Kapitel 26: Insel Fieber
(Sam)
"Spirit!" rief ich als besagte Basitin durch das Unterholz neben dem Pfad brach. Sie hatte ihr Schwert gezogen, während sie mit einem überraschten und geschockten Ausdruck zu uns herübersah und sie atmete schwer.
"Ich h... habe ein l-lautes Geräusch gehört... wisst ihr was das... war?" fragte sie, während sie ihren Atem fing und ihr Schwert in die Scheide an ihrer Hüfte steckte. Der alte Man an meiner Schulter stöhnte und ich nickte, während ich mich ein wenig mein Gewicht verlagerte um sein Gewicht in eine komfortableren Position zu bringen.
Als ich an Spirit vorbeiging folgte sie mir an meiner Seite, während Jessie und Raven schnell hinter uns hergingen. Ich nahm einen tiefen Atemzug, schaute zu Spirit hinüber und gab mein Bestes in ihre Augen unter ihrem Helm zu schauen. "Ich glaube er hat einen Erinnerungs-Zauber verwendet... Dieses Geräusch wird von den Waffen von wo ich herkomme erzeugt." Ich schüttelte ein wenig meinen Kopf, als das Gewicht des alten Mannes mir zusetzte, dabei haben wir gerade erst angefangen. Ich erwge es ernsthaft diesen Typen so zu tragen, wie Marines es tun... aber ich werde rennen müssen; Ich weiß mit Sicherheit, dass ich nicht die Kraft wie diese Leute habe.
"Was meinst du? Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der eine Waffe wie die benutzt hat, die ich beim tranieren gehört habe." Ich hielt gerade an, als Jessie etwas in Keidran murmelte. Ich packte den alten Mann und legte ihn über meine Schultern, während ich mich hinhockte. Als ich aufstand, schaute ich hinter mich zu Jessie und Raven, die mir merkwürdige Blicke zuwarfen. Ich schaute zu Spirit zurück, als sie mich fragte, "Was tust du?"
"In meiner Welt tragen die Soldaten in unserem Militär andere auf dieser Weise... Ich glabe es liegt daran, dass es so schneller geht als auf die Weise, wie ich ihn zuvor bewegt habe." sagte ich und beugte meine Knie ein wenig. "Einer von euch muss vor mir bleiben... in Laufgeschwindigkeit."
Ich fing mit einem langsamen Joggen an und wurde immer schneller. Ich sah zu wie Raven vor mir rannte und anfing sich schnell durch die Büsche zu bewegen. Den Ästen ausweichend, fuhr ich fort in meiner Höchstgeschindigkeit zu laufen. Oh man, das ist viel schwerer als ich erwartet hatte, aber ich muss mich beeilen und diesen Mann zu einem Doktor bringen. In seinem Alter könnter er genausogut sterben, wenn ich nicht schnell genug bin. Diesen neuen Gedaken in betracht ziehen, fing ich an meine Beine schneller und stärker zu bewegen und ich schwöre, dass ich nun ordentliche Schuhabdrücke im Boden hinerlies, während ich zu Raven aufholte. Ich fing an zu hecheln und sagte, "R-Raven... Schneller!"
Sie schaute kurz über ihre Schulter und ihre Augen weiteten sich als sie sah, wie dicht ich an ihr dran war und als Erwiederung bemerkte ich, wie sie ihre Geschwindigkeit erhöhte. Ich tat dasselbe und obwohl ich nicht so schnell wie Raven war, schaffte ich es nicht allzu weit zurückzufallen...
…
Ich war vorneüber gebeugt, während ich versuchte meinen Atem von dem Sprint, den ich hingelegt hatte, wiederzuerlangen. Das war der anstrengste meines gesammten Lebens. Während ich normalerweise an den meisten Tagen mithalten kann, musste ich dieses mal Extragewicht tragen. Weist du, ich habe soviel Blut verloren, dass ich mich frage, ob das auch eine Rolle in meiner Gesundheit spielt. Das würde auf jeden Fal viel erklären. "Raven... kannst du... mal eben... herkommen?" Sie näherte sich und ich wartete, bis ich ihre Füße auf dem Boden sehen konnte, auf den ich schaute. Ich strengte meine Beine nochmals an und schaffte es auf ein Knie zu gelangen. Dann schaute ich sie an und sagte, "Ich muss mit einem von euren Generälen sprechen... falls du kannst, hol den netten."
Sie nickte, drehte sich um und rannte los. Ich stand auf und schaute zu Jessie hinüber. "Oh!" Ich schwang meinen Kopf in die Richtung, in die Raven rannte und rief schnell, "Wir gehen zurück in das Gasthaus!" Sie schaute kurz zu mir zurück und lächelte, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder nach vorne richtete. Ich schüttelte meinen Kopf, während ich mich umdrehte und wieder zu Jessie hinüberschaute, die untätig mit ihrem Schwanz spielte.
"Jessie, lass uns gehen..."
Als sie an meiner Seite war, fing ich an mit ihr zurück zu den Hafen zu gehen, wo sich unser Gasthaus befand. Ich seufzte als ich Jessie's Hand in die Meine nahm. Sie schaute zu mir herüber und ich sah aus dem Augenwinkel wie ihre Schnautze sich öffnete. "Was ist los Sam?"
"Ich muss immer noch mein Versprechen dir gegenüber einhalten... Allerdings muss das warten, da ich nacher mit dem Basitin General sprechen muss" sagte ich, wärend sich mein Griff um Jessie's ein ein klein wenig verstärkte.
Jessie lehnte sich dichter an mich und wisperte leise, "Wenn du nicht möchtest, kann ich das verstehen..."
Meinen Kopf schüttelnd, schaute ich Jessie an und sagte, "Es ist nicht so, dass ich nicht möchte..."
"Also möchtest du doch." sagte Jessi und ich fühlte wie meine Wangen zu brennen anfingen. Ich schaute zu Jessie hinüber, als ich ihren Schwanz gegen die Rückseite meiner Beine schlagen spürte und ich konnte nicht anders als nervös zu lächeln. Sie erwiederte mein Lächeln und ich schluckte schwer.
Ich ließ ihre Hand los, griff statdessen ihre Schultern und zog sie dicht an mich, was mir einige missbilligende Blicke von den Beistehenden einbrachte. Ich ignorierte sie, schaute zurück nach vorne und lehnte meinen Kopf dichter an ihren; Dicht genug um ihr Ohr gegen das meine streifen zu fühlen. "Natürlich möchte ich, wer nicht? Aber mein Punkt ist, dass ich es nicht einfach so ohne Grund machen möchte..." Ich schaute sie an und schaffte es eine leicht rötlich-pinke Färbung unter ihrem orangenem Fell wahrzunehmen, während ihre violetten Augen in mein starrten. Meine eigenen Wangen fingen an stärker zu brennen und ich war mir sicher dass es für Jessie bemerkbar war. Okay... vielleicht habe ich es dieses mal übertrieben. Das war dafür gedacht mich besser fühlen zu lassen, indem ich sie verlegen mache... Nun, mit dieser Theorie und diesem Versuch habe ich versagt.
Meinen Blick von Jessie's wegzureißen war eine schwere aber nötige Geste, da wir angefangen hatten uns näher aneinander zu lehnen. Ich kicherte als mir ein Gedanke in den Sinn kam und ich sagte zu Jessie während ich immernoch noch vorne sah, "Stell dir vor... Vor einem Monat warst du noch eine Sklavin und ich hatte dort wo ich herkam in einen Hinterwäldlerjob gearbeitet. Und schau uns jetzt an, wir sind ein junges Paar die immer Seite an Seite sind. Von dem was ich gelernt habe, ist es nicht in Ordnung für Menschen Keidran zu daten."
"Das ist wahr... Ich habe noch nie von einem Menschen und einem Keidran gehört die zusammen leben, zumindest nicht als ein Paar." sagte Jessie.
Ich hob meine andere Hand, tappte mir ans Kinn und sagte, "Ich verstehe nicht wie das funktionieren kann... Der einzige Unterschied zwischen dir und mir ist, dass du Fell hast, einen Schwanz und Ohren die auf deinem Kopf anstelle an den Seiten davon sind." Ich schaute zu ihr hinüber und schüttelte lächelnd meinen Kopf als ich sagte, "Nun, du hast eine Schnautze, größere Augen, andere Augenfarben und ich wette viel mehr; Aber es ist unglaublich wie die Menschen deiner Welt nicht daran verbeischauen können."
Sie kicherte leise und als ich sie anschaute lächelte ich ebenfalls.
(Jessie)
Ich muss nur warten bis Sam fertig ist mit Alaric zu reden, aber bei all diesen Fragen bin ich mir nicht sicher, ob er überhaupt irgendwann aufhört. Ich schaute auf meinen Schwanz hinab und Bürstete ihn noch ein paar mal mehr, während der Schimmer immer mehr hervorschien. Allerdings erstarrte ich als ich Sam's nächste Frage hörte. Hat er das gerade wirklich gefragt? Als ich hochsah, gab Alaric ihm einen verwirrten Blick und fragte, "Entschuldigung, aber wie war das?"
Sam schaute zu mir hinüber bevor er wieder zu Alaric zurück sah und erneut fragte, "Hast du jemals von einem Menschen gehört, der in dieses Reich, diese Welt kam, oder irgedwie irgendwo aufgetaucht ist, während er sehr merkwürdig aussah?"
Alaric schüttelte seinen Kopf als er sagte, "Ich habe noch nie von soetwas gehört. Diese Frage wäre für Alabaster, unseren Inteligenz Genaral, besser geeignet.
Mich von ihrem Gespräch abwendend und meine Bürste aufhebend, suchte ich nach einer Stelle, die ich noch nicht gebürstet hatte, aber das einzige das noch übrig war, waren alle Teile meines Körpers die bedeckt waren; Größtenteils meine Brust, Bauch, Rücken und Beine. Ich schaute hinüber als Sam dabei war eine weitere Frage zu stellen, aber ich hüstelte und unterbrach sein Gespräch; Etwas das ich als Sklavin gefürchtet hätte. Beide Köpfe drehten sich zu mir und als beide Sam und Alaric, mich ansahen, sprach ich für das Erste mal seitdem er angekommen war, "T-Tut mir leid euch zu unterbrechen... aber ich möchte mein Fell zuende bürsten, bevor es für Sam und mich an der Zeit ist schlafen zu gehen."
Nach ein paar weiteren Minuten nickte General Alaric und als er aufstand, schaute er zu Sam und sagte, "Ich verstehe dass du und deine Freundin einen sehr ermüdenden Tag hatten und wir haben uns bereits seit einer Weile unterhalten. Ich hoffe dass ihr eine gute Nacht haben werdet... Ich werde für uns ein Treffen in zwei Tagen arrangieren."
Er ging zu der Tür hinüber und als er austrat sagte Sam, "Auch dir eine gute Nacht Alaric." Die Tür fiel zu und Sam seufzte, wärend ich mein Shirt griff und es mir über den Kopf auszog. Als meine Ohren frei waren, öffnete ich meine Augen und sah Sam mit einem müden Ausdruck in seinen Augen zu mir hinüberschauen. Der Blick ließ mich schuldig fühlen, aber er sprach bevor ich es konnte, "Das alles tut mir leid Jessie," das Schuldgefühl wurde sofort durch Schock ersetzt, als ich das hörte, "Ich weiß dass du das machen möchtest, aber ich musste diese Fragen einfach stellen... also dann. Tut mir leid wegen der Verzögerung..."
Er ist wie kein Mensch den ich je getroffen habe... Ich denke, so wie ich ihn kenne, hätte ich das von ihm erwarten sollen. Ich stand auf und ging auf ihn zu, während sein Gesicht sich zu einem leuchtenden Rot wurde, was bedeutet das ihm peinlich oder nervös ist, wie ich gelernt habe. Ich hielt vor ihm an und als ich in sein Gesicht hochsah, fühlte ich mein eigenes Fell erwärmen, als ich aus der Hose stieg, was für einen Keidran sehr unnormal zu tragen war. Ich sah ein weiteres Glühen in seinem Gesicht, schaute hinab und sah die Seelenstein Kette, die er mir gegeben hatte, in einem tief purpurnem Rot glühen; Dann sah ich Sam's Hände zu seinem eigenem Shirt bewegen. Ich schaute zurück zu Sam's Gesicht hoch und sah dass seine Augen von meinen abgewandt waren...
(Mike)
Ohh... Mein Kopf schmerzt... wo bin ich?
Mich von dem Boden hochdrückend, schaute ich mich um und sah, dass ich in einer von Bäumen umstandenen Lichtung war. Ich muss zurück sein... Zurück in Keidran Territorium. Ich sehe keine dieser silbernen Linen im Himmel... Und ich höre keine dieser lauten Geräusche die diesen Ort wo ich war ständig umgaben. Wenn ich mich richtig anstrenge... Ich sog einen tiefen Atemzug durch meine Nase ein; riecht sogar die Luft sauberer.. Ich muss Zuhause sein.
Ich stand auf, schaute mich um und sah dass es Nacht war und es keine Anzeichen von irgendjemand anderes auf der gesammten Lichtung gab. Einen tiefen Atemzug einnehmend, drehte ich mich um und fing an auf das mir am dichtesten Stück Waldes zuzugehen. Nun... Ich hoffe einfach mal, das ich diesen einen Menschen wiedersehen werde, damit ich ihn fragen kann, wo dieser Ort war. Fürs erste, muss ich die Gemeinsprache besser lernen...
