verwundert sitzen. Irritiert sah sie zu Aragorn und der antwortete auf ihr unausgesprochene Frage. „So sind die beiden. Einer kann ohne den anderen nicht sein. Doch wenn sie zusammen sind, ärgern sie sich, wo es nur geht! Aber sie wissen genau, dass der andere es niemals böse meint. Meist geht jedoch Legolas aus diesen Konflikten als Sieger hervor, da er einen kühlen Kopf bewahrt, während Gimli recht aufbrausend ist. Doch Legolas zieht nie einen Vorteil aus dieser Situation. Niemals würde er Gimli oder mich bewusst verletzen!"

„Sie sind also auch Eure Freunde, oder?"

„Die besten, die man sich vorstellen kann. Um nichts in der Welt möchte ich sie missen!"

Sarina stieß einen leisen Seufzer aus. „Wie gern würde ich auch solche Freundschaft kennen lernen. Eine Person zu haben, auf die man sich grenzenlos verlassen kann, der man sein vollstes Vertrauen schenken kann!"

Nachdenklich schaute Aragorn sie an. Was erwartete sie? Wer will schon mit einer Mörderin befreundet sein? Als würde Sarina seine Gedanken erahnen, wurde ihr Ausdruck plötzlich nichtssagend, wenn nicht gar abweisend. Bereute sie etwa, dass sie ihm ihre wahren Gefühle gezeigt hatte? War dies vielleicht ihr schwacher Punkt? Aragorn nahm sich vor, mit Legolas über dieses Gespräch zu reden.

„Ja, so könnte es uns gelingen, ihr Vertrauen zu gewinnen. Wir täuschen ihr Freundschaft vor! Sie wird uns blindlings in die Falle laufen."

„Findest du deine Vorgehensweise nicht etwas gemein und unter deiner Würde?"

„Ich vergelte Gleiches nur mit Gleichem. Sie hat auch nicht gezögert, uns etwas vorzumachen."

„Gut möglich. Aber indem du das gleiche Verhalten an den Tag legst, begibst du dich auch auf die gleiche Stufe wie sie. Willst du das wirklich?"

„Für mich zählt nur eines: Ich will meinen verlorenen Freund retten. Es ist dabei absolut nebensächlich, auf welche Stufe ich mich begeben muss. Ich werde alles tun, um dieses Ziel zu erreichen!"

Der entschlossene Gesichtsausdruck des Elben machte eine Erwiderung Aragorns unnötig. Sie hatten inzwischen ihre Zimmer in einem Gasthaus des Dorfes Kolladir bezogen. Diesesmal teilte Gimli mit Legolas und Aragorn ein Zimmer und Sarina hatte eine eigenes.

Gerade hatte Aragorn Legolas von seinem Gespräch mit Sarina erzählt. Gimli saß schweigend daneben. Auch ihm war es nicht recht, dass das hart erarbeitete Vertrauen von Sarina missbraucht werden sollte. So versuchte er auch noch Legolas von seinem unfairen Plan abzubringen. Doch dieser wollte nicht hören. Schließlich verließ er wutentbrannt das Zimmer.

Sie konnten nicht verstehen, wie wichtig es für ihn war! Er wünschte sich auch eine gerechtere Art, an Sarinas Geheimnis zu kommen. Doch das Leben an sich war doch schon ungerecht. Warum sonst hatte Askalon sterben müssen? Er hasste es, dass man als Elb, der für das Gute und Gerechte kämpfte auch immer gut und gerecht zu handeln hatte. Man konnte Gerechtigkeit doch auch auf ungerechte Weise erzielen, oder? War es denn nicht gerecht, wenn Askalons Mörder seiner Strafe zugeführt wurde? Ja, das war es und er, Legolas, würde derjenige sein, der der Gerechtigkeit genüge tun würde.

Zornig wanderte er immer noch zwischen den Bäumen umher. Unbewusst hatte er sich nach der Auseinandersetzung mit seinen Freunden in den Wald zurückgezogen. Hier fühlte er sich wohl und verstanden. Aus diesem Grund verrauchte auch sein Ärger langsam. Die Stille im Wald beruhigte Geist und Seele. Langsam ließ er sich bei einer mächtigen Birke nieder. Gegen den Stamm gelehnt, schloss er die Augen und genoss die zarten Sonnenstrahlen, die vereinzelt durch das Blätterdach gelangten und noch genügend Kraft hatten, um seine Haut leicht zu erwärmen. Vielleicht hatten seine  Freunde ja doch Recht? Was, wenn er Sarina Unrecht tat? Im Geiste ließ er noch einmal die vergangenen Tage vorbeiziehen. Sie hatte sich nicht bösartig verhalten, war hilfsbereit und freundlich gewesen. Eigentlich mochte er sie recht gern und wenn nicht Askalon zwischen ihnen stehen würde, könnten sie vielleicht sogar Freunde werden. Tief im Inneren wünschte er sich, dass sie das schlechte Bild, das er von ihr hatte, nicht erfüllte. Er wusste nicht wieso, aber er wollte, dass sie so unschuldig und rein war, wie sie sich immer gab. Er wollte, dass sie ihn auch mochte, dass die Angst, die er immer in ihren Augen las, sobald ihr Blick auf ihn fiel, verschwand. Gleichzeitig war ihm klar, dass er nichts getan hatte, um diese Angst unbegründet erscheinen zu lassen. Aber noch war es nicht zu spät. Er würde auf den Rat seiner Freunde hören und sein Misstrauen in diesem Fall vergessen. Das leise Rascheln der Blätter und das klare Säuseln des Windes machten ihn schläfrig. Er schaffte es nicht, die Augen wieder zu öffnen. „Nur noch eine Minute", sagte er sich. Solange wollte er noch liegen bleiben und den Moment absoluter Ruhe und Zufriedenheit genießen.

Plötzlich schreckte er hoch. War er etwa eingeschlafen? Die Sonne verschwand gerade hinter den Baumwipfeln und schickte ihm zum letzten Gruß noch einen orangen Sonnenstrahl. Geblendet schloss Legolas die Augen. Sekunden später war das Schauspiel vorbei und eine matte Düsternis lag über dem Wald. Stunden mussten vergangen sein, seit er sich bei der Birke niedergelassen hatte. Ob sich seine Freunde wohl schon Sorgen um ihn machten? Schnell sprang er hoch und eilte in Richtung Gasthaus. Doch plötzlich hielt er inne. Er sah etwas Rotes durch die Bäume schimmern. Konzentriert horchte er und glaubte eine Stimme wahrzunehmen. Leise schlich er näher.

Er gelangte zu einer Lichtung, blieb jedoch im Gebüsch getarnt stehen. Sarina stand in der Mitte der baumlosen Fläche und schaute auf den Boden. Als er sie erkannte, schlug sein Herz höher. Würde sie erfreut sein, wenn sie von seiner Absicht, noch einmal von vorn zu beginnen, erfuhr? Legolas versuchte zu erkennen, was ihre Aufmerksamkeit gefangen nahm, konnte jedoch nichts sehen. Er hörte sie nur ein paar undeutliche Wörter murmeln, ehe sie sich umdrehte und ohne einen letzten Blick im Wald verschwand. Legolas harrte noch einige Sekunden lang aus, gerade solange, dass er sicher sein konnte, dass sie nicht wiederkam und verließ dann das schützende Dickicht. Langsam näherte er sich dem Ort, an dem Sarina gestanden hatte und er konnte erkennen, dass sie etwas zurückgelassen hatte. Es sah ganz nach – ja – sie hatte einen Strauß Blumen am Waldboden hinterlassen. Ein weißer Schimmer durchbrach die bunte Pracht und Legolas bückte sich. Vorsichtig löste er das Blatt Papier, das fest um den Strauß gewunden war. Wenige Worte waren darauf geschrieben. Wütend zerknüllte der blonde Elb das Blatt. Er stopfte es in seine Hosentasche und ging dann zum Gasthaus zurück.

Aragorn, Gimli und Sarina blickten ihm entgegen. Er konnte sehen, dass, als sie ihn erkannten, die Sorge aus ihren Blicken wich und Erleichterung Platz machte. Dennoch spürte er immer noch die Wut tief in sich und er ahnte, dass der kleinste Anlass diese Wut freilassen würde. Außerdem wollte er jetzt nicht mit seinen Freunden reden, er musste mit sich alleine sein, den Kopf klar machen und die Gedanken wandern lassen. Ganz ruhig wollte er sich seine jetzige Situation noch einmal vor Augen führen, alle Vor- und Nachteile abwiegen und dann besonnen entscheiden, wie er weiter vorzugehen gedachte. Emotionen sollte bei dieser Entscheidung keine Rolle mehr spielen. So hatte es ihm auch sein Vater gelehrt. „Mein Sohn", hatte er immer gesagt, „Gefühle sind nur hinderlich. Sie stehen einem im Weg. Bei jeder Entscheidung die man treffen muss, legen sie einem Fallstricke aus. Sie täuschen einen, führen auf den falschen Weg! Du musst über deinen Gefühlen stehen, Legolas! Nur dann bist du ein Mann und kannst zum Wohle aller entscheiden. Vergiss das niemals!" Er war geneigt seinem Vater recht zu geben. Welchen Vorteil brachten einem Gefühle? Gefühle täuschten, wie er gerade selbst erfahren hatte müssen. Entschlossenheit machte sich in ihm breit. Er würde den Emotionen keine Macht mehr einräumen. Doch zuerst musste er über seine momentane Situation nachdenken. Allein!

Aragorn ging ihm entgegen. Legolas spürte den ruhigen, fragenden Blick seines Freundes auf sich ruhen. Doch er war nicht bereit, sich irgendjemandem gegenüber zu offenbaren. So starrte er gerade vor sich hin und blieb einige Schritte von Aragorn entfernt stehen. Er warf einen schnellen Blick zu Gimli und Sarina. Nein, sie konnten nicht hören, was er mit Aragorn sprach. Die Entfernung war zu groß!

„Nun, hast du dich wieder beruhigt?"

„Ich habe meine Meinung nicht geändert, wenn es das ist, was du wissen willst!"

„Das habe ich dich ja auch nicht gefragt. Mein Interesse galt lediglich deiner Gefühlslage. Es würde uns nämlich interessieren, ob man wieder vernünftig mit dir reden kann."

„Das konnte man immer. Die Unvernunft lag wohl eher auf eurer Seite. Doch will ich nun nicht länger darüber streiten. Ich werde mich nun in unser Zimmer zurückziehen. Wenn es euch nicht stört, wäre ich gern noch etwas allein."

Ohne eine Antwort anzuwarten, ließ Legolas Aragorn stehen. Gimli wollte etwas sagen, doch der blonde Elb brachte ihn mit einer einzigen Handbewegung zum Schweigen. Dann betrat er das Gasthaus und suchte das gemeinsame Zimmer auf. Dort fischte er nach dem Zettel in seiner Hosentasche, strich ihn wieder glatt und las noch einmal die Botschaft, die darauf verfasst war.

Es wird Zeit vergangene Verluste zu vergessen. Eine neue Chance wird mir geboten und dieses Mal will ich alles richtig machen. Es tut mir leid, dass unser Treffen für dich so tragisch enden musste, Askalon. Doch sei versichert, niemals werde ich deine Rolle in meinem Leben vergessen!

Sie nimmt also von den Geistern ihrer Vergangenheit Abschied, um neue, hinterhältige Pläne aushecken zu können. Oh ja, er, Legolas, war sich sicher, dass sie dieses Mal alles richtig machen würde. Bestimmt war er die neue Chance, die sich ihr bot. Er sollte nun also den Platz seines toten Freundes einnehmen und Sarina zum Ziel ihrer Wünsche verhelfen. Wenn er doch nur wüsste, was genau dieses Ziel war. Was könnte ein Mensch sich von einem Ritual, an dem ein Elb beteiligt war, erhoffen? Es musste auf jeden Fall etwas Wertvolles sein, wenn man bereit war, dafür ein oder auch mehrere Leben zu opfern. Was es auch war, er würde sich nicht mehr von ihr täuschen lassen. Er würde nicht in ihr Netz geraten, das sie bereits ausgeworfen hatte und an dessen Rand sie auf die arme unschuldige Fliege wartete, die als nächste Mahlzeit herhalten musste.

Ja, hab wohl so was wie meine moralische halbe Stunde gehabt, als ich dieses Kapitel geschrieben habe. Gut und Böse – darf Gut böse Sachen machen, um Gutes zu erreichen? Alles irre kompliziert also. Hoffe euch hat es dennoch gefallen und ihr lasst es mich auch wissen!

Bis bald,

Eure Eskaria