Kapitel 26
Sie sah auf als er sie ansprach und darauf hinwies, dass es Zeit war zu gehen.
Natürlich. Er hatte recht. Ihre Augen schmerzten vom Lesen in diesem flackernden Licht.
Aber sie wollte nicht gehen.
Sie wollte bei ihm sein... und sehnte sich nach seiner körperlichen Nähe...
‚Auch, wenn es nur die Runen sind, die ihm eingeben, sich so zu verhalten?', machte sich eine boshafte Stimme in ihrem Kopf bemerkbar.
Hermine runzelte die Stirn.
Sie wollte nicht glauben, dass es nur die Runen waren.
Langsam stand sie auf, nahm ihre Bücher und ging zur Tür.
Es hatte ja keinen Zweck.
„Gute Nacht", sagte sie leise, als sie hinausging.
Sie konnte ihn nicht ansehen. Die Sehnsucht wäre zu deutlich in ihren Augen zu lesen gewesen.
Sie hatte seine Räume gerade verlassen, als sie Peeves sah, der an der Kerkerdecke hing und mit liebevoller Sorgfalt Wasserbomben daran befestigte, mit denen er morgen unglückliche Schüler quälen wollte.
Sie konnte nicht an ihm vorbei, ohne dass er sie bemerken würde, und Peeves war nicht gerade für seine Diskretion bekannt...
Bis jetzt hatte sie es noch immer geschafft, unbemerkt in ihr Zimmer zurückzukommen, sei es am späten Abend, in der Nacht... oder am frühen Morgen...
Sie überlegte nur eine Sekunde lang, dann öffnete sie die Türe, um wieder seine Räume zu betreten.
Einen furchtbaren Augenblick lang dachte sie an das letzte Mal, als sie noch einmalzurückgekommen war... und ihn in inniger Umarmung mit einer Frau gesehen hatte.
Aber er stand im Raum, ein Buch in der Hand und sah sie nur überrascht an.
„Peeves...", erklärte sie auf seinen fragenden Blick.
„Ich komme nicht an ihm vorbei... und dachte..."
Sie biss sich auf die Lippen.
„Kann ich heute noch einmal hier bleiben? Morgen früh ist er bestimmt fertig damit, sein Attentat vorzubereiten... "
Mit wild klopfendem Herzen erwartete sie seine Reaktion.
ooooooo
Severus
ließ das Buch sinken und kam langsam auf sie zu.
Einen
Moment lang war er versucht gewesen, auf den Gang hinaus zu treten
und Peeves zu vertreiben.
Er hatte sich aber nach einem
Augenblick des Überlegens dagegen entschieden.
Peeves zu
verscheuchen hieße, sie wieder wegzuschicken. Schon vorhin
hätte er sie am liebsten zurückgehalten, als sie einfach so
gegangen war.
Sie hatte ihn nicht einmal angesehen.
Sein
Verlangen nach ihren Berührungen, ihrem Duft und ihrer Wärme
bereitete ihm schon beinahe körperliche Schmerzen. Er würde
sie nicht wieder gehen lassen! Nicht heute.
Sie selbst hatte darum
gebeten, diese Nacht bei ihm verbringen zu dürfen...
Am
liebsten hätte er sie sofort in seine Arme genommen und sie
geküsst, so wie er es heute schon den ganzen Tag hatte tun
wollen.
Statt
dessen lächelte er sie an und machte eine einladende Geste.
"Abgesehen davon, dass es absolut verboten ist, würde ich
mich freuen, wenn du hier bleibst...", erwiderte er ruhig und kam
nun weiter auf sie zu, bis er direkt vor ihr stand.
"Hast du
wenigstens diesmal einen Schlafanzug dabei?" , fragte er
provozierend und schloss seine Arme um ihre Schultern.
Er
lag noch immer wach, während Hermine neben ihm schon ruhig
atmete und schlief.
Sie lag in seinen Arm geschmiegt wie damals
in Schweden, als sie sich zum ersten Mal geküsst hatten.
Severus lag ihr seitlich gegenüber und schloss genussvoll
die Augen als der Duft ihrer Haare ihn erreichte und einen
wunderbaren Moment lang einhüllte.
Das Mondlicht fiel durch die großen Fenster auf ihre gemeinsame Schlafstätte und in dem bläulichen Licht konnte er ihr schmales Gesicht sehen, das von vielen verirrten braunen Locken umrahmt wurde.
Vorsichtig, um sie nicht zu wecken, beugte er sich nach vorn um mit seinen Lippen einen kaum merklichen Kuss auf ihren Mund zu hauchen.
" Ich liebe Dich... mein Engel.." ,flüsterte er zärtlich und strich mit den Fingerspitzen über ihre Wange.
Schon lange hatte das Gefühl für sie, tief in seinem Inneren einen Namen gehabt, aber es nun so ausgesprochen zu hören, befremdete ihn etwas.
Wie würde sie wohl reagieren, wenn sie wach wäre...? Würde sie ihn entsetzt ansehen? Wäre ihr das zu viel? Oder würde sie... Nein... sicher nicht!
Aber darüber brauchte er sich keine Gedanken machen.
Er schloss die Augen und schon nach wenigen Augenblicken umhüllte ihn ruhiger tiefer Schlaf.
ooooooo
‚Atme weiter, Hermine'Ein Knoten in ihrem Bauch löste sich und eine wohlige Wärme breitete sich von dort in ihr aus.
Er liebte sie!
Was sie ersehnt, aber nicht zu hoffen gewagt hatte.. da war es!
Sie wollte die Augen öffnen, ihn spüren und ihm gestehen, was sie schon so lange in sich barg... doch sie zögerte.
Er hatte es ihr eigentlich gar nicht sagen wollen.
Sie hatte es nur zufällig gehört, weil er dachte, dass sie ihn im Schlaf nicht hören konnte.
Und an seinen regelmäßigen Atemzügen erkannte sie, dass er jetzt wohl bereits schlief.
Ganz vorsichtig blinzelte sie.
Er hatte die Augen geschlossen. Sie strich ihm eine Haarsträhne aus dem entspannten Gesicht und betrachtete es liebevoll.
Was würde sein, wenn die Suche beendet war und sie nicht mehr unter dem Einfluss der Runen standen?
War dann alles vorbei?
Konnten die Runen eine solche Macht über ihn haben, dass er nur meinte sie zu lieben?
Der Gedanke machte sie unglücklich und schob sie ihn weit von sich, während sie sich dichter an Severus kuschelte, bereit, um diese Liebe zu kämpfen, auch wenn sie ihren Ursprung in den Runen haben mochte.
Sie würde sie wahr machen!
ooooooo
Die ersten Sonnenstrahlen fielen durchs Fenster und kündigten, als Vorboten eines schönen Tages, das endgültige Ende der Nacht an.
Severus kam gerade aus dem Badezimmer und knöpfte seine schwarze Robe ganz zu. Dann setzte er sich neben Hermine aufs Bett und betrachtete sie.
Sie schlief noch immer und ihr Gesicht hatte den selben friedlichen Ausdruck wie heute Nacht, als er ihr seine Liebe gestanden hatte.
Eigentlich hatte er ja nicht! Sie hatte geschlafen und er hatte es ihr leise zugeraunt.
‚Irgendwann wirst du es wissen..' , dachte er und küsste sie sanft auf die Schulter, um sie zu wecken.
ooooooo
Hermine drehte sich verschlafen um und erstarrte in der Bewegung, als sie den schwarz gekleideten, hochgewachsenen Mann neben sich wahrnahm.
Es irritierte sie noch immer, ihm in seiner Schulkleidung so „privat" nahe zu kommen.
In seiner wallenden viktorianischen Robe sah er mehr Snape- dem unzugänglichen tyrannischen Tränkemeister ähnlich, als Severus- dem Mann, den sie liebte.
Sie hatte schon vor
einiger Zeit gelernt, dass es diese beiden völlig
unterschiedlichen Seiten an ihm gab, aber das Bewusstsein das es
immer ein und der selbe Mann war, verwirrte sie noch immer.
Lächelnd
drehte sie sich zu ihm und schloss seufzend die Augen.
Wie gut es tat, aufzuwachen und von seinem Duft eingehüllt zu werden.
Er beugte sich zu ihr herunter und küsste sie sanft auf die Stirn. "Komm, es ist Zeit aufzustehen. Sonst kommst du nicht mehr ungesehen in den Turm."
Hermine
stöhnte unwillig und schlug die Beine aus dem Bett.
Stirnrunzelnd sah sie an sich herab. In dem Pyjama- Oberteil, das er
ihr gegeben hatte, sah sie wirklich merkwürdig aus.
"Ich
sollte mich wohl auch besser vorher noch umziehen", grinste sie.
Sie
hatte es tatsächlich geschafft, unbeschadet unter Peeves
Wasserbomben- Arrangement durchzugehen, ohne nass zu werden.
Nun
stand sie vor dem Klassenraum für Zaubertränke und wartete
auf Ron und Harry.
Zufrieden registrierte sie, dass Draco Malfoy
und seine Begleiter nicht soviel Glück gehabt hatten. Begleitet
von Peeves kreischigem Lachen und tropfnass betraten sie Severus'
Unterrichtsraum.
ooooooo
Er
warf den dreien einen amüsiert fragenden Blick zu und erstickte
ihre Erklärungsversuche mit einer unwilligen Geste schon im
Ansatz.
Nur Hermine konnte erkennen, das er sich so tief über
seine Papiere beugte, damit niemand sein unterdrücktes
Schmunzeln sehen konnte.
Nach einigen Augenblicken erhob er sich und stellte sich an den Projektor.
"Wir werden heute den sogenannten Hexentrank herstellen..", sagte er in seinem gewohnten Unterrichtstenor, den man auch im hintersten Teil des Klassenzimmers noch deutlich vernehmen konnte.
"Dies
ist die Rezeptur für den Zaubertrank.. abschreiben.",
blaffte er nun.
Auf einen Wink seines Zauberstabs, setzte sich
die Apparatur ratternd in Gang und warf eine Liste mit Zutaten an die
Wand.
"Wer kann mir sagen, wofür der Trank hauptsächlich verwendet wird?", fragte er gelangweilt und machte sich nicht einmal die Mühe, sich zur Klasse umzudrehen, bevor er Hermine aufrief.
"Ja, Miss Granger?",
sagte er ergeben, da er von vorn herein wusste, dass sie als einzige
Schülerin die richtige Antwort geben konnte.
Er musste bei
ihr immer zweimal überlegen, wie er sie ansprach. Nicht
auszudenken, wenn ihm im Unterricht einmal ihr Vorname
herausrutschte.
"...ruft schwere Rauschzustände hervor und wenn man ihn nicht korrekt herstellt, kann sein Genuss zum Tode führen." Hermine war aufgestanden und erläuterte die Antwort auf seine Frage.
"Inzwischen weiß man, das man die ursprüngliche Rezeptur etwas verändern muss, um einen brauchbaren Hexentrank herzustellen. Heute wird der Trank vor allem verwendet, um schwer verletzte Personen eine Zeitlang zu sedieren...", beendete Hermine ihren Monolog und setzte sich wieder.
Severus zog eine Augenbraue hoch und legte den Kopf leicht schief.
Ihr enormes Fachwissen berauschte ihn immer
wieder aufs neue.. genauso wie ihre Lippen, ihr sinnlicher Körper
und ihre weichen Hände überall auf seiner Haut...
'Hör
sofort auf damit!',rief
er sich zur Ordnung und ließ einen finsteren Blick über
die Klasse schweifen.
"Anfangen!", bellte er und setzte sich wieder an seinen Schreibtisch.
Der Tag hatte
sich heute wieder endlos hingezogen und nun, da es dämmerte,
freute er sich auf den Höhepunkt des Tages.
Die gemeinsame
Entschlüsselung von Raido.
ooooooo
„Mensch, Mine, du bist ja heute mal wieder zu gar nichts zu gebrauchen!"
Harrys leicht verärgerter Kommentar holte sie aus ihren Tagträumen zurück.
„Hmm...?"
Sie riss den Blick vom Fenster los und suchte im Buch vor ihr nach dem Absatz, über den sie gerade noch gesprochen hatten, bevor ihre Gedanken abgeschweift waren.
„Tut mir leid, Harry", murmelte sie.
„Ist es wegen deiner Tante? Geht es ihr schlechter?"
Seine grünen Augen musterten sie ehrlich besorgt durch die Brillengläser hindurch.
Einen Augenblick lang wusste Hermine nicht wovon er sprach.
„Oh...", machte sie dann schnell.
„Oh... nein... ich meine ja... es ist so schwierig,... eine endgültige Diagnose zu bekommen... es ist alles ein bisschen... in der Schwebe..."
Sie seufzte.
Es fiel ihr nicht leicht, zu lügen.
Aber wenn man „Tante" gegen „Severus" austauschte, war ihre Antwort durchaus ehrlich.
War sie gestern Nacht noch fest entschlossen gewesen, um seine Liebe zu kämpfen, war ihr heute morgen doch etwas mulmig geworden, als er da in seiner Robe bei ihr am Bett saß...
War es nicht vermessen, zu glauben, dass ausgerechnet sie ihm Liebe einzuflößen vermochte?
Dem großen, dunklen Mann, diesem kraftvollen Zauberer, dem gefürchteten Lehrer, diesem zerrissenen Menschen?
Aber da waren diese Momente, in denen seine schwarzen Augen einen warmen Ausdruck bekamen, wenn sie auf ihr ruhten, diese unglaubliche Zärtlichkeit in seinen Berührungen, diese Leidenschaft, die sie immer schwach und stark zugleich machte...
„Mine?"
Harry legte eine Hand auf ihren Arm.
„Es wird schon alles gut gehen", versuchte er sie aufzumuntern.
Sie lächelte müde.
ooooooo
Hermine war wie immer pünktlich erschienen und bereitete gerade den neuen magischen Kreis vor, in dem sie die Entschlüsselungen vornehmen wollten.
Dieses abgeschlossene Gebilde war, je nach Rune, immer etwas anders.
Sie richteten sich in Form und Ausstattung des Rondells immer nach dem, was sie in den Recherchen über die jeweilige Rune herausgefunden hatten.
Gerade
malte sie Raidos Zeichen in den Raum über dem gedachten Kreis
und blickte kurz zu ihm.
Er hielt ihren Blick für einen
Moment fest und lächelte.
Sie bewegte sich in seinen Räumen inzwischen so sicher, als wäre sie hier zu Hause. Mit wenigen Handgriffen hatte sie den Kreis fertig initiiert.
Severus nahm die Rune aus dem Säckchen und setzte sich
auf eines der Kissen, die sie vorbereitet hatte.
Er wartete, bis
sie ebenfalls Platz genommen hatte und ließ diesmal den
Runenstein in ihre Hände gleiten.
Sie lächelte
dankbar und schloss die Augen. Er konnte nicht anders, als seine Hand
an ihre Wange zu legen und mit dem Daumen sanft über ihre Lippen
zu streichen.
Sie öffnete die Augen wieder und sah ihn
direkt an.
"Entschuldige.. lass uns anfangen." , flüsterte er und schluckte.
Hermine legte ihre Hand auf seine, drehte den Kopf und küsste seine Fingerspitze.
"Ja... lass uns anfangen." ,antwortete sie sanft und begann, Raidos Symbol auf seine Stirn zu zeichnen.
Nachdem auch er das spitze R auf Hermines Stirn gezeichnet hatte, schloss er seine Hände um ihre und gemeinsam warteten sie auf Raidos Bilder.
Gerade
noch hatte er Hermines zärtlichen Gesichtsausdruck festzuhalten
versucht, als auch schon gleißende Helligkeit von seinen
Gedanken Besitz ergriff und ihn fortriss.
Das spitze R
verwandelte sich vor seinem geistigen Auge in ein Zeichen das wie ein
schiefes, umgekehrtes U aussah.
Inzwischen
hatte er soviel über Runen gelesen das er dieses Symbol als das
Zeichen der Rune Uruz erkannte.
Das U löste sich auf und gab
den Blick auf gewaltige, schneebedeckte Bergmassive frei.
Große Waldflächen und klare helle Bergseen, saftige dunkelgrüne Wiesen auf denen hellbraune Kühe grasten und urige Holzdörfer, die sich in ausladende Täler schmiegten, ließen ihn ahnen in welches Land ihre nächste Reise sie führen würde.
Sie würden Uruz in der Schweiz suchen müssen!
Die
Bilder kamen immer schneller und lösten sich schließlich
auf um einer wattigen Leere Platz zu machen.
Benommen schlug er
die Augen auf und sah, wie Hermine vornüber kippte.
Er
breitete die Arme aus und fing sie gerade noch auf, bevor sie an
seine Brust prallen konnte.
Nach einem kurzen Moment war auch sie wieder bei Sinnen und sah ihn etwas verwirrt an, als sie, an seinen Oberkörper geschmiegt, die Augen öffnete.
oooooo
Nach einem kurzen Moment der Orientierungslosigkeit lehnte sie sich in seine Umarmung und ließ die Bilder der Vision vor ihrem inneren Auge vorbeiziehen.
Uruz war in der Schweiz... ein Berg... eine Höhle...
Der Geruch nach Sandelholz, sein Herzschlag und die tiefen Atemzüge, die sie, an seiner Brust geborgen, deutlich wahrnehmen konnte, schenkten ihr ein Gefühl des tiefen Friedens und der Geborgenheit.
Er verstärkte den Druck seiner Arme um sie und legte eine Wange auf ihr Haar.
Hermine schloss die Augen.
Ein lautes Klopfen an der Tür ließ sie auffahren.
Erschrocken sahen sie sich in die Augen.
Sie konnte nicht fassen, wie furchtbar sich sein Gesicht für einen winzigen Augenblick verzerrte.
Es war so natürlich gewesen, ihm so nahe zu sein, dass sie vollkommen vergessen hatte, das sie das hier nicht tun durften.
Severus löste den Kreis auf, den sie um sich gebildet hatten, und ging, um die Tür zu öffnen.
Albus Dumbledore betrat den Raum, während Hermine die Rune "Raido", die auf dem Boden lag, wieder in dem Stoffbeutel verstaute.
„Guten Abend, Miss Granger", grüßte der Schulleiter freundlich.
„Verzeihen Sie, ich hatte vergessen, dass Sie heute Abend eine Entschlüsselung vorhatten.
Aber Sie sind ja wohl gerade fertig geworden?"
Hermine nickte.
„Ja", sagte sie sehr leise.
„Uruz... in der Schweiz... ich werde morgen alle Vorbereitungen treffen..."
„Ich habe vollstes Vertrauen in Ihre Fähigkeiten, Miss Granger", lächelte Dumbledore.
Hermine trat auf Severus zu und reichte ihm das Säckchen mit den Runen.
„Ich werde Sie dann über die getroffenen Arrangements in Kenntnis setzen... Professor", sagte sie zu ihm.
Sein Gesicht war ausdruckslos bis auf ein kurzes Flackern in seinen dunklen Augen.
„Gut", sagte er knapp und hob sein Kinn ein wenig an.
Hermine ging zur Tür.
„Gute Nacht", wünschte sie mit einem letzten Blick auf die beiden Männer und verließ die Räume des Tränkemeisters.
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