Vielen Dank für alle Reviewer! Ich wünsche allen gute Unterhaltung bei diesem Kapitel!


26. Just another darkness

Harry wurde von Leuten umringt, alle wollten wissen was geschehen war, aber Harry behauptete nichts gesehen zu haben und das alles nur dunkel gewesen wäre. Vielleicht hatte sich auch jemand einen schlechten Scherz erlaubt.

Lucius Malfoy pflügte die Menge und schob Dumbledore beiseite. Der Mann war immer noch gefährlich.

„Alles in Ordnung?", fragte er ganz der besorgte Vater.

„Nein, Lucius aber ich denke das wird wieder. Kannst du mich hier wegbringen, bitte", bat Harry.

Lucius nickte und nahm den Jungen auf den Arm.

„Es tut mir leid", sagte er einfach, während er Harry halb trug.

„Lucius…warum?"

„Das ist eine lange Geschichte Harry und danach wirst du mich hassen, es tut mir leid, dass ich dich damit hinein gezogen habe, das war nicht meine Absicht", sagte Lucius ehrlich.

„Du hättest es mir sagen können, aber ich verstehe, dass du es nicht getan hast. Wir alle haben unsere Geheimnisse", murmelte Harry, der halb zusammen brach.

Lucius brachte seinen Sohn in den Krankenflügel. Er wusste Poppy würde erkennen, was dem Jungen angetan worden war und verlangte von der Krankenschwester, dass man den jungen Mann unter allen Umständen in Ruhe lassen solle. Er selbst wich nicht von der Seite des jungen Mannes.

Natürlich entdeckte die Krankenschwester die Flüche, sie sprach mit Lucius darüber. Der fest stellte, das wohl einige Todesser da sich einen ganz üblen Scherz erlaubt hatten und er alles daran setzen würde die Täter zu fassen.

Als der Minister davon hörte versprach er umgehende Untersuchungen und man würde diese Monster schon finden.

Lucius lächelte leicht, als er das hörte, bis jetzt hatten alle die Geschichte gefressen, nur einer nicht und der stand im halb dunkel.

Severus hatte gewartet, bis der ärgste Trubel vorbei war.

„Geh! Severus, ich bitte dich! Geh! Wir reden ein andermal, dir rennt die Zeit davon", schnarrte Lucius leise.

Albus Dumbledore beobachtete die Szene von weitem. Hier war etwas faul. Wo war Lucius gewesen, er verschwand ein wenig später als Harry und war kurz vor seiner Rückkehr wieder aufgetaucht. Wer hatte Harry wirklich verflucht? Wohin war Severus jetzt verschwunden?

Fragen über Fragen und dort in dem Bett lag die Antwort, aber Dumbledore wusste, dass er sich dem jungen Mann nicht nähern konnte.

Moody stand neben ihm und beobachtete Harry und Lucius. Er musste sich noch ein wenig in Geduld üben, dann würde er seinem Lord das größte Geschenk machen. Einen Verräter und einen toten Potter. Der dunkle Lord, würde ihm mit Ehre überschütten.

Albus Dumbledore warf seinem Freund einen merkwürdigen Blick zu und verschwand dann.

Moody wartete noch eine Weile, bis wirklich niemand in seiner nähe war. Dann schritt er aus dem dunkel.

„Ein Verräter, der Lord wird sich freuen, deinen Kopf zu kriegen Malfoy", schnarrte der Mann und hielt Lucius einen Zauberstab unter die Nase.

Lucius kniff die Augen zusammen, war Moody jetzt komplett durch geknallt?

„Geh zur Seite Malfoy!", schrie der Mann.

Lucius lächelte leicht schritt zur Seite und verfluchte den Mann von hinten.

„Wer auch immer du bist, du bist ein lausiger Todesser", schnarrte Lucius leise.

Er band den Mann fest und bedankte sich bei allen Göttern, dass er immer Dinge von Wert mit sich trug. Man konnte nie wissen, wann sie einem einmal nützlich werden konnten. Er flößte dem Mann Veritas Serum ein. Und erfuhr was er ohnehin schon wusste, dass der dunkle Lord hinter Potter her war um sein Blut zu kriegen und dass er der doch so loyal war und er dafür über alle anderen Todesser belohnt werden würde. Lucius lächelte kalt. Er erfuhr, dass der Mann seinen eigenen Vater umgebracht hatte, Barty Crouch.

Das war der Mörder nach dem fieberhaft gesucht wurde.

Lucius lächelte kalt und ließ den Mann in einen sicheren Raum bringen. Er hatte soviel Macht in Hogwarts. Dann rief er den Minister und erklärte ihm, dass er den Mörder von Barty Crouch gefunden hätte und den Täter der das alles Harry angetan hatte.

Der Minister reagierte so, wie er es von Fudge erwartet hatte. Er war schnell, ungerecht und töricht, in dem Fall alles zum Vorteil von Voldemort und Harry.

Der Täter gefasst und Tod, die Angelegenheit für den Minister erledigt und keiner kam auf die Idee, dass Voldemort zurück war. Na ja einer könnte schon. Lucius verdammte sich selbst, er hätte den Mann loswerden sollen, als er die Gelegenheit dazu gehabt hatte. Aber nein, er musste ja verzichten, er war weich geworden.

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Albus Dumbledore war nicht dumm, er hatte einen Fehler gemacht. Das ja, aber andere hatten Harry Potter einem Todesser überlassen unter anderen Severus Snape.

Zu dem war Dumbledore gerade unterwegs.

Severus sah ihn und wollte ihm die Tür vor der Nase zu schlagen, aber Albus war schneller.

Der Tränkemeister war nicht alleine, Malfoy war auch hier. Lucius war dieser Tage sehr oft in dem Schloss.

Gut Harry Potter hatte den Pokal gewonnen gleich zeitig eine schreckliche Erfahrung gemacht, aber trotzdem etwas war faul hier.

Severus Gesicht war blass und er war nervös, so richtig verdammt nervös. Lucius war ebenfalls angespannt.

„Gibt es einen Grund warum Sie uns stören?", fragte Lucius eiskalt.

„Ja, eigentlich eine Menge. Mr. Malfoy. Warum lassen wir die Spielchen einfach und Sie erzählen mir, was Harry wirklich geschehen ist?", fragte Albus sanft. Das war ein alter Trick man tat so als würde man mehr wissen und das Gegenüber war verunsichert.

Severus schüttelte seinen Kopf und hob seinen Zauberstab.

„Das ist alles deine Schuld, du hast uns in die Verdammnis gejagt", sagte er mit einer Kälte die ihn selbst erschreckte. „Jetzt verlasse mein Büro und kehre nicht wieder. Lucius ich hoffe, ich muss nicht noch ein Jahr mit ihm verbringen", schnarrte Severus eiskalt.

„Nein, nein natürlich nicht. Der ehrenwerte Albus Dumbledore wird in die Pension entlassen, Sie haben wirklich lange genug unserer Gesellschaft gedient", lachte der Mann kalt.

Albus starrte in Severus Augen, irgendetwas abgrundtief schreckliches war geschehen, aber was? Dumbledore nickte kurz Lucius zu, dann war er aus den Räumen verschwunden.

„Du musst Harry unter allen Umständen von ihm fernhalten", stellte Lucius fest.

Severus knallte die Tür zu und versiegelte sie, er wollte nicht das Dumbledore etwas davon mitbekam. Dann schlug er Lucius, hart und fest. Ihm waren die Konsequenzen egal.

„Lügner!", spie er und schlug wieder zu. „Verdammter Lügner, du verdammtes Dreckschein!"

Lucius ließ sich ein zwei Schläge gefallen, dann wehrte er den dritten ab und Severus fand sich am Boden wieder.

„Du bist am Boden Severus, ich war nachlässig auch zu dir, mein Freund, aber ich kann es mir nicht wieder erlauben. Harry lebt, danke allen Göttern, dass der Junge mehr Verstand hat als du", knurrte Lucius eisig.

„Leben! Du hast ihn in die Verdammnis gejagt, du hast es versprochen, du hast versprochen, dass Harry kein Todesser werden muss!"

„Ja, ich weiß was ich versprach, noch hat er das Mal nicht, oder? Sag mir Severus wie oft willst du die Hand die dich füttert noch beißen? Harry war an dem Tag einer von uns, als ich sein damaliges zu Hause betreten habe. Vielleicht hätte ich ihn sterben lassen sollen, dir war es doch Recht, dass ich ihn aufnahm. Das ist der Preis dafür. Alles in Leben hat einen Preis und Harry wird ihn bezahlen, er weiß es genauso gut wie ich", schnarrte Lucius und wischte sich das Blut von seinen Lippen.

„Fahr zur Hölle, Lucius!"

„Aber, aber Severus, da sind wir doch längst. Wenn du dem alten Narren auch nur ein Wort verrätst ich schwöre dir, dann wirst du leiden! Wirklich leiden! Haben wir uns verstanden. Severus, ich frage dich, kann ich dir noch vertrauen?"

„Ja…natürlich um Harrys Wohl, ich werde kein Wort sagen", flüsterte Severus.

„Gut, ich bin froh, dass sich noch ein wenig Hirn zwischen deinen Ohren befindet, wenn Dumbledore auch nur den leisesten Verdacht hegt, bist nicht nur du derjenige der daran glauben muss sondern auch Harry", stellte Lucius fest und verließ das Büro.

Severus sah ihm noch lange nach. Dann begann er sein Büro zu zerlegen. In mitten von Splittern und Glasscherben setzte er sich dann hin und begann zu weinen. Er hatte noch nie geweint, aber jetzt tat er es. Sie hatten Harry in die Hölle gejagt, sie hatten seinen kleinen Engel in die Hölle gejagt. Was sollte nur jetzt werden? Die Welt würde untergehen. Zum Teufel mit der Welt, aber sein kleiner Harry würde daran zerbrechen. Voldemort würde seinen kleinen Harry vernichten.

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Harry war nicht mehr derselbe seit dem Turnier. Er sprach kaum mehr. Er schwieg, es sei denn man stellte ihm eine Frage zum Unterricht, dann gab er Wortgetreu den Lehrstoff wieder. Draco versuchte mit ihm zu reden, aber Harry wollte nicht. Er mied den jungen Slytherin.

Harry mied alle, er wollte mit niemanden reden.

Eines Tages er saß alleine in der Bibliothek und versuchte ein Buch zu lesen, als ihn jemand störte. Es war Hermine.

„Wie geht es dir?", fragte sie beinahe schüchtern.

Harry starrte sie an, dann lachte er leise und raufte sich durch die Haare, sie waren ungekämmt, sein Hemd war unordentlich. Harry der sich früher immer darum gekümmert hatte, das er ordentlich und adrett aussah kümmerte sich jetzt nicht mehr darum. Es war ihm egal. Er würde ein Mörder werden, er würde jemand werden, der in Häuser einbrach und Eltern tötete, oder folterte.

„Granger, ich gebe dir einen Rat und ich gebe ihn dir nur einmal. Verstehst du nur ein einziges Mal", knurrte Harry aufgebracht.

Hermine sah ihn verwirrt an. Granger war sie schon lange nicht mehr für den Slytherin gewesen.

„Was ist los Harry? Ich verstehe nicht?", sagte sie verwirrt.

„Musst du auch nicht, hast du auch nicht zu tun. Es geht dich nichts an! Halte dich von mir fern! Verstehst du, deine Gryffindor Freunde hatten von Anfang an Recht. Ich bin gefährlich, ich bin böse!", knurrte Harry und kam ihr dabei immer näher.

Hermine starrte ihn verschreckt an.

„Harry bitte, sag mir was du hast. Du bist so gar nicht du selbst", stammelte sie.

„Nein…Ich wiederhole mich nicht gern. Granger, verschwinde aus meinen Leben, ich habe weder die Zeit noch das Interesse an einer Freundschaft mit einem Schlammblut", sagte Harry eiskalt, das letzte Wort spuckte er regerecht aus.

Hermine starrte ihn kurz an, dann drehte sie sich um und rannte aus der Bibliothek.

Harry sah ihr kurz nach dann packte er seine Sachen und verschwand ebenfalls.

Er ignorierte Myrte nicht einmal und verschwand sofort in die geheimen Kammern.

Jüngling

„König, könnte dein Blick mich nicht doch töten?", fragte Harry unter Tränen.

Nein, ich habe dich anerkannt.

„Schade", murmelte Harry. „Verdammt Schade."

Harry zog seinen Zauberstab und begann seine Umgebung zu zerlegen.

„Mörder, Schlächter, Verräter. Mörder!", schrie Harry und schoss einen Fluch nach dem anderen auf das Gemäuer.

Jüngling, willst du reden, du scheinst über etwas nun erzürnt zu sein

„Ach nein, was du nicht sagst. Ich gehöre ihm, weißt du was König. Ich werde ein Todesser werden, mordend und meuchelnd durch die Lande ziehen!", schrie Harry und schoss wieder einen Fluch ab.

Du hast dich einem Herren angeschlossen, verstehe. Ist er ein schlechter Herr?

„JA! Er ist der Mörder meiner Familie! Ein Mörder, ein Schlächter, ein Folterer und ich werde es auch werden!"

Warum

„Weil er es von mir verlangen wird! Um mich zu demütigen, es wird ihm gefallen, dass ich vor ihm in den Staub krieche und ich weiß nicht was ich dagegen tun kann. Außer mir selbst das Leben zu nehmen, will mir nichts einfallen", keifte Harry ungehalten.

Die Schlange wusste nicht was sie darauf antworten sollte und schwieg daher.

„Ich bin ein Monster! Ein verdammtes Monster, warum konnte ich damals nicht sterben, bevor durch mich all das stattfinden konnte. Er kehrte durch mich zurück! Durch mich, ich bin Schuld an dem Tod und Leid, dass er bringen wird! Es ist meine Schuld! Habe ich gegen ihn gekämpft? Nein, ich konnte nicht, ich hatte Angst. Um meinen Ziehvater, ich konnte den Gedanken, dass ihm etwas zu stoßen würde nicht ertragen", schrie Harry.

„Vielleicht ist eine Schlange nicht der richtige Gesprächspartner für so etwas", sagte plötzlich eine Stimme hinter ihm.

Harry drehte sich um und starrte in das Gesicht von Albus Dumbledore. Harry erbleichte, das war der letzte Mann, der hier sein sollte.

„Wie konnten sie hier her kommen?", fragte Harry nervös.

„Ich habe dich beobachtet, schon eine Weile. Ich wusste nicht, dass du dich mit dieser Schlange angefreundet hast, noch das du die geheime Kammer Slytherins gefunden hast, aber du warst schon immer ein außergewöhnlicher junger Mann", sagte Albus.

Er trat nicht näher an Harry heran, sondern setzte sich auf den Tisch, den Harry einmal gezaubert hatte um herunten arbeiten zu können.

„Vielleicht willst du mir ja erzählen was sich bei dem Turnier wirklich zugetragen hat, oder soll ich dir sagen was ich mir denke. Ja, das ist vielleicht eine bessere Idee. Ich denke, dass Voldemort einen Weg gefunden hat zurück zu kehren, dass der falsche Moody seinen Anteil daran trägt, dass das möglich war und dein guter Freund Malfoy eine Menge davon vertuscht", sagte Albus gelassen. „Liege ich soweit richtig?", fragte er ruhig.

Harry starrte ihn an. Das war Albus Dumbledore, der da vor ihm saß, man konnte sogar die Pantoffeln sehen, die er trug. Harry stellte sich neben König und streichelte dessen Kopf.

„Wer sagt, dass ich Sie hier und jetzt nicht töte?", fragte Harry eiskalt.

„Du bist kein Mörder Harry. Ich habe einen Fehler gemacht, erinnerst du dich noch, als ich dir sagte, dass ich hoffen würde, dass dieser eine Fehler uns nicht zu teuer käme. Ich habe hiervon geredet. Ich wusste, dass Lucius Malfoy ein Todesser war, aber du hättest mir nicht geglaubt. Wie auch, er bot dir etwas, dass ich nicht konnte. Er bot dir ein zu Hause, aber zu welchen Preis Harry. Zu welchem Preis?"

„Der Preis ist meine Seele", sagte Harry leise und verbittert.

„Nein, nein, viel mehr. Du warst unsere Hoffnung Harry, unsere Hoffnung, dass wenn die Dunkelheit einen Weg zurück finden würde, wir sie mit deiner Hilfe ein für alle Mal zerstören könnten. Du wärest nicht alleine gewesen in diesem Kampf", sagte Albus milde seine Augen verließen Harry kein einziges Mal.

„Was wollen Sie?", fragte Harry misstrauisch.

„Nichts…ich habe nichts mehr zu wollen. Ich habe nicht mehr die Kraft zu kämpfen, ich habe diese Schlacht verloren bevor sie angefangen hat. Du bist nicht schuld daran, vielleicht hat alles so kommen müssen, wir sind arrogant Harry. Wir glauben immer, das wir besser sind als alle anderen nun zahlen wir den Preis dafür. Aber um dich und die anderen Unschuldigen Seelen tut es mir leid. Sie hätten Hoffnung verdient, sie hätten es wirklich verdient."

Albus spielte mit seinem Zauberstab.

„Willst du mir erzählen was geschehen ist, ich verspreche ich werde es niemanden erzählen oder danach handeln. Ich verspreche es bei der Ehre als Zauberer", sagte Albus und meinte es so.

„Das kann ich nicht, ich habe das gleiche Wort gegeben niemand davon zu erzählen. Ich mag viel sein und viel werden, aber ein Wortbrecher werde ich nicht werden, ich werde kein Verräter werden wie diese Ratte", murmelte Harry.

„Also stehen wir auf verschiedenen Seiten du und ich?", fragte Albus.

„JA. Retten Sie so viele Seelen wie sie nur können, aber vergessen Sie meine, ich habe keine mehr", sagte Harry ernst.

„Nein Harry, du hast noch eine, kämpfe um sie erhalte sie dir solange du kannst. Auf den Pfad den du beschreitest kann ich dir nicht folgen. Ich wünschte es wäre anders, ich wünschte es mir so sehr", flüsterte Albus.

„Ich auch. Ich auch Professor."

Ende


Anm.: So das war der erste Teil, aber bevor die große Panik ausbricht...es gibt einen 2.Teil und ich werde ihn dranhängen d.h. unter dem Titel just another werden alle 3 Teile laufen. Ich wollte die Geschichte ursprünglich wirklich hier enden lassen und offen lassen was aus Harry wird, aber ganz so konnte ich es dann doch wieder nicht stehen lassen...