Äußerst erregt beobachtete Lucius, wie Severus zunächst wie ein Diener an dem Bett stand und nicht wirklich wusste, was er machen sollte. Allerdings war da noch etwas, etwas, dass unter der Oberfläche lag. Der Schwarzhaarige schien nicht darüber sprechen zu wollen, denn schließlich kam er der Aufforderung nach und legte sich zu Lucius in das Bett. Es machte einen leicht ungelenken Eindruck, wie er da so auf das Bett kletterte und wieder einmal Gefangener seiner Erregung war. Letztendlich lag er aber neben dem blonden Zauberer und gab ihm die gewünschten Informationen.

Lucius Erregung machte in dem Moment, da er von Severus die Antwort erfuhr, eine kleine Achterbahnfahrt. Auf einer Anhöhe angekommen aufgrund der Tatsache, nun endlich mit Severus in einem Bett zu liegen, ging es steil nach unten, als er erfuhr, dass er hier neben einem absoluten Anfänger lag. Seine Augen weiteten sich für einen Moment, da er realisierte, dass er es sein würde, der heute Nacht einfach alles würde bestimmen müssen. Vermutlich würde er ihn obendrein auch noch zu einer gewissen Gegenwehr animieren müssen. Lucius mochte seine Liebhaber nicht gefügig und ihm willenlos erlegen haben. Er wollte jemanden, mit dem er spielen konnte, der sich nicht so einfach ihm ergab.

Fast wäre er aufgestanden und hätte alles abgebrochen. Es bedeutete zu viel Aufwand, Severus alles zu erklären, ihm zu zeigen, was er zu tun hatte und was nicht. Ganz zu schweigen von seiner gewünschten Gegenwehr. Es würde nur halb so interessant sein, wenn er hier einen erfahrenen Partner liegen hätte und keine… Jungfrau.

Und genau dieses gedanklich ausgesprochene Wort war es, welches Lucius imaginäre Achterbahn der Erregung aus dem Tal durch einen Looping hindurch in ungeahnte Höhen trieb. Severus war unberührt, er würde der erste sein, der ihm körperliche Befriedigung schenkte. Der erste, abgesehen von Severus selbst. Er würde ihm zeigen, was es hieß, jemanden zu verwöhnen und seiner eigenen Lust nachzugehen. Seine Erektion machte fast einen kleinen Hüpfer unter dem Handtuch.

Sein Gesicht hatte nun wieder diesen lustvollen Schleier, seine Augen fixierten Severus durch diesen Schleier hindurch, während eine Hand zu dem Handtuch wanderte. Langsam, sehr langsam befreite er seine Lendengegend davon, den Blick auf Severus gerichtet. Er wollte sehen, wie Severus auf ihn reagierte.

Kühle Luft empfing seine Erektion, verstärkte sie noch ein wenig. Lucius hatte in dieser Hinsicht die gleichen Attribute wie Severus: sie beide konnten sich an einer gesunden Größe sowie einem guten Durchmesser erfreuen. Lucius Hand blieb bei seinem Glied, die langen und dünnen Finger begannen nun, es zu streicheln. Immer noch war der Blick auf Severus gerichtet.

„Gefällt dir, was du siehst?", fragte nun Lucius mit belegter Stimme. Er unterbrach seine Aktivität – offenbar war er schon weiter, als er selber dachte, die unerwarteten Informationen hatten ihn doch mehr durcheinander gebracht, als er sich eingestehen wollte.

Stattdessen wanderte seine Hand nun wieder zu Severus. Mit seinen Fingern zeichnete er kleine Kreise auf Severus Brust. Diese zogen immer weiter nach unten, bis er schließlich sanft das Glied des anderen streichelte.

„Du wirst mich jetzt so verwöhnen, wie ich es vorher bei dir gemacht habe!", sagte Lucius wieder in diesem Befehlston, der einen starken Kontrast zu seiner zarten Berührung darstellte.

Die Hand verschwand von Severus, Lucius legte sich auf den Rücken, verschränkte die Arme hinter seinem Kopf und sah erwartungsvoll zu Severus.

„Ich hoffe, du bist dir der Tatsache bewusst, dass ich mich ungern wiederhole!", sagte er mit Nachdruck.